{"id":1552437,"date":"2022-03-26T18:58:04","date_gmt":"2022-03-26T18:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1552437"},"modified":"2022-03-26T18:58:04","modified_gmt":"2022-03-26T18:58:04","slug":"die-vergessene-humanitaere-katastrophe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/die-vergessene-humanitaere-katastrophe\/","title":{"rendered":"Die vergessene humanit\u00e4re Katastrophe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Internationale Kampagne fordert Freigabe der Reserven der afghanischen Zentralbank auch durch Berlin. Die Mittel werden f\u00fcr den Kampf gegen die aktuelle Hungersnot ben\u00f6tigt.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Eine internationale Kampagne fordert die westlichen M\u00e4chte, darunter Deutschland, zur Freigabe eingefrorener Gelder der afghanischen Zentralbank f\u00fcr den Kampf gegen die aktuelle Hungersnot in Afghanistan auf. Wie es in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz hei\u00dft, den die Kampagne United Against Inhumanity (UAI) in der vergangenen Woche publiziert hat, soll Berlin den Teil der afghanischen Zentralbankreserven umgehend freigeben, der in Deutschland liegt. Reserven im Wert von 2,1 Milliarden US-Dollar befinden sich bei Banken in Europa, darunter deutsche; weitere 7 Milliarden US-Dollar liegen in den Vereinigten Staaten. US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat am 11. Februar festgelegt, dass die H\u00e4lfte davon konfisziert und Angeh\u00f6rigen von Opfern der Terroranschl\u00e4ge vom 11. September 2001 als Entsch\u00e4digung \u00fcbergeben werden soll. Die Entscheidung hat in Afghanistan massive Proteste ausgel\u00f6st; Kritiker bezeichnen den Schritt als unverh\u00fcllten \u201eDiebstahl\u201c und werfen den USA vor, als Kolonialmacht aufzutreten. In Afghanistan sind fast vier Millionen Kinder unterern\u00e4hrt; bis zu einer Million Kindern droht der Hungertod.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<h3>Besatzungs\u00f6konomie ohne Besatzer<\/h3>\n<p>Die aktuelle Hungersnot in Afghanistan hat mehrere Ursachen. Zum einen leidet das Land unter einer der gravierendsten D\u00fcrreperioden seit Jahrzehnten. Zum anderen hat die Covid-19-Pandemie tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem aber ist die afghanische Wirtschaft mit dem \u00fcberst\u00fcrzten Abzug der westlichen M\u00e4chte im August 2021 kollabiert. Dem Westen ist es in der fast 20-j\u00e4hrigen Besatzungszeit nicht gelungen, am Hindukusch eine eigenst\u00e4ndige \u00d6konomie aufzubauen; Afghanistan blieb in hohem Ma\u00df von Zahlungen aus dem Ausland abh\u00e4ngig, die bestimmte Sektoren aufbl\u00e4hten \u2013 beispielsweise Dienstleistungen f\u00fcr die westlichen Truppen und f\u00fcr ziviles Personal aus dem Westen \u2013 und die dar\u00fcber hinaus die Korruption beg\u00fcnstigten: typische Merkmale einer nicht tragf\u00e4higen Besatzungs\u00f6konomie. W\u00e4hrend die ausw\u00e4rtigen Hilfsgelder im unmittelbaren Umfeld der westlichen Besatzer landeten oder von korrupten Funktion\u00e4ren ins Ausland transferiert wurden \u2013 oft etwa in die Vereinigten Arabischen Emirate \u2013, verarmte die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung. Mit der Macht\u00fcbernahme der Taliban im August 2021 stellten die westlichen Staaten die Hilfszahlungen ein; dies entzog der afghanischen Besatzungs\u00f6konomie den Boden.[1]<\/p>\n<h3>Fatale Sanktionen<\/h3>\n<p>Den endg\u00fcltigen Todessto\u00df haben der afghanischen Wirtschaft allerdings die Sanktionen versetzt, die urspr\u00fcnglich gegen die Taliban verh\u00e4ngt wurden, nach deren Macht\u00fcbernahme nun aber faktisch den kompletten Staatsapparat treffen. Unter anderem ist Afghanistan vom Zahlungsdienstleister SWIFT und damit vom globalen Finanzsystem abgeschnitten \u2013 mit gravierenden Folgen nicht nur f\u00fcr allerlei privatwirtschaftliche T\u00e4tigkeiten, sondern insbesondere auch f\u00fcr Hilfsorganisationen, denen es nun nicht mehr m\u00f6glich ist, Hilfsgelder auf dem \u00fcblichen Weg ins Land zu transferieren. So muss etwa die Welthungerhilfe, wie Thomas ten Boer, ihr Landesdirektor f\u00fcr Afghanistan, berichtet, \u201emit Bargeldvermittlern\u201c \u2013 einheimischen Geldwechslern und -kurieren \u2013 arbeiten: \u201eein gro\u00dfer Hemmschuh\u201c, erl\u00e4utert ten Boer, \u201edenn wir m\u00fcssen jeden einzelnen auf Verbindungen zu Geldw\u00e4sche oder zur Finanzierung von terroristischen Aktivit\u00e4ten pr\u00fcfen\u201c. Dies sei wegen internationaler Richtlinien sogar dann unumg\u00e4nglich, \u201ewenn s\u00e4mtliche Geldwechsler von der Regierung \u00fcberpr\u00fcft und offiziell zertifiziert und zuverl\u00e4ssig sind\u201c.[2] Die Forderung, den Ausschluss Afghanistans von SWIFT aufzuheben, um regul\u00e4re Finanztransfers wieder zu erm\u00f6glichen, prallt bislang an den westlichen M\u00e4chten ab.<\/p>\n<h3>Eingefrorene Reserven<\/h3>\n<p>Hinzu kommt, dass die westlichen Staaten im Sommer 2021 die Reserven der afghanischen Zentralbank (Da Afghanistan Bank, DAB) eingefroren haben \u2013 7 Milliarden US-Dollar in den USA, rund 2,1 Milliarden US-Dollar vor allem bei Banken in Europa, zum Teil auch in Deutschland. Die Folgen sind fatal. So hat die Ma\u00dfnahme, wie die internationale Kampagne United Against Inhumanity (UAI) schreibt, dazu gef\u00fchrt, dass die afghanische Zentralbank ihre Funktion nicht mehr angemessen aus\u00fcben kann. \u201eWeitreichende[&#8230;] St\u00f6rungen im Banken- und Handelssektor\u201c sind demnach die Folge; Afghanen, die etwa \u201eim Gesundheits- und Bildungswesen besch\u00e4ftigt\u201c sind, k\u00f6nnen keinen Lohn erhalten und haben zudem \u201ekeinen Zugang zu ihren Lebensersparnissen\u201c mehr. Die dramatische Liquidit\u00e4tskrise steht jeglichem \u00f6konomischen Wiederaufbau des Landes im Wege und versch\u00e4rft die ohnehin verheerende Armut am Hindukusch.[3] Mittlerweile sind nach Angaben der UNO bei einer Gesamtbev\u00f6lkerung von knapp 42 Millionen Menschen fast 23 Millionen Afghanen von akutem Hunger bedroht; 13 Millionen Kinder sind auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen; knapp vier Millionen Kinder sind unterern\u00e4hrt. Die Vereinten Nationen warnen vor \u201eeiner der umfassendsten humanit\u00e4ren Krisen, die die Welt je sah\u201c.[4]<\/p>\n<h3>Kolonialer Diebstahl<\/h3>\n<p>Besondere Emp\u00f6rung hat hervorgerufen, dass US-Pr\u00e4sident Joe Biden mit einer Executive Order vom 11. Februar das in den Vereinigten Staaten liegende Verm\u00f6gen der afghanischen Zentralbank beschlagnahmt hat. Die H\u00e4lfte davon soll genutzt werden, um Angeh\u00f6rigen der Terroranschl\u00e4ge vom 11. September 2001 Entsch\u00e4digung zu zahlen. Faktisch wird damit Afghanistans Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ein Verbrechen haftbar gemacht, das andere \u2013 Jihadisten der Terrororganisation Al Qaida \u2013 begangen haben; dies zudem zu einer Zeit, in der das Land in einer Hungersnot zu versinken droht. In Afghanistan hat die Ma\u00dfnahme umgehend breite Protestdemonstrationen ausgel\u00f6st; der einstige afghanische Pr\u00e4sident Hamid Karzai hat sie \u201eungerecht und unfair und eine Greueltat gegen die afghanische Bev\u00f6lkerung\u201c genannt.[5] Wie Shah Merabi, ein Vorstandsmitglied der afghanischen Zentralbank und Professor f\u00fcr Wirtschaftswissenschaft am Montgomery College im US-Bundesstaat Maryland, berichtet, stufen zahlreiche Afghanen den Schritt als ordin\u00e4ren \u201eDiebstahl\u201c ein; manche kritisieren die Vereinigten Staaten inzwischen v\u00f6llig offen als \u201eKolonialmacht\u201c, die \u201eDiktate\u201c oktroyiert und dar\u00fcber hinaus \u201edie R\u00fccklagen der Bev\u00f6lkerung stiehlt\u201c.[6]<\/p>\n<h3>Vom Hungertod bedroht<\/h3>\n<p>Die UAI hat in der vergangenen Woche eine Kampagne gestartet, die das Ziel verfolgt, die Freigabe der Reserven der afghanischen Zentralbank zu erreichen \u2013 ein Schritt, der die westlichen Regierungen wenig kosten w\u00fcrde, f\u00fcr die afghanische Bev\u00f6lkerung jedoch eine gro\u00dfe Erleichterung w\u00e4re, weil er als Voraussetzung f\u00fcr den Wiederaufbau der afghanischen Wirtschaft gilt. Die Kampagne richtet sich ausdr\u00fccklich nicht nur an die US-Administration, sondern, weil ein Teil der afghanischen Zentralbankreserven in Deutschland liegt, auch an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie es in einem Offenen Brief an Scholz hei\u00dft, den die UAI in der vergangenen Woche ver\u00f6ffentlicht hat, sind UN-Angaben zufolge \u201e8,7 Millionen verarmte afghanische B\u00fcrger vom Hungertod bedroht; einer Million Kindern droht in diesem Winter der Tod\u201c.[7] Schiere Not treibe verzweifelte afghanische Familien inzwischen dazu, ihre Kinder, die sie nicht mehr ern\u00e4hren k\u00f6nnen, \u201eim Tausch gegen Lebensmittel\u201c zu verkaufen. Die UAI und diverse prominente Unterzeichner fordern Scholz auf: \u201eErlauben Sie der DAB, einer unabh\u00e4ngigen, erfahrenen und glaubw\u00fcrdigen Zentralbank, Mittel aus den nationalen Reserven Afghanistans abzurufen, die bei Banken in Deutschland gehalten werden.\u201c Berlin ist der Forderung bislang nicht gefolgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8702\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besatzungs\u00f6konomie ohne Besatzer<\/a>.<\/p>\n<p>[2] Marina Zapf: \u201eDie notleidende Bev\u00f6lkerung ist Geisel der Politik\u201c. welthungerhilfe.de 17.02.2022.<\/p>\n<p>[3] UAI-Erkl\u00e4rung: Eingefrorene Verm\u00f6genswerte, verzweifelte Afghanen \u2013 sofortiges Handeln ist erforderlich. against-inhumanity.org 07.03.2022.<\/p>\n<p>[4] UNFPA Afghanistan Humanitarian Appeal 2022.<\/p>\n<p>[5] Kathy Gannon: Biden Order on Frozen Funds an Atrocity, Says Former Afghan President Karzai. thediplomat.com 14.02.2022.<\/p>\n<p>[6] U.S. plan to compensate 9\/11 victims with Afghan central bank funds \u2018unconcionable\u2019: bank board member. cbc.ca 26.02.2022.<\/p>\n<p>[7] Betreff: Freigabe der eingefrorenen Gelder Afghanistans. Genf, 8. M\u00e4rz 2022.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale Kampagne fordert Freigabe der Reserven der afghanischen Zentralbank auch durch Berlin. Die Mittel werden f\u00fcr den Kampf gegen die aktuelle Hungersnot ben\u00f6tigt. 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