{"id":1549538,"date":"2022-03-22T15:08:33","date_gmt":"2022-03-22T15:08:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1549538"},"modified":"2025-08-02T17:53:37","modified_gmt":"2025-08-02T16:53:37","slug":"kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/","title":{"rendered":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (Food and Agricultural Organisation) f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreter von Kleinbauern sehen darin eine gro\u00dfe Gefahr, die zu einem Politikwechsel hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe f\u00fchren k\u00f6nnte. Die Folge w\u00e4ren Zerst\u00f6rung traditioneller regionaler und lokaler kleinb\u00e4uerlicher Strukturen, obwohl gerade diese enorm zur Weltern\u00e4hrung beitragen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>Kleinbauern ern\u00e4hren die Welt zu 70%<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Seit vielen Jahren herrschte relative \u00dcbereinstimmung dar\u00fcber, dass Kleinbauern und Familienbetriebe in etwa 70% aller Nahrungsmittel weltweit erzeugen, die industrielle Landwirtschaft hingegen nur 30%, wobei letztere aber f\u00fcr die Mehrheit der Umweltsch\u00e4den verantwortlich ist, allen voran die <\/span><a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/jeffmcmahon\/2019\/04\/04\/meat-and-agriculture-are-worse-for-the-climate-than-dirty-energy-steven-chu-says\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fleisch- und Milchindustrie<\/a><span style=\"color: #000000;\">, da sie im Gegensatz zu Kleinbauern nicht \u00f6kologisch und regional, sondern \u00f6konomisch und global wirtschaftet. Der L\u00f6wenanteil der Weltern\u00e4hrung wird durch kleinb\u00e4uerliche Familienbetriebe geleistet und selbst die FAO ging von diesem Anteil aus, den sie in ihrem Bericht von 2014 sogar mit 80% bezifferte (siehe <\/span><a href=\"https:\/\/www.fao.org\/news\/story\/en\/item\/260535\/icode\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung<\/a><span style=\"color: #000000;\"> vom Oktober 2014).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kleinbauern, vor allem im globalen S\u00fcden, auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent, aber auch in Teilen Lateinamerikas, produzieren haupts\u00e4chlich f\u00fcr lokale und regionale M\u00e4rkte. Sie haben oft weniger technische Mittel zur Verf\u00fcgung, schaffen daf\u00fcr aber lokale Arbeitspl\u00e4tze und tragen somit erheblich zur Existenzsicherung in l\u00e4ndlichen Gegenden bei. Zudem arbeiten sie mit traditionellen und regenerativen Anbaumethoden, setzen weniger Pestizide und Gentechnik ein und legen mehr Wert auf das \u00f6kologische Gleichgewicht, indem sie Biodiversit\u00e4t kultivieren und Monokultur meiden. Kurz, sie arbeiten mit und nicht gegen die Natur, produzieren n\u00e4hrstoffreichere Nahrung als die Agrarindustrie und schonen zudem Ressourcen und Klima, schon allein durch k\u00fcrzere Transportwege und weniger Verpackung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>\u00dcbereinstimmung \u00fcber die Wichtigkeit von Kleinbauern<\/b><\/span><\/p>\n<p>Daher\u00a0<span style=\"color: #000000;\">war man sich bisher auch dar\u00fcber einig, sowohl bei der FAO als auch bei anderen Organisationen der Vereinten Nationen wie dem <\/span>Internationalen Fonds f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung <a href=\"https:\/\/www.ifad.org\/en\/web\/latest\/-\/news\/launch-of-the-un-s-decade-of-family-farming-to-unleash-family-farmers-full-potential\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IFAD<\/a><span style=\"color: #000000;\">, dass Kleinbauern das R\u00fcckgrat der Weltern\u00e4hrung bilden und entsprechend <\/span>unterst\u00fctzt werden sollten. So riefen die Vereinten Nationen auch f\u00fcr 2019 bis 2028 die \u201e<a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/aktuelles\/blog\/2019\/un-dekade-der-baeuerlichen-familienbetriebe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dekade der B\u00e4uerlichen Familienbetriebe<\/a>\u201c aus. Selbst Dr. Martin Frick, Leiter des Berliner B\u00fcros des Weltern\u00e4hrungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), best\u00e4tigte k\u00fcrzlich in einem <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/2022\/03\/10\/krieg-der-ukraine-die-auswirkungen-sind-dramatisch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview<\/a> mit der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die globale Ern\u00e4hrungssicherheit: \u201eLokale M\u00e4rkte spielen eine ganz wesentliche Rolle, denn 80% der Weltern\u00e4hrung wird immer noch von Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern produziert. Wenn wir Klimagerechtigkeit ernst nehmen, dann m\u00fcssen wir zuallererst Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern unterst\u00fctzen. Die Covid-Krise und die Schockwellen des Ukraine-Konflikts zeigen, dass wir resiliente lokalisierte Nahrungsmittelsysteme brauchen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>Die Kehrtwende der FAO<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch es scheint, dass die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO vor kurzem einen Kurswechsel vollzogen hat. Laut ihrem neuesten Bericht von 2021 sollen Kleinbauern und Familienbetriebe pl\u00f6tzlich nur noch 30% der weltweiten Nahrungsmittel produzieren. Das ist eine beachtliche Kehrtwende, die nicht mit ver\u00e4nderten Bedingungen oder strukturellen Ver\u00e4nderungen in der Landwirtschaft zu erkl\u00e4ren ist, sondern mit einer ge\u00e4nderten Definition des Begriffs \u201eKleinbauern\u201c.<\/span><\/p>\n<p>So wurde nun von der FAO festgelegt, dass ein Betrieb nur noch als \u201ekleinb\u00e4uerlich\u201c (engl. \u201esmall farm\u201c) gilt, wenn er auf einer Fl\u00e4che von weniger als 2 Hektar wirtschaftet. Das ist problematisch, weil es weder geographische Gegebenheiten, noch die Art der landwirtschaftlichen Produktion oder andere Faktoren ber\u00fccksichtigt. So kann zum Beispiel \u201eein 25 Hektar gro\u00dfer Zuckerrohrfarmer in Ruanda als Gro\u00dfbauer angesehen werden, w\u00e4hrend ein Landwirt, der in Brasilien auf 200 Hektar Zuckerrohr anbaut, im lokalen Vergleich als Kleinbauer gilt\u201c, wie der Artikel <a href=\"https:\/\/www.2000m2.eu\/de\/sind-eigentlich-kleinbauern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWas sind eigentlich Kleinbauern?\u201c<\/a> von Thomas Beutler auf der Webseite \u201e2000m2\u201c der Zukunftsstiftung Landwirtschaft erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><b>Vom N\u00e4hrwert zum Marktwert \u2013 verschobene Priorit\u00e4ten?<\/b><\/p>\n<p>Neben der \u00c4nderung des Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Definition von Kleinbauern, durch die nun viele durchs Raster fallen und schlicht nicht mehr gez\u00e4hlt werden, zeichnet sich noch eine weitere Kurs\u00e4nderung ab: Der neue Bericht misst die Produktivit\u00e4t von Kleinbauern am kommerziellen Marktwert anstatt am realen Verbrauch. Hierdurch wird die Leistung der Kleinbauern, Familien und Gemeinden auch ohne Gegenleistung oder au\u00dferhalb erfassbarer kommerzieller M\u00e4rkte zu ern\u00e4hren, au\u00dfer Acht gelassen. Auch die oftmals w\u00e4hrend der Erntewochen abgegebenen \u00dcbersch\u00fcsse an Bed\u00fcrftige sind f\u00fcr die Hungerbek\u00e4mpfung gerade in armen L\u00e4ndern von gro\u00dfer Bedeutung. Diese neue Art der Produktivit\u00e4tsmessung l\u00e4sst Kleinbauern \u201eineffizienter\u201c erscheinen, als sie es tats\u00e4chlich sind. Andererseits werden die durch industrielle Landwirtschaft entstehende \u00dcberschussproduktion sowie Lebensmittelverschwendung beim Bemessen der Produktivit\u00e4t der Agrarindustrie nicht von deren Produktivit\u00e4t abgezogen. Es zeichnet sich klar ein Kurswechsel ab, in dem man nun mehr Fokus auf kommerzielle Erfassbarkeit legt und weniger auf die tats\u00e4chliche Hungerbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p><b>Offener Brief<\/b><\/p>\n<p>Als Reaktion auf die Kehrtwende der FAO haben nun acht zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich mit Landwirtschaft, Rechten von Kleinbauern und <a href=\"https:\/\/www.weltagrarbericht.de\/themen-des-weltagrarberichts\/ernaehrungssouveraenitaet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t<\/a>, also dem Recht der Menschen und souver\u00e4nen Staaten, auf demokratische Weise ihre eigene Agrar- und Ern\u00e4hrungspolitik zu bestimmen, seit Jahren auseinandersetzen, einen Offenen Brief an den Generaldirektor der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO geschrieben, die Teil der Vereinten Nationen ist und somit eine gesellschaftliche Verpflichtung zur Publikation verl\u00e4sslicher Daten hat.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/70_final_draft_lt_to_fao_dg__0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Offenen Brief an die FAO<\/a>, den wir untenstehend auf deutsch publizieren, wird um Stellungnahme und um Kl\u00e4rung der Zahlen und Daten gebeten, da dies nicht unerhebliche politische Auswirkungen haben k\u00f6nnte. Abgesehen vom Angriff auf die Rechte von Kleinbauern, die ohnehin bereits durch agrarindustrielle Expansion, Klimawandel und Landgrabbing bedroht sind, sehen die unterzeichnenden Organisationen darin einen Freischein, in Zukunft weniger F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kleinbauern und Familienbetriebe vorzusehen und diese stattdessen in die profitorientierte Agrarindustrie flie\u00dfen zu lassen, wie es sogar in einer der zwei Studien empfohlen wird, auf denen der neue FAO-Bericht gr\u00fcndet. Das k\u00f6nnte f\u00fcr die globale Hungerbek\u00e4mpfung fatale Folgen haben, denn nur weil sich Definitionen und Z\u00e4hlweisen \u00e4ndern, \u00e4ndert dies nichts an der Tatsache, dass immer noch haupts\u00e4chlich Kleinbauern die Welt ern\u00e4hren, und dies auch produktiver und in einer f\u00fcr die Umwelt zutr\u00e4glicheren Weise tun als die Agrarindustrie.<\/p>\n<p><b>Gef\u00e4hrlicher Trend<\/b><\/p>\n<p>Es scheint sich ein gef\u00e4hrlicher Trend bei den Vereinen Nationen abzuzeichnen. Im Herbst letzten Jahres fand der UN-Ern\u00e4hrungsgipfel 2021 statt, der von vielen kleinb\u00e4uerlichen und indigenen Organisationen, vertreten durch das B\u00fcndnis &#8222;Civil Society and Indigenous Peoples\u2019 Mechanism for relations with the United Nations Committee on World Food Security&#8220; mit \u00fcber 300 Millionen Mitgliedern aus 500 zivilgesellschaftlichen Gruppen, <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/global-development\/2021\/mar\/04\/farmers-and-rights-groups-boycott-food-summit-over-big-business-links\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">boykottiert<\/a> wurde. Sie beklagten die \u201eEntf\u00fchrung\u201c des Gipfels durch die Partnerschaft mit dem <a href=\"https:\/\/foodsov.org\/stop-the-corporate-hijack-of-the-2021-world-food-systems-summit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">World Economic Forum<\/a> und organisierten einen Gegengipfel, um der Entt\u00e4uschung Ausdruck zu verleihen, dass die Stimmen der vielen Kleinbauern weltweit nicht geh\u00f6rt wurden, w\u00e4hrend die gro\u00dfen transnationalen Agrar- und Lebensmittelkonzerne \u00fcberproportional vertreten waren. Wie zahlreiche soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliche Organisationen berichteten, die sich seit Jahren f\u00fcr eine agrar\u00f6kologische und menschenrechtsbasierte Transformation der bestehenden Ern\u00e4hrungssysteme aussprechen, ist der UN-Ern\u00e4hrungsgipfel zu einer <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/welternaehrungsgipfel-gescheitert-zwei-jahre-energie-und-ressourcen-in-die-falschen-bahnen-gelenkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Industrieveranstaltung<\/a> verkommen.<\/p>\n<p>Nachdem rund 500 Millionen kleinb\u00e4uerliche Familienbetriebe weltweit somit in ihrer Existenz bedroht w\u00e4ren, ist das bereits Grund genug, den Kurswechsel der FAO h\u00f6chst kritisch zu sehen. Da wir hier aber von nichts Geringerem als der Weltern\u00e4hrung sprechen, und die Zahl der hungernden Menschen steigt \u2013 trotz gro\u00df aufgelegter Ern\u00e4hrungsprogramme wie der Gr\u00fcnen Revolution f\u00fcr Afrika (AGRA), finanziert durch sogenannte philanthropische Stiftungen, die dazu f\u00fchrten, dass heute in Afrika mehr Menschen hungern als zuvor, und die somit kl\u00e4glich <a href=\"https:\/\/afsafrica.org\/a-sting-in-the-agra-tale-independent-expert-evaluations-confirm-that-the-alliance-for-a-green-revolution-has-failed\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gescheitert<\/a> sind, gilt es hier, ganz genau hinzusehen.<\/p>\n<p><b>Lokale Strukturen f\u00fcr globale L\u00f6sungen<\/b><\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, ob und in welcher Weise die FAO auf den Offenen Brief reagieren wird. Wenn sie es aber wirklich ernst damit meint, den globalen Welthunger bek\u00e4mpfen zu wollen und auch die UN-Nachhaltigkeitsziele einzuhalten, so f\u00fchrt kein Weg daran vorbei, Kleinbauern, die im \u00fcbrigen zu einem nicht unerheblichen Anteil aus <a href=\"https:\/\/www.oxfam.org\/en\/empowering-women-farmers-end-hunger-and-poverty\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauen<\/a> bestehen, mit ihren sozialen Netzwerken und lokalen Strukturen zu unterst\u00fctzen und zu st\u00e4rken, anstatt sie aus dem Diskurs herausfallen zu lassen. Die L\u00f6sung f\u00fcr den Welthunger liegt in der gerechten Verteilung von Ressourcen und Kleinbauern streben nicht nach maximalem Profit, sondern nach dem Erhalt ihrer lokalen und regionalen Gemeinschaften, von denen sie ein wichtiger Teil sind, und zu denen auch eine intakte Natur z\u00e4hlt, von der sie leben. Wie bereits von Vandana Shiva in ihrem Buch <a href=\"https:\/\/shop.neueerde.de\/Shiva-Vandana\/Wer-ernaehrt-die-Welt-wirklich.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWer ern\u00e4hrt die Welt wirklich? &#8211; Das Versagen der Agrarindustrie und die notwendige Wende zur Agrar\u00f6kologie\u201c<\/a> ausf\u00fchrlich beschrieben, sind Kleinbauern, vor allem Kleinb\u00e4uerinnen, die wahren Ern\u00e4hrer, Erzeuger von gesunden Lebensmitteln, H\u00fcter der nat\u00fcrlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und freiem Saatgut, Erhalter von Biodiversit\u00e4t und Artenreichtum und nicht zuletzt auch Klimasch\u00fctzer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0*\u00a0 *\u00a0 *<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">1. Februar 2022<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dr. QU Dongyu<br \/>\nDirector-General<br \/>\nFood and Agriculture Organization of the United Nations<br \/>\nViale delle Terme di Caracalla<br \/>\n00153 Rome, Italy<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sehr geehrter Herr Dr. QU,<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Betreff: FAO-Verwirrung \u00fcber die Rolle von Kleinbauern bei der Deckung des Nahrungsmittelbedarfs der Weltbev\u00f6lkerung<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Ein <\/span><a href=\"https:\/\/www.fao.org\/news\/story\/en\/item\/1395127\/icode\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktueller Bericht der FAO<\/a><span lang=\"de-DE\"> offenbart Widerspr\u00fcche in Bezug auf den Beitrag von Kleinbauern zur Weltern\u00e4hrungssicherheit. So ist unklar, was die FAO unter einem Kleinbauern oder einem kleinen Familienbetrieb versteht, welche Landgr\u00f6\u00dfe, wenn \u00fcberhaupt, einen kleinen Betrieb ausmacht, wie wichtig die Unterscheidung zwischen Nahrungsmittelproduktion und -verbrauch ist, was der Unterschied zwischen Marktwert und N\u00e4hrwert ist und wie die industrielle Nahrungsmittelkette immer wieder versagt. Die unklare Definition der FAO tr\u00e4gt in Verbindung mit einigen anderen Dokumenten (1) dazu bei, dass in der \u00d6ffentlichkeit der falsche Eindruck entsteht, dass Kleinbauern nur ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittel produzieren (2), w\u00e4hrend die Unterzeichner zu dem Schluss kommen, dass Kleinbauern die wichtigsten Nahrungsmittellieferanten f\u00fcr mindestens 70 % der Weltbev\u00f6lkerung sind (3).<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Daten und politischen Annahmen in der FAO-Ver\u00f6ffentlichung vom Juni 2021 (<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0305750X2100067X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welche Landwirtschaftsbetriebe ern\u00e4hren die Welt und ist Ackerland weiter konzentriert worden?<\/a>) offenbaren wichtige Widerspr\u00fcche, die Kl\u00e4rung bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Bericht von 2021 beabsichtigt, die Verwirrung zu beseitigen, die durch ein FAO-Papier aus dem Jahr 2014 (4) entstanden ist, das nahelegte, dass 80 % der weltweiten Nahrungsmittel von Familienbetrieben erzeugt werden, indem nun eine Definition von kleinen Familienbetrieben verwendet wird, die im Widerspruch zu der von der FAO und IFAD lancierten UN-Dekade der B\u00e4uerlichen Familienbetriebe (2019 &#8211; 2028) steht. Die FAO-IFAD-Definition von b\u00e4uerlichen Familienbetrieben umfasst &#8222;Modelle in der Land-, Fischerei-, Forst-, Weide- und Aquakulturwirtschaft und schlie\u00dft Kleinbauern, indigene V\u00f6lker, traditionelle Gemeinschaften, Fischer, Bergbauern, Waldnutzer sowie kleine Viehz\u00fcchter und Hirten mit ein.&#8220; (5) Diese Definition \u00e4hnelt dem, was wir als kleinb\u00e4uerliche Produktion bezeichnen w\u00fcrden, obwohl wir auch urbane und stadtnahe Nahrungsmittelproduktion mit einschlie\u00dfen. \u00dcberraschenderweise beschr\u00e4nkt die FAO-Publikation von 2021 nun Kleinbetriebe auf den Anbau von Feldfr\u00fcchten und einige mit Viehhaltung auf dem Hof (6). Durch diese einseitige Einschr\u00e4nkung der Vielfalt der b\u00e4uerlichen Produktionssysteme und dem Bestehen darauf, dass kleinb\u00e4uerliche Betriebe nur weniger als 2 Hektar gro\u00df sein d\u00fcrfen, kommt die Studie 2021 zu dem Schluss, dass Kleinbauern 35 % der weltweiten Nahrungsmittel auf 12 % des Ackerlands erzeugen (7).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die willk\u00fcrliche Begrenzung durch den Bericht auf 2 Hektar steht im Widerspruch zu den Schlussfolgerungen des Chefstatistikers der FAO, der auf der Grundlage einer Konsultation aus dem Jahr 2018, an der mehr als 50 Staaten teilnahmen, einen universellen Schwellenwert f\u00fcr Landbesitz ablehnte und stattdessen eine Reihe von relativen Ma\u00dfst\u00e4ben aufstellte, um kleine landwirtschaftliche Betriebe von Land zu Land unterschiedlich zu definieren (8).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir bekr\u00e4ftigen das Recht der Kleinbauern, sich selbst zu identifizieren, und stellen zudem fest, dass national definierte Beschreibungen von Kleinbetrieben im Durchschnitt 5 Hektar oder etwa 25 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che ausmachen (9), und kommen &#8211; zusammen mit anderen im FAO-Bericht von 2021 zitierten Studien (10) &#8211; zu dem Schluss, dass die kleinb\u00e4uerlichen Betriebe der Welt etwa die H\u00e4lfte der weltweiten Nahrungsmittel produzieren. Das bedeutet, dass der Anteil der Kleinbauern an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion auf etwa 70 % ansteigt, wenn die Standard FAO-IFAD-Definition (d.h. einschlie\u00dflich handwerklicher Fischer, urbaner Produzenten, J\u00e4ger und Sammler sowie kleine Viehz\u00fcchter und Hirten) angewandt wird (11).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Au\u00dferdem misst der FAO-Bericht von 2021 Produktivit\u00e4t anhand des &#8222;Wertes&#8220;, was vermutlich, obwohl nicht n\u00e4her definiert, der Marktwert ist (12). Das ist unrealistisch. Obwohl Kleinbauern routinem\u00e4\u00dfig auf dem Markt verkaufen, ern\u00e4hren sie ihre Familien und Gemeinschaften auch au\u00dferhalb der kommerziellen M\u00e4rkte. Auch der Wert von &#8222;Hungernahrung&#8220; oder &#8222;wenig genutzten&#8220; Lebensmitteln, die in den Wochen vor der Ernte (und erst recht in unserem k\u00fcnftigen Klima) lebenswichtig sind, kann nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden. Bauernfamilien bauen auch n\u00e4hrstoffreiche Lebensmittel an, die nicht auf dem Markt erh\u00e4ltlich oder erschwinglich sind (13).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Abgesehen von der Verwirrung um den Wert sind wir nicht damit einverstanden, dass der Schwerpunkt des Berichts auf der Lebensmittelproduktion und nicht auf deren Verbrauch liegt. Die Lebensmittelverluste und -verschwendung im industriellen Sektor &#8211; einschlie\u00dflich der absichtlichen \u00dcberproduktion (14) (und des \u00dcberkonsums) (15) &#8211; werden im Bericht trotz ihrer Marktrelevanz nicht behandelt. Wir sind nach wie vor davon \u00fcberzeugt, dass Kleinbauern nicht nur einen Gro\u00dfteil der weltweiten Nahrungsmittel anbauen, sondern auch wesentlich erfolgreicher darin sind, den Nahrungsmittelbedarf von Menschen in unsicheren Lebensverh\u00e4ltnissen zu decken.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir sind \u00fcberrascht, dass die j\u00fcngste Ver\u00f6ffentlichung der FAO ihre eigene seit langem vertretene Ansicht untergr\u00e4bt, dass kleine Betriebe produktiver sind als gro\u00dfe (16). Obwohl sie nur 12 % des Landes bewirtschaften, wird im Bericht von 2021 einger\u00e4umt, dass kleine Betriebe (unter 2 Hektar) 35 % der Nahrungsmittel produzieren &#8211; was suggeriert, dass kleine Betriebe fast dreimal produktiver sein m\u00fcssten. Trotzdem erkl\u00e4ren sich die Autoren in Bezug auf die Produktivit\u00e4t kleiner landwirtschaftlicher Betriebe f\u00fcr neutral.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In dem FAO-Papier von 2021 wird auch argumentiert, dass Gro\u00dfbetriebe mindestens 70 % der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che beanspruchen und von den politischen Entscheidungstr\u00e4gern unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig weniger Aufmerksamkeit erhielten als kleine Betriebe. Die Studie dr\u00e4ngt darauf, gr\u00f6\u00dferen Produktionssystemen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, um den k\u00fcnftigen globalen Nahrungsmittelbedarf zu decken (17). Es werden keine Daten vorgelegt, die eine politische Bevorzugung von Kleinbauern begr\u00fcnden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nichtsdestotrotz hat die Studie in einem Punkt Recht &#8211; nur nicht in dem, den sie vermitteln will. Politische Entscheidungstr\u00e4ger m\u00fcssen verstehen, warum die industrielle Nahrungsmittelkette so wenig Nahrungsmittel produziert, w\u00e4hrend sie den gr\u00f6\u00dften Teil der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen und Ressourcen der Welt verbraucht. Politische Entscheidungstr\u00e4ger sollten sich fragen, warum sie enorme kommerzielle Subventionen, Land und andere Anreize in ein industrielles System investieren, das so viel Macht und Profitabilit\u00e4t hat und unserer Umwelt und Ern\u00e4hrungssicherheit so stark schadet (18).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie in vielen Studien einger\u00e4umt wird, sind die Sch\u00e4tzungen aufgrund l\u00fcckenhafter und unzuverl\u00e4ssiger Daten und der Tatsache, dass man sich auf Daten st\u00fctzt, die ein Vierteljahrhundert alt sind, nur ungef\u00e4hr (19). Dennoch gibt es \u00fcberzeugende Beweise daf\u00fcr, dass die kleinb\u00e4uerliche und au\u00dferlandwirtschaftliche kleinb\u00e4uerliche Produktion f\u00fcr mindestens 70 % der Weltbev\u00f6lkerung absolut lebenswichtig ist. Der FAO-Bericht von 2021 stellt diese 70 %-Sch\u00e4tzung eher durch Schlussfolgerungen als durch Statistiken in Frage und riskiert auch hier, politische Entscheidungstr\u00e4ger in die Irre zu f\u00fchren und die Priorit\u00e4ten zu verzerren. Wir w\u00fcrden es begr\u00fc\u00dfen, wenn wir in naher Zukunft die Gelegenheit bek\u00e4men, unsere politischen und Daten-bezogenen Differenzen zu diskutieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die internationale Gemeinschaft von weniger Verwirrung und mehr gemeinsamer Forschung und Klarheit seitens der FAO profitieren w\u00fcrde. Es gibt nur wenige Themen, die wichtiger sind als die Frage, welches System &#8211; die Agrarindustrie, die mehr als 70 % der landwirtschaftlichen Ressourcen verbraucht und nur 30 % der Menschen versorgt, oder die Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t, die bereits 70 % der Menschen mit weniger als einem Drittel der landwirtschaftlichen Ressourcen ern\u00e4hrt (20) &#8211; am besten dazu in der Lage ist, den enormen Herausforderungen der Ern\u00e4hrungssysteme des 21. Jahrhunderts zu begegnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir freuen uns auf Ihre Antwort.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><a href=\"https:\/\/afsafrica.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alliance for Food Sovereignty in Africa<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.agrowingculture.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A Growing Culture<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ETC Group<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/grain.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GRAIN<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.groundswellinternational.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Groundswell International<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.iatp.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institute for Agriculture and Trade Policy<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/landworkersalliance.org.uk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Landworkers Alliance<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.oaklandinstitute.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Oakland Institute<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(1) Namely: <a href=\"https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637\">Ricciardi et al.<\/a> (2018), \u201cHow much of the world\u2019s food do smallholders produce?\u201d, Global Food Security 17, 64-72. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(2) <a href=\"https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S0305750X2100067X?token=DD7A5D012ABE2079179EC11919C272AFF9DE9462B3F7980FE71AFD61C9E1803CA619CC308810CD5120163E73CDD11BCD&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116153346\">FAO 2021 report<\/a>: Lowder et al (2021) \u00ab Which farms feed the world and has farmland become more concentrated?\u201d, World Development, 142, p.1. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(3) ETC Group (2017), \u201cWith climate chaos: Who will feed us?\u201d, 3rd Edition, p. 6. Available online at: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(4) FAO (2014), The State of Food and Agriculture, p. xi, Rome. Available online at: <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/3\/i4040e\/i4040e.pdf\">https:\/\/www.fao.org\/3\/i4040e\/i4040e.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(5) FAO and IFAD (2019), <i>The United Nations Decade of Family Farming 2019-2028. Global Action Plan<\/i>, p.8. Rome. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(6) The FAO 2021 uses the definition for smallholder from <a href=\"https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637\">Ricciardi et al.<\/a> (2018), \u201cHow much of the world\u2019s food do smallholders produce?\u201d, Global Food Security 17, 64-72. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(7) <a href=\"https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S0305750X2100067X?token=DD7A5D012ABE2079179EC11919C272AFF9DE9462B3F7980FE71AFD61C9E1803CA619CC308810CD5120163E73CDD11BCD&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116153346\">FAO 2021 report<\/a>: Lowder et al (2021) \u00ab Which farms feed the world and has farmland become more concentrated?\u201d, World Development, 142, p.1. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(8) FAO (2018) \u201cProposed International Definition of Small-scale Food Producers -Monitoring the Sustainable Development Goal Indicators 2.3.1 and 2.3.2.\u201d, Rome. Available online at: <a href=\"http:\/\/unstats.un.org\/unsd\/statcom\/49th-session\/documents\/BG-Item3j-small-scale-food-producers-definition-FAO-E.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unstats.un.org\/unsd\/statcom\/49th-session\/documents\/BG-Item3j-small-scale-food-producers-definitionFAO-E.pdf<\/a><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(9) GRAIN, \u201cHungry for land: Small farmers feed the world with less than a quarter of all farmland\u201d, May 2014. Available online at: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/grain.org\/article\/entries\/4929-hungry-for-land-small-farmers-feed-the-world-with-less-than-a-quarter-of-all-farmland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/grain.org\/article\/entries\/4929-hungry-for-land-small-farmers-feed-the-world-with-less-than-a-quarter-of-all-farmland<\/a><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(10) FAO (2021), p.6 references: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.worlddev.2015.05.012\">Graeub<\/a> (2016), The state of family farms in the world, World Development, 87, pp. 15. <\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637https:\/\/reader.elsevier.com\/reader\/sd\/pii\/S2211912417301293?token=AA7F740AFF1609B9D3A1E5BF6816D9020E71B20D4302AB2246703F0BA75D7CFF894DBC3346F3EFDE893F3FC67EF0DE58&amp;originRegion=eu-west-1&amp;originCreation=20220116161637\">Ricciardi et al.<\/a> (2018), \u201cHow much of the world\u2019s food do smallholders produce?\u201d, Global Food Security 17, 64-72. <\/span><span style=\"font-size: small;\">When the smallholder definition is increased to 5 ha as per some country definition, the Ricciardi et al. (2018) paper reaches the conclusion that small holder farmers provide 44 to 48% food calories. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(11) ETC Group (2017), \u201cWith climate chaos: Who will feed us?\u201d, 3rd Edition, p. 6. Available online at: <a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(13) Danny Hunter, Stefano Padulosi, E.D. Israel Oliver King, M. S. Swaminathan, <i>Orphan Crops for Sustainable Food and Nutrition Security<\/i>, Earthscan, 2022. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(14) Chapter 2 \u201cLoss and waste Are we really measuring a problem?\u201d by Elise Golan, Travis Minor, and Suzanne Thornsbury in Suzanne Thornsbury, Ashok K. Mishra (editors), Travis Minor, <i>The Economics of Food Loss in the Produce Industry, Routledge<\/i>, 2020. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(15) ETC Group (2017), \u201cWith climate chaos: Who will feed us?\u201d, 3rd Edition, pp.16. Available online at: <a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(16) \u201cFAO\u2019s analysis of the household survey data supports the inverse productivity hypothesis, as smaller farms appear to have higher yields for selected crops than larger family farms (Figure 6)\u201d <\/span><span style=\"font-size: small;\">FAO (2014), The State of Food and Agriculture, p. 17, Fig.6., Rome. Available online at: <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/3\/i4040e\/i4040e.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.fao.org\/3\/i4040e\/i4040e.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(17), FAO 2021 report, Lowder et al. (2021), p.4: <\/span>\u201c<span style=\"font-size: small;\">However, to the extent that international organizations focus on what is happening at the lower end of the distribution, their attention may be diverted away from the state of medium and large scale farms which represent the vast majority of agricultural land. It would be difficult, if not impossible, to have an unbiased picture of the state of large scale and corporate agriculture if international organizations focus only on smallholders and small farms.\u201d <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(18) ETC Group (2017), \u201cWith climate chaos: Who will feed us?\u201d, 3rd Edition, p. 17 (4.Who is using up our agricultural resources?). Available online at: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(19) OECD, \u201cOvercoming Evidence Gaps on Food Systems\u201d, OECD-Food, Agriculture and Fisheries. July 2021, n\u00ba163. <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: small;\">(20) ETC Group (2017), \u201cWith climate chaos: Who will feed us?\u201d, 3rd Edition, p. 17 (4.Who is using up our agricultural resources?). Available online at: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/etc-whowillfeedus-english-webshare.pdf<\/a> <\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"https:\/\/etcgroup.org\/sites\/www.etcgroup.org\/files\/files\/70_final_draft_lt_to_fao_dg__0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>Englisches Original<\/b><\/i><\/span><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/grain.org\/system\/attachments\/sources\/000\/006\/695\/original\/31-01-2022_SMALL-SCALE_FARMERS_AND_PEASANTS_STILL_FEED_THE_WORLD.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><b>Hintergrund-Papier zum Offenen Brief<\/b><\/i><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (Food and Agricultural Organisation) f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreter&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1097,"featured_media":1549562,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7835,9164,9161,9157,11387,9168],"tags":[29155,31593,140769,95761,35871,36574,9480,50944,12133,31597,11539,50945,40291],"class_list":["post-1549538","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-international-de","category-internationale-angelegenheiten","category-menschenrechte","category-oekologie-und-umwelt","category-originalinhalt","category-politik","tag-agrarindustrie","tag-ernaehrungssouveraenitaet","tag-fao-de","tag-hungerbekaempfung","tag-kleinbaeuerliche-landwirtschaft","tag-kleinbauern","tag-landwirtschaft","tag-lebensmittel","tag-offener-brief","tag-oekologie","tag-vereinte-nationen","tag-welternaehrung","tag-welthunger"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:author\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Pressenza-Deutschland-sterreich-Schweiz-281675388658060\/timeline\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-22T15:08:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-08-02T16:53:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Pressenza Muenchen\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@pressenza_ger\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Pressenza Muenchen\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\"},\"author\":{\"name\":\"Pressenza Muenchen\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/0069724cfb2cb9785368a167d0d900b7\"},\"headline\":\"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO\",\"datePublished\":\"2022-03-22T15:08:33+00:00\",\"dateModified\":\"2025-08-02T16:53:37+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\"},\"wordCount\":3269,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg\",\"keywords\":[\"Agrarindustrie\",\"Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t\",\"FAO\",\"Hungerbek\u00e4mpfung\",\"kleinb\u00e4uerliche Landwirtschaft\",\"Kleinbauern\",\"Landwirtschaft\",\"Lebensmittel\",\"offener Brief\",\"\u00d6kologie\",\"Vereinte Nationen\",\"Weltern\u00e4hrung\",\"Welthunger\"],\"articleSection\":[\"International\",\"Internationale Angelegenheiten\",\"Menschenrechte\",\"\u00d6kologie und Umwelt\",\"Originalinhalt\",\"Politik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\",\"name\":\"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg\",\"datePublished\":\"2022-03-22T15:08:33+00:00\",\"dateModified\":\"2025-08-02T16:53:37+00:00\",\"description\":\"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg\",\"width\":1920,\"height\":1280,\"caption\":\"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: gef\u00e4hrlicher Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und offener Brief an die FAO\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/0069724cfb2cb9785368a167d0d900b7\",\"name\":\"Pressenza Muenchen\",\"description\":\"News from the Pressenza bureau in Munich, Germany\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/Pressenza-Deutschland-sterreich-Schweiz-281675388658060\/timeline\/\",\"https:\/\/x.com\/pressenza_ger\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/pressenza-muenchen\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO","description":"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO","og_description":"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/Pressenza-Deutschland-sterreich-Schweiz-281675388658060\/timeline\/","article_published_time":"2022-03-22T15:08:33+00:00","article_modified_time":"2025-08-02T16:53:37+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":1280,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Pressenza Muenchen","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@pressenza_ger","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"Pressenza Muenchen","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/"},"author":{"name":"Pressenza Muenchen","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/0069724cfb2cb9785368a167d0d900b7"},"headline":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO","datePublished":"2022-03-22T15:08:33+00:00","dateModified":"2025-08-02T16:53:37+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/"},"wordCount":3269,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg","keywords":["Agrarindustrie","Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t","FAO","Hungerbek\u00e4mpfung","kleinb\u00e4uerliche Landwirtschaft","Kleinbauern","Landwirtschaft","Lebensmittel","offener Brief","\u00d6kologie","Vereinte Nationen","Weltern\u00e4hrung","Welthunger"],"articleSection":["International","Internationale Angelegenheiten","Menschenrechte","\u00d6kologie und Umwelt","Originalinhalt","Politik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/","name":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg","datePublished":"2022-03-22T15:08:33+00:00","dateModified":"2025-08-02T16:53:37+00:00","description":"Eine \u00c4nderung der Definition von Kleinbauern durch die FAO f\u00fchrt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Das birgt die Gefahr eines Politikwechsels hin zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr industrielle Gro\u00dfbetriebe und k\u00f6nnte die Weltern\u00e4hrung gef\u00e4hrden.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kleinbauern-FAO-Welternaehrung-Offener-Brief.jpg","width":1920,"height":1280,"caption":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: gef\u00e4hrlicher Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und offener Brief an die FAO"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/kleinbauern-und-welternaehrung-kurswechsel-bei-den-vereinten-nationen-und-offener-brief-an-die-fao\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Kleinbauern und Weltern\u00e4hrung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/0069724cfb2cb9785368a167d0d900b7","name":"Pressenza Muenchen","description":"News from the Pressenza bureau in Munich, Germany","sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Pressenza-Deutschland-sterreich-Schweiz-281675388658060\/timeline\/","https:\/\/x.com\/pressenza_ger"],"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/pressenza-muenchen\/"}]}},"place":"Rom, Italien","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1549538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1097"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1549538"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1549538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2624024,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1549538\/revisions\/2624024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1549562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1549538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1549538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1549538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}