{"id":1564880,"date":"2022-04-15T19:26:54","date_gmt":"2022-04-15T18:26:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1564880"},"modified":"2022-04-17T13:49:24","modified_gmt":"2022-04-17T12:49:24","slug":"der-krieg-und-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/04\/der-krieg-und-das-klima\/","title":{"rendered":"Der Krieg und das Klima"},"content":{"rendered":"<h2>Debatte \u00fcber Klimafolgen des Ukraine-Krieges: Konservative Medien loben wegen Abstrichen bei der Energiewende \u201egr\u00fcnen Realit\u00e4tssinn\u201c; Kritiker fordern Klimaschutz statt Wettr\u00fcsten.<\/h2>\n<p>In der Bundesrepublik entfaltet sich eine kontroverse Debatte \u00fcber die klimapolitischen Folgen der russischen Invasion in die Ukraine sowie der Reaktion des Westens auf sie. So fordert etwa der Vorsitzende der Deutschen Energieagentur, Andreas Kuhlmann, der Ukraine-Krieg m\u00fcsse zu einem \u201eUmdenken bei der Energiewende\u201c f\u00fchren; es werde n\u00f6tig sein, st\u00e4rker auf Kohle zu setzen als zuletzt geplant. Konservative Medien loben einen bemerkenswerten \u201egr\u00fcnen Realit\u00e4tssinn\u201c, der sich unter anderem darin \u00e4u\u00dfere, dass Bundeswirtschafts- und -klimaminister Robert Habeck bereit sei, den Klimaschutz zugunsten au\u00dfen- und milit\u00e4rpolitischer Vorgaben zur\u00fcckzustellen. F\u00fchrende EU-Vertreter hingegen werben daf\u00fcr, radikal auf die Nutzung \u201egr\u00fcnen\u201c Wasserstoffs als Energietr\u00e4ger umzuschwenken. Beobachter weisen allerdings darauf hin, dass bereits eingeplante Wasserstofflieferanten in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten die aktuell gewonnene Energie f\u00fcr ihren Eigenbedarf ben\u00f6tigen. Kritiker warnen, die Welt k\u00f6nne sich angesichts der Klimakrise den neuen globalen R\u00fcstungswettlauf nicht leisten.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\">\u201eViele Sorgen\u201c<\/h3>\n<p>In den deutschen Leitmedien entfaltet sich eine kontroverse Diskussion \u00fcber die klimapolitischen Folgen der russischen Invasion in die Ukraine. Dabei kontrastieren Forderungen nach einer Beschleunigung der Energiewende mit Mahnrufen, die scheinbar stabile fossile Energieversorgung solle beibehalten werden. So fordert etwa der Vorsitzende der Deutschen Energieagentur, Andreas Kuhlmann, der Ukraine-Krieg m\u00fcsse zu einem \u201eUmdenken bei der Energiewende\u201c f\u00fchren; dies werde massive Auswirkungen auf die Klimaziele haben.[1] In der gegenw\u00e4rtigen Lage m\u00fcsse Berlin zwar \u201ealle Optionen pr\u00fcfen\u201c; doch werde die Bundesrepublik in den kommenden Jahren sicherlich \u201emehr Kohleverstromung sehen als bislang gedacht\u201c. Rund 60 Prozent des in der EU konsumierten Erdgases k\u00e4men schon jetzt nicht aus Russland; weitere zehn bis 15 Prozent k\u00f6nnten auf dem Weltmarkt eingekauft werden. F\u00fcr die verbleibende Versorgungsl\u00fccke m\u00fcssten etliche Substitute diskutiert werden, darunter Biogas, aber eben auch Kohle. Die Umstellung auf Wasserstoff als Energietr\u00e4ger, auf den vor allem die Industrie angewiesen sein werde, stecke noch in der Anfangsphase; dies sei einer der Gr\u00fcnde, wieso dem Erdgas urspr\u00fcnglich eine Br\u00fcckenfunktion einger\u00e4umt worden sei. Auch der Austausch von Gasheizungen durch W\u00e4rmepumpen werde nur schleppend vorankommen, da sich vieles noch im Forschungsstadium befinde. Zugleich solle sich die Politik verst\u00e4rkt Fragen der Energieeinsparung und -effizienz zuwenden, fordert Kuhlmann. Er habe aufgrund des Ukraine-Krieges das Gef\u00fchl, die Energiewende m\u00fcsse jetzt \u201eerst recht\u201c forciert werden; doch k\u00e4men nun \u201eviele Sorgen auf uns zu\u201c, insbesondere auch die hohen Energie- und Lebensmittelpreise.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\">Die Wasserstoffweltordnung<\/h3>\n<p>F\u00fchrende Repr\u00e4sentanten der EU sprechen sich hingegen tats\u00e4chlich f\u00fcr eine europaweite Beschleunigung der Energiewende aus, die vor allem mit einem \u201eDurchbruch\u201c bei \u201egr\u00fcnem Wasserstoff\u201c realisiert werden soll.[2] Laut Kommissionsvizepr\u00e4sident Frans Timmermans soll Europas Abh\u00e4ngigkeit von fossilen russischen Energietr\u00e4gern schon \u201edeutlich vor 2030\u201c minimiert werden. Russlands Krieg gegen die Ukraine habe best\u00e4tigt, dass die Energiewende beschleunigt werden m\u00fcsse, wobei Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus Sonnen-, Wind-, und Wasserenergie gewonnen wird, ein \u201ezentrales Element\u201c dieser Transformation bilden m\u00fcsse. Branchenvertreter sprechen von einem kriegsbedingten Durchbruch f\u00fcr die Wasserstoffwirtschaft: Es seien die hemmenden \u201eD\u00e4mme gebrochen\u201c; die Branche erhalte einen \u201ekr\u00e4ftigen Schub\u201c. Bis 2030 sollten in der EU 20 Millionen Tonnen Wasserstoff verbraucht werden, um die H\u00e4lfte des aus Russland importierten Erdgases zu ersetzen, hei\u00dft es; hierzu m\u00fcssten rund 80 Milliarden Euro in den Aufbau einer entsprechenden Wasserstoffinfrastruktur flie\u00dfen. Zu finanzieren sei dies vor allem durch die Bepreisung von Kohlendioxid. Berlin habe zwecks Herstellung und Import von gr\u00fcnen Wasserstoff bereits \u201eWasserstoffb\u00fcros in Australien, Chile, Namibia, Saudi-Arabien und der Ukraine\u201c errichtet, um sich so einen \u00dcberblick \u00fcber Herstellungsm\u00f6glichkliten und Liefermengen zu verschaffen, bevor konkrete Vertr\u00e4ge abgeschlossen w\u00fcrden, wird berichtet. Auch in Marokko und Spanien sollen Produktionsanlagen entstehen. Deutsche Medien sprechen in diesem Zusammenhang von einer \u201eWasserstoffweltordnung\u201c, die derzeit im Entstehen begriffen sei.[3]<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\">Von Nordafrika bis Australien<\/h3>\n<p>Indes warnen Beobachter, die Suche nach k\u00fcnftigen Wasserstofflieferanten f\u00fcr Deutschlands bedrohte Industrie sei mit hohen H\u00fcrden konfrontiert.[4] Zwar k\u00f6nne etwa Nordafrika aufgrund seiner geografischen N\u00e4he zu einem zentralen Lieferanten der EU aufsteigen; doch lasse der steigende eigene Energieverbrauch der L\u00e4nder Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens einen massenhaften Wasserstoffexport in die EU illusorisch erscheinen. Der wachsende Eigenbedarf der nordafrikanischen L\u00e4nder stehe beim derzeitigen Ausbau erneuerbarer Energien in der Region im Vordergrund; erst wenn dieser befriedigt sei, k\u00f6nne \u201eein Energieexport folgen\u201c. Marokko, das als regionaler \u201eMustersch\u00fcler\u201c der Energiewende gilt, wird voraussichtlich im Jahr 2024 erst 52 Prozent seiner Stromversorgung aus regenerativen Energiequellen decken k\u00f6nnen. Deshalb fasse Berlin inzwischen sogar L\u00e4nder wie Australien und Chile als potenzielle Lieferanten ins Auge, hei\u00dft es.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\">\u201eGr\u00fcner Realit\u00e4tssinn\u201c<\/h3>\n<p>Mit Blick darauf loben konservative Kommentatoren einen \u201egr\u00fcnen Realit\u00e4tssinn\u201c, der angesichts des Ukraine-Krieges in der Parteif\u00fchrung von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen zu einer Relativierung des Umweltschutzes gef\u00fchrt habe.[5] Dies sei ein \u201emutiger und n\u00f6tiger Schwenk\u201c, der auf eine neue \u201eNachdenklichkeit in der gr\u00fcnen Klimapolitik\u201c hindeute, hie\u00df es k\u00fcrzlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dies bedeute letztlich, dass kurzfristig \u201emehr Kohlekraftwerke in der Reserve bleiben oder gar l\u00e4nger laufen\u201c m\u00fcssten, erl\u00e4uterte das Blatt unter Verweis auf eine \u00c4u\u00dferung von Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck, der \u201eim Zweifel\u201c der Sicherheitspolitik eine h\u00f6here Priorit\u00e4t als der Klimapolitik einr\u00e4umen wolle. \u201ePragmatismus muss jede politische Festlegung schlagen\u201c, wurde Habeck zitiert. Diese neue Ehrlichkeit sei \u201emutig\u201c, hie\u00df es in der Frankfurter Allgemeinen, wobei der \u201e\u00fcberraschend entdeckte Realit\u00e4tssinn\u201c dem gro\u00dfen Anliegen der Energiewende \u201enur guttun\u201c werde. Deutschlands Klimapolitik gr\u00fcnde auf einer \u201eIllusion\u201c, der zufolge guter Wille und schuldenfinanzierte Subventionen die Energiewende herbeif\u00fchren k\u00f6nnten; doch nun zwinge \u201edie Wirklichkeit\u201c in Gestalt des Ukraine-Krieges die Gr\u00fcnen, ihre \u201eteilweise auf dem Holzweg\u201c befindliche Klimapolitik mit \u201eanderen wichtigen Staatszielen\u201c abzustimmen, vor allem mit der Au\u00dfen- und Milit\u00e4rpolitik. \u00c4hnlich argumentieren deutsche Wirtschaftsmedien, die angesichts der russischen Invasion eine abnehmende Bereitschaft in gro\u00dfen westlichen Volkswirtschaften konstatieren, \u201ealles dem Klimaschutz\u201c unterzuordnen.[6] Die Politik m\u00fcsse eine gr\u00f6\u00dfere \u201eRealit\u00e4tsn\u00e4he\u201c beweisen, indem sie Klimapolitik in eine \u201eumfassende Strategie zur Durchsetzung europ\u00e4ischer Interessen\u201c einbette und \u00fcbergeordnete \u201esicherheits-, entwicklungs-, au\u00dfenwirtschafts- und klimapolitische Pakete\u201c schn\u00fcre, in denen alle EU-Staaten \u201eihre Interessen wiederfinden\u201c w\u00fcrden.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\">Weichenstellungen f\u00fcr Dekaden<\/h3>\n<p>US-Medien wiederum weisen darauf hin, dass die energiepolitische Reaktion der EU auf den Ukraine-Krieg die \u201eZukunft der Klimakrise\u201c beeinflussen kann.[7] Insbesondere die zunehmenden Importe von Fl\u00fcssiggas aus den Vereinigten Staaten k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, dass die EU langfristig auf diesen fossilen Energietr\u00e4ger angewiesen sei: Die notwendige Infrastruktur m\u00fcsse neu errichtet werden; dies wiederum erschwere einen schnellen Ausstieg. Europa w\u00e4re demnach \u00fcber Dekaden in der Fl\u00fcssiggaslieferkette \u201eeingesperrt\u201c. Ohnehin scheine der Konflikt um die Ukraine die Implementierung der Beschl\u00fcsse des Pariser Klimagipfels zu verz\u00f6gern, hei\u00dft es in einem Beitrag aus Indien.[8] Der Klimaschutz drohe in vielen Weltregionen sogar \u201evoll zu entgleisen\u201c, da etliche Staaten ihre Ausgaben bei der Klimapolitik zugunsten von Hochr\u00fcstung und Militarisierung k\u00fcrzten, w\u00e4hrend die zunehmenden Konflikte eine abgestimmte globale Klimapolitik immer st\u00e4rker behinderten. Derzeit zeichne sich gar ein neuer R\u00fcstungswettlauf ab, den sich die Menschheit angesichts der Klimakrise nicht mehr leisten k\u00f6nne. Nicht zuletzt Deutschland sei, wie auch weitere NATO-Staaten, dabei, seinen Milit\u00e4rhaushalt massiv aufzustocken. Die globalen Milit\u00e4rausgaben in H\u00f6he von 1,93 Billionen US-Dollar im Jahr 2020 h\u00e4tten demnach ausgereicht, um die H\u00e4lfte der gesamten Investitionen der Energiewende zu finanzieren, die ben\u00f6tigt w\u00fcrden, um im Jahr 2050 emissionsfrei zu sein. Entweder \u201elernen wir zu schwimmen\u201c, hei\u00dft es in dem Beitrag, \u201eoder wir gehen gemeinsam unter\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] \u201eMassive Auswirkungen auf Klimaziele\u201c. tagesschau.de 10.03.2022.<\/p>\n<p>[2] Wie Putin die EU-Energiewende beschleunigt. zdf.de 13.03.2022.<\/p>\n<p>[3] W\u00fcstenstrom statt Putins Gas \u2013 die Wiederbelebung einer Jahrhundert-Idee. welt.de 01.04.2022.<\/p>\n<p>[4] Energie: Europa sucht den Superlieferanten. heise.de 31.03.2022.<\/p>\n<p>[5] Gr\u00fcner Realit\u00e4tssinn in der Energiepolitik. faz.net 02.03.2022.<\/p>\n<p>[6] Wie realit\u00e4tsnah ist die europ\u00e4ische Klimapolitik? wiwo.de 11.03.2022.<\/p>\n<p>[7] How Europe&#8217;s response to Russia\u2019s war in Ukraine could shape the climate change future. news.yahoo.com 30.03.2022.<\/p>\n<p>[8] Ukraine war is terrible news for the fight against climate change. timesofindia.indiatimes.com 26.03.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Debatte \u00fcber Klimafolgen des Ukraine-Krieges: Konservative Medien loben wegen Abstrichen bei der Energiewende \u201egr\u00fcnen Realit\u00e4tssinn\u201c; Kritiker fordern Klimaschutz statt Wettr\u00fcsten. 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