{"id":1623989,"date":"2022-07-14T06:29:15","date_gmt":"2022-07-14T05:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1623989"},"modified":"2022-07-14T06:29:15","modified_gmt":"2022-07-14T05:29:15","slug":"pandemie-prekarisierung-und-paro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/pandemie-prekarisierung-und-paro\/","title":{"rendered":"Pandemie, Prekarisierung und Paro"},"content":{"rendered":"<p>In Ecuador gingen in einem landesweiten Streik 18 Tage lang \u00fcberall Menschen auf die Stra\u00dfen. Mit Stra\u00dfenblockaden und Demos legten sie bis zum 30. Juni gro\u00dfe Teile des Landes lahm. Sie riefen: \u201eMindestlohn dem Pr\u00e4sidenten, damit er merkt, wie sich das anf\u00fchlt!\u201c Dabei kann man in Ecuador von Gl\u00fcck reden, wenn man den Mindestlohn von monatlich 425 Dollar verdient. Laut Zahlen des nationalen Statistikinstituts haben n\u00e4mlich nur drei von zehn Ecuadorianer*innen eine sogenannte w\u00fcrdige Arbeit, verdienen also den Mindestlohn oder mehr. Die monatlichen Lebenshaltungskosten f\u00fcr eine vierk\u00f6pfige Familie \u00fcbersteigen diesen Mindestlohn aktuell um \u00fcber die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Zu den landesweiten Streiks hatten verschiedene indigene Organisationen aufgerufen, darunter der indigene Dachverband\u00a0<a class=\"glossaryLink\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/conaie\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\" (Confederaci\u00f3n de Nacionalidades Ind\u00edgenas del Ecuador) Dachverband der indigenen Gruppen Ecuadors, der diese bez\u00fcglich ihrer historischen Forderungen und Anspr\u00fcche auf politischer, wirtschaftlicher und soziokultureller Ebene vertritt. Vertreter*innen der CONAIE sind \u00fcber die Partei Pachakutik auch im ecuadorianischen Parlament. \" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">CONAIE<\/a>. Schnell haben sich aber viele andere Sektoren angeschlossen, etwa Studierende, Lehrer*innen und Hausfrauen, wie die Soziologieprofessorin Ana Cecilia Salazar auf einer Demo am 16. Juni in Cuenca in S\u00fcdecuador erz\u00e4hlt. Es seien wirtschaftliche Ma\u00dfnahmen erforderlich, um die Leute in der schwierigen Lage nach der Pandemie zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle Regierung setzt Sparkurs auch in der Pandemie fort<\/strong><\/p>\n<p>Indigene, B\u00e4uer*innen, Arbeiter*innen und Frauen sind besonders vom neoliberalen Sparkurs betroffen \u2013 eine Antwort auf die Wirtschaftskrise, in der sich Ecuador seit 2018 befindet. Viele werfen Rafael Correa, der bis 2017 Pr\u00e4sident Ecuadors war, vor, die Wirtschaft zu sehr vom Roh\u00f6l abh\u00e4ngig gemacht und so den Weg zur Krise geebnet zu haben. Andere hingegen kritisieren sch\u00e4rfer die neoliberale Kehrtwende der Nachfolgeregierung unter Len\u00edn Moreno, die sich unter dem aktuellen Pr\u00e4sidenten Guillermo Lasso fortsetzt. Beide Regierungen setzten, im Gegensatz zu Correa, auf Abkommen mit dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds und nahmen massive K\u00fcrzungen der Sozialausgaben vor.<\/p>\n<p>Eine Recherche des Community-Mediums\u00a0<em>Wambra<\/em>\u00a0belegt, dass zwischen 2019 und 2020 die Staatsausgaben f\u00fcr Bildung und Gesundheit drastisch gesunken, die f\u00fcr Milit\u00e4r jedoch gestiegen sind. Auf den Streikdemos in Cuenca emp\u00f6rten sich Studierende und Dozierende \u00fcber das schrumpfende Budget f\u00fcr \u00f6ffentliche Universit\u00e4ten. Auch in Ecuador ist es strukturell so, dass in Bildung und Gesundheit haupts\u00e4chlich Frauen arbeiten. Diese sind also \u00fcberproportional vom Sozialabbau betroffen. Guadalupe Zhingri,\u00a0<a class=\"glossaryLink\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/kichwa\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\" Das Kichwa ist eine indigene Sprache, die in Teilen Ecuadors und Kolumbiens gesprochen wird. Es ist eine ver\u00e4nderte Form der Quechua-Sprache, die z.B. in Bolivien, Peru und Argentinien gesprochen wird. Das Kichwa verbreitete sich durch die Eroberung des heutigen Ecuadors und Teilen Kolumbiens durch die Inka unter den sprachlich sehr unterschiedlichen indigenen Gruppen dieser Gebiete. Auf Kichwa lautet die Selbstbezeichnung der Sprache Runashimi (&amp;quot;Menschenwort&amp;quot;). Heute ist Kichwa neben Spanisch die Amtssprache in einigen von Indigenen verwalteten Gemeinden Ecuadors auf kommunaler Ebene (z. B. in Otavalo). Laut Verfassung Ecuadors aus dem Jahr 2008 gilt Kichwa landesweit als &amp;quot;Amtssprache f\u00fcr interkulturelle Beziehungen&amp;quot;, w\u00e4hrend einzige offizielle Amtssprache weiterhin Spanisch ist. Indigene Organisationen Ecuadors fordern im Angesicht des Verlustes von Sprechenden seit den 1970er Jahren den Schutz ihrer Sprache und haben die Verankerung der so interkulturellen zweisprachigen Erziehung in der Verfassung des Landes erreicht (1998). \" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Kichwa<\/a>-Indigene und Lehrerin in den s\u00fcdlichen Anden Ecuadors, berichtet, dass die Lehrer*innengeh\u00e4lter seit 14 Jahren nicht erh\u00f6ht worden seien. Grundausstattung wie Materialien f\u00fcr den Kunstunterricht, Gl\u00fchbirnen, Transport und technische Ger\u00e4te m\u00fcssten sie aus eigener Tasche zahlen, ohne dass die Regierung dies anerkenne.<\/p>\n<p><strong>Neue Gesetze sorgen f\u00fcr weitere Prekarisierung von Arbeitsbedingungen<\/strong><\/p>\n<p>Und dann kam 2020 die Covid-19-Pandemie. Es ist kein Geheimnis, dass sie Volkswirtschaften auf der ganzen Welt vor Herausforderungen stellte. In Ecuador traf sie jedoch auf ein Land in der Krise, in dem die neoliberale Strukturanpassung bereits in Gang war. Eine Ma\u00dfnahme war etwa das sogenannte Gesetz zur humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung. Im Grunde handelt es sich um ein Flexibilisierungsgesetz, das Arbeitsbedingungen prekarisiert hat. Es erlaubt zum Beispiel fristlose K\u00fcndigungen aufgrund \u201eh\u00f6herer Gewalt\u201c. In einem Bericht von September 2021 lie\u00df die Regierung verlauten, dass von M\u00e4rz bis Dezember 2020 umgerechnet \u00fcber eine halbe Millionen Arbeitspl\u00e4tze verloren gegangen sind und \u00fcber eine Millionen Menschen in dem 17-Millionen-Einwohner*innen-Land in extreme Armut gerutscht sind.<\/p>\n<p>Das Medium\u00a0<em>Wambra<\/em>\u00a0hat die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt unter Coronabedingungen auf die unterschiedliche Betroffenheit von M\u00e4nnern und Frauen analysiert. Es schl\u00fcsselte auf, dass zwar etwa doppelt so viele M\u00e4nner wie Frauen ihren Job verloren haben, aber nur registrierte Arbeiter*innen in diese Statistik einflie\u00dfen. Die Mehrzahl der Frauen arbeitet hingegen im informellen Bereich: als Stra\u00dfenverk\u00e4ufer*innen, Haush\u00e4lter*innen, M\u00fclltrenner*innen, Sexarbeiter*innen. Die Arbeitsbedingungen der informell Arbeitenden waren massiv von der Pandemie betroffen, aber sie tauchen oft nicht in den Statistiken auf. Und w\u00e4hrend sich laut nationalem Statistikinstitut die Arbeitslosenrate inzwischen wieder auf einem Niveau wie vor der Pandemie eingependelt hat, sind heute 4,6 Prozent mehr Frauen unterbesch\u00e4ftigt und verdienen im Durchschnitt etwa 50 Dollar weniger pro Monat. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds zeigt sich zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung Ecuadors. Nicht zufrieden sind hingegen die indigenen Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>Die Protestierenden haben klare Forderungen<\/strong><\/p>\n<p>Die CONAIE und andere Organisationen legten daher zu Beginn der landesweiten Streiks einen Katalog mit zehn Forderungen vor. Sie bezogen sich auf die Senkung von Lebenshaltungskosten, Absicherung von Kleinb\u00e4uer*innen und mittelst\u00e4ndischen Produzent*innen, das Verbot von Rohstoffausbeutung in indigenen Territorien und Naturschutzgebieten sowie die Wahrung indigener Rechte. W\u00e4hrend des fast dreiw\u00f6chigen Streiks warfen sich die indigenen Verb\u00e4nde und die Regierung gegenseitig mangelnde Bereitschaft zum Dialog vor. Die Vorschl\u00e4ge, die Pr\u00e4sident Guillermo Lasso zwischendurch machte, wurden von der CONAIE als ambitionslos zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Zugleich wurden die Massenproteste vor allem in den Provinzen des Andenhochlands und Amazonasgebiets kriminalisiert und mit polizeilicher Repression unterdr\u00fcckt. Eine Allianz verschiedener Menschenrechtsorganisationen z\u00e4hlt dutzende Menschenrechtsverletzungen. \u00dcber 300 Menschen wurden verletzt, f\u00fcnf Protestierende und ein Soldat kamen ums Leben. Es ist eine bittere Bilanz, die nach 18 Streiktagen bleibt. Die schlie\u00dflich erzielten Ergebnisse der Verhandlungen werden kontrovers besprochen. Die einen feiern sie als Sieg, f\u00fcr andere bleiben sie hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Unter anderem wurde eine leichte Herabsenkung des Spritpreises, der Erlass von\u00a0<a class=\"glossaryLink\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/verschuldung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\" Viele lateinamerikanische L\u00e4nder haben hohe Schulden bei der Weltbank, die Auslandsschulden genannt werden. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds legt zur Abzahlung der Schulden staatliche Sparma\u00dfnahmen fest, die zum Abbau \u00f6ffentlicher Infrastruktur f\u00fchren. So eine Schuldenspirale entsteht auch bei Privatschulden. Viele Haushalte verschulden sich zur Anschaffung von G\u00fctern und zunehmend um das \u00dcberleben zu sichern (Nahrung, Miete, Gesundheit, Bildung). Im Besonderen gelten Frauen als sehr kreditw\u00fcrdig und sind oft hoch verschuldet. Die argentinische Theoretikerin Veronika Gago spricht von &amp;quot;finanziellem Extraktivismus&amp;quot; und Disziplinierung von Frauen, die ein &amp;quot;Gehorsamsversprechen&amp;quot; in die Zukunft abgeben, und zur R\u00fcckzahlung der Schulden noch prek\u00e4rere Jobs annehmen. \" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Schulden<\/a>\u00a0in geringer H\u00f6he sowie der Schutz indigener und Naturschutzgebiete vor Rohstoffausbeutung vereinbart. Anfang Oktober 2022 soll die Umsetzung der Vereinbarung evaluiert werden. Sei die nicht zufriedenstellend, werde man erneut auf die Stra\u00dfen gehen, k\u00fcndigten die Indigenenverb\u00e4nde an.<\/p>\n<p><em>Zu diesem Thema kannst du dir auch den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/arbeit-gesundheit\/massenproteste-fuer-den-mindestlohn\/\">Audibeitrag bei onda<\/a>\u00a0anh\u00f6ren!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Ecuador gingen in einem landesweiten Streik 18 Tage lang \u00fcberall Menschen auf die Stra\u00dfen. Mit Stra\u00dfenblockaden und Demos legten sie bis zum 30. Juni gro\u00dfe Teile des Landes lahm. 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