{"id":1508974,"date":"2022-01-24T15:52:39","date_gmt":"2022-01-24T15:52:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1508974"},"modified":"2022-01-24T15:52:39","modified_gmt":"2022-01-24T15:52:39","slug":"eine-atombombe-fuer-die-kapitalmaerkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/01\/eine-atombombe-fuer-die-kapitalmaerkte\/","title":{"rendered":"\u201eEine Atombombe f\u00fcr die Kapitalm\u00e4rkte\u201d"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Ein Ausschluss Russlands vom globalen Zahlungsverkehr ist Berichten zufolge vom Tisch. Der Grund: Die Sch\u00e4den f\u00fcr die westlichen Staaten w\u00f6gen zu schwer.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>In der Debatte um westliche Russland-Sanktionen ist das Abschneiden des Landes vom globalen Zahlungsdienstleister SWIFT laut einem Bericht vom Tisch. Hie\u00df es k\u00fcrzlich noch, man ziehe es in Betracht, Russland im Fall einer weiteren kriegerischen Eskalation des Ukraine-Konflikts faktisch vom globalen Zahlungssystem auszuschlie\u00dfen, so gilt dies laut Regierungsquellen nun nicht mehr als realistische Option; allzu schwer w\u00f6gen die zu erwartenden Sch\u00e4den f\u00fcr den Westen selbst. So k\u00f6nnten die Staaten der EU, darunter Deutschland, Erdgaseinfuhren aus Russland nicht mehr bezahlen; mit einem Lieferstopp w\u00e4re zu rechnen. Zudem verf\u00fcgen Moskau und Beijing inzwischen \u00fcber eigene Zahlungssysteme, die sich bei einem Ausschluss Russlands schnell zur Konkurrenz f\u00fcr SWIFT entwickeln k\u00f6nnten; damit geriete die Dominanz des Westens \u00fcber das weltweite Zahlungssystem in Gefahr. Best\u00e4tigt sich der Bericht, w\u00e4re das ein schwerer D\u00e4mpfer f\u00fcr die Sanktionspolitik des Westens, der seine wohl sch\u00e4rfste Finanzwaffe verl\u00f6re. Alternativ sind nun Sanktionen gegen russische Banken im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Erdgasversorgung in Gefahr<\/h3>\n<p>Auf die gravierenden Risiken, die mit einem Abschneiden Russlands von dem globalen Zahlungsdienstleister SWIFT verbunden w\u00e4ren, weisen Experten bereits seit geraumer Zeit hin. Dabei geht es zum einen um unmittelbare \u00f6konomische Gefahren. So schulden Russen bzw. russische Unternehmen europ\u00e4ischen Banken insgesamt rund 56 Milliarden US-Dollar; w\u00fcrde Russland vom internationalen Zahlungssystem faktisch ausgeschlossen, k\u00f6nnten die Kredite nicht mehr bedient werden.[1] Umgekehrt haben Firmen und Finanziers aus der EU 310 Milliarden Euro in Russland angelegt; dessen Ausschluss vom Finanzsystem h\u00e4tte entsprechend direkte Auswirkungen auch auf europ\u00e4ische Unternehmen. Hinzu kommt, dass Russlands Erdgaslieferungen in die EU bezahlt werden m\u00fcssen; ist das nicht mehr m\u00f6glich, dann w\u00e4re die Erdgasversorgung der Union in Gefahr. Zudem w\u00e4re weltweit mit einem dramatischen Anstieg des Erdgaspreises zu rechnen \u2013 in einer Zeit, in der die Energiepreise ohnehin erheblich in die H\u00f6he geschossen sind.<\/p>\n<h3>Alternative Zahlungssysteme<\/h3>\n<p>Zum anderen droht ein Abschneiden Russlands von SWIFT zu einer Schw\u00e4chung der US-Dominanz \u00fcber das globale Finanzsystem zu f\u00fchren. Moskau hat, seit Washington ihm 2014 erstmals mit einem SWIFT-Ausschluss drohte, ein eigenes Zahlungssystem (SPFS) entwickelt; SPFS wird in Russland bereits genutzt, hat zwar noch Einschr\u00e4nkungen, lie\u00dfe sich aber wohl ohne prinzipielle Probleme ausbauen. Von Belarus etwa wird berichtet, es sei bereits dabei, schrittweise von SWIFT aus SPFS umzustellen.[2] Dar\u00fcber hinaus hat auch China ein eigenes Zahlungssystem entwickelt (CIPS), das inzwischen schon Finanztransfers mit einem Wert von einem Achtel der SWIFT-Transfers abwickelt \u2013 mit rasch steigender Tendenz.[3] Die Regierungen Russlands und Chinas haben im vergangenen Jahr angek\u00fcndigt, sich gegen Angriffe mit heftigen US-Finanzsanktionen zusammenzutun; beide verf\u00fcgen mit SPFS und CIPS Mittel, die es erm\u00f6glichen, einen Ausschluss aus SWIFT zu \u00fcberstehen. Hinzu kommt, dass beide damit auch Zahlungssysteme f\u00fcr andere Staaten zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen, die ihrerseits in Konflikt mit dem Westen geraten. Dessen Sanktionswaffen w\u00fcrden damit zunehmend stumpf.<\/p>\n<h3>Auf Sanktionen vorbereitet<\/h3>\n<p>Zu den kurz- wie auch langfristig sch\u00e4dlichen Auswirkungen f\u00fcr den Westen kommt hinzu, dass Russland mittlerweile laut Berichten relativ gut auf westliche Sanktionen vorbereitet ist und die Sch\u00e4den wohl begrenzen k\u00f6nnte. So hat es seine Zentralbankreserven seit 2015 um \u00fcber 70 Prozent auf mehr als 620 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Davon werden nur noch 16,4 Prozent in US-Dollar gehalten, wenig mehr als in chinesischen Yuan (13,1 Prozent) sowie deutlich weniger als in Euro (rund ein Drittel) oder in Gold (21,7 Prozent).[4] Dar\u00fcber hinaus hat Moskau aus \u00fcbersch\u00fcssigen Erd\u00f6l- und Erdgaseinnahmen einen Staatsfonds (National Wealth Fund) aufgebaut, dessen Volumen bis zum dritten Quartal 2021 auf rund 190 Milliarden US-Dollar gestiegen war und bis 2024 300 Milliarden US-Dollar erreichen soll. Die Staatsschulden liegen bei nur 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts; bis 2023 sollen sie auf 18,5 Prozent sinken. Zudem sind die Kredite bei ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubigern deutlich zur\u00fcckgegangen \u2013 von 150 Milliarden US-Dollar im M\u00e4rz 2014 auf 80 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr \u2013, w\u00e4hrend auch russische Staatsanleihen nur noch zu 20 Prozent in ausl\u00e4ndischem Besitz sind: ein Resultat von US-Sanktionen aus dem Jahr 2019, das Moskau heute weniger angreifbar macht.[5]<\/p>\n<h3>\u201eSWIFT unangetastet lassen\u201c<\/h3>\n<p>Seit Jahresbeginn warnen zunehmend Politiker und Funktion\u00e4re staatlicher Organisationen, ein Abschneiden Russlands von SWIFT k\u00f6nne sich f\u00fcr die westlichen M\u00e4chte zum Bumerang entwickeln. So wurde der ehemalige US-Botschafter in der Ukraine und jetzige Vizepr\u00e4sident des U.S. Institute of Peace (USIP), Bill Taylor, k\u00fcrzlich mit der Feststellung zitiert, die Ma\u00dfnahme w\u00fcrde zwar der russischen Wirtschaft schwer schaden, aber auch Unternehmen in Europa empfindlich treffen.[6] Anfang der Woche \u00e4u\u00dferte der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz die eindringliche Warnung, Russlands SWIFT-Ausschluss \u201ek\u00f6nnte die Atombombe f\u00fcr die Kapitalm\u00e4rkte und auch f\u00fcr die Waren- und Dienstleistungsbeziehungen\u201c sein: \u201eIch w\u00fcrde massive \u00f6konomische R\u00fcckschl\u00e4ge auch f\u00fcr unsere Volkswirtschaften sehen\u201c, erkl\u00e4rte Merz; \u201ewir w\u00fcrden uns selbst erheblich schaden\u201c.[7] Schlimmstenfalls werde die Ma\u00dfnahme SWIFT \u201edas R\u00fcckgrat brechen\u201c. Der CDU-Politiker forderte: \u201eWir sollten SWIFT unangetastet lassen.\u201c<\/p>\n<h3>Sanktionen gegen Banken<\/h3>\n<p>Trifft ein Bericht zu, den das Handelsblatt jetzt ver\u00f6ffentlicht hat, dann ist ein Ausschluss Russlands von SWIFT mittlerweile vom Tisch. Unter Berufung auf nicht n\u00e4her beschriebene \u201eRegierungsquellen\u201c hei\u00dft es, die Ma\u00dfnahme k\u00f6nne \u201ekurzfristig zu einer Destabilisierung der Finanzm\u00e4rkte f\u00fchren und mittelfristig den Aufbau einer alternativen, nicht mehr westlich dominierten Zahlungsinfrastruktur bef\u00f6rdern\u201c.[8] Deshalb werde sie nun nicht mehr verfolgt. W\u00e4hrend es in Washington hei\u00dft, man halte sich unver\u00e4ndert alle Optionen offen, berichtet das Handelsblatt, alternativ setzten die westlichen M\u00e4chte nun auf die Drohung mit gezielten Sanktionen gegen russische Banken. Allerdings bestehe die Bundesregierung darauf, es m\u00fcsse Ausnahmen geben, die es m\u00f6glich machten, russische Erdgaslieferungen in die EU zu bezahlen. Details sind demnach Gegenstand von Gespr\u00e4chen, die US-Au\u00dfenminister Antony Blinken auf einer kurzfristig anberaumten Reise nach Kiew und Berlin am Donnerstag mit Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock und Bundeskanzler Olaf Scholz f\u00fchren wird.<\/p>\n<h3>\u201eBereit, sich selbst zu sch\u00e4digen\u201c<\/h3>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Frage, wie die Sanktionen im Detail ausgestaltet werden, warnen Experten, ohne ernste Sch\u00e4den auch f\u00fcr die westlichen Staaten seien Strafma\u00dfnahmen gegen Russland nicht zu haben. Sollten sie \u201ewirken\u201c, dann w\u00e4ren \u201edie \u00f6konomischen Folgen zuhause \u2013 besonders in der EU \u2013 sicherlich bedeutend\u201c, urteilt Tom Keatinge, Finanzexperte des Royal United Services Institute (RUSI) aus London.[9] Keatinge will dies nicht als ein Argument gegen die Verh\u00e4ngung von Sanktionen verstanden wissen, sondern lediglich als Hinweis darauf, der Westen m\u00fcsse, \u201eparallel zum Schaden\u201c, den er \u201eRussland zuf\u00fcgen\u201c wolle, bereit sein, \u201esich selbst zu sch\u00e4digen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] The hidden costs of cutting Russia off from SWIFT. economist.com 18.12.2021.<\/p>\n<p>[2] Belarus Banks Readying for SWIFT Shutdown \u2013 Reports. themoscowtimes.com 14.12.2021.<\/p>\n<p>[3] The hidden costs of cutting Russia off from SWIFT. economist.com 18.12.2021.<\/p>\n<p>[4], [5] Max Seddon, Polina Ivanova: Moscow\u2019s sanction-proofing efforts weaken western threats. ft.com 18.01.2022.<\/p>\n<p>[6] Konflikt mit Moskau: Optionen des Westens. zdf.de 05.01.2022.<\/p>\n<p>[7] Merz nennt Swift-Ausschluss Russlands \u201eAtombombe f\u00fcr Kapitalm\u00e4rkte\u201c. tagesspiegel.de 16.01.2022.<\/p>\n<p>[8] Martin Greive, Moritz Koch: Swift-Sanktionen vom Tisch: EU und USA r\u00fccken vom Ausschluss Russlands aus globalem Finanzsystem ab. handelsblatt.com 17.01.2022.<\/p>\n<p>[9] Tom Keatinge: Sanctioning Russian Aggression: The West Must Accept Economic Self-Harm. rusi.org 15.12.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ausschluss Russlands vom globalen Zahlungsverkehr ist Berichten zufolge vom Tisch. 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