{"id":1743542,"date":"2023-06-03T17:41:38","date_gmt":"2023-06-03T16:41:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1743542"},"modified":"2023-06-04T07:36:54","modified_gmt":"2023-06-04T06:36:54","slug":"land-und-stadt-muessen-sich-versoehnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/06\/land-und-stadt-muessen-sich-versoehnen\/","title":{"rendered":"Land und Stadt m\u00fcssen sich vers\u00f6hnen"},"content":{"rendered":"<p>In den Zeiten vor dem Mauerfall reisten viele West-Berliner in Regionen am Ende der Transitstrecken durch die DDR. Die s\u00fcdliche Strecke Richtung M\u00fcnchen endete in Oberfranken. Dort ist die Landschaft von verstreuten H\u00e4usern gepr\u00e4gt, die Leute leben hier weitgehend isoliert und haben ihren eigenen Lebensstil und Traditionen entwickelt. Die st\u00e4dtischen Berliner wurden immer freundlich aufgenommen und so weit es ging in die d\u00f6rflichen Festlichkeiten und Aktivit\u00e4ten integriert.<\/p>\n<p>Jahrzehntelang hielten sich die Gespr\u00e4che mit den Einheimischen auf einem pers\u00f6nlichen, vielleicht auch oberfl\u00e4chlichen Niveau, Wetter, Ernte und Familie. \u00dcber Politik wurde nur sehr selten oder gar nicht diskutiert. In vielen H\u00f6fen leben drei Generationen zusammen und bald werden vermehrt Neugeborene der vierten Generation dazu kommen. In den letzten Jahren jedoch hat sich mit der Versch\u00e4rfung der Corona und Klima Krise, der Inflation und des russischen Krieges gegen die Ukraine die Situation ge\u00e4ndert. Die letzten Wahlen in diesem Landkreis haben, wie f\u00fcr Bayern typisch die CSU zur Gewinnerin (41% 2021), aber auch die extreme Rechte in Form der Partei der AFD (in einem Wahlbezirk 30%), nach vorne gebracht.<br \/>\nPolitik und reale und gef\u00e4lschte Nachrichten haben die Leute erreicht, und wenn man so will politisiert, zumindest emotionalisiert.<\/p>\n<p>In Gespr\u00e4chen der Einheimische untereinander und auch mit Zugereisten wird deutlich gemacht, dass man mit der momentanen Politik \u00fcberhaupt nicht zufrieden ist. Bei einigen herrscht eine gewisse Form des Hasses auf Fremde und den politischen Gegner, hier haupts\u00e4chlich die Gr\u00fcnen. Das l\u00e4sst sich auch in anderen Landesteilen Deutschlands zeigen. Nach neuesten Daten des \u201eTh\u00fcringen-Monitors\u201c, den die th\u00fcringische Staatskanzlei jedes Jahr in Auftrag gibt, sank die Demokratiezufriedenheit im Vergleich zum Jahr zuvor um 17 Prozentpunkte auf nur noch 48 Prozent. Vor allem in l\u00e4ndlichen Regionen lag die Akzeptanz demokratischer Werte deutlich niedriger. Auch demokratiegef\u00e4hrdende, rechtsorientierte und populistische Einstellungen sind auf dem Land st\u00e4rker vertreten als in den St\u00e4dten. Ebenso ist das Gef\u00fchl der Benachteiligung in den l\u00e4ndlichen Regionen st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Sehen wir das nicht auch in vielen anderen L\u00e4ndern, USA, Frankreich, um nur einige zu nennen. Es sind immer wieder die gleichen dumpfen, kruden Argumente, die offensichtlich verfangen und begierig aufgenommen werden.<\/p>\n<p>\u201eEs hat schon immer Warm- und Eiszeiten gegeben und vor langer Zeit schwammen Nilpferde im Rhein &#8211; dass sich das Klima ver\u00e4ndert, ist ganz normal, der Mensch hat damit nichts zu tun. Was Politiker und Presse sagen, stimmt alles nicht, die wollen nur unser Geld- f\u00fcr die Gr\u00fcnen sollte man die Guillotine aufstellen etc\u201c.<\/p>\n<p>Naturwissenschaftler, Klimaforscher und generell die Wissenschaft haben nat\u00fcrlich eine andere Ansicht und diese m\u00fcssen hier wohl nicht belegt werden. Sie sind sich einig, dass der Klimawandel menschengemacht und nur mit rigiden Ma\u00dfnahmen abzumildern ist. Die Verleugnung des Klimawandels ist umso unverst\u00e4ndlicher, als die meisten der auf dem Land lebenden Menschen bereits pers\u00f6nlich negative Erfahrungen gemacht haben. Es ist sehr trocken geworden. Dort, wo fr\u00fcher Teiche und Brunnen waren, sind sie versiegt. Die Fischteiche der Region haben sehr niedriges Wasser, einige Fischzuchten mussten bereits aufgegeben werden. Der gepflanzte Mais bringt nur noch sehr kleine Kolben und steht am Ende vertrocknet auf dem Feld. Die Trockenheit in den W\u00e4ldern l\u00e4sst dem Borkenk\u00e4fer freien Lauf und \u00fcberall sieht es im Wald chaotisch aus, da man das Holz schl\u00e4gt, um wenigstens noch das, was da ist, zu vermarkten und den Wald zu retten.<\/p>\n<p>Wie kommt es dazu, dass man all das ignoriert, dass man nicht pers\u00f6nlich die Augen \u00f6ffnet, nicht sehen will?<\/p>\n<p>Vor kurzem sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf einem Parteitag: \u201ewir wollen, dass Bayern so bleibt, wie es immer war.\u201d Was f\u00fcr ein Satz im Jahre 2023. Dieser Satz kommt bei den bayerischen Parteigenossen gut an und gibt es nicht auch in anderen Regionen dieser Erde viele Politiker, die so denken? Dar\u00fcber sollte man nachdenken.<\/p>\n<p>Ja, man m\u00f6chte, dass es so bleibt, wie es war. Man m\u00f6chte in der Familie, in dem eigenen Dorf und mit den eigenen Traditionen weiterleben. Dieser Wunsch ist weltweit und in vielen Kulturen verbreitet und nachvollziehbar. Aber ist es vertretbar, dass Politiker der heutigen Zeit so etwas unter die Menschen bringen? Ihnen vorgaukeln man k\u00f6nnte so weitermachen wie es war? Ist es nicht ihre Aufgabe den Menschen die Wahrheit zu sagen, die Fakten zu erkl\u00e4ren, sie mitzunehmen in dem anstehenden Wandel? Ist es nicht ihre Pflicht den Menschen zu sagen, dass es eben mit 8,8 Milliarden Menschen und einer vollkommenen Vernetzung der Erdteile nicht mehr m\u00f6glich ist, so wie es war weiter zu machen? Die Globalisierung hat den gesamten Erdball erfasst, ein weiter so, wie es mal war, kann es nicht geben. Wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten, Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me, k\u00fcnstliche Intelligenz, der technologische Fortschritt und der Klimawandel machen ein weiter so wie bisher einfach unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ein Politiker, der solche S\u00e4tze in den Raum stellt und Hoffnung weckt, vers\u00fcndigt sich an der Generation der ungeborenen Kinder Bayerns und weltweit. Die Aufgabe der Politik ist es, die Menschen den notwendigen Ma\u00dfnahmen zu \u00fcberzeugen, sie aufzukl\u00e4ren und sinnvolle Ma\u00dfnahmen sozial gerecht umzusetzen. Das kann man auch machen, ohne Kultur und Traditionen aufzugeben.<\/p>\n<p>S\u00f6der meint aber auch noch eine andere \u201eKultur\u201c.<\/p>\n<p>Er sagt: \u201eBayern ist ein Auto-Land und wir m\u00f6chten weiter mit Autos fahren.\u201d Damit meint er Autos mit fossilen Brennstoffen und redet damit der PS protzenden Bev\u00f6lkerung nach ihren W\u00fcnschen. Spricht man im Dorf \u00fcber Elektroautos, h\u00f6rt man, es fehle der Sound und sie h\u00e4tten nicht ausreichend Reichweite. Es wird also ein emotionales, der Sound, und ein rationales Argument, fehlende Reichweite, vermischt. Der Sound hat nat\u00fcrlich mit dem Wunsch, andere zu beeindrucken, eine Maschine zu beherrschen und auff\u00e4llig zu sein, zu tun. Er schafft in den Fahrern ein Gef\u00fchl von Macht, Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit. Auch ein Mensch, meistens Mann, der normalerweise nicht viel Anerkennung findet, kann damit Eindruck gewinnen.<\/p>\n<p>Das Argument der fehlenden Reichweite ist rational nachvollziehbar, denn auf dem Land f\u00e4hrt man l\u00e4ngere Strecken als in der Stadt. Andererseits hat dort jeder die M\u00f6glichkeit, auf seinem Grundst\u00fcck eine Ladestation anzuschlie\u00dfen. F\u00fcr die Anschaffung der meist teureren E Autos und dem Bau einer Ladestation fehlen den Leuten aber nachvollziehbar die finanziellen Mittel. Das f\u00fchrt dazu, dass sie nach Auswegen suchen, wie sie ihre Lage verbessern k\u00f6nnen und diese Auswege erscheinen oft radikal und hoch emotional gepr\u00e4gt. Sie haben recht, wenn sie fragen, wer die Investitionen gegen den Klimawandel bezahlen soll? Man kann ihnen eigentlich nur antworten, dass diese Welt schon l\u00e4nger auch sozial aus den Fugen geraten ist. Wenn eine kleine Clique von Superreichen und Oligarchen, die sich Super Yachten, Inseln und abgeschottete Wohngebiete leisten k\u00f6nnen, die ihre Autos in den Weltraum schie\u00dfen und ihre Macht immer weiter vergr\u00f6\u00dfern, \u00fcber das Schicksal dieser Welt entscheiden, dann werden nat\u00fcrlich weite Bev\u00f6lkerungskreise abgekoppelt auf der Strecke bleiben.<\/p>\n<p>Das geht u.a. auch aus einer 2019 im Auftrag des Deutschen Sparkassen &#8211; und Giroverbandes durchgef\u00fchrten Umfrage hervor. W\u00e4hrend in den st\u00e4dtischen oder stadtnahen Wohnlagen sich alle Befragten \u00e4hnlich zufrieden mit der pers\u00f6nlichen finanziellen Situation zeigten, sieht es auf dem Land offenbar deutlich anders aus, dort sieht jeder vierte seine Finanzen als &#8222;eher schlecht&#8220; oder &#8222;schlecht&#8220; an.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich, dass sie zornig sind. Paradox ist aber, dass sich ihr Zorn prim\u00e4r gegen die richtet, die ihre Situation verbessern wollen und nicht gegen die, die f\u00fcr ihre Lage verantwortlich sind. Eigentlich m\u00fcssten Wohlhabende einen gr\u00f6\u00dferen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels leisten und die Politik verst\u00e4rkt auf die Energiekonzerne einwirken, mehr Ladestationen z.B. an Tankstellen und in D\u00f6rfern zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>In den St\u00e4dten sind die Menschen gegen\u00fcber der Elektromobilit\u00e4t aufgeschlossener. Viele der in der Stadt lebenden Menschen sehen die Dinge nat\u00fcrlich vollkommen anders. Sie sind kreativ und Fortschritt gl\u00e4ubiger und verlangen nicht, dass alles so bleibt wie es war und ist. Sie glauben an Entwicklungen im sozialen Bereich, in der Wissenschaft und im Umgang der Menschen untereinander. Viele begr\u00fc\u00dfen den Wandel und die Chancen durch Migration und empfinden ihn als positiv und herausfordernd. Das gibt aber vielen auch die Kraft, die Menschen auf dem Land zu verstehen, zu respektieren und in ihrer Lebensart zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Es bleibt also zu fragen, ob sich Stadt und Land vers\u00f6hnen k\u00f6nnen? Kann der Mensch sich mit der Erde und seinen Ressourcen vers\u00f6hnen? Kann die Bev\u00f6lkerung aus dem Land und aus den St\u00e4dten einen gemeinsamen Blick auf die M\u00f6glichkeiten des Zusammenlebens auf dieser Welt entwickeln? Wir haben ja nur eine und Stadt und Land sind untrennbar verbunden. Es w\u00e4re zu w\u00fcnschen, dass es schnell passiert, denn die Natur setzt uns Grenzen und der Mensch wird hoffentlich intelligent genug sein, diese zu erkennen und zu akzeptieren. Zum Wohle der St\u00e4dte und des Landes. Wie kann es also weitergehen, wie k\u00f6nnen sich Stadt und Land vers\u00f6hnen und gemeinsamen Zielen zusteuern? Niemand hat daf\u00fcr eine Formel, aber um diesen Konsens zu erreichen, muss es einen st\u00e4rkeren Dialog zwischen den Leuten auf dem Land und den St\u00e4dten geben. Er muss von Menschen zu Menschen erfolgen und auf der Basis eines gegenseitigen Verst\u00e4ndnisses funktionieren. Respekt vor dem anderen ist die Grundvoraussetzung und so soll der Dialog unemotional und auf der Basis von Fakten weitergef\u00fchrt und intensiviert werden. Jeder Einzelne ist aufgefordert, daran teilzuhaben!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/thueringen.de\/regierung\/th-monitor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/thueringen.de\/regierung\/th-monitor<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dsgv.de\/sparkassen-finanzgruppe\/publikationen\/vermoegensbarometer-2022.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dsgv.de\/sparkassen-finanzgruppe\/publikationen\/vermoegensbarometer-2022.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Zeiten vor dem Mauerfall reisten viele West-Berliner in Regionen am Ende der Transitstrecken durch die DDR. Die s\u00fcdliche Strecke Richtung M\u00fcnchen endete in Oberfranken. 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