{"id":163733,"date":"2015-02-16T16:45:54","date_gmt":"2015-02-16T16:45:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=163733"},"modified":"2015-02-16T16:45:54","modified_gmt":"2015-02-16T16:45:54","slug":"islamfeindlichkeit-aus-weiblicher-sicht-reflexionen-uber-das-buch-von-dr-van-der-valk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/02\/islamfeindlichkeit-aus-weiblicher-sicht-reflexionen-uber-das-buch-von-dr-van-der-valk\/","title":{"rendered":"Islamfeindlichkeit aus weiblicher Sicht &#8211; Reflexionen \u00fcber das Buch von Dr. van der Valk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Reflexion \u00fcber die Islamophobie im Westen aus muslimischer Sicht anhand des Buches von Dr. Ineke van der Valk<\/strong><\/p>\n<p><em>von Dr. phil. Milena Rampoldi, <a href=\"http:\/\/www.promosaik.blogspot.de\">ProMosaik &#8211; interkulturelles und interreligi\u00f6ses Portal<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Das Thema der Islamophobie bzw. Islamfeindlichkeit ist f\u00fcr mich als Frau und als Muslimin nicht nur ein niederl\u00e4ndisches oder europ\u00e4isches Thema, sondern viel mehr ein Thema, das in den Bereich der universellen Menschenrechte f\u00e4llt und somit \u00fcber jegliche nationale und kulturelle Grenze hinausgeht. Religion und die Freiheit, die eigene Religion auszuleben, geh\u00f6ren zu den grundlegenden und in der Demokratie anerkannten Menschenrechten. Und dies gilt auch f\u00fcr den Islam, die dritte monotheistische Weltreligion.<\/p>\n<p>Wenn man sich, bezogen auf die Niederlande nach dem 11. September 2001, der nun durch die aktuelle Debatte \u00fcber die Foltermethoden der CIA, vor allem im Gef\u00e4ngnis von Guantanamo, in ein v\u00f6llig neues Licht r\u00fcckt, Filme wie Fitna des niederl\u00e4ndischen Politikers und Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partij voor der Vrijheid Geert Wilders ansieht, erinnert man sich gleich an den antisemitischen Film Der ewige Jude aus dem menschenverachtenden Zeitalter des Nationalsozialismus in Deutschland. Der Islam wird im zeitgen\u00f6ssischen islamfeindlichen Diskurs als eine politische Ideologie der Weltherrschaft und des Kolonialismus gegen den Westen dargestellt, der die Frau befreit hat, w\u00e4hrend der Islam als eine politische Ideologie der Unterdr\u00fcckung der Frau angeschw\u00e4rzt wird, wie auch aus dem Pamphlet von Geert Wilders Die Gewalt des Islam gegen die Frauen klar hervorgeht. Der Islam m\u00f6chte nach diesem Standpunkt durch Moscheen und Kinderwagen (die das Symbol des sogenannten \u201eKinderwagenjihads\u201c sind), Gesichtsschleier und Kopft\u00fccher die Niederlande in seinen Bann nehmen, islamisieren und somit erobern. Daher m\u00f6chte z.B. die Partei PVV die Vernichtung des Islam als totalit\u00e4re Ideologie durchsetzen und nennt den Islam in diesem Zusammenhang die \u201egr\u00fcne Pest\u201c.<\/p>\n<p>Vor allem das wunderbare Buch des niederl\u00e4ndischen Publizisten Geert Mak mit dem Titel Der Mord an Theo van Gogh (2005) hat mir den definitiven Ansto\u00df zur \u00dcbersetzung der Studie von Ineke van der Valk gegeben, die f\u00fcr mich im Bereich der Studien \u00fcber die Islamfeindlichkeit nach 2001 in ganz Europa wirklich als wegweisend gilt. Als Muslimin und Bef\u00fcrworterin des interkulturellen und interreligi\u00f6sen Dialogs und als Vertreterin des islamischen Feminismus finde ich es von wesentlicher Bedeutung, dass Texte wie dieser in verschiedene Sprachen \u00fcbersetzt und weltweite Verbreitung finden. Es geh\u00f6rt auch wesentlich zur Aufgabe der Islamwissen-schaftlerInnen heute, sich mit dem Thema der Islamfeindlichkeit und vor allem mit der Diskriminierung der muslimischen Frauen im Westen auseinanderzusetzen, weil ich einfach der Meinung bin, dass die Studien \u00fcber die Islamophobie heute auch einen wichtigen Platz im Rahmen des islamisch-feministischen Diskurses einnehmen sollten.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dies eine sozio-politische Aufgabe nennen, um einerseits den positiven Beitrag des Islam zur Befreiung der Frau aufzuzeigen und den negativen Diskus des islamfeindlichen Westens aufzudecken.<\/p>\n<p>Dr. Ineke van der Valk gelingt es auf wundervolle Weise, das Thema der Islamophobie und die zahlreichen Aspekte der Abwertung, Entw\u00fcrdigung, Segregation und Stigmatisierung von Musliminnen und Muslimen in den Niederlanden durch politische Parolen, Demonstrationen gegen den Moscheebau, Beleidigungen im Internet und verbale und gewaltvolle Attacken gegen islamische Gottesh\u00e4user aufzuzeigen. Es ist in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig zu erkennen, wie viele verschiedene Aspekte ein solches Thema auch in sich birgt und wie viele \u00c4hnlichkeiten es vor allem heute zwischen der niederl\u00e4ndischen und der deutschen Realit\u00e4t gibt, vor allem wenn ich an die PEGIDA-Bewegung in Dresden denke, die aus Furcht vor der sogenannten islamischen Eroberung des Abendlandes die westlichen Werte der Demokratie davor sch\u00fctzen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wie Rassismus und Fremdenhass so ist auch Islamfeindlichkeit mit Sicherheit kein homogenes und einheitliches Ph\u00e4nomen, was seine Analyse schwierig und gleichzeitig herausfordernd macht, denn Islamfeindlichkeit kommt in vielf\u00e4ltigen politischen und B\u00fcrgerbewegungen vor und wird von vielen manipuliert, um an W\u00e4hler zu kommen, die nicht nur zu den Rechtsradikalen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Um auf die Diskriminierung der muslimischen Frau zur\u00fcckzukommen, die mir pers\u00f6nlich sehr gro\u00dfe Sorgen macht, finde ich auch den Begriff der Intersektionalit\u00e4t sehr bedeutend, den Frau Dr. van der Valk in ihrer Studie erkl\u00e4rt. Vor allem wenn ich an die Episode der Pariser Oper denke, aus deren Veranstaltung eine Frau mit Gesichtsschleier verbannt wurde oder an die Prinzessin aus dem Golf, der in Belgien im B\u00fcro einer Beh\u00f6rde der Gesichtsschleier entnommen wurde, empfinde ich die Diskriminierung der Muslima viel schwerwiegender als die des muslimischen Mannes. Diesen wesentlichen Begriff der Intersektionalit\u00e4t definiert die Autorin wie folgt: \u201eeine Diskriminierung, die auf verschiedenen, miteinander verbundenen Gr\u00fcnden basiert\u201c. Dies bedeutet, dass die muslimische Frau einer vielschichtigen Diskriminierung ausgesetzt ist, die auch mit ihrer Kleidung zu tun hat, die man im ph\u00e4nomenologischen Sinne als ihre K\u00f6rperlichkeit und Pr\u00e4senz in der Welt bezeichnen k\u00f6nnte, und nicht nur mit ihrer Ethnizit\u00e4t, ihrer Kultur, ihrer nationalen Zugeh\u00f6rigkeit, ihrem Geschlecht und ihrer Religion in Verbindung steht. Ein Beispiel f\u00fcr die Diskriminierung der Muslima im Sinne der Intersektionalit\u00e4t findet sich ganz klar im Kurzfilm von Ayyan Hirsi Ali in Zusammenarbeit mit Theo van Gogh mit dem Titel Submission.<\/p>\n<p>Vor allem f\u00fcr nicht-niederl\u00e4ndische Leserinnen und Leser ist das Buch der niederl\u00e4ndischen Islamforscherin sehr hilfreich, weil es erkl\u00e4rt, wie sich in einem so liberalen Land wie den Niederlanden durch die Herausbildung von Vorurteilen \u00fcber den Islam und die Hetze durch den islamfeindlichen politischen Diskurs \u00e0 la Wilders eine intolerante Kultur entwickelt hat, die das Ziel verfolgt, (ausl\u00e4ndische) Mitb\u00fcrgerInnen islamischer Religionszugeh\u00f6rigkeit aus der Gesellschaft auszuschlie\u00dfen und zu stigmatisieren. Der Diskurs weist auch viele Parallelen mit Deutschland auf, vor allem wenn ich an die Hetze gegen Asylanten und die Proteste gegen die Muslime und den Moscheebau denke.<\/p>\n<p>Ich bin felsenfest davon \u00fcberzeugt, dass Studien wie die von Ineke van der Valk bedeutend dazu beitragen k\u00f6nnen, den Dialog zwischen den Religionen und Kulturen in den Niederlanden und in der gesamten westlichen Welt neu anzubahnen, indem man vorab Islamophobie analysiert, ken-nenlernt, bespricht und sich dann dagegen wehrt. Die Bek\u00e4mpfung von Islamophobie soll im Rahmen eines friedlichen Dialogs und durch rationalistischen und offenen Diskurs und Information \u00fcber den Islam und durch, um einen Begriff von Dr. Farid Hafez aus Wien zu verwenden, durch die \u201eSteigerung der Sichtbarkeit des Islam\u201c erfolgen. Wissen ist das Fundament, auf dem wir Muslime heute bauen sollten, und der Islam weist uns den Weg. Denn der erste Koranvers, der dem Propheten (sas) offenbart wurde, hei\u00dft: IQRA\u2018.<\/p>\n<p>Wie Prof. Ernst Hirsch Ballin der Universit\u00e4t Amsterdam in seiner Einleitung zum Buch schreibt, \u201ebest\u00e4rkt dieses Buch in den Lesern die gro\u00dfe Bedeutung des Wertes des gegenseitigen Respektes voreinander\u201c. Und dieser Respekt muss neu aufgebaut werden, vor allem in den islamfeindlichen Gruppierungen. Es ist Aufgabe der Musliminnen und Muslime heute, die \u00c4ngste der B\u00fcrger vor dem Islam durch Aufkl\u00e4rung und Sichtbarkeit der muslimischen B\u00fcrgerInnen abzubauen, denn wie das Wort schon sagt, hat Islamophobie mit Angst zu tun. Rechtsradikale Gruppierungen manipulieren diese Angst, indem sie den Mythos der islamischen Eroberung des Westens erfinden und den Menschen propagandistisch vorf\u00fchren.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich kurz auf die Er\u00f6rterung des Inhalts der Studie von Dr. Ineke van der Valk \u00fcbergehen. In der Einleitung spricht die Autorin die beunruhigende Zunahme der islamfeindlichen Haltungen in den Niederlanden nach dem 11. September und den Mord am Filmproduzenten Theo van Gogh durch einen Niederl\u00e4nder marokkanischer Herkunft an. Da das Ph\u00e4nomen zunimmt, ist es von wesentlichem Belang, es zu analysieren und Studien \u00fcber die Islamfeindlichkeit zu verfassen, um die Beweggr\u00fcnde zu verstehen, die Menschen dazu f\u00fchren, islamfeindlich zu denken und zu handeln.<\/p>\n<p>Kapitel 2 beleuchtet anhand der Analyse des Konzeptes und des Ph\u00e4nomens das Ausma\u00df der Theoriebildung in der internationalen Literatur. In dieser Hinsicht finde ich es vor allem wichtig, den Begriff, wie Dr. Ineke van der Valk es tut, historiographisch zu ergr\u00fcnden. Denn die Geschichte des Kolonialismus und dann der Befreiung vom Kolonialismus haben dazu beigetragen, den aktuellen islamophoben Diskurs zweifach zu gestalten. Auf der einen Seite haben wir die kulturell orientierte islamfeindliche Rhetorik, die auf den kolonialen Orientalismus zur\u00fcckgeht, der Muslime in erster Linie als exotisch betrachtet, und auf der anderen Seite die islamfeindliche Vorstellung, die sie als pl\u00fcndernde Angreifer betrachtet, die den Westen durch die Migrationsbewegungen erobern m\u00f6chten. Islamophobie ist eine Form des Rassismus, die das Ziel verfolgt, Menschen, die dem Islam angeh\u00f6ren, aus der Gesellschaft zu isolieren und zu stigmatisieren. Um dies zu erreichen, werden Mythen und Vorurteile durch effektive Propaganda in \u201eWahrheit\u201c verwandelt und als Wahrheiten gefestigt und verewigt. zutrifft, als dem Islam zugeh\u00f6rig betrachtet werden. Die Islamophobie als moderne Variante des Ausschlusses und der Diskriminierung bringt notwendigerweise religions-bezogene und h\u00e4ufig auch ethnische und geschlechterbezogene Aspekte mit sich. Diese sind alle eng miteinander verbunden und erkl\u00e4ren somit auch, warum die Frauen die Hauptziele des islamfeindlichen Diskurses sind.<\/p>\n<p>In Kapitel 3 werden die Ausdrucksformen der Islamophobie im politischen und \u00f6ffentlichen Raum durch die Analyse von Dokumenten, einschlie\u00dflich Stellungnahmen und Ver\u00f6ffentlichungen im Internet, behandelt. Darauf folgt eine Bewertung insbesondere der PVV sowie eher traditioneller, extremrechter und rechtsextremistischer Gruppen. Das Kapitel ist vor allem deswegen interessant, weil die Autorin das breite Spektrum des islamfeindlichen Diskurses in den Niederlanden er\u00f6rtert und aufzeigt, wie viele so verschiedene Gruppierungen dasselbe Feindbild Islam aufbauen.<\/p>\n<p>Kapitel 4 liefert einen \u00dcberblick \u00fcber die in den letzten Jahren ver\u00fcbten Gewalttaten gegen die Pr\u00e4senz oder angenommene Pr\u00e4senz islamischer Gebetsst\u00e4tten. Es wird untersucht, ob sich in diesem Verhalten bestimmte Muster erkennen lassen. Kommt es in bestimmten Orten oder St\u00e4dten h\u00e4ufiger zu solchen Taten als in anderen? \u00c4hneln sich die T\u00e4ter? Die meisten F\u00e4lle betrafen Graffiti, Vandalismus und Brandstiftung. Manchmal waren die Vorf\u00e4lle f\u00fcr Muslime auch sehr beleidigend. Die Anzahl der gefassten T\u00e4ter und die dazugeh\u00f6rige Motivbestimmung waren sehr gering. Dies ist besorgniserregend, da die Dunkelziffer sehr hoch ist. Die aufgekl\u00e4rten F\u00e4lle umfassten Jugendgruppen mit ideologischen Motiven. Gewalttaten wurden zudem im Verh\u00e4ltnis h\u00e4ufiger in kleineren St\u00e4dten und Gemeinden als in Gro\u00dfst\u00e4dten ver\u00fcbt. Auch hier bemerkt man klar die \u00c4hnlichkeiten zu Deutschland, denn gerade wo weniger Muslime leben, gibt es mehr Islamophobie im etymologischen Sinne, denn wo es wenig Islam gibt, dringt das Feindbild Islam auch besser bis in die Mitte der Gesellschaft durch.<\/p>\n<p>Die gewaltfreien Aktionen gegen Moscheen werden, soweit dar\u00fcber in den Printmedien berichtet wird, in Kapitel 5 thematisiert. Es kann sicherlich mit Recht behauptet werden, dass in Aktionen solcher Art Islamophobie nicht immer eine Rolle spielt, obwohl dies durchaus m\u00f6glich ist. An dieser Stelle m\u00f6chte ich darauf hinweisen, wie schwer manchmal die Umgrenzung des Ph\u00e4nomens ist und wie hoch auch hier die Dunkelziffer ist, da viele Proteste gar nicht in die Medien gelangen. Vorl\u00e4ufig scheint es dem jedoch so zu sein, dass eine bestimmte Angst vor dem Fremden und Unbekannten eine bedeutendere Rolle bei Kampagnen dieser Art durch Anrainer spielte als explizite islamfeindliche Einstellungen. Eine genauere und detailliertere Erforschung der verschiedenen Aspekte der Kampagnen k\u00f6nnte mehr Klarheit dar\u00fcber schaffen. Dasselbe gilt mit Sicherheit auch f\u00fcr Pegida in Dresden: auch hier sollte ergr\u00fcndet werden, wie viel islamfeindlich daran ist und wie viel allgemein fremdenfeindlich, da der Islam oft auch von xenophoben Bewegungen genutzt wird, um allgemein gegen Ausl\u00e4nder vorzugehen, wie auch klar in den Protesten gegen die Asylantenheime zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Die politischen Initiativen, welche die PVV gegen Moscheen und die Errichtung von Moscheen startete, werden ebenfalls erl\u00e4utert. Kapitel 6 besch\u00e4ftigt sich mit der auf die Diskriminierung bezogenen niederl\u00e4ndischen Gesetzgebung und den k\u00fcrzlich vorgenommenen \u00c4nderungen zu den Themen Immigration, Integration und Asylverfahren der niederl\u00e4ndischen Regierung. Hier wird der Leitfrage nachgegangen, ob eine strukturelle Zunahme der Diskriminierung zu beobachten ist. Wie sieht es in wichtigen Bereichen wie Arbeitsmarkt, Bildungs- und Wohnwesen aus? Frau Dr. van der Valk zeigt in diesem Kapitel auf, wie wichtig die Erforschung der wichtigsten Lebensbereiche der Musliminnen und Muslime sein kann, um islamfeindliche Einstellungen in der Gastgesellschaft besser zu analysieren.<\/p>\n<p>Das Buch schlie\u00dft mit einer Zusammenfassung, einer Reflexion und Empfehlungen. Die Form des Rassismus entstand mit dem Hintergrund des negativen Meinungsbildes gegen\u00fcber dem Islam und den Muslimen, besonders im Zusammenhang mit den internationalen Spannungen, die durch den islamischen Terrorismus und den Krieg gegen den Terrorismus beeinflusst werden. In den letzten Jahren verschlechterte sich das Meinungsbild in den Niederlanden, anstatt sich zu verbes-sern. Die Isolation, negative Darstellung und die Darstellung der Muslime als Feinde der Gesellschaft wuchs in letzter Zeit stark an. Dies wird in diesem Buch anhand von er\u00f6rterten \u00c4u\u00dferungen aus dem Internet, Behauptungen \u00fcber den Islam von der PVV und durch den Fokus auf eine stetig wachsende anti-islamische Einstellung in den rechtsradikalen Bewegungen aufgezeigt. Dieses besorgniserregende Ph\u00e4nomen findet sich genauso auch in Deutschland, vor allem nach den Moscheeanschl\u00e4gen im Sommer 2014 und nach der Herausbildung der PEGIDA Bewegung in Dresden. Zur Verbreitung des islamfeindlichen Gedankenguts wird auch vielfach das Internet und vor allem die sozialen Medien genutzt.<\/p>\n<p>Nun sehen wir uns abschlie\u00dfend die wichtigsten Argumente der islamfeindlichen Gruppierungen in den Niederlanden an. Diese k\u00f6nnen sehr gut mit denen der deutschen islamophoben Gruppierungen verglichen werden. Es ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft, diese Argumente zu entkr\u00e4ften, um der Stigmatisierung und dem Ausschluss den Musliminnen und Muslimen aus den westlichen Gesellschaften rational und dialogisch entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>In mehr materiellen Beitr\u00e4gen auf diesen islamophoben Seiten und Foren geht es haupts\u00e4chlich um die folgenden Themen, die zugleich auch als der Kern des islamophoben Diskurses angesehen werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die totalit\u00e4re und gewaltt\u00e4tige Natur des Islam. Damit wird belegt, dass der Islam keine Religion, sondern eine Ideologie ist und deswegen verbannt werden muss.<\/li>\n<li>Die Islamisierung Europas. Dieser Prozess wird h\u00e4ufig mit dem Begriff Eurabia ausgedr\u00fcckt. Europa verliere seinen europ\u00e4isch-christlichen Charakter aufgrund vors\u00e4tzlicher Handlungen, die von Muslimen ver\u00fcbt werden und weil die islamische Identit\u00e4t ganz Europa aufgedr\u00e4ngt wird. Es wird behauptet, dass Muslime Europa erobern und es mit einer Gewaltherrschaft regieren wollen. Die Nutzung des Begriffs Eurabia soll deutlich machen, dass dieser Prozess bereits in vollem Gange ist. Die Geschichte wird h\u00e4ufig als Beweismittel herangezogen. Die fiktive Bedrohung durch die Islamisierung wird oft in obsessiver Form belebt.<\/li>\n<li>Die \u201eMasseneinwanderung\u201c. Der Zusatz des Wortes \u201eMassen\u201c soll das angeblich unkontrollierbare Ausma\u00df des Ph\u00e4nomens betonen. Zus\u00e4tzlich wird auch auf die mangelnde Integration der Muslime, ihre Unzuverl\u00e4ssigkeit und ihre vermeintlichen kriminellen Neigungen Bezug genommen.<\/li>\n<li>Die \u201eLinke Elite\u201c. Diese Gruppe und insbesondere (sozial-demokratische) Politiker sind angeblich f\u00fcr die \u201eMassenimmigration\u201c und deren Konsequenzen und somit auch f\u00fcr die Islamisierung verantwortlich.<\/li>\n<li>Die Unterdr\u00fcckung von Frauen, die haupts\u00e4chlich durch das Kopftuch symbolisiert wird.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Reflexion \u00fcber die Islamophobie im Westen aus muslimischer Sicht anhand des Buches von Dr. Ineke van der Valk von Dr. phil. Milena Rampoldi, ProMosaik &#8211; interkulturelles und interreligi\u00f6ses Portal Das Thema der Islamophobie bzw. 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