{"id":1701644,"date":"2022-12-21T10:34:44","date_gmt":"2022-12-21T10:34:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1701644"},"modified":"2022-12-21T10:34:44","modified_gmt":"2022-12-21T10:34:44","slug":"berlin-und-das-asiatische-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/12\/berlin-und-das-asiatische-jahrhundert\/","title":{"rendered":"Berlin und das \u201easiatische Jahrhundert\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Au\u00dfenministerin Baerbock bem\u00fcht sich in New Delhi um eine engere deutsch-indische Kooperation \u2013 auch, um Indien von seiner Zusammenarbeit mit Russland und China abzubringen.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>In Gespr\u00e4chen in New Delhi hat Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock gestern um eine enge deutsch-indische Kooperation geworben und damit Indiens Zusammenarbeit mit Russland zu untergraben versucht. Ihr Besuch in der indischen Hauptstadt erfolgte wenige Tage, nachdem Indien zum 1. Dezember den G20-Vorsitz angetreten hatte. Diesen will es nutzen, um den globalen S\u00fcden zu st\u00e4rken und gegen einige Elemente und Folgen der westlichen Sanktionspolitik vorzugehen, etwa die Hindernisse beim Export russischer D\u00fcngemittel, die die Versorgung beispielsweise afrikanischer Staaten mit Nahrung im kommenden Jahr gef\u00e4hrden. Wie Au\u00dfenminister Subrahmanyam Jaishankar bei einer Pressekonferenz mit Baerbock bekr\u00e4ftigte, baut Indien au\u00dferdem seinen Handel mit Russland aus. Baerbock vereinbarte mit Jaishankar eine \u201eMobilit\u00e4tspartnerschaft\u201c, die \u201ehochqualifizierte Fachkr\u00e4fte und junge Leute aus Indien nach Deutschland\u201c holen soll, um das Angebot an Arbeitskr\u00e4ften auszuweiten. Zudem thematisierte sie Indiens Beziehungen zu China. New Delhi und Beijing haben sich zuletzt im Streben nach einem \u201easiatischen Jahrhundert\u201c angen\u00e4hert. Dem Westen passt das nicht.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<h3>\u201eKein Krieg, keine Sanktionen\u201c<\/h3>\n<p>Indien hat seinen G20-Vorsitz mit der ausdr\u00fccklichen Ank\u00fcndigung angetreten, in der Weltpolitik Ver\u00e4nderungen einzuleiten. Dabei sucht es sich eigenst\u00e4ndig zu positionieren; einen hervorgehobenen Platz r\u00e4umt es \u201eunseren Weggef\u00e4hrten im globalen S\u00fcden\u201c ein, \u201ederen Stimme oft ungeh\u00f6rt bleibt\u201c, wie es in einem Namensbeitrag von Premierminister Narendra Modi hei\u00dft, der international in mehreren Zeitungen abgedruckt wurde.[1] Indien verbindet das Streben nach Eigenst\u00e4ndigkeit mit klaren Abgrenzungen von bestimmten Politiken des Westens, punktuell aber auch Russlands. So hei\u00dft es in Modis Namensbeitrag: \u201eUnsere Zeit muss nicht mehr vom Krieg gepr\u00e4gt sein \u2013 sie darf es auch nicht!\u201c Eine bedauerliche \u201eMentalit\u00e4t\u201c, die \u201ein allem ein Nullsummenspiel sieht\u201c, komme \u201ezum Tragen\u201c, wenn \u201eL\u00e4nder um Territorien oder Ressourcen k\u00e4mpfen\u201c. Modi k\u00fcndigt an, Indien wolle seinen G20-Vorsitz nutzen, um \u201edie globale Versorgung mit Nahrungsmitteln, D\u00fcngemitteln und medizinischen Produkten zu entpolitisieren\u201c. Die Ablehnung von Kriegen l\u00e4sst sich auf den Ukraine-Krieg ebenso beziehen wie auf die Kriege des Westens. Der Wunsch nach einer Entpolitisierung von Versorgungsleistungen richtet sich gegen die westlichen Sanktionen etwa gegen Russland (D\u00fcngemittel [2]) oder Iran (Medikamente [3]).<\/p>\n<h3>Der indisch-russische Handel<\/h3>\n<p>Die indische Regierung l\u00e4sst weiterhin keinen Zweifel daran, dass sie an ihrer Kooperation mit Russland festh\u00e4lt. Sie ignoriert den Preisdeckel, den die EU, die G7 und Australien seit gestern auf den Kauf russischen Erd\u00f6ls zu oktroyieren suchen; indische Unternehmen erwerben russisches \u00d6l unver\u00e4ndert zu den Preisen, die sie selbst vereinbart haben. Anfang November ist Russland erstmals zu Indiens gr\u00f6\u00dftem \u00d6llieferanten aufgestiegen \u2013 vor dem Irak und vor Saudi-Arabien, seinen traditionell wichtigsten Versorgern.[4] Dank des rasant gesteigerten Imports von \u00d6l und von \u00d6lprodukten ist Indiens Einfuhr aus Russland zwischen dem 24. Februar und dem 20. November von knapp 6 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf mehr als 29 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr gestiegen. Etwas zur\u00fcckgegangen ist im gleichen Zeitraum hingegen Indiens Ausfuhr nach Russland \u2013 von ann\u00e4hernd 2,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf gut 1,9 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr. Ursache sind Bef\u00fcrchtungen, mit westlichen Sanktionen zu kollidieren. Um das Handelsdefizit zu reduzieren, hat die Regierung in New Delhi nun die Sache in die Hand genommen und m\u00fcht sich, beim Russlandgesch\u00e4ft indischer Unternehmen aktiver zu vermitteln. Dies k\u00fcndigte Au\u00dfenminister Subrahmanyam Jaishankar gestern bei einer Pressekonferenz mit der deutschen Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock an.[5]<\/p>\n<h3>Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Deutschland<\/h3>\n<p>Baerbock ist gestern mit mehreren Zielen in New Delhi eingetroffen. Zum einen geht es allgemein darum, die bilateralen Beziehungen auszubauen, um die deutschen Positionen in Indien, das als k\u00fcnftige Gro\u00dfmacht gilt, zu st\u00e4rken. Zum zweiten hat Berlin es auf indische Fachkr\u00e4fte abgesehen, die den Mangel an bestimmten Berufsgruppen in Deutschland decken sollen, insbesondere im IT-Sektor. Die bisherigen Anwerbebem\u00fchungen wurden nicht selten dadurch konterkariert, dass die deutschen Beh\u00f6rden Visaantr\u00e4ge monatelang verschleppten; von einem zeitweise sechsstelligen R\u00fcckstau an Visaantr\u00e4gen wird berichtet. Die Au\u00dfenministerin vereinbarte nun mit ihrem indischen Amtskollegen Jaishankar eine \u201eMobilit\u00e4tspartnerschaft\u201c, die Studium und Arbeitsaufnahme in Deutschland erleichtern soll. \u201eWir wollen, dass hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte und junge Leute aus Indien nach Deutschland kommen\u201c, erkl\u00e4rte Baerbock.[6] Im Bem\u00fchen, New Delhi enger an Berlin zu binden und perspektivisch nach M\u00f6glichkeit einen Keil zwischen Indien und Russland zu treiben, griff Baerbock auf platte Lobhudelei zur\u00fcck: Sie erkl\u00e4rte zum Beispiel, in die indische Hauptstadt zu reisen sei, \u201eals w\u00fcrde man einen guten Freund besuchen\u201c. Zudem warb sie: \u201eWir k\u00f6nnen als Wertepartner enger zueinander wachsen und tun das bereits\u201c.[7]<\/p>\n<h3>Der Wertepartner<\/h3>\n<p>Was von der Propagandamasche zu halten ist, Staaten, mit denen man enger kooperieren m\u00f6chte, als \u201eWertepartner\u201c \u00fcber andere zu stellen, zeigt exemplarisch ein Vorfall im Vorlauf der Baerbock-Reise nach New Delhi. In Indien hatte eine \u00c4u\u00dferung der Ministerin anl\u00e4sslich eines Gespr\u00e4chs mit Pakistans Au\u00dfenminister Bilawal Bhutto Zardari im Oktober f\u00fcr heftigen Unmut gesorgt. Baerbock hatte sich damals zur Lage in Kashmir ge\u00e4u\u00dfert; laut Berichten von Menschenrechtsorganisationen sind dort schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen der indischen Repressionskr\u00e4fte an der zumeist muslimischen Bev\u00f6lkerung an der Tagesordnung (german-foreign-policy.com berichtete [8]). Die Au\u00dfenministerin hatte nun verlangt, in der Region m\u00fcssten die Vereinten Nationen vermittelnd aktiv werden, und behauptet, dabei habe auch Deutschland \u201eeine Rolle und Verantwortung\u201c.[9] Worin eine deutsche \u201eVerantwortung\u201c in Kashmir bestehen soll, ist nicht ersichtlich. Indien vertritt allerdings die Position, beim Konflikt in Kashmir handele es sich um seine innere Angelegenheit. Da die Kooperation mit Indien strategisch Vorrang hat, korrigierte Berlins Botschafter in Indien die \u00c4u\u00dferung.[10] Auch Baerbock selbst zog sie vor ihrer Indien-Reise offiziell zur\u00fcck und nannte den Konflikt in Kashmir gegen\u00fcber der Tageszeitung The Hindu eine \u201ebilaterale\u201c Angelegenheit \u2013 eine zwischen Indien und Pakistan.[11]<\/p>\n<h3>Ann\u00e4herung zwischen New Delhi und Beijing<\/h3>\n<p>In New Delhi besprach Baerbock gestern zudem die Beziehungen zwischen Indien und China. Indien versteht sich traditionell als asiatischen Rivalen der Volksrepublik und hat bis heute Grenzstreitigkeiten mit ihr, die zuletzt im Fr\u00fchjahr 2020 zu t\u00f6dlichen Scharm\u00fctzeln an der Demarkationslinie zwischen beiden Staaten hoch oben im Himalaya f\u00fchrten. Im Westen gilt dies als Ansatzpunkt f\u00fcr Versuche, New Delhi f\u00fcr den eigenen Machtkampf gegen Beijing einzuspannen. Nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine haben sich allerdings \u2013 wohl im Bestreben, den heftigen Druck des Westens abzuwehren \u2013 Indien und China wieder angen\u00e4hert und ihre Kooperation im BRICS-Format sowie in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) intensiviert.[12] Am 18. August \u00e4u\u00dferte Jaishankar dazu in einer Rede an der renommierten Chulalongkorn University in Bangkok, zwar erlebten die indisch-chinesischen Beziehungen zur Zeit \u201eeine extrem schwierige Phase\u201c; doch sei unumg\u00e4nglich, dass sich beide L\u00e4nder wieder ann\u00e4herten: Nur dann k\u00f6nne das \u201easiatische Jahrhundert\u201c eintreten, das so viele in Asien w\u00fcnschten.[13] Baerbock wollte dem entgegenwirken \u2013 mit einem Auftritt beim India Trilateral Forum des German Marshall Fund of the United States, der einen Ausbau der Beziehungen Indiens zur transatlantischen Staatenwelt anstrebt \u2013 auf Kosten der Beziehungen zwischen Indien und China.[14]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Narendra Modi: Eine Erde \u2013 eine Familie \u2013 eine Zukunft. Frankfurter Allgemeine Zeitung 01.12.2022.<\/p>\n<p>[2] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9031\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungermacher<\/a>.<\/p>\n<p>[3] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8146\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Kulturzerst\u00f6rer<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8228\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Westen keine Gnade<\/a>.<\/p>\n<p>[4] Chloe Cornish, John Reed, Tom Wilson: Russia becomes India\u2019s top oil supplier as sanctions deflate price. ft.com 08.11.2022.<\/p>\n<p>[5] Gave List Of Products To Moscow For Access To Russian Markets: S Jaishankar. ndtv.com 05.12.2022.<\/p>\n<p>[6], [7] Mathias Peer: Baerbock lobt Indien als Wertepartner \u2013 obwohl das Land enorme Mengen an russischem Roh\u00f6l importiert. handelsblatt.com 05.12.2022.<\/p>\n<p>[8] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8091\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chinas Gegenspieler<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8534\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chinas Gegenspieler (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[9] India Takes Strong Note of German FM Advocating Role of UN in Kashmir Dispute. thewire.in 10.10.2022.<\/p>\n<p>[10] Kai K\u00fcstner: Werben um Indien. tagesschau.de 05.12.2022.<\/p>\n<p>[11] Suhasini Haidar: We understand India\u2019s economic constraints on Russian sanctions, oil price cap: German Foreign Minister Baerbock. thehindu.com 04.12.2022.<\/p>\n<p>[12] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The West against the Rest (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[13] China backs EAM Jaishankar\u2019s \u2018Asian century\u2019 remark. timesofindia.indiatimes.com 20.08.2022.<\/p>\n<p>[14] Germany FM Baerbock to discuss India\u2019s relations with China, Russia during New Delhi\u2019s visit. aninews.in 05.12.2022.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Au\u00dfenministerin Baerbock bem\u00fcht sich in New Delhi um eine engere deutsch-indische Kooperation \u2013 auch, um Indien von seiner Zusammenarbeit mit Russland und China abzubringen. 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