{"id":1697558,"date":"2022-12-04T13:36:33","date_gmt":"2022-12-04T13:36:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1697558"},"modified":"2022-12-04T13:36:33","modified_gmt":"2022-12-04T13:36:33","slug":"wird-der-markt-von-heute-durch-angebot-und-nachfrage-oder-durch-egozentrisch-handelnde-weltkonzerne-reguliert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/12\/wird-der-markt-von-heute-durch-angebot-und-nachfrage-oder-durch-egozentrisch-handelnde-weltkonzerne-reguliert\/","title":{"rendered":"Wird \u201eDer Markt\u201c von heute durch Angebot und Nachfrage oder durch egozentrisch handelnde Weltkonzerne reguliert?"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"text_lead_in\"><strong>Wer dem kapitalistischen Narrativ glaubt, dass \u201eder Markt\u201c von Angebot und Nachfrage bestimmt wird, stellt in der Regel die Millionen Werbebotschaften nicht in Rechnung, mit denen jeder moderne Kulturmensch sein Leben lang zum Konsum angeregt wird.<\/strong><\/h2>\n<p>Eine weitere k\u00fcnstliche Einflussnahme auf \u201eDen Markt\u201c findet \u00fcber die B\u00f6rsen der Welt statt, was durch das Beispiel der t\u00e4glich mehrfach in Deutschland wechselnden Benzinpreise sehr deutlich wird. Alle Massnahmen des heutigen Konzern-Kapitalismus zur Steuerung des Marktes beeinflussen nicht nur das Angebot und die Nachfrage, sondern auch das gesamte Marktgeschehen erheblich. Mit einer nat\u00fcrlichen Selbstregulierung von Angebot und Nachfrage hat das heutige Marktgeschehen daher nur noch wenig zu tun. Vielmehr verwirklicht der Markt heute eine eingespielte zentralistisch gesteuerte wirtschaftliche und politische Programmatik, die f\u00fcr jeden Menschen ein k\u00fcnstliches \u201eKulturschicksal\u201c bedeutet.Wir finden in der Kulturgeschichte viele Beispiele daf\u00fcr, dass ein \u00fcberm\u00e4chtig gewordener Kulturadel ein absolutistisches und zentralistisches Machtstreben der diktatorischen bzw. der tyrannischen Art in die Umsetzung gebracht hat. Diese Versuche waren jeweils von einer medialen Agenda begleitet, um das Weltbild der betroffenen V\u00f6lker entsprechend \u201epositivistisch\u201c zu stimmen. Sobald dadurch der Weg zur Entwicklung eines Machtmonopols in der Kultur geebnet war, hat sich das Machtstreben der Kulturherren wie bei einer kanzer\u00f6sen Entwicklung auf eine bodenlose Weise potenziert. Die dadurch entstandene grenzenlose Polarisierung von Macht und Ohnmacht hat am Ende alle zentralistischen Machtentwicklungen der religi\u00f6sen, politischen und wirtschaftlichen Art durch eine einsetzende Kulturkrise scheitern lassen. Dennoch hat der Mensch aus diesen Entwicklungen bis heute nicht die erforderlichen Schl\u00fcsse gezogen, so dass auch der heutige Mensch in der Gefahr ist, ein weiteres derartiges \u201eKulturschicksal\u201c zu vollziehen.Auch der fr\u00fche \u201eliberale\u201c Kapitalismus hat ein bodenloses absolutistisches Machtstreben in allen davon betroffenen Kulturen entfesselt, so dass daraus unter anderem die schweren Krisen des 1. und 2. Weltkrieges im 20. Jahrhundert entstanden sind. Die Frage, die sich der Mensch daher heute stellen muss, lautet, weshalb das gegenw\u00e4rtige Machtstreben eines zentralistischen und absolutistischen Konzern-Kapitalismus mit Hilfe einer neoliberalen Religion zu einem anderen Endergebnis f\u00fchren sollte, als das in der Vergangenheit stets der Fall war? Auch heute finden wir eine st\u00e4ndig sich intensivierende Spaltung in den Kulturen zwischen Arm und Reich, die darauf hinausl\u00e4uft, dass immer weniger Kulturherren einer steigenden Masse an Menschen gegen\u00fcberstehen, die ohnm\u00e4chtig in strukturellen \u201eSachzw\u00e4ngen\u201c gefangen sind und dadurch auf eine indirekte Weise zu Leibeigenen von unbekannten Kulturherren werden.<\/p>\n<p>Mit dem \u201eWashington Consensus\u201c von 1984 ist eine neue neoliberale politische und wirtschaftliche Agenda entstanden, die bis heute durch eine grossz\u00fcgige \u201eliberal-parasit\u00e4re\u201c Erfolgsreligion zu einer zunehmenden Machtkonzentration in der Politik und in der Wirtschaft gef\u00fchrt hat. Dabei wurde \u201eder Erfolg\u201c als solches derart heilig gesprochen, dass man noch heute Gesch\u00e4ftsleute, denen es gelingt, andere Menschen \u201e\u00fcber den Tisch zu ziehen\u201c als \u201eTeufelskerle\u201c bezeichnet und ihnen auf die Schultern klopft. Wer dar\u00fcber einmal etwas eingehender nachdenkt, der erkennt darin einen \u00e4usserst destruktiven asozialen Kultus, der die sozial-symbiotische Natur des Menschen f\u00fcr unwichtig erkl\u00e4rt und ein parasit\u00e4res Verhalten per se verherrlicht. Dadurch ist ein \u201eliberal-parasit\u00e4rer\u201c Kapitalismus seit der Jahrtausendwende immer \u201eselbstverst\u00e4ndlicher\u201c geworden. Bis heute ist der Mensch daf\u00fcr in einer geradezu hartn\u00e4ckigen Weise blind geblieben und hat seine zunehmende Funktionalisierung zu einem Zahnr\u00e4dchen einer globalen wirtschaftlichen Mega-Maschine akzeptiert. Die Folge ist eine immer selbstverst\u00e4ndlicher werdende globale Produktion, in der Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermassen \u201everbraucht\u201c werden.<\/p>\n<p>Der Mensch darf sich daher auch nicht wundern, wenn die heutigen kulturellen Beziehungsverh\u00e4ltnisse immer mehr ins Bodenlose und Unhaltbare abgleiten, da die V\u00f6lker einen \u201eliberal-parasit\u00e4ren\u201c Konzern-Kapitalismus sanktionieren, immunisieren und finanzieren, der in den letzten 35 Jahren zu einem Karzinom der Sozial-Gesellschaft und der Natur der Erde geworden ist. Notwendig wird dadurch der Mensch, der sich mit einer solchen Kultur \u201eidentifiziert\u201c zu einer Metastase dieses Karzinoms und entwickelt Tendenzen f\u00fcr eine untergr\u00fcndige Selbstzerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Wir finden in der neoliberalen Agenda des Konzern-Kapitalismus ein neuartiges Narrativ der traditionellen religi\u00f6sen P\u00e4dagogik von Belohnung und Bestrafung vor, das sich relativ unbemerkt in das Bewusstsein vieler Menschen eingeschlichen hat: \u201ewer faul ist, wird bestraft, wer fleissig ist, wird belohnt\u201c. Dieses Narrativ l\u00f6st sich heute zusehends auf, da in einem \u201eliberalen\u201c Konzern-Kapitalismus ein Mensch der sogenannten Unterschicht so fleissig sein kann wie er will, er lebt trotzdem jeweils am Rande des Existenzminimums. Das Streben nach einer zentralisierten absolutistischen oligarchischen Macht beinhaltet zwangsl\u00e4ufig die Bedingung, dass der \u201eeinfache\u201c Mensch jeweils so wenig wie m\u00f6glich und nur so viel wie unbedingt n\u00f6tig f\u00fcr die Aufrechterhaltung seines Lebens bzw. seiner Arbeitskraft erh\u00e4lt. Diese ungeschriebene neoliberale Logik wird zus\u00e4tzlich durch die offiziellen \u00f6konomischen Prinzipien untermauert: 1. Mit bestimmten Mitteln ein maximales Ergebnis erreichen. 2. Ein bestimmtes Ziel mit dem geringstm\u00f6glichen Aufwand zu erreichen.<\/p>\n<p>So kommt es, dass der Mensch bereits seit 35 Jahren trotz einer wachsenden Weltwirtschaft mit stagnierenden L\u00f6hnen haushalten muss und mit einer fortschrittlichen sozialen K\u00e4lte konfrontiert ist, die sich mitunter bis zu dem Argument verirrt: \u201eWer nicht arbeitet, soll auch nicht essen\u201c. Auch in der politischen Gestaltung der Kultur hat sich seit der Verwirklichung der neoliberalen Religion immer mehr eine asoziale Agenda durchgesetzt. Seit der Jahrtausendwende erh\u00e4lt der in Not geratene Mensch nur noch so wenig wie m\u00f6glich und nur noch so viel wie unbedingt n\u00f6tig an Sozialhilfe durch \u201enormal\u201c gewordene neoliberale Richtlinien. Diese \u00fcberaus harte, asoziale Denkungsart ist bereits im afrikanischen Kolonialismus entstanden, wobei hier die wahre Natur der \u201eliberal-kapitalistischen\u201c Gesinnung deutlich hervorgetreten ist. Die imperialistischen Herrscher haben in Afrika die Brotb\u00e4ume gef\u00e4llt und die nat\u00fcrlichen Nahrungsquellen zerst\u00f6rt, um die Afrikaner zu einer geregelten Arbeit zu zwingen. Wenn dies nichts half, wurden noch h\u00e4rtere Massnahmen ergriffen, wie etwa das Abhacken einer Hand (Belgisch-Kongo) oder andere \u201eeffiziente\u201c Methoden angewandt.<\/p>\n<p>In der ersten Zeit der Kolonialisierung konnten die Afrikaner nicht durch sch\u00f6ne Worte dazu gebracht werden, das verdiente Geld zu sparen, da die Afrikaner keine Angst vor der Zukunft kannten. Vor der Kolonialisierung war kein Afrikaner durch Hunger oder Obdachlosigkeit gef\u00e4hrdet, da eine entsprechende soziale Hilfeleistung und Gastfreundschaft in allen afrikanischen Stammesgemeinschaften ein ungeschriebenes Gesetz und damit eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit war. Die Anwendung von Gewalt, das Zerst\u00f6ren der nat\u00fcrlichen Nahrungsquellen und die Trennung der Menschen voneinander waren daher in Afrika eine unverzichtbare Voraussetzung, um ein \u201eliberal-parasit\u00e4res\u201c kapitalistisches Wirtschaftssystem in Gang zu setzen. Erst durch diese Erkenntnis wird deutlich, von welcher Art und Gesinnung der \u201eliberale\u201c Kapitalismus war und ist und welche erheblichen destruktiven Folgen er f\u00fcr alle Gesellschaften zeitigt, die in ihn ein blindes Vertrauen setzen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen die Hauptintention des \u201eliberalen\u201c Kapitalismus als eine alles vereinnahmende Gier nach einer absolutistischen Macht und Herrschaft \u00fcber alle jeweils zur Verf\u00fcgung stehenden Rohstoffe und Lebensformen begreifen. Aus dieser verheerenden Zielsetzung ist den betreffenden \u201eHerrenmenschen\u201c eine bodenlose Sucht nach \u201eimmer mehr\u201c Macht und Profit entstanden, so dass der heutige Kapitalismus eine definitive Gefahr f\u00fcr eine menschliche Selbstzerst\u00f6rung generiert. Wir k\u00f6nnen bereits seit 150 Jahren von einem karzinogenen Konzern-Kapitalismus sprechen, der seit der Jahrtausendwende ein immer gef\u00e4hrlicher werdendes wirtschaftliches Machtstreben in den westlichen Gesellschaften verfolgt und in allen Gesellschaften der Welt angeregt hat. Dieses affektive, zur Sucht gewordene Streben zerrt heute schwer an der menschlichen Natur und an der Natur der Erde.<\/p>\n<p>Da der einfache Mensch darauf zunehmend mit einem totalit\u00e4ren R\u00fcckzug ins Private reagiert hat, \u00fcberl\u00e4sst sich ein Grossteil der Menschen heute einem kanzer\u00f6sen Kapitalismus und nimmt eine schleichende fortschrittliche Degeneration der Gesellschaften einfach hin. Ohne eine nat\u00fcrliche Emanzipation von unten ist der heutige Mensch daher bereits ein verlorener Mensch.<\/p>\n<p>Da man eine destruktive Kulturentwicklung wie alle Problemstellungen richtig einsch\u00e4tzen lernen muss, um sie aufheben zu k\u00f6nnen, ist die Frage durchaus wichtig, durch welche kulturellen Entwicklungen der \u201eliberale\u201c Konzern-Kapitalismus zu einem derartig wirksamen kulturellen Komplex werden konnte. 2005 kommt eine Spiegel-Film-Dokumentation mit dem Titel \u201eThe Corporation\u201c diesbez\u00fcglich zu der Feststellung, dass die amerikanischen Konzerne, die bis heute eine globale kapitalistische Vorbildfunktion haben, vor allem durch 2 richterliche Entscheidungen des obersten Gerichtshofes eine alles beeinflussende Macht in Amerika bzw. in der gesamten westlichen Kultur erreicht haben.<\/p>\n<p>Nach dem amerikanischen B\u00fcrgerkrieg (1861-1865) wurde der 14. Zusatz zur amerikanischen Verfassung beschlossen, der allen Schwarzen und anderen Minderheiten unver\u00e4usserliche Pers\u00f6nlichkeitsrechte zugestand, um das Aufkommen von neuen sklaven\u00e4hnlichen Beziehungen in Amerika zu unterbinden. Daraufhin haben die amerikanischen Unternehmer darauf bestanden, dass auch Firmenkonstrukten, wie etwa der GmbH oder der Aktiengesellschaft, die mehrere Gesellschafter vereinen, eine eigene \u201ePers\u00f6nlichkeit\u201c mit kulturellen Rechten und Pflichten zugestanden wird, um eine bessere gesellschaftliche Verkehrsf\u00e4higkeit zu erreichen. Dieser Rechtsstatus wurde den Unternehmen schliesslich nach langem Ringen durch den obersten Gerichtshof in Amerika zuerkannt. Durch diese richterliche Entscheidung konnten sich die amerikanischen Unternehmer von der bis dato vorherrschenden strengen staatlichen Regulierung in Amerika immer mehr befreien, so dass es in Amerika zu dem Ph\u00e4nomen einer Monopolisierung der Macht in vielen Wirtschaftsbereichen kam. Die dadurch entstehenden Wirtschaftsmogule wurden nicht zu Unrecht in Amerika als \u201eRobber Barons\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>Die zweite verheerende Entscheidung des obersten Bundesgerichtshofs von Amerika betraf und betrifft die Patentierung von Lebewesen als Konzerneigentum in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Pr\u00e4zedenzfall daf\u00fcr wurde mit dem Versuch geschaffen, k\u00fcnstlich erzeugte Mikroorganismen zu patentieren. Ein solches Patent wurde vom obersten Gerichtshof nach mehreren Berufungsverfahren erteilt. Dadurch setzte ein Run auf die Patentierung von tierischen und pflanzlichen Genen ein, so dass schliesslich auch der Antrag f\u00fcr die Patentierung einer Maus genehmigt wurde. Diese grunds\u00e4tzliche Ver\u00e4usserung des Lebens an die Konzerne ist bis heute nur durch ein Verbot f\u00fcr die Patentierung von menschlichen Genen beschr\u00e4nkt geblieben.<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen wir feststellen, dass die Beschl\u00fcsse des Obersten Gerichtshofes von Amerika zu einem kulturellen Dammbruch f\u00fcr eine bodenlose Vereinnahmung des irdischen Lebens durch die Konzerne gef\u00fchrt haben. Dadurch f\u00e4llt heute allen Kulturmenschen eine ebenfalls selbstverst\u00e4ndlich gewordene unversch\u00e4mte technische Vereinnahmung des Menschen durch die Konzerne und durch eine neoliberal agierende Staatsmacht auf die F\u00fcsse. Diese Vereinnahmung erfolgt seit der Jahrtausendwende auf leisen Sohlen, indem die Konzerne und der Staat dem Einzelnen durch immer mehr Datenerhebungen und durch immer mehr b\u00fcrokratische Sachzw\u00e4nge wertvolle Lebenszeit und Lebensenergie rauben, so dass aus dem Menschen nach und nach wie von selbst ein Leibeigener der Kultur wird.<\/p>\n<p>Dadurch sind die Konzerne immer mehr zu G\u00f6ttern einer sch\u00f6nen neuen kapitalistischen Kulturwelt geworden, da sie sich eine rahmenlose \u201eliberale\u201c Kulturwelt geschaffen haben, in der alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Bis heute sind die Konzerne per Gesetz nur den Interessen ihrer Anleger und ihrer Finanziers verpflichtet, nicht aber der Gesellschaft und auch nicht der Natur der Erde. Die Macht, die die Konzerne dadurch erreicht haben, bedeutet heute, dass das \u201ePers\u00f6nlichkeitsrecht\u201c eines Konzerns hunderttausendfach schwerer wiegt als das Pers\u00f6nlichkeitsrecht eines Menschen. Dadurch hat der \u201ekleine Mann\u201c in einer nachvollziehbaren Weise keine wirkliche Chance, sich gegen die Macht eines Konzerns erfolgreich durchzusetzen. Kommt der Mensch daher heute nicht zu einem nat\u00fcrlichen Verstand und erkennt die Tragweite dieser vereinnahmenden und \u00fcberw\u00e4ltigenden \u201eliberal-parasit\u00e4ren\u201c Wirtschafts- und Kulturpolitik nicht, dann hat der Mensch notwendig keine nat\u00fcrliche bzw. lebenswerte Zukunft vor sich.<\/p>\n<p>Das Streben nach Freiheit und nach der \u201ebiologischen\u201c Wahrheit sind gerade wegen einer gegenw\u00e4rtigen Kulturwelt der L\u00fcgen, Halbwahrheiten und Scheinheiligkeiten die wirksamsten Instrumente, die der \u201eeinfache\u201c Mensch zur Anwendung bringen kann, um eine soziale und biologische Gesellschaftsorganisation zu erreichen. Nur dadurch kann der Mensch seine gegenw\u00e4rtige, \u00e4usserst tragische kulturelle Betriebsblindheit gezielt beenden und seine Lebensgestaltung in einer wirksamen Weise ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p><em>Woflgang Hauke<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer dem kapitalistischen Narrativ glaubt, dass \u201eder Markt\u201c von Angebot und Nachfrage bestimmt wird, stellt in der Regel die Millionen Werbebotschaften nicht in Rechnung, mit denen jeder moderne Kulturmensch sein Leben lang zum Konsum angeregt wird. 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