{"id":1627014,"date":"2022-07-21T15:14:26","date_gmt":"2022-07-21T14:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1627014"},"modified":"2022-07-21T15:14:26","modified_gmt":"2022-07-21T14:14:26","slug":"nach-uns-die-sintflut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/nach-uns-die-sintflut\/","title":{"rendered":"Nach uns die Sintflut"},"content":{"rendered":"<p><strong>Staaten in S\u00fcdasien und weitere Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder geraten in eine ernste Energiekrise, weil Europa ihnen im Machtkampf gegen Russland das Fl\u00fcssiggas wegkauft.<\/strong><\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Jagd auf Fl\u00fcssiggas droht die Energieversorgung in zahlreichen L\u00e4ndern S\u00fcdasiens sowie anderer Weltregionen kollabieren zu lassen. Das geht aus Berichten aus Pakistan, Bangladesch, Thailand und diversen weiteren Staaten hervor. Pakistan etwa ist nicht mehr in der Lage, Fl\u00fcssiggas auf dem Spotmarkt zu erwerben, weil \u201ejedes einzelne Molek\u00fcl, das in unserer Region erh\u00e4ltlich war\u201c, von den Staaten Europas gekauft worden sei, teilt der pakistanische Erd\u00f6lminister Musadik Malik mit. Seine Regierung muss l\u00e4ngst Strom rationieren, Gesch\u00e4ftszeiten reduzieren und zeitweise gar die Versorgung von Teilen der Industrie kappen. Die zuletzt im Wachstum befindliche Exportindustrie hat mit ernsten R\u00fcckschl\u00e4gen zu rechnen. Dasselbe ist etwa in Bangladesch der Fall, wo die Bev\u00f6lkerung \u2013 ebenfalls wegen Fl\u00fcssiggasmangel \u2013 Strom-, die Industrie schmerzliche Produktionsausf\u00e4lle hinnehmen muss. Aus Thailand und weiteren L\u00e4ndern wird \u00c4hnliches berichtet. Ursache daf\u00fcr, dass die Staaten Europas \u00e4rmeren L\u00e4ndern Fl\u00fcssiggas wegkaufen, ist ihr Plan, Moskau die Eink\u00fcnfte aus dem Gasverkauf zu nehmen.<\/p>\n<h3>Kein Fl\u00fcssiggas mehr erh\u00e4ltlich<\/h3>\n<p>In S\u00fcdasien droht die Versorgung mit Fl\u00fcssiggas zu kollabieren, weil europ\u00e4ische Staaten, darunter Deutschland, um jeden Preis aus dem Bezug russischen Pipelinegases auszusteigen suchen und deshalb Fl\u00fcssiggas aufkaufen, wo auch immer dies f\u00fcr welchen Preis auch immer m\u00f6glich ist. In Pakistan etwa ist es der Regierung in der vergangenen Woche nicht gelungen, bei einer Ausschreibung f\u00fcr den Kauf von zehn gro\u00dfen Ladungen LNG (Liquefied Natural Gas, Fl\u00fcssiggas) f\u00fcr gut eine Milliarde US-Dollar auch nur ein einziges Angebot einzuholen. Bereits auf Islamabads drei vorherige Ausschreibungen war lediglich ein einziges Angebot eingegangen; der Preis von 40 US-Dollar pro MMBtu (million British thermal units, die g\u00e4ngige Einheit beim Handel von Fl\u00fcssiggas) lag weit \u00fcber dem Preis von 12 US-Dollar pro MMBtu, den Pakistan bei langfristigen Liefervertr\u00e4gen zahlt, und \u00fcbersteigt die finanziellen Kapazit\u00e4ten des Landes deutlich: Islamabad musste das Angebot ablehnen.[1] Sogar Importe, die eigentlich vertraglich fest zugesichert waren, fallen aus: LNG-Lieferanten k\u00f6nnen in Europa inzwischen so hohe Preise erzielen, dass es sich f\u00fcr sie lohnt, Pakistan zugesicherte Lieferungen nach Europa umzuleiten sowie Islamabad die f\u00e4llige Vertragsstrafe in H\u00f6he von 30 Prozent des Liefervolumens zu zahlen.<\/p>\n<h3>Strom wird gek\u00fcrzt<\/h3>\n<p>Die Folgen f\u00fcr Pakistan wiegen schwer. Rund ein Viertel der Kraftwerkskapazit\u00e4ten des Landes werden laut offiziellen Angaben mit Fl\u00fcssiggas betrieben.[2] Zwei LNG-Kraftwerke mussten mangels Nachschub bereits au\u00dfer Betrieb genommen werden. Die Ausf\u00e4lle in der Stromversorgung nehmen zu; die pakistanische Regierung hat die Arbeitsstunden im \u00d6ffentlichen Dienst gek\u00fcrzt und allerlei Einrichtungen von Fabriken bis zu Einkaufszentren zur fr\u00fcheren Beendigung ihrer t\u00e4glichen Produktion bzw. ihrer t\u00e4glichen Verkaufsstunden veranlasst.[3] In der ersten Juliwoche wurden weitreichende Betriebsstilllegungen in der pakistanischen Textilindustrie verh\u00e4ngt, um die von ihr ben\u00f6tigte Energie f\u00fcr den privaten Stromkonsum und die als vorrangig eingestufte D\u00fcngemittelproduktion zu reservieren.[4] Beobachter prognostizieren, dies werde den Aussto\u00df der pakistanischen Textilindustrie, der bereits zuvor um 30 Prozent gesunken war, um rund 50 Prozent reduzieren. Damit geraten nicht nur zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr, sondern auch die Exportziele der Branche, die sich f\u00fcr das laufende Haushaltsjahr urspr\u00fcnglich auf ungef\u00e4hr 26 Milliarden US-Dollar summierten \u2013 f\u00fcr ein Land wie Pakistan eine gewaltige Summe.<\/p>\n<h3>\u201eEuropa saugt die Welt aus\u201c<\/h3>\n<p>Die Fl\u00fcssiggasknappheit betrifft nicht nur Pakistan, sondern ganz S\u00fcdasien sowie zahlreiche L\u00e4nder S\u00fcdostasiens, Afrikas und Lateinamerikas. \u201eJedes einzelne Molek\u00fcl, das in unserer Region erh\u00e4ltlich war, ist von Europa gekauft worden, weil sie ihre Abh\u00e4ngigkeit von Russland verringern wollen\u201c, wird der pakistanische Erd\u00f6lminister Musadik Malik zitiert.[5] \u201eDie europ\u00e4ische Gaskrise saugt die Welt bis aufs Blut aus\u201c, erkl\u00e4rt ein Experte des auf Energie und Rohstoffe spezialisierten Beratungsunternehmens Wood Mackenzie. Laut dem Unternehmen haben die europ\u00e4ischen Staaten ihren Fl\u00fcssiggasimport vom 1. Januar bis zum 19. Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent gesteigert; dabei nutzen sie die Tatsache aus, dass sie erheblich h\u00f6here Preise zahlen k\u00f6nnen als die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder etwa S\u00fcdasiens. Pakistan musste seinen LNG-Import im gleichen Zeitraum mangels Angebot um 15 Prozent reduzieren, Indien um 16 Prozent; sogar China konnte nur weniger Fl\u00fcssiggas einf\u00fchren: minus 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.[6]<\/p>\n<h3>Aufschwung bedroht<\/h3>\n<p>Betroffen ist etwa Sri Lanka, wo die Fl\u00fcssiggasknappheit die zur Zeit eskalierende innere Krise und die Massenproteste gegen die Regierung von Pr\u00e4sident Gotabaya Rajapaksa weiter befeuert hat; Rajapaksa hat am Wochenende seinen R\u00fccktritt angek\u00fcndigt. Unter ernstem Mangel an LNG leidet auch Bangladesch. Das Land produziert rund die H\u00e4lfte seiner Elektrizit\u00e4t aus Gas, davon wiederum ein F\u00fcnftel aus Fl\u00fcssiggas. LNG wird wichtiger, denn die Erdgasf\u00f6rderung im eigenen Land nimmt derzeit ab.[7] In Bangladesch schl\u00e4gt sich, wie in Pakistan, der stark gestiegene LNG-Preis sehr negativ auf Lebenshaltungskosten und Industrie nieder; hinzu kommt ebenfalls, dass nicht gen\u00fcgend Fl\u00fcssiggas importiert werden kann: Das LNG-Volumen, das zuletzt ins Netz eingespeist werden konnte, ist auf die H\u00e4lfte der notwendigen Menge gesunken. Auch in Bangladesch wird der Strom schon rationiert, werden Arbeitsstunden gek\u00fcrzt, reduzierte Leistung f\u00fcr Klimaanlagen vorgegeben. Auch dort ist die Industrie betroffen, die gerade einen gewissen Aufschwung genommen und mit Erfolg die Exporte gesteigert hatte \u2013 im vergangenen Haushaltsjahr zum ersten Mal auf einen Wert von mehr als 50 Milliarden US-Dollar.[8] Die j\u00fcngste Aufw\u00e4rtsentwicklung von Bangladeschs Industrie ist damit ernsthaft bedroht.<\/p>\n<h3>Zu Lasten des Klimaschutzes<\/h3>\n<p>Fl\u00fcssiggasknappheit und -teuerung st\u00fcrzen L\u00e4nder auch in anderen Weltregionen in ernste Probleme \u2013 so etwa in S\u00fcdostasien. Thailand zum Beispiel produziert fast zwei Drittel seines Stroms aus Erdgas, davon wiederum ein F\u00fcnftel aus LNG.[9] Auch dort ist wegen sinkender eigener Erdgasproduktion die Einfuhr von Fl\u00fcssiggas strategisch wichtig, kann jedoch wegen der dramatisch gestiegenen Preise nicht mehr im n\u00f6tigen Umfang finanziert werden. Dies wiegt umso schwerer, als gegenw\u00e4rtig Tourismus und Industrie nach den Einbr\u00fcchen in der Covid-19-Pandemie wieder in Schwung kommen und der Erdgasverbrauch deshalb steigt. Die Regierung in Bangkok hat inzwischen beschlossen, die bereits geplante Schlie\u00dfung besonders klimasch\u00e4dlicher Kohlekraftwerke aufzuschieben; dar\u00fcber hinaus sind staatliche Importeure dazu \u00fcbergegangen, die Fl\u00fcssiggasl\u00fccke durch Kauf und Verfeuerung von Diesel und Erd\u00f6l zu stopfen. Dies geht, \u00e4hnlich wie entsprechende Ma\u00dfnahmen in Pakistan, in Bangladesch und in zahlreichen anderen L\u00e4ndern, zu Lasten des Klimaschutzes \u2013 auch dies eine Folge der westlichen Embargopolitik gegen Russland, die dem verbissenen Machtkampf gegen den gro\u00dfen Rivalen Vorrang vor der Versorgung \u00e4rmerer L\u00e4nder mit Energie und mit Nahrungsmitteln einr\u00e4umt (german-foreign-policy.com berichtete [10]).<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>[1], [2] Saeed Shah, Anna Hirtenstein: Europe Scoops Up LNG, Choking Off Power Supplies in Poorer Nations. wsj.com 07.07.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[3] Haris Zamir: Pakistan blackouts widen as energy crisis deepens, fuel prices soar. spglobal.com 15.06.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[4] Pakistan: Textile industrie to remain closed amid shortage of gas supply. aninews.in 01.07.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[5], [6] Saeed Shah, Anna Hirtenstein: Europe Scoops Up LNG, Choking Off Power Supplies in Poorer Nations. wsj.com 07.07.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[7] Faisal Mahmud: Frequent Power Cuts Hitting Bangladesh. voanews.com 09.07.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[8] Nasrul: Use gas and electricity judiciously. dhakatribune.com 06.07.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[9] Stephen Stapczynski, Ann Koh: Thailand at Risk of Fuel Crunch With Imported Gas Too Pricey. bloomberg.com 22.06.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[10] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8940\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungerkrise (III).<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staaten in S\u00fcdasien und weitere Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder geraten in eine ernste Energiekrise, weil Europa ihnen im Machtkampf gegen Russland das Fl\u00fcssiggas wegkauft. 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