{"id":1503748,"date":"2022-01-17T09:20:15","date_gmt":"2022-01-17T09:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1503748"},"modified":"2022-01-17T09:20:15","modified_gmt":"2022-01-17T09:20:15","slug":"kalter-krieg-in-mali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/01\/kalter-krieg-in-mali\/","title":{"rendered":"Kalter Krieg in Mali"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Berlin zieht eine st\u00e4rkere Aufr\u00fcstung der Bundeswehr in Mali in Betracht. Hintergrund: Die Regierung in Bamako setzt auf Milit\u00e4rausbilder aus Russland.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag bringt die Aufr\u00fcstung der deutschen Truppen in Mali mit Radpanzern des Modells Boxer ins Gespr\u00e4ch. Wenn \u201edie Luft da bleihaltiger\u201c werde, gen\u00fcge das \u201eleichte bis mittelschwere Ger\u00e4t\u201c, das die Soldaten der Bundeswehr dort zur Zeit zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten, wom\u00f6glich nicht mehr, urteilt Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Alternativ stelle sich die Frage, ob bei einem Abzug der Bundeswehr aus Mali \u201egro\u00dfe Fluchtbewegungen\u201c zu erwarten seien oder ob sich in dem Land dann \u201edie Russen breit\u201c machen w\u00fcrden. Letzteres bezieht sich darauf, dass die malische Milit\u00e4rregierung \u2013 wie die Regierung der Zentralafrikanischen Republik \u2013 Milit\u00e4rausbilder aus Russland ins Land holt, wom\u00f6glich Personal privater Milit\u00e4rfirmen. Hintergrund sind zum einen Bef\u00fcrchtungen, bei einem Abzug der europ\u00e4ischen Truppen \u00e4hnlich zu enden wie die Regierung Afghanistans, zum anderen aber auch wachsender Unmut \u00fcber die neokoloniale Politik der europ\u00e4ischen Staaten und eine zunehmende Popularit\u00e4t Russlands. Experten erkl\u00e4ren, \u201eviele Malier\u201c h\u00e4tten die \u201eSanktionen und Drohungen\u201c der ehemaligen Kolonialm\u00e4chte satt.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Die Option Abzug<\/h3>\n<p>Die Debatte um den Einsatz der Bundeswehr in Mali und einen m\u00f6glichen Abzug aus dem Land ist lauter geworden, seit die westlichen Streitkr\u00e4fte, darunter die deutschen, im Sommer vergangenen Jahres \u00fcberst\u00fcrzt aus Afghanistan abziehen und damit ihre umfassende Niederlage vor den Augen der Welt\u00f6ffentlichkeit eingestehen mussten. Die Lage in Mali, wo die Bundeswehr inzwischen seit knapp neun Jahren interveniert, verschlechtert sich immer mehr; bereits seit Jahren werden Vergleiche zwischen dem westafrikanischen Land und Afghanistan gezogen.[1] Die Fortsetzung des Einsatzes k\u00f6nnte in eine \u00e4hnliche Niederlage m\u00fcnden. Im Dezember war die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva H\u00f6gl, nach Mali sowie in den Nachbarstaat Niger gereist, in dessen Hauptstadt die Bundeswehr einen Flughafen als Transportst\u00fctzpunkt nutzt. Nach ihrer R\u00fcckkehr hatte sie verlangt, die Lage im Sahel \u201eschonungslos [zu] analysieren\u201c. Man m\u00fcsse mit den verb\u00fcndeten Staaten, die sich am Einsatz in Mali beteiligten, pr\u00e4zise abstimmen, \u201ewas unsere realistischen Ziele sind\u201c. Zu einem m\u00f6glichen Ende der Milit\u00e4rintervention erkl\u00e4rte H\u00f6gl, es \u201egeh\u00f6rt auch diese Option auf den Tisch\u201c.[2]<\/p>\n<h3>Sicherheitsberater in Bangui<\/h3>\n<p>Die Debatte wird seit einiger Zeit dadurch verkompliziert, dass es Russland gelingt, seine Position in Mali deutlich zu st\u00e4rken. Modell ist die Entwicklung in der Zentralafrikanischen Republik. Nachdem diese in einen B\u00fcrgerkrieg abgeglitten war, hatte dort Ende 2013 Frankreich milit\u00e4risch interveniert; seit 2014 ist auch die EU mit einem Einsatz pr\u00e4sent, der bald in einen Ausbildungseinsatz \u00fcberging. Nach im M\u00e4rz 2016 erfolgreich abgehaltenen Wahlen zog Frankreich seine Truppen wieder ab, woraufhin sich die Regierung in Bangui \u2013 weiterhin von Aufst\u00e4ndischen bedr\u00e4ngt, von Paris aber nicht mehr unterst\u00fctzt \u2013 gen\u00f6tigt sah, anderswo milit\u00e4rischen Beistand zu suchen. Anfang 2018 trafen erste Waffenlieferungen sowie Milit\u00e4rausbilder aus Russland ein, und Moskau gelang es bald, seinen Einfluss in dem Land weiter auszudehnen. So stellt etwa die russische Firma Sewa Security Services den Personenschutz f\u00fcr Pr\u00e4sident Faustin-Archange Touad\u00e9ra; dieser besch\u00e4ftigt dar\u00fcber hinaus einen russischen Sicherheitsberater. Vermutlich sind noch weitere private Milit\u00e4rfirmen aus Russland in der Zentralafrikanischen Republik t\u00e4tig. Die EU hat im Dezember aus Protest dagegen ihren Trainingseinsatz in dem Land ausgesetzt.[3]<\/p>\n<h3>Proteste gegen Neokolonialismus<\/h3>\n<p>Auch Mali hat vor einiger Zeit begonnen, seine Kooperation mit Russland zu intensivieren. Bereits im Juni 2019 unterzeichneten beide Seiten ein Abkommen zur engeren milit\u00e4rischen Zusammenarbeit; im Oktober 2019 brachte der Exekutivsekret\u00e4r des Zusammenschlusses G5 Sahel (Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad) erstmals eine russische Beteiligung an den Bem\u00fchungen zur Stabilisierung des Sahel ins Gespr\u00e4ch.[4] Hintergrund ist einerseits, dass in Bamako Ungewissheit besteht, wie lange die europ\u00e4ischen Truppen im Land bleiben; die malische Regierung will sich ein Schicksal wie dasjenige der Regierung Afghanistans ersparen und nimmt, \u00e4hnlich wie die Regierung der Zentralafrikanischen Republik, m\u00f6gliche Alternativen in den Blick. Andererseits ist die Milit\u00e4rintervention Frankreichs und der EU in Mali mittlerweile ziemlich unpopul\u00e4r; es kommt regelm\u00e4\u00dfig zu antifranz\u00f6sischen Protesten, bei denen die europ\u00e4ischen M\u00e4chte wegen ihrer neokolonialen Politik kritisiert werden. Russland hingegen gewinnt immer mehr an Popularit\u00e4t; auf Protestdemonstrationen in Mali waren in den vergangenen Jahren immer wieder russische Fahnen zu sehen.<\/p>\n<h3>Russische Milit\u00e4rausbilder<\/h3>\n<p>Seit dem vergangenen Herbst zeichnet sich ab, dass die in Bamako seit einem Putsch im August 2020 regierenden Milit\u00e4rs dazu \u00fcbergehen, Milit\u00e4rausbilder aus Russland ins Land zu holen. K\u00fcrzlich wurde bekannt, dass die ersten von ihnen eingetroffen sind; in Timbuktu in Malis Norden ersetzen sie demnach bereits franz\u00f6sische Soldaten, die zum 15. Dezember von dort abzogen.[5] Ihre genaue Zahl ist unbekannt. Unklar ist auch ihr Hintergrund. W\u00e4hrend westliche Quellen gew\u00f6hnlich berichten, es handele sich bei ihnen um Personal privater Milit\u00e4rfirmen, beharrt die malische Regierung darauf, dass die russischen Milit\u00e4rausbilder auf derselben Grundlage t\u00e4tig sind wie die Truppen des EU-Ausbildungseinsatzes EUTM Mali und dass Bamako ein Rahmenabkommen mit Moskau geschlossen hat.[6] Wom\u00f6glich schlie\u00dft sich beides nicht aus.<\/p>\n<h3>\u201eDruck funktioniert nicht\u201c<\/h3>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon protestieren Deutschland, Frankreich und weitere Staaten, die am Mali-Einsatz beteiligt sind, nun mit aller Macht. Am 13. Dezember hat die EU Sanktionen gegen private russische Milit\u00e4rfirmen und ihnen angeblich oder tats\u00e4chlich verbundene Personen und Organisationen verh\u00e4ngt; die Sanktionen richten sich offiziell gegen eine angebliche S\u00f6ldnerfirma namens \u201eWagner-Gruppe\u201c, die bisher in Russland nicht identifiziert werden konnte und laut Einsch\u00e4tzung auch westlicher Experten nicht existiert [7], die jedoch als Chiffre genutzt wird, um ein Netzwerk von Milit\u00e4rausbildern und privaten Milit\u00e4rfirmen zu bezeichnen. Am 23. Dezember haben dar\u00fcber hinaus 16 Staaten Europas und Nordamerikas, darunter Deutschland und Frankreich, in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung die \u201eEntsendung von S\u00f6ldnertruppen auf malisches Territorium\u201c scharf verurteilt.[8] Bamako h\u00e4lt trotz allem an der Zusammenarbeit mit Moskau fest. \u201eViele Malier\u201c pochten auf die nationale Souver\u00e4nit\u00e4t ihres Landes und lehnten \u201eSanktionen und Drohungen\u201c ab, wird Ornella Moderan, Sahel-Expertin des Institute for Security Studies (ISS), zitiert: \u201eDie malischen Beh\u00f6rden als diplomatische Untergebene zu behandeln, ihre Erkl\u00e4rungen zu ignorieren und zu hoffen, sie unter Druck zu setzen, funktioniert nicht\u201c.[9]<\/p>\n<h3>Das Interesse der EU<\/h3>\n<p>In dieser Situation bringt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die deutliche Aufr\u00fcstung der deutschen Truppen in Mali ins Gespr\u00e4ch. Zur Zeit habe man dort \u201eleichtes bis mittelschweres Ger\u00e4t\u201c, erkl\u00e4rt Strack-Zimmermann.[10] Doch m\u00fcsse man, \u201ewenn die Luft da bleihaltiger wird\u201c, die Frage stellen: \u201eM\u00fcssen wir dann unter Umst\u00e4nden auch den [Radpanzer, d. Red.] Boxer verlegen, um unsere Leute zu sch\u00fctzen?\u201c Alternativ sei zu kl\u00e4ren: \u201eWas passiert, wenn wir rausgehen? Machen sich die Russen breit, um das Vakuum zu f\u00fcllen?\u201c Auch \u201egr\u00f6\u00dfere Unruhen und damit gro\u00dfe Fluchtbewegungen\u201c seien \u201enicht im Interesse Europas\u201c. Folgt man diesen \u00c4u\u00dferungen, ist die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Mali zu erwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/6946\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wie in Afghanistan<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8269\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Milit\u00e4r f\u00fcr den Sahel (I)<\/a>.<\/p>\n<p>[2] Wehrbeauftragte sieht Ende von Mali-Einsatz als Option. zeit.de 02.01.2022.<\/p>\n<p>[3] EU suspends military training in Central Africa over Russian mercenaries. euractiv.com 16.12.2021.<\/p>\n<p>[4] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8713\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russische Fahnen in Bamako<\/a>.<\/p>\n<p>[5] Russian troops deploy to Mali\u2019s Timbuktu after French exit. aljazeera.com 07.01.2022.<\/p>\n<p>[6] Mali denies using Russia\u2019s Wagner mercenaries. dw.com 25.12.2021.<\/p>\n<p>[7] \u201eThe first thing to understand about the Wagner Group is that there most likely is no Wagner Group.\u201d Amy Mackinnon: Russia\u2019s Wagner Group Doesn\u2019t Actually Exist. foreignpolicy.com 06.07.2021.<\/p>\n<p>[8] Statement on the Deployment of the Wagner Group in Mali \u2013 December 23<sup>rd<\/sup> 2021. diplomatie.gouv.fr.<\/p>\n<p>[9] Claudia Br\u00f6ll: Russische S\u00f6ldner in Mali gesichtet. Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.01.2022.<\/p>\n<p>[10] Strack-Zimmermann: Schwerere Bewaffnung in Mali pr\u00fcfen. zeit.de 12.01.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin zieht eine st\u00e4rkere Aufr\u00fcstung der Bundeswehr in Mali in Betracht. Hintergrund: Die Regierung in Bamako setzt auf Milit\u00e4rausbilder aus Russland. 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