{"id":1721905,"date":"2023-03-03T15:32:35","date_gmt":"2023-03-03T15:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1721905"},"modified":"2023-03-03T15:32:35","modified_gmt":"2023-03-03T15:32:35","slug":"untragbare-opfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/03\/untragbare-opfer\/","title":{"rendered":"\u201eUntragbare Opfer\u201d"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vor US-Besuch von Kanzler Scholz deuten Berichte einen Kurswechsel des Westens im Ukraine-Krieg an: Kiew soll mit Moskau verhandeln. Hintergrund: Stimmungsumschwung in den USA.<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem heutigen Gespr\u00e4ch zwischen US-Pr\u00e4sident Joe Biden und Kanzler Olaf Scholz deuten Berichte einen m\u00f6glichen Kurswechsel des Westens im Ukraine-Krieg an. Hintergrund sind unter anderem die Erkenntnis, dass die Zahl der Kriegstoten f\u00fcr die ukrainische Gesellschaft \u201euntragbar\u201c werden k\u00f6nne, und die kontinuierlich schrumpfende Zustimmung in der US-amerikanischen Bev\u00f6lkerung zur Kriegspolitik der Biden-Administration; letztere k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise Bidens Wiederwahl gef\u00e4hrden. Berichten zufolge hat Biden den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj k\u00fcrzlich bei seinem Besuch in Kiew darauf hingewiesen, die Mittel, die Washington bereitstellen k\u00f6nne, seien begrenzt. Wie es hei\u00dft, haben Scholz und Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron es Selenskyj bei dessen Besuch in Paris nahegelegt, zu \u201ebeginnen, Friedensgespr\u00e4che mit Moskau in Betracht zu ziehen\u201c. Die Ukraine soll nicht in die NATO aufgenommen, aber mit westlichen Waffen aufger\u00fcstet werden. Ein \u00e4hnliches Resultat stand bereits Ende M\u00e4rz 2022 zur Debatte, wurde aber vom Westen sabotiert. Freilich k\u00f6nnten ukrainische Erfolge auf dem Schlachtfeld die Stimmung im Westen erneut wenden.<\/p>\n<h3>Stimmungsumschwung in den USA<\/h3>\n<p>Vor dem heutigen Gespr\u00e4ch zwischen US-Pr\u00e4sident Joe Biden und Kanzler Olaf Scholz deutet die bestens vernetzte Frankfurter Allgemeine Zeitung einen m\u00f6glichen Kurswechsel der Biden-Administration an. Hintergrund ist ein Stimmungsumschwung in den Vereinigten Staaten, dem das Wei\u00dfe Haus mit Blick auf die Pr\u00e4sidentenwahl im kommenden Jahr einige Bedeutung beimisst. So zeigt eine aktuelle Umfrage, dass der Anteil derjenigen, die Waffenlieferungen an die Ukraine bef\u00fcrworten, von gut 60 Prozent der US-Bev\u00f6lkerung im Mai 2022 auf 48 Prozent zur\u00fcckgegangen ist.[1] Nur noch 37 Prozent billigen eine direkte finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die ukrainische Regierung, w\u00e4hrend 38 Prozent sie ablehnen. Auch der Anteil derjenigen, die Sanktionen gegen Russland bef\u00fcrworten, ist von 71 Prozent auf 63 Prozent zur\u00fcckgegangen; 59 Prozent sagten zugleich, Sanktionen d\u00fcrften nicht auf Kosten der US-Wirtschaft gehen. Setzt sich die Entwicklung weiter fort \u2013 und dies gilt als wahrscheinlich \u2013, dann verschlechtert der Ukraine-Krieg die Chancen von Pr\u00e4sident Biden auf die Wiederwahl. Hinzu kommt, dass die Vereinigten Staaten den Machtkampf gegen China immer mehr zuspitzen. Manche im US-Establishment warnen bereits seit einiger Zeit davor, sich in Osteuropa gegen Russland allzu sehr zu verk\u00e4mpfen; dies koste, hei\u00dft es, Energien, auf die man in der Asien-Pazifik-Region angewiesen sei.[2]<\/p>\n<h3>\u201eRealistisch bleiben\u201c<\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund schildert die Frankfurter Allgemeine Zeitung Interna aus dem Gespr\u00e4ch, das Biden am 20. Februar in Kiew mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj f\u00fchrte. Der Inhalt unterschied sich demnach deutlich von den demonstrativ entschlossenen T\u00f6nen, die Biden in offiziellen Stellungnahmen anschlug. So twitterte Biden am 20. Februar, er sei in die ukrainische Hauptstadt gereist, um \u201eunsere unersch\u00fctterliche Verpflichtung f\u00fcr die Demokratie, Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine\u201c zu bekr\u00e4ftigen. \u201eIntern\u201c aber, hei\u00dft es, habe er Selenskyj \u201edarauf hingewiesen &#8230;, wie viel Geld des amerikanischen Steuerzahlers Washington inzwischen investiert habe\u201c.[3] Zwar \u201eversteh[e]\u201c Biden, \u201edass Kiew mehr verlangt\u201c. Doch sei er \u201eals Pr\u00e4sident angetreten, um Amerika zu heilen, was kr\u00e4ftige Investitionen\u201c erforderlich mache. Zwar werde er Selenskyj nicht \u00f6ffentlich \u201eauffordern, an einem bestimmten Punkt &#8230; auszutesten, ob es nicht zu Verhandlungen kommen k\u00f6nne\u201c. \u201eDennoch gibt es in Teilen der Regierung die Hoffnung, dass der ukrainische Pr\u00e4sident realistisch bleibt\u201c. Den zeitlichen Rahmen f\u00fcr die Wende zum \u201eRealismus\u201c steckt dabei mutma\u00dflich der Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<h3>\u201eSchwierige Entscheidungen treffen\u201c<\/h3>\n<p>Den Andeutungen, Washington k\u00f6nne die Weichen neu stellen, entspricht ein Bericht, den das Wall Street Journal Ende vergangener Woche publizierte. Demnach setzt sich in Europa inzwischen die \u00dcberzeugung durch, die Ukraine werde \u201enicht in der Lage sein, die Russen aus der Ostukraine und von der Krim zu vertreiben\u201c.[4] \u201eWir wiederholen st\u00e4ndig, Russland d\u00fcrfe nicht gewinnen\u201c, wird ein franz\u00f6sischer Regierungsmitarbeiter zitiert; doch dauere der Krieg \u201elange genug in dieser Intensit\u00e4t an\u201c, w\u00fcrden \u201edie Verluste der Ukraine untragbar\u201c. Dem Bericht zufolge erkl\u00e4rten Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Kanzler Scholz Selenskyj bei dessen Besuch in Paris am Abend des 8. Februar, er m\u00fcsse \u201ebeginnen, Friedensgespr\u00e4che mit Moskau in Betracht zu ziehen\u201c. Macron habe Selenskyj zun\u00e4chst als \u201egro\u00dfen Anf\u00fchrer im Krieg\u201c gelobt, ihn dann aber mitgeteilt, er m\u00fcsse letzten Endes \u201ezu einem politischen Staatsmann werden und schwierige Entscheidungen treffen\u201c. In \u00e4hnlicher Weise hat sich der neue Pr\u00e4sident Tschechiens, Petr Pavel, inzwischen auch \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dfert. Pavel, ein General, wies darauf hin, die R\u00fcckeroberung von Teilen des ukrainischen Territoriums k\u00f6nne \u201emehr Menschenleben kosten, als f\u00fcr die Gesellschaft zu ertragen sein wird\u201c. \u201eDie Ukrainer\u201c m\u00fcssten dann \u201ebeginnen, \u00fcber ein anderes Ergebnis nachzudenken\u201c.<\/p>\n<h3>Absatzmarkt f\u00fcr die westliche R\u00fcstungsindustrie<\/h3>\n<p>Laut dem Wall Street Journal haben Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Deutschland bereits begonnen, Vorbereitungen f\u00fcr diesen Fall zu treffen. Dabei handelt es sich um Ma\u00dfnahmen, die der Ukraine Sicherheit vor einem weiteren russischen \u00dcberfall verschaffen sollen. Wie die Zeitung schreibt, ist dabei die NATO-Mitgliedschaft des Landes nicht vorgesehen.[5] Auch die Stationierung von NATO-Truppen auf dem Territorium der Ukraine ist demnach nicht geplant, ebensowenig eine Beistandsgarantie in Form einer Ausdehnung von Artikel 5 des Nordatlantikvertrags auf das Land. Vielmehr gehe es darum, Kiew mit milit\u00e4rischen Mitteln auszustatten, die es ihm gestatteten, etwaige russische Angriffe eigenst\u00e4ndig abzuwehren. Konkret ist davon die Rede, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit Waffen aus westlicher Produktion aufger\u00fcstet bzw. \u201eeng in die Versorgungskette der westlichen R\u00fcstungsindustrie integriert\u201c werden sollen. Deutschland etwa habe bereits die Bereitschaft erkennen lassen, Luftabwehrsysteme, Kampfpanzer, schwere Artillerie und Munition zu liefern. Gro\u00dfbritannien denke \u00fcber die Lieferung von Kampfjets nach. Dazu passt, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich inzwischen begonnen hat, ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets auszubilden. Beschl\u00fcsse, so hei\u00dft es, werden auf dem NATO-Gipfel am 11.\/12. Juli in der litauischen Hauptstadt Vilnius erwartet.<\/p>\n<h3>Wie im M\u00e4rz 2022<\/h3>\n<p>Die Pl\u00e4ne, mit denen die Sicherheit der Ukraine garantiert werden soll, weisen eine gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit dem Stand der Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew Ende M\u00e4rz 2022 auf. Damals waren sich beide Seiten \u2013 auch dank israelischer und t\u00fcrkischer Vermittlung \u2013 in den wesentlichen Z\u00fcgen \u00fcber einen Waffenstillstand, wom\u00f6glich sogar eine Friedensl\u00f6sung einig. Sie sah im Kern vor, dass die Ukraine eine dauerhafte Neutralit\u00e4t zusagt; im Gegenzug war Russland bereit, seine Truppen auf den Stand vor dem 24. Februar 2022 zur\u00fcckzuziehen. Die Einigung wurde damals von den NATO-Staaten sabotiert \u2013 in der Hoffnung, Russland betr\u00e4chtlich schw\u00e4chen zu k\u00f6nnen (german-foreign-policy.com berichtete [6]). Seitdem sind zahllose Menschen zu Tode gekommen sowie immense materielle Sch\u00e4den in der Ukraine angerichtet worden. Ein sp\u00fcrbarer Vorteil f\u00fcr die Ukraine im Vergleich zur verhinderten Einigung von Ende M\u00e4rz 2022 ist hingegen nicht ersichtlich.<\/p>\n<h3>Unw\u00e4gbarkeiten des Krieges<\/h3>\n<p>Freilich ist es alles andere als gewiss, dass es \u2013 wie von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und vom Wall Street Journal skizziert \u2013 in absehbarer Zeit zu Friedensgespr\u00e4chen kommt. So k\u00f6nnten etwaige ukrainische Erfolge auf dem Schlachtfeld den Westen jederzeit zu dem Versuch veranlassen, eine weitere Schw\u00e4chung Russlands zu erreichen: bis zu einer n\u00e4chsten Wende des Kriegsgeschicks.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Aamer Madhani, Emily Swanson: Ukraine aid support softens in the US: AP-NORC Poll. apnews.com 15.02.2023.<\/p>\n<p>[2] Michael McCormick, Kevin Petit: The boiling frog: China\u2019s rise and the West\u2019s distraction. mwi.usma.edu 30.06.2022.<\/p>\n<p>[3] Markus Wehner, Majid Sattar: Ein Besuch in ungew\u00f6hnlichem Format. Frankfurter Allgemeine Zeitung 02.03.2023.<\/p>\n<p>[4], [5] Bojan Pancevski, Laurence Norman: NATO\u2019s Biggest European Members Float Defense Pact With Ukraine. wsj.com 24.02.2023.<\/p>\n<p>[6] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Kriegsziele des Westens<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor US-Besuch von Kanzler Scholz deuten Berichte einen Kurswechsel des Westens im Ukraine-Krieg an: Kiew soll mit Moskau verhandeln. Hintergrund: Stimmungsumschwung in den USA. 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