{"id":1703516,"date":"2023-01-03T10:54:38","date_gmt":"2023-01-03T10:54:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1703516"},"modified":"2023-01-03T10:54:38","modified_gmt":"2023-01-03T10:54:38","slug":"von-dohnanyi-europas-interessen-sind-andere-als-die-der-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/01\/von-dohnanyi-europas-interessen-sind-andere-als-die-der-usa\/","title":{"rendered":"Von Dohnanyi: \u00abEuropas Interessen sind andere als die der USA\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Man m\u00fcsse zwischen gemeinsamen Werten und den nationalen Interessen unterscheiden, schreibt der Elder Statesman.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:leo.ensel@t-online.de\">Leo Ensel<\/a><\/em>\u00a0<em>f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/von-dohnanyi-europas-interessen-sind-andere-als-die-der-usa\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p><em>Red. In seinem Buch \u00abNationale Interessen\u00bb hatte Klaus von Dohnanyi Anfang 2022 vor einem Krieg gewarnt. Zwei Monate nach Kriegsausbruch erkl\u00e4rte er in einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/klaus-von-dohnanyi-ich-habe-vor-dem-krieg-gewarnt\/\">Interview<\/a>, es sei \u00abbedr\u00fcckend, dass man den Krieg nicht verhindert hat\u00bb.\u00a0Zum Jahreswechsel dokumentieren wir die grunds\u00e4tzliche Analyse, die von Dohnanyi in seinem Buch darlegt.<\/em><br \/>\n<em>Ein Schwerpunkt-Beitrag zum Jahreswechsel.<\/em><\/p>\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Die Generation, die den Zweiten Weltkrieg als Kind oder Jugendliche noch erlebt hatte<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Titel\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/klaus-von-dohnanyi\/nationale-interessen\/id\/9783827501547\/?utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=Performance+Max+CSS+Rang+30+(pm-CH-de)&amp;utm_content=&amp;utm_term=&amp;gclid=Cj0KCQiA45qdBhD-ARIsAOHbVdHB--sgYAvFMqUWKzfmrdUC9Z2ZbzUmPBbLZh2PCUcfOZbYsX2__7QaAhEzEALw_wcB&amp;gclsrc=aw.ds\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00abNationale Interessen\u00bb<\/a>\u00a0legte\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klaus_von_Dohnanyi\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klaus von Dohnanyi<\/a>\u00a0im Januar 2022\u00a0\u00a0das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt vor. Der Spitzenpolitiker a.D. weist \u00fcberzeugend nach, dass die amerikanischen Interessen nicht mehr mit den europ\u00e4ischen und deutschen \u00fcbereinstimmen. Europa m\u00fcsse sich von den USA emanzipieren.<\/p>\n<p>Es sind bezeichnenderweise immer die nun richtig alten Elder Statesmen, die in Deutschland eine vollkommen andere, vom herrschenden Medienmainstream stark abweichende Sicht auf das westlich-russische Verh\u00e4ltnis und die Genese der gerade in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine eskalierenden Spannungen haben. Und zwar\u00a0unabh\u00e4ngig von Parteienzugeh\u00f6rigkeit und ungeachtet der Tatsache, dass sie zu Hochzeiten des Kalten Krieges nicht selten in v\u00f6llig kontr\u00e4ren Lagern standen.<\/p>\n<p>Dies galt vor allem f\u00fcr\u00a0die mittlerweile verstorbenen Spitzenpolitiker, die Ende der Achtziger Jahre zusammen mit der Sowjetunion den (ersten) Kalten Krieg so erfolgreich beendet hatten, dass kein einziger Schuss fiel:\u00a0<em>Helmut Kohl<\/em>,\u00a0<em>Hans-Dietrich Genscher<\/em>,\u00a0<em>Egon Bahr<\/em>,\u00a0<em>Richard von Weizs\u00e4cker<\/em>\u00a0\u2013 selbst der entschiedenste Protagonist des NATO-Nachr\u00fcstungsbeschlusses,\u00a0<em>Helmut Schmidt<\/em>\u00a0sprach sich gegen Ende seines Lebens f\u00fcr einen anderen Umgang gegen\u00fcber Russland aus. Dies gilt aber auch f\u00fcr die noch lebenden filigranen \u00abFeinmechaniker der deutschen Vereinigung\u00bb wie den Kanzleramtsminister Helmut Kohls,\u00a0<em>Horst Teltschik<\/em>\u00a0und den engen Mitarbeiter und Redenschreiber Hans Dietrich Genschers, den im Sommer verstorbenen Diplomaten a.D.\u00a0<em>Frank Elbe<\/em>. Selbst der schneidige ehemalige Kommunistenfresser\u00a0<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Rede_Dr.-Edmund-Stoiber_Festveranstaltung-Deutsch-Russisches-Forum-e.V..pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Edmund Stoiber<\/em>\u00a0<\/a>sieht die Dinge heute deutlich anders.<\/p>\n<p>Kein Wunder, diese Generation, die den Krieg als Kind oder Jugendliche noch erlebt hatte und w\u00e4hrend des ersten Kalten Krieges politisch aktiv war, weiss aus eigener Erinnerung noch sehr genau, was Krieg tats\u00e4chlich bedeutet und hantiert daher nicht so locker mit den Gewichten wie die aktuelle Playbackgeneration in Medien und Politik.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr hat sich einer der wenigen Intellektuellen der deutschen Politik zur\u00fcckgemeldet und im zarten Alter von 93 Jahren ein Buch vorgelegt, das es in sich hat: der ehemalige B\u00fcrgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ex-Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft im Kabinett Willy Brandts und langj\u00e4hrige Bundestagsabgeordnete, Klaus von Dohnanyi. Hinter dem etwas spr\u00f6den Titel\u00a0<em>\u00abNationale Interessen \u2013 Orientierung f\u00fcr deutsche und europ\u00e4ische Politik in Zeiten globaler Umbr\u00fcche<\/em>\u00bb\u00a0verbirgt sich jede Menge Dynamit.<\/p>\n<p><strong>\u00abInteressen\u00bb versus \u00abWerte\u00bb\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wie von Dohnanyi zu Beginn seines Buches \u00fcberzeugend darlegt, sind in Deutschland die Begriffe \u00abNation\u00bb und \u00abnational\u00bb immer noch verd\u00e4chtig. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Begriff \u00abInteresse\u00bb \u2013 sollte es sich jedenfalls um \u00abdeutsche Interessen\u00bb handeln. In den Ohren sich selbst als kritisch verstehender Intellektueller klingen diese Begriffe verd\u00e4chtig nach Nationalismus, gar nach imperialistischen Aspirationen. Politiker, die in der Verantwortung stehen, bem\u00fchen lieber den blumigen Begriff der \u00abWerte\u00bb oder, wenn es um internationale B\u00fcndnisse geht, den der \u00abWertegemeinschaft\u00bb.<\/p>\n<p>Nun hatte aber bereits Egon Bahr eindringlich vor einer \u00dcberstrapazierung dieser Begriffe gewarnt. Legend\u00e4r die lebensnahe\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/egon-bahr-verstand-ohne-gefuehl-ist-unmenschlich-1.2614596\">Lektion<\/a>, die der damals 91j\u00e4hrige im Dezember 2013 Heidelberger Sch\u00fclern erteilte:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abIn der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erz\u00e4hlt!\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Humanit\u00e4re Argumente verschleierten nur allzu oft knallharte Machtinteressen. Nicht zuletzt die Politik unseres Grossen Bruders jenseits des Atlantiks ist da ein klassisches Beispiel.<\/p>\n<p>Hier setzt von Dohnanyi an. Ihm geht es darum, den schwammigen Begriff der \u00abWertegemeinschaften\u00bb zu konkretisieren und von dem Begriff der \u00abnationalen Interessen\u00bb zu unterscheiden:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abWertegemeinschaften sind keine Staatsform, keine Nation. Ihnen fehlt die durch einen gemeinsamen politischen Prozess begr\u00fcndete demokratische Legitimation. Es kann nat\u00fcrlich auch gemeinsame Interessen geben, zum Beispiel in der EU oder auch in der transatlantischen Partnerschaft zwischen Europa und den USA. Aber zwangsl\u00e4ufig gibt es innerhalb dieser Wertegemeinschaften auch gegens\u00e4tzliche Interessen. Gemeinsame \u2039Werte\u203a schliessen harte nationale Interessengegens\u00e4tze innerhalb dieser \u2039Gemeinschaft\u203a nicht aus, wie wir erfahren haben und auch k\u00fcnftig sehen werden.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Und um diese \u00abharten nationalen Interessengegens\u00e4tze\u00bb \u2013 vor allem zwischen den USA und der EU im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen \u2013 im Spannungsfeld der Grossm\u00e4chte USA, China und Russland geht es im vorliegenden Buch.<\/p>\n<p><strong>Die Interessen der USA sind nicht die Interessen Europas<\/strong><\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abDie USA beherrschen Europa aussen- und sicherheitspolitisch, und auf dieser Grundlage ziehen sie uns in ihre Konflikte mit anderen Weltm\u00e4chten hinein. So verstehen die USA heute ihre Interessen: Es sollen nach ihrem Willen heute nicht die EU oder Deutschland sein, die ihre Beziehungen zu China oder Russland nach ihren eigenen Interessen pr\u00e4gen, sondern es sollen die USA sein, die die weichenstellenden Entscheidungen treffen.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Fragt sich nur, ob diese Entscheidungen auch den europ\u00e4ischen Interessen entsprechen. Von Dohnanyi legt \u00fcberzeugend dar, dass die US-amerikanische Politik sich auch unter Pr\u00e4sident Joe Biden von den vor \u00fcber 100 Jahren entwickelten geopolitischen Strategien des britischen Geographen Halford J. Mackinder leiten l\u00e4sst, nach der,\u00a0wer das sogenannte \u00abHeartland\u00bb \u2013 den eurasischen Kontinent \u2013 beherrsche, auch die Welt beherrsche. Da sowohl die USA als auch Grossbritannien dies nicht aus eigenen Kr\u00e4ften bewerkstelligen\u00a0k\u00f6nnten, gelte es seit Mackinder, nach dem Motto \u00abTeile und herrsche!\u00bb Konflikte innerhalb dieses \u00abHerzlandes\u00bb zu nutzen oder zu sch\u00fcren, um eine weltbeherrschende Macht auf dem eurasischen Kontinent in Gestalt eines deutsch-russischen, heute: EU-russischen, B\u00fcndnisses zu verhindern. Aktualisiert wurde diese Strategie bekanntlich in den Neunziger Jahren, als\u00a0der ehemalige Sicherheitsberater im Weissen Haus, Zbigniew Brzezi\u0144ski,\u00a0in seinem Buch \u00abThe Grand Chessboard\u00bb Europa als den \u00abgeopolitischen Br\u00fcckenkopf\u00bb der amerikanischen Weltmacht auf dem eurasischen Kontinent bezeichnete.<\/p>\n<p>Die USA, so von Dohnanyi, wollten erkl\u00e4rtermassen die \u00abeinzige Weltmacht\u00bb (Brzezi\u0144ski) bleiben und gerieten damit zwangsl\u00e4ufig in eine Rivalit\u00e4t zu China und Russland, die fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in eine Konfrontation f\u00fchre. Von Dohnanyi untersucht nun die Konsequenzen dieser Strategie f\u00fcr Europa.<\/p>\n<p>Dazu fragt er als erstes, ob von China eine Kriegsgefahr f\u00fcr Europa ausgehe. Er verneint dies trotz der fraglosen milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung des Landes, deren Ziel seiner Einsch\u00e4tzung nach\u00a0allerdings nicht milit\u00e4rische Expansion, sondern die Sicherung geographischer Einflusszonen im S\u00fcdchinesischen Meer, d.h. die\u00a0\u00abVerhinderung der Pr\u00e4senz milit\u00e4risch- oder politisch-ideologisch fremder Kr\u00e4fte\u00bb,\u00a0sei:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abChinas Interesse ist heute wirtschaftlicher und sozialer Aufstieg, nicht milit\u00e4rische Expansion. Wenn Europa die chinesischen Interessen defensiv verstehen und seine eigenen entsprechend ausrichten k\u00f6nnte, l\u00e4gen m\u00f6glicherweise viele Jahrzehnte der positiven Zusammenarbeit vor uns. Aber das wollen die USA verhindern, sie wollen die Aussenpolitik der Europ\u00e4ischen Union gegen\u00fcber China hegemonial mitbestimmen und lenken. Sie wollen Europa als Teil einer \u201awestlichen Wertegemeinschaft\u2018 in ihren Weltmachtkonflikt mit dem erstarkenden China hineinziehen.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Pr\u00e4sident Bidens programmierte Politik einer Wiederherstellung der weltweiten Dominanz der USA, nicht zuletzt sein konfrontativer Kurs in Asien, berge erhebliche Risiken f\u00fcr Europa und die Welt.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abEs kann daher auch nicht deutsches Interesse sein, sich an dieser vermutlich ebenso vergeblichen wie gef\u00e4hrlichen Politik der USA zu beteiligen. Denn niemand sollte glauben, dass Europa aus einem Krieg zwischen USA und China unbesch\u00e4digt herausk\u00e4me. Daf\u00fcr w\u00fcrden die USA schon sorgen!\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Entspannungspolitik mit Russland ist alternativlos<\/strong><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Russland ist die sicherheitspolitische Situation Europas laut von Dohnanyi nach wie vor \u2013 wie zu Zeiten des (ersten) Kalten Krieges \u2013 durch die US-amerikanische Strategie der atomaren \u00abflexible Response\u00bb gekennzeichnet, die im Ernstfall bedeuteten w\u00fcrde:\u00a0<em>Krieg auf europ\u00e4ischem Boden \u2013 bis zur totalen Zerst\u00f6rung des Kontinents!<\/em>\u00a0Von Dohnanyi, der in den Siebziger Jahren an entsprechenden NATO-\u00dcbungen teilnahm, weiss wovon er redet:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abNicht Europa z\u00e4hlt im Falle eines russischen Angriffs, sondern nur die Sicherheit der USA! Wir werden nicht gefragt! Die wahre Gefahr f\u00fcr eine v\u00f6llige Zerst\u00f6rung Europas beruht darauf, dass Europa in erster Linie ein geopolitisches Interesse der USA ist. Europa w\u00fcrde im Falle eines russischen Angriffs nach amerikanischer und NATO-Strategie zum alleinigen Kriegsschauplatz, ohne jedes direkte Risiko f\u00fcr das Heimatland USA. Deutschland aber w\u00e4re, als vermutlich zentrale Nachschubbasis, sofortigen Raketenangriffen ausgesetzt. Die nukleare NATO bildet heute als milit\u00e4rische Organisation keinerlei Garantie f\u00fcr Europas Unversehrtheit.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Konsequenz: Nur solange Russland selbst an einer Aggression nicht interessiert sei, sei Europa wirklich sicher. Eine entsprechende Haltung russischer Politik zu festigen oder herzustellen, bleibe die vorrangige Aufgabe deutscher und europ\u00e4ischer Diplomatie.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abEntspannung ist der bleibende Auftrag! Dauerhafte Sicherheit in Europa kann es nur mit und nicht gegen Russland geben. Wir Europ\u00e4er wissen, dass wir in einem Krieg mit Russland sogar als Sieger nur Verlierer sein k\u00f6nnten! Nur Entspannungspolitik k\u00f6nnte die Kriegsgefahr in Europa verringern. Entspannung muss deswegen zum Grundsatz auch der NATO-Politik mit Russland werden.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Europa m\u00fcsse selber Wege finden, Gefahren f\u00fcr den Kontinent zu bannen, solange die innenpolitische Lage in den USA und die dortige Russophobie eine Entspannungspolitik der NATO nicht erlaubten. F\u00fcr die Sicherheit der europ\u00e4ischen Nationen m\u00fcssten auch russische Interessen<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><em>\u00abauf das gelenkt werden, was letztlich die einzig verbliebene St\u00e4rke Europas ist: eine offene Zusammenarbeit in Wissenschaft, Innovation, Technologie und Wirtschaft.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>S\u00e4tze, die seit dem 24. Februar brisanter sind denn je!<\/p>\n<p><strong>Brandaktuell \u2013 und schon veraltet<\/strong><\/p>\n<p>Selten war ein Buch zum Zeitpunkt seines Erscheinens so aktuell \u2013 und bereits wenige Wochen sp\u00e4ter in zentralen Punkten schon wieder veraltet! Man missverstehe nicht: Alle scharfsinnigen Analysen von Dohnanyis gelten nach wie vor. Aber die sich \u00fcberst\u00fcrzenden Ereignisse im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine lassen einige Konsequenzen, die der Autor noch Ende letzten Jahres\u00a0zog, mittlerweile alt aussehen. So schlug von Dohnanyi beispielsweise \u2013 damals v\u00f6llig plausibel \u2013 im Anschluss an ein Interview, das ausgerechnet Zbigniew Brzezi\u0144ski zwei Jahre vor seinem Tod, im Juni 2015, der\u00a0<em>Welt<\/em>\u00a0gegeben hatte, f\u00fcr die Ukraine vor, sich am Status Finnlands zu orientieren. Eine Option, die nun mit der bevorstehenden NATO-Norderweiterung obsolet geworden ist.<\/p>\n<p>Hier, wie bei einer Reihe anderer Aspekte, w\u00fcsste man gerne, ob und gegebenenfalls in welche Richtung der Autor heute Modifikationen seiner Gedanken und Vorschl\u00e4ge vornehmen w\u00fcrde. Kurz: Eine \u2013 zumindest um ein ausf\u00fchrliches neues Vorwort erg\u00e4nzte \u2013 aktualisierte Neuauflage dieses Bandes auf dem Hintergrund der laufenden Ereignisse w\u00e4re bereits jetzt sehr zu empfehlen.<\/p>\n<p>Von Dohnanyi argumentiert moderat im Ton, aber klar in der Sache. Sein Duktus ist, wie in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/das\/Politiker-Klaus-von-Dohnanyi-zu-Gast,sendung1239976.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Interviews<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/talk\/maischberger\/videos\/Dohnanyi-maischberger-video-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Talkshows<\/a> stets besonnen und souver\u00e4n. Und er scheut sich nicht, aus seinen Thesen unmissverst\u00e4ndlich die Konsequenzen zu ziehen, auch wenn sie der generellen Linie der Leitmedien meist diametral entgegensetzt sind. Genau diese Kombination bildet den offensichtlichen Reiz, der von Buch und Autor ausgeht.<\/p>\n<p>Und so freut man sich, dass dieser Band \u2013 trotz des nicht gerade reisserisch klingenden Titels \u2013 es auf Anhieb in die\u00a0<em>Spiegel<\/em>-Bestseller-Liste geschafft hat. Nicht zuletzt ein ermutigendes Anzeichen, dass es in der deutschen \u00d6ffentlichkeit nach wie vor ein grosses Interesse nach seri\u00f6sen Informationen jenseits des l\u00e4rmenden einseitigen Medienmainstream gibt.<\/p>\n<p>_____________<br \/>\n<em>Diese Buch-Rezension ver\u00f6ffentlichte der Autor am 4. Juni 2022 auf\u00a0<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/\">GlobalBridge<\/a>.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man m\u00fcsse zwischen gemeinsamen Werten und den nationalen Interessen unterscheiden, schreibt der Elder Statesman. Leo Ensel\u00a0f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber Red. In seinem Buch \u00abNationale Interessen\u00bb hatte Klaus von Dohnanyi Anfang 2022 vor einem Krieg gewarnt. 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