{"id":150615,"date":"2014-11-26T21:00:34","date_gmt":"2014-11-26T21:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=150615"},"modified":"2014-11-26T21:00:34","modified_gmt":"2014-11-26T21:00:34","slug":"ich-war-ein-kind-ein-kind-verdammt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2014\/11\/ich-war-ein-kind-ein-kind-verdammt\/","title":{"rendered":"\u201eIch war ein Kind. Ein Kind, verdammt!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><b>Minire Neziri ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Dann kam ein Montag im Juni 2005. Minire wurde abgeschoben. F\u00fcr die damals 14-J\u00e4hrige brach eine Welt zusammen. Heute ist Minire Neziri 23 Jahre alt. Sie hat einen Text \u00fcber diesen schrecklichen Tag im Juni verfasst und <a title=\"www.proasyl.de\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/\">ProAsyl<\/a> gebeten ihn zu ver\u00f6ffentlichen. Er ist <a title=\"www.proasyl.de\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/ich_war_ein_kind_ein_kind_verdammt\/\">dort<\/a> in voller L\u00e4nge zu lesen.<\/b><\/p>\n<p><b>Von Minire Neziri<\/b><\/p>\n<p>Juni 2005. Ein sch\u00f6ner, warmer Monat. Ein Monat, wie jeder andere auch. Aber f\u00fcr uns auch ein Monat voller Angst. Angst, dass es passiert. Dass wir zur\u00fcckm\u00fcssen. Zur\u00fcck in ein Land, das ich nur vom H\u00f6rensagen kannte, denn das Licht der Welt hatte ich in Deutschland erblickt. Es war ein Montag. Ich hatte mich nach der Schule mit meiner besten Freundin zu einer Fahrradtour verabredet. Wir fuhren den langen Weg bis zum gro\u00dfen Einkaufszentrum, schlenderten eine Weile durch die Klamottenabteilung und besuchten anschlie\u00dfend eine andere gute Freundin. Wir sprachen \u00fcber M\u00e4dchenkram, a\u00dfen Eis und am\u00fcsierten uns. Dann sagte meine beste Freundin pl\u00f6tzlich: \u201eIch glaub ich sterbe, wenn du irgendwann abgeschoben wirst.\u201c<\/p>\n<p><b>Also schliefen wir zu Hause. Zum letzten Mal.<\/b><\/p>\n<p>Witzig, dass es nur ein paar Stunden sp\u00e4ter tats\u00e4chlich passierte. Ironie des Schicksals. Ich lache heute noch dr\u00fcber. Am Abend sa\u00df ich zu Hause mit meiner Familie und sah fern. Schon seit einer Weile \u00fcbernachteten wir Dienstags immer bei einem Onkel, da man h\u00f6rte, dass die Abschiebungen immer Mittwochs und Freitags, in den fr\u00fchen Morgenstunden stattfanden. Aber es war Montag. Also schliefen wir zu Hause. Zum letzten Mal.<\/p>\n<p>Meine gro\u00dfe Schwester lebte seit einer Weile mit ihrem sieben Monate alten Sohn bei uns, besa\u00df aber zwei Stra\u00dfe weiter eine eigene Wohnung. Und in genau dieser Wohnung schlief mein Vater seit einigen Wochen. Paranoid? Nein, eher nicht. Man ist nicht paranoid, wenn jede Nacht das passieren kann, vor dem man so gro\u00dfe Angst hat.<\/p>\n<p><b>Mitten in der Nacht wurde ich aus dem Schlaf gerissen.<\/b><\/p>\n<p>Mitten in der Nacht wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Meine Mama r\u00fcttelte an meinem Arm. \u00dcberall war das Licht an und sie weinte. Ich verstand nichts. &#8218;Steh auf, wir m\u00fcssen gehen&#8216;, sagte sie. Verwirrt stand ich auf und sah im Flur vier Polizisten stehen. Meine Schwestern weinten. Mein Bruder weinte. Meine Mutter weinte. Auch mein Neffe kreischte herum. Ein hektisches Durcheinander. Ein \u00e4hnlicher Wirrwarr fand in meinem Kopf statt. Wo mein Vater sei, fragten sie meine Mutter. Bei seinen Br\u00fcdern, log sie. Wir sollten zwei Koffer packen und mitkommen. Sie w\u00fcrden uns auch ohne Papa mitnehmen. Ich hatte mich angezogen und sa\u00df mit meinem Neffen auf dem Bett. Die Beamten folgten uns auf Schritt und Tritt. Geschrei, Weinen, Geschrei. Die Nachbarsfamilie, ebenfalls aus dem Kosovo, st\u00fcrmte herein. Noch mehr Tr\u00e4nen. Und dann folgten schlie\u00dflich auch meine.<\/p>\n<p>Mein Bruder rief seinen besten Freund an. Der Junge stand kurze Zeit sp\u00e4ter v\u00f6llig fassungslos vor unserer Wohnungst\u00fcr. Er war mitten in der Nacht vom Nachbarort hierher gerannt und die wollten ihn allen Ernstes nicht reinlassen. Ein kurzes Gerangel vor der T\u00fcr folgte. Fl\u00fcche auf Albanisch. Geschrei. Letztendlich lie\u00dfen sie ihn doch durch. Er fiel meinem Bruder weinend um den Hals. Eine feste, br\u00fcderliche, verzweifelte Umarmung. Zwei Albaner, die sich heulend im Arm liegen \u2013 sieht man auch nicht alle Tage. Einer der Beamten wischte sich dabei unauff\u00e4llig \u00fcber die Augen, er weinte. Koffer waren gepackt. Abfahrbereit.<\/p>\n<p><b>Tut zwar nicht zur Sache, aber ich weine grade schon wieder.<\/b><\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch, was ich angezogen hatte. Einen rosa Blazer und eine rote Hose. Klingt nach Geschmacksverwirrung, aber damals war es echt Mode. Das waren neue Sachen gewesen und nun trug ich sie zur Beerdigung meines Lebens. Ein gro\u00dfer Polizeikombi stand am Stra\u00dfenrand. Wir stiegen ein. Meine Mama, mein siebzehnj\u00e4hriger Bruder, meine f\u00fcnfzehnj\u00e4hrige Schwester, und ich, vierzehn zu dem Zeitpunkt. Meine \u00e4lteste Schwester stand weinend neben dem Wagen. Sie hielt die kleine Hand meines Neffen an die Autoscheibe. Sie besa\u00df eine Aufenthaltserlaubnis und durfte zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p>Es flossen so viele Tr\u00e4nen. Tut zwar nicht zur Sache, aber ich weine grade schon wieder. In so schmerzhafte Erinnerungen zu w\u00fchlen ist manchmal echt anstrengend. Wie auch immer. Wir winkten den anderen zum Abschied und hinterlie\u00dfen einen ganzen Tr\u00e4nenfluss.<\/p>\n<p><b>Oder sollte ich Zelle sagen?<\/b><\/p>\n<p>Die Fahrt f\u00fchrte uns zuerst nach Heilbronn. Dort wurden wir in ein Geb\u00e4ude gebracht. \u00dcberall standen Uniformierte. Eine Beamtin schloss eine T\u00fcr auf. Schlichte Stahlb\u00e4nke, die rechts und links an den wei\u00dfen W\u00e4nden befestigt waren, erwarteten uns da. Stahlb\u00e4nke, auf denen schon ein paar andere Platz gefunden hatten. Im Laufe der Nacht wurden immer mehr Leute herein gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich sa\u00df neben Mama, lehnte meinen Kopf auf ihre Schulter und lie\u00df meinen Blick durch den Raum schweifen. Ein Baby weinte. Die Mutter hielt es an die Brust, wiegte dabei ihren K\u00f6rper vor und zur\u00fcck, w\u00e4hrend ihr Tr\u00e4nen \u00fcber das Gesicht liefen. Ihr Ehemann k\u00fcmmerte sich um die anderen beiden Kinder. Daneben sa\u00df ein junger Mann. 20 Jahre alt &#8211; H\u00f6chstens. Die Ellenbogen auf die Knien gest\u00fctzt, hatte er das Gesicht in den H\u00e4nden vergraben. Und dann war da noch ein glatzk\u00f6pfiger Mann. Ich sch\u00e4tzte ihn auf Mitte drei\u00dfig. Er weinte nicht. Er br\u00fcllte. Und wie er br\u00fcllte! Er schien vor Wut zu kochen und h\u00e4mmerte immer wieder gegen die Stahlt\u00fcr. Irgendwann gab er auf und fing an, im Raum auf und ab zu laufen. Oder sollte ich Zelle sagen?<\/p>\n<p>Weiter im <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/ich_war_ein_kind_ein_kind_verdammt\/\">Originalartikel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minire Neziri ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Dann kam ein Montag im Juni 2005. Minire wurde abgeschoben. F\u00fcr die damals 14-J\u00e4hrige brach eine Welt zusammen. Heute ist Minire Neziri 23 Jahre alt. 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