{"id":1616941,"date":"2022-07-03T10:59:26","date_gmt":"2022-07-03T09:59:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1616941"},"modified":"2022-07-04T19:25:32","modified_gmt":"2022-07-04T18:25:32","slug":"fed-und-ezb-in-geldpolitischer-sackgasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/fed-und-ezb-in-geldpolitischer-sackgasse\/","title":{"rendered":"Fed und EZB in geldpolitischer Sackgasse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein kurzer Hintergrund zu den Aporien b\u00fcrgerlicher Krisenpolitik beim \u00dcbergang der Weltwirtschaft von der Pandemie- zur Kriegskrise.<\/strong><\/p>\n<p>Von der Pandemie in den Krieg \u2013 die Weltwirtschaft kommt offensichtlich nicht mehr zur Ruhe. Die Tagesschau sieht auf ihrer Internetpr\u00e4senz die Weltwirtschaft gar von \u201emultiplen Krisen\u201c bedroht.1 Doch wenn es um den \u00f6konomischen Fallout der rasch voranschreitenden Erosion des kapitalistischen Weltsystems geht, dann stellt sich inzwischen die Frage, ob es \u00fcberhaupt noch Sinn macht, von einer pandemie- oder kriegsbedingten Wirtschaftskrise zu sprechen, oder ob es nicht konsequenter w\u00e4re, endlich die aufeinander folgenden \u00f6konomischen Ersch\u00fctterungen als Etappen ein und desselben systemischen Krisenprozesses zu begreifen.<\/p>\n<p>Die Weltbank jedenfalls musste in ihrer j\u00fcngsten Einsch\u00e4tzung zur Weltkonjunktur ihre fr\u00fchere Wachstumsprognose deutlich nach unten revidieren.2 Demnach soll die Weltwirtschaft in diesem Jahr nur noch um 2,9 Prozent wachsen, w\u00e4hrend die Weltbank im Januar noch von 4,1 Prozent ausging. Dies w\u00fcrde nahezu einer Halbierung der globalen Konjunkturdynamik gleichkommen, da diese 2021 aufgrund der gigantischen, schuldenfinanzierten Konjunkturmassnahmen vieler Staaten satte 5,7 Prozent erreichte.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder, die soziale Stabilit\u00e4t nur bei hohen Wachstumsraten erzielen k\u00f6nnen, ist diese Konjunkturbremsung bereits gef\u00e4hrlich \u2013 gerade vor dem Hintergrund der explodierenden Lebensmittelpreise.<\/p>\n<p>\u00dcberdies warnte die Weltbank aufgrund des rasch zunehmenden Preisauftriebs vor dem zunehmenden Risiko einer l\u00e4ngeren Stagflationsperiode, \u00e4hnlich der Krisenphase in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts, als konjunkturelle Stagnation mit einer mitunter zweistelligen Inflation einherging (Siehe hierzu auch: \u201eZur\u00fcck zur Stagflation?\u201c).3<\/p>\n<p>Die OECD vollzog \u00e4hnliche Korrekturen, laut denen die Weltwirtschaftsleistung heuer nur um drei Prozent wachsen soll.4 Ende 2021 ging man noch von 4,5 Prozent aus. F\u00fcr 2023 prognostiziert der Zusammenschluss von 38 Industriestaaten ein Wirtschaftswachstum von 2,8 anstatt der zuvor angenommen 3,2 Prozent \u2013 wenn kein neuer Krisenschub dazwischenkommt, versteht sich. Mit der konjunkturellen Verlangsamung im kommenden Jahr soll laut OECD auch ein Abebben der Inflationswelle einhergehen, die von 8,5 Prozent in diesem Jahr auf 6,0 Prozent 2023 zur\u00fcckgehen soll.<\/p>\n<p>Die massiven Revisionen, die binnen eines halben Jahres von OECD und Weltbank vorgenommen werden mussten, illustrieren nicht nur die Vergeblichkeit von Wirtschaftsprognosen in der manifesten Systemkrise, in die der Sp\u00e4tkapitalismus eintritt, sie lassen auch einen sich immer deutlicher abzeichnenden Zusammenhang zwischen Inflation und Wirtschaftswachstum erkennen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem Ausbruch der Pandemie, auf den die Politik mit massiver Gelddruckerei reagierte, insbesondere um staatliche Konjunkturmassnahmen in den USA und der EU zu finanzieren, hat sich die zunehmende Teuerungsdynamik festgesetzt. Diese ist nicht nur auf den Krieg \u2013 es ist keine reine \u201ePutin-Inflation\u201c \u2013 und die gest\u00f6rten globalen Lieferketten zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern auch auf die expansive Geldpolitik der Notenbanken.5<\/p>\n<h3>Geldflut und Inflation<\/h3>\n<p>Dieser Zusammenhang zwischen der grossen pandemiebedingten Geldflut und der globalen Inflation wurde zuletzt etwa vor dem Finanzkomitee des US-Senats diskutiert, dem sich die Finanzministerin der Biden-Administration, Janet Yellen, Anfang Juni stellen musste.6 Die Vorw\u00fcrfe der republikanischen Opposition, laut denen das Weisse Haus die Inflation und das \u201e\u00dcberhitzen\u201c der Wirtschaft durch sein 1,9 Billionen Dollar umfassendes Konjunkturprogramm ausgel\u00f6st habe, sind in mehrfacher Hinsicht unredlich: Zum einen hat Donald Trump \u00e4hnlich kostspielige St\u00fctzungsmassnahmen aufgelegt, die aber vor allem Steuererleichterungen f\u00fcr Reiche und Konzerne beinhalteten, w\u00e4hrend bei Biden \u2013 allen K\u00fcrzungen zum Trotz \u2013 doch einige Erleichterungen f\u00fcr die Mittelklasse und einkommensschwache Schichten durchgesetzt werden konnten. Und gerade dieser Umstand, wonach etwa Sozialzusch\u00fcsse f\u00fcr Kinder als \u201eInflationstreiber\u201c identifiziert werden, ist dem Weissen Haus nun zum Vorwurf gemacht worden.<\/p>\n<p>Ein Blick auf das vergangene Jahr hilft, die Perspektive geradezur\u00fccken: Die an Fahrt gewinnende Inflation, die inzwischen mehr als acht Prozentpunkte erreicht, ging mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes BIP von 5,4 Prozent einher \u2013 der h\u00f6chste Wert seit den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts.7 Diese Expansion, bei der die US-Notenbank faktisch mit frisch gedrucktem Geld die Schulden aufkaufte, die von der US-Regierung zwecks Konjunkturbelebung aufgenommen worden sind, erfolgte in Reaktion auf den ungeheuren Wirtschaftseinbruch nach Ausbruch der Pandemie, die das US-BIP 2020 um 3,4 Prozent kontrahieren liess. Es liesse sich somit im Umkehrschluss fragen, wie wohl die US-Wirtschaft jetzt auss\u00e4he, h\u00e4tte Washington auf diese Konjunkturprogramme verzichtet.<\/p>\n<p>Die US-Konjunkturpolitik hat faktisch eine Depression abgewendet, wenn auch nur um den Preis, den vor allem Lohnabh\u00e4ngige nun an der Supermarktkasse zu entrichten haben: um den Preis der Inflation. Aufk\u00e4ufe von Bonds und Schuldentiteln durch Notenbanken hat es auch in vergangenen Krisenphasen, etwa nach dem Platzen der Immobilienblase 2007\/08 gegeben, doch sind einerseits die Dimensionen dieser \u201equantitativen Lockerungen\u201c diesmal ein Vielfaches gr\u00f6sser als damals,8 und andrerseits scheint die Finanzialisierung des Kapitals an ihre Grenzen zu stossen, da die vorherigen Phasen expansiver Geldpolitik zu einer Inflation der Finanzmarktpreise auf den aufgebl\u00e4hten Finanzm\u00e4rkten f\u00fchrten \u2013 und so zum Aufstieg neuer Spekulationsblasen beitrugen.<\/p>\n<p>Die Gelddruckerei der Notenbanken stellt \u2013 neben der kollabierenden Globalisierung und der voll einsetzenden Klimakrise \u2013 somit einen der drei wichtigsten Faktoren dar, die zur gegenw\u00e4rtigen Teuerungswelle beitragen (siehe auch \u201eDreierlei Inflation\u201c).9 Inzwischen hat die Fed die Leitzinsen auf 0,75 bis ein Prozent angehoben, um diese Teuerung in den Griff zu bekommen \u2013 trotz einer Kontraktion des US-BIP im ersten Quartal dieses Jahres um 1,5 Prozent.10<\/p>\n<p>In den USA macht die rechte Opposition die Biden-Administration und ihre ohnehin verk\u00fcmmerten Ans\u00e4tze von Sozialpolitik11 f\u00fcr die Teuerung verantwortlich, in Europa steht die EZB im Zentrum der vornehmlich deutschen Kritik. Die Auseinandersetzungen um den geldpolitischen Kurs werden in der EU von den unterschiedlichen Interessen der s\u00fcdlichen Peripherie und des deutschen Zentrums \u00fcberlagert.12<\/p>\n<p>In Berlin nimmt der Unmut \u00fcber die ultralockere Geldpolitik der EZB zu, w\u00e4hrend der S\u00fcden der Eurozone, der seit der Euroeinf\u00fchrung unter den Handels\u00fcbersch\u00fcssen Deutschlands leidet, auf die Nullzinsen und die EZB-Anleiheaufk\u00e4ufe angewiesen ist, um Konjunkturmassnahmen zu finanzieren und die hohe Schuldenlast weiter tragf\u00e4hig zu halten. In Italien betr\u00e4gt die Staatsverschuldung inzwischen mehr als 130 Prozent des BIP.<\/p>\n<p>Es gibt folglich einen guten Indikator f\u00fcr das Krisenpotenzial in der Eurozone: es ist der sogenannte \u201eSpread\u201c, die Zinsdifferenz zwischen deutschen und italienischen Staatsanleihen,13 die bei einem jeden in der EU drohenden Krisenschub ansteigt, da Kapital in einem solchen Fall in \u201esichere H\u00e4fen\u201c, wie die BRD oder die USA, flieht. Dieser Spread ist gerade auf das h\u00f6chste Niveau seit dem Ausbruch der Pandemie geklettert.<\/p>\n<p>Deswegen geht die europ\u00e4ische Notenbank bei ihren Leitzinserh\u00f6hungen viel z\u00f6gerlicher vor als die Fed \u2013 eine neue Eurokrise, bei der steigende Zinsen die Schuldenberge im S\u00fcden der W\u00e4hrungsunion kollabieren lassen k\u00f6nnten, soll auf jeden Fall verhindert werden.14 Im \u201eDeutschen Europa\u201c15 zeichnet sich folglich \u2013 zwei Jahrzehnte nach dessen Gr\u00fcndung und eine Dekade nach der ersten Eurokrise \u2013 abermals die geldpolitische Sackgasse ab, die den W\u00e4hrungsraum zu sprengen droht: Die EZB m\u00fcsste eigentlich die Zinsen rasch und deutlich anheben, um die Inflation einzud\u00e4mmen, die inzwischen bei mehr als acht Prozent liegt.16 Doch zugleich m\u00fcssten die \u201eW\u00e4hrungsh\u00fcter\u201c die Zinsen niedrig halten, um eine neue Schuldenkrise im S\u00fcden zu verhindern. Italien, dessen Staatsschuldenquote 134 Prozent des BIP betr\u00e4gt, ist die drittgr\u00f6sste Volkswirtschaft der Eurozone.<\/p>\n<h3>Die Krisenfalle der Geldpolitik<\/h3>\n<p>Nochmals: Die Europ\u00e4ische Zentralbank k\u00f6nnte einerseits die Inflation durch rasche und deutliche Zinserh\u00f6hungen bek\u00e4mpfen, doch w\u00fcrde sie dabei eine Schuldenkrise in S\u00fcdeuropa und faktisch den Zerfall ihres W\u00e4hrungsraums riskieren. Die EZB k\u00f6nnte andrerseits auch weiterhin der Konjunkturpolitik Priorit\u00e4t einr\u00e4umen, die Zinsen niedrig halten, um eine neue Eurokrise zu verhindern.<\/p>\n<p>Dies w\u00fcrde aber der Inflation weiteren Auftrieb verschaffen, sodass die Gefahr best\u00fcnde, dass die Eurozone dem Vorbild der T\u00fcrkei folgt,17 wo \u201eZinskritiker\u201c Erdogan immer wieder trotz des rasanten Preisauftriebs im Land die Leitzinsen senken l\u00e4sst \u2013 und die Inflation in der T\u00fcrkei inzwischen auf stattliche 73 Prozent getrieben hat.<\/p>\n<p>Die politische Klasse kann systemimmanent entweder die Option weiterer Verschuldung bis zur Hyperinflation w\u00e4hlen, oder den Weg harter Sparprogramme einschlagen, die in Rezession mitsamt einsetzender Deflationsspirale f\u00fchren, wie es der Sch\u00e4ublesche Sparsadismus w\u00e4hrend der Eurokrise am Beispiel Griechenlands vorexerzierte.<\/p>\n<p>Die b\u00fcrgerliche Geldpolitik m\u00fcsste in der kapitalistischen Dauerkrise faktisch die Zinsen zugleich senken und erh\u00f6hen, was nur Ausdruck der Aporie kapitalistischer Krisenpolitik ist, einer Sackgasse, in der sich die kapitalistische \u201eVerwaltung\u201c der Systemkrise am Ende des neoliberalen Zeitalters befindet.18<\/p>\n<p>Diese Krisenfalle19 gilt nicht nur f\u00fcr den Euroraum, sie ist in allen kapitalistischen Zentrumsl\u00e4ndern wirksam, die deren Zuschnappen bislang durch die Expansion der Finanzsph\u00e4re, durch permanent ansteigende Schuldenberge und immer neue Finanzmarktblasen hinausschieben konnten.20 Ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Leitzinsen zeigt diesen Selbstwiderspruch der Geldpolitik, der sich mit jedem Schub des historischen Krisenprozesses21 immer weiter entfaltete.<\/p>\n<p>Sowohl EZB22 wie auch die Fed23 haben in der historischen Tendenz seit den 80er-Jahren ihre Leitzinsen immer weiter abgesenkt, wobei die grossen Finanzkrisensch\u00fcbe des 21. Jahrhunderts als ausl\u00f6sende Momente einer jeden Niedrig- oder Nullzinsphase fungierten.<\/p>\n<p>Die Leitzinsen im Euroraum, die mitunter im negativen Bereich sind, lagen bei Einf\u00fchrung des Euro bei mehr als drei Prozent. Nach dem Platzen der Dot-Com-Blase (2000), der Immobilienblase (2007) und nach Ausbruch der Eurokrise sind sie immer weiter abgesenkt worden. Seit 2014 herrscht in der Eurozone faktisch eine Nullzinspolitik, die mit immer st\u00e4rkerer Gelddruckerei einhergeht.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Fed, die nach Ausbruch der Immobilienkrise 2007 eine sehr expansive Geldpolitik betrieb und hierdurch massgeblich zur Ausformung der gigantischen Liquidit\u00e4tsblase beitrug, die im Pandemieverlauf m\u00fchsam mit weiteren Billionenspritzen stabilisiert werden musste.24<\/p>\n<p>Die Verwerfungen auf den aufgebl\u00e4hten Finanzm\u00e4rkten, die schon vor dem Kriegsausbruch einsetzten, deuten gerade darauf hin, dass diese Finanzialisierung des Kapitalismus kaum noch aufrechterhalten werden kann. Das immer weiter aufget\u00fcrmte globale Finanzkartenhaus droht zusammenzubrechen. Im Kern handelte es sich hierbei um eine Verschuldungsdynamik, die die Schuldenlast des an seiner Produktivit\u00e4t erstickenden Weltsystems auf 351 Prozent der Weltwirtschaftsleistung25 hievte.<\/p>\n<p>Sollte es der kapitalistischen Krisenverwaltung nicht mehr gelingen, in Reaktion auf die gegenw\u00e4rtigen \u201emultiplen Krisen\u201c \u2013 wie besagte deutsche Leitmedien die kapitalistische Systemkrise inzwischen bezeichnen \u2013 eine neue Blasenbildung auf den Weltfinanzm\u00e4rkten zu initiieren, dann steht unausweichlich ein gigantischer Entwertungsschub an. Dabei w\u00fcrden nicht nur viele \u201eFinanzmarktwaren\u201c entwertet werden, die in der Finanzsph\u00e4re in vielf\u00e4ltigster Form \u2013 als Aktien oder Derivate \u2013 zirkulieren, sondern auch der Finanzmarktschrott, der in den Bilanzen der Notenbanken akkumuliert wurde (zumeist handelt es sich hierbei um Staatspapiere und Hypotheken- oder Kreditverbriefungen).<\/p>\n<p>Der Finanzmarktkollaps, etwa in Form einer europ\u00e4ischen Schuldenkrise, w\u00fcrde auf die \u201ereale\u201c Wirtschaft \u00fcbergreifen, die ja von der Kreditvergabe und der in der Finanzsph\u00e4re generierten kreditfinanzierten Nachfrage im h\u00f6chsten Ausmass abh\u00e4ngig ist. Dies w\u00fcrde die Entwertung von Produktionskapazit\u00e4ten in Gestalt von Firmenpleiten, von Ressourcen, die nicht mehr verk\u00e4uflich sind, und von der Ware Arbeitskraft, die pl\u00f6tzlich \u00fcberfl\u00fcssig wird, nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Und erst hier finden sich noch \u201eGestaltungsspielr\u00e4ume\u201c f\u00fcr die b\u00fcrgerliche Krisenpolitik: Diese kann, wie oben geschildert, die Form bestimmen, die dieser Entwertungsprozess nehmen wird. Entweder kann die Geldpolitik dem Beispiel Erdogans folgen und in Richtung Hyperinflation marschieren, oder man orientiert sich an Sch\u00e4uble, um durch Sparsadismus den Weg der Deflation zu beschreiten.<\/p>\n<article>F\u00fcr eine progressive, emanzipatorische Linke gibt es aber nur noch eine Perspektive, will sie ihrem Begriff gem\u00e4ss noch in der Krise agieren: die Perspektive des Systemtransformation.<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Tomasz Konicz<\/p>\n<p class=\"fussnoten\"><strong>Fussnoten:<\/strong><\/p>\n<p>1 <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/iwf-weltbank-fruehjahrstagung-konjunkturprognose-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/iwf-weltbank-fruehjahrstagung-konjunkturprognose-101.html<\/a><\/p>\n<p>2 <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/weltbank-konjunktur-103.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/weltbank-konjunktur-103.html<\/a><\/p>\n<p>3 <a href=\"https:\/\/www.konicz.info\/?p=4616\">https:\/\/www.konicz.info\/?p=4616<\/a><\/p>\n<p>4 <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/weltwirtschaft-oecd-senkt-wachstumsprognose-deutlich-sieht-begrenztes-stagflationsrisiko-a-1cc0db29-8efa-451b-86ca-82bf9db06355\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/weltwirtschaft-oecd-senkt-wachstumsprognose-deutlich-sieht-begrenztes-stagflationsrisiko-a-1cc0db29-8efa-451b-86ca-82bf9db06355<\/a><\/p>\n<p>5 <a href=\"http:\/\/www.konicz.info\/?p=4389\">http:\/\/www.konicz.info\/?p=4389<\/a><\/p>\n<p>6 <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2022\/06\/07\/us\/politics\/inflation-yellen.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2022\/06\/07\/us\/politics\/inflation-yellen.html<\/a><\/p>\n<p>7 <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/united-states\/full-year-gdp-growth\">https:\/\/tradingeconomics.com\/united-states\/full-year-gdp-growth<\/a><\/p>\n<p class=\"fussnoten\">8 <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/04\/13\/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase\/\">https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/04\/13\/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase\/<\/a><\/p>\n<p>9 <a href=\"http:\/\/www.konicz.info\/?p=4389\">http:\/\/www.konicz.info\/?p=4389<\/a><\/p>\n<p>10 <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/beige-book-fed-us-wirtschaft-moderat-gewachsen-inflation-und-zinsen-machen-sich-aber-bemerkbar\/28393622.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/beige-book-fed-us-wirtschaft-moderat-gewachsen-inflation-und-zinsen-machen-sich-aber-bemerkbar\/28393622.html<\/a><\/p>\n<p>11 <a href=\"http:\/\/www.konicz.info\/?p=4591\">http:\/\/www.konicz.info\/?p=4591<\/a><\/p>\n<p>12 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Aufstieg-des-deutschen-Europa-3370752.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Aufstieg-des-deutschen-Europa-3370752.html<\/a><\/p>\n<p>13 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/2869a8f3-bf59-437f-a795-4a3fbdc35cd4\">https:\/\/www.ft.com\/content\/2869a8f3-bf59-437f-a795-4a3fbdc35cd4<\/a><\/p>\n<p>14 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-06\/ezb-leitzins-inflation-notenbank-wende\">https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-06\/ezb-leitzins-inflation-notenbank-wende<\/a><\/p>\n<p>15 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Zerfall-des-deutschen-Europa-3370918.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Zerfall-des-deutschen-Europa-3370918.html<\/a><\/p>\n<p>16 <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/statistisches-bundesamt-inflation-im-mai-erreicht-7-9-prozent-a-1ee957d1-5a15-463e-a58c-a6f423225cc5\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/statistisches-bundesamt-inflation-im-mai-erreicht-7-9-prozent-a-1ee957d1-5a15-463e-a58c-a6f423225cc5<\/a><\/p>\n<p>17 <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/tuerkei-leitzins-erdogan-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/tuerkei-leitzins-erdogan-101.html<\/a><\/p>\n<p>18 <a href=\"http:\/\/www.konicz.info\/?p=4892\">http:\/\/www.konicz.info\/?p=4892<\/a><\/p>\n<p>19 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Politik-in-der-Krisenfalle-3390890.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Politik-in-der-Krisenfalle-3390890.html<\/a><\/p>\n<p>20 <a href=\"https:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/wirtschaft\/theorie\/stagflation-inflationsrate-6794.html\">https:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/wirtschaft\/theorie\/stagflation-inflationsrate-6794.html<\/a><\/p>\n<p>21 <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2020\/04\/27\/corona-krisengespenster-kehren-zurueck\/\">https:\/\/lowerclassmag.com\/2020\/04\/27\/corona-krisengespenster-kehren-zurueck\/<\/a><\/p>\n<p>22 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/2869a8f3-bf59-437f-a795-4a3fbdc35cd4\">https:\/\/www.ft.com\/content\/2869a8f3-bf59-437f-a795-4a3fbdc35cd4<\/a><\/p>\n<p>23 <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/united-states\/interest-rate\">https:\/\/tradingeconomics.com\/united-states\/interest-rate<\/a><\/p>\n<p>24 <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/04\/13\/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase\/\">https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/04\/13\/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase\/<\/a><\/p>\n<p>25 <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/markets\/europe\/emerging-markets-drive-global-debt-record-303-trillion-iif-2022-02-23\/\">https:\/\/www.reuters.com\/markets\/europe\/emerging-markets-drive-global-debt-record-303-trillion-iif-2022-02-23\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kurzer Hintergrund zu den Aporien b\u00fcrgerlicher Krisenpolitik beim \u00dcbergang der Weltwirtschaft von der Pandemie- zur Kriegskrise. 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