{"id":1602889,"date":"2022-06-12T16:11:00","date_gmt":"2022-06-12T15:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1602889"},"modified":"2022-06-12T16:11:00","modified_gmt":"2022-06-12T15:11:00","slug":"das-maerchen-vom-tausch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/06\/das-maerchen-vom-tausch\/","title":{"rendered":"Das M\u00e4rchen vom Tausch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Meine Oma, so sehr sie uns Enkel:innen auch verw\u00f6hnte, wusste, wie Schenken gegen\u00fcber anderen geht.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch brauche noch etwas f\u00fcr Frau Meyer. F\u00fcr 5 D-Mark.\u201c \u201e??\u201c \u201eSoviel war ihr letztes Geschenk an mich wert.\u201c H\u00e4tte ein Ethnologe ihr Verhalten untersucht, w\u00e4re die damals g\u00e4ngige Interpretation von Gaben best\u00e4tigt worden: nichts als zeitverz\u00f6gerte Tauschgesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>Ohne Geld wird getauscht \u2013 das ist der Mythos. Zum Beispiel mit Zigaretten in Gef\u00e4ngnissen. Auch Yanis Varoufakis f\u00fchrte dies in seinem Buch Time for Change. Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkl\u00e4re aus, anhand der ber\u00fchmt gewordenen Erfahrungen des \u00d6konomen Robert A. Radford als Brite in einem deutschen Kriegsgefangenenlager. Varoufakis hatte das Skript f\u00fcr das Buch fertig, als er auf die Idee kam, seinen Vater zu befragen, der vor und nach dem Ende des griechischen B\u00fcrgerkriegs interniert gewesen war. Des Vaters Antwort: \u201eNein, bei uns wurde alles geteilt.\u201c<\/p>\n<p>So sehr ist uns eingetrichtert worden, dass es ohne Geld nur primitive Tauschwirtschaft geben kann, dass wir uns anderes gar nicht mehr vorstellen k\u00f6nnen. Es ist umst\u00e4ndlich, Lebensmittel gegen Schuhe einzutauschen, wenn der Schuster ein Messer braucht und auch der Schmied kein Gem\u00fcse, sondern lieber einen Pullover h\u00e4tte undsoweiterundsofort: Dies lernte ich bereits im Vorschulalter durch eine Comicsendung, und bis heute wird es in Einf\u00fchrungen in die Wirtschaftswissenschaften wiederholt. Der vergangenes Jahr verstorbene Anthropologe David Graeber machte sich dar\u00fcber lustig: \u201eWelcher Mensch, der bei Verstand ist, w\u00fcrde an einem solchen Ort einen Lebensmittelladen er\u00f6ffnen?\u201c. Vor der (kolonial motivierten) Einf\u00fchrung von Geld h\u00e4tten nirgends Individuen G\u00fcter innergesellschaftlich auf diese Weise getauscht, so Graeber in seiner Untersuchung \u00fcber die Entstehung des Geldes Schulden. Die ersten 5000 Jahre. \u201eSeit Jahrhunderten suchen Forscher mittlerweile nach diesem sagenhaften Land des Tauschhandels \u2013 alle ohne Erfolg.\u201c Umgekehrt lasse sich feststellen: Es kam in unterschiedlichen Kulturen zu ganz unterschiedlichen Wirtschaftsformen. Nur Tausch im gemeinten \u00f6konomischen Sinne als \u00e4quivalenter Tausch, bei dem offiziell gleiche Werte getauscht werden, kam nicht vor.<\/p>\n<p>Doch auch Yanis Varoufakis wiederholt diese Vorstellung vom urspr\u00fcnglichen Tausch mit Tauschlogik: \u201eWenn einer unserer Vorfahren einem anderen eine Banane anbot und daf\u00fcr einen Apfel wollte, war das eine Form des Austauschs; ein unvollkommener Markt, bei dem eine Banane den Preis f\u00fcr einen Apfel darstellte und umgekehrt.\u201c Wo auch immer dieses Land mit Bananen und \u00c4pfeln gelegen haben mag: Ein Markt (denn genau das ist Tausch mit Tauschlogik) w\u00e4re es eben nur in dem unwahrscheinlichen Fall, dass sowohl Apfel als auch Banane bereits denselben Tauschwert innegehabt h\u00e4tten. Ansonsten br\u00e4che einer von beiden \u2013 vielleicht der mit der Banane \u2013 seine Frucht in zwei Teile. Und w\u00fcrde hinzuf\u00fcgen: \u201eOb ich den anderen Teil selbst esse oder in den Dreck schmeisse, geht Dich nichts an, denn Dein Apfel ist weniger wert als meine Banane.\u201c<\/p>\n<p>Und selbst wenn der mit der Banane so viele davon h\u00e4tte, dass diese ihm bereits wegfaulen, w\u00fcrde er keine davon abgeben, wenn der andere keinen Apfel oder etwas anderes zu bieten hat. Und dieser andere damit im Zweifel verhungert. Das ist Tauschlogik. Tauschlogik \u2013 und damit jeder Markt \u2013 erzeugt k\u00fcnstlich Knappheit.<\/p>\n<p>Unseren Vorfahren w\u00e4re das absurd erschienen. Uns nicht. Weil wir es normal finden, dass Lebensmittel dorthin gehen, wo das Geld ist, hungert eine Milliarde Menschen und ist eine weitere Milliarde unterern\u00e4hrt \u2013 w\u00e4hrend in Europa mehr Lebensmittel weggeschmissen werden, als auf der eigenen Fl\u00e4che angebaut werden k\u00f6nnten. Marktwirtschaft t\u00f6tet. Allt\u00e4glich Zigtausende. Zwar gab es schon immer vereinzelt Hungersn\u00f6te aufgrund von D\u00fcrre oder anderen Ereignissen, aber Hunger als Dauerzustand kam durch Marktwirtschaft in die Welt. Und klar: auch durch koloniale Machtverh\u00e4ltnisse, die Mehrwertausbeutung des Kapitalismus, Lebensmittelspekulation etc. Aber all dies braucht es gar nicht daf\u00fcr. Tauschlogik reicht.<\/p>\n<p>Da der Markt \u00fcber einen Preis funktioniert und damit nur, wenn nicht alle, die im Grunde das Produkt gerne h\u00e4tten, es auch bekommen, gilt das Prinzip k\u00fcnstlicher Knappheit f\u00fcr alle G\u00fcter. Eine Amazon-Mitarbeiterin wird im Magazin Wirtschaftswoche zitiert, sie allein habe t\u00e4glich Werte von 23.000 Euro vernichtet. Dies preisen wir gesellschaftlich als Allokation: als magische Hand der Marktwirtschaft, die die Ressourcen und G\u00fcter zuteilt.<\/p>\n<p>Gibt dagegen die eine Person die Banane trotzdem her, um das Bed\u00fcrfnis der anderen zu stillen, verl\u00e4sst sie die geltende \u00f6konomische Rationalit\u00e4t. Doch diese pr\u00e4gt. Und so entwickelten Menschen, die bereits Geld kennen, in Situationen, wo es nicht mehr zur Verf\u00fcgung stand, Systeme des Tausches. Das erkl\u00e4rt, warum es in Gef\u00e4ngnissen zu Alternativw\u00e4hrungen kommen kann.<\/p>\n<p>Doch unsere Phantasie d\u00fcrfen wir nicht l\u00e4nger durch das M\u00e4rchen vom Tauschen beschr\u00e4nken lassen. Sonst werden wir keine befreite Gesellschaft erreichen k\u00f6nnen. Wir werden auch die \u00f6kologische Katastrophe nicht vermeiden k\u00f6nnen. Denn Markt, also Tauschlogik, hat noch weitere gravierende Konsequenzen.<\/p>\n<p>Fangen wir wieder klein an. Um ein Anrecht auf die Banane zu bekommen, muss ich mich verwerten. Ich k\u00f6nnte also der Person mit den Bananen anbieten, sie zu massieren. Dann aber muss ich das besser machen, als jede andere Person, die ihr das auch anbieten w\u00fcrde im Tausch f\u00fcr Bananen. Das ist der Grund, warum schon Kinder vor Klausuren nicht schlafen k\u00f6nnen. Und Erwachsene ebenso. Aus Stress und Leistungsdruck.<\/p>\n<h3>Gummib\u00e4rcheneffekt<\/h3>\n<p>War k\u00fcnstliche Knappheit der erste Grund gegen Markt und Tauschlogik, so ist Leistungsdruck der zweite. Doch es geht gleich weiter. So wie Kinder oft nur gerne lernen, bis sie ins Notensystem hineinwachsen, so wird auch die innere Motivation, also Lust etwas zu tun oder Hilfsbereitschaft oder Verantwortungsgef\u00fchl durch Geld zerst\u00f6rt. Und zwar praktisch sofort. Dieser als Gummib\u00e4rcheneffekt bekannte Zusammenhang wurde in vielen Experimenten best\u00e4tigt. Denn scheinbar tun die anderen auch nichts ohne Belohnung. Und scheinbar sind die Menschen durch den Austausch von Geld miteinander quitt. Warum dann noch R\u00fccksicht nehmen?<\/p>\n<p>So hatte der \u00d6konom Uri Gneezy bemerkt, dass im Kindergarten seiner Tochter die Einf\u00fchrung einer Strafgeb\u00fchr f\u00fcr Eltern, die ihr Kind nachmittags zu sp\u00e4t abholten, nicht zu dem gew\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchrte, denn nun kamen mehr als doppelt so viele Eltern zu sp\u00e4t. Das Verantwortungsgef\u00fchl, die betreuende Person nicht warten zu lassen, war offenbar hinf\u00e4llig geworden, da durch Geld scheinbar ersetzbar. Doch nachdem das Bussgeld wieder abgeschafft wurde, blieb es beim Zusp\u00e4tkommen. Dass es dies nun wieder umsonst gab, erschien den Eltern offenbar lediglich wie ein Spezialangebot.<\/p>\n<p>Doch es bleibt nicht beim Verlust des Verantwortungsgef\u00fchls. Der Verwertungsdruck erzeugt strukturellen Hass, wenn wir einander als Konkurrenz begreifen m\u00fcssen. Im obigen Beispiel: Wenn die andere besser massieren kann als ich und deshalb die Bananen bekommt, die ich brauche, um nicht Not zu leiden, ist das kaum ohne negative Gef\u00fchle zu haben. Doch selbst, wenn wir diese nicht sp\u00fcren, so m\u00fcssen wir uns doch so verhalten, als w\u00fcrden wir die anderen hassen. Schreiben wir einen Lebenslauf, der zeigt, wie viele Massagepraktika wir schon absolviert haben, so machen wir nichts anderes, als die Lebensl\u00e4ufe aller anderen gegen\u00fcber unserem schlechter zu machen. Struktureller Hass ist also der dritte Grund, warum wir mit Markt nie ein sch\u00f6nes Leben haben werden.<\/p>\n<p>Der bereits genannte Gummib\u00e4rcheneffekt ber\u00fchrt auch den vierten: Entfremdung. Zum einen besteht Entfremdung immer dann, wenn wir mit unserer Lebenszeit einen Job machen, hinter dem wir nicht stehen. Aber selbst wenn wir erfolgreich unsere Konkurrent:innen aus dem Weg schlagen und auf diese Weise unser Hobby zum Beruf machen k\u00f6nnten, dann hiesse das beispielsweise, jeden Montag morgen im Wald Spazierengehen bis nachmittags und das montags bis freitags und am besten ein Leben lang und immer besser als die anderen, die ebenfalls diesen tollen Job wollen.<\/p>\n<h3>Strukturelle Zw\u00e4nge<\/h3>\n<p>Das alles macht Tauschlogik mit uns. Doch gehen wir zur\u00fcck auf die gesamtwirtschaftliche Ebene: Es heisst, das Gesundheitswesen wird immer teurer. Das stimmt aber nur, weil es immer billiger wird, Industrieprodukte herzustellen. Teurer wird es nur im Vergleich. Die IT-Revolution birgt exponentielles Potential, die Herstellung von Industrieg\u00fctern zu rationalisieren. Menschen dagegen brauchen Zeit, um gross oder gesund zu werden.<\/p>\n<p>Das schlechte Tauschverh\u00e4ltnis auf dem Markt von diesen reproduktiven gegen\u00fcber produktiven T\u00e4tigkeiten wird darum die Sorgenden immer schlechter entlohnen als jene, die in der Industrie t\u00e4tig sind. Darum wurden historisch diese Arbeiten nicht nur fast durchg\u00e4ngig bestimmten Menschengruppen zugeteilt, sondern deren Identit\u00e4tskategorien als besonders geeignet daf\u00fcr oft erst konstruiert \u2013 um diese unsch\u00f6ne Arbeitsteilung zu legitimieren. War noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts von der \u201eMonotonieresistenz der Frauen\u201c wissenschaftlich die Rede, so macht heute das Bild der \u201egeduldigen Polin\u201c die Runde auf Stehpartys, auf denen \u00fcber die osteurop\u00e4ischen Pflegekr\u00e4fte f\u00fcr die Eltern geplauscht wird.<\/p>\n<p>Zwischen Industriel\u00e4ndern und jenen, die auf Rohstoffe, Tourismus oder Lebensmittel spezialisiert sind, besteht ein ganz \u00e4hnlicher Zusammenhang. Auch deren Herstellung l\u00e4sst sich schlecht rationalisieren. Und wenn doch, so n\u00fctzt es den Produzierenden wenig. Da Kakao sich nicht besonders von Kakao unterscheidet, besteht starker Konkurrenzdruck, weshalb mehr Kakao im Grunde lediglich zu fallenden Preisen f\u00fchrt. Und selbst, wenn es gel\u00e4nge und Menschen in der Kakaoproduktion nun mehr verdienten, so w\u00fcrde dieses steigende Einkommen sich vor allem in vermehrtem Kauf von Industrieg\u00fctern auswirken, und dort die Wirtschaft steigern. So entwickeln sich auch international auseinandergehende Tauschverh\u00e4ltnisse, die nichts mit gleicher Arbeit oder gleichem Leid zu tun haben.<\/p>\n<p>Die strukturelle Benachteiligung von Sorget\u00e4tigkeiten und dem Globalen S\u00fcden stellen Grund 5 dar, jetzt kommen wir zu 6: dem strukturellen Zwang f\u00fcr Unternehmen zur Ausbeutung. Gemeint ist hier nicht die kapitalistische Mehrwertausbeutung von Lohnarbeitenden \u2013 dass diese zu bek\u00e4mpfen ist, stellt wohl einen gemeinsamen Nenner aller sich als links verstehenden Kr\u00e4fte dar, auch jener, die am Markt festhalten wollen. Doch auch eine Genossenschaft mit gleichen L\u00f6hnen \u00e4ndert nichts am Preismechanismus, der dazu f\u00fchrt, dass hinter dem (Tausch-)Gesch\u00e4ft im Laden mit dem l\u00e4chelnden Verk\u00e4ufer h\u00e4ufig Produktionsverh\u00e4ltnisse stehen, die grosses Leid verursachen. Der Markt basiert darauf, dass unter sonst gleichen Bedingungen die billigere Variante gewinnt und die teurere vom Markt verschwindet. Billiger aber kann sein, wer unbescholten Natur vernutzt, unbemerkt Sorget\u00e4tigkeiten mit einverleibt und Arbeit am meisten ausbeutet. Nicht zuletzt darum dreht sich der vielgepriesene Wettbewerb.<\/p>\n<p>Doch wir sind noch nicht durch. Der letzte, 7. und angesichts der Klimakrise vielleicht gravierendste Grund ist: Die Marktlogik zwingt die Wirtschaft zu wachsen. Nehmen wir an, die Personen A und B produzieren unabh\u00e4ngig voneinander jeden Tag einen Stuhl, verkaufen ihn jeweils und k\u00f6nnen davon leben. Dann schafft sich Person B eine Maschine an, mit der sie doppelt so schnell produzieren kann, also zwei St\u00fchle am Tag. Der Einfachheit halber sagen wir mal, sie kann nun jeden Stuhl f\u00fcr die H\u00e4lfte anbieten (z.B. da beide das Holz aus dem Wald holen und die Kosten f\u00fcr das Werkzeug vernachl\u00e4ssigbar sind). Dann kaufen alle nur noch bei Person B. Will Person A nicht pleite gehen, muss sie nachziehen; sie schafft sich also die gleiche Maschine an. Was ist passiert? Beide arbeiten nicht weniger. Beide haben auch nicht mehr Einkommen. Aber die Welt hat nun doppelt so viele St\u00fchle.<\/p>\n<p>Da das ein sehr konstruiertes Beispiel ist, dauert es f\u00fcr eine Verdoppelung aller G\u00fcter und Dienstleistungen im wirklichen Wirtschaften bei dem immer noch erstrebten und weltweit vor Corona auch erreichten Wachstum von drei Prozent 23 Jahre. Und, da es sich um exponentielles Wachstum handelt, nur noch weitere 15 Jahre sp\u00e4ter zur Verdreifachung. Und so immer weiter und immer schneller. Problem: Es gibt kein \u201aentkoppeltes\u2018 Wachstum. Es gibt zwar eine relative Entkoppelung von Wachstum und steigendem Ressourcenverbrauch, aber keine absolute. Das ist beispielsweise 2019 ausf\u00fchrlich dargelegt worden in einer Studie vom European Environmental Bureau. Wenn es f\u00fcr Deutschland anderes heisst, dann wegen der Auslagerung von Produktion in \u00e4rmere L\u00e4nder. Selbst der Spiegel-online Kolumnist Christian St\u00f6cker schlug deshalb k\u00fcrzlich vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel m\u00f6ge so wie f\u00fcr die exponentiell ansteigenden Coronakurve doch mal eine Bundespressekonferenz veranstalten, um vor der exponentiell wachsenden Wirtschaft zu warnen.<\/p>\n<p>Viele sich als Marxist:innen verstehende Menschen lassen in ihren Visionen Tauschlogik und damit Markt und Geld unangetastet. Doch wer glaubt, Marx sei es nur um eine Beendigung der Mehrwertausbeutung gegangen, irrt. Lohnerh\u00f6hungen waren f\u00fcr ihn \u201eeine bessere Salairierung\u201c, also Entlohnung, \u201eder Sklaven\u201c, und selbst die \u201eGleichheit der Salaire\u201c bei Verstaatlichung hiess f\u00fcr ihn lediglich, die gesamte Gesellschaft zum \u201eabstrakten Kapitalisten\u201c werden zu lassen. Ihm aber ging es um eine Gesellschaft, in der wir in Freiheit f\u00fcreinander t\u00e4tig werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Friederike Habermann<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/streifzuege.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>streifzuege.org<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Oma, so sehr sie uns Enkel:innen auch verw\u00f6hnte, wusste, wie Schenken gegen\u00fcber anderen geht. \u201eIch brauche noch etwas f\u00fcr Frau Meyer. 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