{"id":1627233,"date":"2022-07-21T13:13:17","date_gmt":"2022-07-21T12:13:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1627233"},"modified":"2022-07-21T14:03:52","modified_gmt":"2022-07-21T13:03:52","slug":"warum-kleider-nicht-nur-leute-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/warum-kleider-nicht-nur-leute-machen\/","title":{"rendered":"Warum Kleider nicht nur Leute machen"},"content":{"rendered":"<p>Dass Kleider Leute machen, war bereits Gottfried Keller im 16. Jahrhundert bewusst. Was vielen jedoch dar\u00fcber hinaus nicht augenblicklich in den Sinn kommen mag, ist die Tatsache, dass Kleider, beziehungsweise im Allgemeinen die Art und Weise wie diese produziert, konsumiert oder entsorgt werden, so viel mehr \u201amacht\u2018 &#8211; von Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Umweltsch\u00e4den beispielsweise. Diana Sanabria, die sich als Referentin f\u00fcr Weltwirtschaft mit genau diesem Thema auseinandersetzt, gibt wertvolle Einblicke dazu.<\/p>\n<p><strong><em>Liebe Frau Sanabria, vielen Dank, dass Sie sich f\u00fcr Pressenza Zeit nehmen und mit uns \u00fcber die globale Textilindustrie sprechen. Diese steht oft in der Kritik. Zahlreiche Berichte diverser Menschenrechtsorganisationen schildern beispielsweise die Missst\u00e4nde, welche in vor allem in Entwicklungsl\u00e4ndern etablierten \u201a<a href=\"https:\/\/books.google.co.uk\/books?hl=en&amp;lr=&amp;id=szGmDgAAQBAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PP1&amp;dq=sweatshop+regime&amp;ots=RGd4X_FLsX&amp;sig=2YmJCrS6B1m5YWXZ0h_3Z2pDMCk&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=sweatshop%20regime&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sweatshop Regimes<\/a>\u2018[1],[2],[3] vorherrschen. Was genau versteht man darunter?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Grunde ist ein Sweatshop Regime ein Regime, unter welchem Arbeiter*innen unter schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten. Oft befinden sich derartige Regimes in L\u00e4ndern, in denen die staatliche Kontrolle \u00fcber die Einhaltung von gesetzlichen Standards nahezu nicht existiert, wenn es \u00fcberhaupt gesetzliche Standards im Bezug auf Arbeit oder Umwelt gibt.<\/p>\n<p><strong><em>Warum existieren diese Regimes?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Sweatshop Regimes existieren, weil das aktuelle Wirtschaftssystem dies erlaubt. Ein Wirtschaftssystem, welches profitorientiert und am besten frei von Regulierungen arbeitet, degradiert Menschenrechte und sch\u00e4dliche Folgen f\u00fcr die Umwelt zu Externalit\u00e4ten, was in anderen Worten bedeutet, dass Mensch und Umwelt die von Unternehmen generierten Kosten tragen.<\/p>\n<p><strong><em>K\u00f6nnen Sie ein konkretes Beispiel geben? Inwiefern bieten diese Raum f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein konkretes Beispiel hierf\u00fcr sind L\u00f6hne. Gehen wir von einer Fabrik aus, die f\u00fcr eine europ\u00e4ische Modemarke produziert. Diese Modemarke will m\u00f6glichst preisg\u00fcnstig kaufen, was dazu f\u00fchrt, dass Produzenten, die einen Auftrag erhalten wollen, das billigste Angebot machen m\u00fcssen. Dazu werden Kosten externalisiert, indem man unter anderem Hungerl\u00f6hne an die hierzu besch\u00e4ftigten Arbeiter*innen zahlt. Diese systematische Ausbeutung wird durch verschiedene Rechtsordnungen weltweit erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong><em>Bedeutet ein Hungerlohn, dass man davon leben kann?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein, nicht unbedingt und oftmals ist ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn auch ein Hungerlohn. In L\u00e4ndern wie beispielsweise Kolumbien, Indien oder Pakistan, in welchen die Regierung den Mindestlohn festgesetzt hat, reicht dieser nicht aus, um eine Wohnung zu zahlen, sich zu ern\u00e4hren oder sich Bildung und Krankenversicherung zu leisten. Das f\u00fchrt dazu, dass Familien sich schlechter ern\u00e4hren, um beispielsweise die Bildungskosten der Kinder zu tragen.<\/p>\n<p><strong><em>Welche anderen F\u00e4lle von konkreten Menschenrechtsverletzungen werden durch dieses System verursacht?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Menschenrechtsverletzungen in diesem Kontext sind vielseitig. Zum einen sprechen wir beispielsweise von Kinderarbeit auf Baumwollplantagen, Gewalt oder sexuelle Bel\u00e4stigung entlang der Lieferkette. Man muss bedenken, dass ungef\u00e4hr 80% der Arbeiter*innen in der Textilindustrie Frauen sind. Dann sprechen wir auch von Arbeitszeiten, die \u00fcberhaupt nicht dem entsprechen, was gesetzlich oder international als Konsens betrachtet wird. Teilweise sprechen wir von Zwangsarbeit, von Risiken f\u00fcr die Gesundheit ebenso wie Einschr\u00e4nkung der Koalitionsfreiheit.<\/p>\n<p><strong><em>Warum hat sich die globale Textilindustrie in diese Richtung entwickelt? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das liegt vor allem daran, dass Unternehmen als juristische Person mit vielen Privilegen verbunden sind, die sich nicht unbedingt in der Gesellschaft widerspiegeln. K\u00fcmmern sich Unternehmen beispielsweise um Ihren Beitrag zum Gemeinwohl der Gesellschaft? Damit meine ich nicht nur die Gesellschaft, in der ein Unternehmen seinen Hauptsitz hat, sondern alle Menschen, die in irgendeiner Weise mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind: Arbeiter*innen in Bangladesch, Kund*innen in Deutschland oder Landwirt*innen auf einer Baumwollplantage in Brasilien. Einige kommen dieser Verantwortung freiwillig nach w\u00e4hrend andere nur dann reagieren, wenn es gesetzliche Pflichten gibt. In vielen F\u00e4llen werden Profite nach wie vor \u00fcber alles andere gestellt. Ist das jedoch wirklich immer zum Wohle aller?<\/p>\n<p><strong><em>Menschenrechte sind die eine Sache. Gibt es andere Bereiche, die zudem negativ beeinflusst werden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn man das vielleicht nicht unmittelbar verkn\u00fcpft ist, so sind die Folgen f\u00fcr die Umwelt aufgrund der Textilindustrie verheerend. In der Bekleidungsindustrie werden beispielsweise viele gef\u00e4hrliche Chemikalien eingesetzt, um eine bestimmte Qualit\u00e4t des Stoffes zu gew\u00e4hrleisten. Die Ableitung dieser in naheliegende Fl\u00fcsse zerst\u00f6rt \u00d6kosysteme. Au\u00dferdem ist der Verbrauch von Wasser zur Kleidungsherstellung ein Thema. F\u00fcr ein T-Shirt alleine werden ungef\u00e4hr 2.700 Liter Wasser gebraucht. Wenn wir uns klar machen, dass j\u00e4hrlich 80 Milliarden Kleidungsst\u00fccke verkauft und viele mehr produziert werden, dann kann man sich ungef\u00e4hr vorstellen, wie viel Wasser man hierzu ben\u00f6tigt. Ein weiterer Punkt ist der durch die Textilindustrie verursachte Treibhausaussto\u00df, der Sch\u00e4tzungen zufolge 10% der weltweiten CO2-Emissionen ausmacht. Das ist mehr als der Luft- und Schifffahrtsverkehr zusammen produzieren. Der jedoch vermutlich schockierendste Aspekt betrifft Kleidungsabfall. Wir sprechen von 92 Millionen Tonnen pro Jahr, ergo drei Tonnen pro Sekunde. Das ist ein Skandal.<\/p>\n<p><strong><em>Paradoxerweise tangieren diese Auswirkungen den weltweiten Kleiderbedarf nicht. Woran liegt das?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich spreche hier ungern von Bedarf. Viele Leute kaufen Kleidung nicht nach Bedarf, sondern weil sie diese haben wollen. Das geht Hand in Hand mit der sog. Scheindemokratisierung des Privilegs auf schicke Kleidung, die durch gezielte Marketingma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert wird, welche potentielle K\u00e4ufer*innen davon \u00fcberzeugen, dass auch sie privilegiert aussehen k\u00f6nnen und wollen. Das und mangelnde Information \u00fcber Missst\u00e4nde in der Textilindustrie f\u00fchren letztendlich zu hohem Kleidungskonsum.<\/p>\n<p><strong><em>Liegt die Hauptverantwortung damit bei den Kunden, die sich nicht ausreichend informieren?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein Teil der Verantwortung liegt bei den Kunden. Man muss sich zum Beispiel \u00fcber den <a href=\"https:\/\/fashionchecker.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fashion Checker<\/a> informieren. Man darf jedoch nicht den Fehler machen und die Hauptverantwortung f\u00fcr nachhaltigen Konsum vorschnell an Kunden abgegeben. Wer informiert sich denn schon wirklich vor jedem Kauf? Insbesondere wenn man bedenkt, dass Informationen oftmals nicht frei verf\u00fcgbar sind und letztendlich Unternehmen f\u00fcr die Kleidungsproduktion verantwortlich sind, so muss man diese mehr in die Verantwortung nehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1627254\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lieferkettengesetz.de_-820x446.jpg\" alt=\"Warum Kleider nicht nur Leute machen\" width=\"829\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lieferkettengesetz.de_-820x446.jpg 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lieferkettengesetz.de_-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lieferkettengesetz.de_.jpg 903w\" sizes=\"auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Welche Rolle spielen politische Akteure hierbei?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Mehrheit der Unternehmen sieht sich nicht in der Verantwortung zu handeln, wenn es keine Regulierungen gibt. Menschen- und Umweltrechte brauchen jedoch effektiven Schutz, den nur Regulierungen gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen. Ein gutes Beispiel hierf\u00fcr ist die Pharmaindustrie. Man kann nicht irgendwelche Medikamente verkaufen, ohne bestimmte Anforderungen zu erf\u00fcllen. Das ist genau der Punkt, an dem politische Akteure ins Spiel kommen, da Unternehmen externalisierte Kosten ungern internalisieren. Ein gutes Beispiel f\u00fcr eine Regulierung, die genau das beabsichtigt, ist das <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/?uri=CELEX%3A52022PC0071\">Lieferkettengesetz<\/a>, welches mehrere Regulierungen zum Schutz von Menschen- und Umweltrechten entlang der Lieferkette umfasst.<\/p>\n<p><strong><em>Das sehe ich genauso. Vielen Dank f\u00fcr die interessanten Einblicke in die Textilindustrie und alles Gute f\u00fcr Ihre weitere Arbeit! <\/em><\/strong><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Mezzadri, A., (2016).<em> The Sweatshop Regime. <\/em>United Kingdom: Cambridge University Press.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Tallon, E., (2018). <em>The Tragedy of the Commons. <\/em>Available at: <a href=\"https:\/\/amnesty.sa.utoronto.ca\/2018\/10\/17\/tragedy-of-the-commons-the-danger-behind-the-fast-fashion-industry\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/amnesty.sa.utoronto.ca\/2018\/10\/17\/tragedy-of-the-commons-the-danger-behind-the-fast-fashion-industry\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> N.a., (2021). <em>Labor Rights in the Garment Industry. <\/em>Available at: <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/topic\/womens-rights\/labor-rights-garment-industry\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hrw.org\/topic\/womens-rights\/labor-rights-garment-industry<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Kleider Leute machen, war bereits Gottfried Keller im 16. 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