{"id":1743803,"date":"2023-06-05T17:12:56","date_gmt":"2023-06-05T16:12:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1743803"},"modified":"2023-06-05T17:12:56","modified_gmt":"2023-06-05T16:12:56","slug":"neue-sensibilitaet-zukunftsperspektiven-und-humanistisches-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/06\/neue-sensibilitaet-zukunftsperspektiven-und-humanistisches-projekt\/","title":{"rendered":"Neue Sensibilit\u00e4t, Zukunftsperspektiven und humanistisches Projekt"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Im Rahmen des 9. Internationalen Symposiums des Weltzentrums f\u00fcr Humanistische Studien, das vom 28. bis 30. April stattfand, hielt der Forscher und Publizist Javier Tolcachier einen Vortrag zum Thema &#8222;<\/em><em>Neue Sensibilit\u00e4t, Zukunftsperspektiven und humanistisches Projekt&#8220;.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>In dem Beitrag er\u00f6rtert der Autor, was nach den globalisierten Volkserhebungen von 2011 geschah und einige der Gr\u00fcnde, warum es nicht zu grundlegenden Ver\u00e4nderungen kam. In seiner Ausf\u00fchrung erkl\u00e4rt er die Ungleichzeitigkeit zwischen den alten Landschaften, die im menschlichen Bewusstsein fortbestehen, und den neuen Realit\u00e4ten, mit denen das gleiche Bewusstsein interagieren muss. Schlie\u00dflich schl\u00e4gt er in den von ihm so genannten &#8222;Lichtern der Zukunft&#8220; eine Reihe von Leitbildern vor, die seiner Meinung nach m\u00f6gliche paradigmatische Linien darstellen, die es zu f\u00f6rdern gilt, und schl\u00e4gt gleichzeitig Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die F\u00f6rderung der humanistischen Sensibilit\u00e4t vor.<\/em><\/p>\n<p><em>Es folgt der vollst\u00e4ndige Text.<\/em><\/p>\n<p><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Vor etwa zw\u00f6lf Jahren begann ein Ph\u00e4nomen von Massenprotesten, das das etablierte System in Frage zu stellen schien. Die Welle, die in Tunesien und \u00c4gypten ihren Anfang nahm, breitete sich schnell in der gesamten arabischen Welt und in verschiedenen Teilen des Planeten aus. Ihre symboltr\u00e4chtigsten und farbenpr\u00e4chtigsten Begleiterscheinungen waren die 15M in Spanien, die Demonstrationen auf dem Taksim-Platz in der T\u00fcrkei, die Studentenrevolte in Chile, die gelben Regenschirme in Hongkong und die Occupy-Bewegung in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1736112\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/2011.jpg\" alt=\"\" width=\"903\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/2011.jpg 903w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/2011-300x111.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/2011-820x304.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><\/p>\n<p>Andererseits \u00fcbernahm eine Gruppe von humanistischen Freunden kurz nach dem Ableben von Silo, dem Gr\u00fcnder unserer Str\u00f6mung, zwischen November 2010 und September 2013 die Aufgabe, mehrere Studien zur aktuellen Situation vorzubereiten, um die gro\u00dfen Str\u00f6mungen der Welt besser zu verstehen und unsere Arbeit in Richtung einer wachsenenden Anpassung zu justieren.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag m\u00f6chte ich untersuchen, was aus diesen Trends und Vorhersagen geworden ist, und eine Analyse vornehmen, die es uns erm\u00f6glicht, die Zukunft und m\u00f6gliche mobilisierende Bilder zu entwerfen.<\/p>\n<p><strong>Die neue Sensibilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Unter den von uns durchgef\u00fchrten Studien gab es eine, die sich mit der Neuen Sensibilit\u00e4t und ihrer m\u00f6glichen Entwicklung als Studienobjekt befasste (Mai 2012).<\/p>\n<p>Auch wenn uns die Massivit\u00e4t und der globalisierte, vielf\u00e4ltige und gewaltfreie Charakter der Aufst\u00e4nde positiv gestimmt haben, haben wir schon damals darauf hingewiesen, dass die Neue Sensibilit\u00e4t in diesen Protestbewegungen zwar sehr pr\u00e4sent sei, das eine Ph\u00e4nomen aber nicht vollst\u00e4ndig mit dem anderen identifiziert werden d\u00fcrfe. &#8222;Es gibt andere Formen, in denen die Neue Sensibilit\u00e4t zum Ausdruck kommt, und es gibt auch Sektoren in diesen Forderungen, die nicht notwendigerweise an der Neuen Sensibilit\u00e4t teilhaben&#8220;, betonten wir.<\/p>\n<p>Eine der Schlussfolgerungen dieser Studie war, dass die Neue Sensibilit\u00e4t, die damals noch im Entstehen begriffen war, die M\u00f6glichkeit hatte, sich in ihrer Entwicklungsphase weiterzuentwickeln und sich ihrer selbst bewusst zu werden \u2013 eine M\u00f6glichkeit, die wir st\u00e4rken wollten.<\/p>\n<p>In einer anderen Studie, die einige Monate zuvor (Oktober 2011) durchgef\u00fchrt wurde, untersuchten wir vier m\u00f6gliche Szenarien f\u00fcr die Zukunft:<\/p>\n<ol>\n<li>Krieg als Extremszenario, das den Fokus der Aufmerksamkeit angesichts von Konflikten verschiebt und das Panorama umgestaltet.<\/li>\n<li>Unruhen und Unterdr\u00fcckung: Es besteht ein Zusammenhang zwischen sozialen Unruhen und einem h\u00f6heren Ma\u00df an Unterdr\u00fcckung, nicht nur in physischer Form, sondern auch durch verschiedene Arten von Gewalt.<\/li>\n<li>Korrektur und Kontinuit\u00e4t: Angesichts m\u00f6glicher Konflikte werden Reformen eingeleitet, die mehr oder weniger tiefgreifend sein k\u00f6nnen, aber die Kontinuit\u00e4t desselben Systems gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<li>Revolution \/ psychosoziales spirituelles Ph\u00e4nomen: Der einzige Ausweg aus dem Entropie-Szenario. Die Struktur des Systems selbst wird ver\u00e4ndert und bewegt sich auf neue Horizonte zu. M\u00f6glichkeit von psychosozialen Ph\u00e4nomenen, die ein solches Szenario ausl\u00f6sen oder begleiten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In einer weiteren Studie (September 2013), die sich mit der dynamischen Strukturanalyse der psychosozialen Situation befasste, kamen wir zu dem Schluss, dass &#8222;im aktuellen psychosozialen Szenario antagonistische Elemente koexistieren, wie das \u00dcberleben des Glaubens an eine vermeintliche &#8222;Natur&#8220; des Menschen, gegen\u00fcber der Anerkennung von Freiheiten und M\u00f6glichkeiten, die im Widerspruch dazu stehen.<\/p>\n<p>Die Prozessstudie schien dann auf eine starke Erosion des Glaubens an den Materialismus als Absolutum und die m\u00f6gliche N\u00e4he zum Eintritt eines neuen historischen Moments durch die Ver\u00e4nderung seiner psychosozialen Landschaft hinzuweisen.<\/p>\n<p>Diese Richtung der Humanisierung, die sich bereits als zentrales Element einer neuen Sensibilit\u00e4t abzuzeichnen begann, f\u00f6rderte neue Formen der sozialen Organisation, die nicht nur die Zerst\u00f6rung des sozialen Gef\u00fcges und das Gef\u00fchl der Einsamkeit kompensierten, sondern auch dazu tendierten, die menschliche Innerlichkeit zu transformieren, indem sie sie in eine intersubjektive Struktur einbanden, die den Naturalismus und die Verdinglichung, die sich aus der Vorrangstellung eines rein individuellen &#8222;Ichs&#8220; ergaben, \u00fcberwand.<\/p>\n<p>Diese neue Intersubjektivit\u00e4t wiederum \u00f6ffnete die T\u00fcr zu einem erneurten Kontakt mit etwas Tieferem in jedem von uns, was das Wachstum neuer geistiger Horizonte f\u00f6rderte.<\/p>\n<p>Dieses neue &#8222;Wir&#8220; erweitert und st\u00e4rkt die Freiheiten in einem Klima der Br\u00fcderlichkeit, f\u00f6rdert den sozialen und existenziellen Wandel in der \u00dcberzeugung, dass dieser nur durch den Austausch, die Ann\u00e4herung und das Handeln gro\u00dfer Gruppen von Menschen erreicht werden kann.<\/p>\n<p>So kamen wir in dieser Studie zu dem Schluss, dass &#8222;die wichtigste Tendenz, die es zu verst\u00e4rken gelte und die die revolution\u00e4re F\u00e4higkeit beinhalte, die gegenw\u00e4rtige psychosoziale Landschaft zu ver\u00e4ndern, die &#8222;Hinwendung zum Ganzen&#8220; sei.<\/p>\n<p><strong>Was geschah dann?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist klar, dass die Rebellionen zu Beginn des Jahrzehnts, die durch die Finanzkrise von 2007 und 2008 stark angeheizt wurden &#8211; im Kontext der Systemkrise kaum eine Anekdote -, anschlie\u00dfend zu den ersten drei oben beschriebenen Szenarien f\u00fchrten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1736113\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1736113\" class=\"wp-image-1736113\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luego.jpg\" alt=\"\" width=\"825\" height=\"490\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luego.jpg 640w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luego-300x178.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><p id=\"caption-attachment-1736113\" class=\"wp-caption-text\"><em>Abbildung 1 Text zum Bild: Was geschah als N\u00e4chstes?\u00a0\u00a0 Korrektur und Kontinuit\u00e4t, Soziale Umw\u00e4lzungen und Unterdr\u00fcckung, Krieg. Und Revolution \/ Psychosoziales spirituelles Ph\u00e4nomen?<\/em><\/p><\/div>\n<p>Auf diese Weise wurde die Neue Sensibilit\u00e4t, die teilweise in diesen globalisierten Revolten verk\u00f6rpert wurde, als Antwort auf die Variante der Korrektur und Kontinuit\u00e4t in einigen F\u00e4llen in Richtung Institutionalit\u00e4t kanalisiert &#8211; die heute noch in Kraft ist, wenn auch in starkem Misskredit &#8211; und einige ihrer Vertreter erreichten sogar die Regierung, wie im Fall von Spanien und Chile.<\/p>\n<p>In der vorhergesagten Richtung sozialer Unruhen und Unterdr\u00fcckung, die f\u00fcr die Entropie eines geschlossenen Systems typisch ist, erhoben sich die Bev\u00f6lkerungen erneut bei unz\u00e4hligen Gelegenheiten zum Protest, wobei die einzige Antwort Gewalt und falsche Beschwichtigung war.<\/p>\n<p>In mehreren F\u00e4llen wurden die sozialen Unruhen von r\u00fcckschrittlichen Str\u00f6mungen ausgenutzt, die von einem Teil der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt wurden, wie in den USA, Brasilien, den Philippinen, der T\u00fcrkei, Israel, Ungarn, Italien und anderen europ\u00e4ischen Regierungen. In anderen F\u00e4llen f\u00fchrten dieselben Unruhen zu Ereignissen, die geopolitischen Zwecken dienten, die weit von den Forderungen und Bed\u00fcrfnissen der Menschen entfernt waren, wie die so genannten &#8222;Farbrevolutionen&#8220;.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich hat das System durch bewaffnete Konflikte, vor allem im Nahen Osten und in Afrika, immer wieder Tote verursacht und die Kassen des milit\u00e4risch-industriellen Komplexes gef\u00fcllt, was zu den aktuellen Konflikten in Osteuropa f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Die Frage, die wir uns an dieser Stelle stellen, ist, was das Best-Case-Szenario einer revolution\u00e4ren Ver\u00e4nderung im psychosozialen Bereich, d.h. einer befreienden Transformation der Bewusstsein-Welt-Struktur, verhindert hat.<\/strong><\/p>\n<p>Das 9. Internationalen Symposiums des Weltzentrums f\u00fcr Humanistische Studien nimmt in seinem Einf\u00fchrungstext genau darauf Bezug, wenn es hei\u00dft: &#8222;Es ist nicht so, dass es keinen Ausweg gibt, aber im Prinzip sind wir gezwungen, innerhalb des Universums zu denken, das durch die Grund\u00fcberzeugungen des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks gegeben ist. Das Substrat der \u00dcberzeugungen begrenzt, was gedacht werden kann, was man sich vorstellen kann, was wahrgenommen und verstanden werden kann, und neigt dazu, den Horizont des Denkens zu schlie\u00dfen&#8220;.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist klar, dass es keine individuellen Auswege gibt, und obwohl jede individuelle Aktion in Richtung evolution\u00e4rer oder transmutatorischer Ver\u00e4nderungen sinnvoll ist und mit dem allgemeinen Fortschritt zusammenarbeitet, muss sie auf einer kollektiven und prozessualen Ebene erfolgen, um wirklich zu der f\u00fcr diese historische Zeit notwendigen Transformation beizutragen.<\/p>\n<p>Die allgemeineren Trends dieser Zeit haben sich seit Beginn des Jahrhunderts nicht wesentlich ver\u00e4ndert, wenngleich sie sich beschleunigt haben. So haben u. a. die Finanzkonzentration, die Klimaverschlechterung, die von Konzernen und Investmentfonds vorangetriebene digitale Technisierung, der Fundamentalismus und die Aufr\u00fcstung zugenommen, aber auch evolution\u00e4re Ph\u00e4nomene haben an Umfang zugenommen. So sind die gerechte Forderung nach Geschlechterparit\u00e4t, das gemeinschaftliche Handeln als Mittel zum Wiederaufbau des sozialen Gef\u00fcges, die Anerkennung der menschlichen Vielfalt und die Forderung nach Selbstbestimmung, die Ausweitung der pers\u00f6nlichen und kollektiven Optionen und Rechte, die Versuche des spirituellen Wachstums, der Multilateralismus und die Ablehnung des Neokolonialismus, die Vervielf\u00e4ltigung der wissenschaftlichen und technologischen M\u00f6glichkeiten Ph\u00e4nomene, die unbestreitbar voranschreiten.<\/p>\n<p><strong>Das Licht der Sterne<\/strong><\/p>\n<p>Bevor es die heutigen Pr\u00e4zisionsinstrumente gab, orientierten sich unerschrockene Seefahrer am Sternenhimmel, vor allem an der Position der Sterne.<\/p>\n<div id=\"attachment_1736114\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1736114\" class=\"wp-image-1736114\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luz-estrellas.jpg\" alt=\"Das Licht der Sterne\" width=\"823\" height=\"593\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luz-estrellas.jpg 549w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luz-estrellas-300x216.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\" \/><p id=\"caption-attachment-1736114\" class=\"wp-caption-text\"><em>Das Licht der Sterne<\/em><\/p><\/div>\n<p>Das Licht, das es uns erm\u00f6glicht, sie zu lokalisieren, hat jedoch, wie jede Studentin und jeder Student wei\u00df, viele Jahre zur\u00fcckgelegt, bevor es auf unseren Sehsinn traf. Mit anderen Worten: Die Realit\u00e4t, die wir wahrnehmen, ist anachronistisch in Bezug auf den Zeitpunkt, an dem der Lichtstrahl seinen Ursprung hatte.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Welt, in der wir leben, die die Projektion fr\u00fcherer psychosozialer Landschaften ist, deren objektive Quelle heute nicht mehr in der Au\u00dfenwelt existiert, aber immer noch sehr lebendig ist als eine Komponente in der Erinnerung und Vorstellung, die das Handeln vieler Menschen heute bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Die Ungleichzeitigkeit zwischen dem Bewusstsein und der Welt sowie die Perspektive der Generationen<\/strong><\/p>\n<p>Es ist, als ob die Geschichte eine &#8222;Verz\u00f6gerung&#8220; hat, eine Verz\u00f6gerung zwischen der neuen Realit\u00e4t, auf die sich das Bewusstsein bezieht, und dem, was die Menschen durch die Vermittlung entfernter Landschaften erfahren, interpretieren und projizieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1736117\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/dino.jpg\" alt=\"\" width=\"821\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/dino.jpg 465w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/dino-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px\" \/><\/p>\n<p><strong>Unter diesem Gesichtspunkt ist es sehr wahrscheinlich, dass die neuen Paradigmen, die in dieser Epoche entstehen, trotz der Beschleunigung des historischen Tempos erst mit einer gewissen Verz\u00f6gerung in Kraft treten werden.<\/strong> Eine Verz\u00f6gerung, die wiederum im Vergleich zu anderen Epochen der Menschheitsgeschichte etwas k\u00fcrzer ausfallen d\u00fcrfte, was auch durch die bereits eingetretene Globalisierung beg\u00fcnstigt wird.<\/p>\n<p>Wie wir wissen, gibt es bei dieser Erfahrung einen differenzierenden Faktor, der darin besteht, dass sie verschiedenen Generationen angeh\u00f6ren, deren Erinnerungen nicht die gleichen sind, und auch nicht ihre Interaktion mit der Umwelt, mit der sie in ihrem Leben in Beziehung treten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wie Silo in Kapitel V. der &#8222;Menschlichen Landschaft&#8220; im Buch &#8222;Die Erde menschlich machen&#8220; hervorhebt:<em> &#8222;<\/em><em>Und dies ist die Distanz, welche die Dynamik der menschlichen Landschaft jeder individuellen oder kollektiven Erinnerung aufzwingt, egal ob diese von einer oder von vielen Personen aufrecht erhalten wird oder von einer ganzen Generation, deren Mitglieder im selben gesellschaftlichen Raum koexistieren und von einem gleichartigen gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen Hintergrund umgeben sind!<\/em><em> Wie weit gehen die Meinungen bez\u00fcglich eines Objekts auseinander, wenn es von unterschiedlichen Generationen \u2013 Vertretern unterschiedlicher Zeitabschnitte, die im selben Raum zusammenleben \u2013 betrachtet wird!&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Andererseits muss der Faktor der demografischen Komponente ber\u00fccksichtigt werden, deren Pyramide derzeit dazu neigt, in den jungen Sektoren zu schrumpfen und die soziale Alterung zu verst\u00e4rken, insbesondere in Europa, Asien und einigen lateinamerikanischen L\u00e4ndern, wobei die Erinnerung der mittleren und \u00e4lteren Generationen im psychosozialen Szenario an Gewicht gewinnt.<\/p>\n<p>Zu diesen Widerstandsfaktoren kommt die Opposition der etablierten M\u00e4chte und die Gewohnheitsmentalit\u00e4t eingefahrener Kulturlandschaften hinzu, die die \u00dcbernahme neuer Gewohnheiten oft verhindert.<\/p>\n<p>Wenn wir an verschiedene geschichtliche Epochen denken, in denen neuartige Ph\u00e4nomene aufgetreten sind, k\u00f6nnen wir feststellen, dass diese zuvor durch inspirierte Bewusstseinsstrukturen von mutigen, k\u00fchnen und ihrer Zeit vorausschauenden Menschen gef\u00f6rdert wurden.<\/p>\n<p>Daraus l\u00e4sst sich wiederum ableiten, dass <strong>es f\u00fcr die soziale Ausbreitung solcher von Minderheiten gesteuerten Ph\u00e4nomene notwendig war, dass sich eine ma\u00dfgebliche Gruppe von Menschen auf eine Struktur des &#8222;Bewusstseins in der Not&#8220; oder des &#8222;Bewusstseins in der Dringlichkeit&#8220; einstellte, was die Voraussetzung daf\u00fcr sein k\u00f6nnte, dass sich neue Reaktionen als St\u00f6rfaktor herausbilden.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1736119\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/crisis.jpg\" alt=\"\" width=\"823\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/crisis.jpg 557w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/crisis-300x183.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\" \/><\/p>\n<p>Es ist nicht schwer vorstellbar, dass Situationen mit gro\u00dfen Schwierigkeiten f\u00fcr die Menschen und das Leben insgesamt, wie z. B. schwerwiegende Umweltver\u00e4nderungen, Hungersn\u00f6te, Seuchen oder allgemeine Gewalt, den massiven Aufbau dieser Art von Bewusstseinsstruktur in der Not beg\u00fcnstigt haben.<\/p>\n<p>Dieser vorrevolution\u00e4re Zustand des Massenbewusstseins l\u00e4sst sich auch in Perioden des fortschreitenden Verfalls eines etablierten Systems von Werten, \u00dcberzeugungen und sozialen Gebr\u00e4uchen erkennen, die f\u00fcr Momente der Dekadenz in l\u00e4ngeren historischen Zyklen charakteristisch sind.<\/p>\n<p>Auch das Auftreten von Ereignissen, die nicht an logische Abfolgen gebunden sind, wie die Entdeckung neuer Lebensr\u00e4ume, der Kontakt mit anderen Lebensformen oder \u00e4hnliche Ereignisse, k\u00f6nnten Ausl\u00f6ser f\u00fcr positive Krisen und mentale Zust\u00e4nde der Offenheit f\u00fcr neue Situationen sein.<\/p>\n<p><strong><em>In jedem Fall erleben wir heute m\u00f6glicherweise Szenarien, die dazu beitragen, dass sich eine gro\u00dfe Zahl von Menschen auf solche Bewusstseinsstrukturen einstellt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Lichter der Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Ohne die Notwendigkeit des Handelns in den gegenw\u00e4rtigen Szenarien in Frage zu stellen, in denen Unzul\u00e4nglichkeiten und Anachronismen in der sozialen Organisation die Freisetzung der Energien, die f\u00fcr transmutatorische Spr\u00fcnge in der kollektiven mentalen Richtung notwendig sind, verhindern, und unter Ber\u00fccksichtigung der angesprochenen Faktoren ist es legitim, sich zu fragen, welche Paradigmen jetzt zu installieren sind, damit sie in naher Zukunft funktionieren, wie ihre Etablierung in der psychosozialen Landschaft zu beg\u00fcnstigen ist, wie man sich ihre schrittweise Projektion in Richtung neuer Formen des Zusammenlebens vorstellen kann, indem man g\u00fcnstige Tendenzen nutzt und die beobachteten Hindernisse und Widerst\u00e4nde \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Wir laden vor allem zu einer breiten Debatte ein, um eine Art Katalog von Postulaten zu erstellen, die den Charakter historischer kultureller Eroberungen f\u00fcr die Menschheit als Handlungshorizont haben. Wir schlagen unsererseits einige vor, von denen wir glauben, dass sie \u00fcber die derzeitigen Gef\u00e4ngnisse des Denkens hinausgehen und in nicht allzu ferner Zukunft geistige Wahrheiten sein werden. Wahrheiten, die ihrerseits von anderen in ihrem Moment der Nutzlosigkeit beseitigt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_1736120\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1736120\" class=\"wp-image-1736120 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luces-futuro.jpg\" alt=\"\" width=\"861\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luces-futuro.jpg 877w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luces-futuro-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/luces-futuro-820x463.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px\" \/><p id=\"caption-attachment-1736120\" class=\"wp-caption-text\"><em>Abbildung 2 Text zum Bild: Die Lichter der Zukunft. Die Integration von Unterschieden. Der historisch-soziale Begriff des Menschen. Sinnstiftung und das Streben nach Unbestimmtheit als transzendenten Sinn und Zweck des Menschen.<\/em><\/p><\/div>\n<p><strong>Die Integration von Unterschieden<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn oft behauptet wird, die Synthese sei der sp\u00e4tere Ausfluss der Komplementarit\u00e4t differenzierter Faktoren, ist es \u00fcblich, die Stagnation des Gedankenflusses in fruchtlosen dialektischen Bahnen zu sehen.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Konnotationen dieses absichtlichen Beschleunigungssprungs bei der Integration von Unterschieden k\u00f6nnten sein:<\/p>\n<ol>\n<li>Die \u00dcberwindung oder Integration der Dialektik zwischen Materialismus und Idealismus, die das Existierende als eine Kombination aus dichten und subtilen Energien definiert.<\/li>\n<li>Die Integration des Unterschieds zwischen dem Individuum und dem Kollektiv mit der Idee der Intersubjektivit\u00e4t, die Freiheit und Solidarit\u00e4t als unaufl\u00f6sliche Bestandteile eines einzigen Horizonts zusammenf\u00fchrt.<\/li>\n<li>Komplementarit\u00e4t zwischen den Menschen auf dem Weg zu einer universellen menschlichen Nation, mit anderen Lebewesen und mit anderen Lebensformen im Universum.<\/li>\n<li>Die Synthese zwischen dem Irdischen und dem Ewigen, zwischen der subjektiven und der intersubjektiven oder sozialen Welt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Die sozialgeschichtliche oder strukturell-dynamische Konzeption des menschlichen Wesens<\/strong><\/p>\n<p>Das wachsende Verst\u00e4ndnis der Beziehung zwischen den Bedingungen einer objektiven und intersubjektiven Umwelt stellt das Denken vor die Gewissheit der gegenseitigen Beeinflussung zwischen Individuen und ihrer Umwelt.<\/p>\n<p>Andererseits steht die Absurdit\u00e4t des statischen Konzepts der menschlichen Spezies, in dem die nat\u00fcrliche Komponente im Vordergrund steht, heute im Widerspruch zu den zahlreichen Beweisen f\u00fcr die tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen, die der Mensch in k\u00fcrzester Zeit in seinen intimsten Lebensfunktionen hervorgebracht hat.<\/p>\n<p>Wenn wir also die Idee des Menschen in eine strukturell-dynamische Matrix wechselseitiger Beziehungen stellen, k\u00f6nnen wir uns der M\u00f6glichkeit einer unendlichen Projektion von Ver\u00e4nderungen \u00f6ffnen. Oder, anders gesagt, f\u00fcr die permanente Transformation als radikale Essenz des menschlichen Ph\u00e4nomens, weit entfernt vom Determinismus und sehr nahe an seiner radikalen Freiheit.<\/p>\n<p><strong>Sinnstiftung und das Streben nach Unbestimmtheit als transzendenten Sinn und Zweck des Menschen<\/strong><\/p>\n<p>In \u00dcbereinstimmung mit dem deterministischen Menschenbild wird das soziale und historische Ged\u00e4chtnis seit Jahrtausenden von der Idee eines vorgefassten Universums gen\u00e4hrt. Dieses vordialogische Substrat hat das Gef\u00fchl der Kleinheit, der Unbedeutsamkeit verst\u00e4rkt und Situationen der Unterwerfung und Subtraktion oder der relativen Negation der Intentionalit\u00e4t des Bewusstseins beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Die menschliche Spezies hat sich diesen \u00dcberzeugungen teilweise widersetzt und verschiedene Grenzen \u00fcberwunden, indem sie sich gegen die Bedrohung durch den Tod als scheinbares Schicksal und endg\u00fcltige Niederlage auflehnte.<\/p>\n<p>Doch trotz der Eindringlichkeit des prometheischen Vorsto\u00dfes ist die Vorstellung, uns geistig im Raum der Unbestimmtheit zu verorten und Sch\u00f6pfer des kosmischen Sinns zu sein, f\u00fcr uns immer noch eine Quelle der Instabilit\u00e4t. Dennoch m\u00fcssen wir, ausgehend von der in diesem Sinne aufgezeigten Potenzialit\u00e4t, den Schritt wagen und die Tugend zu einem gew\u00e4hlten Bestimmung machen.<\/p>\n<p><strong>Wie kann man die Etablierung der Lichter der Zukunft in der psychosozialen Landschaft f\u00f6rdern?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Integration von Unterschieden<\/p>\n<ol>\n<li>Die holistische Suche nach ganzheitlichen und allumfassenden Antworten wird heute immer deutlicher. Versuche, Wissenschaft und Mystik zu verbinden, die Erg\u00e4nzung verschiedener Ans\u00e4tze in der Gesundheitsf\u00fcrsorge, die zunehmende Interdisziplinarit\u00e4t in der Wissenschaft und im Denken, die Suche nach androgyn orientierten Geschlechtsidentit\u00e4ten in den neuen Generationen, das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeit der Einheit aus der Vielfalt sind einige Beispiele daf\u00fcr. Dieser Akt des Bewusstseins kann vertieft (wir w\u00fcrden sagen: radikalisiert) werden in Richtung auf die Integration scheinbarer Unterschiede, indem die Ausgrenzung ausschlie\u00dfender und unvereinbarer Begriffe aufgehoben wird.<\/li>\n<li>Die tiefe Verwurzelung von Verhaltensmustern und sozialer Organisation, die von Gewaltfreiheit und Nichtdiskriminierung gepr\u00e4gt sind.<\/li>\n<li>Die gro\u00df angelegte F\u00f6rderung humanistischer Paradigmen, die das Bewusstsein f\u00fcr die Notwendigkeit der \u00dcbernahme gemeinsamer Werte und Bed\u00fcrfnisse wie Frieden, Freiheit, Wissen, angemessene Lebensbedingungen und Menschenrechte sch\u00e4rfen, damit diese Inhalte in psychosoziale Szenarien integriert werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die Schaffung von Bereichen herzlicher, freundschaftlicher und unterst\u00fctzender menschlicher Beziehungen als empirische Erfahrung der neuen Welt und der neuen Mentalit\u00e4t.<\/li>\n<li>Psychosoziale Gemeinschaftserfahrungen, wie sie in einem von konvergenter Spiritualit\u00e4t gepr\u00e4gten Umfeld gemacht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In Bezug auf das <strong>dynamische strukturelle oder sozialgeschichtliche Menschenbild <\/strong>k\u00f6nnen neue Glaubenshorizonte zu Grundpfeilern werden, indem<\/p>\n<ol>\n<li>die Evidenz der Ver\u00e4nderungen im Verhalten desselben Ph\u00e4nomens in verschiedenen Umgebungen hervorgehoben und die Bedeutung der Beziehung zwischen einer Entit\u00e4t und ihrer Umgebung betont wird.<\/li>\n<li>n\u00e4hrende Erfahrungen zwischenmenschlicher und sozialer Umw\u00e4lzungen, die einen Wechsel von einer &#8222;Ich&#8220;- zu einer &#8222;Wir&#8220;-Sichtweise erm\u00f6glicht werden.<\/li>\n<li>von klein auf Ver\u00e4nderungen in der Weltanschauung einge\u00fcbt werden, die die Entwicklung einer elastischen und flexiblen Sichtweise f\u00f6rdern und die vorgenommenen Ver\u00e4nderungen bewusst machen.<\/li>\n<li>sie Vorschl\u00e4ge zur Umgestaltung der Umwelt beitragen, retten und entwickeln, die die M\u00f6glichkeit von Ver\u00e4nderungen sowohl in der wahrgenommenen Welt als auch im Bewusstsein, das sie wahrnimmt, bef\u00fcrworten.<\/li>\n<li>sie den Wandel als dauerhaften Wert und Zweck feiern.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Hinblick auf die <strong>absichtliche Schaffung von Sinn und Bedeutung und die Suche nach Unbestimmtheit als transzendentes Sinn und Zweck des Menschen <\/strong>stellen wir uns als erm\u00f6glichende Vermittler unter anderem vor<\/p>\n<ol>\n<li>den Enthusiasmus f\u00fcr die Rebellion \u00fcber das hinaus zu verst\u00e4rken, was faktisch oder als faktisch etabliert ist.<\/li>\n<li>unseren Blick auf die vielf\u00e4ltigen Alternativen an jeder Kreuzung zu richten.<\/li>\n<li>das Bewusstsein und die Welt als Experimentier- und Abenteuerfeld zu erleben.<\/li>\n<li>Bilder und Projekte zu formulieren, um das Bewusstsein f\u00fcr neue Aktionen zu sch\u00e4rfen.<\/li>\n<li>den Akt des Bewusstseins als Sch\u00f6pfer von Wirklichkeiten zu bestaunen.<\/li>\n<li>dem menschlichen Handeln eine epische, mythische und mystische Bedeutung zu verleihen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In allen F\u00e4llen ist klar, dass die neue Welt bereits im Entstehen begriffen ist und dass es wichtig ist, die Lichter der Zukunft, die sich mit denen fr\u00fcherer historischer Momente vermischen, zu identifizieren, hervorzuheben und zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel liegt vor allem darin, offen zu sein f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis und die Interaktion mit den neuen Generationen und zu versuchen, hinter ihrem Handeln (oder scheinbaren Nichthandeln) nach den Lichtern der Zukunft zu suchen.<\/p>\n<p>Dazu ist es wichtig, \u00fcber \u00fcberholte Interpretationsschemata hinauszugehen und die m\u00f6glichen evolution\u00e4ren Bedeutungen in ihrer komplexen Auspr\u00e4gung zu erfassen.<\/p>\n<p>Wenn wir zum Beispiel eine gewisse &#8222;Unt\u00e4tigkeit&#8220; oder &#8222;Passivit\u00e4t&#8220; der Jugend beobachten, k\u00f6nnen wir das Ph\u00e4nomen nicht aus einer \u00fcberholten Kritik heraus betrachten, sondern als eine m\u00f6gliche kollektive Ausbildung von anderen Handlungsformen interpretieren, als eine Leere gegen\u00fcber inkonsistenten und absurden Lebensoptionen, wie sie das heutige System bietet, aber auch als eine Offenheit gegen\u00fcber weniger arbeitsintensiven und komfortableren Lebensstilen, in denen die soziale Produktion und der technologische Fortschritt mit Blick auf das Wohlergehen aller Menschen gesellschaftlich verteilt werden m\u00fcssen, ohne dass dies von individuellen Anstrengungen abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p><strong>Bilder f\u00fcr Aktionen<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassend k\u00f6nnen wir mindestens drei Ebenen f\u00fcr unser Handeln identifizieren.<\/p>\n<p>1) Jeden kollektiven Prozess nachdr\u00fccklich zu unterst\u00fctzen, der &#8211; wie unvollkommen auch immer &#8211; dazu beitr\u00e4gt, Unzul\u00e4nglichkeiten und Anachronismen in der sozialen Organisation zu \u00fcberwinden, indem er auf die Freisetzung von Energien dr\u00e4ngt, die f\u00fcr transmutative Spr\u00fcnge in der kollektiven geistigen Ausrichtung notwendig sind.<\/p>\n<p>2) Entwicklung von Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der kollektiven Installation von Zukunftsparadigmen, auch wenn aufgrund der Logik der Interaktion von Landschaften weder unmittelbaren Ergebnisse zu beobachten sind, noch diese in der gleichen Weise eintreten, wie sie formuliert wurden.<\/p>\n<p>3) Identifizierung, Hervorhebung und St\u00e4rkung der Lichter der Zukunft, die es in dieser historischen Zeit bereits gibt, mit besonderem Schwerpunkt auf denen, die sich in der kollektiven Landschaft der neuen Generationen entwickeln.<\/p>\n<p>Das ist alles, vielen Dank f\u00fcr die Teilnahme an der Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p><strong><em>Die \u00dcbersetzung aus dem Spanischen wurde von Joachim Dyck vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wir suchen Freiwillige!\u00a0<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des 9. 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