{"id":1587469,"date":"2022-05-20T16:47:13","date_gmt":"2022-05-20T15:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1587469"},"modified":"2022-05-20T16:47:13","modified_gmt":"2022-05-20T15:47:13","slug":"die-hungerkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/05\/die-hungerkrise\/","title":{"rendered":"Die Hungerkrise"},"content":{"rendered":"<p><strong>Internationale Organisationen warnen vor Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. Bereits jetzt nimmt der Hunger vor allem in Afrika zu.<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere internationale Organisationen warnen mit Nachdruck vor einer weiteren Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. Schon jetzt seien in Ostafrika rund 20 Millionen Menschen durch eklatanten Mangel an Nahrungsmitteln \u201elebensbedrohlich geschw\u00e4cht\u201c, berichtet die Direktorin des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa. Ursache ist, dass Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland ausbleiben \u2013 wegen kriegsbedingter Blockaden und sanktionsbedingt entfallender Transportm\u00f6glichkeiten. Wegen des Mangels geht die Weltbank von einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise um 37 Prozent aus; dies werde zahlreiche \u00e4rmere L\u00e4nder in eine Schuldenkrise treiben, urteilt Weltbankpr\u00e4sident David Malpass. Beobachter warnen, Hunger und Armut drohten in politische Instabilit\u00e4t umzuschlagen und soziale Unruhen hervorzurufen. W\u00e4hrend die Bundesregierung an einer \u201eGetreidebr\u00fccke\u201c arbeitet, die ukrainisches Getreide \u00fcber Nordsee- und Adriah\u00e4fen verschiffen soll, fordert Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir, den Hunger mit einer Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<h3><strong>Die \u201eGetreidebr\u00fccke\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Deutschland ist derzeit bestrebt, gro\u00dfe Mengen an Getreide aus der Ukraine zu schaffen. Berichten zufolge arbeitet die Bundesregierung an der Einrichtung einer sogenannten \u201eGetreidebr\u00fccke\u201c, mit der 20 Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine in die EU bef\u00f6rdert werden sollen. Ziel sei es, eine \u201eWelthunger-Katastrophe abzuwenden\u201c, erkl\u00e4rt der Schienenverkehrsbeauftragte im Bundesverkehrsministerium, Michael Theurer.[1] Insgesamt sollen 20.000 Z\u00fcge eingesetzt werden, um die ukrainische Getreideernte aus dem Kriegsland zu exportieren. Hintergrund ist die kriegsbedingte Blockade der ukrainischen Schwarzmeerh\u00e4fen, die einen Export des ukrainischen Getreides unm\u00f6glich macht. Russland und die Ukraine z\u00e4hlen zu den weltweit wichtigsten Produzenten von Nahrungsmitteln; sie sorgten vor dem Krieg f\u00fcr 20 Prozent der Mais- und sogar 30 Prozent der Weizenexporte weltweit. Laut den Pl\u00e4nen der Bundesregierung und der Bahn-Tochterfirma DB Cargo soll das Getreide in H\u00e4fen an der Adria oder an der Nordsee transportiert werden, um es in L\u00e4nder wie \u00c4thiopien, den Libanon oder Indonesien zu verschiffen, die \u201eauf Getreide aus der Ukraine angewiesen\u201c seien. Im Zusammenhang damit seien noch Fragen der \u201eWettbewerbsneutralit\u00e4t\u201c zu kl\u00e4ren, hei\u00dft es. Berlin habe f\u00fcr die \u201eGetreidebr\u00fccke\u201c bereits 430 Millionen Euro veranschlagt; involviert seien auch die Bahnkonzerne Polens, Tschechiens, der Slowakei und Rum\u00e4niens. Als Voraussetzung gilt, dass die russischen Streitkr\u00e4fte das ukrainische Schienennetz auch weiterhin nicht substanziell zerst\u00f6ren. Geplant ist zugleich, \u201elandwirtschaftliches Ger\u00e4t\u201c inklusive Ersatzteile in die Ukraine zu exportieren.<\/p>\n<h3><strong>Mit Waffen gegen Hunger<\/strong><\/h3>\n<p>Anl\u00e4sslich einer Tagung der Weltbank in Washington pl\u00e4dierte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) Mitte April dar\u00fcber hinaus f\u00fcr ein weltweites \u201eB\u00fcndnis f\u00fcr globale Ern\u00e4hrungssicherheit\u201c, das \u201eMillionen Menschen vor dem Hungertod &#8230; bewahren\u201c solle.[2] Vorbild solle die in Reaktion auf die Covid-19-Pandemie gegr\u00fcndete Covax-Initiative sein, die einen \u201egerechten Zugang zu Coronaimpfstoffen\u201c gew\u00e4hrleiste. Laut Schulze soll das \u201eB\u00fcndnis f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit\u201c auf den Erfahrungen mit Covax aufbauen und diese auf den \u201eEinsatz gegen die Ern\u00e4hrungskrise\u201c \u00fcbertragen. Nach Ansicht von Kritikern ist die Covax-Initative allerdings weitgehend gescheitert [3] \u2013 unter anderem an der Weigerung Berlins [4], die Impfpatente freizugeben. Derweil fordern weitere Mitglieder der Bundesregierung, im Kampf gegen den Hunger der Ukraine mehr Waffen zu liefern. Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir dringt Berichten zufolge auf eine \u201eAusweitung der Waffenlieferungen in die Ukraine\u201c, um dadurch \u201eeine globale Hungerkatastrophe abzuwenden\u201c.[5] Laut \u00d6zdemir zerst\u00f6ren die russischen Streitkr\u00e4fte \u201egezielt auch landwirtschaftliche Infrastruktur und Lieferketten\u201c; Moskau wolle weltweit Konflikte sch\u00fcren, indem er den \u201eHunger verst\u00e4rke\u201c. Von der russischen \u201eStrategie des Aushungerns\u201c seien vor allem die L\u00e4nder Afrikas betroffen. Deutschland m\u00fcsse die Ukraine deshalb \u201emit weiteren wirkungsvolleren Waffen\u201c beliefern.<\/p>\n<h3><strong>Weltbank: \u201eMenschliche Katastrophe\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich droht der Krieg in der Ukraine laut Einsch\u00e4tzung der Weltbank den globalen Hunger, der schon im Gefolge der Pandemie stark zugenommen hat, zu einer umfassenden \u201emenschlichen Katastrophe\u201c auszuweiten.[6] Die Weltbank geht demnach von einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise um 37 Prozent aus; das werde die Ern\u00e4hrungslage von \u201eHunderten von Millionen Menschen\u201c verschlechtern. Der breite und anhaltende Preisauftrieb betreffe Grundnahrungsmittel aller Art \u2013 \u201e\u00d6le, Getreide und andere Nutzpflanzen wie Mais\u201c, warnt Weltbankpr\u00e4sident David Malpass. Es gebe zwar noch gro\u00dfe Vorr\u00e4te und trotz des Krieges \u201egenug Essen auf der Welt, um alle zu ern\u00e4hren\u201c; doch m\u00fcssten die Nahrungsreserven auch \u201egeteilt oder verkauft\u201c werden, um die Nahrung \u201edort zu bringen, wo sie ben\u00f6tigt wird\u201c. \u00dcberdies warnt die Weltbank vor einer \u201eKrise in der Krise\u201c: Viele \u201eEntwicklungsl\u00e4nder\u201c seien nicht in der Lage, ihre wachsenden Schuldenberge zu bedienen, und drohten unter diesen zusammenzubrechen. Demnach befinden sich \u201e60 Prozent der \u00e4rmsten L\u00e4nder\u201c in oder am Rande einer Schuldenkrise.<\/p>\n<h3><strong>Ern\u00e4hrungsunsicherheit und Instabilit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Wie die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, warnt, kann der rasch zunehmende Hunger im globalen S\u00fcden \u00fcberdies zu politischer Instabilit\u00e4t und sozialen Unruhen f\u00fchren.[7] Die schlechte Nahrungsversorgung von Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern gebe \u201eAnlass zu gro\u00dfer Sorge\u201c; die Staatenwelt m\u00fcsse unverz\u00fcglich handeln, da ansonsten mehr Hunger, Armut und soziale Unruhen drohten \u2013 eine \u201eschreckliche\u201c Alternative. Dies sei insbesondere in L\u00e4ndern der Fall, die sich \u201eseit Jahren bem\u00fcht haben, Instabilit\u00e4t und Konflikte hinter sich zu lassen\u201c, erl\u00e4uterte Georgiewa. Besonders gef\u00e4hrdet seien \u00c4thiopien, Somalia und Kenia. Am Horn von Afrika seien inzwischen \u201erund 20 Millionen Menschen\u201c durch Mangelern\u00e4hrung und Hunger \u201elebensbedrohlich geschw\u00e4cht\u201c. Schon vor Ausbruch des Krieges h\u00e4tten \u201e283 Millionen Afrikaner\u201c nicht genug zu essen gehabt, warnte die Weltern\u00e4hrungsorganisation (FAO); nun d\u00fcrften es allerdings noch \u201esehr viel mehr\u201c werden, da \u201efast alle L\u00e4nder Afrikas Weizen aus der europ\u00e4ischen Krisenregion\u201c bezogen.[8] Besonders krass sei die Abh\u00e4ngigkeit in Ostafrika, wo die Ern\u00e4hrungslage f\u00fcr 81 Millionen Menschen \u201eunsicher\u201c sei.<\/p>\n<h3><strong>Hunger in der arabischen Welt<\/strong><\/h3>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich in der arabischen Welt. In \u00c4gypten und Tunesien bestehen ebenfalls enorme Probleme bei der Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Grundnahrungsmitteln; der Staatspr\u00e4sident Tunesiens, Ka\u00efs Sa\u00efed, sprach j\u00fcngst von einer Gef\u00e4hrdung des sozialen Friedens in dem Land, in dem Ende 2010 die arabischen Revolten ihren Ursprung hatten. Tunesien deckt die H\u00e4lfte seines Weizenbedarfs durch Importe aus Russland und der Ukraine. Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage im Libanon, wo eine Wirtschafts- und Finanzkrise ohnehin zu einem raschen Anstieg der Armut und Unterern\u00e4hrung gef\u00fchrt hat.[9] Das krisengeplagte Land, in dem inzwischen 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung unterhalb der Armutsgrenze vegetieren und sich kaum Grundnahrungsmittel leisten k\u00f6nnen, hat vor dem Krieg rund 80 Prozent seines Weizenbedarfs mit Einfuhren aus Russland und der Ukraine gedeckt. Im Jahr 2020 exportierte die Ukraine als f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfter Weizenproduzent weltweit das Grundnahrungsmittel nach \u00c4gypten (im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar), Indonesien (554 Millionen US-Dollar), Pakistan (496 Millionen US-Dollar), Bangladesch (295 Millionen US-Dollar) und in den Libanon (239 Millionen US-Dollar).<\/p>\n<h3><strong>Der Krieg als Beschleuniger<\/strong><\/h3>\n<p>Bei alledem ist der Krieg gewisserma\u00dfen nur ein Beschleuniger der Hungerkrise: Mangelern\u00e4hrung und Hunger waren bereits vor Kriegsbeginn weltweit auf dem Vormarsch. Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der Menschen, die keinen \u201ead\u00e4quaten Zugang zu Lebensmitteln\u201c haben, um 320 Millionen auf 2,37 Milliarden.[10]<\/p>\n<h3><strong>Von S\u00fcdamerika bis zur Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p>Da Russland und Belarus zu den wichtigsten Exporteuren von D\u00fcngemitteln z\u00e4hlen, leiden auch viele Agrarsektoren in anderen L\u00e4ndern \u2013 etwa in Brasilien oder Peru \u2013, in denen aufgrund der kriegs- und sanktionsbedingt explodierenden Preise f\u00fcr D\u00fcngemittel die Ernte gef\u00e4hrdet und soziale Unruhen drohen.[11] In Ecuador wiederum kollabiert aufgrund der Sanktionen der f\u00fcr das Land ungemein wichtige Bananenexport: Russland war f\u00fcr das s\u00fcdamerikanische Land ein wichtiges Exportziel; die Sanktionen verhindern nun die Lieferungen. W\u00e4hrend die S\u00fcdfr\u00fcchte tonnenweise Containern verrotteten, h\u00e4tten bereits 6.000 Besch\u00e4ftigte ihre Arbeit verloren, wird berichtet. Der Bananenanbau generierte in dem Andenstaat 50.000 Arbeitspl\u00e4tze; indirekt schuf ersogar 250.000 Jobs.[12] Nicht zuletzt trifft der Hunger auch die Ukraine selbst, wo Millionen Menschen unter den direkten Folgen des Krieges oder dessen sozialem und wirtschaftlichem Fallout leiden.[13] Laut Sch\u00e4tzungen des Weltern\u00e4hrungsprogramms der Vereinten Nationen sind rund 20 Prozent der ukrainischen Bev\u00f6lkerung von Mangelern\u00e4hrung betroffen; sie m\u00fcssen weniger Nahrung zu sich nehmen oder auf einzelne Mahlzeiten ganz verzichten. Gegen Mundraub verzweifelter Menschen wiederum gehen die ultrarechten ukrainischen Milizen, die in Nationalgarde und Streitkr\u00e4fte integriert wurden, rigoros vor: Menschen, denen Diebstahl vorgeworfen wird, werden zur Abschreckung teilweise entkleidet, mit Farbe beschmiert und \u00f6ffentlich an Laternenpf\u00e4hle gefesselt.[14]<\/p>\n<hr \/>\n<p>[1] Ukraine-Krieg: Bundesregierung plant \u201eGetreidebr\u00fccke\u201c. handelsblatt.de 25.04.2022.<br \/>\n[2] Deutschland will B\u00fcndnis gegen Hunger schmieden. spiegel.de 20.04.2022.<br \/>\n[3] Vergebliches Warten auf Corona-Impfstoff. deutschlandfunknova.de 15.09.2021.<br \/>\n[4] Will Habeck Impfpatente noch freigeben? zdf.de, 03.02.2022.<br \/>\n[5] \u00d6zdemir fordert mehr Waffen f\u00fcr Ukraine. n-tv.de 17.04.2022.<br \/>\n[6] Ukraine war: World Bank warns of \u2018human catastrophe\u2019 food crisis. bbc.com 21.04.2022.<br \/>\n[7] Hunger und soziale Unruhen \u2013 was der Ukraine-Krieg f\u00fcr Afrika bedeutet. manager-magazin.de 22.04.2022.<br \/>\n[8] Krieg, Schulden, Mangel, Hunger. tagesschau.de 23.04.2022.<br \/>\n[9] Ukraine-Krieg versch\u00e4rft Hunger im Libanon. dw.com 25.04.2022.<br \/>\n[10] Global wheat production: How will the Russia-Ukraine war impact food exports? en.as.com 25.04.2022.<br \/>\n[11] Rice for Millions Put at Risk as Fertilizer Prices Hammer Peru. bloomberg.com 06.04.2022.<br \/>\n[12] How has the Russia-Ukraine war devastated Ecuador&#8217;s banana industry? euronews.com 06.04.2022.<br \/>\n[13] \u201eIm ganzen Land spielt sich eine nie dagewesene Katastrophe ab\u201c. tagesspiegel.de 22.04.2022.<br \/>\n[14] Gerrard Kaonga: Ukraine Citizens Tie Alleged Looter to Pole With Pants Down as Punishment. newsweek.com 08.03.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale Organisationen warnen vor Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. 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