{"id":1625282,"date":"2022-07-18T08:49:14","date_gmt":"2022-07-18T07:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1625282"},"modified":"2022-07-18T08:49:14","modified_gmt":"2022-07-18T07:49:14","slug":"ich-versuche-in-bilder-umzusetzen-wovon-es-keine-bilder-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/ich-versuche-in-bilder-umzusetzen-wovon-es-keine-bilder-gibt\/","title":{"rendered":"\u201eIch versuche, in Bilder umzusetzen, wovon es keine Bilder gibt\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die peruanische Fluxus-K\u00fcnstlerin und Feministin Daniela Ortiz\u00a0 ist in antikolonialen und antirassistischen Bewegungen aktiv und k\u00e4mpft f\u00fcr die Rechte von Migrant*innen. Sie lebte mehrere Jahre in Spanien. Das Interview f\u00fchrten Camila Parodi, C\u00e9sar Saravia und Maru Waldh\u00fcter.<\/strong><\/p>\n<p>Im Alter von 21 Jahren beschloss Daniela, in Spanien zu leben. \u201eMein Bild von Europa war damals stark idealisiert. Schuld daran ist unsere koloniale Weltsicht, die uns an die \u00dcberlegenheit Europas gegen\u00fcber dem globalen S\u00fcden glauben l\u00e4sst.\u201c Dieses Bild verfl\u00fcchtigte sich schnell, als Daniela von der Gewalt an den Grenzen, den Abschiebungen und der Verfolgung Tausender Migrant*innen aus lateinamerikanischen und afrikanischen L\u00e4ndern erfuhr. Daniela engagierte sich in Migrant*innenorganisationen und setzte sich f\u00fcr die Schlie\u00dfung der Abschiebegef\u00e4ngnisse ein. Nach der Geburt ihres Babys gr\u00fcndete sie zusammen mit anderen Migratinnen die Initiative \u201eMadrecita\u201c, die gegen den Entzug des Sorgerechts als eine Form der Gewalt gegen migrierende Menschen mit Kindern k\u00e4mpft. Vor zwei Wochen ging das Massaker an mindestens 37 Migranten an der von Marokko bewachten spanischen Grenze in Melilla durch die Presse. Offensichtlich kein Unfall, sondern Ergebnis einer Politik, die auf institutionalisiertem Rassismus und imperialistischer Logik beruht. Wir sprachen mit Daniela \u00fcber die aktuelle europ\u00e4ische Migrationspolitik, ihre k\u00fcnstlerische Arbeit und ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate.<\/p>\n<p><strong>Du hast vor kurzem einen Brief an das Kunstmuseum Reina Sofia geschickt und um die R\u00fcckgabe deiner Arbeiten gebeten.\u00a0 Hintergrund war der NATO-Gipfel, der Ende Juni in Madrid stattfand. Wie h\u00e4ngt das zusammen, und um was ging es dir? <\/strong><\/p>\n<p>Wie man bereits hat kommen sehen, denke ich zumindest, hat sich bei diesem NATO-Gipfel in Madrid die absolute Aggressivit\u00e4t hinsichtlich der imperialen Ordnung verfestigt: Die NATO-Mitgliedsstaaten und vor allem die USA wollen um jeden Preis verhindern, dass es andere M\u00e4chte gibt, und zwar nicht nur: keine anderen Milit\u00e4rm\u00e4chte, sondern auch keine anderen Wirtschaftsm\u00e4chte. Denn bei der Erkl\u00e4rung zu China geht es haupts\u00e4chlich um Wirtschaft. Also, China stellt jetzt keine milit\u00e4rische Gefahr f\u00fcr die USA oder Europa dar, trotzdem muss sich China und jedes andere Land und jeder Staatenbund, der sich dem vordiktierten Wirtschaftsmodell widersetzt, auf einen Wirtschaftskrieg gefasst machen.\u00a0 Andererseits ging es, glaube ich, auch um eine Art Vorbereitung auf das, was sie als Dritten Weltkrieg bezeichnen. Die Aufnahme Finnlands und Schwedens stellt eine enorme Eskalation des Ukraine-Konflikts dar; damit wurde quasi f\u00fcr die Ausweitung des Kriegs gestimmt. Gleichzeitig werden der Krieg und die Angriffe auf das kurdische Volk versch\u00e4rft. Und dann hatte Spanien noch darauf gedr\u00e4ngt, dass die so genannten \u201eMigrationsstr\u00f6me\u201c in die Agenda des NATO-Gipfels aufgenommen werden, um das System der Migrationskontrolle noch weiter zu militarisieren. Dabei ist das Gewaltniveau jetzt schon absurd hoch, das Massaker an mindestens 37 Migranten hat das deutlich gezeigt, und wir alle wissen, wenn Staat und Medien etwas verbergen wollen, dann erf\u00e4hrt man dar\u00fcber auch nichts. Das j\u00fcngste Massaker von <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/flucht-migration\/melilla-mindestens-23-menschen-sterben-am-grenzzaun\/\">Melilla<\/a> fand jedoch vor laufenden Kameras statt und wurde von allen spanischen Beh\u00f6rden gerechtfertigt. Hier wird die Position sichtbar, die sie im Rahmen des NATO-Gipfels konsolidieren und in eine Form bringen konnten, um den Krieg gegen den globalen S\u00fcden zu intensivieren, der immer akuter wird und sich besonders drastisch auf die Migrierenden auswirkt. Melilla ist kein Einzelfall; im vergangenen Jahr starben viertausend Menschen in den Grenzgebieten, soweit wir wissen, also, soweit die Medien dar\u00fcber berichten.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend des Gipfels nahmen die First Ladies der NATO-Staaten an einem Rahmenprogramm teil, das das spanische K\u00f6nigshaus f\u00fcr sie organisiert hat. Da war auch ein Besuch im Kunstmuseum Reina Sofia vorgesehen, und es ging im Wesentlichen darum, sich vor dem Gem\u00e4lde <em>Guernica <\/em>fotografieren zu lassen. Zelenski hatte n\u00e4mlich einen Monat zuvor bei einer Rede im spanischen Parlament die Situation in der Ukraine mit der Bombardierung von Guernica verglichen, die, wie wir wissen, politisch und historisch nichts mit dem heutigen Konflikt zu tun hat. Hier wurde Manipulation bewusst zugelassen, auf Kosten der politischen Integrit\u00e4t. Als K\u00fcnstler*innen m\u00fcssen wir auf kultureller Ebene die materielle Frage in unserer Arbeit bewahren, die Museen konzentrieren sich leider ausschlie\u00dflich darauf. Aber wer sch\u00fctzt den politischen Charakter von Kunstwerken, die ausdr\u00fccklich als Form des Protests und der Anklage konzipiert wurden? Einerseits erschien es mir sehr wichtig, diese Frage zu stellen.\u00a0 Andererseits bringt es mich als K\u00fcnstlerin in eine sehr unangenehme Situation: Eins meiner Werke mit einer klaren k\u00e4mpferischen Position wird in einem Museum ausgestellt, das einer eindeutig imperialistischen Organisation erlaubt, ein anderes Kunstwerk, n\u00e4mlich <em>Guernica,<\/em> f\u00fcr seine Zwecke zu verwenden.\u00a0 Deshalb habe ich mich entschlossen, diesen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/danillaortiz\/status\/1542543928800542720?cxt=HHwWgIC86fnhm-gqAAAA\">Brief<\/a> zu schreiben, und soviel ich wei\u00df, haben auch andere K\u00fcnstler*innen und Kulturbegeisterte im spanischen Kontext dar\u00fcber diskutiert, wie man damit umgehen soll.<\/p>\n<p><strong>Was ist mit den \u00fcbrigen K\u00fcnstler*innen, mit denen das Museum arbeitet? Hat dein Brief noch mehr ausgel\u00f6st?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, der europ\u00e4ische Kontext ist ziemlich anders als der in Lateinamerika. Der kulturelle Disput und die Medienarbeit im europ\u00e4ischen Raum sind schon beeindruckend. Eine Hochleistungs-Propaganda- und Ideologiemaschine berichtet \u00fcber 60.000 Tote und Verschwundene an den Grenzen, w\u00e4hrend der soziale Friede einfach weiterbesteht \u2013 unter einer angeblich fortschrittlichen Regierung mit Beteiligung einer Partei wie <em>Podemos<\/em>. Beides existiert nebeneinander, das funktioniert in Spanien und in ganz Europa. Nat\u00fcrlich gibt es dort auch seit vielen Jahren linke, antiimperialistische Gegenbewegungen, die zu konkreten Themen mobilisieren, zum Beispiel <em>Extinction Rebellion<\/em>, die vor dem Bild demonstriert haben. Aber wenn wir uns zum Beispiel an die gro\u00dfen Anti-Kriegs-Demos im Jahr der Invasion im Irak erinnern, dann sehen wir, wie die Ideologiearbeit der Medien gegriffen hat, denn eine Situation wie diese bringt heute kaum noch jemanden aus der Fassung. Viele Leute sagen: \u201eIch finde es nicht ok, dass die Migranten an der Grenze get\u00f6tet werden\u201c. Nicht ok??? Dieses ganze Land sollte in Flammen stehen! 37 waren es letzte Woche, und es waren mindestens 30.000 in den letzten Jahren, die an der spanischen Grenze gestorben sind, und es sind sicher mehr als 70.000 an den europ\u00e4ischen Grenzen, und danach kr\u00e4ht kein Hahn. Dass etliche Mitgliedsstaaten, selbst die mit fortschrittlichen Regierungen, sich an milit\u00e4rischen Invasionen beteiligen, Krieg im Irak und in Afghanistan, \u00a0Invasionen in Libyen und in Mali\u00a0 \u2013 das wird von der europ\u00e4ischen Gesellschaft \u00a0einfach so hingenommen, und diese Akzeptanz spiegelt sich auch im kulturellen und k\u00fcnstlerischen Kontext. Und so h\u00f6rst du dann in\u00a0 pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen immer wieder ein schlaffes Bekenntnis, dass Leute nicht einverstanden sind, aber deshalb machen sie noch lange keine Anstalten, dagegen zu\u00a0 protestieren oder sich politisch zu organisieren. Null. Ich denke, dass sich hier das Aufkommen eines europ\u00e4ischen Neofaschismus abzeichnet, die extreme Rechte gewinnt ja auch immer mehr an Boden, und das ist nicht alles. Diese progressive Sozialdemokratie hat zwar nicht die Diskurse der extremen Rechten \u00fcbernommen, aber sie hat selbst in den letzten Jahren dem institutionellen Rassismus in ihrer Politik immer mehr Raum gegeben und all\u2018 die gewaltt\u00e4tigen Missst\u00e4nde zum Normalzustand erkl\u00e4rt und damit die extreme Rechte enorm gest\u00e4rkt. Und die progressive Linke in Europa wirkt auf mich leider sehr demobilisiert, so als sei ihnen die Utopie des Wandels abhanden gekommen, und stattdessen \u00a0glaubt man nun an den kapitalistischen Wohlfahrtsstaat, nach dem Motto: \u201eIch will zwar nicht ausgebeutet werden, aber ich will auch nicht, dass der Kapitalismus endet\u201c.<\/p>\n<p><strong>Du sprichst \u00f6fter von der \u201ewei\u00dfen Linken\u201c. Was sind deiner Meinung nach die wesentlichen Vers\u00e4umnisse der europ\u00e4ischen Linken und speziell der spanischen gegen\u00fcber der Migrationsbewegung?\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Massaker von Melilla hat zum Beispiel nur eine <em>Podemos<\/em>-Abgeordnete reagiert: Ione Belarra hat immerhin was dazu getwittert. Ich kenne Ione von der Kampagne f\u00fcr die Schlie\u00dfung der Abschiebegef\u00e4ngnisse (CIES) und <em>Podemos<\/em> hat eine klare Position, nicht nur zu den Morden in Melilla, sondern auch als vor zwei Jahren Panzer auf dem Strand El Tarajal in Ceuta aufgefahren sind, da ging es auch um Leben und Tod. Aber die Unterst\u00fctzung von <em>Podemos<\/em> ist eben sehr zaghaft, aus strategischen Gr\u00fcnden, um keine weiteren Konflikte zu riskieren. Sie machen zum Beispiel nicht bei der Legalisierungs-Kampagne f\u00fcr Migrant*innen mit, dabei ist das eine gro\u00dfe, massive Kampagne, die von allen antirassistischen Organisationen mitgetragen wird. Der institutionelle Rassismus im europ\u00e4ischen und spanischen Kontext ist l\u00e4ngst Normalit\u00e4t geworden. Wenn irgendwo jemand rassistisch beleidigt wird, erkl\u00e4ren sie das zum Skandal, aber dass die Einwanderungsbeh\u00f6rde Menschen illegalisiert, die Polizei sie verfolgt und abschieben l\u00e4sst, damit haben sie dann wieder kein Problem. Ich denke, das hat mit ihren politischen Absprachen mit dem PSOE zu tun. F\u00fcr die Rechte und die extreme Rechte in Europa ist Migrationskontrolle ein superwichtiges Thema. Der institutionelle Rassismus ist eine ihrer Priorit\u00e4ten. Und genau deshalb m\u00fcsste es eine Priorit\u00e4t der Linken sein, sich ganz klar zu positionieren und eine antirassistische Politik zu verfolgen. Und dass sie sich weigert, das einzusehen, ist in meinen Augen ein gro\u00dfes Defizit der wei\u00dfen Linken. Hier geht es um sehr viel, nicht nur um politische Korrektheit und das Anprangern von Alltagsrassismus. Es geht darum, dass Migrant*innen im europ\u00e4ischen Kontext zur arbeitenden Unterschicht deklassiert werden. Die Einwanderungsgesetze und die Migrationskontrolle sind darauf ausgelegt, ausbeuterische Bedingungen zu schaffen, eine Schicht von Underdogs zu erzeugen, die das kapitalistische System st\u00fctzt und der Elite zu Diensten ist. In Spanien werden Migrant*innen systematisch illegalisiert, die Situation hat sich nach der Pandemie noch versch\u00e4rft. Migrantinnen wird das Sorgerecht entzogen, ihnen werden die Kinder weggenommen, Strafverfahren mit schwerwiegenden Vorw\u00fcrfen werden eingeleitet und Abschiebeverfahren fortgesetzt und, wie ich bereits sagte, illegalisierte Arbeitskr\u00e4fte werden extrem ausgebeutet. Wer arbeitet in Spanien auf den Feldern, wer erntet, baut an und bekommt in der Produktionskette das wenigste Geld? Wer pflegt unter ausbeuterischen Bedingungen kleine Kinder und Senior*innen? Migrant*innen. Ich glaube, es sind geopolitische Gr\u00fcnde, aus denen Europa nicht zulassen kann, dass Menschen aus den L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens, die sie \u00fcberfallen, pl\u00fcndern, zerst\u00f6ren, ausbeuten, dass diese Menschen die gleichen Rechte haben wie sie, denn das w\u00fcrde bedeuten, dass wir in ein oder zwei Generationen Machtpositionen besetzen k\u00f6nnten. Und wenn wir uns in der europ\u00e4ischen Politik, in den europ\u00e4ischen Institutionen etablieren w\u00fcrden, w\u00fcrde sich die imperialistische Ordnung nicht mehr lange halten.<\/p>\n<p><strong>Meinst du, das aktuelle Geschehen in Europa k\u00f6nnte f\u00fcr Lateinamerika die falschen Signale setzen? In Spanien wird ja die rechte Partei Vox in mehreren Region immer popul\u00e4rer, aber gleichzeitig ist der Widerstand gegen rechte Tendenzen auch recht deutlich und stark, wie wir seit 2019 in Ecuador, Chile und Peru gesehen haben\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der Konflikte, Widerspr\u00fcche und Schwierigkeiten zum Beispiel im Fall von Pedro Castillo kann man nur sagen, dass das nicht die linke Regierung ist, die sich viele von uns zu Beginn seiner Amtszeit erhofft haben, und auch in Chile treten viele Konflikte zutage. Aber ich w\u00fcrde trotzdem sagen: Das Gute ist, dass ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung die linken Kandidat*innen unterst\u00fctzt. Trotz all der juristischen Kriegsf\u00fchrung und der brutalen Medienkampagnen. Es gibt noch viel zu tun, ja, aber zumindest er\u00f6ffnen sich hier M\u00f6glichkeiten, anders als im europ\u00e4ischen Raum, dort ist alles komplett blockiert. Bei uns gibt es eine andere Selbstverst\u00e4ndlichkeit, der Rechten und der extremen Rechten entgegenzutreten, daf\u00fcr sprechen viele der j\u00fcngsten Entwicklungen, und es gibt auch wirkungsvolle Mechanismen f\u00fcr solche Konfrontationen. Bei Europa habe ich den Eindruck, dass die extreme Rechte zwar schrecklich ist, viele ihrer politischen Inhalte aber trotzdem von der \u201enormalen\u201c Rechten \u00fcbernommen werden. Guck dir an, was Vox zum Thema <a class=\"glossaryLink\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/migration\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\" R\u00e4umliche Bewegungen von Menschen, die weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die Lebensverl\u00e4ufe der Wandernden haben und aus denen sozialer Wandel resultiert. Meist verbunden mit einem l\u00e4ngerfristigen Aufenthalt andernorts und als Verlagerung des Lebensmittelpunktes von Personen, Familien oder Kollektiven angelegt. Migrationen bestimmen die Menschheitsgeschichte. Der Begriff &amp;quot;Migration&amp;quot; wurde und wird dabei stets in verschiedenen Kontexten mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen und unterschiedlich konnotiert. Selten wird Migration einfach als prozesshaften Aufbruch oder Ortswechsel verstanden. Meist wird Migration als Reaktion auf Krisen, Katastrophen und Defizite gedacht und ihre Folgen als Gefahr f\u00fcr Wohlstand und kulturelle Homogenit\u00e4t d\u00e4monisiert. Heute werden Migrationen aber auch als erzwungene Wanderungen verstanden, mit denen Personen auf Menschenrechtsverletzungen, verschiedenste Formen von Gewalt und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse, auf Kolonialismus und Rassismus reagieren. Dabei kann von Migration als eine Form des Widerstands gesprochen werden. \" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Migration<\/a> in Europa zu sagen hat: Genau das wird von der angeblich progressiven Regierung gerade umgesetzt. Das finde ich \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich: Politiker*innen, die ihrem Diskurs nach eher gem\u00e4\u00dfigt wirkten, in der Praxis aber fast dieselbe Agenda verfolgen wie die extreme Rechte. Soviel zur Frage, wo die wei\u00dfe Linke gegen\u00fcber den Migrant*innen aus dem S\u00fcden auf europ\u00e4ischem Gebiet ihrem Anspruch nicht gerecht wird. Die rechtlichen, ideologischen und institutionellen Mechanismen basieren auf diesem politischen Schulterschluss, das ist derzeit f\u00fcr mich und meine Genossinnen ein wichtiges Thema. Und wir haben nicht ewig Zeit. Das Massaker im Grenzgebiet ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Die Einwanderungsgesetze m\u00fcssen abgeschafft oder radikal ge\u00e4ndert werden, es gibt Verantwortliche in der Politik, die geh\u00f6ren ins Gef\u00e4ngnis, es kann nicht sein, dass sie ewig frei herumlaufen, ohne vor Gericht gestellt zu werden aufgrund ihrer politischen und materiellen Verantwortung f\u00fcr die Verbrechen im Grenzgebiet. Das Gleiche gilt f\u00fcr den Entzug des Sorgerechts. Viele von uns beziehen sich da auch auf die M\u00fctter und Gro\u00dfm\u00fctter von der <em>Plaza de Mayo<\/em>. Mit rassistischen juristischen Argumenten nehmen sie uns die Kinder weg, diese Kinder m\u00fcssen zur\u00fcck in ihre Familien. In Lateinamerika gibt es Erfahrungen, wie man mit sowas umgeht, in Europa nicht.<\/p>\n<p><strong>Und wie bringst du deine pers\u00f6nlichen und politischen Erfahrungen und deine Solidarit\u00e4t mit den Forderungen der Migrant*innen zum Ausdruck?<\/strong><\/p>\n<p>Kunst machen ist f\u00fcr mich etwas v\u00f6llig anderes als politisch aktiv zu sein. Militanz bedeutet zum Beispiel auch viele Treffen und Versammlungen, es sind zwei ganz unterschiedliche Arten von Arbeit. Kunst mit politischen\u00a0 Inhalten ist eine Sache, und Versammlung abzuhalten eine andere, und ich denke, es ist auch wichtig, beides zu trennen, weil es eine schwierige Arbeit ist. K\u00fcnstlerische und kreative Ausdrucksformen werden genutzt, um K\u00e4mpfe zu unterst\u00fctzen. Nimm zum Beispiel die Stra\u00dfenkunstgruppe <a href=\"https:\/\/grupodeartecallejero.wordpress.com\/quienes-somos-2\/\"><em>Grupo de Arte Callejero<\/em><\/a> (GAC) oder <a href=\"https:\/\/grupoetcetera.wordpress.com\/\"><em>Grupo Etc\u00e9tera<\/em><\/a> oder die Kunstaktion <a href=\"https:\/\/muac.unam.mx\/exposicion\/el-siluetazo?lang=en\"><em>Siluetazo<\/em><\/a>, bei der etliche Leute mitgemacht haben. Viele K\u00fcnstler*innen stellen ihr Handwerkszeug in den Dienst politischer Inhalte. Mir war als K\u00fcnstlerin immer sehr wichtig, in Bilder umzusetzen, wovon keine Bilder existieren, zum Beispiel Fernandito Tupac Amar\u00fa. Er ist der Sohn von Micaela Bastidas und Tupac Amar\u00fa, und seine Geschichte ist fast v\u00f6llig vergessen. Fernandito starb in Spanien, und zwar nicht irgendwo, sondern in Lavapi\u00e9s. Dort gibt es heute eine \u00fcberaus starke antirassistische Migrant*innenbewegung. Dieser Madrider Stadtteil ist immer wieder Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen, Demonstrationen und Stra\u00dfenblockaden. Ich kann mir vorstellen, dass es dort wegen Melilla auch massive Proteste gab. Und ich denke, es war kein Zufall, dass Fernandito Tupac Amar\u00fa ausgerechnet in Lavapies landete, aber es gibt keine Bilder davon. Was du in den Geschichtsb\u00fcchern finden kannst, sind Bilder von seiner Mutter Micaela Bastida, absichtlich aufgehellt und in blond, dabei wei\u00df man, dass sie indigener und afrikanischer Abstammung war.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes w\u00fcrde ich gern zu Pflanzen, Tiere und Menschen arbeiten, die entf\u00fchrt und nach Europa gebracht wurden, um in der sogenannten V\u00f6lkerschau ausgestellt zu werden. Das war keine einmalige Sache, sondern eine g\u00e4ngige Praxis im Rahmen internationaler Weltausstellungen. Zwischen den Gem\u00e4lden erscheinen zum Beispiel die Pflanzen wie eine kleine Rebellionen der Geister gegen die koloniale Ordnung, und ich finde es wichtig, diese Ordnung zu hinterfragen, die Straffreiheit angesichts des kolonialen Kulturraubs und der Entf\u00fchrungen zu skandalisieren und die Gewalt gegen die rassifizierten Menschen, die V\u00f6lker des globalen S\u00fcdens offenzulegen. Seit 500 Jahren leisten Menschen hier dagegen Widerstand, und oft werden die Bilder dazu ausgel\u00f6scht. Ein weiteres Projekt, das ich gern machen w\u00fcrde, bezieht sich auf die antikolonialen Aufst\u00e4nde in der Karibik. Es gibt kein bibliographisches Material, das alle Widerstandsaktionen zusammenbringt. Es ist sehr schwierig, \u00fcberhaupt ein Buch zu finden, und da ich die P\u00e4dagogik als einen weiteren Schwerpunkt meiner k\u00fcnstlerischen Arbeit betrachte, denke ich viel dar\u00fcber nach. F\u00fcr mich ist es sehr wichtig, eine Sprache, eine Form und eine \u00c4sthetik einzusetzen, die sich aus dem Kontext der Kunst ergeben.<\/p>\n<p>Seit die Spanier den Boden in <a class=\"glossaryLink\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abya-yala\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\" Der Name Abya Yala kommt aus der Sprache der indigenen Guna Yala-Bev\u00f6lkerung des heutigen Panama und Kolumbien. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeutet es &amp;quot;Land in voller Reife&amp;quot; oder &amp;quot;Land des Lebens&amp;quot;. Der Begriff vor der Ankunft von Christoph Kolumbus und der Kolonisierung durch die Europ\u00e4er vergeben. In der Kosmovision indigener Gruppen Lateinamerikas war das Land als untrennbar mit den dieses bewohnenden Menschen verbunden, im Gegensatz zur europ\u00e4ischen Vorstellung, die auf der abstrakten Aufteilung von Grund und Boden als Messobjekt beruht.\u00a0 Die Verwendung des Namens Abya Yala ist heute in ganz Lateinamerika verbreitet und dr\u00fcckt eine historische und politische Gegenposition zu den europ\u00e4ischen Begriff &amp;quot;Amerika&amp;quot; oder &amp;quot;Neue Welt&amp;quot; aus, die eine europ\u00e4ische &amp;quot;Kolonialisierung der Sprache&amp;quot; untermauern.&amp;lt;br\/&amp;gt; \" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Abya Yala<\/a> betreten haben, gibt es Widerstand, und den m\u00f6chte ich in Bilder umsetzen. Neulich hat mir ein Kollege eine Liste der afrikanischen Pr\u00e4sidenten gezeigt, die in den letzten 60 Jahren ermordet wurden, und diese Liste war erschreckend lang. Ich w\u00fcrde gerne eine Bilderserie zu Ehren dieser Pr\u00e4sidenten machen, die offensichtlich antikolonial und links waren, und das Ganze als p\u00e4dagogisches Material gestalten. Ich denke, bestimmte k\u00fcnstlerische Mittel eignen sich sehr gut, um p\u00e4dagogische Prozesse in Gang zu setzen, trotzdem bleibe ich dabei: Militante politische Arbeit ist etwas ganz anderes.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Lui L\u00fcdicke<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die peruanische Fluxus-K\u00fcnstlerin und Feministin Daniela Ortiz\u00a0 ist in antikolonialen und antirassistischen Bewegungen aktiv und k\u00e4mpft f\u00fcr die Rechte von Migrant*innen. Sie lebte mehrere Jahre in Spanien. Das Interview f\u00fchrten Camila Parodi, C\u00e9sar Saravia und Maru Waldh\u00fcter. 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