{"id":1714864,"date":"2023-02-08T07:03:54","date_gmt":"2023-02-08T07:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1714864"},"modified":"2023-02-08T07:03:54","modified_gmt":"2023-02-08T07:03:54","slug":"totale-aufruestung-ein-arbeitsgespraech-ueber-die-militarisierung-der-psychologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/02\/totale-aufruestung-ein-arbeitsgespraech-ueber-die-militarisierung-der-psychologie\/","title":{"rendered":"Totale Aufr\u00fcstung: Ein Arbeitsgespr\u00e4ch \u00fcber die Militarisierung der Psychologie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gunther Sosna sprach in Berlin mit Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder, dem Vorsitzenden der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie (NGfP), und der Psychoanalytikerin Dr. Almuth Bruder-Bezzel \u00fcber die Militarisierung der Psychologie.<\/strong><\/p>\n<p>Auf die Ank\u00fcndigung einer Kooperationsveranstaltung der Bundeswehr mit der Psychotherapeutenkammer Berlin unter dem Titel \u201eSoldatinnen und Soldaten \u2013 Dienst, Einsatz und Belastungen\u201c folgte eine\u00a0<a href=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/2023\/01\/30\/gegen-die-militarisierung-der-gesellschaft\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/2023\/01\/30\/gegen-die-militarisierung-der-gesellschaft\/\">scharfe Protestnote<\/a>\u00a0der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ngfp.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.ngfp.de\/\">Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie<\/a>\u00a0(NGfP). Die geplante Kooperation, die nicht mit den Mitgliedern der Kammer abgesprochen wurde, sei eine politische \u00dcbergriffigkeit. Das Neutralit\u00e4tsgebot und der demokratische Anspruch der Kammer w\u00fcrden verletzt. Aber warum sucht die Kammer \u00fcberhaupt die N\u00e4he zur Armee? Oder geh\u00f6rt das zur Aufr\u00fcstung dazu? Gunther Sosna sprach in Berlin mit\u00a0<a href=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/author\/klaus-juergen-bruder\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/author\/klaus-juergen-bruder\/\">Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder<\/a>, dem Vorsitzenden der NGfP, und der Psychoanalytikerin\u00a0<a href=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/author\/almuth-bruder-bezzel\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/author\/almuth-bruder-bezzel\/\">Dr. Almuth Bruder-Bezzel<\/a>\u00a0(Mitglied der NGfP) \u00fcber die Militarisierung der Psychologie.<\/p>\n<p><strong>Gunther Sosna: Sie beide sind Psychologen und Psychoanalytiker, die sich mit menschlichen Verhaltensweisen und deren Erscheinungsformen in sozialen und politischen Dimensionen auseinandersetzen. Gewalt spielt dabei eine Rolle und auch die Militarisierung der Gesellschaft. Das ist unser Thema. Doch bevor wir einsteigen, m\u00f6chte ich Sie bitten, aus psychologischer Sicht die Formulierung \u201eIrre durch Krieg\u201c zu erkl\u00e4ren.<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: \u201eIrre durch Krieg\u201c ist kein gebr\u00e4uchlicher Ausdruck. Sie meinen sicher Kriegsneurosen, die im Ersten Weltkrieg eine so gro\u00dfe Rolle gespielt haben und in starkem Ausma\u00df aufgetreten sind. Sie waren die direkten Traumafolgen pl\u00f6tzlicher Explosionen oder Bombardierungen. Sie wurden als Kriegsneurose, Kriegszittern, Schreckneurose oder aber auch negativ als Kriegshysterie bezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Ich fragte nach der Erkl\u00e4rung, weil in der Vergangenheit auch Begriffe wie Granatenschock oder Kampfm\u00fcdigkeit verwendet wurden, um gravierende Verhaltens\u00e4nderungen zu beschreiben, die bei Zivilisten und Soldaten als Folge von Kriegserlebnissen eingetreten sind. Unter diesen Begriffen kann sich auch jeder Laie etwas vorstellen. In der Gegenwart wird die Zerst\u00f6rung der Psyche durch Krieg aber in einen Fachbegriff gekleidet, der keinen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Ereignis, also dem Horror des Krieges zul\u00e4sst: Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung. Gibt es daf\u00fcr aus psychologischer beziehungsweise therapeutischer Sicht einen sachlichen Grund?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Die Traumafolgen bei Soldaten nannte man mit dem\u00a0<a href=\"https:\/\/neuedebatte.wpcomstaging.com\/2018\/07\/07\/gi-resistance-widerstand-von-us-soldaten-im-vietnamkrieg\/\" data-type=\"post\" data-id=\"81431\">Ende des Vietnamkriegs<\/a>, der im Drogenrausch der GIs unterging, erstmals \u201eposttraumatisches Belastungssyndrom\u201c oder kurz PTBS. Seither erlebten auch der Traumabegriff und die Traumatherapie eine Renaissance. Es ist richtig: Man vermeidet heute mit diesem Ausdruck den Zusammenhang mit dem Krieg. Man verdeckt den Kriegsausl\u00f6ser, Krieg als Ursache ger\u00e4t aus dem Blick und das soll es wohl auch. Allerdings ist die Symptomatik auch anders als im Ersten Weltkrieg, unter anderem, weil die Bedingungen des Krieges durch zum Beispiel die Waffentechnik ganz andere sind.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Das PTBS kann in der Tat Folge von ganz anderen Traumatisierungen sein, so wie sexuelle Gewalt, kriminelle Gewalt und andere Ausl\u00f6ser seelischer Verletzungen. Zu den Symptomen des PTBS, die einzeln auch in anderen Zusammenh\u00e4ngen auftreten, geh\u00f6ren Albtr\u00e4ume, \u00c4ngste, Flashbacks, st\u00e4ndiges Gr\u00fcbeln, Depression etc. H\u00e4ufig treten sie zeitlich verz\u00f6gert auf und haben \u00fcber eine lange Zeit Auswirkungen. Die Anzahl traumatisierter Soldaten nach Eins\u00e4tzen h\u00e4ngt wie schon gesagt von vielen Bedingungen ab. Bei sogenannten \u201efriedensstiftenden Eins\u00e4tzen\u201c spricht man von 3 bis 8 % traumatisierter Soldaten und bei Eins\u00e4tzen, bei denen es zu milit\u00e4rischen Kriegshandlungen kommt, von 10 bis 18 %. Hier gibt es eine gro\u00dfe Dunkelziffer.<\/p>\n<p><strong>Das Milit\u00e4r ist nicht nur st\u00e4ndig auf der Suche nach Mitteln, um einen vermeintlichen oder tats\u00e4chlichen Feind bei Bedarf zu sch\u00e4digen oder zu vernichten, sondern auch, um die Angst der eigenen Soldaten vor Verletzungen, dem Tod, den Kriegsgr\u00e4ueln, dem Geschrei der Opfer etc. zu beherrschen. Kann der Mensch, ob nun Soldat oder Zivilist, auf Krieg psychologisch so vorbereitet werden, dass er den Zustand totaler Gewalt und jenen der eigenen Aggression, aber auch der Angst quasi als normal Zustand und damit vermutlich ziemlich emotionslos annimmt? Ist das m\u00f6glich oder ist die Psyche durch Krieg immer negativ betroffen?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Ob nun speziell durch die Beobachtung oder sogar Teilnahme an Kriegsgr\u00e4ueln oder grunds\u00e4tzlich Kriegshandlungen traumatisierende Folgen auftreten, h\u00e4ngt wie bereits gesagt von unterschiedlichsten Faktoren ab. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel das Einschw\u00f6ren auf den Feind durch die Kriegspropaganda, die Vorbereitung auf den Krieg im ausbildungstechnischen Sinne sowie die Art der kriegerischen Auseinandersetzung selbst und so weiter.<\/p>\n<p>In der Milit\u00e4rpsychiatrie und Milit\u00e4rpsychologie wird bez\u00fcglich eines Einsatzes von drei Schritten gesprochen: Erstens die Pr\u00e4vention, zweitens dem Einsatz selbst beziehungsweise die Durchf\u00fchrung und drittens die Nachbereitung. Psychologen sind auf diesen Ebenen t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Nun ist nicht jeder Kriegseinsatz zwingend mit Gewalterlebnissen verbunden, in dessen Folge klinische St\u00f6rungen auftreten k\u00f6nnen, die offensichtlich sind, schon deshalb nicht, weil nicht jeder Soldat k\u00e4mpft. Es l\u00e4sst sich aber grunds\u00e4tzlich feststellen, dass das Durchleben von \u00c4ngsten, aber auch das ungez\u00fcgelte Ausleben von Aggressionen, eventuell erlittene Verletzungen oder die Erwartung von Gewalt bzw. von Gewaltanwendung und so weiter, sich generell auf die Psyche auswirken. Und zwar immer. Und dies durchaus in pr\u00e4gender Weise. Der Begriff \u201enormal\u201c ist daher schon in Friedenszeiten recht fragw\u00fcrdig.<\/p>\n<p><strong>Soldat wird man ja freiwillig und entsprechend m\u00fcsste bekannt sein, was Krieg aus einem Soldaten macht. Wenn ich richtig informiert bin, ist die Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung, was ich \u201eIrre durch Krieg\u201c nenne, ja sogar eine anerkannte Berufskrankheit. Wissen die Menschen, was auf sie und ihre Seele wartet, wenn sie sich eine Uniform anziehen?<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Nun, das ist nat\u00fcrlich nicht ganz richtig, dass Soldat sein immer freiwillig ist. Im Ernstfall wird man eingezogen, wie dies k\u00fcrzlich auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, betont hat: \u201eGrunds\u00e4tzlich gilt das Ende der Dienstpflicht ausschlie\u00dflich in Friedenszeiten\u201c.<\/p>\n<p>Aber selbst wenn Freiwilligkeit besteht, ist diese h\u00e4ufig indirekt erzwungen durch berufliche Aussichtslosigkeit beispielsweise. Und die Werbung f\u00fcr die Bundeswehr arbeitet ja gerade ausdr\u00fccklich nicht mit dramatisierenden Bildern, sondern mit dem Versprechen auf Abenteuer und heroischer M\u00e4nnlichkeit sowie dem Gef\u00fchl, Verantwortung zu \u00fcbernehmen f\u00fcr Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Auch werden die \u201eFreiwilligen\u201c mit gro\u00dfz\u00fcgigen finanziellen Versprechen \u201egekauft\u201c. Im emotionalen Sinn wissen diese \u201eFreiwilligen\u201c nicht, was auf sie zukommt, sonst w\u00fcrden sie sich nicht drauf einlassen. Sicher gehen sie davon aus, dass es schon nicht so schlimm werden wird.<\/p>\n<p><strong>Die Bundeswehr und die Psychotherapeutenkammer Berlin wollen kooperieren. Im Februar soll eine gemeinsame Veranstaltung stattfinden, bei der Psychologen und Psychotherapeuten Fortbildungspunkte sammeln k\u00f6nnen. Die NGfP hat das scharf kritisiert. Warum?<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Zun\u00e4chst eine Feststellung: Die Kooperation besteht bereits seit etwa zehn Jahren. Am 16. September 2013 trat eine Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und der Bundespsychotherapeutenkammer in Kraft, nach der zivile Psychotherapeuten in Privatpraxen Soldaten unter Aufsicht der Bundeswehr behandeln d\u00fcrfen. Auf unserer Jahrestagung im Jahr 2014 haben wir, die NGfP, bereits gegen diese Kooperation Stellung genommen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung am 7. Februar in Berlin ist eine Werbeveranstaltung, die Psychologen und Psychotherapeuten mit den Aufgaben, der Organisation und den Besonderheiten der Bundeswehr bekanntmachen soll; \u201eEinsatzsituationen in aktuellen Einsatzgebieten\u201c, mit Aufgaben der \u201eTruppenpsychologinnen im Einsatz\u201c, \u201emit Soldatinnen und Soldaten auf Patrouille, auf Wache, im Feldlager\u201c und schlie\u00dflich geht es um die Bedingungen und Voraussetzungen f\u00fcr den Einsatz von Psychotherapeuten generell. Die Referenten sind ausschlie\u00dflich Angeh\u00f6rige der Bundeswehr; vom Oberstarzt oder Korvettenkapit\u00e4n bis zum Brigadegeneral, und zum Teil mit Psychologiediplom.<\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Es gibt bei der Bundeswehr eine ganze Reihe von Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Verb\u00e4nden und Institutionen. Zum Beispiel mit der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung, Kirchen, dem Bildungsministerium, verschiedenen Thinktanks usw. usw. Es ist erw\u00e4hnenswert, dass in Nachfolge des sogenannten Wehrpsychologischen Dienstes der Nazizeit bereits 1956, also mit Gr\u00fcndung der Bundeswehr, ein \u201epsychologischer Dienst der Bundeswehr\u201c eingerichtet wurde. Seither wurde dieser Dienst deutlich erweitert und seine Aufgaben haben sich ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Vermutlich gab es einen Schub im Zusammenhang mit dem Jugoslawienkrieg, durch den die Bundeswehr erstmalig in Kriegshandlungen verwickelt wurde, und dann durch den Einsatz in Afghanistan. Der psychologische Dienst umfasst heute etwa 280 Personen in gut bezahlter und abgesicherter Beamtenposition. Die Aufgaben sind unter anderem F\u00fchrungsberatung, Vor- und Nachbereitung von Auslandseins\u00e4tzen, Unterricht und Training zu psychologischen Themen, Personalauswahl usw.<\/p>\n<p><strong>Richtet sich die Kritik der NGfP nur gegen die Kooperation der Kammer oder lehnt Ihr Verband grunds\u00e4tzlich jede Form der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Milit\u00e4r ab?<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Es ist kein Krieg ohne Medizin, Psychiatrie und Psychologie m\u00f6glich. Wir als gesellschaftskritische Psychologen kritisieren diese Kooperation daher nat\u00fcrlich grundlegend, weil sie die Bundeswehr unterst\u00fctzt, damit also indirekt Kriegsgeschehen, was zur Militarisierung sowohl der Psychologie als auch der Zivilgesellschaft beitr\u00e4gt. Und das kann nicht im Interesse einer Gesellschaft sein, die durch die Erfahrungen von zwei Weltkriegen gepr\u00e4gt wurde.<\/p>\n<p><strong>Ein geschlossener Widerspruch aller Psychologen und Psychotherapeuten ist ausgeblieben. Gibt es daf\u00fcr Gr\u00fcnden, die sich aus dem Berufsstand herleiten lassen?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Eine solche Kooperation st\u00e4rkt selbstredend nicht nur eine Fachrichtung der Psychologie, sondern bietet der Psychologie selbst eine Integration in die Gesellschaft an. Das Fach wird teilweise in seiner Bedeutung hervorgehoben und beton und nebenbei sozusagen abgesichert, auch \u00f6konomisch. Es werden Forschungsgelder f\u00fcr diesen Zweck bereitgestellt, es gibt Berufsm\u00f6glichkeiten dort und Bet\u00e4tigungsfelder f\u00fcr Psychotherapeuten in freier Praxis. Das geschieht in Absprache mit der Bundeswehr und bei entsprechender Fortbildung. Das ist vor allem attraktiv f\u00fcr approbierte Psychotherapeuten, die noch keinen kassen\u00e4rztlichen Praxissitz haben.<\/p>\n<p><strong>Wie bewerten Sie aus fachlicher Sicht eine mit dem Milit\u00e4r abgestimmte psychotherapeutische Behandlung von Soldaten mit Kriegstraumata? Ist das f\u00fcr eine Therapie grunds\u00e4tzlich sinnvoll?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Selbstverst\u00e4ndlich bed\u00fcrfen psychisch belastete oder traumatisierte Soldaten einer psychotherapeutischen Behandlung, aber die psychotherapeutische Behandlung von Soldaten muss unabh\u00e4ngig von der Bundeswehr sein. Das Bundesverteidigungsministerium oder die Truppe d\u00fcrfen weder die Behandlungsmethoden noch Behandlungsziele vorgeben. Es kann schlie\u00dflich nicht die Aufgabe von Psychologen sein, Reaktionen von Soldaten auf Kriegshandlungen \u2013 wie Entsetzen, Abscheu und Angst vor erneutem Erleben usw. \u2013 weg zu therapieren, um sie f\u00fcr den n\u00e4chsten Einsatz fit zu machen.<\/p>\n<p>Therapien mit solchen Zielsetzungen w\u00fcrden der Unterst\u00fctzung und Fortsetzung von kriegerischen Eins\u00e4tzen der Bundeswehr dienen. Im Mittelpunkt jeder Therapie haben aber allein das Wohl und die Gesundheit des Klienten zu stehen. Und es ist die Pflicht des Therapeuten, daf\u00fcr zu sorgen, dass Dritte mit anderen Interessen keinen Einfluss auf die Behandlung nehmen k\u00f6nnen. Daher lehnen wir psychotherapeutische Behandlungen unter der Regie der Bundeswehr ab und ebenso die von der Bundeswehr organisierten Fortbildungen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Die Psychotherapie von Soldaten muss von Bundeswehr\u00e4rzten genehmigt werden, das hei\u00dft vom Arbeitgeber. Dadurch erh\u00e4lt dieser direkten Einblick in psychodynamische Verh\u00e4ltnisse. Oder anders gesagt: Er hat einen gl\u00e4sernen Patienten vor sich. Und nat\u00fcrlich ist die Bundeswehr an der Heilung eines Soldaten interessiert, also in dem Sinne, dass der Soldat nach M\u00f6glichkeit an seinen \u201aArbeitsplatz\u2018 zur\u00fcckkehrt. Das sind alles Bedingungen, die einer Therapie grunds\u00e4tzlich entgegenstehen.<\/p>\n<p><strong>W\u00fcrden Sie eine Einsch\u00e4tzung abgeben, welche fachlichen Konsequenzen und gesellschaftspolitischen Folgen zu erwarten w\u00e4ren, w\u00fcrden solche Kooperationen auf der Ebene der Therapie zur g\u00e4ngigen Praxis?<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Wie schon gesagt, sind Kooperationen mit der Armee g\u00e4ngige Praxis und die Psychotherapie mit Soldaten ebenfalls, aber noch nicht als Selbstverst\u00e4ndlichkeit auf ziviler Ebene. So oder so w\u00e4re es fatal, w\u00fcrde die Behandlung von Soldaten im Interesse des Milit\u00e4rs zur Normalit\u00e4t von zivilen Psychotherapien. Das w\u00e4re wie dargelegt nicht im Interesse des Klienten und w\u00fcrde kritische und emanzipatorische Ans\u00e4tze der Psychologie zunichtemachen.<\/p>\n<p><strong>Eine letzte Frage noch. Wenn Sie von einem jungen Menschen gefragt w\u00fcrden, ob er zum Milit\u00e4r gehen soll oder nicht, was w\u00fcrden Sie ihm sagen?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Almuth Bruder-Bezzel: Blo\u00df nicht, niemals.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder: Sei tapfer, zeige Haltung und verweigere den Kriegsdienst.<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p id=\"quellen-und-anmerkungen\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dr. Almuth Bruder-Bezzel<\/strong>\u00a0ist Diplom-Psychologin, Mitglied der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie und arbeitet als Psychoanalytikerin in eigener Praxis. Sie ist Dozentin, Lehranalytikerin, Supervisorin und Autorin zu Alfred Adlers Theorie und Geschichte in Wien. Seit etwa 10 Jahren h\u00e4lt sie zudem immer wieder Vortr\u00e4ge und verfasst Aufs\u00e4tze zum Themenbereich \u201aPsychoanalyse und gesellschaftliche Probleme\u2018 wie Arbeitslosigkeit, Prekariat, neoliberale Identit\u00e4t und Rechtspopulismus.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder<\/strong>\u00a0ist Psychoanalytiker, Psychologe, Hochschullehrer und Vorsitzender der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie (NGfP). Er studierte unter anderem in W\u00fcrzburg und Heidelberg Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaften und habilitierte 1982 mit der Arbeit \u201ePsychologie ohne Bewusstsein: Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie\u201c. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist er an der Freien Universit\u00e4t Berlin t\u00e4tig. Zu seinen wichtigsten Ver\u00f6ffentlichungen geh\u00f6ren \u201aSubjektivit\u00e4t und Postmoderne. Der Diskurs der Psychologie\u2018 (Suhrkamp 1993); \u201aJugend. Psychologie einer Kultur\u2018 (Urban &amp; Schwarzenberg 1984), \u201aPsychologie ohne Bewusstsein. Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie\u2018 (Suhrkamp 1982) und \u201aL\u00fcge und Selbstt\u00e4uschung\u2018 (Vandenhoeck &amp; Ruprecht 2009).<\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>Details der Veranstaltung \u201eSoldatinnen und Soldaten \u2013 Dienst, Einsatz und Belastungen\u201c sind verf\u00fcgbar auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.psychotherapeutenkammer-berlin.de\/veranstaltung\/2023-02-07\/soldatinnen-und-soldaten-dienst-einsatz-und-belastungen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.psychotherapeutenkammer-berlin.de\/veranstaltung\/2023-02-07\/soldatinnen-und-soldaten-dienst-einsatz-und-belastungen<\/a>; die Stellungnahme der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie gegen die Kooperation wurde auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ngfp.de\/2023\/02\/stellungnahme-der-neuen-gesellschaft-fuer-psychologie-zur-kooperationsveranstaltung-der-bundeswehr-mit-der-psychotherapeutenkammer-berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ngfp.de\/2023\/02\/stellungnahme-der-neuen-gesellschaft-fuer-psychologie-zur-kooperationsveranstaltung-der-bundeswehr-mit-der-psychotherapeutenkammer-berlin\/<\/a>\u00a0ver\u00f6ffentlicht (beide Links abgerufen am 6.2.2023).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gunther Sosna sprach in Berlin mit Prof. Dr. Klaus-J\u00fcrgen Bruder, dem Vorsitzenden der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie (NGfP), und der Psychoanalytikerin Dr. Almuth Bruder-Bezzel \u00fcber die Militarisierung der Psychologie. 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