{"id":1596461,"date":"2022-06-02T17:14:36","date_gmt":"2022-06-02T16:14:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1596461"},"modified":"2022-06-02T17:14:36","modified_gmt":"2022-06-02T16:14:36","slug":"kriegswidersprueche-in-washington","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/06\/kriegswidersprueche-in-washington\/","title":{"rendered":"Kriegswiderspr\u00fcche in Washington"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fchrende US-Zeitung spricht sich gegen weitere westliche Eskalation im Ukraine-Krieg aus, fordert Verhandlungsl\u00f6sung \u2013 und widerspricht damit auch Politikern in Berlin und Br\u00fcssel.<\/strong><\/p>\n<p>In einer bemerkenswerten Stellungnahme dringt eine der einflussreichsten US-Zeitungen auf Kurskorrekturen des Westens im Ukraine-Krieg \u2013 mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Berlin und Br\u00fcssel. Die Vereinigten Staaten d\u00fcrften nicht in einen lange andauernden, \u201eumfassenden Krieg mit Russland\u201c gezogen werden, fordert das Editorial Board der New York Times. Das Risiko einer unkontrollierbaren Eskalation sei hoch; auch werde sich die Kriegsbegeisterung in der US-Bev\u00f6lkerung angesichts anhaltend hoher Inflation und dramatisch gestiegener Energie-, speziell Benzinpreise nicht lange halten lassen. Dar\u00fcber hinaus zieht der Ukraine-Krieg wichtige Kr\u00e4fte vom Machtkampf gegen China ab. Die New York Times wendet sich gegen Aussagen wie die Ank\u00fcndigung der Sprecherin des Repr\u00e4sentantenhauses, Nancy Pelosi, die USA w\u00fcrden die Ukraine \u201ebis zum Sieg\u201c unterst\u00fctzen. Derlei \u00c4u\u00dferungen haben auch Politiker in Berlin und Br\u00fcssel get\u00e4tigt \u2013 so etwa EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, die erkl\u00e4rte, sie w\u00fcnsche, \u201edass die Ukraine diesen Krieg gewinnt\u201c, oder Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, die erkl\u00e4rte, man wolle \u201eRussland ruinieren\u201c.<\/p>\n<h3><strong>Der Fehler vom April 2008<\/strong><\/h3>\n<p>Kritische \u00c4u\u00dferungen zur Politik der Vereinigten Staaten und des Westens insgesamt im Ukraine-Krieg hat es im US-Establishment schon kurz nach Kriegsbeginn gegeben. Bereits am 1. M\u00e4rz publizierte etwa das einflussreiche Magazin The New Yorker ein Interview mit dem bekannten US-Au\u00dfenpolitikexperten John Mearsheimer, der seit vielen Jahren die NATO-Ostexpansion und besonders die Pl\u00e4ne zur Anbindung der Ukraine an das B\u00fcndnis attackiert. Die Pl\u00e4ne seien f\u00fcr Moskau gef\u00e4hrlich und l\u00e4ngst Ziel von Gegenma\u00dfnahmen geworden, best\u00e4tigte Mearsheimer kurz nach Kriegsbeginn \u2013 ganz, wie es f\u00fcr Washington \u201eselbstverst\u00e4ndlich\u201c nicht in Frage komme, es einer \u201efremden Gro\u00dfmacht\u201c zu erlauben, Milit\u00e4r in einem \u201eLand in der westlichen Hemisph\u00e4re\u201c zu stationieren.[1] \u201eAlle Probleme\u201c h\u00e4tten \u201eim April 2008\u201c begonnen, als die NATO auf ihrem Gipfeltreffen in Bukarest der Ukraine und Georgien die Beitrittsperspektive er\u00f6ffnet habe, urteilte der US-Experte; w\u00e4re dieser Schritt ausgeblieben, \u201edann w\u00e4ren die Krim und der Donbass heute noch Teil der Ukraine\u201c, und es g\u00e4be in dem Land wohl auch keinen Krieg.<\/p>\n<h3><strong>\u201eDumme Politik\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Mearsheimer weist, den Hintergrund zu seiner Position erl\u00e4uternd, darauf hin, dass er die NATO-Ostexpansion sowie den Willen, Russland damit zu provozieren, auch strategisch f\u00fcr eine Fehlentscheidung h\u00e4lt. Russland sei \u201ekeine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr die Vereinigten Staaten\u201c, konstatiert der US-Experte. Ein \u201egleichrangiger Konkurrent\u201c sei hingegen die Volksrepublik China. Die US-Politik in Osteuropa untergrabe nun aber \u201eunsere F\u00e4higkeit, uns mit der gef\u00e4hrlichsten Bedrohung zu befassen, der wir heute gegen\u00fcberstehen\u201c \u2013 mit Beijing. Wolle sich Washington in einer Konstellation mit insgesamt drei Gro\u00dfm\u00e4chten \u2013 USA, China, Russland \u2013gegen Beijing in Stellung bringen, dann m\u00fcsse es Moskau auf seine Seite zu ziehen suchen. \u201eWas wir mit unserer dummen Politik in Osteuropa getan haben, ist, die Russen in die Arme der Chinesen zu treiben\u201c, erkl\u00e4rt Mearsheimer und h\u00e4lt fest: \u201eDas verst\u00f6\u00dft gegen das kleine Einmaleins der Politik des M\u00e4chtegleichgewichts.\u201c[2]<\/p>\n<h3><strong>\u201eEine gef\u00e4hrliche Annahme\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Scharfe Kritik zwar nicht am prinzipiellen Kurs der US-Administration gegen\u00fcber Moskau, so aber doch an Washingtons aktuellen Kriegszielen hat in der vergangenen Woche die einflussreiche New York Times in einer ausf\u00fchrlichen Stellungnahme ihres Editorial Board ge\u00fcbt. Die Kritik der Zeitung, die sich noch Anfang M\u00e4rz f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine mit fast allen Mitteln ausgesprochen hatte \u2013 daf\u00fcr werde die eigene Bev\u00f6lkerung auch Einbu\u00dfen hinnehmen m\u00fcssen, hie\u00df es [3] \u2013, richtet sich nun darauf, dass Washington mit Blick auf empfindliche milit\u00e4rische R\u00fcckschl\u00e4ge f\u00fcr Russland inzwischen sogar auf einen ukrainischen Sieg auf dem Schlachtfeld setzt: eine \u201egef\u00e4hrliche Annahme\u201c, wie das Blatt schreibt. Verteidigungsminister Lloyd Austin habe gefordert, Moskau solle massiv \u201egeschw\u00e4cht\u201c aus dem Krieg hervorgehen, ruft die New York Times in Erinnerung; Nancy Pelosi, Sprecherin des Repr\u00e4sentantenhauses, habe US-Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew \u201ebis zum Sieg\u201c in Aussicht gestellt; Pr\u00e4sident Joe Biden habe gar ge\u00e4u\u00dfert, in Moskau solle Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u201enicht an der Macht bleiben\u201c.[4] Solch \u201ekriegsl\u00fcsterne Stellungnahmen\u201c tr\u00fcgen, vorsichtig formuliert, nichts zu einer Verhandlungsl\u00f6sung bei.<\/p>\n<h3><strong>Risiken und Nebenwirkungen<\/strong><\/h3>\n<p>Diese aber h\u00e4lt das Editorial Board der New York Times nun f\u00fcr notwendig. Die Nationale Geheimdienstdirektorin Avril Haines habe k\u00fcrzlich gewarnt, der Krieg k\u00f6nne einen \u201est\u00e4rker unvorhersehbaren und potenziell eskalierenden Verlauf\u201c nehmen, stellt die Zeitung fest.[5] Zugleich werde die US-Bev\u00f6lkerung Washingtons Kriegsunterst\u00fctzung nicht unbefristet billigen, hei\u00dft es mit Blick nicht zuletzt auf das Unterst\u00fctzungspaket f\u00fcr Kiew im Wert von 40 Milliarden US-Dollar, das der US-Senat in der vergangenen Woche abgesegnet hat. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung nennt die New York Times die andauernde Inflation, die zunehmend die Verbraucher belastet, und die in die H\u00f6he geschnellten Energiepreise; laut einer aktuellen Untersuchung geben US-Haushalte aktuell 5.000 US-Dollar pro Jahr f\u00fcr Benzin aus \u2013 fast doppelt so viel wie vor einem Jahr (2.800 US-Dollar).[6] Ungenannt l\u00e4sst die New York Times kriegsbedingte R\u00fcckschl\u00e4ge in Ostasien, wo etwa auf Taiwan die Hoffnung, sich im Fall eines Krieges mit der Volksrepublik auf US-Beistand verlassen zu k\u00f6nnen, mit Blick auf das US-Vorgehen im Ukraine-Krieg in den vergangenen Monaten eingebrochen ist (german-foreign-policy.com berichtete [7]).<\/p>\n<h3><strong>\u201eUnrealistische Erwartungen\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>In einen \u201eumfassenden Krieg mit Russland\u201c gezogen zu werden, liege nicht in \u201eAmerikas wohlverstandenem Interesse\u201c, urteilt das Editorial Board der New York Times.[8] Dies aber k\u00f6nne geschehen, wenn im Westen oder in Kiew \u201eunrealistische Erwartungen\u201c dominierten. Pr\u00e4sident Biden m\u00fcsse seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj deshalb klarmachen, dass es \u201eeine Grenze\u201c in der Frage gebe, \u201ewie weit die Vereinigten Staaten und die NATO in der Konfrontation mit Russland gehen werden\u201c \u2013 konkret auch \u201eGrenzen bei den Waffen, beim Geld und bei der politischen Unterst\u00fctzung, die sie aufbringen k\u00f6nnen\u201c. Es sei \u201eunerl\u00e4sslich, dass die Entscheidungen der ukrainischen Regierung auf einer realistischen Einsch\u00e4tzung gr\u00fcnden, welche Mittel die Ukraine zur Verf\u00fcgung hat\u201c \u2013 \u201eund wieviel mehr Zerst\u00f6rung sie ertragen kann\u201c.<\/p>\n<h3><strong>Gegenl\u00e4ufige Forderungen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Forderung nach einem Kurswechsel ist in Washington kein Konsens; erst am Freitag bekr\u00e4ftigte die US-Botschafterin bei der NATO, Julianne Smith, die Biden-Administration strebe \u201eeine strategische Niederlage Russlands\u201c in der Ukraine an.[9] Allerdings zeigt sie, dass einflussreiche Kreise in den Vereinigten Staaten das Risiko f\u00fcr hoch halten, in einem langanhaltenden, kostspieligen Krieg in Europa festzustecken \u2013 begleitet von wachsendem Unmut in der eigenen Bev\u00f6lkerung und von R\u00fcckschl\u00e4gen im Machtkampf gegen China. Schon jetzt sieht sich Washington gen\u00f6tigt, auf Dauer rund 100.000 US-Solaten in Europa stationiert zu halten \u2013 erheblich mehr als vor Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine (60.000). Sie fehlen in Ostasien f\u00fcr den Machtkampf gegen China \u2013 und Washington k\u00f6nne gen\u00f6tigt sein, noch mehr nach Europa zu entsenden, sollten die NATO-Beitrittsaspiranten Finnland und Schweden in eskalierende Spannungen mit Russland geraten, wird berichtet.[10]<\/p>\n<h3><strong>\u201eRussland ruinieren\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Die Stellungnahme der New York Times richtet sich implizit auch gegen f\u00fchrende Politiker in Berlin und Br\u00fcssel. So hat EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen Anfang Mai erkl\u00e4rt: \u201eWir wollen, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt.\u201c[11] Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock hatte bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn mitgeteilt, man wolle \u201eRussland ruinieren\u201c.[12] Auch im Bundestag erstarken Positionen, vor denen nun die New York Times warnt: Die Ukraine k\u00f6nne \u201ediesen Krieg gewinnen\u201c, erkl\u00e4rte Anfang Mai auch der SPD-Au\u00dfenpolitiker Michael Roth.[13]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mehr zum Thema:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8900\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waffenstellerkonferenz in Ramstein.<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>[1], [2] Isaac Chotiner: Why John Mearsheimer Blames the U.S. for the Crisis in Ukraine. newyorker.com 01.03.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[3] The Editorial Board: \u2018I Want Peace.\u2019 Zelensky\u2019s Heroic Resistance Is an Example for the World. nytimes.com 04.03.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[4], [5] The Editorial Board: The War in Ukraine Is Getting Complicated, and America Isn\u2019t Ready. nytimes.com 19.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[6] Pippa Stevens: Rising fuel costs are a massive problem for business and consumers \u2013 Here\u2019s why they\u2019re so high. cnbc.com 19.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[7] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8924\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die NATO und Taiwan.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>[8] The Editorial Board: The War in Ukraine Is Getting Complicated, and America Isn\u2019t Ready. nytimes.com 19.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[9] Camille Gijs, Hannah Roberts: Western allies ramp up rhetoric against Russia, want \u2018defeat\u2019 of Moscow. politico.eu 20.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[10] Ellie Kaufman, Barbara Starr: US likely to keep 100,000 troops in Europe for foreseeable future in face of Russian threat, US officials say. edition.cnn.com 20.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[11] Rede von Pr\u00e4sidentin von der Leyen vor dem Plenum des Europ\u00e4ischen Parlaments zu den Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine auf die Gesellschaft und die Wirtschaft in der EU \u2013 St\u00e4rkung der Handlungsf\u00e4higkeit der EU. ec.europa.eu 04.05.2022.<\/em><\/p>\n<p><em>[12] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8856\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201cRussland ruinieren\u201d.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>[13] SPD-Au\u00dfenpolitiker Roth: \u201cDie Ukraine kann sogar diesen Krieg gewinnen\u201c. rnd.de 05.05.2022.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fchrende US-Zeitung spricht sich gegen weitere westliche Eskalation im Ukraine-Krieg aus, fordert Verhandlungsl\u00f6sung \u2013 und widerspricht damit auch Politikern in Berlin und Br\u00fcssel. 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