{"id":1706590,"date":"2023-01-07T08:46:29","date_gmt":"2023-01-07T08:46:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1706590"},"modified":"2023-01-09T15:41:16","modified_gmt":"2023-01-09T15:41:16","slug":"antisemitismus-vorwuerfe-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/antisemitismus-vorwuerfe-teil-2\/","title":{"rendered":"Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Debatte um die Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe gegen BDS, Amnesty und Documenta entstand bei mir eine gro\u00dfe Unsicherheit: \u00a0\u00a0War ich antisemitisch, weil ich der Kritik an Israel als kolonialistischem Staat\u00a0 zustimmte? Ich wollte es genau wissen, und das hie\u00df: Wissen erwerben \u00fcber den Staat Israel.<\/strong><\/p>\n<p><em>Hier gehts zum Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/antisemitismus-vorwuerfe-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil 1<\/a><\/em><\/p>\n<h3><strong>Der Staat Israel<\/strong><\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcndung eines j\u00fcdischen Staates war der Traum der zionistischen Bewegung (6), ein Resultat der Erkenntnis, dass die Diskriminierung und damit Gef\u00e4hrdung der Juden auch durch Assimilierungsstrategien nicht verschwand (vgl. Brenner 2020; Sznaider 2022). Die jahrhundertelang erlebte Verfolgung bis hin zur faktischen Ermordung bewirkt auch heute bei in Deutschland lebenden, j\u00fcngeren J\u00fcdinnen und Juden das Gef\u00fchl der Unsicherheit. Durch \u00dcbergriffe bis hin zu Anschl\u00e4gen wie in Halle wird es dramatisch reaktiviert (vgl. die Beitr\u00e4ge in Caz\u00e9s 2022). Wer k\u00f6nnte sich anma\u00dfen, den zionistischen Traum von vorneherein zu verurteilen?<\/p>\n<p>Das Problem des Zionismus von Anfang an war der Ort, in dem der Traum realisiert werden sollte. Allm\u00e4hlich sch\u00e4lte sich das in der Bibel als Land Israel beschriebene Pal\u00e4stina als Ziel heraus. Dort lebten Araber*innen, deren Interessen der Zionismus und die damaligen Kolonialm\u00e4chte nicht prim\u00e4r im Blick hatten. Das war das Verh\u00e4ngnis, das auch heute auf dem Staat Israel lastet: die Lebensform und Kultur der Araber*innen wie auch die schon damals prek\u00e4re Lage der Juden in Pal\u00e4stina nicht ausreichend zu beachten. Dabei hatten doch die Nazis schon daf\u00fcr gesorgt, dass Hass und Verachtung gegen\u00fcber Juden (vgl. dazu Grigat 2022a,b) geradezu gez\u00fcchtet wurden: unter anderem durch einen Radiosender speziell f\u00fcr die arabische Welt (vgl. K\u00fcntzel 2020).<\/p>\n<p>Dessen ungeachtet wanderten ab <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1880<\/a> Juden aus Europa in pal\u00e4stinensische Gebiete ein. Nach dem Ersten Weltkrieg \u00fcbertrug der V\u00f6lkerbund Gro\u00dfbritannien das Mandat f\u00fcr das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer und den Auftrag, die Balfour-Deklaration zu verwirklichen, \u201edie aber die Rechte bestehender nichtj\u00fcdischer Gemeinschaften in Pal\u00e4stina nicht beeintr\u00e4chtigen sollte\u201c. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kosten<\/a> f\u00fcr das Mandat und zunehmende Konflikte zwischen den arabischen Bewohner*innen und der wachsenden Anzahl j\u00fcdischer Einwander*innen veranlassten die Briten zu einer restriktiven <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/holocaust\/gerettete-geschichten\/149158\/palaestina-als-zufluchtsort-der-europaeischen-juden-bis-1945\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einwanderungspolitik<\/a>, die Juden zwang, illegal nach Israel zu kommen. Die Gr\u00fcndung des Staates Israel war dann das Signal f\u00fcr Juden, zun\u00e4chst vor allem von \u00dcberlebenden aus Europa, legal in Israel einzuwandern. F\u00fcr die Araber war es der Beginn einer Kolonialisierung durch eine bislang ungeliebte Minderheit (vgl. Grigat 2022a). \u201eIsrael kann als eine Formation von wei\u00dfen Europ\u00e4ern betrachtet werden, die in kolonialistischer Weise den arabischen Raum eroberten. Israel ist aber auch gleichzeitig ein Projekt der Befreiung der Juden, die in und au\u00dferhalb Europas von den \u201aeinheimischen\u2018 Menschen unterdr\u00fcckt, verfolgt und schlie\u00dflich auch ermordet wurden\u201c (Sznaider 2022:1, vgl. a. Oz 2020).<\/p>\n<p>Diese Widerspr\u00fcchlichkeit wurde versch\u00e4rft durch den Sechs-Tage-Krieg 1967, den die Israelis abermals gegen die arabische \u00dcbermacht gewannen. Die damals besetzten Gebiete sind ein weiterer Grund, Israel Kolonialismus vorzuwerfen.<\/p>\n<p>Als die Staatsgr\u00fcndung anstand und direkt danach versuchten die arabischen Staaten \u00c4gypten, Irak, Jordanien, Libanon und Syrien den Staat Israel zu verhindern bzw. zu zerst\u00f6ren. Arabische Bewohner*innen Pal\u00e4stinas flohen oder wurden vertrieben. Es handelte sich um 700 000 bis 800 000 Menschen, die das inzwischen israelische Staatsgebiet verlie\u00dfen. Eine etwa gleich gro\u00dfe Anzahl von Juden wurde aus arabischen Staaten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Existenzrecht_Israels\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vertrieben<\/a> (s.a. Grigat 2022a). Die Vertreibung der Pal\u00e4stinenser*innen wurde als <em>Nakba<\/em> (Katastrophe) im arabischen Ged\u00e4chtnis gespeichert. \u00dcber die aus arabischen Staaten vertriebenen Juden gibt es kaum Zeugnisse in der Medienwelt (aber bei Grigat 2022a und b). Auch danach blieb die Region ein Krisenherd. Dar\u00fcber hinaus gab es Unmengen von Angriffen von beiden Seiten in Israel und den besetzten Gebieten, darunter die Aufst\u00e4nde der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung in Form der Intifadas. Der Staat Israel ist so mit nicht enden wollenden Herausforderungen einer feindlichen Umwelt konfrontiert.<\/p>\n<p>Die BRD hat den Staat Israel de facto 1952, de jure erst 1962 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Existenzrecht_Israels\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anerkannt<\/a>. Seit 1965 liefert die BRD Waffen an Israel. Immer wieder haben deutsche Regierungen die Verbundenheit mit dem Staat Israel bekr\u00e4ftigt. Eine Ablehnung des Existenzrechts Israels wird von der Regierung als Antisemitismus gewertet. Diese Bewertung teilen mit ihr NGOs wie die Antonio Amadeo Stiftung und Forschungsinstitute wie Allensbach. So wird ein negatives Bild von Israel in der Allensbach-Studie als antisemitisch angesehen, ohne den Kontext zu kennen, in dem diese Kritik erfolgt. Auch die Ablehnung der Staatsdoktrin Deutschlands, nach der die Sicherheit Israels verteidigt werden muss, wird als antisemitisch angesehen, ohne dass nach dem Grund f\u00fcr diese Skepsis gefragt worden w\u00e4re (S. 39).<\/p>\n<p>Deutschland kann aufgrund seiner Verantwortung f\u00fcr den Genozid, und damit auch f\u00fcr die St\u00e4rke des Zionismus, nicht anders, als diesen Staat zu bef\u00fcrworten. Von Muslim*innen aus den arabischen L\u00e4ndern kann man dies nicht als selbstverst\u00e4ndlich erwarten (vgl. a. Holz\/Haury). Bei ihnen spielen Narrative aus den Herkunftsl\u00e4ndern und auch die eigene Erfahrung als diskriminierte Minderheit eine Rolle. Was bedeuten diese Fakten f\u00fcr die Diskussion \u00fcber BDS, Amnesty und die Documenta15?<\/p>\n<h2><strong>Die<\/strong> <strong>Vorw\u00fcrfe<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>BDS-Kampagne<\/strong><\/h3>\n<p>Der (j\u00fcdische) Politiker Stein und der (j\u00fcdische) Wissenschaftler Zimmermann wiesen auf die Absurdit\u00e4t hin, dass die Resolution gegen BDS aufgrund der AFD initiiert wurde, die die \u201eAltparteien\u201c beschuldigte, Israel nicht ausreichend zu sch\u00fctzen und damit den Antisemitismus zu f\u00f6rdern (2019:28). Die Autoren warfen den Bef\u00fcrworter*innen der Resolution vor, damit \u201evon den Hauptverfechtern des Antisemitismus abzulenken\u201c und \u201edem Kampf gegen Antisemitismus\u201c zu schaden (S. 31).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/judith-butler-israel-reprasentiert-nicht-alle-juden-2202922.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Judith Butler<\/a>, ebenfalls J\u00fcdin, wurde 2012 bei ihrem Besuch in Deutschland zur Entgegennahme des Adorno-Preises scharf angegriffen, als sie den Zionismus, die geistige Grundlage des Staates Israel in Frage stellte. Diese Bewertung, verbunden mit ihrer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die BDS-Kampagne und Bewertungen der pal\u00e4stinensischen Hamas und der libanesischen Hisbollah als linken Bewegungen f\u00fchrten zu scharfer Kritik, auch der J\u00fcdischen Gemeinde. In einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VsTlsWZId7s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gespr\u00e4ch mit Micha Brumlik<\/a> verdeutlichte Butler ihre Auffassungen: Juden m\u00fcssten in jedem Fall gesch\u00fctzt werden. Es sei aber ungewiss, ob der Zionismus die beste L\u00f6sung daf\u00fcr darstelle.<\/p>\n<p>Holz\/Haury (2022) haben die Vertreter*innen des BDS und ihre Botschaften einer genauen Analyse unterzogen. Laut ihren Recherchen sind die Initiator*innen des BDS radikale islamistische Kr\u00e4fte, darunter die Hamas und die PFLP, die auch Raketenangriffe und Suizidanschl\u00e4ge auf die israelische Zivilbev\u00f6lkerung zu verantworten haben (S. 217). Inhaltlich impliziert BDS die Forderung, dass Israel allen aus Israel geflohenen Pal\u00e4stinenser*innen die R\u00fcckkehr erm\u00f6glicht. Sowohl die fehlende Bereitschaft arabischer Staaten, Fl\u00fcchtlinge zu integrieren wie die demographisch unterschiedliche Entwicklung von Israelis (ohne die orthodoxen Juden) und Pal\u00e4stinenser*innen wird ignoriert. Holz\/Haury weisen auch darauf hin, dass nicht alle BDS-Bef\u00fcrworter*innen allen diesen Punkten folgen. Aber die genannten Tatsachen sind Symptome von Antisemitismus, also einer feindseligen, Kriminalit\u00e4t unterstellenden Meinung \u00fcber Juden in Israel, auch wenn eine Verletzung der Menschenrechte in den pal\u00e4stinensischen Gebieten, also Kolonialismus, nicht bestritten werden kann. Dennoch ist der verallgemeinernde Vorwurf des Antisemitismus beim BDS falsch. Im Blick auf diese Organisation zeigt sich die ganze Problematik des Antisemitismus, der sich auf Israel bezieht: \u201eWir haben es zugleich mit einer in Teilen klar antisemitischen Bewegung BDS <em>und<\/em> einem instrumentalisierten Antisemitismusvorwurf, mit einem als Israelkritik erscheinenden Antisemitismus<em> und<\/em> einem inflation\u00e4ren Gebrauch des Antisemitismusbegriffs zu tun\u201c (ebenda: 223). Diese differenzierende Analyse zeigt, in welchen schwindelerregenden H\u00f6hen sich die Diskussion \u00fcber die BDS-Kampagne in Deutschland verzettelt. Weder der Antisemtismus-Vorwurf allein noch die Kampagne f\u00fcr BDS treffen das Problem. F\u00fcr mich hei\u00dft dies dennoch: Auch eine Bef\u00fcrworter*in eines Boykotts von Waren aus den besetzten Gebieten begibt sich bei einer Solidarisierung mit dem BDS in Gefahr, antisemitischen Forderungen nach der Zerst\u00f6rung Israels aufzusitzen, weil dieser eben auch judenfeindliche Forderungen erhebt.<\/p>\n<h3><strong>Amnesty International<\/strong><\/h3>\n<p>In ihrem <a href=\"https:\/\/www.amnesty.de\/informieren\/aktuell\/israel-amnesty-bericht-systematische-menschenrechtsverletzungen-an-palaestinenser-innen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht<\/a> zu Menschenrechtsverletzungen durch Israel beschreibt die Organisation die Vielzahl von Repressionen, die den Begriff \u201eApartheid\u201c durch Israel begr\u00fcnden. Der Rassismus gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinenser*innen und die Zersplitterung der pal\u00e4stinensischen Gebiete werden benannt. Es finden sich aber auch Statements darin, die als Feindseligkeit gegen\u00fcber Israel interpretiert werden k\u00f6nnen: Die Forderung nach Anerkennung des Rechts auf R\u00fcckkehr ist mit den gleichen Problemen behaftet wie sie schon f\u00fcr den BDS aufgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Amnesty ist \u2013 zumindest in der Zusammenfassung \u2013 in ihrem Bericht teilweise ungenau und missverst\u00e4ndlich. Die innerarabischen und -pal\u00e4stinensischen Konflikte, die eine friedliche L\u00f6sung mit verhindert haben, werden au\u00dfen vor gelassen.<\/p>\n<p>Der Begriff der Apartheid f\u00fcr die Behandlung der Pal\u00e4stinenser*innen ist also nicht ganz falsch. Aber er ist eben auch nicht ganz richtig, weil S\u00fcdafrika sich solchen Bedrohungen unter der wei\u00dfen Herrschaft nicht ausgesetzt sah. Die Diskussion \u00fcber den Vorwurf trug bei zu einer \u201eVerk\u00fcrzung, die im Ergebnis dazu dient, Kritik an Besatzung und Ungleichbehandlung zu delegitimieren\u201c (Asseburg 2020:296).<\/p>\n<h3><strong>Documenta 15<\/strong><\/h3>\n<p>Die Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe gegen die Documenta15 unterscheiden sich von denen gegen BDS und Amnesty in einem wesentlichen Punkt: Kritisiert wurde der Blick von K\u00fcnstler*innen einer anderen Ethnie. Damit war die Kritik ein Angriff auf die Freiheit der Kunst und auf die Wahrnehmung Anderer, die nicht den Holocaust verursacht haben.<\/p>\n<p>Die Antonio Amadeo Stiftung ist eine der Institutionen, die sich um die Benennung und Bek\u00e4mpfung des Rassismus verdient machen. Beim Streit um die Documenta15 \u00fcbernehmen sie allerdings Be- und Verurteilungen, die teilweise polemischen Charakter haben. So wird nicht unterschieden zwischen Kritik an und Hass auf Israel. Es wird zudem au\u00dfer acht gelassen, dass die Kritik an Israel sich in vielen F\u00e4llen ausschlie\u00dflich auf die staatliche Politik und nicht auf den Staat als solchen bezieht.<\/p>\n<p>Die Behauptung \u201eIsraelhass und Judenhass sind miteinander verwoben\u201c (Antonio Amadeo Stiftung 2022: 9), die aus den Ergebnissen der Allensbach-Studie abgeleitet wird, ist eine \u00dcbertreibung. Denn in keinem der Statements, zu denen Ablehnung oder Zustimmung erfragt wurden, l\u00e4sst sich Juden<strong>hass<\/strong> oder Israel<strong>hass<\/strong> erkennen.<\/p>\n<p>Zum Ruangrupa-Kunstwerk schreiben die Autor*innen der Stiftung: \u201eDie Hakennase zur Kennzeichnung von J\u00fcdinnen*Juden ist antisemitisch.\u201c Dagegen setzt Philippe Pirotte: \u201eViele hier dargestellten Figuren in der uralten Wyang-Kult-Tradition haben auch Hakennasen, rote Augen und Vampirz\u00e4hne\u201c (2022:20) und f\u00fcgt hinzu, dass das K\u00fcnstlerkollektiv sich entschuldigt habe, wenn sie Juden beleidigt oder gekr\u00e4nkt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ruangrupa hat einen Fehler gemacht, weil sie die deutsche Situation zu wenig ber\u00fccksichtigt haben. Die Leitung der Documenta h\u00e4tte einschreiten k\u00f6nnen, ohne das Poster zu verbieten. Aber die Emp\u00f6rung vieler angeblicher Vertreter*innen j\u00fcdischer Interessen geht zum Einen an den schrecklichen Erfahrungen anderer V\u00f6lker und Minderheiten, zum Anderen an den faktischen Problemen des Antisemitismus in Deutschland wie in Israel vorbei.<\/p>\n<p>Nicht \u00fcberall und nicht einmal innerhalb der ganzen Europ\u00e4ischen Union wird der Holocaust als universelles Zeichen verstanden. Wenn dies nicht einmal an herausragenden Schaupl\u00e4tzen der Shoah der Fall ist, \u201e&#8230; wie k\u00f6nnen wir dann von Menschen auf anderen Kontinenten und in anderen historischen Erfahrungswelten verlangen, die Singularit\u00e4t des Holocaust anzuerkennen?\u201c(Wiedemann 2022: 147) Erst die Geschichte mit den Augen des jeweils Anderen zu sehen erm\u00f6glicht Empathie auch f\u00fcr die andere Seite (ebenda).<\/p>\n<p><em>Fortsetzung Teil 3: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/antisemitismus-vorwuerfe-teil-3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/antisemitismus-vorwuerfe-teil-3\/<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong><em>Der Beitrag ist auch auf <a href=\"https:\/\/hildevonballuseck.wordpress.com\/2023\/01\/04\/antisemitismus-vorwurfe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hilde von Ballusecks Blog<\/a> zu finden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(6) Einige ultraorthodoxe j\u00fcdische <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/ultra-orthodoxe-gegen-den-staat-israel-die-idee-des-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gruppierungen<\/a> glaubten an die Diaspora als Lebensraum f\u00fcr Juden bis zur Ankunft des Messias. Chassidische Juden, die in Israel leben, entwickeln auch heute gegen\u00fcber dem Staat, der ihnen Schutz gew\u00e4hrt, eine ignorierende Haltung. Das \u00e4ndert sich allerdings zur Zeit, da radikal orthodoxe Juden Minister geworden sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Adorno, Theodor W. und Max Horkheimer (1954): Schuld und Abwehr. <a href=\"http:\/\/www.agpolpsy.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/adorno-schuld-und-abwehr.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.agpolpsy.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/adorno-schuld-und-abwehr.pdf<\/a>. Abruf 12.11.22<\/li>\n<li>Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg., 2022): Zum Umgang mit Antisemitismus<br \/>\nheute: documenta &amp; Co.. Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus #10. <a href=\"https:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/zivilgesellschaftliches-lagebild-antisemitismus_10.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/zivilgesellschaftliches-lagebild-antisemitismus_10.pdf<\/a><\/li>\n<li>American Jewish Committee: Antisemitismus in Deutschland. Eine Repr\u00e4sentativbefragun durchgef\u00fchrt von dem Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach 2022. <a href=\"https:\/\/ajcgermany.org\/system\/files\/document\/AJC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ajcgermany.org\/system\/files\/document\/AJC<\/a> Berlin_Antisemitismus in Deutschland_Eine Repr\u00e4sentativbefragung.pdf<\/li>\n<li>Amtmann, Debora (2022): S\u00e4kulare Utopien. In: Caz\u00e9s: 103-11<\/li>\n<li>Antisemitismus in Deutschland. Erscheinungsformen, Bedingungen, Pr\u00e4ventionans\u00e4tze. Bericht des unabh\u00e4ngigen Expertenkreises Antisemitismus. Herausgegeben vom Bundesministerium des Innern: 2011.<\/li>\n<li>Arnold, Sina: Der neue Antisemitismus der Anderen? Islam, Migration und Flucht. In: Heilbronn u.a.: 128-158)<\/li>\n<li>Asseburg, Muriel (2020): Die deutsche Kontroverse um die BDS-Bewegung. In: Benz: 284-298<\/li>\n<li>Ball, Lothar (i.e. Lothar von Balluseck; o.J., vermutlich 1953 oder 1954): Immer wieder \u2013 \u201eDie Juden\u201c. K\u00f6ln: Selbstverlag<\/li>\n<li>B\u00f6hm, Marion (2018): \u00dcber 70 Jahre Krieg. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/israeluebersechzigjahrekrieg-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/israeluebersechzigjahrekrieg-100.html<\/a><\/li>\n<li>Bartov, Omer (2019): Der alte und der neue Antisemitismus. In: Heilbronn u.a.: 28-62<\/li>\n<li>Bax, Daniel (2019): Nicht \u201ej\u00fcdisch genug\u201c? Chronik einer Kampagne. In: Benz: 100-118<\/li>\n<li>Benz, Wolfgang (Hrsg.) (2020): Streitfall Antisemitismus. Anspruch auf Deutungsmacht und politische Interessen. Berlin: Metropol<\/li>\n<li>Brecher, Daniel Cil (2020): Zwischen Stigma und Identit\u00e4t. Antisemitismus, Israel und die Juden in Deutschland. In: Benz: 33-60<\/li>\n<li>Brenner, Michael (2020): Israel. Traum und Wirklichkeit des j\u00fcdischen Staates. M\u00fcnchen: C.H. Beck<\/li>\n<li>Bundesministerium des Innern (2017): Antisemitismus in Deutschland \u2013 aktuelle Entwicklungen. <a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/publikationen\/themen\/heimat-integration\/expertenkreis-antisemitismus\/expertenbericht-antisemitismus-in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/publikationen\/themen\/heimat-integration\/expertenkreis-antisemitismus\/expertenbericht-antisemitismus-in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=9<\/a><\/li>\n<li>Caz\u00e9s, Laura (Hrsg., 2022): Sicher sind wir nicht geblieben. J\u00fcdischsein in Deutschland. Frankfurt a.M.: Fischer<\/li>\n<li>Caz\u00e9s, Laura (2022): Sicher sind wir nicht geblieben. In: Caz\u00e9s: 11-29<\/li>\n<li>Charim, Isolde (2022): Wir alle sind Narzissten. In: Futur Zwei. Nr. 3\/22: 61-65<\/li>\n<li>Croitoru, Joseph (2022): Die Aufarbeitung der Kontakte zwischen Indonesien und Israel w\u00e4hrend der Suharto-Diktatur steht erst am Anfang. <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/documenta-streit-18797\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.medico.de\/blog\/documenta-streit-18797<\/a><\/li>\n<li>Detjen, Marion (2022): Was ist das f\u00fcr eine Wissenschaft? 19.09.22, in: 10 nach 8 von ZEIT ONLINE &lt;noreply@news.10nach8.mailing.zeit.de&gt;:<\/li>\n<li>Fona21: Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert. <a href=\"https:\/\/www.fona21.org\/verbundprojekte\/ae3g\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.fona21.org\/verbundprojekte\/ae3g<\/a><\/li>\n<li>Friedrichs, Nils\/Storz, Nora 2022: Antimuslimische und antisemitische Einstellungen im Einwanderungsland \u2013 (k)ein Einzelfall? SVR-Studie 2022-2, Berlin<\/li>\n<li>Grigat, Stephan (2022a): Arabische Juden: eine vergessene Fluchtgeschichte. In: wochentaz 26. November-2. Dezember, S. 39 f.<\/li>\n<li>Grigat, Stephan (2022b): Kritik des Antisemitismus heute. CARS Working Papers #001<\/li>\n<li>Heilbronn, Christian, Doron Rabinovici, Natan Sznaider (Hrsg., 2019): Neuer Antisemitismus? Fortetzung einer globalen Debatte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp<\/li>\n<li>Holz, Klaus und Tomas Haury (2019): Antisemitismus gegen Israel. Hamburg: Hamburger Edition.<\/li>\n<li>Initiative Weltoffenheit (2022); <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Initiative_GG_5.3_Weltoffenheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Initiative_GG_5.3_Weltoffenheit<\/a><\/li>\n<li>Kugelmann, Yves (2022): Judenstaat wird \u201eJudenstaat\u201c. In: taz, 27.12.22: 10<\/li>\n<li>K\u00fcntzel, Matthias (2019): Von Zeesen bis Beirut: Nationalsoszialismus und Antisemitismus in der arabischen Welt. In: Heilbronn u.a.: 182-218<\/li>\n<li>McWhorter, John (2022): Die Erw\u00e4hlten. Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet. Hamburg: Hoffmann und Campe<\/li>\n<li>Menasse, Eva (2022): Tugendbesoffenes Raunen. In: Neimann\/Widt: 19-30<\/li>\n<li>Neiman, Susan im Gespr\u00e4ch mit Judith Elisabeth Weiss und Herbert Kopp-Oberstebrink (2022): Die politische Instrumentalisierung des Antisemitismus. Anmerkungen zum gegenw\u00e4rtigem Kulturkampf. Aus bd. 284, Arkadien in der Krise. Kunstforum International.<\/li>\n<li>Neiman, Susan\/Widt, Michael (Hrsg., 2022): Historikerstreiten. Gewalt und Holocaust-Debatte. Berlin:<\/li>\n<li>Oz, Amos (2020): Die letzte Lektion. Frankfurt a.M.: Suhrkamp<\/li>\n<li>Pirotte, Philippe (2022) im Gespr\u00e4ch mit Ludwig Greven: Der Antisemitismus-Vorwurf wurde instrumentalisiert. In: Politik und Kultur 9: 20<\/li>\n<li>Rensmann, Lars (2021): Israelbezogener Antisemitismus. Formen, Geschichte, empirische Befunde. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/antisemitismus\/dossier-antisemitismus\/326790\/israelbezogener-antisemitismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/antisemitismus\/dossier-antisemitismus\/326790\/israelbezogener-antisemitismus\/<\/a><\/li>\n<li>Stein, Shimon und Moshe Zimmermann (2019): Wegweiser f\u00fcr die Verwirrten. In: Benz 2019: 19-32<\/li>\n<li>Sznaider, Natan (2022): Projektionsbilder statt Kunst. Documenta fifteen und die j\u00fcdische Frage. In: Politik und Kultur 09\/22:1<\/li>\n<li>Wetzel, Juliane (2020): Kampagnen um die Deutungshoheit \u00fcber Antisemitismus. In: Benz 61-81<\/li>\n<li>Wiedemann, Charlotte (2022): Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltged\u00e4chtnis. Berlin: Propyl\u00e4en<\/li>\n<li>Zang, Johannes (2021): Erlebnisse im Heiligen Land. Wien: Promedia<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Debatte um die Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe gegen BDS, Amnesty und Documenta entstand bei mir eine gro\u00dfe Unsicherheit: \u00a0\u00a0War ich antisemitisch, weil ich der Kritik an Israel als kolonialistischem Staat\u00a0 zustimmte? 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