{"id":1727865,"date":"2023-03-29T08:31:47","date_gmt":"2023-03-29T07:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1727865"},"modified":"2023-03-29T08:31:47","modified_gmt":"2023-03-29T07:31:47","slug":"auf-der-seite-des-krieges-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/03\/auf-der-seite-des-krieges-ii\/","title":{"rendered":"Auf der Seite des Krieges (II)"},"content":{"rendered":"<p><strong>China und Russland verhandeln \u00fcber Beendigung des Ukraine-Kriegs. Westen weist L\u00f6sungsans\u00e4tze zur\u00fcck. Hintergrund sind Bem\u00fchungen, die globale Dominanz des Westens zu verteidigen.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Stark divergierend reagieren Politiker weltweit auf das gestern zu Ende gegangene Treffen zwischen den Pr\u00e4sidenten Chinas und Russlands und auf deren Verhandlungen \u00fcber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Ukrainische Regierungsmitglieder geben sich weiterhin offen f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Beijing. Brasiliens Pr\u00e4sident Luiz Ign\u00e1cio Lula da Silva nennt Berichte \u00fcber das Treffen eine \u201egute Nachricht\u201c und wird n\u00e4chste Woche in China an die Verhandlungen ankn\u00fcpfen. Negative Reaktionen kommen aus dem Westen, unter anderem von Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, die behauptet, Beijings Vorsto\u00df in Richtung auf Friedensgespr\u00e4che sei g\u00e4nzlich ungeeignet. Hintergrund ist, dass Xi Jinping und Wladimir Putin in Moskau nicht nur die M\u00f6glichkeit zu einer Beendigung des Ukraine-Kriegs ausgelotet, sondern auch eine Ausweitung ihrer Kooperation in die Wege geleitet und die bisherige westliche Dominanz \u00fcber die Welt in Frage gestellt haben. Weil vor allem China \u201esowohl die Absicht\u201c als auch das Potenzial habe, \u201edie internationale Ordnung neu zu gestalten\u201c, m\u00fcsse Washington es \u201eniederkonkurrieren\u201c, hei\u00dft es in der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<h3>Gegen Dominanz, f\u00fcr Multipolarit\u00e4t<\/h3>\n<p>China und Russland haben auf dem Treffen ihrer Pr\u00e4sidenten Xi Jinping und Wladimir Putin, das am Montag in Moskau begann und gestern zu Ende ging, den weiteren Ausbau ihrer Zusammenarbeit beschlossen. So wollen beide Staaten wirtschaftlich noch enger kooperieren als bisher. Bereits jetzt erh\u00e4lt die Volksrepublik deutlich mehr Erd\u00f6l und Erdgas aus Russland als zuvor \u2013 Volumina, die einst nach Deutschland flossen \u2013, w\u00e4hrend sie zugleich erheblich mehr Waren exportiert; so kommen Chinas Kfz-Konzerne in Russland mittlerweile auf einen Marktanteil von rund einem Drittel und ersetzen dabei auch deutsche Produzenten. Beijing und Moskau wollen dar\u00fcber hinaus ihre strategische Zusammenarbeit intensivieren und haben dazu Vereinbarungen unterzeichnet. Selbst eine engere Milit\u00e4rkooperation, so etwa bei Man\u00f6vern, ist geplant. Verbunden wird dies mit dem Anspruch, die \u00fcberkommene globale Dominanz des Westens, die ohnehin bereits schw\u00e4cher wird, zu \u00fcberwinden. So \u00fcbte Xi etwa in einem Namensbeitrag, der vor dem Treffen in einer russischen Zeitung erschien, massive Kritik am Streben nach \u201eHegemonie\u201c und \u201eDominanz\u201c und auch am \u201eDrangsalieren\u201c anderer Staaten. Der \u201ehistorische Trend\u201c hin zu \u201eMultipolarit\u00e4t, wirtschaftlicher Globalisierung und mehr Demokratie in den internationalen Beziehungen\u201c sei l\u00e4ngst \u201eunumkehrbar\u201c.[1]<\/p>\n<h3>Zu Friedensverhandlungen bereit<\/h3>\n<p>Ein wichtiges Thema in den Moskauer Gespr\u00e4chen waren nicht zuletzt der Ukraine-Krieg und chinesische \u00dcberlegungen, wie er beendet werden k\u00f6nne. Beijing hat dazu am 24. Februar ein Zw\u00f6lf-Punkte-Papier \u201ezur politischen Beilegung der Ukraine-Krise\u201c pr\u00e4sentiert, das beiden Seiten Zugest\u00e4ndnisse abverlangt. So r\u00e4umt es der \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t, Unabh\u00e4ngigkeit und territorialen Integrit\u00e4t aller L\u00e4nder\u201c den ersten Stellenwert ein, verlangt aber auch, \u201edie Sicherheit eines Landes\u201c m\u00fcsse stets im Einklang mit den \u201elegitimen Sicherheitsinteressen und -bedenken anderer L\u00e4nder\u201c verfolgt werden. Ersteres ist eine ukrainische, letzteres eine russische Forderung.[2] Putin bekr\u00e4ftigte nun in Moskau, man habe das chinesische Papier \u201esorgf\u00e4ltig studiert\u201c, begr\u00fc\u00dfe es, dass Beijing \u201eeine konstruktive Rolle\u201c zur Beendigung des Krieges spielen wolle, und sei auch zu Friedensverhandlungen bereit [3] \u2013 \u201eso bald wie m\u00f6glich\u201c, wie es nach Abschluss der Moskauer Gespr\u00e4che hie\u00df [4]. Xi warnte vor \u00fcberzogenen Hoffnungen und wies darauf hin, es gebe \u201ekeine einfache L\u00f6sung f\u00fcr eine komplexe Angelegenheit\u201c. Allerdings erw\u00e4hnte er auch, \u201edie meisten L\u00e4nder\u201c unterst\u00fctzten den Abbau von Spannungen und die Einleitung von Friedensverhandlungen und spr\u00e4chen sich dagegen aus, immer weiter \u00d6l ins Feuer zu gie\u00dfen. Die Stimmen, die \u201eFrieden und Rationalit\u00e4t\u201c forderten, n\u00e4hmen zu.<\/p>\n<h3>\u201eGute Nachricht\u201c<\/h3>\n<p>Die Reaktionen auf den chinesischen Vorsto\u00df fallen unterschiedlich aus. Die Ukraine gibt sich bislang offen. Bereits nach der Ver\u00f6ffentlichung des chinesischen Zw\u00f6lf-Punkte-Papiers teilte Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba mit, Kiew lehne zwar eine sofortige Aufhebung der Sanktionen, wie China sie vorschlage, ab, stimme aber in anderen Punkten \u00fcberein und wolle das Dokument genau pr\u00fcfen.[5] Am Donnerstag vergangener Woche tauschten sich Kuleba und der chinesische Au\u00dfenminister Qin Gang telefonisch \u00fcber eine m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung aus.[6] Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat mehrfach bekr\u00e4ftigt, an Verhandlungen mit der Volksrepublik interessiert zu sein. Ein Telefonat zwischen ihm und Xi im Anschluss an das Moskauer Treffen gilt seit einigen Tagen als m\u00f6glich.[7] Als \u201egute Nachricht\u201c hat Brasiliens Pr\u00e4sident Luiz In\u00e1cio Lula da Silva die Berichte \u00fcber die Gespr\u00e4che zwischen Xi und Putin eingestuft. Lula hat bereits vor einigen Wochen angek\u00fcndigt, Staaten, die im Ukraine-Krieg neutral sind, f\u00fcr Friedensverhandlungen gewinnen zu wollen, und mitgeteilt, zu diesen Staaten m\u00fcssten seiner Auffassung nach unter anderem Indien, Indonesien und China z\u00e4hlen. Am Sonntag wird Lula in Beijing eintreffen und dort in der kommenden Woche mit Xi sprechen, nicht zuletzt \u00fcber eine Verhandlungsl\u00f6sung f\u00fcr den Ukraine-Krieg.[8]<\/p>\n<h3>\u201eKein Beitrag zum Frieden\u201c<\/h3>\n<p>Gegenteilige Reaktionen sind aus den westlichen Staaten zu h\u00f6ren. Schon am Sonntag hatte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, mitgeteilt, sollten Xi und Putin w\u00e4hrend ihres Treffens einen Waffenstillstand vorschlagen, dann sei dies f\u00fcr die USA \u201einakzeptabel\u201c: Es zementiere Russlands Gel\u00e4ndegewinne.[9] Dieser Position entspricht, dass der Westen auf eine ukrainische Fr\u00fchjahrsoffensive setzt und diese unter anderem mit der Lieferung von Waffen und Munition unterst\u00fctzt; Gro\u00dfbritannien will daf\u00fcr sogar Uranmunition zur Verf\u00fcgung stellen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte vorab noch ge\u00e4u\u00dfert, er hoffe, Xi k\u00f6nne Putin \u201e\u00fcberzeugen, &#8230; an den Verhandlungstisch zu kommen\u201c.[10] Nachdem Putin seine Bereitschaft dazu erkl\u00e4rt hatte, gab Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock bekannt, sie sei \u201eentt\u00e4uscht\u201c \u00fcber die Ergebnisse des Moskauer Treffens: Das von China vorgelegte Zw\u00f6lf-Punkte-Papier, das als Grundlage der Gespr\u00e4che zwischen Xi und Putin fungierte, k\u00f6nne \u201ekeinen wirklichen Beitrag zum Frieden leisten\u201c, da in ihm Russland nicht explizit als Aggressor benannt worden sei.[11] Weder Kirby noch Baerbock erl\u00e4uterten, weshalb sie das Verhandlungsinteresse der Ukraine, deren politische Pl\u00e4ne sie sonst offiziell zur Norm erheben, in diesem Fall f\u00fcr nichtig erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>\u201eChina niederkonkurrieren\u201c<\/h3>\n<p>Dabei r\u00e4umen westliche Politiker offen ein, dass es in dem aktuellen Konflikt l\u00e4ngst nicht mehr blo\u00df um die Ukraine geht, sondern um die bisherige globale Dominanz der westlichen M\u00e4chte. Dies zeichnet sich ab, seit sich drei Viertel aller Staaten weltweit im vergangenen Fr\u00fchjahr weigerten, sich den Russland-Sanktionen des Westens anzuschlie\u00dfen; daran halten sie bis heute fest.[12] Kirby erkl\u00e4rte am Wochenende, Russland und China wollten \u201edie Spielregeln weltweit neu schreiben\u201c; er lie\u00df keinerlei Zweifel daran, dass Washington sich dem entgegenstellen werde.[13] Dass die Volksrepublik \u201esowohl die Absicht\u201c wie auch das Potenzial besitze, \u201edie internationale Ordnung neu zu gestalten\u201c, ist als zentrale Auffassung in der neuen, im Oktober ver\u00f6ffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten festgehalten; in dem US-Dokument hei\u00dft es weiter, es gelte daher k\u00fcnftig, China \u201eniederzukonkurrieren\u201c.[14] Die Dringlichkeit hat sich aus US-Sicht erheblich versch\u00e4rft, seit es Beijing k\u00fcrzlich gelungen ist, im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran zu vermitteln und die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden verfeindeten Staaten zu erreichen \u2013 eine Leistung, die als ein weltpolitischer Durchbruch eingestuft worden ist (german-foreign-policy.com berichtet in K\u00fcrze). Ein m\u00f6glicher Erfolg bei der Beendigung des Ukraine-Kriegs w\u00e4re ein erneuter weltpolitischer Durchbruch f\u00fcr Beijing. Der Westen wird ihn verhindern wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Xi Jinping: Forging Ahead to Open a New Chapter of China-Russia Friendship, Cooperation and Common Development. fmprc.gov.cn 20.03.2023.<\/p>\n<p>[2] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9176\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf der Seite des Krieges<\/a>.<\/p>\n<p>[3] President Xi Jinping Meets with Russian President Vladimir Putin. fmprc.gov.cn 21.03.2023.<\/p>\n<p>[4] President Xi Jinping and Russian President Vladimir Putin Sign Joint Statement of the People\u2019s Republic of China and the Russian Federation on Deepening the Comprehensive Strategic Partnership of Coordination for the New Era and Stress Settling the Ukraine Crisis Through Dialogue. fmprc.gov.cn 22.03.2023.<\/p>\n<p>[5] Kuleba on China\u2019s peace plan: We disagree with at least one point. en.interfax.com.ua 25.02.2023.<\/p>\n<p>[6] China foreign minister in rare call with Ukraine counterpart. apnews.com 17.03.2023.<\/p>\n<p>[7] Veronika Melkozerova: Call me anytime: Zelenskyy plays the long game with Xi Jinping. politico.eu 21.03.2023.<\/p>\n<p>[8] \u00c0 TV 247, Lula diz que vai conversar com Xi Jinping sobre Ucr\u00e2nia e aprova encontro entre R\u00fassia e China. brasil247.com 21.03.2023.<\/p>\n<p>[9] David Cohen: Russia and China want to disrupt the world order, NSC spokesperson says. politico.com 19.03.2023.<\/p>\n<p>[10] Pistorius hofft auf Fortschritte durch Xi-Besuch in Moskau. handelsblatt.com 20.03.2023.<\/p>\n<p>[11] Au\u00dfenministerin \u00e4u\u00dfert sich entt\u00e4uscht \u00fcber Xi-Besuch bei Putin. stuttgarter-zeitung.de 21.03.2023.<\/p>\n<p>[12] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8862\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eRussland isolieren\u201c<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eRussland isolieren\u201c (II)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8886\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eRussland isolieren\u201c (III)<\/a>.<\/p>\n<p>[13] David Cohen: Russia and China want to disrupt the world order, NSC spokesperson says. politico.com 19.03.2023.<\/p>\n<p>[14] National Security Strategy. Washington, October 2022.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China und Russland verhandeln \u00fcber Beendigung des Ukraine-Kriegs. Westen weist L\u00f6sungsans\u00e4tze zur\u00fcck. Hintergrund sind Bem\u00fchungen, die globale Dominanz des Westens zu verteidigen. 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