{"id":1626877,"date":"2022-07-20T09:48:47","date_gmt":"2022-07-20T08:48:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1626877"},"modified":"2022-07-20T09:48:47","modified_gmt":"2022-07-20T08:48:47","slug":"notenbanken-enteignen-sparer-und-machten-reiche-zu-superreichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/notenbanken-enteignen-sparer-und-machten-reiche-zu-superreichen\/","title":{"rendered":"Notenbanken enteignen Sparer und machten Reiche zu Superreichen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Es fand eine der gr\u00f6ssten Umverteilungen der Geschichte statt. Jetzt setzt die Inflation noch einen drauf.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:gasche@infosperber.ch\">Urs P. Gasche<\/a><\/em>\u00a0<em>f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber \u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>Sparen bringt seit Jahren keinen Zins mehr. Mit Negativzinsen und Geb\u00fchren wird das Gesparte kleiner Leute h\u00e4ppchenweise enteignet.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Preise von Immobilien und Aktien masslos in die H\u00f6hen geschossen. Die Besitzenden werden ohne eigene Leistung zu Multimillion\u00e4ren und Milliard\u00e4ren, w\u00e4hrend unz\u00e4hlige Mieter und Mieterinnen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden.<\/p>\n<p>Diese Umverteilung von Verm\u00f6gen ist das Resultat einer eigenm\u00e4chtigen Politik der Notenbanken, namentlich der Europ\u00e4ischen Zentralbank EZB, der Bank of England, der US-Notenbank FED und der Schweizerischen Nationalbank SNB.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-box\">\n<blockquote>\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Umverteilung auch mit steigenden Preisen<\/strong><\/p>\n<p>Die gewaltige Umverteilung als Folge der Politik der Notenbanken ist noch nicht alles: In den USA und in EU-Staaten und in etwas geringerem Ausmass auch in der Schweiz f\u00fchren stark steigende Preise zu einer sinkenden Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung. Die Inflation enteignet Rentner, Lohnabh\u00e4ngige und Menschen, die von Erspartem leben. Infosperber geht in einem zweiten Teil auf die Folgen der Inflation ein.<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Eigentlich w\u00e4re es Aufgabe der Notenbanken, den Wert und die Kaufkraft des Geldes dauerhaft zu sichern. Stattdessen finanzieren sie seit Jahren die <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/mit-negativ-zinsen-noch-tiefer-in-die-sackgasse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schuldenpolitik<\/a>\u00a0von eigentlich bereits zahlungsunf\u00e4higen Staaten. Und sie halfen schwachen Unternehmen und Banken, weiterhin Gewinne zu machen. Mit dieser abgestimmten Geldpolitik setzten die Notenbanken den effizienten Wettbewerb ausser Kraft, griffen selbstherrlich in die Marktwirtschaft ein.<\/p>\n<p>Die Marktwirtschaft werde \u00abteilweise ausgehebelt\u00bb, stellte NZZ-Wirtschaftsredaktor Michael Ferber schon am 7. Oktober 2021 fest.<\/p>\n<p>Was die Notenbanken auf den Finanzm\u00e4rkten anstellten und anstellen, ist auch wissenschaftlich in keiner Weise abgest\u00fctzt:<\/p>\n<ul>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften geht davon aus, dass Notenbanken die Zinss\u00e4tze auf null oder unter null dr\u00fccken.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass Notenbanken die Zinss\u00e4tze derart manipulieren, dass die Zinsen ihre Preisfunktion auf den Kapitalm\u00e4rkten nicht mehr erf\u00fcllen.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass sich insolvente Staaten und Grossbanken mit Hilfe der Notenbanken fast beliebig weiter verschulden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch beschreibt die enormen Risiken von spekulativen Derivat-Gesch\u00e4ften, welche 2008 zur Finanzkrise gef\u00fchrt haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur dank der EZB konnte beispielsweise Italien \u2013 obwohl bereits lange bis \u00fcber den Hals verschuldet \u2013 jahrelang Staatsanleihen mit einer langen zehnj\u00e4hrigen Laufzeit zu einem l\u00e4cherlichen Zins von j\u00e4hrlich 1 Prozent aufnehmen. Mit solchem Billiggeld ersetzte Italien nicht nur auslaufende Staatsobligationen, die zur\u00fcckzuzahlen waren, durch neue, sondern erh\u00f6hte die Staatsverschuldung und damit das ohnehin bereits bestehende Risiko eines Staatsbankrotts.<\/p>\n<p>Von der waghalsigen Tiefzins-Politik der eigenm\u00e4chtigen Notenbanken profitieren die ausgabefreudigen Regierenden sowie alle Unternehmen, Banken, Verm\u00f6gensverwaltungskonzerne und Privaten, die sich verschuldet haben. Die Notenbanken retten diese \u00dcberschuldeten, anstatt den Fokus auf den Werterhalt des Geldes zu legen. Allerdings gehen sie damit gewaltige Systemrisiken ein, ohne daf\u00fcr demokratisch legitimiert zu sein.<\/p>\n<p>Geprellt werden bereits seit Jahren<\/p>\n<ul>\n<li>alle, die f\u00fcr ihre Wohnungen und B\u00fcros st\u00e4ndig steigende Mietzinsen zahlen m\u00fcssen;<\/li>\n<li>alle Sparer, die Geld auf Konten liegen haben;<\/li>\n<li>alle Besitzlosen, die \u00fcber keine Immobilien, keine Aktien und keine Edelmetalle verf\u00fcgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Dem Verm\u00f6genszuwachs mit verschr\u00e4nkten Armen zusehen<\/strong><\/p>\n<p>Weil Geldanlagen keine Ertr\u00e4ge mehr bringen, fliessen Milliarden in Materielles wie Immobilien und Aktien von Unternehmen, deren Werte steil gestiegen sind.<\/p>\n<p>Konkret: Die Kosten von\u00a0<em>Wohneigentum<\/em>\u00a0und anderen\u00a0<em>Immobilien\u00a0<\/em>verdoppelten sich\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spglobal.com\/spdji\/en\/indices\/indicators\/sp-corelogic-case-shiller-us-national-home-price-nsa-index\/#overview\">in den USA<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.schweizeraktien.net\/blog\/2021\/11\/12\/immobilienmarkt-schweiz-fast-alle-zeichen-stehen-weiter-auf-boom-45696\/\">in der Schweiz<\/a>\u00a0innerhalb von nur zwanzig Jahren. In grossen St\u00e4dten stiegen ihre Preise sogar um 130 bis 200 Prozent. Die Besitzenden konnten mit verschr\u00e4nkten Armen zusehen, wie ihre Verm\u00f6gen anschwollen.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt f\u00fcr Besitzende von Aktienpaketen: Deren Preise \u2013 gemessen am Dow-Jones- und DAX-Index \u2013 haben sich seit dem Tief der Finanzkrise von 2009 mehr als verdreifacht \u2013 ganz abgehoben von der realen wirtschaftlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen investierten das bei Banken erh\u00e4ltliche Gratisgeld sowie Gewinne nicht etwa in die reale Wirtschaft \u2013 jedenfalls nur zum kleinsten Teil. Vielmehr spekulierten sie damit an den B\u00f6rsen. Sie kauften sogar <em>Milliardenpakete eigener Aktien<\/em> auf, was die Kurse der restlichen Aktien ihres Unternehmens zus\u00e4tzlich in die H\u00f6he trieb. Solche Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe seien \u00abzuweilen nichts anderes als\u00a0legaler Betrug, weil sie den\u00a0Aktienkurs\u00a0pushen, die\u00a0Verg\u00fctung des Managements\u00a0treiben und keinen\u00a0messbaren Beitrag zur Zukunft der Firma\u00a0leisten\u00bb, kommentierte Finanzjournalist Gabor Steingart.<\/p>\n<p><strong>Wettgesch\u00e4fte in H\u00f6he mehrerer Millionen Milliarden<\/strong><\/p>\n<p>Zum Bek\u00e4mpfen der jetzt starken Inflation m\u00fcssten die Notenbanken die Zinss\u00e4tze viel st\u00e4rker erh\u00f6hen, als sie es nun in Minischritten tun. Doch \u00fcberschuldete Staaten und Unternehmen, die bisher von den Notenbanken so verh\u00e4tschelt wurden, k\u00f6nnten stark erh\u00f6hte Zinsen f\u00fcr ihre Schuldenbergen nicht zahlen.<\/p>\n<p>Selbst Zinss\u00e4tze, die nur m\u00e4ssig steigen, k\u00f6nnten noch eine andere, oft \u00fcbersehene Spekulations- und Schuldenblase zum Platzen bringen: Bei der Spekulation mit Derivaten, die h\u00e4ufig auf Kredit erfolgt, geht es in der Schweiz um Kontraktwerte von mehreren Millionen Milliarden (<em>Millionen Milliarden<\/em>) Franken. Das meiste sind Wetten auf Schwankungen der Aktienkurse. Wenn eine Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, k\u00f6nnte \u00abdiese riesige Menge an Derivaten eine unkontrollierbare Kettenreaktion erzeugen\u00bb, warnte Finanzprofessor Marc Chesney von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Viele \u00d6konomen bef\u00fcrchten, dass die Wirtschaft desto st\u00e4rker zusammenbricht, je l\u00e4nger die Notenbanken mit der Politik der zu tiefen Zinsen, der Finanzierung von Staatsdefiziten und der Rettung von beinahe bankrotten, hoch verschuldeten Banken und Unternehmen fortfahren.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftsgeschichte gibt diesen Warnern bisher recht: Extreme Geldentwertungen und megahohe Schuldenberge endeten stets mit verheerenden Wirtschafts- und Sozialkrisen.<\/p>\n<p><strong>Lauter Altlasten f\u00fcr kommende Generationen<\/strong><\/p>\n<p>In den hochentwickelten L\u00e4ndern hat sich die heutige Generation nicht etwa derart riskant verschuldet, um kommenden Generationen eine tolle Infrastruktur und einen aufger\u00e4umten Planeten zu hinterlassen, auf dem es ausser den Schulden keine weiteren Altlasten gibt. Im Gegenteil: Es wird heisser auf der Erde, es gibt immer weniger Tier- und Pflanzenarten, die Weltmeere werden noch st\u00e4rker gepl\u00fcndert und verschmutzt. Unersetzbare Urw\u00e4lder werden weiter dezimiert. Und den liegengelassenen hochradioaktiven Atomm\u00fcll m\u00fcssen k\u00fcnftige Generationen noch f\u00fcr Hundertausende von Jahren sicher lagern.<\/p>\n<p><strong>Traum vom ewigen Wirtschaftswachstum<\/strong><\/p>\n<p>Die Volkswirtschaften praktisch aller Industriestaaten der OECD w\u00e4ren bereits seit \u00fcber zwanzig Jahren \u2013 gemessen am Bruttoinlandprodukt BIP \u2013 nicht mehr gewachsen, wenn sie sich nicht <em>in \u00e4hnlichem Mass zus\u00e4tzlich h\u00e4tten verschulden<\/em> k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bereits vor zehn Jahren stellte\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/wachstum\/in-memoriam-hpg-das-wirtschaftswachstum-beruht-auf-pump\/\">Hanspeter Guggenb\u00fchl<\/a>\u00a0fest: \u00abEine wachsende Wirtschaft, so w\u00fcrde man meinen, nutzt ihr Wachstum, um die Schulden zu senken. Doch die Realit\u00e4t ist umgekehrt. Die Staaten nehmen zunehmende Verschuldung in Kauf, um das Wachstum der Wirtschaft zu f\u00f6rdern [\u2026] In den meisten Industriestaaten wuchsen die Staatsschulden prozentual \u2013 zum Teil sogar absolut \u2013 st\u00e4rker als das Bruttoinlandprodukt. Mit anderen Worten: Das Wachstum basiert auf Pump, auf Verschuldung. Ohne die massive Staatsverschuldung w\u00fcrde die Wirtschaft in vielen Industriestaaten schon seit langem nicht mehr wachsen.\u00bb<\/p>\n<p>Diese Entwicklung setzt sich bis heute fort: Ohne zus\u00e4tzliche Schulden gab und gibt es in fast allen Industriestaaten kein fl\u00e4chendeckendes Wirtschaftswachstum mehr. Trotzdem wurde keine neue Wirtschaftspolitik eingeleitet, die nicht mehr darauf angewiesen ist, dass das Bruttoinlandprodukt BIP weiterw\u00e4chst. Allerdings werden Wege dazu an Universit\u00e4ten auch nicht gelehrt.<\/p>\n<p><strong>Es drohen Arbeitslosigkeit und Elend<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Kapitalmarkt galt lehrbuchm\u00e4ssig die Regel: Je h\u00f6her die Schulden und je h\u00f6her das Ausfallrisiko, desto h\u00f6her sind die j\u00e4hrlichen Zinsen f\u00fcr diese Schulden. Doch mit ihrer Niedrigzinspolitik haben die Notenbanken diese Regel ausgehebelt: In den vergangenen Jahren konnte mit Milliarden in grosse unmessbare Risiken investiert werden, ohne als Risikopr\u00e4mie h\u00f6here Zinsen daf\u00fcr zahlen zu m\u00fcssen. Besonders deutlich wird dies bei der EU, weil Krisenl\u00e4nder nicht den ad\u00e4quaten Risikozins f\u00fcr ihre Schuldenlast tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenn die Nationalbanken die Zinsen so erh\u00f6hen, dass die Inflation wenigstens auf zwei Prozent zur\u00fcckgeht, drohen Zahlungsausf\u00e4lle und\u00a0eine allgemeine W\u00e4hrungs-, Euro- und Wirtschaftskrise. Ein Crash w\u00fcrde zwar auch Reiche und Superreiche treffen. Aber den sozial und wirtschaftlich Schw\u00e4chsten erginge es mit Abstand am schlechtesten: Es w\u00fcrde sie hohe Arbeitslosigkeit und Elend erwarten. Es k\u00e4me zu unw\u00e4gbaren sozialen und politischen Verwerfungen.<\/p>\n<p><strong>Ein m\u00f6glicher Ausweg<\/strong><\/p>\n<p>Ein Ausweg aus der Sackgasse w\u00e4ren <em>geordnete und gestaffelte Schuldenschnitte<\/em> und eine geordnete Abkehr von einer Wirtschaftspolitik, welche die Probleme der reichen Industriestaaten mit noch mehr Wirtschaftswachstum, also noch mehr Energie, Rohstoffen, Erwerbsarbeit, Konsum und Abfall zu l\u00f6sen sucht \u2013 und auch mit noch mehr Schulden, falls es n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glichst starkes BIP-Wachstum als oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik geh\u00f6rt in die Mottenkiste des vergangenen Jahrhunderts.<\/p>\n<p><strong>Warnende Stimmen bleiben ungeh\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p>Das Festhalten am Prinzip Hoffnung, also unbeirrtes Warten und Vertr\u00f6sten auf ein Wachstum, das nicht mit Schulden zustandekommt, sowie ein weiteres Durchwursteln mit Billiggeld untergraben das Vertrauen in den Wert des Geldes und erh\u00f6hen das Systemrisiko.<\/p>\n<p>\u00abNur ein Narr kann glauben, dass die superexpansive Geldpolitik [der Notenbanken] endlos weitergef\u00fchrt werden kann\u00bb, schrieb Ernst Baltensperger, emeritierter Volkswirtschaftsprofessor an der Universit\u00e4t Bern, in der NZZ vom 1. Dezember 2021. Der \u00d6konom warnte davor, das Inflationsrisiko auf die leichte Schulter zu nehmen: \u00abFundamental ist die Situation heute sogar viel explosiver als damals [hohe Inflation nach dem \u00d6lpreisschock von 1973]. Ein Ausstieg aus der superexpansiven Geldpolitik wird bei der enormen Verschuldung von Staat und Privatsektor politisch noch weit schwieriger sein.\u00bb<\/p>\n<p>Davut C\u00f6l, Autor des Buches\u00a0<a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/detail\/ISBN-9783734597848\/C%F6l-Davut\/Verstehen-Sie-Geld\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00abVerstehen Sie Geld? \u2013 Zusammenh\u00e4nge verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt\u00bb<\/a>,<em>\u00a0<\/em>kam 2017 zum Schluss, das Wirtschaften auf Pump k\u00f6nne \u00abdie Stunde der Wahrheit nur hinausz\u00f6gern\u00bb. Die anhaltende Politik der Geldschwemme \u00ab\u00fcbert\u00fcncht und vergr\u00f6ssert die Gefahr einer neuen grossen Finanzkrise\u00bb.<\/p>\n<p>Welches der Ausl\u00f6ser eines drohenden Kollapses sein wird, kann niemand voraussagen. Aber ohne einen geordneten Ausstieg aus der Geld- und \u00dcberschuldungskrise scheint ein Crash unvermeidlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es fand eine der gr\u00f6ssten Umverteilungen der Geschichte statt. Jetzt setzt die Inflation noch einen drauf. Urs P. Gasche\u00a0f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber \u00a0\u00a0 Sparen bringt seit Jahren keinen Zins mehr. 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Infosperber will die grossen Informations-Medien nicht konkurrenzieren, sondern diese erg\u00e4nzen. \u00a9 Das Weiterverbreiten s\u00e4mtlicher auf dem gemeinn\u00fctzigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne K\u00fcrzung und mit Quellenangaben (Autor und \u00abInfosperber\u00bb) verbreitet werden. Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe m\u00f6glichst schon am Anfang des Artikels mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. F\u00fcr das Verbreiten von gek\u00fcrzten oder abge\u00e4nderten Texten ist das schriftliche Einverst\u00e4ndnis der AutorInnen erforderlich.\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.infosperber.ch\/\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/infosperber\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Notenbanken enteignen Sparer und machten Reiche zu Superreichen","description":"Es fand eine der gr\u00f6ssten Umverteilungen der Geschichte statt. 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