{"id":1653154,"date":"2022-09-05T15:01:29","date_gmt":"2022-09-05T14:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1653154"},"modified":"2022-09-05T15:06:52","modified_gmt":"2022-09-05T14:06:52","slug":"lob-des-zorns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/09\/lob-des-zorns\/","title":{"rendered":"Lob des Zorns"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Zorn hat keinen guten Ruf. H\u00f6chste Zeit, ihn vom Makel des Destruktiven zu befreien. Zorniger Geist verachtet Dummheit, Gewalt und Despotismus. Er setzt auf andauernden Streit, auf konstante Auseinandersetzung und Aufkl\u00e4rung. Deshalb ist er f\u00fcr unsere Demokratie so unerl\u00e4sslich.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Helmut Ortner<\/em><\/p>\n<p>Der Zorn hat keinen guten Ruf. Wenn bis vor kurzem davon die Rede war, erweckte das Wort in uns allenfalls antiquierte Assoziationen wie den <em>\u00bbZorn Gottes\u00ab<\/em> oder wir haben das Wort im Sinn von J\u00e4hzorn gebraucht, einer Unbeherrschtheit, die wir allenfalls widerspenstigen Kindern zubilligen. Zu beobachten ist: wo es zu individuellen und kollektiven Zornesausbr\u00fcchen kommt, treten h\u00e4ufig Begriffe wie Wut und Emp\u00f6rung an die Stelle des Zorns. Wut und Emp\u00f6rung \u2013 so etwas wie die mutlosen Schwestern des Zorns?<\/p>\n<p>Der Gebrauch des Wortes <em>Zorn<\/em> bleibt h\u00e4ufig unscharf. Da hilft vielleicht die Sache selbst etwas sch\u00e4rfer zu fassen. Zorn ist zun\u00e4chst ein Stellvertreter f\u00fcr ein weites Feld von Emotionen. Wie kann man aber dieses Feld einteilen? Wie verhalten sich zum Beispiel Wut, Hass und Zorn zueinander? Sind es Synonyme oder bezeichnen sie klar definierbare Unterschiede im Gef\u00fchl? Stehen \u00c4rger, Emp\u00f6rung, Wut und Zorn vielleicht in einem Steigerungsverh\u00e4ltnis zueinander? Wann aber ist der Zorn ein gerechter? Wann ist er blind und destruktiv? Wann nur Attit\u00fcde und Pose \u2013 wann Ausdruck einer Haltung?<\/p>\n<p>Zorn ist allgegenw\u00e4rtig. Er ist ein Bestandteil unserer Existenz. Solange er individuell daherkommt, mag er f\u00fcr die N\u00e4chsten eine Plage sein, aber er ersch\u00f6pft sich im Privaten. Anders verh\u00e4lt es sich mit dem kollektiven Zorn, seine Dynamik hat die Kraft der Rebellion, die nicht unbedingt auf Ausgleich und ein friedliches Ende aus ist. Jede Gesellschaft \u2013 die politische Herrschaft ohnehin \u2013 bem\u00fcht sich um die Z\u00e4hmung des <em>Volks-Zorns<\/em>. Riskant wird es f\u00fcr die M\u00e4chtigen dort, wo das gemeinsame Erlebnis den Zorn aus dem K\u00e4fig der privaten Einsamkeit befreit, wo sich Protest und Parolen verdichten, wo Rufe lauter und Forderungen radikaler werden.<\/p>\n<p>Schon das Verh\u00e4ltnis zwischen Emp\u00f6rung und Zorn ist eindeutig schwer zu bestimmen. Beide Gef\u00fchle sind eng benachbart und k\u00f6nnen ineinandergreifen. Christoph Demmerling und Hilge Landweer, die sich in ihrem Buch <em>Philosophie der Gef\u00fchle<\/em>[1] mit dem Zorn und anderen Aggressionsaffekten besch\u00e4ftigt haben, nennen einige hilfreiche Kriterien zur Differenzierung. \u00bbDas Gef\u00fchl des Zorns muss ein personales Objekt besitzen, es muss jemanden geben, dem gez\u00fcrnt wird. Sodann sind es im Fall des Zorns h\u00e4ufig der Z\u00fcrnende selbst oder zumindest ihm Nahestehende, die durch das Unrecht gesch\u00e4digt wurden, um derentwillen Zorn empfunden wird. Beide Bedingungen gelten f\u00fcr Emp\u00f6rung nicht unbedingt.\u00ab W\u00e4hrend also Emp\u00f6rung noch vage sein kann in der Zuschreibung von Verantwortung und kausaler Zust\u00e4ndigkeit, \u00fcbertroffen nur noch von einer diffusen \u00bbBetroffenheit\u00ab, muss im Zorn \u2013 so die Autoren \u2013 der Gegner bereits identifiziert sein. \u00bbGez\u00fcrnt werden kann nur jemandem\u00ab.<\/p>\n<p>Was aber die Emp\u00f6rung ausl\u00f6st, die Wut aufkommen l\u00e4sst und den Zorn mobilisiert, das wiederum scheint auch mit unseren jeweilig gesellschaftlich grundierten Erfahrungen von Moral verbunden zu sein. Und die Moral, das wissen wir, ist eine prek\u00e4re Angelegenheit. Sicher: jeder Begriff von Norm setzt bereits eine Generalisierung voraus, aber f\u00fcr den Einzelnen k\u00f6nnen diese ganz unterschiedliche Autorit\u00e4t besitzen. Voraussetzung ist die subjektive Handlungsfreiheit, die F\u00e4higkeit eines Menschen, zu erkennen, zu beurteilen, ob etwas seinen Moralvorstellungen zufolge richtig ist, und entsprechend zu handeln. Es ist die F\u00e4higkeit, <em>Nein <\/em>zu sagen.<\/p>\n<p>Die subjektiven Gef\u00fchle und Handlungsmaximen freilich sind kaum zu vereinheitlichen: wo der eine augenblicklich in Wut ger\u00e4t, ein anderer sich \u00f6ffentlich lauthals emp\u00f6rt, konstituiert sich bei einem weiteren nichts als k\u00fchler Zorn. Wut, darauf weist auch Wolfgang Sofsky in seinem erhellenden \u00bb<em>Buch der Laster\u00ab[3]<\/em> hin, mag ungest\u00fcm, laut und ma\u00dflos sein, aber sie verpufft oder verraucht auch rasch. \u00bbWut ist ein Ereignis, eine Eruption. Sie rei\u00dft mit gro\u00dfer Geste alles um, schl\u00e4gt mitunter blind um sich. Wut ist wie ein heftiger innerer \u00dcberfall. Anders der Zorn. Er hat einen langen Atem.<em>\u00ab<\/em> In unserem Kulturkreis ist durchaus eine klare Zuordnung erkennbar: Hass gilt \u00bbfast immer als schlecht, Wut als unbeherrscht, Zorn dagegen kann \u203agerecht\u2039 sein\u00ab. Im allgemeinen Werteempfinden wird dieser \u00bbgerechte Zorn\u00ab durchaus akzeptiert.<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>\u00bbWut ist ein Ereignis, eine Eruption. Sie rei\u00dft mit gro\u00dfer Geste alles um, schl\u00e4gt mitunter blind um sich. Wut ist wie ein heftiger innerer \u00dcberfall. Anders der Zorn. Er hat einen langen Atem. \u00bb<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Klima-Katastrophe, Kriege, Flucht, Hunger \u2013 an Zorn-Anl\u00e4ssen besteht kein Mangel. Es findet sich eine neue Art von <em>Volkszorn<\/em>, die von den politischen und wirtschaftlichen Eliten gerne als zerst\u00f6rerische Energien junger Menschen missverstanden \u2013 oder denunziert? \u2013 wird. Wer den Protest-Bewegungen das Politische und das Soziale abspricht und auf eine tiefenpsychologische Grundkraft reduziert, der ignoriert freilich die produktive <em>Potenz des Zorns<\/em> \u2013 individuell und gesellschaftlich. Freilich: Gilt das auch f\u00fcr die Randale militanter Polit-Hooligans, die unter wechselnden Namen und Parolen als neuer Prototyp des Zornigen die politische Arena betreten? Capitol-Erst\u00fcrmung, Pegida-P\u00f6bler oder Corona-Leugner: die \u00bbProtest-Legitimation\u00ab des w\u00fctenden Wutb\u00fcrgers speist sich aus seiner Wirklichkeitsverleugnung und aus den kollektiven Echo-R\u00e4umen, in denen er sich mit Gleichgesinnten dauererregt austauscht und seinen Wut-Akku aufl\u00e4dt.<\/p>\n<p>Wir erinnern uns: Als letzte nationale Hoheitszeichen schwenkten in deutschen St\u00e4dten rechtslastige Pegida-Wutb\u00fcrger Montag f\u00fcr Montag schwarz-rot-goldene Fahnen und br\u00fcllten nationale und faschistoide Parolen: \u00bbDeutschland geh\u00f6rt uns!\u00ab und \u00bbAusl\u00e4nder raus!\u00ab. Ein Protest-Event zwischen Panik und Paranoia. Ging es hier um die in der eigenen Heimat empfundene Heimatlosigkeit, um Globalisierungsfurcht? Kurz, um Verlust- und Verlierer\u00e4ngste. Der britisch-indische Autor Pankaj Mishra versucht in seinem Buch <em>Das Zeitalter des Zorns[2]<\/em> eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, wie diejenigen, die im Prozess der Globalisierung nicht zu den Gewinnern geh\u00f6ren, anf\u00e4llig f\u00fcr Demagogen sind. Alle, die zur\u00fcckgelassen werden und sich ausgegrenzt f\u00fchlen, reagierten immer auf die gleiche Weise: mit Hass auf erfundene Feinde, dem Heraufbeschw\u00f6ren von Untergangs-Szenarien und der Selbsterm\u00e4chtigung durch Gewalt. Das Fremde wird als Bedrohung erlebt. Daraus resultiert Angst, Wut \u2013 und mitunter auch langlebiger Zorn.<\/p>\n<p>Halten wir fest: Der<em> Zorn<\/em> kommt in vielf\u00e4ltiger Gestalt daher und ist beileibe nicht immer produktiv und zukunftsorientiert. Er kann Aus<em>druck<\/em> sowohl einer kritisch-produktiven Geistes- und Emotionshaltung sein, die sich mit der Welt und ihren Zumutungen so nicht abfinden und befrieden will, aber auch Ausdruck einer Haltung, die oft den Nebenschauplatz, etwa einer verlorenen geglaubten Kultur, zum Hauptkampfplatz macht. Wut und Hass haben keine gesellschaftliche Verortung, sie sind politisch heimatlos. Aber sie sind beinahe immer fanatisch, egomanisch und destruktiv.<\/p>\n<p>Keine Frage, auch der Zorn steht immer in Gefahr, nicht klug zu agieren. Es geht also darum, die produktiven Seiten des Zorns sichtbar zu machen und den Zorn vom Makel des Destruktiven zu befreien. Kurzum, es ist h\u00f6chste Zeit, den guten Ruf des Zorns wieder herzustellen \u00adund zu verteidigen.<\/p>\n<p>Zorniger Geist verachtet Dummheit und Terror. Er setzt nicht auf blinde Gewalt, sondern andauernden Disput, auf konstante Auseinandersetzung. Zorn, hei\u00dft es bei de Tocqueville, \u00bbkann man nicht einsperren, teilen oder exportieren<em>\u00ab<\/em>. Zorn sucht den konstruktiven, oft auch z\u00e4hen Diskurs. Deshalb ist er f\u00fcr unsere Demokratie so unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p><em><strong>Quellen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>[1] Demmerling, Christoph \/ Landweer, Hilge<\/em>, Philosophie der Gef\u00fchle. Von Achtung bis Zorn, Stuttgart 2007<br \/>\n<em>[2] Mishra, Pankaj,<\/em> Das Zeitalter des Zorns \u2013 Eine Geschichte der Gegenwart, Frankfurt 2017<br \/>\n<em>[3] Sofsky, Wolfgang,<\/em> Das Buch der Laster, M\u00fcnchen 2009<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Helmut Ortner, <a href=\"https:\/\/editionfaust.de\/produkt\/volk-im-wahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volk im Wahn \/ Hitlers Deutsche \u2013 \u00dcber die Gegenwart der Vergangenheit<\/a><\/strong><br \/>\nDreizehn Erkundungen, Edition Faust, 296 Seiten, 22 Euro<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1653168 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Volk-im-Wahn-Helmut-Ortner.jpeg\" alt=\"Helmut Ortner: Volk im Wahn\" width=\"892\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Volk-im-Wahn-Helmut-Ortner.jpeg 320w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Volk-im-Wahn-Helmut-Ortner-300x115.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zorn hat keinen guten Ruf. 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