{"id":1709821,"date":"2023-01-17T08:04:12","date_gmt":"2023-01-17T08:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1709821"},"modified":"2023-01-17T08:04:12","modified_gmt":"2023-01-17T08:04:12","slug":"als-der-computer-noch-eine-frau-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/als-der-computer-noch-eine-frau-war\/","title":{"rendered":"Als der Computer noch eine Frau war"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Frauen hatten in der IT-Branche einst grosse Bedeutung. Das hat sich gr\u00fcndlich ge\u00e4ndert: ein Fall von beruflicher Deklassierung.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:mueller@muralt-mueller.ch\">J\u00fcrg M\u00fcller-Muralt<\/a> f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/uebriges-frau-mann\/als-der-computer-noch-eine-frau-war\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>In L\u00e4ndern wie Malaysia, Oman oder der T\u00fcrkei liegen die Frauen gut im Rennen: In der T\u00fcrkei etwa geht ein Drittel der Informatikabschl\u00fcsse auf das Konto von Frauen. Rund die H\u00e4lfte der im Ingenieurwesen T\u00e4tigen sind in Oman und in Malaysia Frauen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Tunesien haben mehr Frauen als M\u00e4nner ein Diplom in Mathematik, Natur- oder Ingenieurwissenschaft. Und in Indien schliesslich ist ein Drittel der Belegschaft der f\u00fcr den Subkontinent bedeutsamen IT-Unternehmen weiblich. Generell sind Frauen in IT-Berufen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gulp.de\/blog\/gesellschaft\/frauen-it-branche-ungenutztes-potenzial\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">im globalen S\u00fcden stark vertreten<\/a>. In afrikanischen und s\u00fcdamerikanischen L\u00e4ndern liegen die Frauenanteile in der Informatik bei 40 Prozent und h\u00f6her.<\/p>\n<p><strong>Wenig IT-Frauen in der Schweiz<\/strong><\/p>\n<p>Ausgerechnet in den hochentwickelten Industriestaaten dagegen sieht es ganz anders aus. In den USA gl\u00e4nzt nicht einmal mehr das Silicon Valley, die Wiege der IT-Branche, mit einem hohen Frauenanteil; sogar die Wall Street, nicht bekannt als Gleichstellungspionierin, hat einen markant h\u00f6heren Frauenanteil. Auch in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Grossbritannien, Belgien, Schweden und Deutschland, aber auch in der Schweiz, ist der Anteil der Frauen in Informatikberufen tief. Obschon die IT-Branche in der Schweiz seit vielen Jahren kontinuierlich w\u00e4chst, bewegt sich der Frauenanteil sowohl in der Ausbildung wie in den Unternehmen auf konstant tiefem Niveau. An den Schweizer Fachhochschulen betrug der Frauenanteil gem\u00e4ss\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bildung-wissenschaft\/personen-ausbildung\/tertiaerstufe-hochschulen\/fachhochschulen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesamt f\u00fcr Statistik<\/a>\u00a02021\/22 im Fachbereich Technik und IT lediglich 13,2 Prozent; im Fachbereich Gesundheit dagegen waren es 82 Prozent. Nicht viel besser sieht es bei den Besch\u00e4ftigtenzahlen aus: 2021 betrug der Anteil an weiblichen IT-Fachkr\u00e4ften in der Schweiz 16,3 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Stereotype als Hindernisse<\/strong><\/p>\n<p>Die Informatik beeinflusst einen rasant wachsenden Teil unseres Lebens. Deshalb sei die geringe Pr\u00e4senz von Frauen in diesem immer dominanter werdenden Bereich problematisch, findet die Software-Ingenieurin Iris Hunkeler. Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.inside-it.ch\/satw-insights-der-geringe-frauen%25C2%25ADanteil-in-der-it-ist-proble%25C2%25ADmatisch-20221201\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>SATW insights<\/em><\/a>\u00a0(Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften) schreibt sie, wenn die Programme zu Informatikl\u00f6sungen \u00abmehrheitlich von M\u00e4nnern entworfen und entwickelt werden, dann wird die Lebensrealit\u00e4t von Frauen weniger gut repr\u00e4sentiert\u00bb. Die Ursachen f\u00fcr die ungleiche Geschlechterverteilung liegen laut Hunkeler \u00abzu einem grossen Teil bei Stereotypen, die in unseren K\u00f6pfen feststecken: Viele Menschen haben ein Bild von \u2039Informatik\u203a und ein Bild von \u2039Frau\u203a und diese Bilder passen nicht zusammen. Solche Vorurteile bestimmen unser Verhalten und werden auch an j\u00fcngere Generationen weitergegeben.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Frauen als Programmier-Naturtalente<\/strong><\/p>\n<p>Dabei sind Frauen Naturtalente im Programmieren. Dies zumindest war die \u00dcberzeugung der US-amerikanischen Informatikerin und Computerpionierin Grace Hopper (1906-1992). Hopper leistete wichtige Vorarbeiten f\u00fcr die Entwicklung der Programmiersprache COBOL. Sie war unter anderem als Forscherin an der Universit\u00e4t Harvard und bei der US-Marine t\u00e4tig. Hopper war eine derartige Kapazit\u00e4t, dass sie nach ihrer Pensionierung 1967 von der US-Marine wieder in den aktiven Dienst versetzt wurde, \u00abum f\u00fcr Abhilfe bei diversen Computerproblemen zu sorgen\u00bb, wie es bei\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grace_Hopper\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia<\/a>\u00a0heisst. Erst im Jahr 1986 wurde sie im Alter von 80 Jahren in den Ruhestand entlassen.<\/p>\n<p><strong>Frauen f\u00fchrend in Nasa-Informatik<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man etwas in der Geschichte der Informatik st\u00f6bert, zeigt sich, wie recht Grace Hopper mit ihrer Aussage hatte, Frauen seien Naturtalente im Programmieren. So waren es drei afroamerikanische Mathematikerinnen, welche es 1962 mit ihren Berechnungen erm\u00f6glichten, dass John Glenn mit einem Raumschiff die Erde umkreisen konnte. Ein weiteres Beispiel f\u00fcr die starke Pr\u00e4senz der Frauen in dieser Zukunftstechnologie ist die US-amerikanische Informatikerin und Mathematikerin Margaret Hamilton (*1936). Sie war Direktorin der Softwareentwicklungs-Abteilung am Massachusetts Institute of Technology (MIT). F\u00fcr die US-Weltraumbeh\u00f6rde Nasa entwickelte Hamilton die On-Board-Software der Apollo-11-Mondmission, ohne die die Landung der ersten Menschen auf dem Erdtrabanten 1969 nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Hamilton erwarb sich ihre Kenntnisse selbst und vertiefte ihre praktischen Erfahrungen mit Informatikanwendungen und in der Softwareentwicklung zu einem Zeitpunkt, als es noch keine entsprechenden Ausbildungen gab.<\/p>\n<p><strong>Pionierin der Programmiersprachen<\/strong><\/p>\n<p>Doch nicht erst im 20. Jahrhundert ist die Entwicklung der Informatik an zentralen Punkten mit Frauennamen verbunden. Die Geschichte des Computers hat recht eigentlich mit den Erkenntnissen einer Frau begonnen: mit\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bedag.ch\/de\/aktuelles\/blog\/2021\/Ada-Lovelace-und-die-Frauen-in-der-Informatik.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ada Lovelace<\/a>. Die 1815 geborene Tochter einer Mathematikerin und des britischen Dichters Lord Byron hat Bahnbrechendes geleistet: Sie hat entdeckt, dass die von Charles Babbage entwickelte, erste mechanische Rechenmaschine mehr kann, als nur schnell rechnen, n\u00e4mlich auch komplexe Probleme l\u00f6sen und Grafiken erstellen. Sie verfasste dann das, was heute als erstes Computerprogramm bezeichnet wird, mit konkreten Befehlen f\u00fcr die Rechenmaschine. Gebaut wurde der \u00abComputer\u00bb dann allerdings nicht \u2013 doch ein wichtiger Grundstein f\u00fcr die Informatik war gelegt. Ada Lovelace gilt als Pionierin der Programmiersprachen.<\/p>\n<p><strong>Frauen bis Ende der Achtzigerjahre stark pr\u00e4sent<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte des Computers ist von Beginn weg bis Ende der Achtzigerjahre des 20.Jahrhunderts stark von Frauen gepr\u00e4gt. Vor allem das Programmieren galt als spezifischer Frauenberuf. In den USA lag der Frauenanteil in der Softwareentwicklung noch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/femme-digitale-unbekannte-heldinnen-1.5356159\">198<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/femme-digitale-unbekannte-heldinnen-1.5356159\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">7<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/femme-digitale-unbekannte-heldinnen-1.5356159\">\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/femme-digitale-unbekannte-heldinnen-1.5356159\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bei\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/femme-digitale-unbekannte-heldinnen-1.5356159\">42 Prozent<\/a>. Und noch 1983 waren 37 Prozent der IT-Studierenden in den Vereinigten Staaten weiblich. Bis zu diesem Zeitpunkt stieg die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000099056611\/frauen-regierten-einst-die-informatik-dann-war-geld-im-spiel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zahl der weiblichen Studierenden\u00a0<\/a>stetig und schneller als bei den M\u00e4nnern.<\/p>\n<p><strong>Sechs legend\u00e4re IT-Frauen<\/strong><\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr den Aufstieg der Frauen in der Informatik war der Zweite Weltkrieg. Frauen waren als Arbeitskr\u00e4fte in Fabriken und B\u00fcros als Ersatz f\u00fcr die ins Milit\u00e4r eingezogenen M\u00e4nner sehr gefragt. Sechs Frauen wurden in dieser Zeit zu einer Legende in der Geschichte der Informatik: Sie programmierten den ersten Computer der Welt: Jean Jennings, Betty Snyder, Ruth Lichterman, Marlyn Wescoff, Frances Bilas und Kay McNulty. Die jungen Frauen stammten aus unterschiedlichsten Milieus, was sie verband, \u00abwar der Wille, der Enge ihrer Herkunft zu entkommen, in der sich ein Lebenslauf streng nach Geschlecht, Abstammung, Religion ausrichtete. M\u00f6glich machte das die Mathematik\u00bb heisst es in einem Betrag des\u00a0<a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/technik\/frauen-programmieren-computer-81770\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Magazins der S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em><\/a><em>.<\/em>\u00a0Die Mathematik, die eine Besch\u00e4ftigung in Schule oder Verwaltung er\u00f6ffnete, \u00abgalt als respektable Besch\u00e4ftigung f\u00fcr Frauen\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Die weiblichen \u00abComputer\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Die sechs Frauen arbeiteten an der Universit\u00e4t in Philadelphia im Auftrag der Armee. Sie berechneten ballistische Tabellen \u2013 Fibeln f\u00fcr die Artillerie, die f\u00fcr Gesch\u00fctze die Flugbahn der verschiedenen Geschosse verzeichneten. Die Rechnerei daf\u00fcr erfolgte von Hand, die einzige Hilfe war eine Tabelliermaschine, die zu multiplizieren und zu dividieren vermochte. Die vorwiegend weiblichen Angestellten, die rechneten, wurden gem\u00e4ss ihrer T\u00e4tigkeit als \u00abComputer\u00bb bezeichnet (deutsch: Rechner\/innen). Eine Flugbahn zu berechnen, hiess Gleichungen zu l\u00f6sen, und zwar ellenlange, mit Wurzeln und Winkelfunktionen vollgepackte. Die erw\u00e4hnten sechs Frauen, die solche komplexen Berechnungen durchf\u00fchrten, erhielten nun den Auftrag, den Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC) zu programmieren, den ersten elektronischen Universalrechner. Er diente der US-Armee zur Berechnung ballistischer Tabellen.<\/p>\n<p><strong>Frauen aus Bildern geschnitten<\/strong><\/p>\n<p>Als der ENIAC 1946, also nach dem Krieg, der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt wurde, geschah schwer Verst\u00e4ndliches: \u00abDie sechs Programmiererinnen des ENIAC waren weder zu Pr\u00e4sentation noch Pressedinner eingeladen worden. Jennings war ausser sich, aber es war schon geschehen \u2013 in dem Augenblick, in dem der erste Computer der Welt in die Geschichte einging, blieben seine Programmiererinnen aussen vor. Ihre Rolle war auf einen Schlag wie ausgel\u00f6scht: Als die Armee mit Fotos des ENIAC um neues Personal warb, schnitt man die Bilder so zurecht, dass nur M\u00e4nner zu sehen waren\u00bb, wie es im SZ-Magazin heisst.<\/p>\n<p><strong>Aus der Geschichtsschreibung getilgt<\/strong><\/p>\n<p>Das war sozusagen der symboltr\u00e4chtige Beginn der Entfernung der Frauen aus der Welt der Informatik \u2013 und vor allem aus der ihnen zustehenden Position in der Geschichte dieser Zukunftstechnologie. F\u00fcr Anna Luna Frauchiger, Historikerin an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, hat die Geschichtsschreibung \u00abdiese Frauen getilgt, die Popul\u00e4rkultur wertet sie ab\u00bb. Hollywood-Filme wie \u00abEnigma\u00bb (2001) und \u00abThe Imitation Game\u00bb (2014) \u00abverf\u00e4lschen r\u00fcckblickend das Bild: Sie fokussieren auf Alan Turing, der den ber\u00fchmten Colossus-Computer entwickelte und verschweigen den wesentlichen Beitrag von Frauen\u00bb, schreibt Frauchiger in einem bemerkenswerten Beitrag im Onlinemagazin\u00a0<a href=\"https:\/\/daslamm.ch\/wie-die-computerbranche-zur-maennerdomaene-wurde\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Das Lamm<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Feminisierung f\u00fchrte zu Herabstufung<\/strong><\/p>\n<p>Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnten Frauen zwar ins neue Berufsfeld der Datenverarbeitung eindringen, \u00abdoch die Feminisierung f\u00fchrte gleichzeitig zu einer Herabstufung des Qualifikationsgehalts\u00bb, stellt Frauchiger fest. Die IT-Branche und die Verwaltungen h\u00e4tten Frauen vor allem aus Kostengr\u00fcnden eingestellt, denn ihnen wurden niedrige L\u00f6hne bezahlt. W\u00e4hrend Frauen herabgestuft worden seien, seien M\u00e4nner in leitende Positionen aufgestiegen, selbst wenn ihnen die notwendigen Kompetenzen fehlten. Trotzdem: \u00abDer Exodus der Frauen kam erst Ende der 1980er-Jahre. Weshalb die Frauen die Branche erst so sp\u00e4t in Massen verliessen, wissen wir nicht \u2013 Historikerinnen und Historiker haben hierzu bisher nur Hypothesen aufgestellt\u00bb, schreibt Anna Luna Frauchiger.<\/p>\n<p><strong>Hypothesen zur Verdr\u00e4ngung der Frauen<\/strong><\/p>\n<p>Die eine Hypothese lautet, dass m\u00f6glicherweise die Wirtschaftskrise der 1980er- und 1990er-Jahre Computerunternehmen veranlasst habe, mehrheitlich Frauen zu entlassen. Die andere Hypothese bringt die Verdr\u00e4ngung der Frauen mit dem Aufstieg des \u00abPersonal Computers\u00bb in Verbindung. Der PC ist immer st\u00e4rker ins Alltags- und Familienleben eingedrungen, wobei M\u00e4nner und S\u00f6hne die Familiencomputer in Beschlag nahmen, w\u00e4hrend Frauen und M\u00e4dchen sich zur\u00fcckzogen. \u00abPrivatsph\u00e4re und Berufswelt h\u00e4ngen auch hier miteinander zusammen, wie es die feministische Geschichtsschreibung seit Jahrzehnten aufzeigt\u00bb, h\u00e4lt Frauchiger fest.<\/p>\n<p><strong>Die Dialektik der Frauenemanzipation<\/strong><\/p>\n<p>Die Pr\u00e4senz von Frauen in IT-Berufen verweist auch auf eine spezielle Dialektik der weiblichen Emanzipation: In den L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens liegt der Frauenanteil in den Tech-Branchen meist deutlich h\u00f6her als in den hochentwickelten Industriestaaten, wie wir zu Beginn dieses Beitrags bereits dokumentiert haben. Diese auf den ersten Blick paradoxe Situation hat auch einen Namen:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/genderparadox-maenner-frauen-berufswahl-1.5516731\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gender-Equality-Paradox<\/a>. Die nicht ganz unumstrittene Theorie besagt, dass in L\u00e4ndern mit fehlender Gleichberechtigung ein technisches Studium Frauen die Chance bietet, sich gesellschaftlich besser zu positionieren und unabh\u00e4ngiger zu werden \u2013 was in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts, wie gezeigt, auch f\u00fcr die USA und Europa galt. In L\u00e4ndern und Zeiten dagegen, in denen Frauen mehr Entfaltungsm\u00f6glichkeiten haben und finanziell abgesichert sind, entscheiden sie sich h\u00e4ufiger f\u00fcr soziale und Dienstleistungsberufe, also eher entlang traditioneller Rollenbilder. Das zeigt: Zumindest in bestimmten Phasen k\u00f6nnen Tech- und IT-Berufe Vehikel der Frauenemanzipation sein.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen hatten in der IT-Branche einst grosse Bedeutung. Das hat sich gr\u00fcndlich ge\u00e4ndert: ein Fall von beruflicher Deklassierung. 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