{"id":1549813,"date":"2022-03-23T07:56:13","date_gmt":"2022-03-23T07:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1549813"},"modified":"2022-03-23T07:56:13","modified_gmt":"2022-03-23T07:56:13","slug":"die-strategische-gruene-autonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/die-strategische-gruene-autonomie\/","title":{"rendered":"Die \u201estrategische gr\u00fcne Autonomie\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>EU-Kommission k\u00fcndigt drastische Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland an. Denkfabrik fordert Verringerung weiterer Rohstoffimporte. Medien diskutieren \u00fcber gr\u00fcne \u201eKriegswirtschaft\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Die EU-Kommission k\u00fcndigt die Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland binnen eines Jahres um zwei Drittel und vollst\u00e4ndig bis 2030 an. Wie die Kommission am Dienstag mitteilte, soll stattdessen Fl\u00fcssiggas etwa aus Qatar und den Vereinigten Staaten eingef\u00fchrt werden; dar\u00fcber hinaus sind Energiesparma\u00dfnahmen und ein rascherer Ausbau der erneuerbaren Energien geplant. Die Ma\u00dfnahmen entsprechen in hohem Ma\u00df Vorschl\u00e4gen, wie sie zu Monatsbeginn der European Council on Foreign Relations (ECFR) vorgelegt hat, eine europaweit organisierte Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin. Der ECFR schl\u00e4gt ausdr\u00fccklich vor, auf eine \u201egr\u00fcne strategische Autonomie\u201c hinzuarbeiten, also die Abh\u00e4ngigkeit vom Import nicht nur von Energietr\u00e4gern, sondern auch von anderen Rohstoffen so weit wie m\u00f6glich zu senken. Auch die Einfuhr von Nahrungsmitteln aus \u201einstabilen L\u00e4ndern\u201c soll vermieden werden. In Medien wird bereits spekuliert, der radikale Umbau der EU-Energiewirtschaft, der notwendig sei, k\u00f6nne nur im Rahmen einer gr\u00fcnen \u201eKriegswirtschaft\u201c realisiert werden; die Chance dazu biete der aktuelle russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\"><strong>Eingeschr\u00e4nkte Optionen<\/strong><\/h3>\n<p>In Reaktion auf die russische Invasion in die Ukraine hat der European Council on Foreign Relations (ECFR) schon in der vergangenen Woche den raschen Aufbau einer \u201estrategischen gr\u00fcnen Autonomie\u201c auf dem Energie- und Rohstoffsektor der EU gefordert.[1] Konkret pl\u00e4dierte der ECFR daf\u00fcr, die EU solle m\u00f6glichst rasch ihre Anstrengungen intensivieren, \u201edie Abh\u00e4ngigkeit von Energieimporten und entscheidenden Rohstoffen\u201c zu minimieren. Das sei notwendig, um ihre wirtschaftliche und politische Souver\u00e4nit\u00e4t \u201ein einer zunehmend gef\u00e4hrlichen Welt\u201c zu wahren. Bislang sei das \u201eFit for 55\u201c genannte Klimaprogramm der EU-Kommission, in dessen Rahmen die \u201elangfristige Klima- und Energiepolitik\u201c der Union konzipiert wurde, durch eine \u201eexzessive Polarisierung\u201c bez\u00fcglich der k\u00fcnftigen Energiepreise in Europa \u00fcberschattet worden, monierte der ECFR. Doch nun f\u00fchre Russlands Krieg gegen die Ukraine den \u201ePreis der politischen Unt\u00e4tigkeit\u201c deutlich vor Augen: Die \u201eau\u00dfen- und sicherheitspolitischen Optionen\u201c der Union gegen\u00fcber Moskau seien im gegenw\u00e4rtigen Krieg durch die \u201eEnergieabh\u00e4ngigkeit\u201c von Russland eingeschr\u00e4nkt. Deshalb sei es \u201e\u00fcberf\u00e4llig\u201c, die \u201egr\u00fcne strategische Autonomie\u201c zu etablieren.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\"><strong>Wachsende Abh\u00e4ngigkeit<\/strong><\/h3>\n<p>Laut dem ECFR ist die Energieabh\u00e4ngigkeit der EU in den vergangenen Jahrzehnten, in denen die Union es vers\u00e4umte, \u201eden Energiesektor und die Schwerindustrie fundamental umzubauen\u201c, weiter gestiegen. 2019 mussten demnach rund 61 Prozent des EU-Energiebedarfs durch Importe gedeckt werden \u2013 ein Anstieg um f\u00fcnf Prozent gegen\u00fcber 2000. Verschlimmert worden sei die Abh\u00e4ngigkeit durch den Umstand, dass die EU-Energieimporte zum gro\u00dfen Teil aus einer Handvoll \u201eautorit\u00e4rer L\u00e4nder\u201c erfolgten, erkl\u00e4rt der ECFR. So seien 2019 allein Russland, Saudi Arabien und Kasachstan f\u00fcr 42 Prozent der EU-Roh\u00f6limporte verantwortlich gewesen; bei Kohle seien im selben Zeitraum nahezu 50 Prozent aus Russland eingef\u00fchrt worden. \u00dcberdies m\u00fcsse die EU rasch ihrer potenziellen Importabh\u00e4ngigkeit bei vielen weiteren Rohstoffen entgegenwirken. So sei sie abh\u00e4ngig von externen Quellen bei Rohstoffen, die in der Industriefertigung und in der allt\u00e4glichen Konsumption unabdingbar seinen, etwa bei D\u00fcngemitteln, die zu mehr als 50 Prozent von Lieferungen aus Russland, Belarus und Marokko abhingen. Zahlreiche Rohstoffe, die die R\u00fcstungsbranche ben\u00f6tige, k\u00e4men \u00fcberdies aus China. Die zunehmende Knappheit dieser Ressourcen stelle wohl \u201eden gr\u00f6\u00dften Konflikttreiber in den kommenden Dekaden\u201c dar, urteilt der ECFR, der darauf hinweist, dass sich die globale Ressourcenextraktion Prognosen zufolge bis 2060 von derzeit 79 auf 167 Gigatonnen mehr als verdoppeln werde.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\"><strong>Konzentration auf \u201eNachfrageseite\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Folglich gebe es zu einer raschen Transformation des EU-Energiesektors keine Alternative, erkl\u00e4rt der ECFR. Die Erschlie\u00dfung alternativer fossiler Energielieferanten wie Aserbaidschan oder Qatar stelle h\u00f6chstens eine \u201e\u00dcbergangsma\u00dfnahme\u201c dar, die die Energieabh\u00e4ngigkeit der EU zu verl\u00e4ngern drohe. Generell m\u00fcsse man die Rolle von Erdgas als \u201eTransformationsbrennstoff\u201c grundlegend \u00fcberdenken. Stattdessen m\u00fcsse man sich auf die \u201eNachfrageseite\u201c konzentrieren und durch beschleunigte Investitionen in Geb\u00e4udeisolierung und in die Elektrifizierung von Heizungen, Warmwasseranlagen und Kochherden die Abh\u00e4ngigkeit von \u00d6l und Gas rasch reduzieren. Stattdessen solle die EU auf Solarthermie und hybride Systeme wie Hausw\u00e4rmepumpen setzen. Als Sofortma\u00dfnahme empfiehlt der ECFR eine Solidarit\u00e4tskampagne mit der Ukraine, die EU-B\u00fcrger zum konsequenten Energiesparen aufruft. Die Union m\u00fcsse auch unverz\u00fcglich dazu \u00fcbergehen, eine \u201egemeinsame Energie- und Sicherheitspolitik\u201c zu formulieren, die auf dem Konzept der \u201egr\u00fcnen strategischen Autonomie\u201c basiere und es anstrebe, die \u201eAbh\u00e4ngigkeit von Energie und Rohstoffen\u201c durch \u201eambitionierte Effizienzziele\u201c zu reduzieren \u2013 etwa durch die Implementierung von Kreislaufwirtschaftssystemen mit hohen Recyclingraten. Durch zus\u00e4tzliche Investitionsfonds, die neue Technologien zur effizienten Ressourcenverwendung f\u00f6rderten, sollten \u00fcberdies die Risiken von Ressourcenkonflikten und und \u201eSchocks bei der Nahrungsversorgung\u201c der EU minimiert werden. Die Union m\u00fcsse durch eine \u00f6kologischen Anpassung ihrer Agrarpolitik \u201esicherstellen\u201c, dass die Nahrungsmittelproduktion nicht mehr von Ressourcen aus \u201einstabilen L\u00e4ndern\u201c abh\u00e4ngig sei.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\"><strong>Erdgasimporte aus Russland reduzieren<\/strong><\/h3>\n<p>Die Forderungen des ECFR weisen eine weitgehende \u00dcbereinstimmung mit einschl\u00e4gigen aktuellen Planungen der EU-Kommission auf, die in Reaktion auf die russische Invasion in die Ukraine die Energiewende beschleunigen will. Dabei sollen insbesondere die russischen Erdgasimporte binnen eines Jahres um zwei Drittel reduziert werden; bis sp\u00e4testens 2030 ist das komplette Ende des Bezugs geplant.[2] Neben der Erschlie\u00dfung neuer Erdgasquellen will Br\u00fcssel den Ausbau regenerativer Energien forcieren und durch Sparma\u00dfnahmen den Energieverbrauch deutlich senken. Es sei an der Zeit, \u201edass wir unsere Schwachstellen angehen und bei der Wahl unserer Energie schnell unabh\u00e4ngiger werden\u201c, wird EU-Kommissionsvizepr\u00e4sident Frans Timmermans zitiert. Kurzfristig soll russisches Erdgas durch verst\u00e4rkte Lieferungen verfl\u00fcssigten Erdgases aus Qatar, den USA und \u00c4gypten ersetzt werden. K\u00fcnftig m\u00fcssen zudem alle Erdgasspeicher in der EU jeweils im Oktober zu 90 Prozent gef\u00fcllt sein; derzeit liegt der F\u00fcllstand bei nur 30 Prozent.[3] Zwar reichten die Reserven f\u00fcr die aktuelle Kaltwetterperiode, hei\u00dft es; f\u00fcr den kommenden Winter sehe \u201edie Situation aber anders aus\u201c. Dabei ist insbesondere die Bundesrepublik stark von den fossilen russischen Energietr\u00e4ger abh\u00e4ngig: Rund 55 Prozent der deutschen Erdgasimporte kamen zuletzt aus der Russischen F\u00f6deration. Dies ist der Grund daf\u00fcr, dass Bundeskanzler Olaf Scholz einem generellen Importverbot f\u00fcr russische Energietr\u00e4ger bislang eine Absage erteilt. Die \u201eVersorgung Europas mit Energie f\u00fcr die W\u00e4rmeerzeugung, f\u00fcr die Mobilit\u00e4t, die Stromversorgung und f\u00fcr die Industrie\u201c k\u00f6nne derzeit nicht anders als durch russische fossile Energietr\u00e4ger gesichert werden, konstatiert Scholz.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 300;\"><strong>Die gr\u00fcne \u201eKriegswirtschaft\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>In Medienberichten werden unterdessen bereits Wege zu einer weitreichenden Umw\u00e4lzung der gesamten Energiewirtschaft der EU diskutiert. Diese k\u00f6nne eigentlich nur noch im Rahmen einer \u201eKriegswirtschaft\u201c realisiert werden, hei\u00dft es auf Spiegel Online.[4] Eine \u00c4u\u00dferung von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) aufgreifend, der erneuerbare Energien als \u201eFreiheitsenergien\u201c bezeichnet hatte, pl\u00e4diert das Onlineportal f\u00fcr eine EU-\u201eKraftanstrengung\u201c \u2013 \u00e4hnlich dem 100 Milliarden Euro umfassenden deutschen R\u00fcstungsprogramm [5] \u2013, die binnen kurzer Zeit den Abschied von fossilen Energietr\u00e4gern vollziehen solle. Angesichts der hohen Abh\u00e4ngigkeit von Energielieferungen aus Regionen, auf \u201edie man wirklich nicht angewiesen sein m\u00f6chte\u201c, werde fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Energiesicherheit zu allgemeiner Sicherheit. Unter Bezugnahme auf Ideen des Washingtoner Center for Strategic and International Studies (CSIS) hei\u00dft es, Br\u00fcssel solle ein EU-\u201eVerteidigungsproduktionsgesetz\u201c auf den Weg bringen &#8211; mit dem Ziel, \u201e100 Millionen W\u00e4rmepumpen zu bauen und zu installieren\u201c. Die Grundelemente einer solchen staatlich orchestrierten \u201eKriegswirtschaft\u201c m\u00fcssten \u00fcberdies Lockerungen bei den Bauvorschriften f\u00fcr erneuerbare Energien umfassen, \u201egewaltige\u201c Investitionen in den Netzausbau und dessen Dezentralisierung beinhalten sowie ein \u201eeuropaweites Fotovoltaik-F\u00f6rderpaket\u201c auf den Weg bringen, das \u201ealles bisher Dagewesene in den Schatten\u201c stelle. Schlie\u00dflich m\u00fcssten auch \u201egewaltige Investitionen\u201c in die Erforschung und den Ausbau von Energiespeichertechnologien flie\u00dfen, um \u201e\u00fcbersch\u00fcssige Energie in speicher- und transportf\u00e4hige Substanzen\u201c umwandeln zu k\u00f6nnen. Die russische Invasion in die Ukraine sei ein Weckruf, um diesen \u201el\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Umbau der Energieversorgung\u201c rasch in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] The case for green strategic autonomy. ecfr.eu 03.03.2022.<\/p>\n<p>[2] EU will russische Gasimporte stark reduzieren. zdf.de 08.03.2022.<\/p>\n<p>[3] Zwei Drittel weniger russisches Gas. tagesschau.de 08.03.2022.<\/p>\n<p>[4] Christian St\u00f6cker: Dann eben Kriegswirtschaft \u2013 aber richtig. spiegel.de 06.03.2022.<\/p>\n<p>[5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8855\">Die Zeitenwende<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Kommission k\u00fcndigt drastische Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland an. Denkfabrik fordert Verringerung weiterer Rohstoffimporte. Medien diskutieren \u00fcber gr\u00fcne \u201eKriegswirtschaft\u201c. 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