{"id":1662763,"date":"2022-09-21T16:47:28","date_gmt":"2022-09-21T15:47:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1662763"},"modified":"2022-09-21T16:47:28","modified_gmt":"2022-09-21T15:47:28","slug":"antifeminismus-in-deutschland-in-zeiten-von-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/09\/antifeminismus-in-deutschland-in-zeiten-von-corona\/","title":{"rendered":"Antifeminismus in Deutschland in Zeiten von Corona"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frau Bitzegeio ist Honorarprofessorin am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft und Soziologie der Universit\u00e4t Bonn und verantwortet den Fachbereich Geschlechtergerechtigkeit und Gender der Friedrich-Ebert-Stiftung, in dem u.a. die l\u00e4ndervergleichende Studienreihe \u201eTRIUMPH DER FRAUEN\u201c erscheint, die sich mit Antifeminismus, Rechtspopulismus und deren internationalen Verkn\u00fcpfungen auseinandersetzt. F\u00fcr Pressenza hat sie sich Zeit genommen, das Thema Antifeminismus in Deutschland zu betrachten und wie es sich seit der Pandemie entwickelt hat. <\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Liebe Frau <\/em><\/strong><strong>Bitzegeio<em>, vielen Dank, dass Sie sich Zeit f\u00fcr ein Interview nehmen. Lassen Sie uns zuerst einen Blick auf den Begriff \u201eAntifeminismus\u201c legen. Wie definieren Sie ihn und seit wann lassen sich solche Str\u00f6mungen beobachten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In der deutschsprachigen Zeitgeschichtsforschung findet sich \u201eAntifeminismus\u201c als Analysekategorie, beispielsweise bereits in fr\u00fchen Definitionen des Faschismus, wie er sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts herausgebildet hat. Neben Revanchismus, Biologismus und Antisemitismus wurde er hier als frauenfeindliche und antiemanzipatorische Haltung zu einem der Wesensmerkmale des Faschismus. In den politischen Reformjahren der 1960er und 1970er Jahre, die kulturell von der sog. sexuellen Revolution eingefasst wurden, entwickelte er sich zum Sammelbegriff auch f\u00fcr diejenigen gesellschaftlichen und rechtlichen Formen der Diskriminierung, die die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung von Frauen betrafen. Heute verstehen wir unter Antifeminismus nicht nur alle Formen von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, sondern hinterfragen die Kategorien der bin\u00e4ren Geschlechter und beziehen die Situationen weiterer vulnerabler Gruppen mit ein. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts bricht sich der Antifeminismus in den rechtspopulistischen Parteien, in ihren Wahlprogrammen und \u00c4u\u00dferungen oft Bahn, meist als selbstverst\u00e4ndlicher Teil der Selbstbeschreibung und -auffassung. Damit hat er es als \u201ePolicy\u201c in die Parlamente und durch Wahlen in die Mitte der Gesellschaften geschafft. Dramatisch ist, dass eine nicht unerhebliche Zahl von Frauen weder empathisch noch politisch auf antifeministische Diskriminierung und Gewalt reagieren. Dies hat die amerikanische Soziologin Cynthia Miller-Idriss in der FES- Kurz-Studie \u201eTriumph der Frauen. Das weibliche Antlitz des Rechtspopulismus und -extremismus\u201c eindrucksvoll herausgearbeitet. Mit Blick auf die politischen Entwicklungen in Osteuropa best\u00e4tigt auch Kamila Ferenc, polnische Rechtsanw\u00e4ltin und Menschenrechtsaktivistin, diese Tendenzen.<\/p>\n<p><strong><em>Wie ist Ihnen pers\u00f6nlich schon einmal Antifeminismus in Deutschland begegnet?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich in der politischen Bildung und der universit\u00e4ren Lehre mit Genderthemen und insbesondere mit dem Themenkreis Antifeminismus und Diskriminierung von Minderheiten besch\u00e4ftigen, treffe ich in allt\u00e4glichen Gespr\u00e4chen durchaus auf Abwehrhaltungen gegen\u00fcber ihrer Arbeit. Insbesondere den Ideen und Forderungen des intersektionalen Feminismus, also Initiativen f\u00fcr die kulturelle, gesellschaftliche und politische Gleichstellung aller Geschlechter und von nicht privilegierten Personen und Gruppen begegnen viele mit Unverst\u00e4ndnis. So wird beispielsweise das Verwenden des Gendersternchens in Texten oder die gezielte Genderpause in der gesprochenen Sprache als eine kulturelle Provokation, als despektierliches Verhalten meinerseits gegen\u00fcber der deutschen Sprache und meines Gegen\u00fcbers aufgefasst: Ich rufe bei einigen Gespr\u00e4chspartner_innen in diesen Momenten eher diffuse und aggressive Reaktionen hervor, meist unabh\u00e4ngig von ihrem Alter, ihrem Bildungshintergrund oder ihrer Herkunft. Die Elektroautos als technische Innovation und als Ergebnis von Lernprozessen zur Klimaneutralit\u00e4t erfreuen sich derzeit einer weitaus h\u00f6heren Akzeptanz als eine kleine sprachliche Innovation, die der Antidiskriminierung entgegenwirkt, Empathie ausdr\u00fcckt und Gleichstellung durch Sichtbarkeit bef\u00f6rdert. Ohne kulturelle und sprachliche Begleitung k\u00f6nnen gesellschaftliche und politische Ver\u00e4nderungen und Verbesserungen nicht demokratisch verhandelt werden \u2013 mal kulturell etwas \u201eNeues\u201c mitzudenken und auszuprobieren und damit sich seinen eigenen Privilegien bewusst zu werden, ist nicht bedrohlich, sondern pers\u00f6nlich bereichernd.<\/p>\n<p><strong><em>In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland doch einiges in Punkto Verbesserung der Geschlechterverh\u00e4ltnisse getan. Ehe f\u00fcr alle seit 2017, Versch\u00e4rfung des Sexualstrafrechts und mehr Vielfalt als je zuvor. In welchen Bereichen sehen Sie denn noch Verbesserungspotenzial?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Rechtliche Gleichstellung ist nicht gleich tats\u00e4chliche Gleichstellung, die Schritte sind wichtig, aber nicht genug. In der Praxis sieht man eben doch weiterhin, dass Freiwilligkeit nicht reicht (z.B. bei Frauen in F\u00fchrungspositionen) und dass die Debatte teilweise gro\u00dfe Gegenwehr oder auch Ignoranz hervorruft. Caroline Creado-Perez hat in ihrem Buch \u201eUnsichtbare Frauen\u201c ja gerade Beispiele zusammengetragen, dass die digitale Welt und sorgloser Umgang mit quantitativer Empirie dazu f\u00fchren, dass \u201eDie H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung ignoriert\u201c wird. So sterben z.B. mehr Frauen an Herzinfarkten als notwendig, weil die Symptome andere sind als bei M\u00e4nnern, und die Medizin bis heute die notwendige geschlechtergerechte Forschung nicht gen\u00fcgend vorantreibt. Auch beim Thema reproduktive Selbstbestimmung ist noch viel zu tun. Der sog. \u201eWerbeparagraph\u201c 219a ist weg, aber Abtreibung wird weiter kriminalisiert und in der Praxis immer mehr eingeschr\u00e4nkt \u2013 da sind antifeministische Haltungen in Schl\u00fcsselberufen, in \u00f6ffentlichen und privaten Strukturen vorhanden, die sich unter den Deckm\u00e4nteln famili\u00e4rer `Traditionswahrung\u00b4 oder `christlicher Leitkultur\u00b4 bis hin zu biologisch begr\u00fcndeter `Nat\u00fcrlichkeit des Lebens\u00b4 verbergen. Insbesondere die Losl\u00f6sung reproduktiver Selbstbestimmung und selbstgew\u00e4hlter Familienbildung aus solchen Strukturen bedarf nicht nur progressiver Politik und Gesetzgebung, sondern auch einer kulturellen gesellschaftlichen Implementierung. (Empathie als Bildungsbaustein k\u00f6nnte helfen \u2013 um nicht gleich die Errungenschaften des Humanismus bem\u00fchen zu m\u00fcssen, der ja auch nicht durch die besondere Ber\u00fccksichtigung der Kategorie Geschlecht bekannt geworden ist.)<\/p>\n<p><strong><em>Einer Ihrer Thesen ist, dass die Corona-Pandemie in Deutschland die Ungleichheit der Geschlechter weiter befeuert und zuweilen sogar f\u00fcr eine Retraditionalisierung der Geschlechterverh\u00e4ltnisse im Privaten gesorgt hat. Wie st\u00fctzen Sie diese These?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich schlie\u00dfe ich mich dem in Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit oft bem\u00fchten Sichtweise an, dass die Corona-Pandemie wie ein Brennglas gewirkt hat, das alle bereits vorhandenen Krisenph\u00e4nomene, Ungleichheitsstrukturen und Diskriminierungseffekte verst\u00e4rkt und un\u00fcbersehbar macht. Erstes Indiz daf\u00fcr ist, dass nun endlich der Zusammenhang von Gender und Care Gegenstand \u00f6ffentlicher Debatten geworden ist. Vor allem die unzumutbaren Besch\u00e4ftigungsbedingungen in der Pflege und in verschiedenen sozialen Berufen sind deutlich hervorgetreten. Als schw\u00e4chste Glieder dieser Servicekette sind private Pflegekr\u00e4fte aus dem Ausland aufgefallen, die in unertr\u00e4gliche soziale Not geraten sind. <em>Auch wenn derzeit einzelne Themen \u00f6ffentlich verhandelt werden (Kita-Ausbau, Pflegenotstand, Burnout etc.), sind grunds\u00e4tzliche L\u00f6sungen nicht in Sicht. Das Ausma\u00df der Krise zeigt sich erst, wenn alle Care-Bereiche zusammen gedacht werden. <\/em>Diejenigen, die Care leisten, werden zwar als \u201esystemrelevant\u201c sichtbar und beklatscht, sind aber in den Krisenst\u00e4ben und Expertengremien gar nicht oder nicht angemessen vertreten. Und es treten grundlegende Fragen zutage: In der noch andauernden Pandemie wird einmal mehr deutlich, dass zum Menschsein nicht nur der Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit und Eigenst\u00e4ndigkeit geh\u00f6rt, sondern auch Verletzlichkeit und Angewiesenheit. Menschen k\u00f6nnen <strong>\u2013<\/strong> in jedem Alter <strong>\u2013<\/strong> ohne Care nicht (\u00fcber-)leben. Frauen sind als Care-Gebende sowohl in Familien als auch in Care-Berufen \u00fcberproportional aktiv. Dass Care-T\u00e4tigkeiten in beiden Bereichen sinnstiftend und erf\u00fcllend sein k\u00f6nnen, entdecken auch immer mehr M\u00e4nner. Allerdings f\u00fchrt dies nicht automatisch zu einem Ende von Geschlechterhierarchien. Demn\u00e4chst erwarten wir eine l\u00e4ndervergleichende FES-Studie zum Thema \u201eCorona and Care\u201c, die uns genaueres empirisches Material liefern kann. Erste Ausk\u00fcnfte hierzu gibt auch unser gleichnamiger Blog.<\/p>\n<p>Die geschlechtshierarchische Arbeitsteilung im Privaten wird ebenfalls mit neuem Nachdruck diskutiert. Da nach wie vor die Sozialversicherungssysteme nach Gelderwerbszeiten und einem beitragszahlenden Alleinverdiener_innen-Modell organisiert sind, bleibt w\u00e4hrend der Pandemie derjenige l\u00e4nger am Schreibtisch sitzen (sei es im B\u00fcro oder zuhause), der ein h\u00f6heres Einkommen erzielt. Kleine und mittlere Arbeitsverh\u00e4ltnisse, zum Beispiel in der Reinigung, im Einzelhandel oder in der Gastronomie, in denen noch \u00fcberproportional viele Frauen besch\u00e4ftigt sind, fielen mit den Schlie\u00dfungen des \u00f6ffentlichen Lebens weg. Damit fehlte oftmals der Zuverdienst oder das Teilzeiteinkommen und die Familiensorgearbeit wurde auf die Frauen \u00fcbertragen. Eine Studie der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung und des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung, die u.a. der Frage nachgeht, wie sich die Covid-19-Pandemie auf geschlechts- und elternstatusspezifische Muster auswirkt, hat festgestellt, dass im Fr\u00fchjahr 2020 etwa 20% der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in Kurzarbeit waren und dass Frauen der Ausfall der Arbeitszeit f\u00fcr Frauen in Kurzarbeit etwas h\u00f6her als der f\u00fcr M\u00e4nner, zudem erhielten Frauen seltener eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch die Arbeitgeber_innen. Auch verzeichneten mehr als die H\u00e4lfte aller Selbstst\u00e4ndigen verzeichneten im Jahr 2020 starke Einkommensverluste, wobei selbstst\u00e4ndige Frauen mit einem Anteil von 63% deutlich h\u00e4ufiger betroffen waren als M\u00e4nner mit einem Anteil von 47%.<\/p>\n<p><strong><em>Was glauben Sie, woher kommt das Bed\u00fcrfnis rechter Str\u00f6mungen, Feminismus zu unterminieren, um die eigene Position vermeintlich zu st\u00e4rken?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>M\u00e4nnlichkeitskonstrukte, tradierte Familienbilder und Hierarchien spielen da eine gro\u00dfe Rolle, auch die martialische Verbr\u00fcderung in M\u00e4nnerb\u00fcnden und online bspw. greifen Radikaliserungstrigger eben doch h\u00e4ufiger bei jungen M\u00e4nnern und Jungs, die auf der Suche nach Identit\u00e4t, Auslassventilen oder auch Lebenssinn auf rechte Strukturen treffen. Auch wenn die extreme Rechte absolut nicht mehr rein m\u00e4nnlich ist, bleiben ihre Funktionsweisen und Gruppierungen doch attraktiver f\u00fcr M\u00e4nner und das verst\u00e4rkt wiederum die Abgrenzung zum Feminismus. Rein auf der Einstellungsebene sind Frauen genauso anf\u00e4llig f\u00fcr abwertende Einstellungen, das zeigen unsere FES-Mitte-Studien doch sehr deutlich<em>.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Verschw\u00f6rungstheorien kommen sowohl in antifeministischen als auch in Corona-Str\u00f6mungen auf. Wo liegt die Gemeinsamkeit von besorgten M\u00fcttern und besorgten B\u00fcrger_innen? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Zu allererst: In unseren Netzwerken zur Bek\u00e4mpfung von Rechtsextremismus und Antifeminismus sprechen wir lieber \u00fcber Verschw\u00f6rungsideologien oder Verschw\u00f6rungsglaube, weil \u201eTheorien\u201c diese \u00dcberzeugungen sprachlich als wissenschaftlich belegbar aufwertet. Prinzipiell sind Menschen anf\u00e4lliger f\u00fcr solche \u00dcberzeugungen, wenn sie sich Sorgen machen \u2013 Krisen bef\u00f6rdern das und die extreme Rechte wei\u00df das zu nutzen. Die Coronakrise hat sehr deutlich gezeigt, wie schnell sich dann auch `unverd\u00e4chtige\u00b4 Personen, die sich politisch selten oder gar nicht zu Wort melden, in krude Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen \u00fcber Impfmythen und die gro\u00dfe Weltverschw\u00f6rung hineinsteigerten. Sicherlich brachte die Angst vor Erkrankung und Sterben viel Unsicherheit und Sorge bei diesen Menschen hervor, aber das rechtfertigt nat\u00fcrlich nicht das Sich-gemein-machen mit der organisierten extremen Rechten.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Rolle spielen die sozialen Medien bei der Erstarkung antifeministischer Str\u00f6mungen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die zunehmende \u201eBubble\u201c-Kommunikation auf Social-Media-Plattformen oder auch in anderen virtuellen R\u00e4umen wie in Gaming-Chats bereiten einen guten Boden, dass der Antifeminismus besonders wirkm\u00e4chtige transnationale B\u00fchnen erh\u00e4lt \u2013 und in der Regel ungefiltert. Gegenl\u00e4ufige Haltungen, alternative gesellschaftliche Deutungsangebote, Aufkl\u00e4rungs- und Bildungsangebote oder gar Erfahrungsberichte von diskriminierten Personen bleiben unsichtbar. Die Kommunikation in den Social-Media-Kan\u00e4len ist un\u00fcbersichtlich, reaktiv, blitzschnell und funktioniert in der Regel in stark personalisierten R\u00e4umen, oft ungefiltert. Gleichzeitig kann die Reichweite von Botschaften und Netzwerken immens und gesellschaftlich wirkm\u00e4chtig sein. Die Verkn\u00fcpfung Gleichgesinnter geht globaler und schneller, wenn wir beispielsweise an die Aktivit\u00e4ten der INCEL-Bewegung denken.<\/p>\n<p>Mit Blick auf Fernsehen, Rundfunk und Presse ist es lobenswert, welche M\u00fchen sich teilweise im \u00d6ffentlich-Rechtlichen Rundfunk oder bei anderen Qualit\u00e4tsmedien online und offline gemacht wurden, um geschlechtergerechte Sprache und journalistischen Anspruch zusammenzubringen. (Das geht n\u00e4mlich durchaus und gute Vorbilder schaffen Gew\u00f6hnung und Nachahmung). Auf der anderen Seite sehen wir immer wieder Aufregungsschleifen, in denen kleine Meldungen, die keine Nachricht wert w\u00e4ren, aufgebauscht und undifferenziert gepusht werden. Ein aktuelles Beispiel aus dem Bereich der kulturellen Bearbeitung von Rassismus kann das verdeutlichen: Ein Buch zu einem Film \u00fcber Winnetou wird vom Verlag zur\u00fcckgezogen und die Erregungsspirale macht daraus im Nu, dass Karl May verboten werden w\u00fcrde. Das ist absurd, da haben vor allem rechts-konservative Medien und entsprechende Social-Media- Outlets gro\u00dfen Anteil und dem gilt es unaufgeregt entgegenzuwirken. Eigene Hysterie oder angebliche Sprachverbote helfen da nicht weiter.<\/p>\n<p><strong><em>Wie ist es m\u00f6glich, dass in Demokratien mit fest verankerten Gleichstellungsgrunds\u00e4tzen politische Bewegungen erfolgreich sind, die durch sexistisches und frauenfeindliches Verhalten, hypermaskuline Performance und antifeministische Politik auffallen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Wirtschafts-, Modernit\u00e4ts-, Kriegskrisen und eben auch die Pandemie f\u00f6rdern zutage, dass mehr Menschen sich Sorgen um sozialen Abstieg, um Klima- und Energiekrisen oder auch um den Frieden machen. Das sorgt zu verst\u00e4rkten Abgrenzungsbewegungen, das ist individualpsychologisch normal, muss aber umso mehr gesellschaftlich aufgefangen werden, sonst kommt es zu Verteilungskonflikten, die gepr\u00e4gt sind von Aus- und Abgrenzung.<\/p>\n<p>Wenn wir uns die Einstellungsforschung anschauen, beobachten wir zumindest f\u00fcr Deutschland eher einen R\u00fcckgang von abwertenden Einstellungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Gender. Die Gegenseite wird vielleicht lauter und f\u00fchlt sich mehr vom Fortschritt bedroht, aber wir d\u00fcrfen nicht aus den Augen verlieren, dass die Mehrheit viel offener ist. Auch in den USA ist eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, nur liegen die politischen Mehrheiten im Obersten Gericht eben anders. Dies sorgt f\u00fcr enorme Sprengkraft, aber auch f\u00fcr Hoffnung, dass die Mehrheit sich auch wieder politische Mehrheiten verschafft.<\/p>\n<p><strong><em>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Antworten, Frau Bitzegeio. <\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Bitzegeio ist Honorarprofessorin am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft und Soziologie der Universit\u00e4t Bonn und verantwortet den Fachbereich Geschlechtergerechtigkeit und Gender der Friedrich-Ebert-Stiftung, in dem u.a. die l\u00e4ndervergleichende Studienreihe \u201eTRIUMPH DER FRAUEN\u201c erscheint, die sich mit Antifeminismus, Rechtspopulismus und deren 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