{"id":1667909,"date":"2022-09-29T09:51:51","date_gmt":"2022-09-29T08:51:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1667909"},"modified":"2022-09-29T09:58:30","modified_gmt":"2022-09-29T08:58:30","slug":"die-hungermacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/09\/die-hungermacher\/","title":{"rendered":"Die Hungermacher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin ignoriert Warnungen der UNO, die westliche Sanktionspolitik f\u00fchre zu D\u00fcngermangel und, zeitlich etwas verz\u00f6gert, zur dramatischen Zuspitzung der globalen Ern\u00e4hrungskrise.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung ignoriert Warnungen der Vereinten Nationen, die westliche Sanktionspolitik k\u00f6nne zu krassem D\u00fcngermangel f\u00fchren und die globale Ern\u00e4hrungskrise schon bald eskalieren lassen. Ursache ist zum einen, dass die Sanktionen etwa gegen den russischen Finanz- und den Transportsektor den D\u00fcngerexport nach wie vor massiv behindern. Russland und Belarus stellten vor dem Krieg rund 20 Prozent aller D\u00fcngemittel weltweit her. Hinzu kommt, dass die wegen der Embargopolitik dramatisch in die H\u00f6he geschossenen Erdgaspreise die D\u00fcngemittelproduktion weltweit gravierend verteuern; die Zahl der Fabriken, die daher die Produktion einstellen m\u00fcssen, nimmt auch in Europa zu. W\u00e4hrend europ\u00e4ische Landwirte sich auf eskalierende Kosten einstellen m\u00fcssen, ihren Bedarf aber notfalls durch teure Zuk\u00e4ufe im Ausland decken k\u00f6nnen, fehlt diese Option in \u00e4rmeren Staaten etwa in Afrika. Dort k\u00f6nnte die Produktion von Nahrungsmitteln alleine wegen D\u00fcngermangels um mehr als ein F\u00fcnftel kollabieren. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat am Dienstag zum wiederholten Mal vor den Konsequenzen gewarnt. Berlin st\u00f6rt sich nicht daran und h\u00e4lt an den Sanktionen fest.<\/p>\n<p><strong>Blockierte Exporte<\/strong><\/p>\n<p>Den Hintergrund der anschwellenden D\u00fcngemittelkrise hat k\u00fcrzlich in pr\u00e4gnanter Form die Weltbank beschrieben. Demnach wurden bis zum vergangenen Jahr rund 20 Prozent aller D\u00fcngemittel weltweit in Russland und Belarus hergestellt.[1] Bei einzelnen Grundstoffen \u2013 etwa bei Potassium \u2013 kamen die beiden L\u00e4nder gar auf einen Weltmarktanteil von gut 40 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr versch\u00e4rfte sich die Lage, als die Vereinigten Staaten und die EU Sanktionen gegen belarussische D\u00fcngemittelhersteller verh\u00e4ngten.[2] Allerdings wies das Sanktionsregime der EU \u2013 vermutlich beabsichtigt \u2013 zun\u00e4chst noch L\u00fccken auf, die dazu f\u00fchrten, dass die Versorgung von Drittstaaten mit belarussischen D\u00fcngemitteln nicht kollabierte.[3] Seit dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine kommen jetzt freilich noch die Russland-Sanktionen hinzu. Zwar beteuert die EU, sie trage inzwischen penibel daf\u00fcr Sorge, dass der Export von D\u00fcngemitteln wie auch derjenige von Getreide von den Sanktionen ausgenommen sei. Dies trifft formal zu, ist aber praktisch beinahe bedeutungslos: Weil die Sanktionen unver\u00e4ndert die russische Finanzbranche, den Transportsektor und anderes treffen, werden nach wie vor D\u00fcngemittellieferungen in erheblichem Umfang blockiert; sie fehlen daher auf dem Weltmarkt.<\/p>\n<p><strong>Verz\u00f6gert sp\u00fcrbar<\/strong><\/p>\n<p>Hinzu kommen weitere sanktionsbedingte Faktoren. Von den Zwangsma\u00dfnahmen sind der Weltbank zufolge auch die Lieferketten der D\u00fcngemittelproduktion in Russland und Belarus betroffen.[4] Dies schr\u00e4nkt die Herstellung ein. Auch deshalb hat Moskau begonnen, seine D\u00fcngemittelexporte gewissen Restriktionen zu unterwerfen, um sicherzustellen, dass die eigene Landwirtschaft auch unter noch weiter versch\u00e4rften Bedingungen stets ihren Bedarf decken kann. Dar\u00fcber hinaus werden in der D\u00fcngemittelproduktion gro\u00dfe Mengen an Erdgas verwendet, was die Kosten wegen des in die H\u00f6he geschnellten Gaspreises massiv nach oben treibt. Dies wiederum schl\u00e4gt sich auch auf D\u00fcngemittelhersteller au\u00dferhalb Russlands und Belarus\u2018 nieder. Bei alledem muss ber\u00fccksichtigt werden, dass Probleme der Versorgung mit D\u00fcngemitteln f\u00fcr eine gewisse Zeit f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit kaum wahrnehmbar sind. Wie die Weltbank konstatiert, wurden Nahrungsmittel, die heute konsumiert werden, oft vor sechs Monaten produziert \u2013 mit Hilfe von D\u00fcnger, der vor einem Jahr gekauft wurde. Hohe Preise f\u00fcr D\u00fcngemittel schlagen sich deshalb mit gut einem Jahr Verz\u00f6gerung, vielleicht gar noch mehr, in den Lebensmittelpreisen nieder. Die Folgen der Russland-Sanktionen, die seit Ende Februar verh\u00e4ngt wurden, werden also, was die D\u00fcngemittel betrifft, erst n\u00e4chstes Jahr in vollem Umfang sp\u00fcrbar sein.<\/p>\n<p><strong>\u201eSchuss in den eigenen Fu\u00df\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gravierende Schwierigkeiten drohen dabei auch Europa. Als eine der Hauptursachen gilt der aufgrund der Embargopolitik in die H\u00f6he geschnellte Erdgaspreis, der in der Herstellung von D\u00fcngemitteln bis zu 70 Prozent der Kosten ausmacht. Schon im M\u00e4rz k\u00fcndigten die ersten europ\u00e4ischen Hersteller an, sie beg\u00e4nnen aufgrund der astronomischen Erdgaspreise ihre D\u00fcngemittelproduktion zu reduzieren; D\u00fcnger kostete damals bereits viermal so viel wie im Jahr zuvor.[5] Im August war SKW Piesteritz, einer der gr\u00f6\u00dften deutschen D\u00fcngerhersteller, gezwungen, die Produktion stillzulegen.[6] Aktuell soll sie wieder hochgefahren werden; doch ist v\u00f6llig unklar, ob sie auf Dauer gesichert werden kann. Auch in anderen EU-Staaten, etwa in Polen, musste die D\u00fcngemittelherstellung teilweise dramatisch heruntergefahren werden. Zuletzt wurde am Dienstag bekannt, dass der norwegische D\u00fcngemittelgigant Yara International in diesen Tagen ein Werk in Belgien stilllegen wird. Das k\u00f6nnte nach Angaben aus Branchenkreisen in Frankreich das Angebot von Ammoniumnitrat, das als D\u00fcngemittel genutzt wird, um 10 Prozent senken.[7] Das US-Magazin Forbes wies darauf hin, dass D\u00fcngemittel nur 0,1 Prozent zum russischen Staatsetat beitragen; ihren Import unm\u00f6glich zu machen, w\u00e4hrend die eigene Produktion kollabiere, sei \u201eein Schuss in den eigenen Fu\u00df\u201c.[8]<\/p>\n<p><strong>Minus 20 Prozent<\/strong><\/p>\n<p>Kaum absehbar sind die Folgen f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder, so etwa f\u00fcr die Staaten Afrikas. Bereits Anfang August fehlten auf dem Kontinent laut Angaben der African Development Bank gut zwei Millionen Tonnen D\u00fcngemittel \u2013 eine Katastrophe f\u00fcr die Landwirtschaft, zumal sie \u00fcber Jahrzehnte hin von westlichen Konzernen in die Abh\u00e4ngigkeit von Agrochemikalien jeglicher Art getrieben wurde.[9] Der D\u00fcngermangel k\u00f6nne zu einem Einbruch der Agrarproduktion in Afrika um gut 20 Prozent oder sogar mehr f\u00fchren, warnen Experten.[10] In Westafrika, wo vor Kriegsbeginn zum Beispiel 70 Prozent des Potassiums aus Russland und Belarus eingef\u00fchrt wurden, haben sich die D\u00fcngemittelpreise bereits jetzt verdoppelt, in einigen Regionen sogar verdreifacht. Besonders schwer wiegt dies im Sahel, der ohnehin dramatisch vom Klimawandel betroffen ist, im Sommer unter der krassesten D\u00fcrre seit mehr als zehn Jahren litt und zudem Einbu\u00dfen durch marodierende Jihadisten verzeichnet.[11] Dabei leben etwa in Burkina Faso mehr als 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung ganz oder teilweise von der Landwirtschaft. Verantwortet wird die heraufziehende Katastrophe nicht von den Regierungen der betroffenen afrikanischen Staaten, sondern vom Westen, dessen Sanktionspolitik der Hauptausl\u00f6ser des D\u00fcngemittelmangels ist.<\/p>\n<p><strong>UN-Initiativen<\/strong><\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen suchen seit Monaten gegenzusteuern. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres bem\u00fcht sich schon seit dem Fr\u00fchjahr, parallel zu den Getreideexporten aus der Ukraine auch D\u00fcngemittellieferungen aus Russland im gewohnten Umfang zu erm\u00f6glichen. Der im Juli geschlossene Deal zwischen den Vereinten Nationen und Moskau bzw. Kiew sieht vor, beides gleichzeitig hochzufahren. Moskau beklagt seit geraumer Zeit, das erweise sich bei den D\u00fcngemittellieferungen wegen der unver\u00e4nderten westlichen Sanktionspolitik als unm\u00f6glich. Guterres hat seine traditionelle Rede zur Er\u00f6ffnung der diesj\u00e4hrigen UN-Generalversammlung genutzt, um zum wiederholten Mal auf die dramatische Lage hinzuweisen. Es sei \u201enotwendig\u201c, endlich \u201edie letzten Hindernisse f\u00fcr den Export russischer D\u00fcngemittel und ihrer Bestandteile, insbesondere Ammoniak, zu beseitigen\u201c, erkl\u00e4rte Guterres; andernfalls k\u00f6nne es schon sehr rasch zu einem gravierenden Lebensmittelmangel kommen.[12] Schnelles Handeln sei dringend angesagt.<\/p>\n<p><strong>Machtkampf hat Vorrang<\/strong><\/p>\n<p>Der Westen freilich streitet, das einhellige Urteil von Experten wie auch alle Appelle des UN-Generalsekret\u00e4rs offen ignorierend, jegliche Verantwortung ab. \u201eUnsere Sanktionen erlauben Russland ausdr\u00fccklich, Lebensmittel und D\u00fcngemittel zu exportieren\u201c, behauptete US-Pr\u00e4sident Joe Biden gestern vor der UN-Generalversammlung, bewusst verschweigend, dass Finanz-, Transport- und andere Sanktionen die Ausfuhr aufs Schwerste behindern.[13] Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wurde mit der Falschaussage zitiert, \u201edie Ursache der globalen Ern\u00e4hrungskrise\u201c liege \u201enicht in den [im Westen] beschlossenen Sanktionen\u201c.[14] Jegliche Bereitschaft, der Sicherung der globalen Nahrungsmittelversorgung Vorrang vor dem Machtkampf gegen Russland einzur\u00e4umen, fehlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Fertilizer volatility and the food crisis. worldbank.org 22.07.2022.<\/p>\n<p>[2] S. dazu\u00a0In der Sanktionsspirale.<\/p>\n<p>[3] Most Belarus potash exports not affected by EU sanctions \u2013 analysts. financialpost.com 25.06.2021.<\/p>\n<p>[4] Fertilizer volatility and the food crisis. worldbank.org 22.07.2022.<\/p>\n<p>[5] Bert Fr\u00f6ndhoff, Maike Telgheder, Katrin Terpitz: D\u00fcngerhersteller drosseln Produktion: Weltweit drohen Einbu\u00dfen bei Ernten. handelsblatt.com 11.03.2022.<\/p>\n<p>[6] Johanna Michel: Gaspreise: Stickstoffd\u00fcnger-Fabriken fahren Produktion herunter. agrarheute.com 24.08.2022.<\/p>\n<p>[7] Olaf Zinke: Yara schlie\u00dft D\u00fcngerwerke \u2013 steht Europa bald ohne D\u00fcnger da? agrarheute.com 21.09.2022.<\/p>\n<p>[8] Kenneth Rapoza: Europe\u2019s Other Crisis: Fertilizer Shortage For Farming. forbes.com 19.09.2022.<\/p>\n<p>[9], [10] Eddy Wax, Bartosz Brzezinski: \u2018Enormous\u2018 fertilizer shortage spells disaster for global food crisis. politico.eu 09.08.2022.<\/p>\n<p>[11] Fertilizer shortages in conflict-torn Burkina Faso threaten crops and food security. northafricapost.com 26.08.2022.<\/p>\n<p>[12] Secretary-General\u2019s address to the General Assembly. un.org 20.09.2022.<\/p>\n<p>[13] Biden: Russland will Ukraine ausl\u00f6schen. zdf.de 21.09.2022.<\/p>\n<p>[14] Bundeskanzler Scholz trifft den t\u00fcrkischen Staatspr\u00e4sidenten Erdogan. bundesregierung.de 20.09.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin ignoriert Warnungen der UNO, die westliche Sanktionspolitik f\u00fchre zu D\u00fcngermangel und, zeitlich etwas verz\u00f6gert, zur dramatischen Zuspitzung der globalen Ern\u00e4hrungskrise. 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