{"id":1512781,"date":"2022-01-31T06:42:41","date_gmt":"2022-01-31T06:42:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1512781"},"modified":"2022-01-31T06:42:41","modified_gmt":"2022-01-31T06:42:41","slug":"hunger-wird-gemacht-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/01\/hunger-wird-gemacht-ii\/","title":{"rendered":"Hunger wird gemacht (II)"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Der Westen tr\u00e4gt Mitschuld an der Hungerkatastrophe in Afghanistan: Dessen Wirtschaft wurde w\u00e4hrend der Besatzungszeit abh\u00e4ngig gemacht; US-Sanktionen verhindern humanit\u00e4re Hilfe.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Die aktuelle Hungerkatastrophe in Afghanistan ist ma\u00dfgeblich von den westlichen M\u00e4chten mitverursacht worden. Das zeigen Berichte von Hilfsorganisationen wie auch Analysen der afghanischen Wirtschaft w\u00e4hrend der Zeit der westlichen Besatzung. Demnach haben die westlichen M\u00e4chte das Land bei ihrem Abzug im August 2021 zum einen in einem Zustand umfassender Abh\u00e4ngigkeit von Hilfsgeldern vor allem aus dem Westen zur\u00fcckgelassen, die eine logische Folge der Besatzungs\u00f6konomie war. Zum anderen haben die unver\u00e4ndert g\u00fcltigen US-Sanktionen Afghanistan von lebensnotwendigen Einfuhren \u2013 etwa von Medikamenten \u2013 wie auch vom globalen Finanzsystem abgeschnitten; selbst Hilfsorganisationen haben gro\u00dfe Probleme, Hilfsg\u00fcter ins Land zu bekommen und ihr Personal vor Ort zu bezahlen. Sondererlaubnisse f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe n\u00fctzen wegen fortbestehender anderer Sanktionen nichts. Inzwischen haben 98 Prozent der Afghanen nicht mehr genug zu essen. US-Medien erinnern an die \u00c4u\u00dferung von Au\u00dfenministerin Madeleine Albright im Jahr 1996, die US-Ziele bei der Sanktionspolitik im Irak seien den damaligen sanktionsbedingten Tod einer halben Million Kinder \u201ewert\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Afghanistans Besatzungs\u00f6konomie<\/h3>\n<p>Die Verantwortlichkeit der westlichen M\u00e4chte f\u00fcr die aktuelle Hungerkatastrophe in Afghanistan ergibt sich zum einen daraus, dass sie in den zwei Jahrzehnten der Besatzung zwar milit\u00e4risch nach Belieben im Land operiert, es aber vers\u00e4umt haben, den Aufbau einer auch nur halbwegs \u00fcberlebensf\u00e4higen Wirtschaft zu organisieren. Unter ihrer Kontrolle ist eine klassische Besatzungs\u00f6konomie entstanden: Noch kurz vor dem \u00fcberst\u00fcrzten R\u00fcckzug der westlichen Truppen machten laut Angaben der Weltbank humanit\u00e4re Hilfe, westliche Entwicklungsgelder und finanzielle Unterst\u00fctzung des Westens f\u00fcr das afghanische Milit\u00e4r 43 Prozent des gesamten afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus. Hinzu kam, dass die westlichen Streitkr\u00e4fte und sonstiges westliches Personal weitere Gelder ins Land brachten. Das f\u00fchrte dazu, dass Sektoren aufgebl\u00e4ht wurden \u2013 vor allem Dienstleistungen \u2013, die der Westen f\u00fcr den Aufenthalt seines Personals und f\u00fcr seine Operationen ben\u00f6tigte, dass aber zugleich wichtige Branchen, die Afghanistan Unabh\u00e4ngigkeit h\u00e4tten bringen k\u00f6nnen \u2013 insbesondere jede industrielle Produktion \u2013, systematisch vernachl\u00e4ssigt wurden. Dass die afghanische W\u00e4hrung aufgrund der sicheren Mittelzufl\u00fcsse \u00fcberbewertet war, beg\u00fcnstigte Importe und erschwerte so zus\u00e4tzlich den Aufbau jeder eigenst\u00e4ndigen Industrie.[1]<\/p>\n<h3>Mit dem Abzug kollabiert<\/h3>\n<p>Hatte die afghanische Wirtschaft unter diesen Bedingungen faktisch keine Chance auf eine eigenst\u00e4ndige Entwicklung, so ist sie mit dem Abzug des milit\u00e4rischen und zivilen Personals aus dem Westen und der Einstellung westlicher Zahlungen nahezu unmittelbar kollabiert \u2013 43 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sind nicht ohne weiteres auf die Schnelle zu ersetzen. Laut Angaben der International Labor Organization (ILO) haben seither zwischen 700.000 und 900.000 Afghanen offiziell ihre Erwerbsarbeit verloren.[2] Bei einer Gesamtbev\u00f6lkerung von gesch\u00e4tzten 40 Millionen und zugleich einer hohen verdeckten Arbeitslosigkeit ist dies eine gewaltige Zahl. Besonders betroffen sind das Dienstleistungs- und das Baugewerbe, in denen vor dem Abzug des Westens rund 2,5 Millionen Afghanen t\u00e4tig waren \u2013 drei Viertel aller Besch\u00e4ftigten in den St\u00e4dten.[3] Auch zahlreiche Staatsangestellte wurden entlassen. Hinzu kommt, dass die Biden-Administration im August Afghanistans Devisenreserven eingefroren hat, die sonst zur \u00dcberbr\u00fcckung des Schlimmsten genutzt werden k\u00f6nnten. Von den neun Milliarden US-Dollar liegen allein sieben Milliarden bei der US-Zentralbank; auch der Rest wird von Washington faktisch fast vollst\u00e4ndig blockiert.<\/p>\n<h3>\u00c4rzte: keine Medikamente, kein Gehalt<\/h3>\n<p>Eine verheerende Wirkung entfalten zus\u00e4tzlich die Sanktionen, die Washington einst gegen die aufst\u00e4ndischen Taliban verh\u00e4ngte, die aber weiter in Kraft sind, obwohl die Taliban im August 2021 an die Macht gelangten; damit ist jetzt die Regierung in Kabul inklusive aller ihr unterstehenden staatlichen Einrichtungen mit Sanktionen belegt. Insbesondere ist das Land vom globalen Finanzsystem abgeschnitten. Das bedeutet nicht nur, dass Importe nicht mehr bezahlt werden k\u00f6nnen, darunter Medikamente. Es bedeutet auch, dass die T\u00e4tigkeit von Hilfsorganisationen ausgehebelt wird, die \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur unter erheblichen Schwierigkeiten Hilfsg\u00fcter auftreiben oder ihren afghanischen Angestellten Gehalt zahlen k\u00f6nnen. So mussten \u00c4rzte sowie Pflegepersonal inmitten der Covid-19-Pandemie nicht nur ohne die ben\u00f6tigten Medikamente, geschweige denn Schutzausr\u00fcstung, auskommen; sie erhielten auch keinerlei Entgelt. Selbst die Lieferung frisch gedruckter Banknoten, die eine Druckerei in Polen hergestellt hatte, erwies sich als vollkommen unm\u00f6glich; Arbeiten zur Verbesserung der Stromversorgung mussten ebenso eingestellt werden wie vieles mehr.[4] Die US-Sanktionen trugen damit ma\u00dfgeblich zum umfassenden Zusammenbruch der afghanischen Wirtschaft bei.<\/p>\n<h3>Die breiten Grauzonen der Sanktionen<\/h3>\n<p>Einw\u00e4nde in Washington, der UN-Sicherheitsrat habe am 22. Dezember humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Afghanistan von allen Sanktionen freigestellt, und auch die US-Regierungsbeh\u00f6rden h\u00e4tten zahllose Sondergenehmigungen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe auf den Weg gebracht, werden von Praktikern als Augenwischerei abgetan. Hauptursache ist, dass die US-Sanktionsgesetze als solche weiterhin gelten; sie umfassen hunderte teils juristisch komplex ausformulierter Seiten und sind oft \u2013 mutma\u00dflich bewusst \u2013 so schwammig formuliert, dass sehr breite Grauzonen bestehen bleiben. Sie verhindern nicht nur alle gew\u00f6hnlichen Wirtschaftst\u00e4tigkeiten, die dringend n\u00f6tig w\u00e4ren, um den weiteren Absturz Afghanistans zu verhindern. Sie sorgen auch daf\u00fcr, dass kaum ein Unternehmen und insbesondere so gut wie keine Bank sich auf die Ausnahmeregelungen verl\u00e4sst; allzu gro\u00df ist die Sorge, jenseits der Ausnahmeregeln eine der noch geltenden Sanktionen zu verletzen \u2013 und die H\u00e4rte der US-Administration bei der Durchsetzung ihrer Sanktionen ist einschl\u00e4gig bekannt. \u201eDie Furcht vor dem Unbekannten\u201c irgendwo in den Sanktionsgesetzen f\u00fchre zu der fl\u00e4chendeckenden Wirkung von US-Strafma\u00dfnahmen, erkl\u00e4rt Kevin Schumacher, stellvertretender Leiter der US-Hilfsorganisation \u201eWomen for Afghan Women\u201c.[5]<\/p>\n<h3>Schlimmer als die Taliban<\/h3>\n<p>Die Armut in Afghanistan war schon vor dem Abzug der westlichen Truppen dramatisch; der Anteil derjenigen, die unterhalb der Armutsschwelle lebten, war von 33,7 Prozent im Jahr 2007 auf 54,5 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Im Juli 2021 hatte die UNO die reichen Staaten aufgefordert, zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Afghanistan zur Verf\u00fcgung zu stellen: Rund 18 Millionen Afghanen seien auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen, hie\u00df es; ein Drittel der Afghanen sei unterern\u00e4hrt, die H\u00e4lfte der Kinder unter f\u00fcnf Jahren sogar akut.[6] Der Absturz in das Elend, der im Sp\u00e4tsommer begann, hat verheerende Folgen. Mitte Dezember warnte der Direktor des Center for Humanitarian Health an der renommierten Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Paul Spiegel, nach einem f\u00fcnfw\u00f6chigen Aufenthalt am Hindukusch sei er \u00fcberzeugt: \u201eWenn die Vereinigten Staaten und andere westliche Regierungen ihre Sanktionspolitik gegen\u00fcber Afghanistan nicht \u00e4ndern, werden mehr Afghanen an Sanktionen sterben als durch die Taliban.\u201c[7] Aktuelle Angaben verleihen dieser Warnung Nachdruck. So haben nach Angaben des UN-Weltern\u00e4hrungsprogramms 98 Prozent aller Afghanen nicht genug zu essen.[8] Laut der Hilfsorganisation International Rescue Committee sind 24,4 Millionen Menschen von extremem Hunger bedroht; laut Save the Children sind mehr als 13 Millionen Kinder auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen, 3,9 Millionen sind schwer unterern\u00e4hrt.<\/p>\n<h3>\u201eSie sind diesen Preis wert\u201c<\/h3>\n<p>Die Hoffnung, die Sanktionspolitik k\u00f6nne eingestellt werden, ist schwach. In den USA wird aktuell einmal mehr daran erinnert, was Au\u00dfenministerin Madeleine Albright im Jahr 1996 antwortete, als sie gefragt wurde, ob die US-Sanktionsziele im Irak den damals gemeldeten sanktionsbedingten Tod einer halben Million irakischer Kinder \u201ewert\u201c seien. Albright erkl\u00e4rte damals im Fernsehen: \u201eWir denken, sie sind diesen Preis wert.\u201c[9]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr zum Thema: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8734\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hunger wird gemacht<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021. S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8702\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besatzungs\u00f6konomie ohne Besatzer<\/a>.<\/p>\n<p>[2] ILO report says Afghan crisis causing massive job losses. independent.co.uk 19.01.2022.<\/p>\n<p>[3] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021.<\/p>\n<p>[4], [5] Lee Fang: Humanitarian Exemptions to Crushing U.S. Sanctions Do Little to Prevent Collapse of Afghanistan\u2019s Economy. theintercept.com 28.12.2021.<\/p>\n<p>[6] Afghanistan: Funding shortfall amid deepening humanitarian crisis. news.un.org 15.07.2021.<\/p>\n<p>[7] Paul Spiegel: Hospitals are collapsing in Afghanistan. At this rate sanctions will kill more people than the Taliban. washingtonpost.com 16.12.2021.<\/p>\n<p>[8] John Ray: Worst drought in 30 years followed by freezing winter means 98% of Afghans do not have enough to eat. itv.com 18.01.2022.<\/p>\n<p>[9] Lee Fang: Humanitarian Exemptions to Crushing U.S. Sanctions Do Little to Prevent Collapse of Afghanistan\u2019s Economy. theintercept.com 28.12.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Westen tr\u00e4gt Mitschuld an der Hungerkatastrophe in Afghanistan: Dessen Wirtschaft wurde w\u00e4hrend der Besatzungszeit abh\u00e4ngig gemacht; US-Sanktionen verhindern humanit\u00e4re Hilfe. Die aktuelle Hungerkatastrophe in Afghanistan ist ma\u00dfgeblich von den westlichen M\u00e4chten mitverursacht worden. 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