{"id":171826,"date":"2015-03-22T12:47:16","date_gmt":"2015-03-22T12:47:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=171826"},"modified":"2015-03-22T12:49:41","modified_gmt":"2015-03-22T12:49:41","slug":"warum-der-westen-die-islamische-republik-iran-nicht-versteht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/03\/warum-der-westen-die-islamische-republik-iran-nicht-versteht\/","title":{"rendered":"Warum der Westen die Islamische Republik Iran nicht versteht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Milena Rampoldi von <a href=\"http:\/\/www.promosaik.com\/\">ProMosaik e.V.<\/a> f\u00fchrt ein Interview mit Shayan Arkian dem Chefredakteur von <a href=\"http:\/\/irananders.de\/\">IranAnders.de<\/a> \u00fcber die fehlenden Voraussetzungen f\u00fcr einen offenen Dialog des Westens mit dem Iran.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Wie wichtig ist ein Journalismus, der von der Heterogenit\u00e4t der Realit\u00e4t ausgeht und eine Schachbrettmentalit\u00e4t \u00fcberwindet? Wie wichtig ist eine solche Sichtweise im Besonderen, wenn es um die Darstellung der Realit\u00e4ten des Iran im Plural geht?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Welt ist heterogen und nicht monoton, daher ist es f\u00fcr einen guten Journalismus unabdingbar, diesen Pluralismus abzubilden. Dies gilt demnach nicht nur in Bezug auf Iran, sondern in Bezug auf alle au\u00dfenpolitischen Themen.<br \/>\nAllerdings kommt im Fall Irans ein besonderes Element hinzu, das einzigartig gewesen ist und bei anderen politischen Ph\u00e4nomenen der Welt bisher nicht galt. Jede politische Bewegung in der Welt war bis zur Islamischen Revolution von 1979 in Iran davon gekennzeichnet, dass sie entweder dem westlich-b\u00fcrgerlichen oder dem \u00f6stlich-linken Lager zugeh\u00f6rig war. Die Islamische Revolution ragte aber aus diesem Schema v\u00f6llig heraus. Sie begr\u00fcndete sich aus ihrer eigenen heimischen Tradition heraus und ist sowohl anti-westlich als auch anti-\u00f6stlich gewesen. Ein Leitspruch der Revolution ist gewesen: \u201eWeder Westen noch Osten, sondern nur Islamische Republik.\u201c Infolgedessen hatte die Islamische Republik Iran nie eine gesellschaftliche Basis in den westlichen Staaten gehabt, woraus Zuspruch, Ansporn f\u00fcr Differenzierung und gegens\u00e4tzliche Debatten erwachsen k\u00f6nnten. Nein, die Gesellschaften des Westens waren und sind im Prinzip bis heute in au\u00dfenpolitischen Belangen zutiefst in der West-Ost-Logik gefangen. Folglich betrieben sowohl die b\u00fcrgerlichen als auch die linken Medien eine beispiellose Schwarzmalerei \u00fcber Iran. Die Islamische Republik Iran hatte daher von Beginn an einen inh\u00e4renten, extrem schweren Start und Stand bei der westlichen Presse &#8211; und damit ist die linke Presse im Westen mit gemeint &#8211; gehabt. Diese strukturell-mediale Beschaffenheit hat sich erst in j\u00fcngster Zeit aufgrund verschiedener Faktoren ein wenig aufgeweicht.<\/p>\n<p><strong><em>Auf IranAnders steht: Wir sind bestrebt, den Iran-Diskurs zu bereichern und zu komplimentieren. Was fehlt dem Iran-Diskurs?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Eine Empathie \u00fcber die Rationalit\u00e4t der Islamischen Republik in Iran. Eine Empathie im Sinne von Verst\u00e4ndnis und nicht Einverst\u00e4ndnis. Diese Empathie ist jedoch ohne schiitisch-theologische Kompetenzen und ohne die Interaktion mit den religi\u00f6sen Schiiten nicht zu erreichen. Da die Islamische Republik\u00a0 als religi\u00f6s-schiitische Staatsordnung, die nach ihrem Selbstverst\u00e4ndnis auf der Zustimmung der religi\u00f6sen Massen basiert und sich dadurch legitimiert, ist es immanent, dass politische Analysen, die\u00a0durch ein fehlendes theologisches Profil bewirkt werden, defizit\u00e4r sein m\u00fcssen. Dies gilt bei Interpretationen von innenpolitischen Ph\u00e4nomenen in Iran im Besonderen, weil da der theologische Aspekt noch eine bedeutend gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt.<br \/>\nWir versuchen unter anderem diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen. Demgegen\u00fcber steht das s\u00e4kulare Abendland, das alles Religi\u00f6se als r\u00fcckst\u00e4ndig und irrational betrachtet &#8211; und in der Folge auch die Islamische Republik in Iran. Dieser Umstand ist ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, warum der Westen die Islamische Republik immer wieder &#8211; noch bis vor kurzem &#8211; untersch\u00e4tzte und ihren vermeintlichen Niedergang allj\u00e4hrlich prognostizierte.<\/p>\n<p><strong><em>K\u00f6nnen Sie einige Beispiele anf\u00fchren, wo der Westen ziemlich falsch lag, weil er keine ausreichenden Kenntnisse \u00fcber die schiitische Theologie hatte?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Da kann man einige Beispiele nennen. Es beginnt schon mit dem Vorwurf, die Islamische Republik strebe den Besitz oder die Herstellung von Atombomben an. So ein Vorwurf kann aber auch nur von Akteuren kommen, die in westlichen oder weltlichen Kategorien denken und daher meinen und so argumentieren, dass doch die Islamische Republik rein aus weltlichen Machtgr\u00fcnden den Besitz von Atomwaffen anstreben m\u00fcsste. Es wird hier v\u00f6llig die religi\u00f6se &#8211; oder nennen wir es die ideologische &#8211; Logik der Islamischen Republik verkannt, die Massenvernichtungswaffen als religi\u00f6s und somit ideologisch verboten einstuft.<br \/>\nErlauben Sie mir aber noch ein anderes Beispiel anzuf\u00fchren, das eher im Boulevardjournalismus angesiedelt ist und es aber dennoch schaffte, in den Qualit\u00e4tsmedien gro\u00dfen Eingang zu finden:<br \/>\nSie kennen vermutlich den in Deutschland lebenden iranischen Musiker Shahin Najafi. Er hatte vor einigen Jahren in einem Musikst\u00fcck einen schiitischen Nachfolger des Propheten verunglimpft &#8211; so zumindest seine Kritiker. Gr\u00f6\u00dftenteils unabh\u00e4ngig von diesem Vorfall hatten einige Schiiten einige ihrer religi\u00f6sen Rechtsautorit\u00e4ten, die aber kein politisches Amt in Iran innehaben, konsultiert und nach ihren Rechtsmeinungen (Fatwas) zu Verunglimpfungen solcher und anderer Art gefragt. Diese befragten Gro\u00dfayatollahs &#8211; und dazu z\u00e4hlte eben nicht das religi\u00f6s-politische Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Gro\u00dfayatollah Ali Khamenei &#8211; sagten allgemein und ohne dabei Najafi mit Namen zu nennen, dass falls jemand eine der zw\u00f6lf schiitischen Nachfolger des Propheten mutwillig beleidige, kein Muslim mehr sei, sondern ein Apostat.<br \/>\nNun wurden diese Rechtsmeinungen aber von den westlichen Medien aufgegriffen und so dargestellt, dass Shahin Najafi nach diesen zu t\u00f6ten sei. Mehrere Monate lang berichteten Zeitungen in Deutschland \u00fcber diesen Fall und sie brachten die Rechtsmeinungen sogar im Zusammenhang mit der Islamischen Republik Iran. Die Story landete dann gar auf der Titelseite der taz, und das ZDF heute journal berichtete damals und selbst ein Jahr sp\u00e4ter zum Jahrestag noch einmal dar\u00fcber. Dann hatten noch 50 K\u00fcnstler und Schriftsteller, darunter namenhafte wie G\u00fcnter Wallraff, G\u00fcnter Grass, Navid Kermani, Udo Lindenberg und Konstantin Wecker einen Solidarit\u00e4tsaufruf f\u00fcr den Schutz von Shahin Najafi ver\u00f6ffentlicht. Schlie\u00dflich wurde er unter Polizeischutz gestellt und tauchte unter Todesangst bei G\u00fcnther Wallraff unter.<br \/>\nAlso ein riesiges, anhaltendes Medienspektakel, das selbst nach einem Jahr weiter daran gedreht wurde. Nur: Der Wirbel war umsonst, weil gem\u00e4\u00df schiitischem Recht &#8211; anders <a href=\"http:\/\/www.eslam.de\/begriffe\/a\/apostasie.htm\">als beim Recht manch anderer islamischen Rechtsschulen<\/a> &#8211; die Apostasie nicht die Todesstrafe zur Folge hat, und noch viel weniger steht die Islamische Republik Iran in der Verbindung mit diesen Rechtsmeinungen: Nach der theologischen \u00dcberzeugung der Islamischen Republik Iran sind den politischen Fatwas der Gro\u00dfayatollahs \u00fcberhaupt nicht Folge zu leisten, sondern nur denen des religi\u00f6s-politischen Staatsoberhauptes, Gro\u00dfayatollah Ali Khamenei, der die Hoheit \u00fcber politische Rechtsf\u00e4lle hat. Die politischen Rechtsmeinungen der anderen Gro\u00dfayatollahs gelten demnach blo\u00df als theoretische religi\u00f6se Gutachten, die zur Diskussion f\u00fcr die Fachwelt und Theologiestudenten zur Verf\u00fcgung stehen und keine praktische Anwendung finden d\u00fcrfen.<br \/>\nKurzum: Der gesamte Medienwirbel war unbegr\u00fcndet und der weitere Imageschaden, den die Islamische Republik Iran dadurch erlitten hatte, resultierte einfach aus der Unkenntnis \u00fcber die schiitische Theologie und den theologischen Grundfesten dieser Republik. Mehr noch: Erst durch die verzerrte westliche Berichterstattung haben einige junge, religi\u00f6s ungebildete, vorlaute Schiiten in Deutschland sich in sozialen Netzwerken dahingehend ge\u00e4u\u00dfert, Najafi t\u00f6ten zu wollen \u2013 nicht weil ihr Ayatollah oder geschweige die Islamische Republik das von ihnen verlangte, sondern weil die westlichen Medien es fatalerweise so darstellten! Die geballte Medienmacht des Westens geht bisweilen so weit, dass sie selbst f\u00fcr die Injektion von falschen theologischen Inhalten in eigentlich ihnen gegen\u00fcber feindlichen Milieus sorgen kann.<\/p>\n<p><strong><em>Aber gibt es im Westen nicht gen\u00fcgend Lehrst\u00fchle f\u00fcr Islamwissenschaften und Islamwissenschaftler?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich ja, aber in den islamwissenschaftlichen Disziplinen im Westen wird haupts\u00e4chlich \u00fcber das Sunnitentum gelehrt und geforscht. Das Schiitentum ist weitgehend eine Randerscheinung geblieben. Hinzu kommt, dass jahrzehntelang die schiitische Denkschule durch sunnitische Brille beleuchtet wurde. Dies ist weder wissenschaftlich noch f\u00fchrt so eine Vorgehensweise zu einer authentischen Darstellung der Schia. Es gibt also im Westen sehr wenige Schia-Experten, und diese wenigen besch\u00e4ftigen sich kaum oder zu wenig mit der iranischen Politik, sondern vorwiegend mit rein religi\u00f6sen Fragen. Es fehlt die gemeinsame Schnittstelle, die IranAnders herzustellen versucht.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Hauptziele strebt IranAnders mit seiner Arbeit an?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen derzeit kein allumfassendes Bild \u00fcber Iran zeichnen. Dazu haben wir momentan leider nicht die Ressourcen und m\u00fcssen daher Priorit\u00e4ten setzen. Diese liegen &#8211; bedingt durch die hiesige mediale Beschaffenheit &#8211; derzeit darin, die Perspektive Irans vorurteilsfrei darzulegen &#8211; und vor allem sie zu erl\u00e4utern. Damit handeln wir uns zwar von einf\u00e4ltigen Geistern den Vorwurf ein, Apologeten des Regimes zu sein, aber Menschen ohne ideologische Scheuklappen sch\u00e4tzen unsere Arbeit als notwendig und ziemlich wertvoll ein.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist jeglicher Journalismus \u00fcber islamische L\u00e4nder nur wahr, wenn er die L\u00e4nder, Kulturen und Menschen als Subjekte im Sinne Edward Saids Werk \u201eOrientalism\u201c sieht. Wie negativ ist ein westlicher Journalismus \u00fcber den Iran, der das Land d\u00e4monisiert und als Feindbild beschreibt?\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Er schadet vor allem den Westen selbst, weil eine solche Berichterstattung dazu f\u00fchrt, dass das Wesen, die Handlungslogik und die Staatshandlungen der Islamischen Republik zum Teil systematisch fehlgedeutet werden. Dadurch werden politische Entscheidungstr\u00e4ger daran gehindert, eine ad\u00e4quate Strategie zu formulieren.<\/p>\n<p><em>Haben Sie vielen Dank f\u00fcr das aufschlussreiche Gespr\u00e4ch!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milena Rampoldi von ProMosaik e.V. f\u00fchrt ein Interview mit Shayan Arkian dem Chefredakteur von IranAnders.de \u00fcber die fehlenden Voraussetzungen f\u00fcr einen offenen Dialog des Westens mit dem Iran. 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Insegnante di lingue e traduttrice, da anni si occupa di storia e religione islamica, di questioni politiche ed umanitarie, di femminismo e diritti umani e di storia medio-orientale ed africana. Tra le varie pubblicazioni, soprattutto in lingua tedesca, figurano i testi italiani sui Corsari del Mediterraneo e sul filosofo Ren\u00e9 Gu\u00e9non. 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