{"id":1600525,"date":"2022-06-08T15:13:51","date_gmt":"2022-06-08T14:13:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1600525"},"modified":"2022-06-08T15:13:51","modified_gmt":"2022-06-08T14:13:51","slug":"die-hungerkrise-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/06\/die-hungerkrise-iii\/","title":{"rendered":"Die Hungerkrise (III)"},"content":{"rendered":"<p><strong>EU blockiert Bem\u00fchungen der UN, ukrainisches Getreide \u00fcber Belarus auf den Weltmarkt zu bringen. Russland und T\u00fcrkei machen den Weg f\u00fcr ukrainische Getreideexporte frei.<\/strong><\/p>\n<p>Die EU stellt sich Bem\u00fchungen der Vereinten Nationen in den Weg, die kriegs- wie auch sanktionsbedingt drohende weltweite Hungerkrise abzuwenden. Dabei geht es um den Plan, die gewaltigen Getreidevorr\u00e4te der Ukraine \u00fcber Belarus in H\u00e4fen im Baltikum zu bringen und sie dort zu verschiffen. Der Plan, der von UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres bef\u00fcrwortet wird, gilt als einzige sinnvolle Alternative zum zuletzt blockierten Abtransport des Getreides \u00fcber das Schwarze Meer. Die EU ist freilich nicht bereit, die Voraussetzungen f\u00fcr das Gelingen des Plans zu schaffen und ihre Sanktionen gegen belarussische D\u00fcngemittelexporte aufzuheben. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres tritt f\u00fcr die Aufhebung dieser Sanktionen ein, um die weltweite D\u00fcngemittelversorgung zu sichern. In einem auch symbolisch vielsagenden Schritt hat Br\u00fcssel am Freitag seine Sanktionen gegen belarussische D\u00fcngemittelhersteller versch\u00e4rft. Bewegung kommt dagegen in Bestrebungen der UN, den Export ukrainischen Getreides \u00fcber das Schwarze Meer in Gang zu bringen. Russland und die T\u00fcrkei stellen erste ukrainische Lieferungen aus Odessa in Aussicht.<\/p>\n<h3>Der doppelte Ansatz der UN<\/h3>\n<p>Die Vereinten Nationen haben bei dem Versuch, die Hungerkrise abzuwenden, die sowohl wegen des Ukraine-Kriegs als auch wegen der westlichen Sanktionen weltweit droht, in der vergangenen Woche sp\u00fcrbar Fortschritte erzielt. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres verfolgt erkl\u00e4rterma\u00dfen das Ziel, \u201edie ukrainische Nahrungsmittelproduktion\u201c sowie \u201edie Nahrungs- und D\u00fcngemittel, die von Russland und von Belarus hergestellt werden\u201c, gleicherma\u00dfen \u201ein die Weltm\u00e4rkte zu reintegrieren\u201c.[1] Tats\u00e4chlich ist beides n\u00f6tig, soll die globale Nahrungsmittelversorgung sichergestellt werden. Die Ukraine lieferte zuletzt rund zehn Prozent der globalen Weizen- und Gersten- sowie gut 16 Prozent der Maisexporte; Russland wiederum ist gr\u00f6\u00dfter Weizenexporteur, w\u00e4hrend Russland und Belarus zusammen rund 40 Prozent der globalen Ausfuhr von Kalisalzen t\u00e4tigten, die f\u00fcr die Herstellung von D\u00fcngemitteln erforderlich sind. Ohne D\u00fcngemittel wird die n\u00e4chste Ernte nicht ausreichen, um die Welt mit gen\u00fcgend Nahrungsmitteln zu versorgen. Darin hat der Ansatz, dem die Vereinten Nationen seit Beginn des Ukraine-Kriegs folgen \u2013 au\u00dfer ukrainischen auch russische und belarussische Exporte wieder zu erm\u00f6glichen \u2013, seinen Grund.<\/p>\n<h3>L\u00f6sung in Sicht<\/h3>\n<p>Eine L\u00f6sung zeichnet sich aktuell f\u00fcr den Export von Weizen aus der Ukraine ab, der traditionell zu mehr als 95 Prozent \u00fcber das Schwarze Meer abgewickelt wird. Dem stehen zur Zeit mehrere Hindernisse im Weg. Zum einen sind die ukrainischen H\u00e4fen entweder von Russland besetzt oder werden von der russischen Marine blockiert. Zum anderen hat die ukrainische Marine, um russische Angriffe von See her zu verhindern, die K\u00fcstengew\u00e4sser vermint. Erst UNCTAD-Generalsekret\u00e4rin Rebeca Grynspan, dann UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths haben in der vergangenen Woche nach Gespr\u00e4chen in Moskau konstatiert, diese seien \u201ekonstruktiv\u201c verlaufen; man hoffe auf eine L\u00f6sung. Bekannt ist, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin sich prinzipiell bereit erkl\u00e4rt hat, die Hafenblockade zu beenden. Die T\u00fcrkei wiederum w\u00fcrde in diesem Fall die Aufgabe \u00fcbernehmen, ukrainische Seeminen zu entfernen und die mit Getreide beladenen Frachtschiffe sicher durch das Schwarze Meer zu geleiten.[2] Nach intensiven bilateralen Verhandlungen Ende Mai hoffen Beobachter auf einen Durchbruch bei Gespr\u00e4chen des t\u00fcrkischen Au\u00dfenministers Mevl\u00fct \u00c7avu\u015fo\u011flu mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow morgen in Ankara. Ein Erfolg steht laut gestrigen Berichten russischer und t\u00fcrkischer Medien unmittelbar bevor.<\/p>\n<h3>Die Streuwirkung der Sanktionen<\/h3>\n<p>Unklar ist allerdings noch, wie der zweite Teil des UN-Ansatzes sichergestellt werden soll \u2013 die Gew\u00e4hrleistung russischer und belarussischer Getreide- und D\u00fcngemittelexporte. Sowohl die EU als auch die USA verschanzen sich bisher hinter der Aussage, sie h\u00e4tten gegen beides keine Russland-Sanktionen in Kraft. Dies trifft zu, verschweigt aber, dass zum einen die transatlantischen Sanktionen gegen Kalisalze aus Belarus fortbestehen und zum anderen russische Exporte durch Strafma\u00dfnahmen massiv erschwert werden, die die Transport- sowie die Finanzbranche treffen. Zus\u00e4tzlich wirkt sich die Furcht vor einer weiteren Ausdehnung der Embargoma\u00dfnahmen des Westens negativ auf jeden Handel aus. Diese Streuwirkung der Sanktionen ist aus fr\u00fcheren Sanktionsregimes bestens bekannt; sie hat nicht selten sogar humanit\u00e4re Hilfe verhindert (german-foreign-policy.com berichtete [3]). Wie nun berichtet wird, ist Washington mittlerweile bereit, der Streuwirkung der Sanktionen auf russische Getreide- und Kalisalzexporte entgegenzuwirken. Dazu k\u00f6nne man einschl\u00e4gig interessierten Unternehmen etwa eine Art Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen, wird Linda Thomas-Greenfield, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, zitiert.[4]<\/p>\n<h3>Guterres\u2018 Belarus-Baltikum-Plan<\/h3>\n<p>Sabotiert werden die Bem\u00fchungen der Vereinten Nationen gegenw\u00e4rtig vor allem von der EU. Dies betrifft insbesondere die \u00dcberlegungen, die ukrainischen Getreidevorr\u00e4te nicht nur \u00fcber das Schwarze Meer, sondern auch \u00fcber Land zu exportieren. Zwar arbeitet vor allem die Bundesrepublik aktuell daran, den Export ukrainischen Getreides auf dem Schienenweg \u00fcber Polen und Deutschland zu organisieren; die Verschiffung ist etwa \u00fcber deutsche oder \u00fcber italienische H\u00e4fen geplant (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Erhebliche Probleme verursacht dabei aber, dass die Fracht an der ukrainisch-polnischen Grenze auf neue Z\u00fcge umgehoben werden muss, weil die Gleise in der ehemaligen Sowjetunion eine andere Spurweite haben als diejenigen in Westeuropa. Das kostet so viel Zeit, dass Experten zufolge allenfalls ein geringer Teil der ukrainischen Vorr\u00e4te rechtzeitig abtransportiert werden kann. Als gangbare Alternative gilt der Transport des Getreides \u00fcber Belarus in einen der H\u00e4fen im Baltikum, insbesondere ins litauische Klaip\u0117da. Auf diesem Wege k\u00f6nnten gut zwei Drittel der etwas mehr als 20 Millionen Tonnen Getreide, die zur Zeit in der Ukraine lagern, verf\u00fcgbar gemacht werden. UN-Generalsekret\u00e4r Guterres bef\u00fcrwortet dies.<\/p>\n<h3>\u201eKategorisch ausgeschlossen\u201c<\/h3>\n<p>Dem Vorhaben stehen die EU-Sanktionen gegen Belarus entgegen. Minsk ist bereit, den Transport des Getreides \u00fcber sein Territorium zu organisieren, verlangt im Gegenzug aber, dass ein Teil seiner mit Sanktionen belegten Exporte \u00fcber H\u00e4fen wie denjenigen in Klaip\u0117da wieder zugelassen wird. Das deckt sich zum guten Teil mit dem UN-Plan, Kalisalzexporte auch aus Belarus zwecks Sicherung der globalen Nahrungsmittelversorgung wieder m\u00f6glich zu machen. Allerdings stellt sich jetzt die EU quer: \u201eVon den Mitgliedstaaten wie von der Kommission\u201c werde \u201eeine Aufhebung oder auch nur Lockerung von Sanktionen gegen Belarus kategorisch ausgeschlossen\u201c, wurde in der vergangenen Woche berichtet.[6] Zwar habe Br\u00fcssel in den vergangenen drei Monaten versucht, Minsk mit finanziellen Angeboten zu locken, um es Moskau abspenstig zu machen; \u201eauff\u00e4llig\u201c sei, dass die EU nach ihren Sanktionen vom 9. M\u00e4rz weitere Strafma\u00dfnahmen zun\u00e4chst blo\u00df gegen Russland verh\u00e4ngt habe, nicht aber gegen Belarus. Die belarussische Regierung sei allerdings nicht auf die Avancen der EU eingegangen; sie habe deutlich gemacht, dass Versuche, einen Keil zwischen sie und Russland zu treiben, zum Scheitern verurteilt seien.<\/p>\n<h3>Die Priorit\u00e4ten der EU<\/h3>\n<p>Die EU hat deshalb Konsequenzen gezogen und am Freitag neue Sanktionen gegen Belarus verh\u00e4ngt. Diese richten sich konkret unter anderem gegen Belaruskali, den gr\u00f6\u00dften Kalisalzproduzenten des Landes, gegen den Leiter des Unternehmens, Iwan Golowaty, und gegen die Exportfirma Belarusian Potash Co., die den Aussto\u00df von Belaruskali in fremde L\u00e4nder ausf\u00fchrt.[7] Die Verh\u00e4ngung von Strafma\u00dfnahmen gegen Unternehmen, deren Produkte UN-Generalsekret\u00e4r Guterres wieder verf\u00fcgbar zu machen sucht, um eine globale Hungerkrise abzuwenden, ist ein selten direkter Affront gegen die Vereinten Nationen. Er zeigt, dass f\u00fcr die EU eine Schw\u00e4chung gegnerischer Staaten deutlich Vorrang vor der Vermeidung einer Hungerkrise genie\u00dft.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8906\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungerkrise<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8927\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungerkrise (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[1] Sharon Marris: World hunger at \u2018new high\u2019, UN warns, with enough grain to feed millions stuck in Ukraine. sky.com 19.05.2022.<\/p>\n<p>[2] William Mauldin, Jared Malsin, Evan Gershkovich: Black Sea Grain Talks Gain Steam as Russia, Turkey Eye Cooperation. wsj.com 01.06.2022.<\/p>\n<p>[3] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8566\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Irans Wende nach Osten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8817\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hunger wird gemacht (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[4] William Mauldin, Jared Malsin, Evan Gershkovich: Black Sea Grain Talks Gain Steam as Russia, Turkey Eye Cooperation. wsj.com 01.06.2022.<\/p>\n<p>[5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8906\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungerkrise<\/a>.<\/p>\n<p>[6] Thomas Gutschker, Friedrich Schmidt, Reinhard Veser: Buhlen um Lukaschenko. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.06.2022.<\/p>\n<p>[7] Belarus: EU adopts new round of restrictive measures over internal repression. consilium.europa.eu 03.06.2022.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU blockiert Bem\u00fchungen der UN, ukrainisches Getreide \u00fcber Belarus auf den Weltmarkt zu bringen. Russland und T\u00fcrkei machen den Weg f\u00fcr ukrainische Getreideexporte frei. 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