{"id":1727671,"date":"2023-03-24T16:53:12","date_gmt":"2023-03-24T16:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1727671"},"modified":"2023-03-24T16:53:12","modified_gmt":"2023-03-24T16:53:12","slug":"was-wir-dank-wikileaks-wissen-vorgeschichte-des-ukrainekrieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/03\/was-wir-dank-wikileaks-wissen-vorgeschichte-des-ukrainekrieges\/","title":{"rendered":"Was wir dank WikiLeaks wissen &#8211; Vorgeschichte des Ukrainekrieges"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was verraten uns die Enth\u00fcllungen von WikiLeaks \u00fcber die Vorgeschichte des Ukrainekrieges? Dank WikiLeaks liegen uns zehntausende Botschaftsdepeschen vor, die von amerikanischen Botschaftern aus aller Welt im Zeitraum von 1966 bis Februar 2010 verfasst worden sind. Diese als geheim eingestuften Depeschen enthalten Gespr\u00e4che mit politischen Entscheidungstr\u00e4gern, sowie Analysen und Bewertungen der Lage in den jeweiligen L\u00e4ndern. Sie wurden WikiLeaks von einem Whistleblower zugespielt und ab 2010 von WikiLeaks in Zusammenarbeit mit gro\u00dfen Zeitungen ver\u00f6ffentlicht.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Magnus von Wangenheim f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.actvism.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">acTVism Munich<\/a><\/em><\/p>\n<p>Nutzen wir also die einzigartige M\u00f6glichkeit und schauen wir nach wie Diplomaten und Politiker aus Russland, den USA, aus Deutschland und anderen L\u00e4ndern die Lage in der Ukraine eingesch\u00e4tzt haben. Die Botschaftsdepeschen liefern uns Antworten auf die Fragen ob russische, amerikanische und deutsche Politiker den Konflikt in der Ukraine haben kommen sehen, ob ein NATO-Beitritt der Ukraine von westlicher Seite angestrebt wurde und sie zeigen uns Sichtweisen russischer Politiker sowie den Standpunkt der Bundesregierung unter Angela Merkel bez\u00fcglich der Ukraine. Die Auswertung der Botschaftsdepeschen liefert uns selbstverst\u00e4ndlich keinen allumfassenden Blick auf alle Faktoren, die zum Ukrainekrieg beigetragen haben, da uns nur die bis Anfang 2010 verfassten Botschaftsdepeschen vorliegen. Sie zeigen uns aber die Faktoren, die damals zu Spannungen gef\u00fchrt haben zwischen den USA und der Ukraine auf der einen, und Russland auf der anderen Seite. Eine Diskussion dar\u00fcber inwieweit diese Faktoren und Streitpunkte, die damals schon zu Spannungen gef\u00fchrt haben, f\u00fcr die heutigen Spannungen und den Krieg mit verantwortlich sind, k\u00f6nnte sehr aufschlussreich sein.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Was WikiLeaks \u00fcber die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges verr\u00e4t\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/naLzrXvnoXE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>War Politikern die Konfliktgefahr bewusst?<\/strong><\/p>\n<p>Schauen wir uns dazu eine Aufzeichnung des US-Botschafters in Moskau vom Februar 2008 an. Seine Aufzeichnungen tragen den Titel \u201cNyet means nyet \u2013 nein bedeutet nein \u2013 Russlands rote Linien bez\u00fcglich einer NATO-Erweiterung.\u201d Der US-Botschafter schreibt:<\/p>\n<p>Die NATO Ambitionen von der Ukraine und von Georgien ber\u00fchren nicht nur einen wunden Punkt in Russland, sie rufen auch ernste Bedenken \u00fcber die Konsequenzen f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der Region hervor. Russland nimmt das [gemeint ist die NATO-Osterweiterung] nicht nur als eine Umzingelung und als Bem\u00fchung wahr, Russlands Einfluss in der Region zu untergraben, sondern es bef\u00fcrchtet auch unvorhersehbare und unkontrollierbare Konsequenzen welche die russischen Sicherheitsinteressen schwer belasten k\u00f6nnen. Experten berichten uns, dass Russland besonders \u00fcber die starken Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Ukraine bez\u00fcglich einer NATO-Mitgliedschaft besorgt ist, die von den meisten [dort lebenden] ethnischen Russen abgelehnt wird und die zu einem schweren Bruch mit Gewalt und im schlimmsten Fall einem B\u00fcrgerkrieg f\u00fchren k\u00f6nnten. In diesem Fall m\u00fcsste Russland entscheiden, ob es eingreifen soll; eine Entscheidung mit der sich Russland nicht konfrontiert sehen m\u00f6chte. [1]<\/p>\n<p>Soweit die Einsch\u00e4tzung des amerikanischen Botschafters in Moskau. In der gleichen Depesche wird auch die Ansicht von Dmitriy Trenin, dem stellvertretenden Direktor des Moskauer Carnegie Zentrums wiedergegeben:<\/p>\n<p>Trenin \u2026 \u00e4u\u00dferte Bedenken, dass auf lange Sicht die Ukraine der potentiell bedeutendste destabilisierende Faktor in den amerikanisch-russischen Beziehungen sei, in Anbetracht des Ausma\u00dfes an Emotionalit\u00e4t und Empfindlichkeit, die durch das Streben der Ukraine nach einer NATO Mitgliedschaft ausgel\u00f6st worden sind. [1]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Trenin \u00e4u\u00dferte sich besorgt, dass Elemente im russischen Establishment best\u00e4rkt w\u00fcrden sich in der Ukraine einzumischen, was die USA wiederum zur offenen Unterst\u00fctzung von entgegengesetzten politischen Kr\u00e4ften anregen w\u00fcrde, was somit die USA und Russland auf Konfrontationskurs bringen w\u00fcrde. [1]<\/p>\n<p>In einer Depesche vom Juni 2008 \u00e4u\u00dferte zudem der eben genannte Herr Trenin vom Moskauer Carnegie Zentrum \u2026<\/p>\n<p>\u2026 sich sehr besorgt \u00fcber den fehlenden Konsens in der Frage der NATO-Mitgliedschaft in der Ukraine, wo die Westukrainer Russland als historischen Aggressor sehen, w\u00e4hrend eine gro\u00dfe Zahl von Ukrainern Russland eher wohlwollend betrachtet: &#8222;ein separates Land, aber kein fremdes Land&#8220;, so Trenin. Sollte die Ukraine die NATO-Mitgliedschaft anstreben, bef\u00fcrchtete Trenin, dass sich diese Kluft vertiefen und zu Gewalt f\u00fchren w\u00fcrde. [2]<\/p>\n<p>Interessanterweise finden sich in den Aufzeichnungen der amerikanischen Botschafter \u00e4hnliche Warnungen aus aus Deutschland und Frankreich. Die Bedenken der deutschen Politiker zeige ich Ihnen gleich ausf\u00fchrlich. Hier zun\u00e4chst eine Stellungnahme des au\u00dfenpolitischen Beraters des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten, der im September 2005 warnte, dass &#8230;<\/p>\n<p>\u2026 die Angliederung der Ukraine an die NATO f\u00fcr Moskau ein extrem heikles Thema sei, woraus er schlussfolgerte, dass der einzig verbleibende potentielle Grund f\u00fcr einen Krieg in Europa die Ukraine sei. Er f\u00fcgte hinzu, dass manche in der russischen Regierung das Gef\u00fchl h\u00e4tten, dass wir uns zu sehr in ihren zentralen Interessensbereich einmischen w\u00fcrden. [3]<\/p>\n<p>Eines wird also aus den Botschaftsdepeschen sehr deutlich: Den USA, anderen NATO-L\u00e4ndern und Russland war bewusst was f\u00fcr ein gro\u00dfes Konfliktpotenzial die Erweiterung der NATO in die Ukraine birgt.<\/p>\n<p>Wurde der NATO-Beitritt der Ukraine von westlicher Seite angestrebt?<\/p>\n<p>Dazu werfen wir wieder einen Blick in die Aufzeichnungen der US-Botschafter. Dass die USA eine Erweiterung der NATO in die Ukraine anstrebten, wird am deutlichsten in einer Depesche des US Botschafters in Kiew vom September 2009, in der es unter dem Titel \u201cder Weg nach vorne\u201d hei\u00dft, dass Analysten den folgenden Punkt f\u00fcr essentiell halten:<\/p>\n<p>Die Integration der Ukraine in den Westen und die NATO-Erweiterung bewusst im Stillen anstreben. Es gibt keine Aussicht auf schnelle Fortschritte auf diesem Gebiet, und wir k\u00f6nnen \u00fcbereinstimmen, dass wir mit der russischen Regierung uneinig sind, w\u00e4hrend wir unsere Bem\u00fchungen zur F\u00f6rderung der Integration der Ukraine in den Westen fortsetzen &#8230; [4]<\/p>\n<p>Standpunkte aus Russland<\/p>\n<p>Wie in Russland dieser Versuch die Ukraine in die NATO zu integrieren wahrgenommen wurde, wird in einer Depesche des amerikanischen Botschafters in Moskau vom Februar 2008 deutlich:<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Lavrov und andere hochrangige Beamte haben ihren entschiedenen Widerstand bekr\u00e4ftigt und betont, dass Russland eine weitere Osterweiterung [der NATO] als potentielle milit\u00e4rische Bedrohung sehen w\u00fcrde. Eine NATO-Erweiterung, besonders in die Ukraine, bleibt eine emotionale und heikle Angelegenheit f\u00fcr Russland, aber auch strategische \u00dcberlegungen liegen dem starken Widerstand gegen eine NATO Mitgliedschaft f\u00fcr die Ukraine und Georgien zugrunde. Bez\u00fcglich der Ukraine beinhaltet dies die Bef\u00fcrchtung, dass dieser Streitpunkt das Land m\u00f6glicherweise spalten k\u00f6nnte, was dann zu Gewalt oder sogar zu einem B\u00fcrgerkrieg f\u00fchren k\u00f6nnte [1]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Lavrov betont, dass \u2026<\/p>\n<p>\u2026 w\u00e4hrend Russland den Erkl\u00e4rungen des Westens, die Nato sei nicht gegen Russland gerichtet, Glauben schenken mag, m\u00fcssen die j\u00fcngsten milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten in den<\/p>\n<p>Nato-L\u00e4ndern (&#8230;) nicht nach den erkl\u00e4rten Absichten, sondern nach dem Potenzial bewertet werden. [1]<\/p>\n<p>Schauen wir uns ein anderes Statement von russischer Seite an, diesmal von Grigory Karasin, dem stellvertretenden russischen Au\u00dfenminister, der im M\u00e4rz 2008 meinte, dass \u2026<\/p>\n<p>\u2026 die USA und NATO w\u00e4hlen m\u00fcssten was f\u00fcr einem Russland sie gegen\u00fcber stehen m\u00f6chten \u2013 ein Russland, das stabil ist und bereit, Angelegenheiten mit den USA, Europa und China ruhig zu diskutieren, oder ein Russland das tief besorgt und angespannt ist. Er brachte dann sein Argument auf andere Weise vor, indem er fragte ob es das Ziel der USA und NATO sei alle fr\u00fcheren Staaten der Sowjetunion, inklusive Wei\u00dfrussland, in die NATO zu dr\u00e4ngen um Russland zu isolieren oder ob man das rationale und realistische Ziel verfolge, diesen L\u00e4ndern zu erlauben blockfrei zu bleiben und sowohl mit dem Westen als auch mit Russland zu interagieren. Karasin argumentierte, dass die internationale Gemeinschaft an einem Scheideweg stehe und die Zukunft von den strategischen Entscheidungen der USA abh\u00e4nge. [5]<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2008 notierte der US Botschafter in Moskau:<\/p>\n<p>Verteidigungs- und Sicherheitsexperten stellen fest, dass eine NATO-Erweiterung eine von wenigen Sicherheitsthemen ist bei dem es einen fast vollst\u00e4ndigen Konsens unter russischen Entscheidungstr\u00e4gern, Experten und der informierten \u00d6ffentlichkeit gibt: Sie sind vehement gegen eine NATO Osterweiterung, insbesondere bez\u00fcglich der Ukraine und Georgien.<\/p>\n<p>Aleksandr Belkin, stellvertretender Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Rats f\u00fcr Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik sagte die Ukraine sei die letzte Bastion. \u201cWenn die Ukraine ein NATO-Mitglied wird w\u00e4re die Umzingelung von Russland komplett.\u201d Er sagte es g\u00e4be fast vollst\u00e4ndige \u00dcbereinstimmung unter Russlands politischer Elite, dass der Versuch der NATO die Ukraine aufzunehmen ein feindlicher Akt sei. [6]<\/p>\n<p>Es gibt noch viele weitere Aufzeichnungen, in denen festgehalten ist wie die Erweiterung der NATO in die Ukraine von politischen Entscheidungstr\u00e4gern in Russland als Bedrohung wahrgenommen wurde. So schreibt beispielsweise der US-Botschafter in Moskau im Januar 2009:<\/p>\n<p>Ein Team von hochrangigen russischen Sicherheitsexperten berichtete den US-Vertretern, dass vielen Russen das Vertrauen in die USA fehlte, welche gegen\u00fcber russischen Interessen als gleichg\u00fcltig oder sogar feindlich wahrgenommen wird. Die Analysten zeichneten ein d\u00fcsteres Bild der bilateralen Beziehungen f\u00fcr welches sie gr\u00f6\u00dftenteils das Versagen der USA, Russland als Partner zu behandeln, verantwortlich machten. [7]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Einer der russischen Sicherheitsexperten brachte den h\u00e4ufig geh\u00f6rten Einwand vor, \u2026 <em>dass die USA auf eine NATO-Erweiterung dr\u00e4ngen ohne russische Sicherheitsinteressen zu ber\u00fccksichtigen und beschwerte sich, dass in der Kooperation zwischen der NATO und Russland nichts Wesentliches geschehen w\u00fcrde (&#8230;). Er wies darauf hin, dass in einer Partnerschaft jeder Partner darauf achten solle, wie der andere die Dinge empfinde. <\/em>[7]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Ein anderer russischer Sicherheitsexperte meinte:<\/p>\n<p>Die Kernursache der schlechten Meinung Russlands gegen\u00fcber den USA sei die Neigung Washingtons, Moskau \u00fcber die Regierungsf\u00fchrung zu belehren. \u201cWir bauen eine Demokratie auf unsere Art und Weise und wollen keine Einmischung aus dem Ausland,\u201d beschwerte er sich. Die Tatsache, dass die USA ihren eigenen angeblich hohen Menschenrechtsstandards im Irak, in Afghanistan und in Guantanamo nicht gerecht werden mache dies besonders kr\u00e4nkend. Er behauptete, dass der Irakkrieg eine gro\u00dfe Rolle dabei gespielt habe Putin den Wunsch ein Mitglied im Club der vorw\u00e4rts-gerichteten L\u00e4nder zu sein zu vermiesen, da der Irakkrieg gezeigt hat, dass falls ein Land genug Macht habe, es tun k\u00f6nne, was es wolle und die internationale Meinung ignorieren k\u00f6nne. [7]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p><em>Die Analysten stimmten \u00fcberein, dass es den Anschein habe, dass die Ukraine und Georgien von den USA zur NATO-Mitgliedschaft gedr\u00e4ngt w\u00fcrden. Als Beweis f\u00fchrten sie den Plan der USA an, die Ukraine und Georgien ohne MAP in die Allianz einzugliedern, nachdem NATO-Mitglieder eine Ausweitung auf dem Gipfel in Bukarest abgelehnt hatten. <\/em>MAP steht f\u00fcr Membership Action Plan und ist die Vorstufe der NATO-Vollmitgliedschaft. [7]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Ein anderer Sicherheitsexperte meinte: <em>Das Vorantreiben durch die USA von Programmen wie der NATO-Mitgliedschaft von der Ukraine helfe nur den Amerikafeinden in Russland an die Macht. <\/em>[7]<\/p>\n<p>Standpunkt der Bundesregierung<\/p>\n<p>Der Standpunkt der russischen Entscheidungstr\u00e4ger und Sicherheitsexperten ist eindeutig: Sie sehen den Versuch, die Ukraine in den Westen und in die NATO zu integrieren, als Provokation gegen Russland und als destabilisierend f\u00fcr die Ukraine. Doch welchen Standpunkt hat die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel bez\u00fcglich der Ukraine eingenommen?<\/p>\n<p>Dazu sehen wir uns zuerst eine Aufzeichnung des amerikanischen Botschafters in Berlin an, verfasst im Juni 2008, in welcher der amerikanische Diplomat David Merkel mit den deutschen Diplomaten Rolf Nikel und Norman Walter \u00fcber eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine bzw. deren Vorstufe, einen Membership Action Plan, abgek\u00fcrzt MAP, diskutiert.<\/p>\n<p>Sowohl Nikel als auch Walter \u00e4u\u00dferten Bedenken, dass wenn ein MAP zu schnell vorangebracht werden w\u00fcrde in der Ukraine, wo die \u00f6ffentliche Meinung \u00fcber eine NATO Mitgliedschaft stark auseinandergeht, sich dies als destabilisierend erweisen und das Land teilen k\u00f6nne. [8]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Der deutsche Diplomat Rolf Nikel betonte, \u2026<\/p>\n<p>dass der geostrategische Kontext einer Eingliederung von Georgien in die NATO ganz anders sei als der Fall der Ukraine. W\u00e4hrend Georgien \u201cnur eine Wanze auf der Haut des B\u00e4ren sei,\u201d sei die Ukraine untrennbar mit Russland verbunden, was bis auf Wladimir von Kiew im Jahr 988 zur\u00fcckgehe. [8]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Weiter sagte er:<\/p>\n<p>Deutschland halte es f\u00fcr falsch MAP als ein Werkzeug zu sehen um demokratische und milit\u00e4rische Reformen in L\u00e4ndern wie der Ukraine und Georgien zu f\u00f6rdern, wenn es in Wirklichkeit der letzte Schritt zu einer NATO-Mitgliedschaft sei. [8]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Der deutsche Diplomat Rolf Nikel nennt dann drei Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu riskant sei:<\/p>\n<p>Erstens, insgesamt wenig \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung einer NATO-Mitgliedschaft. Zweitens, eine tiefe Spaltung zwischen den \u00f6stlichen und westlichen Teilen des Landes bez\u00fcglich dieser Frage und drittens, eine schwache Regierung mit einer kleinen Mehrheit in der Rada [dem ukrainischen Parlament]. Walter stimmte zu und meinte, dass ein zu schnell forcierter MAP und die Frage der NATO-Mitgliedschaft das Land zerbrechen k\u00f6nnten. [8]<\/p>\n<p>Im abschlie\u00dfenden Kommentar schreibt der US-Botschafters:<\/p>\n<p>Wir haben alle H\u00e4nde voll zu tun sie zu \u00fcberzeugen einem MAP zuzustimmen. [8]<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung bei der \u00dcberzeugungsarbeit bekamen die USA von anderen NATO Mitgliedern. Das geht unter anderem aus einer Depesche vom Juni 2008 hervor: <em>Auf seiner Reise nach Europa im Mai 2008 setzte Harper [der damalige kanadische Premierminister] seine italienischen, deutschen, franz\u00f6sischen und britischen Amtskollegen<\/em> bez\u00fcglich einer schnellen Ausweitung des MAP in der Ukraine und in Georgien unter Druck. Kanadas Grundhaltung sei, dass ein MAP f\u00fcr die Ukraine, aber auch f\u00fcr Georgien, zwingend erforderlich ist. [9]<\/p>\n<p>Dass damals das Kanzleramt und das Ausw\u00e4rtige Amt ihren Standpunkt bez\u00fcglich der NATO-Erweiterung in die Ukraine auch gegen starken Druck aus dem Ausland verteidigt haben, geht aus einer Depesche des US Botschafters vom Juni 2008 hervor:<\/p>\n<p>Wir werden in den n\u00e4chsten Monaten regelm\u00e4\u00dfig auf h\u00f6chster Ebene mit der deutschen Regierung in Kontakt treten m\u00fcssen, wenn wir darauf hoffen wollen, dass die Deutschen bei der NATO-Au\u00dfenministertagung im Dezember einer Ausweitung des MAP auf Georgien und die Ukraine zustimmen. Das deutsche &#8222;Nein&#8220; in Bukarest kam von der Bundeskanzlerin selbst, und sie hat seitdem wenig Anzeichen von Flexibilit\u00e4t in diesem Punkt gezeigt. Es ist zwar verlockend, die deutsche Haltung zum MAP auf eine unbedachte R\u00fccksichtnahme auf russische Empfindlichkeiten zur\u00fcckzuf\u00fchren, aber Merkel und ihre hochrangigen Berater scheinen echte Vorbehalte gegen\u00fcber den georgischen und ukrainischen Beitrittskandidaten zu haben, die wir ernst nehmen und versuchen sollten, darauf einzugehen. [10]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Weiter hei\u00dft es:<\/p>\n<p>Merkel hat bewiesen, dass sie bereit ist, erheblichem Druck standzuhalten. Seit dem Gipfel hat sie kaum Anzeichen daf\u00fcr gezeigt, dass sie von ihrer Ansicht abr\u00fcckt, dass Georgien aufgrund eines Demokratiedefizits und separatistischer Konflikte und die Ukraine aufgrund der unsicheren \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine NATO-Mitgliedschaft einfach noch nicht bereit sind, dem MAP beizutreten, und dies m\u00f6glicherweise auch noch einige Zeit nicht tun werden. Es ist auch wichtig festzustellen, dass die Bundeskanzlerin innerhalb Deutschlands fast vollst\u00e4ndige politische Unterst\u00fctzung f\u00fcr diesen Ansatz genie\u00dft. [10]<\/p>\n<p><em>(\u2026)<\/em><\/p>\n<p>Das Kanzleramt und das Ausw\u00e4rtige Amt bef\u00fcrchten, dass eine zu fr\u00fche Gew\u00e4hrung des MAP, bevor es einen Konsens daf\u00fcr gibt, sich als destabilisierend erweisen und das Land zwischen dem pro-russischen Osten und dem relativ mehr NATO-freundlichen Westen spalten k\u00f6nnte. [10]<\/p>\n<p>Aus den Depeschen wird erkenntlich, wie die Frage der Ausrichtung der Ukraine schon vor Jahren zu Spannungen zwischen den USA und Russland gef\u00fchrt hat. Trotz zahlreicher Warnungen und Bef\u00fcrchtungen, dass eine Fortsetzung der damaligen Politik zu Instabilit\u00e4t und B\u00fcrgerkrieg in der Ukraine und zu einer Konfrontation zwischen den USA und Russland f\u00fchren k\u00f6nne finden sich leider in keiner einzigen Depesche Hinweise daf\u00fcr, dass Bem\u00fchungen unternommen wurden, um diesen Konfrontationskurs zu verlassen.<\/p>\n<p>Die in diesem Video gezeigten Originaldokumente liegen uns nur dank Julian Assange und WikiLeaks vor. Wegen der Ver\u00f6ffentlichung dieser Dokumente sitzt Julian Assange seit nun bald vier Jahren in Untersuchungshaft und wird unter h\u00e4rtesten Haftbedingungen, zeitweise sogar in Einzelhaft, in einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis in London gefangen gehalten. Er wird dort gefangen gehalten, weil die USA wegen diesen Ver\u00f6ffentlichungen seine Auslieferung und eine Haftstrafe von 175 Jahren fordern. Die Anklage der USA basiert auf dem amerikanischen Spionagegesetz und wird scharf kritisiert, da sie die journalistische T\u00e4tigkeit von Julian Assange kriminalisiert und weil hier zum ersten Mal in der Geschichte das<\/p>\n<p>amerikanische Spionagegesetz extraterritorial, d.h. au\u00dferhalb der USA, angewendet wird. Dadurch wird ein Pr\u00e4zedenzfall geschaffen, der in Zukunft vor Gericht auch gegen andere Journalisten auf der ganzen Welt angewendet werden kann. Dies wird zuk\u00fcnftig viele davor abschrecken Originaldokumente von amerikanischen Beh\u00f6rden, Geheimdiensten und dem Milit\u00e4r zu ver\u00f6ffentlichen, selbst wenn diese Dokumente Beweise f\u00fcr moralisches Fehlverhalten beinhalten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellenverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p>[1] NYET MEANS NYET: RUSSIA&#8217;S NATO ENLARGEMENT REDLINES<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW265_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW265_a.html<\/a><\/p>\n<p>[2] RUSSIAN ANALYST WARNS OF CONSEQUENCES IF UKRAINE JOINS NATO, SAYS RUSSIANS BELIEVE U.S. HAS HIDDEN AGENDA<br \/>\n<a href=\"https:\/\/search.wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW1811_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/search.wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW1811_a.html<\/a><\/p>\n<p>[3] EUR A\/S FRIED&#8217;S SEPTEMBER 1 MEETINGS WITH SENIOR MFA AND PRESIDENCY OFFICIALS ON IMPROVING RELATIONS WITH EUROPE<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/05PARIS6125_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/05PARIS6125_a.html<\/a><\/p>\n<p>[4] INCORPORATING UKRAINE INTO U.S.-RUSSIA POLICY<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/09MOSCOW2412_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/09MOSCOW2412_a.html<\/a><\/p>\n<p>[5] ACTING U\/S FRIED&#8217;S MEETING WITH DFM KARASIN<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW748_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW748_a.html<\/a><\/p>\n<p>[6] RUSSIA&#8217;S EXPECTATIONS FOR NATO SUMMIT DEPEND ON MAP FOR<br \/>\nUKRAINE AND GEORGIA <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW806_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08MOSCOW806_a.html<\/a><\/p>\n<p>[7] RUSSIAN ANALYSTS COMPLAIN U.S. HAS BETRAYED RUSSIA&#8217;S TRUST<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/09MOSCOW2_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/09MOSCOW2_a.html<\/a><\/p>\n<p>[8] GERMANY\/RUSSIA: CHANCELLERY VIEWS ON MAP FOR UKRAINE AND<br \/>\nGEORGIA <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08BERLIN749_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08BERLIN749_a.html<\/a><\/p>\n<p>[9] P\/DAS VOLKER CONSULTS WITH CANADIANS ON NATO<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08OTTAWA773_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wikileaks.org\/plusd\/cables\/08OTTAWA773_a.html<\/a><\/p>\n<p>[10] GETTING GERMANY ON BOARD FOR MAP FOR GEORGIA AND UKRAINE<br \/>\n<a href=\"https:\/\/search.wikileaks.org\/plusd\/cables\/08BERLIN744_a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/search.wikileaks.org\/plusd\/cables\/08BERLIN744_a.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was verraten uns die Enth\u00fcllungen von WikiLeaks \u00fcber die Vorgeschichte des Ukrainekrieges? 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