{"id":1703870,"date":"2023-01-04T17:25:03","date_gmt":"2023-01-04T17:25:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1703870"},"modified":"2023-01-04T17:25:03","modified_gmt":"2023-01-04T17:25:03","slug":"das-ist-doch-irre-kann-man-im-system-noch-psychisch-gesund-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/das-ist-doch-irre-kann-man-im-system-noch-psychisch-gesund-sein\/","title":{"rendered":"Das ist doch irre: Kann man im System noch psychisch gesund sein?"},"content":{"rendered":"<p>Die Feststellung einer psychischen Erkrankung ist in der aufgekl\u00e4rten Gesellschaft sozial-, arbeits- und strafrechtlich ein Fortschritt gegen\u00fcber der in der Vergangenheit \u00fcblichen pauschalen \u00c4chtung oder gar Wegsperrung der \u201eUnnormalen\u201c. Doch gen\u00fcgt das?<\/p>\n<p><strong>Medizin und Psychotherapie beziehen heute die Diagnose einer psychischen Erkrankung in die gesellschaftlich unterst\u00fctzte Versorgung ein. Die betroffenen Menschen werden, zumindest sollte es so sein, aufwendig unterst\u00fctzt und vom Geruch der Selbstverschuldung weitestgehend befreit. Das ist gut.<\/strong><\/p>\n<p>Doch die psychische Erkrankung wird im Gegensatz zu einer k\u00f6rperlichen Erkrankung ungleich schneller zum Etikett, weil eine Chronifizierung, also der \u00dcbergang von der vor\u00fcbergehenden zur dauerhaften Pr\u00e4senz einer Erkrankung oft vorausgesagt wird.<\/p>\n<p><strong>Lax ausgedr\u00fcckt: Irre bleibt irgendwie irre, verr\u00fcckt bleibt wohl verr\u00fcckt, gest\u00f6rt bleibt gest\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n<p>Misstrauen bez\u00fcglich dieser Etiketten muss sp\u00e4testens dann wach werden, wenn sich Krankheitszuschreibungen und Diagnosen im Laufe von soziokulturellen Ver\u00e4nderungen wandeln:<\/p>\n<p>Wenn der Homosexuelle nicht mehr krank ist, sondern normal. Wenn die Diagnose einer Aufmerksamkeits-Defizit-St\u00f6rung bei Kindern und Jugendlichen keine Besonderheit mehr darstellt, sondern als Erscheinung f\u00f6rmlich explodiert. Wenn die Zunahme an Depressionen und Angstzust\u00e4nden nicht als Belanglosigkeit abgetan, sondern als Warnsignal f\u00fcr eine sich krankhaft \u00fcberschleunigende Gesellschaft akzeptiert wird. Aber auch, wenn Menschen, denen einmal eine psychische St\u00f6rung zugeschrieben wurde, dieses Label kaum noch ablegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Solche Ver\u00e4nderungen \u2013 ob sie nun zu begr\u00fc\u00dfen sind oder nicht\u00a0\u2013 zeigen, wie die Krankheitszuschreibung soziokulturell gepr\u00e4gt ist und wie Etiketten ein Eigenleben bekommen. Dies wirft wichtige Fragen auf:<\/p>\n<p>Wozu braucht die Gesellschaft den Krankheitsbegriff f\u00fcr die psychische Seite des Menschen?<\/p>\n<p>Was ist oder was sind die Funktionen unserer g\u00e4ngigen Psychopathologie?<\/p>\n<p>Wof\u00fcr sind sie funktional und wozu dienen sie?<\/p>\n<p>Wie profitieren Betroffene, wie profitiert die Gesellschaft und wie profitieren die mit Diagnostik und Behandlung befassten Berufsgruppen?<\/p>\n<h2><span id=\"Psychische_Stoerung_als_Endlosschleife\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Psychische St\u00f6rung als Endlosschleife<\/h2>\n<p>Ich beginne bei letzterer Fragestellung und greife den einschl\u00e4gigen Prospekt eines Fachverlages heraus. Dort scheint das Angebot an B\u00fcchern, die die W\u00f6rtchen \u201eSt\u00f6rung\u201c und \u201ePathologisch\u201c direkt oder indirekt im Titel tragen, fast endlos:<\/p>\n<p><em>Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen, selbstverletzendes Verhalten, sexueller Missbrauch, Flugphobie, pathologisches Gr\u00fcbeln, k\u00f6rperdysmorphe St\u00f6rung, Bulimia nervosa, Pathologisches Kaufen, Spielsucht, Internetsucht, Pathologisches Horten, Sexuelle Funktionsst\u00f6rungen, Psychosen, Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsst\u00f6rung, Sexuelle Sucht, Binge-Eating-St\u00f6rung, Burnout, Adipositas, \u00c4rgerbezogene St\u00f6rungen, Suizidalit\u00e4t, Depression, Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie, Pr\u00fcfungsangst, Zahnbehandlungsphobie, Hypochondrie und Krankheitsangst, Zwangsgedanken, Trichotillomanie, Stottern, Tabakabh\u00e4ngigkeit, Stimmenh\u00f6ren und Wahn, soziale Angstst\u00f6rung, Chronisches Ersch\u00f6pfungs-Syndrom, Dissoziative St\u00f6rungen \u2026<\/em><\/p>\n<p>Diese Gebiete sind f\u00fcr Fachverlage thematisch ein gro\u00dfes und kommerziell ein lukratives Feld, unter anderem wegen der Spezialisierung der Therapeuten und durch die Vielzahl an Fortbildungsveranstaltungen.<\/p>\n<p>Aber die Anerkennung solcher St\u00f6rungen als Krankheiten entzieht sich schon weitgehend der \u00f6ffentlichen Diskussion. Die Politik stellt nicht mehr infrage, dass die Therapie der psychischen St\u00f6rungen in den Finanzierungsbereich der Krankenkassen f\u00e4llt. Damit ist die Existenz anerkannter Psychotherapeuten gesichert, die noch viel mehr zu tun h\u00e4tten, w\u00fcrde das Feld der St\u00f6rungen ausgeweitet.<\/p>\n<p>Warum gibt es eigentlich keine Massen-Mitlauf-St\u00f6rung oder das Krankheitsbild Werbe-Verf\u00fchrbarkeit? Eine TV-Sucht lie\u00dfe sich mit etwas M\u00fche und Argumentationsgeschick in den Klassifikationen des <a href=\"https:\/\/www.psychiatry.org\/psychiatrists\/practice\/dsm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders<\/a> <em>(Anm.: Diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer St\u00f6rungen; DSM)<\/em> unterbringen oder mithilfe der <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20170125223213\/https:\/\/www.dimdi.de\/static\/de\/klassi\/icd-10-who\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationalen Klassifikation der Krankheiten<\/a> in die psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen einordnen.<\/p>\n<p>Aber wie steht es mit den Massenph\u00e4nomenen Entwurzelung oder Vereinzelung aus? Wo geh\u00f6ren die hin? Was ist mit der Neigung vieler Menschen zum raschen Abbruch von zum Beispiel Beziehungen? Die verbreitete Bindungsunf\u00e4higkeit ist nicht zu \u00fcbersehen. Sind diese St\u00f6rungen zu h\u00e4ufig, um noch aufzufallen oder gar therapierbar zu sein?<\/p>\n<h2><span id=\"Die_Menschheit_unter_Generalverdacht\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Die Menschheit unter Generalverdacht<\/h2>\n<p>Der Respekt vor psychischen Erkrankungen beziehungsweise den Menschen, die betroffen sind, hat Begr\u00fc\u00dfenswertes an sich. Es zeigt sich aber auch eine wenigstens problematische Tendenz: Die Fixierung auf die M\u00f6glichkeiten des \u201eVersagens\u201c der betroffenen Menschen, also auf ihre \u201eSt\u00f6rungen\u201c, wirkt umfassend auf die gegenseitige Wahrnehmung. Aber auch auf die Selbstwahrnehmung und auf die Therapie, die eine Hilfe zur Ver\u00e4nderung darstellen soll.<\/p>\n<p>Allein die Fragestellung entscheidet bereits \u00fcber die Suche nach dem Ist- und vor allem nach dem Sollzustand. Wenn ich kranke, \u201eabweichende\u201c, also verd\u00e4chtige Symptome suche, werde ich m\u00f6glicherweise bei vielen, wenn nicht bei allen Menschen f\u00fcndig. Das kann sich jeder etwa so vorstellen:<\/p>\n<p><em>Die t\u00e4gliche Putzerei meines Nachbarn scheint mir an der Grenze zur Zwanghaftigkeit, seine passiven Stunden wecken bereits den Verdacht einer chronischen Depressivit\u00e4t, und sein aktueller R\u00fcckzug in die Einsamkeit sieht mir schon nach einer schizoiden Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn er meinen pr\u00fcfenden Blick oder meine entsprechenden Fragen mitkriegt, versucht er sich diesbez\u00fcglich zu verstecken, was mich noch misstrauischer macht. Oder er bietet mir seine Merkw\u00fcrdigkeiten fast an, um in einer Ecke (n\u00e4mlich der Krankheit) Schutz zu suchen, weil er \u00dcberforderungen aus dem Weg gehen will. Letzteres ist ja auch schon wieder verd\u00e4chtig.<\/em><\/p>\n<h2><span id=\"Die_ideologische_Ablenkung_vom_unzureichenden_Miteinander\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Die ideologische Ablenkung vom unzureichenden Miteinander<\/h2>\n<p>Symptome sind durchaus oft Hilferufe. Sie dr\u00e4ngen oder erzwingen vom Betroffenen, sich Unterst\u00fctzung zu suchen. Aber sie sind selten der Kern der Problematik. Die alten \u201eInnen-Sucher\u201c, also jene Experten, die die wahren Ursachen tief in der Psyche des Menschen suchen, freuen sich allerdings zu fr\u00fch, wenn sie solche S\u00e4tze lesen. Denn der Kern der Problematik ist nicht \u201etief\u201c in den Menschen selbst zu finden, sondern eher <em>dicht um sie herum<\/em>.<\/p>\n<p>Es ist die fehlende Hilfe im nat\u00fcrlichen sozialen Umfeld, die Gegenseitigkeit, das fehlende Vertrauen der Menschen untereinander. Aber auch die best\u00e4ndige \u00dcberforderung, in die sich hineinman\u00f6vriert wurde oder in die die betroffenen Menschen hineinman\u00f6vriert worden sind.<\/p>\n<p>Es sind oft genug langfristige Entwicklungen, die zum Beispiel aus unsinnigen Haltungen, etwa aus \u00fcbertriebener Selbstst\u00e4ndigkeit oder Selbst\u00fcberforderung in der \u201eberuflichen\u201c Karriere, resultieren.<\/p>\n<p>Die soziokulturell inzwischen weit entwickelte Individualisierung, diese v\u00f6llig \u00fcbertriebene Vereinzelung, verdammt die Menschen dazu, alles mit sich selbst auszumachen und zwingend sie f\u00f6rmlich, Schw\u00e4chen zu \u00fcberdecken. Nicht nur vor anderen, sondern, und hier liegt eine Dramatik, auch vor sich selbst. Dies geschieht oft bis zum Zusammenbruch. Das dann unterstellte \u201eTief-Drinnen\u201c ist eine optimale weil gelungene ideologische Ablenkung vom unzureichenden Miteinander.<\/p>\n<h2><span id=\"Mauern_aus_Blech_und_die_Unterwerfung_als_Normalitaet\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Mauern aus Blech und die Unterwerfung als Normalit\u00e4t<\/h2>\n<p>Die Vereinzelung und Isolation ist schon lange auch im St\u00e4dtebau verfestigt und quasi materialisiert. Nachbarschaften sind durch Stra\u00dfen zerschnitten, Stra\u00dfen voller Blechlawinen, und bieten keine echten Nachbarschaften mehr.<\/p>\n<p>SUV-f\u00f6rmige Autos, diese Gel\u00e4ndelimousinen, die gar nicht ins Stadtbild passen, haben die Pufferzone zwischen den Menschen vergr\u00f6\u00dfert. Sie bieten nicht nur Schutz im verkehrstechnischen Sinne, sondern vor allem Schutz vor anderen Menschen. Man braucht ihn auch, diesen Schutzwall aus Blech, da man ja st\u00e4ndig von potenziellen Gegnern umgeben ist: Konkurrenz statt Kooperation, Isolation statt Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Oft besteht die individuelle Konsequenz des Zusammenbruchs \u2013 und des in der Folge erteilten Etiketts\u00a0\u2013 in einer weiteren Versch\u00e4rfung der Vereinzelung. Man hat sich abgestempelt und man ist abgestempelt.<\/p>\n<p>Manchmal wenden sich andere Menschen mitleidig zu. Und die Fachleute, sie zerlegen alles. Sie r\u00fccken mit ihren speziellen Methoden an, finden noch mehr Sonderlichkeiten und dr\u00fccken weitere Stempel auf.<\/p>\n<h2><span id=\"Vergleichen_verstecken_abtauchen\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Vergleichen, verstecken, abtauchen<\/h2>\n<p>Ein weiterer Aspekt der Frage nach der Verbreitung psychischer St\u00f6rungen ist der Anspruch auf ein durchg\u00e4ngiges Gl\u00fccksgef\u00fchl bei vielen Menschen und auf durchg\u00e4ngige Funktionst\u00fcchtigkeit vonseiten der Gesellschaft. Abweichungen m\u00fcssen rasch \u201ebehandelt\u201c werden, weil sie den angepassten Ablauf beeintr\u00e4chtigen. Je fr\u00fcher, desto besser. Es k\u00f6nnte ja noch schlimmer werden. Erwartungen und Anspr\u00fcche der Gesellschaft und des Individuums passen dabei perfekt zueinander.<\/p>\n<p>Menschen m\u00fcssen mit etwas zurechtkommen, was bei Tieren noch kein Problem ist: Sie nehmen nicht nur wahr, was gerade ist, sondern auch, was kommen k\u00f6nnte und was in vergleichbarer Lage war.<\/p>\n<p>Diese F\u00e4higkeit des Vorausschauens, das Antizipieren macht sie oft ungl\u00fccklich. In der Freude k\u00f6nnen sie an deren Ende denken. In der elenden Lage vergleichen sie sich mit den Gl\u00fccklichen. Sie tendieren dazu, k\u00fcnstlich das gl\u00fcckliche Gef\u00fchl zu verl\u00e4ngern, obwohl es nur ein Zeichen ist. Sie l\u00f6sen es von der dienenden, der Signal gebenden Funktion in Richtung einer Verselbstst\u00e4ndigung, als w\u00e4re es erstrebenswert, ein f\u00fcr alle Mal satt zu sein.<\/p>\n<p>Die Zerrei\u00dfproben, in die Menschen gestellt sind, f\u00fchrt bei vielen dazu, lieber in den Tag hineinzuleben. Das Planen wird den M\u00e4chtigen und Reichen \u00fcberlassen. Der Verbrauchermarkt funktioniert nach diesen Gesetzen. Nur im Feld der Karriere wird das Unertr\u00e4gliche <em>ausgehalten<\/em>.<\/p>\n<p>Entsprechend wird der Mensch manipulierbar und auch manipuliert. Je nach Stellung in der Gesellschaft ist diese Unterwerfung \u201enormal\u201c. Ecken und Kanten werden abgelegt, Widerspruch bleibt aus, es wird sich eingeordnet \u2013 es wird sich versteckt. Dieses Verhalten will und muss gelernt sein. Wer es nicht lernt, hat oder bekommt Probleme, die leicht in Richtung Diagnose rutschen.<\/p>\n<p>Gerade auch im sozialen Kontext ist immer und \u00fcberall das Vergleichen und Verstecken anzutreffen: Andere Menschen scheinen gl\u00fccklicher, obwohl sie oft nur die gl\u00fcckliche Seite zeigen. Andere machen und k\u00f6nnen es besser, auch wenn diese es nur besser verstehen, ihre Fehler und Schw\u00e4chen zu verdecken.<\/p>\n<p><strong>In dem System der gegenseitigen Bewertung materialisiert sich der Vergleich. Er nimmt in seiner Auspr\u00e4gung die Form eines unnat\u00fcrlichen Anpassungsmechanismus an und f\u00fchrt dabei das Subjekt teilweise bis zur v\u00f6lligen Selbstverleugnung.<\/strong><\/p>\n<p>Der Besser-Darsteller, der seinen Lebenslauf bis zur Unkenntlichkeit frisiert, bekommt den Job, der authentische Charakter, der seine Schw\u00e4chen benennt, bleibt vor der T\u00fcr.<\/p>\n<p>In der Politik verblasst der ruhige und fachlich geeignete Kandidat in der hinteren Reihe, w\u00e4hrend der polternde Selbstdarsteller ohne Qualifikation, der in jede Kamera l\u00e4chelt, Karriere macht. Ob er die Interessen der W\u00e4hler umsetzt oder nicht, f\u00e4llt kaum auf, weil echte Ver\u00e4nderungen vielleicht erst weit nach seiner Amtszeit sp\u00fcrbar werden.<\/p>\n<p>Der Aktienkurs der Gesellschaft steigt, die die geschicktere \u00d6ffentlichkeitsarbeit an den Tag legt, selbst wenn sie die Verbraucher betr\u00fcgt oder bel\u00fcgt. Das eine wird zur Cleverness umgedeutet, das andere zur Flunkerei verharmlost.<\/p>\n<p>Er f\u00e4hrt das edlere Auto, also muss er besser sein als ich. Ich will das Auto auch, damit ich besser werde. Steig immer auf, steig niemals ab, sonst verlierst du als Mensch an Wert. Diese Botschaft wird ausgesendet auf allen Ebenen des Daseins. Dabei ist sie banal und vor allem v\u00f6llig falsch.<\/p>\n<h2><span id=\"Soziale_Einbettung_und_Vereinzelung\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Soziale Einbettung und Vereinzelung<\/h2>\n<p>Wenn wir das Problem und dessen Kern in den tiefen Abgr\u00fcnden des Individuums suchen, isolieren wir es noch mehr, statt durch Hilfestellungen Wege aus der Isolation aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Dem Individuum herauszuhelfen gelingt oft nicht mehr. Zu sehr und zu tief stecken viele Menschen in dieser Grube, in der sie sich gesch\u00fctzt glauben. Dabei haben sie sich lediglich verschanzt, nehmen aber noch nicht einmal mehr diese Verschanzung als solche wahr.<\/p>\n<p>Auch viele Therapeuten und auch die Therapieans\u00e4tze sehen den diagnostischen und dann den therapeutischen Ansatz \u201einnen\u201c. Entweder weit drinnen, wie bei der Psychoanalyse, im kaputten interaktionellen \u201eSystem\u201c um den Einzelnen herum (systemische Therapie) oder in den Gesetzen der entglittenen Verhaltensweisen, an die erst mal herankommen werden muss. Auf jeden Fall wird beim Einzelnen, beim Individuum angesetzt. Wo sonst sollten Ver\u00e4nderungsversuche auch ansetzen?<\/p>\n<p>Die bevorzugte Form der Ver\u00e4nderung ist die Einzeltherapie. Patient und Therapeut ziehen sich zur\u00fcck, analysieren und suchen wenigstens in den meisten Therapierichtungen Ver\u00e4nderungsm\u00f6glichkeiten, die der Einzelne selbst in Angriff nehmen kann. Nur in den verschiedenen Pr\u00e4ventionsstufen werden weitere Helfer einbezogen.<\/p>\n<p><strong>Der Kern der meisten psychischen Problematiken ist die fehlende soziale Einbettung der Menschen im Privat- und im Arbeitsleben. Viele sind gar nicht mehr eingebettet, haben keinen oder keinen festen Arbeitsplatz, kein stabiles Zuhause. Und vielen fehlt diese echte Einbettung.<\/strong><\/p>\n<p>Sie ist nicht an einem Arbeitsplatz zu finden, an dem sich jeder voreinander verstecken muss, weil die unausgesprochene Konkurrenzsituation f\u00fcr Misstrauen und Entfremdung sorgt.<\/p>\n<p>Auch die eigene Wohnung bietet kaum Einbettung ohne tiefere Verbindung mit den Nachbarn, wenn au\u00dfer dem fl\u00fcchtigen Gru\u00df bei der zuf\u00e4lligen Begegnung im Treppenhaus nichts Gemeinsames existiert.<\/p>\n<p>Mit sozialer Einbettung ist auch nicht die ununterbrochene Verf\u00fcgbarkeit mittels sozialer Netzwerke gemeint, die die Menschen im physischen Nahbereich zu abwesenden Subjekten verformt.<\/p>\n<p>Einbettung hie\u00dfe Vertrauen, erfahrene Verl\u00e4sslichkeit und Ansprechbarkeit \u00fcber automatisierte Reaktionen hinaus zu erleben. Und das Riskieren von Offenheit und von Streit, wo er n\u00f6tig ist. Doch wo ist der Streit? Streiten ist in unserer Gesellschaft wohl auch deshalb so riskant, weil in seinem Fahrwasser h\u00e4ufig die Einsamkeit offensichtlich wird, in der sich der einzelne Mensch befindet oder in die er leicht noch weiter geraten kann, etwa wenn er den Streit wagt und sich andere von ihm in der Folge abwenden.<\/p>\n<h2><span id=\"Subtile_Taeuschung_und_individualisierte_Verantwortlichkeit\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Subtile T\u00e4uschung und individualisierte Verantwortlichkeit<\/h2>\n<p>Erg\u00e4nzt und gefestigt wird die Vereinzelung durch die Verbreitung von T\u00e4uschungen. Menschen konnten schon immer das eine sagen und das andere tun. Doch die heutige Un\u00fcbersichtlichkeit der Bez\u00fcge zwischen Wort und Tat verz\u00f6gert und verhindert die \u00dcberpr\u00fcfung weit mehr als in fr\u00fcheren Zeiten. T\u00e4uschungen sind raffinierter und lassen sich in der Masse besser verbergen, als in <a href=\"http:\/\/neue-debatte.com\/2016\/12\/09\/staatenbildung-zivilisation-und-das-recht-des-staerkeren\/\">Zeiten \u00fcbersichtlicher Dorfgemeinschaften<\/a>. Die Werbung zeigt es uns. Sie ist voll von subtiler T\u00e4uschung.<\/p>\n<p>Das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, erzeugt \u00fcberall Gegner. Zusammenwirken dient letztlich wieder dem angestrebten St\u00e4rkerwerden gegen\u00fcber anderen. Und die Zur\u00fcckgelassenen sind meistens so ausgepowert, dass sie die Wendung zum Zusammen auch nicht mehr schaffen. Sie k\u00e4mpfen um ihr isoliertes \u00dcberleben, ums Durchhalten bis zum n\u00e4chsten Geldeingang auf ihrem Konto oder um den Platz an der Tafel.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichkeit daf\u00fcr wird von der Gemeinschaft auf das Individuum abgew\u00e4lzt. Jeder ist seines Gl\u00fcckes Schmied, hei\u00dft es dann. Jeder, der in Schwierigkeiten kommt, ist selbst schuld. Wer beim Gott des Erfolges in Ungnade gefallen ist, wird von ihm bestraft. Das Drohen mit und bedroht sein durch solche \u201enat\u00fcrlichen\u201c Strafen, die in sozialen Gemeinschaften v\u00f6llig unnat\u00fcrlich sind, durchzieht die Gesellschaft: Jobverlust, Schulden, eine Justiz, die auf Strafen aufbaut. Und dann gibt es halt noch psychische Erkrankungen.<\/p>\n<p>Sind wir also mehrheitlich psychisch krank, schon allein durch unsere Vereinzelung?<\/p>\n<p>Die Bedeutung des Fragens oder Suchens nach L\u00f6sungen besteht darin, was sie f\u00fcr Konsequenzen haben. Jedes Identifizieren einer psychischen Krankheit fixiert auf das Fehlen von etwas, auf das Defizit. Aber macht es Sinn, dass wir uns alle etikettieren?<\/p>\n<h2><span id=\"Etikett_Mitleid_oder_Zuwendung\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Etikett, Mitleid oder Zuwendung<\/h2>\n<p>Wenn Menschen, die sich psychisch in einer Krise befinden oder l\u00e4ngere Zeit leiden, entfernt vom Beobachter sind, ist immer weniger eine helfende Befassung mit ihnen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ohne Etikett werden solche Menschen nicht mehr versorgt, wenn sie nicht nahe Menschen um sich haben. Der Staat braucht daher Etikette, wenn er Aufgaben \u00fcbernimmt oder \u00fcbernehmen will, die von gewachsenen menschlichen Umgebungen nicht mehr getragen werden.<\/p>\n<p>Selbst wenn es einen Menschen gibt, der einem Betroffenen nahesteht und ihm helfen m\u00f6chte, l\u00e4uft er Gefahr, selbst in den Strudel von Destruktivit\u00e4t zu geraten, in dem sich der Betroffene befindet.<\/p>\n<p>Es ist, als wollte man einem Menschen helfen, der sich an einem Hang auf Glatteis befindet: Man rutscht selbst mit ab. Der dem S\u00fcchtigen Helfende wird selbst abh\u00e4ngig. Derjenige, der einem \u201eSchizophrenen\u201c helfen will, \u00fcberfordert sich in Richtung eigener \u201eSt\u00f6rung\u201c. Um beim Vergleich zu bleiben: Als Einzelner ist man mit der Aufgabe \u00fcberfordert. Nur eine Menschenkette h\u00e4tte eine reelle Chance den Entglittenen vom Eis zu holen.<\/p>\n<p>Es werden Spezialisten gebraucht, weil St\u00f6rungen, die nicht vom sozialen Umfeld aufzufangen sind, noch weniger nur intuitiv verstanden und \u201ebehandelt\u201c werden k\u00f6nnen. Sie wirken \u201eabsonderlich\u201c. Sie werden zum gesellschaftlichen Anliegen, weil sie den reibungslosen Ablauf st\u00f6ren und Ausf\u00e4lle in der Produktion verursachen.<\/p>\n<p><strong>Die \u201eInstrumente\u201c, die Techniken der Behandlung sind aber durch die professionelle Distanz st\u00e4ndig in Gefahr, sich zu verselbstst\u00e4ndigen, k\u00fcnstlich und somit unecht zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn nach Krankheiten und davon betroffenen Personen gesucht wird, werden diese ausgesondert und andere im Bereich der Normalit\u00e4t belassen. Wenn aber gefragt wird, wo die M\u00f6glichkeiten und Perspektiven derjenigen zu finden sind, die den Menschen \u201egesund\u201c erhalten oder Betroffene wieder gesund machen, beziehen sich alle mit ein. Dadurch k\u00f6nnen Betroffene gar nicht mehr ausgesondert werden.<\/p>\n<p>Wenn wir andersherum fragen, gehen wir grunds\u00e4tzlich einen anderen Weg: Was bietet Menschen eine erstrebenswerte Aussicht? Was macht Menschen reich, f\u00e4hig, meinetwegen auch resilient beziehungsweise belastbar? Was hilft ihnen beim Aufbau von Werten? Was ermutigt sie, ihr Leben und ihre Welt zu gestalten, statt alles nur laufen zu lassen?<\/p>\n<p><strong>Ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit sehe ich folgende Hilfen beziehungsweise Voraussetzungen:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Einbindung in stabile soziale Bindungen mit gegenseitiger Zuverl\u00e4ssigkeit.<\/p>\n<p>(2) Bedeutung eines Menschen durch Beitr\u00e4ge zur Gemeinschaft, materiell und\/oder ideell.<\/p>\n<p>(3) Erm\u00f6glichung von Eigensinnigkeit, von Anders-Sein.<\/p>\n<p>(4) Gegenseitiges Infragestellen, Kritik, Streiten und Vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p>(5) Selbst-Infragestellung, Zulassen von Ratlosigkeit, Korrektur des eigenen Weges.<\/p>\n<p>(6) Die F\u00e4higkeit, die Zerrei\u00dfproben unseres Vergegenw\u00e4rtigens auszuhalten. Oder gerade auch in ihnen unsere N\u00e4he und Geborgenheit in der Gemeinschaft mit \u00e4hnlich empfindenden und betroffenen Menschen zu suchen.<\/p>\n<h2><span id=\"Erfahrungswissen_und_ein_Fazit\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Erfahrungswissen und ein Fazit<\/h2>\n<p>Ich h\u00f6re und lese schon jetzt die Antworten auf diese Ausf\u00fchrungen. N\u00e4mlich dass das ja alles recht und gut f\u00fcr normale Menschen sei, aber nicht f\u00fcr wirklich gest\u00f6rte Personen. Dagegen wende ich schon vor der Entgegnung ein: Ich habe alle meine Therapien so aufgebaut, auch mit Betroffenen, die Stimmen h\u00f6ren, extrem depressiven Menschen oder S\u00fcchtigen.<\/p>\n<p>In die sogenannten Tiefen von St\u00f6rungen gingen vor allem psychoanalytisch ausgerichtete Therapeuten. Aber es geht weniger um die Tiefe, sondern um konzentrierte Befassung. Angebracht ist die Konzentration auf ein Leben mit Perspektive, auf Werte und auf die pers\u00f6nlich m\u00f6glichen Mittel in dieser Richtung.<\/p>\n<p>Auch in meinen Therapien habe ich versucht, dem Einzelnen die Verantwortung zu verdeutlichen, die er selbst hatte: Nur er konnte seine Lebenslage anders zu leben versuchen.<\/p>\n<p>Doch es ist ein Unterschied, ob man dem Verfolgten sagt: \u201eIch h\u00e4tte leicht auch in deine Lage kommen k\u00f6nnen. Ich traue dir folgende Umgangsweisen zu, um ihr zu entkommen oder deine Freiheit wieder auszubauen!\u201c Oder: \u201eDu hast dich ziemlich ungeschickt in diese Lage man\u00f6vriert! Diesen Mist m\u00fcssen wir dir nehmen, damit du nicht immer wieder in diese missliche Lage kommst.\u201c<\/p>\n<p>Mein Vorgehen ist nicht originell, aber es war das bevorzugte Vorgehen in der fr\u00fchen Verhaltenstherapie (und zum Teil auch in der Sozialpsychiatrie). Im Zuge der Etablierung im anerkannten Gesundheitswesen scheint es aber in den Hintergrund getreten zu sein.<\/p>\n<p><strong>Wenn wir psychische Gesundheit aufbauen wollen, statt psychische Krankheit zu beseitigen, m\u00fcssen wir gesellschaftliche Strukturen errichten, die der Vereinzelung menschliche Beziehungen entgegenstellen, die in einem modernen Sinn \u201enat\u00fcrlich\u201c wachsen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Menschen verbinden und vernetzen sich freiwillig, nicht erzwungen durch verwandtschaftliche Verh\u00e4ltnisse. Sie \u201ebewerten\u201c und sch\u00e4tzen einander nicht \u00fcber Geld oder den gesellschaftlichen Status. Sie machen vielf\u00e4ltige Erfahrungen miteinander, erleben, wo man sich auf- und beieinander verlassen kann und wo nicht.<\/p>\n<p>Sie erfahren, wie die einzelnen Menschen Bed\u00fcrftigkeit ausdr\u00fccken und wo sie in Ruhe gelassen werden m\u00f6chten. Sie bauen wieder gemeinsame Werte auf statt nur individuelle. Sie unterst\u00fctzen sich gegenseitig in einer solidarischen Lebensweise.<sup><a id=\"fnref-1\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2018\/03\/26\/das-ist-doch-irre-kann-man-im-system-noch-psychisch-gesund-sein\/#fn-1\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Sie verlieren das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit gegen\u00fcber der weltweiten Entwicklungen, weil sie andere Menschen nicht mehr wie Geldscheine z\u00e4hlen, sondern als Subjekt wertsch\u00e4tzen. Sie sp\u00fcren, dass sie sich aufeinander verlassen k\u00f6nnen. Und das ist m\u00e4chtiger als eine Milit\u00e4rmaschinerie oder finanzieller Reichtum. Eben auch m\u00e4chtiger als die institutionalisierte Aggression, weil es eine soziale Macht ist.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund st\u00fctzender sozialer Beziehungen finden Menschen wieder den Mut, ihre Lebenswelt aktiv zu gestalten, statt von den falschen Anreizen und unnat\u00fcrlichen Bedrohungen getrieben zu werden. Sie k\u00f6nnen wieder Schwerpunkte setzen, auch gemeinsame. Sie leben wieder ein werteorientiertes Leben.<\/p>\n<p>St\u00f6rungen sind dann nicht mehr Anl\u00e4sse zur Aussonderung, sondern Gelegenheiten, sich den Widrigkeiten zu widmen. Sie fast zu begr\u00fc\u00dfen, weil sie auf die Komplexit\u00e4t des Lebens hinweisen. Im Hintergrund st\u00fctzt die Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Das wichtigste Element der Pr\u00e4vention und Behandlung psychischer Krisen oder St\u00f6rungen ist also gemeinschaftliches Gestalten. Gemeinschaftlichkeit erweitert die Gestaltungsm\u00f6glichkeit und Gestalten verlangt geradezu nach Gemeinschaftlichkeit, da wir auf den Erfolgen der kulturellen Evolution aufbauen.<\/p>\n<p>Kleine Gemeinschaften, wie ich sie etwa <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2018\/02\/22\/graswurzelraete-machen-wir-politik-doch-selbst\/\">hier<\/a> vorschlage, k\u00f6nnten geeignet sein, die Orientierung auf psychische Gesundheit statt auf Krankheit ins Zentrum zu r\u00fccken.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><span id=\"Quellen_und_Anmerkungen\" class=\"ez-toc-section\"><\/span>Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<p id=\"fn-1\">[1]\u00a0Brand U., Wissen M., Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus. oekom-Verlag. 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