{"id":1736248,"date":"2023-05-01T09:40:34","date_gmt":"2023-05-01T08:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1736248"},"modified":"2023-05-01T09:40:34","modified_gmt":"2023-05-01T08:40:34","slug":"ruestungstreiber-europa-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/05\/ruestungstreiber-europa-ii\/","title":{"rendered":"R\u00fcstungstreiber Europa (II)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Europa hat seine Milit\u00e4rausgaben im vergangenen Jahr um 13 Prozent gesteigert \u2013 mehr als jede andere Weltregion. Allein die NATO t\u00e4tigt 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Die Staaten Europas haben ihre Milit\u00e4rausgaben im vergangenen Jahr st\u00e4rker gesteigert als jeder andere Kontinent. Damit waren sie treibende Kraft beim Anstieg der Aufwendungen f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte weltweit auf rund 2,2 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung: 2,24 Billionen US-Dollar. Der Anstieg in Europa erreichte gut 13 Prozent (inflationsbereinigt), w\u00e4hrend etwa Afrika, Lateinamerika und S\u00fcdostasien R\u00fcckg\u00e4nge bei ihren Milit\u00e4rausgaben verzeichneten. Das geht aus einer gestern publizierten Studie des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor. Das Papier belegt zudem, dass der Anstieg zwar durch den Ukraine-Krieg beschleunigt, aber nicht durch ihn verursacht wurde; vielmehr vollzieht er sich bereits seit geraumer Zeit und l\u00e4sst sich mit den eskalierenden Machtk\u00e4mpfen des Westens gegen Russland und gegen China in Verbindung bringen. Dabei best\u00e4tigt die aktuelle Studie eine fr\u00fchere, die SIPRI schon im M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht hat; diese zeigt, dass einem starken R\u00fcckgang der Gro\u00dfwaffenimporte etwa in Afrika oder S\u00fcdamerika ein massiver Anstieg in Europa gegen\u00fcberstand. Die Ukraine fordert noch mehr und dringt auf Waffenlieferungen im Wert von einer halben Billion Euro.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<h3>Auf dem Niveau des Kalten Kriegs<\/h3>\n<p>Die weltweiten Milit\u00e4rausgaben sind im vergangenen Jahr inflationsbereinigt um 3,4 Prozent auf 2,24 Billionen US-Dollar gestiegen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor.[1] Laut SIPRI entspricht der Betrag 2,2 Prozent der global erzielten Wirtschaftsleistung. St\u00e4rkster Treiber des Anstiegs war die Aufr\u00fcstung in Europa, wo die Milit\u00e4rausgaben \u2013 massiv beschleunigt durch den Ukraine-Krieg \u2013 um gut 13 Prozent in die H\u00f6he schnellten (ebenfalls inflationsbereinigt). Einen starken, allerdings noch unter dem europ\u00e4ischen Durchschnitt liegenden Anstieg verzeichnete Russland, das die Ausgaben f\u00fcr seine Streitkr\u00e4fte um 9,2 Prozent auf 86,4 Milliarden US-Dollar steigerte. Das sind 4,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts. Die Ukraine erh\u00f6hte ihre Aufwendungen f\u00fcr das Milit\u00e4r um 640 Prozent auf 44 Milliarden US-Dollar. Das sind 34 Prozent ihres katastrophal eingebrochenen Bruttoinlandsprodukts. Allein die Staaten West- und Zentraleuropas steckten im vergangenen Jahr 345 Milliarden US-Dollar in ihre Streitkr\u00e4fte; das ist inflationsbereinigt zum ersten Male mehr als im Jahr 1989, dem letzten Jahr des Kalten Kriegs. Die h\u00f6chsten Zuw\u00e4chse verzeichneten dabei Finnland (plus 36 Prozent), Litauen (plus 27 Prozent), Schweden (plus 12 Prozent) und Polen (plus 11 Prozent).<\/p>\n<h3>NATO: 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit<\/h3>\n<p>Lag beim Anstieg der globalen Milit\u00e4rausgaben im vergangenen Jahr Europa klar vorn, so liegen bei der Summe der 2022 get\u00e4tigten Ausgaben die Vereinigten Staaten unver\u00e4ndert mit erheblichem Abstand auf Platz eins. Ihre Aufwendungen f\u00fcr ihre Streitkr\u00e4fte beziffert das Stockholmer Institut mit 877 Milliarden US-Dollar; das sind 39 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit. Die NATO \u2013 das Milit\u00e4rb\u00fcndnis, das im Fall eines Krieges an der Seite der USA k\u00e4mpfen w\u00fcrde \u2013 verzeichnete laut SIPRI im vergangenen Jahr entsprechende Budgetposten ihrer Mitgliedstaaten in H\u00f6he von 1,23 Billionen US-Dollar; das sind rund 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit. China, das Land, das im Westen von Politik und Medien h\u00e4ufig als zentraler R\u00fcstungstreiber charakterisiert wird, gab SIPRI zufolge im vergangenen Jahr 292 Milliarden US-Dollar f\u00fcr seine Streitkr\u00e4fte aus \u2013 lediglich ein Drittel des US-Betrags. Zwar trifft es zu, dass die Volksrepublik ihre R\u00fcstungsg\u00fcter vielfach im eigenen Land einkauft und damit in der Regel deutlich niedrigere Preise zahlt; Experten gehen davon aus, dass Chinas R\u00fcstungsausgaben nach Kaufkraftparit\u00e4t etwa die H\u00e4lfte der US-Ausgaben erreichen. Doch muss auch ber\u00fccksichtigt werden, dass SIPRI in Chinas Fall Ausgaben abseits des offiziellen Milit\u00e4rhaushalts einbezieht, was es im Fall der westlichen Staaten kaum tut.<\/p>\n<h3>Langfristige Aufr\u00fcstung<\/h3>\n<p>SIPRI weist darauf hin, dass vor allem die westlichen Milit\u00e4rausgaben zwar im vergangenen Jahr durch den Ukraine-Krieg einen massiven Schub erhalten haben, dass sie aber bereits seit l\u00e4ngerer Zeit kontinuierlich steigen \u2013 und zwar zum Teil st\u00e4rker als der globale Durchschnitt. Weltweit nahmen demnach die Aufwendungen f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte von 2013 bis 2022 um 19 Prozent zu. W\u00e4hrend das Wachstum in Nordamerika mit 3,7 Prozent recht moderat ausfiel \u2013 bedingt dadurch, dass die Vereinigten Staaten seit je gewaltige Summen f\u00fcr das Milit\u00e4r bereitstellen \u2013, lag es in Europa bei bemerkenswerten 38 Prozent; diese waren seit 2014 vor allem Resultat einer systematischen Aufr\u00fcstung gegen Russland. H\u00f6here Steigerungsraten erzielten von 2013 bis 2022 insbesondere asiatische Staaten, so etwa Indien (47 Prozent) und China (63 Prozent). Eine starke Zunahme gab es auch bei den engsten Verb\u00fcndeten der westlichen Staaten in der Asien-Pazifik-Region, so etwa in Japan (18 Prozent), S\u00fcdkorea (37 Prozent) und Australien (47 Prozent), die sich alle drei an der Seite des Westens gegen China positionieren. Die Tatsache, dass die Aufr\u00fcstung langfristig erfolgt, zeigt, dass sie nicht einfach dem Ukraine-Krieg geschuldet, sondern Teil des gro\u00dfen Machtkampfs der westlichen Staaten gegen Russland und vor allem gegen China ist.<\/p>\n<h3>Waffenimporteur Nr. 1<\/h3>\n<p>Dies lie\u00df sich bereits an einer im M\u00e4rz ver\u00f6ffentlichten SIPRI-Studie ablesen, die sich mit dem internationalen Waffenhandel befasste. Das Stockholmer Forschungsinstitut kam in dem Papier zu dem Schluss, dass im F\u00fcnfjahreszeitraum von 2018 bis 2022 weltweit 5,1 Prozent weniger Gro\u00dfwaffen verkauft worden waren als im F\u00fcnfjahreszeitraum von 2013 bis 2017.[2] Dies lag an drastischen R\u00fcckg\u00e4ngen der Waffenimporte der Staaten S\u00fcdamerikas (minus 34 Prozent) und Afrikas (minus 40 Prozent). Dem stand ein Anstieg der Einfuhr von Kriegsger\u00e4t in den Staaten Europas um 47 Prozent gegen\u00fcber; bei den europ\u00e4ischen NATO-Staaten belief er sich sogar auf 65 Prozent. Der massive Anstieg korreliert mit Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung des NATO-Beschlusses aus dem Jahr 2014, die Milit\u00e4rausgaben der B\u00fcndnismitglieder im Machtkampf gegen Russland auf zwei Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung anzuheben. Parallel diagnostizierte SIPRI starke R\u00fcstungseinfuhren auch bei den asiatisch-pazifischen Verb\u00fcndeten des Westens im Machtkampf gegen China. So steigerte etwa S\u00fcdkorea den Import von Gro\u00dfwaffen um 61 Prozent und nahm im F\u00fcnfjahreszeitraum von 2018 bis 2022 rund 3,7 Prozent aller internationalen Lieferungen ab. Der Anteil der japanischen Importe am globalen Waffenimport lag bei 3,5 Prozent (plus 171 Prozent), derjenige Australiens bei 4,7 Prozent. Globaler Hauptexporteur waren mit einem Weltmarktanteil von 40 Prozent die USA.<\/p>\n<h3>\u201eR\u00fcstungslieferungen verzehnfachen\u201c<\/h3>\n<p>Dabei ist der seit Jahren anschwellende Militarisierungsschub noch lange nicht an seinem Ende angelangt. In der NATO ist im Gespr\u00e4ch, einen Wert von zwei Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung als verbindlichen Mindestwert f\u00fcr die nationalen Streitkr\u00e4ftehaushalte festzuschreiben. Tschechien ist bereits dabei, den Vorsto\u00df in Gesetzesform zu gie\u00dfen.[3] In Polen hat die Regierung angek\u00fcndigt, den Milit\u00e4retat in diesem Jahr auf vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die H\u00f6he zu schrauben und perspektivisch sogar f\u00fcnf Prozent zu erreichen. Auch in Deutschland ist \u2013 nicht zuletzt dank der angek\u00fcndigten Sonderausgaben von 100 Milliarden Euro \u2013 eine weitere deutliche Steigerung abzusehen. Allein f\u00fcr die Ukraine hat der Haushaltsausschuss des Bundestags Ende M\u00e4rz weitere zw\u00f6lf Milliarden Euro bereitgestellt.[4] Kiew gen\u00fcgt das freilich nicht. Am Wochenende hat Andrij Melnyk, einst ukrainischer Botschafter in Deutschland, inzwischen stellvertretender Au\u00dfenminister seines Landes, erkl\u00e4rt, zwar sei man \u201eunseren Verb\u00fcndeten dankbar f\u00fcr ihre milit\u00e4rische Hilfe\u201c.[5] Doch seien die Waffen im Wert von insgesamt gut 55 Milliarden US-Dollar, die bislang geliefert worden seien, \u201enicht genug\u201c: \u201eDie Ukraine braucht zehn Mal mehr\u201c. Das w\u00e4re eine halbe Billion Euro \u2013 rund das Zehnfache des aktuellen Bundeswehretats.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Angaben hier und im Folgenden: World military expenditure reaches new record high as European spending surges. sipri.org 24.04.2023. Trends in world military expenditure, 2022. SIPRI Fact Sheet. Solna, April 2023.<\/p>\n<p>[2] Trends in International Arms Transfers, 2022. SIPRI Fact Sheet. Solna, March 2023. S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9193\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00fcstungstreiber Europa<\/a>.<\/p>\n<p>[3] Tschechien legt per Gesetz Zwei-Prozent-Ziel f\u00fcr Verteidigung fest. tagesschau.de 21.04.2023.<\/p>\n<p>[4] Zw\u00f6lf Milliarden Euro f\u00fcr Ukraine-Waffenhilfe. tagesschau.de 29.03.2023.<\/p>\n<p>[5] Melnyk fordert Verzehnfachung der Milit\u00e4rhilfen. n-tv.de 22.04.2023.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europa hat seine Milit\u00e4rausgaben im vergangenen Jahr um 13 Prozent gesteigert \u2013 mehr als jede andere Weltregion. Allein die NATO t\u00e4tigt 55 Prozent aller Milit\u00e4rausgaben weltweit. 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