{"id":1650039,"date":"2022-09-01T08:52:06","date_gmt":"2022-09-01T07:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1650039"},"modified":"2022-09-01T08:52:06","modified_gmt":"2022-09-01T07:52:06","slug":"die-fluessiggas-nato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/09\/die-fluessiggas-nato\/","title":{"rendered":"Die Fl\u00fcssiggas-NATO"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die EU wird k\u00fcnftig den Gro\u00dfteil ihrer Erdgasimporte aus NATO-Staaten beziehen. Berlin dringt auf Fl\u00fcssiggas aus Kanada \u2013 gegen den Widerstand von Klimaaktivisten und den First Nations.<\/strong><\/p>\n<p>Die EU wird ihr Erdgas k\u00fcnftig weitestgehend aus NATO-Staaten beziehen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Verbandes Zukunft Gas und des Energiewissenschaftlichen Instituts an der Universit\u00e4t K\u00f6ln hervor. Demnach wird die Union im Jahr 2030 mehr Gas aus den USA importieren als bis zum vergangenen Jahr aus Russland. Lieferant Nummer zwei bleibt mit deutlichem Abstand Norwegen. Damit entsteht ein transatlantischer Energieblock, der bei seiner Gasversorgung im Falle eskalierender Kriege keinerlei R\u00fccksichten mehr auf Drittstaaten nehmen muss. Eventuelle Fl\u00fcssiggaslieferungen aus dem NATO-Staat Kanada wurden bei dem gestern zu Ende gegangenen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Wirtschaftsminister Robert Habeck in Montr\u00e9al sowie in Toronto diskutiert. Kanada exportiert bislang noch kein Fl\u00fcssiggas, nicht zuletzt aufgrund des Widerstands von Klimaaktivisten und Organisationen der First Nations. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges dringt Berlin darauf, Ottawa solle alle Widerst\u00e4nde \u00fcberwinden und erste Exportterminals an der kanadischen Ostk\u00fcste bauen. Die Bundesregierung hat konkrete Projekte im Visier.<\/p>\n<h3>Indirekt beliefert<\/h3>\n<p>Indirekt tr\u00e4gt Kanada schon dazu bei, die EU-Versorgung mit Fl\u00fcssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) auszuweiten und damit russisches Erdgas zu ersetzen. Zwar verf\u00fcgt das Land bislang noch nicht \u00fcber eigene LNG-Exportterminals; lediglich eins befindet sich aktuell im Bau \u2013 an der Westk\u00fcste, und es soll k\u00fcnftig L\u00e4nder in Asien beliefern. Allerdings hat Kanada seine Erdgasexporte in die Vereinigten Staaten erheblich aufgestockt; schon im Juni lagen sie laut Branchenangaben fast doppelt so hoch wie bei Beginn des Ukraine-Krieges im Februar. Die gestiegenen kanadischen Lieferungen in die USA setzen dort zus\u00e4tzliche Mengen f\u00fcr die US-amerikanische LNG-Ausfuhr in europ\u00e4ische L\u00e4nder frei.<\/p>\n<h3>Druck aus Berlin<\/h3>\n<p>Berlin macht sich dessen ungeachtet daf\u00fcr stark, kanadisches Gas auch direkt zu verfl\u00fcssigen und nach Europa bzw. nach Deutschland zu liefern. Damit st\u00e4rkt es \u00d6l- und Gaskonzernen den R\u00fccken, die schon seit Jahren den Bau von Exportterminals an der kanadischen Ostk\u00fcste nach dem Modell von US-Exportterminals planen, bislang allerdings nicht zum Zuge kamen. Bereits unmittelbar nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine hatte Berlin F\u00fchler nach Kanada ausgestreckt; Verhandlungen waren beim Besuch des kanadischen Industrieministers Fran\u00e7ois-Philippe Champagne Mitte Mai in der deutschen Hauptstadt gef\u00fchrt [1] und unter anderem von Kanzler Scholz am Rande des G7-Gipfels im Juni in Elmau fortgesetzt worden. Auch bei der aktuellen Kanada-Reise von Scholz und Wirtschaftsminister Habeck stand Fl\u00fcssiggas auf der Tagesordnung. Als aussichtsreich gilt vor allem der Plan, ein vorhandenes Importterminal auszubauen. Das Terminal Saint John LNG geh\u00f6rt dem spanischen Konzern Repsol; es liegt unweit der Kleinstadt Saint John in der kanadischen Provinz New Brunswick und versorgt Kanadas Ostk\u00fcste wie auch den angrenzenden Nordosten der Vereinigten Staaten.[2] Die Erweiterung der Anlage um Exportvorrichtungen gilt als die unaufwendigste Option f\u00fcr den Aufbau einer kanadischen LNG-Ausfuhr.<\/p>\n<h3>Unterst\u00fctzung aus Kiew<\/h3>\n<p>Die deutschen Bem\u00fchungen um kanadisches Fl\u00fcssiggas werden aktuell von der Ukraine unterst\u00fctzt. Dies betrifft ein LNG-Projekt bei Saguenay, einer Stadt in der Provinz Qu\u00e9bec einige hundert Kilometer nord\u00f6stlich von Montr\u00e9al. Dort will die kanadische Firma Symbio f\u00fcr mehr als zehn Milliarden Euro eine Verfl\u00fcssigungsanlage und ein Exportterminal errichten; das ben\u00f6tigte Erdgas soll \u00fcber eine 780 Kilometer lange Pipeline aus dem Westen des Landes herangef\u00fchrt werden. Das Projekt ist schon im vergangenen Jahr von der Provinzregierung in Montr\u00e9al abgelehnt worden, nicht zuletzt aufgrund der bef\u00fcrchteten Umweltsch\u00e4den sowie aufgrund des entschlossenen Widerstandes von Organisationen der First Nations, der indigenen Bev\u00f6lkerung Kanadas.[3] In diesem Fr\u00fchjahr hat Symbio seine Pl\u00e4ne f\u00fcr Saguenay wieder aufgenommen \u2013 dies mit R\u00fcckendeckung aus Berlin. Zudem hat das Unternehmen eine Absichtserkl\u00e4rung mit dem ukrainischen \u00d6l- und Gaskonzern Naftogaz \u00fcber die Lieferung kanadischen Fl\u00fcssiggases an die Ukraine geschlossen.[4] Der Schritt ist nicht zuletzt innenpolitisch motiviert: Er soll den Druck der ukrainischst\u00e4mmigen Community in Kanada auf die Regierung erh\u00f6hen. Die Community geht zum guten Teil auf die Flucht von Anh\u00e4ngern des NS-Kollaborateurs Stepan Bandera am Ende des Zweiten Weltkriegs zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Gegen Klimaaktivisten und First Nations<\/h3>\n<p>Bei der aktuellen Reise von Scholz und Habeck stand am Montag auch ein Treffen mit dem Premierminister der Provinz Qu\u00e9bec, Fran\u00e7ois Legault, auf dem Programm; die Entscheidung \u00fcber das LNG-Projekt in Saguenay f\u00e4llt im Wesentlichen in Legaults Zust\u00e4ndigkeit. Kanadas Premierminister Justin Trudeau, dessen Regierung das LNG-Exportterminal in Saguenay gleichfalls ablehnt, teilte nach den Gespr\u00e4chen mit Scholz mit, er sehe f\u00fcr das Vorhaben auch weiterhin keine Perspektive.[5] Ursache sind die immensen Kosten. Zwar erh\u00f6ht der massiv gestiegene Erdgaspreis die Aussichten, in Saguenay Profite erzielen zu k\u00f6nnen. Allerdings lohnt sich der Bau des Exportterminals nur, wenn von dort lange genug Fl\u00fcssiggas ausgef\u00fchrt werden kann, um die Bau- und Betriebskosten wieder einzuspielen. Laut offiziellem Stand will die Bundesregierung zu einem Zeitpunkt aus der Nutzung von Erdgas aussteigen, zu dem das noch nicht gew\u00e4hrleistet ist. Ob ein m\u00f6gliches Abnahmeversprechen von Naftogaz die L\u00fccke f\u00fcllen kann, ist v\u00f6llig ungewiss. Dessen ungeachtet hat Berlin neben Saint John LNG auch das Projekt in Saguenay weiterhin im Visier \u2013 gegen den entschiedenen Widerstand von Klimaaktivisten und Organisationen der First Nations.<\/p>\n<h3>Der transatlantische Energieblock<\/h3>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den Berliner Bem\u00fchungen um kanadisches Fl\u00fcssiggas zeichnet sich schon jetzt deutlich ab, dass die Erdgasversorgung Deutschlands und der EU k\u00fcnftig weitestgehend von NATO-Staaten geleistet werden wird. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Studie des Verbandes Zukunft Gas und des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universit\u00e4t K\u00f6ln.[6] Die Autoren des Papiers gehen davon aus, dass die EU im Jahr 2030 \u00fcberhaupt kein Erdgas mehr aus Russland beziehen wird. Mit erheblichem Abstand gr\u00f6\u00dfter Lieferant werden dann laut der Untersuchung die Vereinigten Staaten sein, die 2030 gut 170 Milliarden Kubikmeter Fl\u00fcssiggas j\u00e4hrlich in die EU liefern werden \u2013 mehr als Russland im vergangenen Jahr (155 Milliarden Kubikmeter). Die Erdgasabh\u00e4ngigkeit von Moskau wird demnach durch eine Erdgasabh\u00e4ngigkeit von Washington ersetzt. Zweitgr\u00f6\u00dfter Lieferant wird der Studie zufolge Norwegen bleiben \u2013 mit einem Liefervolumen von knapp 120 Milliarden Kubikmetern Erdgas im Jahr. Gr\u00f6\u00dfter Lieferant jenseits des westlichen Milit\u00e4rb\u00fcndnisses w\u00e4re 2030 Qatar \u2013 mit rund 40 Milliarden Kubikmetern Fl\u00fcssiggas. Der transatlantische Block h\u00e4tte damit seine Abh\u00e4ngigkeit von Drittstaaten in hohem Ma\u00dfe reduziert und w\u00e4re im Fall von eskalierenden Kriegen zumindest mit Blick auf Erdgas keinerlei Zw\u00e4ngen zur R\u00fccksichtnahme mehr ausgesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8938\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Erdgaspoker der EU (IV)<\/a>.<\/p>\n<p>[2] Sanja Pekic: Repsol names Canaport LNG as Saint John LNG terminal. offshore-energy.biz 16.11.2021.<\/p>\n<p>[3] Josh Grant: Ottawa rejection likely final blow for Quebec LNG plant. cbc.ca 09.02.2022.<\/p>\n<p>[4] Ukraine und Deutschland werben um kanadisches LNG-Gas. fundscene.com 21.08.2022.<\/p>\n<p>[5] Olivier Bourque: Douche froide pour GNL Qu\u00e9bec. journaldemontreal.com 23.08.2022.<\/p>\n<p>[6] Christian Geinitz: Die gro\u00dfe Drift von Ost nach West. Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU wird k\u00fcnftig den Gro\u00dfteil ihrer Erdgasimporte aus NATO-Staaten beziehen. Berlin dringt auf Fl\u00fcssiggas aus Kanada \u2013 gegen den Widerstand von Klimaaktivisten und den First Nations. Die EU wird ihr Erdgas k\u00fcnftig weitestgehend aus NATO-Staaten beziehen. 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