{"id":1616884,"date":"2022-07-02T12:01:58","date_gmt":"2022-07-02T11:01:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1616884"},"modified":"2022-07-02T21:15:46","modified_gmt":"2022-07-02T20:15:46","slug":"degrowth-in-einer-begrenzten-einfacheren-gerechteren-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/07\/degrowth-in-einer-begrenzten-einfacheren-gerechteren-welt\/","title":{"rendered":"\u00abDegrowth\u00bb in einer begrenzten, einfacheren, gerechteren Welt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Jubil\u00e4um der bekannten \u00abGrenzen des Wachstums\u00bb ist eher missraten. Ein Nachtrag zu \u00abDegrowth\u00bb und Gerechtigkeit.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:haste@bluewin.ch\">Hans Steiger<\/a> f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/wachstum\/degrowth-in-einer-begrenzten-einfacheren-gerechteren-welt\/\">INFOsperber\u00a0<\/a><\/em><\/p>\n<p>Mit dem 50. Jahrestag der Publikation des ersten Berichts des\u00a0<a href=\"https:\/\/www.clubofrome.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Club of Rome<\/a>\u00a0flammte im Fr\u00fchling die alte Wachstumsdebatte wieder kurz auf. Meist rechthaberisch gef\u00fchrt, unergiebig, ohne den \u00fcberf\u00e4lligen Blick auf global gerechte \u00abDegrowth\u00bb-Alternativen. Es ist geradezu absurd, dass in unseren Breiten ein halbes Jahrhundert nach \u00ab<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Grenzen_des_Wachstums\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Grenzen des Wachstums<\/a>\u00bb und einer Kaskade katastrophaler \u00f6kologischer Berichte jede Delle bei den \u00f6konomischen Steigerungsraten als negativ, ja dramatisch wahrgenommen wird. Sofort st\u00fctzen, wieder ankurbeln, da scheinen sich Politik wie Medien einig. Darum m\u00fcssen wir diese im Kern irrationale Diskussion weiter f\u00fchren: Expansion ohne Ende geht nicht.<\/p>\n<p><strong>Weg vom kapitalistischen Zwang<\/strong><\/p>\n<p>Ein gut aufgebautes Argumentarium gegen die Wachstumsideologie liefert Jason Hickel mit\u00a0<em>\u00abWeniger ist mehr<\/em>\u00bb. Dass sich der Titel auf dem Cover auch als \u00abMehr ist weniger\u00bb lesen l\u00e4sst, passt zum Untertitel: \u00abWarum der Kapitalismus den Planeten zerst\u00f6rt und wir ohne Wachstum gl\u00fccklicher sind\u00bb. Forschungsschwerpunkte des 1982 in Swasiland geborenen, heute an der London School of Economics lehrenden Anthropologen sind \u00f6kologische \u00d6konomie sowie globale Ungleichheiten. Die ideale Basis f\u00fcr eine sozial\u00f6kologische Perspektive.<\/p>\n<div id=\"attachment_1616885\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1616885\" class=\"wp-image-1616885 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Weniger_ist_mehr-188x300.png\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Weniger_ist_mehr-188x300.png 188w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Weniger_ist_mehr.png 245w\" sizes=\"auto, (max-width: 148px) 100vw, 148px\" \/><p id=\"caption-attachment-1616885\" class=\"wp-caption-text\">Jason Hickel: Weniger ist mehr \u00a9 Oekom<\/p><\/div>\n<p>Nach drei eher deprimierenden Krisenanalysen, deren Kern ich\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/kipppunkte-in-der-umweltkrise-auch-eine-hoffnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in einer vorhergehenden Rezension<\/a>\u00a0zu vermitteln versuchte, war diese Lekt\u00fcre eine Wohltat. Obschon die Lage \u00e4hnlich dramatisch eingesch\u00e4tzt wird, auch hier alle zentralen Gefahren benannt sind. Dies ohne Hoffnung, \u00abdie Technologie werde uns retten\u00bb. Das sei nur eine beruhigende Phantasievorstellung, an die er selber lange geglaubt habe. Umso \u00fcberzeugender seine Relativierung derartiger Hilfsmittel: Sie sind zwar wichtig, reichen aber nicht, sie k\u00f6nnen im von Wachstumszw\u00e4ngen beherrschten kapitalistischen Wirtschaftssystem sogar das Zerst\u00f6rungspotential erh\u00f6hen. Voraussetzung f\u00fcr einen \u00ab<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Green_New_Deal\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Green New Deal<\/a>\u00bb, der diesen Namen verdient, ist \u00ab<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachstumskritische_Bewegung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Degrowth<\/a>\u00bb, zu umschreiben als Wachstumsr\u00fccknahme durch eine Verringerung von Konsum und Produktion. Und da der Deal zudem gerecht sein muss, haben wir uns im globalen Norden und Westen auf ein sp\u00fcrbares Weniger einzustellen. F\u00fcr die meisten wird das unter dem Strich kein Verlust, sondern ein Gewinn an Freiheit und Lebensqualit\u00e4t sein. Nachdem sich der gr\u00fcne Deal im deutschen Sprachraum als Begriff eingeb\u00fcrgert hat, gilt es jetzt, ihn mit Degrowth als sinnvollem Inhalt zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Geheimnisse des guten Lebens<\/strong><\/p>\n<p>Dass der aktuelle Trend verkehrt ist, wissen die meisten. Nicht nur wegen der nackten Fakten, die im Buch mit Grafiken anschaulich pr\u00e4sentiert sind. Die in der \u00abEuphorie angesichts der Globalisierung des Konsumismus\u00bb rasch verdr\u00e4ngte Botschaft von den Grenzen des \u00f6konomischen Wachstums gilt nach wie vor, der exponentiellen Dynamik in den seitdem vergangenen Jahrzehnten zum Trotz. Hinzu kam noch die \u00f6kologische Versch\u00e4rfung. Sich h\u00e4ufende Krisen ersch\u00fctterten auch in unseren Breiten das Gef\u00fchl, auf der sicheren Seite zu sein. Umfragen best\u00e4tigen allgemeines Unbehagen. Weltweit scheint eine Mehrheit zu finden, dass der Kapitalismus mehr schadet als n\u00fctzt. W\u00e4re da irgendwo Besseres in Sicht \u2026 Also m\u00fcndet der Analyseteil in die Frage: \u00abWarum dann nicht einfach eine vollkommen andere Art von Wirtschaft entwerfen?\u00bb<\/p>\n<p>Bei seiner anschliessenden, einfach und vern\u00fcnftig klingenden Skizze, die das \u00abWeniger ist mehr\u00bb als eines der zentralen \u00abGeheimnisse des guten Lebens\u00bb begr\u00fcndet, greift der Anthropologe auch auf sein urspr\u00fcngliches Fachgebiet zur\u00fcck. Menschen haben in der Vergangenheit anders, aber oft nicht schlecht gelebt. Nicht wenige, wenn auch relativ kleine, zunehmend bedr\u00e4ngte Gemeinschaften in aller Welt haben zum Beispiel bis in unsere Zeit eine naturn\u00e4here Kultur bewahrt. Zudem finden sich \u00fcberall neue Ans\u00e4tze und Initiativen, die Auswege aus der Sackgasse erproben. Es gibt da oft erstaunliche Querbez\u00fcge: Erkenntnisse der Wissenschaft erlauben etwa Einblicke in umfassende \u00f6kologische Netzwerke, die \u00fcberlieferte Weisheiten des \u00abprimitiven\u00bb Animismus immer vern\u00fcnftiger erscheinen lassen. Wie wird das unsere Weltanschauung und Haltungen ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p>Damit sei angetippt, wie weit und tief diese Ermutigung reicht. M\u00fcssiggang ist keine S\u00fcnde und Produktivit\u00e4t keine Tugend, auch wenn dies eine der herrschenden Klasse nahe Kirche so lehrte. Auch politische Schlussfolgerungen muten oft radikal an. Umso verbl\u00fcffender der werbende Hinweis auf dem hinteren Umschlagdeckel ganz unten: \u00abBuch des Jahres der Financial Times\u00bb. Ausgerechnet! Bewegt sich selbst in der Welt des Geldes mehr, als wir am anderen Ende des Spektrums glauben?<\/p>\n<p><strong>Prominenz mit Pathos gepaart<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem n\u00e4chsten Buch prangte oben rechts einer dieser penetranten roten Kleber, die mich inzwischen eher schrecken als locken: \u00abSPIEGEL Bestseller-Autoren\u00bb. Franz Alt und Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker wollen f\u00fcnfzig Jahre nach Erscheinen des ersten Club of Rome-Berichtes bilanzieren. \u00abDer Planet ist gepl\u00fcndert. Was wir jetzt tun m\u00fcssen.\u00bb Wer neue Einsichten erwartet, wird entt\u00e4uscht sein. Alt, nun auch \u00fcber 80, als Publizist oft tats\u00e4chlich Pionier nicht nur punkto \u00d6kologie, nutzt den Anlass zu einer Tour quer durch alles, was ihn gerade besch\u00e4ftigt, von der universalen \u00abMenschenkatastrophe\u00bb bis zur deutschen Parteipolitik. Wenig weckt Widerspruch in diesem Diskurs \u00fcber die Welt und Gott, dem er bez\u00fcglich Bewahrung der Sch\u00f6pfung stets eine besondere Bedeutung beigemessen hat. Gen\u00fcgt das? Der angeh\u00e4ngte Blick in \u00abdie Welt im Jahr 2072\u00bb bringt \u00abgeistige Kipppunkte\u00bb ins Spiel, doch die \u00abAngebote des \u00dcberlebens\u00bb bleiben d\u00fcrftig und die eingestreuten Fotos machen das Ganze zur peinlichen Selbstinszenierung: Alt mit Merkel, Gorbi, dem Dalai-Lama, auf seinem Solardach, beim Klimastreik posierend \u2026<\/p>\n<div id=\"attachment_1616895\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1616895\" class=\"wp-image-1616895 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Der_Planet-199x300.png\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Der_Planet-199x300.png 199w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Der_Planet.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/><p id=\"caption-attachment-1616895\" class=\"wp-caption-text\">Franz Alt \/ Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker: Der Planet ist gepl\u00fcndert \u00a9 Hirzel<\/p><\/div>\n<p>Und sein Co-Autor? Weizs\u00e4cker steuert eigentlich nur ein l\u00e4ngliches Nachwort bei, in dem der Alles-immer-besser-Wisser g\u00f6nnerhaft feststellt, das Team um Donella und Dennis h\u00e4tte 1972 mit \u00abDie Grenzen des Wachstums\u00bb das Produkt einer \u00abFleissarbeit\u00bb des Massachusetts Institute of Technology abgeliefert. Mit dem \u00abEinfachmodell f\u00fcr eine sehr komplexe Nachricht\u00bb sei damals viel Aufmerksamkeit, aber auch berechtigte Kritik provoziert worden. Interessiert hatte mich vor allem, was der eifrige Propagandist eines \u00abFaktor vier\u00bb, welcher bei gesteigerter Ressourcenproduktivit\u00e4t doppelten Wohlstand und halbierten Naturverbrauch verhiess, im R\u00fcckblick von seinem \u00abgr\u00fcnen\u00bb Wachstum h\u00e4lt. Er r\u00e4umt ein, dass Effizienzgewinne von zus\u00e4tzlichem Konsum \u00fcberrollt wurden. So h\u00e4tten die Skeptiker \u00abauf indirekte Weise\u00bb recht bekommen, doch \u00abden Nationen der Welt und ihren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern\u00bb sei die Entwicklung \u00abwie ein Geschenk des Himmels\u00bb vorgekommen. Einsicht klingt anders.<\/p>\n<p>Der heutige \u00abEhrenpr\u00e4sident\u00bb des Club of Rome legt noch ein eigenes Jubil\u00e4umsbuch vor: \u00abSo reicht das nicht!\u00bb Darin habe ich nur kurz digital gebl\u00e4ttert. Er sei um ein eher schmales \u00abDebattenbuch\u00bb zum \u00abGrossthema Klima\u00bb gebeten worden. Und doch liefert Weizs\u00e4cker laut Untertitel fast alles: \u00abAussenpolitik, neue \u00d6konomie, neue Aufkl\u00e4rung \u2013 Was die Klimakrise jetzt wirklich braucht.\u00bb Auf der ersten Seite teilt die \u00dcberschrift mit, dass \u00abPutins Angriffskrieg verbrecherisch\u00bb ist, auf der zweiten: \u00abDie Klimakrise ist echt gef\u00e4hrlich.\u00bb Dies zum inzwischen immerhin sechsten IPCC-Sachstandsbericht. Im einleitenden Interview unter prominenten Freunden wird der Autor als Vorreiter gefeiert, ein \u00abSilberr\u00fccken\u00bb und \u00abQuell der Inspiration f\u00fcr die Umweltbewegung weltweit\u00bb. Optimistisch sei er nach wie vor. Er setze auf Gedanken, die langfristig Wirkungen entfalten: \u00abHoffnung macht mir eine neue Generation, die merkt, dass sie angeschwindelt worden ist. Und eine neue Art von Investoren\u00bb \u2026<\/p>\n<p><strong>Aus einer bunten anderen Welt<\/strong><\/p>\n<p>Ja, die Weisheit alter weiss(haarig)er M\u00e4nner allein bringt uns sicher nicht weiter. Drum zum Schluss noch eine anders geartete Schrift: \u00abEine Welt \u2013 ein Klima\u00bb, erschienen als Band 10 der Studien zur globalen Gerechtigkeit im Unrast-Verlag, welcher in M\u00fcnster seit den 1990er Jahren linksorientierte \u00abB\u00fccher der Kritik\u00bb vertreibt und punkto soziale Bewegungen immer wohltuend offen am Puls der Zeit bleibt. \u00abDieses kleine Buch ist eine grosse Sache\u00bb, schreibt Ari Lewis von der kanadischen Gruppe \u00abThe Leap\u00bb, aus deren Umfeld die nicht nur farblich frohen Illustrationen von Molly Crabapple stammen. Sie passen zur inhaltlich bunten Sammlung kurzer Texte aus verschiedenen Weltecken. Wer die Bilder belebt sehen und so einen ersten Eindruck der hier vermittelten Vision gewinnen will, wird bei Youtube mit der Suchanfrage \u00ab<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/results?search_query=The+Years+of+Repair+Leap\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Years of Repair<\/a>\u00bb f\u00fcndig.<\/p>\n<div id=\"attachment_1616905\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1616905\" class=\"wp-image-1616905 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Eine-Welt_ein-Klima-197x300.png\" alt=\"\" width=\"166\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Eine-Welt_ein-Klima-197x300.png 197w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Cover_Eine-Welt_ein-Klima.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 166px) 100vw, 166px\" \/><p id=\"caption-attachment-1616905\" class=\"wp-caption-text\">Eine Welt \u2013 ein Klima: Globale Perspektiven auf einen gerechten Green New Deal \u00a9 Unrast<\/p><\/div>\n<p>Der vom weltweiten Klimastreik befeuerte Protest und die mit einem Green New Deal verkn\u00fcpfte Aufbruchstimmung er\u00f6ffne tats\u00e4chlich neue globale Perspektiven, falls darin das Element der Gerechtigkeit gest\u00e4rkt und die Parole vom \u00abSystem Change\u00bb mit Inhalt gef\u00fcllt wird, betont das englische Redaktionsteam. Doch ohne die Anerkennung einer wechselseitigen Abh\u00e4ngigkeit \u2013 bei der Klimakrise wie bei deren Eind\u00e4mmung \u2013 besteht die Gefahr, \u00abin einem gr\u00fcngewaschenen Kolonialismus\u00bb zu landen. Analysen zu diesem Aspekt sind darum zentral und es kommen dazu Stimmen aus dem globalen S\u00fcden zu Wort, die sonst besonders im deutschsprachigen Raum wenig Geh\u00f6r finden. Leute aus L\u00e4ndern mit starker Kolonialvergangenheit sehen die Verantwortung deutlicher, welche daraus erw\u00e4chst. Von internationalen Konzernen diktierte Investitionsabkommen, die wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung versprechen, erweisen sich als besonders gef\u00e4hrliche Instrumente, aber auch Naturschutzmassnahmen und Klimakompensation bedeuten f\u00fcr die Menschen vor Ort oft vor allem Zerst\u00f6rung von Lebensraum und sind Landraub. Meist befassen sich die Schreibenden wissenschaftlich oder als Aktive in einer zivilgesellschaftlichen Gruppierung mit dem Themenkomplex. Und so trifft meist zu, was einleitend als eines der editorischen Ziele angegeben wird: dass hier \u00abInternationalismus\u00bb und Solidarit\u00e4t nicht \u00ababstrakte Plattit\u00fcden\u00bb bleiben.<\/p>\n<p><strong>Corona und Klima in Verbindung<\/strong><\/p>\n<p>Wiederholt fliessen die frischen Erfahrungen mit Corona ein. Beispielsweise in Indien: Dort wurden am 24. M\u00e4rz 2020 mehr als 1,3 Milliarden Menschen in einen Lockdown geschickt. Wie anderswo in der Welt konnten sich nur diejenigen in die Sicherheit ihres Zuhauses zur\u00fcckziehen, die Ersparnisse oder regul\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse hatten. Jene vielen Millionen, die mit sogenannter Wanderarbeit in Grossst\u00e4dten \u00abvon der Hand in den Mund leben m\u00fcssen\u00bb, hatten sich meist ohne Unterst\u00fctzung durchzuschlagen, oft Hunderte von Kilometern in ihre Heimatd\u00f6rfer zur\u00fcckzulegen \u2013 in dieselben D\u00f6rfer, die einige zuvor aufgrund der verheerenden Folgen des Klimawandels verlassen mussten. Viele \u00fcberlebten diese Heimreise nicht\u00bb.<\/p>\n<p>In einem Kapitel \u00fcber \u00abklimabedingte Migration\u00bb wird grunds\u00e4tzlich nach Visionen zur L\u00f6sung dieses rund um den Globus f\u00fcr viele Bev\u00f6lkerungsgruppen akuten Problems gefragt. Die starke Formel dazu lautet, \u00abdas Recht zu bleiben und das Recht zu gehen\u00bb m\u00fcssten gleichzeitig angegangen werden. Zwar haben die sozialen, \u00f6kologischen und politischen Schutzmechanismen, um ein w\u00fcrdevolles Leben in der Heimat zu sichern, die Priorit\u00e4t. Doch wo dies nicht gew\u00e4hrleistet ist, m\u00fcssen auch Fluchtwege ge\u00f6ffnet werden. Derzeit, so wird etwa mit Bezug auf Studien zur Situation in Malawi festgestellt, scheine der Klimawandel eher bestehende Migrationsbarrieren zu verst\u00e4rken. Das gilt ebenso f\u00fcr die Pazifikregion. Ein in Fidschi f\u00fcr Oxfam t\u00e4tiger Berater will denn auch die betriebene \u00abEntwicklungspolitik neu denken\u00bb. Wieder werden Corona-Massnahmen und kommende Klima-Herausforderungen in Verbindung gebracht. Bei jeder Entscheidung, jedem Projekt sei zu fragen, wer daran verdiene, ob es dem Wohlergehen der gesamten Bev\u00f6lkerung und deren Umwelt diene. F\u00fcr diese Umorientierung m\u00fcssten sie auch ihre \u00abindigenen Werte und Prinzipien wieder neu erlernen\u00bb, wegkommen von der F\u00f6rderung von Wettbewerb, Individualismus und materialistischem Wohlstandsdenken. Womit wir wieder bei der Weisheit des \u00abWeniger ist mehr\u00bb w\u00e4ren.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag erscheint auch in der \u00ab<a href=\"https:\/\/www.pszeitung.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">P.S.<\/a>\u00bb-Sommer-Buchbeilage.<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/de\/buecher\/fachbuecher\/geschichte\/politik\/detail\/ISBN-9783962382841\/Hickel-Jason\/Weniger-ist-mehr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jason Hickel: Weniger ist mehr<\/a>. Oekom, M\u00fcnchen 2022, 348 Seiten, Fr. 35.90<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/de\/buecher\/fachbuecher\/geschichte\/politik\/detail\/ISBN-9783777630205\/Alt-Franz\/Der-Planet-ist-gepl%C3%BCndert.-Was-wir-jetzt-tun-m%C3%BCssen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Franz Alt \/ Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker: Der Planet ist gepl\u00fcndert<\/a>. Hirzel, Stuttgart 2022, 208 Seiten, Fr. 32.90<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/de\/buecher\/fachbuecher\/geschichte\/politik\/detail\/ISBN-9783897109094\/Weizs%C3%A4cker-Ernst-Ulrich-von\/So-reicht-das-nicht?bpmctrl=bpmrownr.1%7Cforeign.523452-1-0-0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker: So reicht das nicht!<\/a>\u00a0Bonifatius, Paderborn 2022, 160 Seiten, Fr. 28.90<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/de\/buecher\/fachbuecher\/geschichte\/politik\/detail\/ISBN-9783897711716\/Harpreet-Kaur-Paul\/Eine-Welt---ein-Klima\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eine Welt \u2013 ein Klima. Globale Perspektiven auf einen gerechten Green New Deal.\u00a0<\/a>Unrast, M\u00fcnster 2022, 184 Seiten, Fr. 23.90<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jubil\u00e4um der bekannten \u00abGrenzen des Wachstums\u00bb ist eher missraten. 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