{"id":1673063,"date":"2022-10-06T06:32:25","date_gmt":"2022-10-06T05:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1673063"},"modified":"2022-10-06T06:32:25","modified_gmt":"2022-10-06T05:32:25","slug":"goodbye-nord-stream-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/10\/goodbye-nord-stream-ii\/","title":{"rendered":"\u201cGoodbye, Nord Stream\u201d (II)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konflikt um die \u201eNord Stream\u201c-Anschl\u00e4ge spitzt sich weiter zu. Russische Gaslieferungen \u00fcber die Ukraine ebenfalls gef\u00e4hrdet. Russische Fl\u00fcssiggaslieferungen in die EU nehmen zu.<\/strong><\/p>\n<p>Der Konflikt um die Anschl\u00e4ge auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2 spitzt sich weiter zu. Nach der EU hat nun auch die NATO gedroht, auf einen \u201evors\u00e4tzlichen Angriff\u201c auf die kritische Infrastruktur ihrer Mitgliedstaaten mit einer \u201eentschlossenen Reaktion\u201c zu antworten. Obwohl nach wie vor unklar ist, wer die Anschl\u00e4ge begangen hat, legen sich die westlichen Staaten damit faktisch auf eine russische T\u00e4terschaft fest: Eine \u201eentschlossene Reaktion\u201c gegen einen Verb\u00fcndeten ist vom Westen schlie\u00dflich nicht zu erwarten. Unklar ist, ob die Erdgasleitungen zumindest theoretisch wieder repariert werden k\u00f6nnten. Parallel eskaliert auch der Streit zwischen Kiew und Moskau um die Transitgeb\u00fchren, die Gazprom f\u00fcr die Lieferung von Erdgas durch ukrainische Leitungen nach Europa zahlt. Lenkt Kiew nicht ein, k\u00f6nnten auch diese Lieferungen schon bald enden. Russisches Pipelinegas w\u00fcrde dann nur noch \u00fcber TurkStream nach Europa gelangen. Allerdings beziehen mehrere EU-Staaten weiterhin russisches Fl\u00fcssiggas \u2013 sogar in deutlich gr\u00f6\u00dferen Mengen als vor dem Ukraine-Krieg.<\/p>\n<p><strong>\u201eEntschlossene Reaktion\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Konflikt um die Anschl\u00e4ge auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2 spitzt sich weiter zu. Bereits am Dienstagabend hatte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen gedroht, \u201ejede vors\u00e4tzliche St\u00f6rung der aktiven europ\u00e4ischen Energieinfrastruktur\u201c sei f\u00fcr Br\u00fcssel v\u00f6llig \u201einakzeptabel\u201c und werde \u201ezu der sch\u00e4rfsten m\u00f6glichen Antwort f\u00fchren\u201c.[1] Auch der Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell hatte erkl\u00e4rt, jeder Eingriff in die EU-Energieversorgung werde zuverl\u00e4ssig \u201emit einer robusten und gemeinsamen Reaktion beantwortet werden\u201c. Am gestrigen Donnerstag hat sich die NATO im selben Sinne ge\u00e4u\u00dfert und angek\u00fcndigt, \u201ejeder vors\u00e4tzliche Angriff auf die kritische Infrastruktur der Verb\u00fcndeten\u201c werde \u201emit einer geeinten und entschlossenen Reaktion beantwortet\u201c werden.[2] Zwar sind die Anschl\u00e4ge noch nicht im Geringsten aufgekl\u00e4rt; sogar in Berlin wird laut gut informierten Quellen mit Blick auf die T\u00e4terschaft noch \u201egewarnt, zu rasche Schl\u00fcsse zu ziehen\u201c.[3] Dennoch haben sich EU und NATO, da kaum davon ausgegangen werden kann, dass sie sich gegen ihre eigenen Mitglieder wenden, mit ihren Stellungnahmen faktisch auf eine russische Verantwortung f\u00fcr die Anschl\u00e4ge festgelegt.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Undenkbare mitdenken\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon wurde gestern bekannt, dass die beiden Pipelines nicht nur an drei, sondern an mindestens vier Stellen besch\u00e4digt sind. Der schwedischen K\u00fcstenwache zufolge ist ein viertes Leck in schwedischen Gew\u00e4ssern aufgefunden worden; es betrifft die Pipeline Nord Stream 2. Unklar ist noch, welcher Strang das Leck aufweist. M\u00f6glich ist jetzt aber, dass nicht nur beide Str\u00e4nge von Nord Stream 1, sondern auch beide Str\u00e4nge von Nord Stream 2 von den Anschl\u00e4gen getroffen wurden. Trifft dies zu, dann w\u00e4re der Schaden maximal. Unklar ist auch, ob die Pipelines prinzipiell repariert werden k\u00f6nnen. Sie sind von au\u00dfen, aber nicht von innen gegen Korrosion gesch\u00fctzt; sobald Salzwasser eindringe, k\u00f6nne es \u201ezu ernsthaften Besch\u00e4digungen kommen\u201c, hei\u00dft es.[4] Bei l\u00e4ngerem Ausbleiben einer Reparatur k\u00f6nnten sie g\u00e4nzlich unbrauchbar werden. Die Frage scheint unter gegenw\u00e4rtigen Bedingungen nachrangig, da zuletzt ohnehin kein Erdgas mehr durch die Nord Stream-Leitungen geliefert wurde. Langfristig k\u00f6nnte sie aber wichtig sein. Ex-Kanzlerin Angela Merkel \u00e4u\u00dferte am Dienstag, man solle \u201eimmer auch das im Moment so Undenkbare &#8230; mitdenken \u2013 n\u00e4mlich wie so etwas wie Beziehungen zu und mit Russland wieder entwickelt werden k\u00f6nnen\u201c.[5] In diesem Fall w\u00e4re der Zustand der Nord Stream-Pipelines wieder relevant.<\/p>\n<p><strong>Streit um die Transitgeb\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p>Unterdessen droht der Erdgasversorgung der EU ein n\u00e4chster Schlag \u2013 wegen eines Streits zwischen Russland und der Ukraine um Gaslieferungen \u00fcber ukrainisches Territorium. Trotz des Krieges hat Gazprom seit dem 24. Februar gut 13,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch ukrainische Pipelines nach Europa geliefert, den gr\u00f6\u00dften Teil in die EU, eine im Vergleich geringe Menge nach Moldawien. Im Mai hat Kiew allerdings einen wichtigen Pipelinestrang gesperrt \u2013 mit der Begr\u00fcndung, es k\u00f6nne dessen Sicherheit kriegsbedingt nicht zuverl\u00e4ssig gew\u00e4hrleisten. Moskau hat dem widersprochen. Der j\u00fcngste Streit dreht sich darum, dass Gazprom Transitgeb\u00fchren nur noch f\u00fcr das restliche, wirklich transportierte Erdgasvolumen zahlt. In dem noch g\u00fcltigen Vertrag aus dem Jahr 2019 hatte Gazprom sich auf Druck des Westens verpflichten m\u00fcssen, Geb\u00fchren f\u00fcr die gesamte geplante Liefermenge von 40 Milliarden Kubikmetern j\u00e4hrlich zu zahlen, auch dann, wenn es diese Menge nicht komplett liefert. Allerdings war dabei nicht eingeplant, dass Gazprom nicht im vollen Umfang liefern kann, weil Naftogaz den Transit beschr\u00e4nkt. Genau dies ist nun der Fall.[6]<\/p>\n<p><strong>Kiews Staatshaushalt in Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Der Streit eskaliert nun, weil Naftogaz \u2013 weiter nicht bereit, den gesperrten Pipelinestrang freizugeben \u2013 ein Schiedsgericht mit Sitz in der Schweiz eingeschaltet hat. Urspr\u00fcnglich galt die Schweiz \u2013 ein offiziell neutraler Staat \u2013 als ein f\u00fcr solche F\u00e4lle bestens geeigneter Gerichtsstandort. Nun aber erkennt Moskau sie nicht mehr als einen solchen an, weil sie sich mit Sanktionen aktiv am Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland beteiligt und keinen Anspruch auf Neutralit\u00e4t mehr erheben kann. F\u00fcr den Fall, dass Naftogaz sein Schweizer Schiedsverfahren fortsetzt, k\u00fcndigt Moskau jetzt Sanktionen gegen die ukrainische Firma an. Dann d\u00fcrfte Gazprom \u00fcberhaupt kein Geld mehr an Naftogaz \u00fcberweisen.[7] Mit ernsten Folgen w\u00e4re in doppelter Hinsicht zu rechnen. Zum einen w\u00fcrden die letzten Gaslieferungen aus Russland versiegen; der Gasmangel in Europa n\u00e4hme weiter zu. Zum anderen fehlten Kiew dann dringend ben\u00f6tigte Einnahmen. Bis 2024 stehen ihm bei Vertragserf\u00fcllung sieben Milliarden US-Dollar zu.[8] Der ukrainische Etat steht bereits heute vor dem Kollaps \u2013 auch, weil die EU wegen b\u00fcrokratischer H\u00fcrden zugesagte Hilfsgelder mit sp\u00fcrbarer Versp\u00e4tung auszahlt.[9]<\/p>\n<p><strong>TurkStream<\/strong><\/p>\n<p>Gibt Kiew im Streit mit Moskau um die Transitgeb\u00fchren nicht nach, dann w\u00e4ren die letzten verbliebenen Lieferungen russischen Pipelinegases nach Europa diejenigen, die \u00fcber die Pipeline TurkStream abgewickelt werden. Sie gehen vor allem an Staaten, die noch eine gewisse Kooperation mit Russland bewahren \u2013 Serbien und Ungarn. Moskau gibt an, in der vergangenen Woche einen Anschlag auf TurkStream verhindert zu haben.[10]<\/p>\n<p><strong>Russisches Fl\u00fcssiggas f\u00fcr Europa<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Lieferungen russischen Pipelinegases damit endg\u00fcltig zu Ende gehen k\u00f6nnten, nehmen die Lieferungen russischen Fl\u00fcssiggases in die EU deutlich zu. Bis August 2022 sind sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf rund 13 Milliarden Kubikmeter gestiegen; Spanien, Belgien und die Niederlande, vor allem aber Frankreich haben die Einfuhr russischen Fl\u00fcssiggases sp\u00fcrbar gesteigert. Ob auch Deutschland etwa von russischen Fl\u00fcssiggaslieferungen an Belgien oder die Niederlande profitiert, ist nicht bekannt. Nur zwei europ\u00e4ische Staaten haben die Einfuhr russischen Gases tats\u00e4chlich gestoppt: Litauen und Gro\u00dfbritannien.[11] Die anderen gleichen mit Fl\u00fcssiggasimporten direkt oder indirekt ausbleibende Pipelinelieferungen in andere EU-Staaten aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] EU h\u00e4lt Pipeline-Sabotage f\u00fcr wahrscheinlich \u2013 und droht den T\u00e4tern mit Sanktionen. rnd.de 28.09.2022.<\/p>\n<p>[2] Statement by the North Atlantic Council on the damage to gas pipelines. nato.int 29.09.2022.<\/p>\n<p>[3] Peter Carstens, Thomas Gutschker, Friedrich Schmidt, Matthias Wyssuwa: Zum Zerbersten. Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.09.2022.<\/p>\n<p>[4] Martin Murphy, Mareike M\u00fcller, Dietmar Neuerer, Helmut Steuer, Kathrin Witsch: Sind die Nord-Stream-Pipelines trotz Gaslecks noch zu retten? handelsblatt.com 29.09.2022.<\/p>\n<p>[5] Merkel: Putins \u201eWorte ernst nehmen\u201c. zdf.de 28.09.2022.<\/p>\n<p>[6] Ukrainischer Gaskonzern Naftogaz wehrt sich nach Zahlungsausf\u00e4llen gegen Gazprom. spiegel.de 09.09.2022.<\/p>\n<p>[7] Gazprom droht mit Lieferstopp durch die Ukraine. spiegel.de 28.09.2022.<\/p>\n<p>[8] America Hernandez: Russian gas flows across Ukraine jeopardized in transit fee spat. politico.eu 28.09.2022.<\/p>\n<p>[9] Michael Maier: USA fordern EU auf, der Ukraine endlich Geld zu \u00fcberweisen. berliner-zeitung.de 28.09.2022. S. auch \u201eIm Krieg gedeihen\u201c.<\/p>\n<p>[10] S. dazu \u201eGoodbye, Nord Stream\u201c.<\/p>\n<p>[11] Anne-Sophie Corbeau, Diego Rivera Rivota: Why Under-the-Radar Russian LNG Exports Matter. energypolicy.columbia.edu 27.09.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konflikt um die \u201eNord Stream\u201c-Anschl\u00e4ge spitzt sich weiter zu. Russische Gaslieferungen \u00fcber die Ukraine ebenfalls gef\u00e4hrdet. Russische Fl\u00fcssiggaslieferungen in die EU nehmen zu. 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