{"id":1499972,"date":"2022-01-07T14:22:27","date_gmt":"2022-01-07T14:22:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1499972"},"modified":"2022-01-07T14:22:27","modified_gmt":"2022-01-07T14:22:27","slug":"notenbanken-machen-reiche-zu-superreichen-und-enteignen-sparer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/01\/notenbanken-machen-reiche-zu-superreichen-und-enteignen-sparer\/","title":{"rendered":"Notenbanken machen Reiche zu Superreichen und enteignen Sparer"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Es findet eine der gr\u00f6ssten Umverteilungen der Geschichte statt, ohne dass Parlament oder Volk etwas zu sagen haben.<\/strong><\/p>\n<p><em>Urs P. Gasche f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/notenbanken-machen-reiche-zu-superreichen-und-enteignen-sparer\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>Sparen bringt seit Jahren keinen Zins mehr. Mit Negativzinsen und Geb\u00fchren wird das Gesparte kleiner Leute h\u00e4ppchenweise enteignet.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Preise von Immobilien und Aktien in masslose H\u00f6hen geschossen. Die Besitzenden werden ohne eigene Leistung zu Multimillion\u00e4ren und Milliard\u00e4ren, w\u00e4hrend unz\u00e4hlige Mieter und Mieterinnen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden.<\/p>\n<p>Diese Umverteilung von Verm\u00f6gen wurde nicht demokratisch beschlossen. Sie ist das Resultat einer eigenm\u00e4chtigen Politik der Notenbanken, namentlich der Europ\u00e4ischen Zentralbank EZB, der Bank of England, der US-Notenbank FED und der Schweizerischen Nationalbank SNB.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-box\">\n<blockquote><p><strong>Umverteilung auch mit steigenden Preisen<\/strong><\/p>\n<p>Die gewaltige Umverteilung als Folge der Politik der Notenbanken ist noch nicht alles: In den USA und in EU-Staaten f\u00fchren stark steigende Preise zu einer sinkenden Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung. Die Inflation enteignet Rentner, Lohnabh\u00e4ngige und Menschen, die von Erspartem leben. Infosperber geht in einem zweiten Teil auf die Folgen der Inflation ein.<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Eigentlich w\u00e4re es Aufgabe der Notenbanken, den Wert und die Kaufkraft des Geldes dauerhaft zu sichern. Stattdessen finanzieren sie <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/mit-negativ-zinsen-noch-tiefer-in-die-sackgasse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">seit Jahren zus\u00e4tzliche Schulden<\/a> von eigentlich bereits zahlungsunf\u00e4higen Staaten. Und sie helfen schwachen Unternehmen und Banken, weiterhin Gewinne zu machen. Mit dieser abgestimmten Geldpolitik hebeln die Notenbanken den effizienten Wettbewerb aus, manipulieren selbstherrlich die Marktwirtschaft und nehmen das unw\u00e4gbare Risiko eines gewaltigen Crashs in Kauf.<\/p>\n<p>Die Marktwirtschaft werde \u00abteilweise ausgehebelt\u00bb, stellte NZZ-Wirtschaftsredaktor Michael Ferber am 7. Oktober 2021 fest.<\/p>\n<p>Die von den Notenbanken verursachte Geldschwemme ist seit l\u00e4ngerem so gross, dass Banken das viele Geld ihrer Kunden nicht mehr verzinsen. Noch schlimmer: Banken lehnen Bareinlagen auf ihren Konten sogar ab oder verlangen Strafzinsen und Zusatzgeb\u00fchren.<\/p>\n<p>Was die Notenbanken auf den Finanzm\u00e4rkten anstellten und anstellen, ist auch wissenschaftlich in keiner Weise abgest\u00fctzt:<\/p>\n<ul>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften geht davon aus, dass Notenbanken die Zinss\u00e4tze auf null oder unter null dr\u00fccken.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass Notenbanken die Zinss\u00e4tze derart manipulieren, dass die Zinsen ihre Preisfunktion auf den Kapitalm\u00e4rkten nicht mehr erf\u00fcllen.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass sich insolvente Staaten und Grossbanken mit Hilfe der Notenbanken fast beliebig weiter verschulden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Kein Standard-Lehrbuch beschreibt die enormen Risiken von spekulativen Derivat-Gesch\u00e4ften, welche 2008 zur Finanzkrise gef\u00fchrt haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die Geprellten zeigen sich wenig alarmiert<\/strong><\/p>\n<p>Die Interventionen der Notenbanken sind so gigantisch, dass die Zahlen emotional nicht mehr erfassbar sind und die \u00d6ffentlichkeit deshalb nicht aufr\u00fctteln. Der weltweite Schuldenberg von Staaten, Unternehmen und Privaten erreichte Mitte 2021 den Wert von 296 Billionen Dollar. Z\u00e4hlt man noch die Verschuldung des Finanzsektors (Banken, Blackrock, Vanguard, Hedge Funds etc.) dazu, erreichte der Schuldenberg Mitte 2021 rund 365 Prozent s\u00e4mtlicher geldwerten G\u00fcter und Dienstleistungen, die auf unserem Planeten innerhalb eines Jahres hergestellt werden (Quelle: Institute of International Finance IIF).<\/p>\n<p>Allein die EZB kaufte an den B\u00f6rsen Euro-Obligationen im Wert von fast 5 Billionen Euro. Darunter haufenweise Staatsanleihen \u00fcberschuldeter L\u00e4nder. Ohne die EZB-K\u00e4ufe h\u00e4tten diese Staatsobligationen risiko- und marktgerecht mit 5 bis 10 Prozent verzinst werden m\u00fcssen. Doch solche Zinsen h\u00e4tten \u00fcberschuldete Staaten nicht zahlen k\u00f6nnen. Mit ihren K\u00e4ufen von Staatsanleihen finanziert die EZB Staatsdefizite, was ihr eigentlich verboten ist.<\/p>\n<p>Nur dank der EZB konnte beispielsweise Italien \u2013 obwohl bereits bis \u00fcber den Hals verschuldet \u2013 dieses Jahr Staatsanleihen mit einer langen zehnj\u00e4hrigen Laufzeit zu einem l\u00e4cherlichen Zins von j\u00e4hrlich 1 Prozent aufnehmen. Mit solchem Billiggeld ersetzte Italien nicht nur auslaufende Staatsobligationen, die zur\u00fcckzuzahlen waren, sondern erh\u00f6hte die Staatsverschuldung auf rund 160 Prozent des j\u00e4hrlichen Bruttoinlandprodukts.<\/p>\n<p>Wer sichere Staatsanleihen der wenig verschuldeten Schweiz im Depot hat, bekommt am Ende der Laufzeiten weniger Geld zur\u00fcck, als er f\u00fcr sie bezahlte \u2013 Negativzins nennt sich das. Die Verschuldung wird f\u00fcr den Staat sogar zum Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Von der waghalsigen Tiefzins-Politik der eigenm\u00e4chtigen Notenbanken profitieren kurzfristig die ausgabefreudigen Regierenden sowie alle Unternehmen, Banken, Verm\u00f6gensverwaltungskonzerne und Privaten, die sich verschuldet haben. Die Notenbanken retten diese \u00dcberschuldeten, anstatt den Fokus auf den Werterhalt des Geldes zu legen. Allerdings gehen sie damit gewaltige Systemrisiken ein, ohne daf\u00fcr demokratisch legitimiert zu sein.<\/p>\n<p>Geprellt werden bereits seit Jahren<\/p>\n<ul>\n<li>alle, die f\u00fcr ihre Wohnungen und B\u00fcros st\u00e4ndig steigende Mietzinsen zahlen m\u00fcssen;<\/li>\n<li>alle Sparer, die Geld auf Konten liegen haben;<\/li>\n<li>alle Besitzlosen, die \u00fcber keine Immobilien, keine Aktien und keine Edelmetalle verf\u00fcgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Dem Verm\u00f6genszuwachs mit verschr\u00e4nkten Armen zusehen<\/strong><\/p>\n<p>Weil Geldanlagen keine Ertr\u00e4ge mehr bringen, fliessen Milliarden in Materielles wie Immobilien und Aktien von Unternehmen, deren Werte steil gestiegen sind.<\/p>\n<p>Konkret: Die Kosten von <em>Wohneigentum<\/em> und anderen <em>Immobilien<\/em> verdoppelten sich <a href=\"https:\/\/www.spglobal.com\/spdji\/en\/indices\/indicators\/sp-corelogic-case-shiller-us-national-home-price-nsa-index\/#overview\">in den USA<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.schweizeraktien.net\/blog\/2021\/11\/12\/immobilienmarkt-schweiz-fast-alle-zeichen-stehen-weiter-auf-boom-45696\/\">in der Schweiz<\/a> innerhalb von nur zwanzig Jahren. In grossen St\u00e4dten stiegen ihre Preise sogar um 130 bis 200 Prozent. Die Besitzenden konnten mit verschr\u00e4nkten Armen zusehen, wie ihre Verm\u00f6gen anschwollen.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt f\u00fcr Besitzende von Aktienpaketen: Deren Preise \u2013 gemessen am Dow-Jones- und DAX-Index \u2013 haben sich seit dem Tief der Finanzkrise von 2009 sogar mehr als verdreifacht \u2013 ganz abgehoben von der realen wirtschaftlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Zudem investierten viele Unternehmen das bei Banken erh\u00e4ltliche Gratisgeld sowie Gewinne nur zum kleineren Teil in die reale Wirtschaft. Vielmehr spekulierten sie damit an den B\u00f6rsen. Sie kauften sogar Milliardenpakete eigener Aktien auf. Allein Konzerne, die an deutschen B\u00f6rsen kotiert sind, kauften seit 2009 f\u00fcr weit \u00fcber 50 Milliarden Euro eigene Aktien. Damit entzogen sie eigene Aktien dem Markt, was die Kurse der restlichen Aktien ihres Unternehmens zus\u00e4tzlich in die H\u00f6he trieb. Solche Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe seien \u00abzuweilen nichts anderes als\u00a0legaler Betrug, weil sie den\u00a0Aktienkurs\u00a0pushen, die\u00a0Verg\u00fctung des Managements\u00a0treiben und keinen\u00a0messbaren Beitrag zur Zukunft der Firma\u00a0leisten\u00bb, kommentierte Finanzjournalist Gabor Steingart in seinem <a href=\"https:\/\/www.gaborsteingart.com\/steingarts-morning-briefing\/\">\u00abMorning Briefing\u00bb<\/a>.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large\"><p>Wenn die Menschen das Bank- und Geldsystem verstehen w\u00fcrden, g\u00e4be es vermutlich eine Revolution noch vor morgen fr\u00fch.<\/p>\n<p><cite>Das Zitat wird Henry Ford zugeschrieben<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Wettgesch\u00e4fte in H\u00f6he mehrerer Millionen Milliarden<\/strong><\/p>\n<p>Selbst Zinss\u00e4tze, die nur m\u00e4ssig steigen, k\u00f6nnten noch eine andere, oft \u00fcbersehene Spekulations- und Schuldenblase zum Platzen bringen: Bei der Spekulation mit Derivaten, die h\u00e4ufig auf Kredit erfolgt, geht es in der Schweiz um Kontraktwerte von mehreren Millionen Milliarden (<em>Millionen Milliarden<\/em>) Franken. Das meiste sind Wetten auf Schwankungen der Aktienkurse. Wenn eine Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, k\u00f6nnte \u00abdiese riesige Menge an Derivaten eine unkontrollierbare Kettenreaktion erzeugen\u00bb, warnte Finanzprofessor Marc Chesney von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-box is-style-yellow\">\n<blockquote><p><strong>Wettrisiken<\/strong> <strong>sind Systemrisiken<\/strong><\/p>\n<p>In der Schweiz wird wie andernorts mit Finanzprodukten gewettet. Nach Angaben von Finanzprofessor Marc Chesney erreichen diese sogenannten Derivate einen Nominalwert, der im Oktober 2020 nach Angaben der SIX-Gruppe dem rund 27\u2019000-Fachen des Schweizer Bruttoinlandprodukts entsprach. Die Fluktuation ist enorm, aber der Nominalwert der Derivate lag k\u00fcrzlich immer noch beim 4\u2019000-Fachen des Schweizer BIP. Einem CS-Jahresbericht war zu entnehmen, dass bei dieser Bank nur 0,1 Prozent der Derivate n\u00fctzliche <em>Absicherungsgesch\u00e4fte<\/em>sind. Bei den restlichen 99,9 Prozent der Derivate handelt es sich um reine <em>Wettgesch\u00e4fte<\/em>, <em>bei denen auf Ausf\u00e4lle und den Bankrott von Firmen und Staaten gewettet wird.<\/em><\/p>\n<p>Die mit diesen Wetten eingegangenen Risiken umschreibt Chesney wie folgt: \u00abWenn wir heute eine Wette von 100 Franken dar\u00fcber abschliessen, wie das Wetter morgen sein wird, besteht kein Systemrisiko. Wenn aber auf Ausf\u00e4lle von Finanzinstituten gewettet wird, k\u00f6nnen Millionen Menschen ihre Arbeit und ihre Wohnung verlieren, wie der Bankrott von Lehman Brothers gezeigt hat.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p><strong>Billion um Billion<\/strong><\/p>\n<p>Das Resultat der Billigzins- und Geldschwemme-Politik der Notenbanken ist eine gigantische Umverteilung von Verm\u00f6gen von unten nach oben. Gem\u00e4ss dem Wirtschaftsmagazin \u00abForbes\u00bb nahm das Verm\u00f6gen der rund 2600 Milliard\u00e4re auf dieser Erde im Jahr 2020 um 1,9 Billionen Dollar zu und im laufenden Jahr um weitere 1,6 Billionen Dollar. Auch Million\u00e4re mit Immobilien- und Aktienbesitz konnten einer wundersamen Vermehrung ihrer Werte nur zusehen. In Deutschland stieg die Zahl der Million\u00e4re allein im Jahr 2020 <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/die-zahl-der-millionaere-in-deutschland-steigt-auf-1-5-millionen-17411789.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">um 70\u2019000 auf 1\u2019535\u2019000<\/a>. Steuern zahlen viele am steuerg\u00fcnstigen oder pauschalbesteuerten Zweit- oder Drittwohnsitz. Im Todesfall geht das ganze Verm\u00f6gen an die Erben. In der Schweiz gibt es f\u00fcr direkte Erben keine Erbschaftssteuer. Das allerdings hat das Volk in einer Abstimmung demokratisch so entschieden.<\/p>\n<p>Politiker namentlich der Rechtsparteien, welche die soziale Umverteilung des Staates mittels Steuern und Sozialleistungen gerne kritisieren, m\u00fcssten eigentlich die viel gr\u00f6ssere Umverteilung anprangern, welche die Geldpolitik der Notenbanken verursacht. Doch Umverteilung ist nicht gleich Umverteilung. Von <em>dieser<\/em> Umverteilung profitieren diejenigen, die schon reich sind und die bevorzugt Parteien des rechten Spektrums w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Im Falle eines Crashs kommen Reiche und Superreiche am besten weg<\/strong><\/p>\n<p>Ohne eine Umkehr der heutigen Finanz- und Wirtschaftspolitik wird das unberechenbare Risiko eingegangen, dass die gigantische Finanzblase eines Tages f\u00fcrchterlich platzt. Den Crash werden Reiche und Superreiche am besten \u00fcberleben, weil sie mit einem gen\u00fcgenden Puffer und gen\u00fcgend Besitz vorgesorgt haben. Das Elend wird die anderen treffen, die von Erwerbsarbeit und Renten abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n<p>Deshalb sind es diese sozial und wirtschaftlich Schwachen, die an einem zwar unbequemen, aber geordneten Ausstieg aus dem laufenden Hochrisikopoker, den die Notenbanken veranstalten, am meisten interessiert sein m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Die Notenbanken, Regierungen und alle Profiteure der gegenw\u00e4rtigen Umverteilung versuchen derweil, Warner als Pessimisten hinzustellen. Sie verweisen auf \u00abmoderne\u00bb \u00d6konomen, nach denen das Schuldenmachen dank dem fast zinslosen Geld noch lange problemlos m\u00f6glich sei. Ein Vertreter dieser \u00abModern Monetary Theory\u00bb ist der zum extremen Keynesianer mutierten Professor und \u00abNew York Times\u00bb-Kolumnist Paul Krugman: Staaten m\u00fcssten sich nicht gross um die Schulden k\u00fcmmern, solange eine gr\u00f6ssere Inflation nur kurze Zeit anhalte. Dies werde in den USA der Fall sein, weil kurzfristige Faktoren wie h\u00f6here Erd\u00f6l- und Erdgaspreise sowie Lieferengp\u00e4sse an der Inflation schuld seien. Am 23. Dezember r\u00e4umte Krugman erstmals ein, dass er vielleicht falsch liege: \u00abJeder Tag bringt \u00dcberraschungen\u00bb, schrieb er in der \u00abNew York Times\u00bb.<\/p>\n<p>F\u00fcr die neue Theorie sind Gewerkschaften und Linke anf\u00e4llig, weil ein Ausstieg aus der Hochrisiko-Politik auch Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde. Nur mit dieser Angst ist es zu erkl\u00e4ren, dass weder Gewerkschaften noch Sozialdemokraten gegen die schon seit Jahren anhaltende Umverteilung gewaltiger Verm\u00f6gen von unten nach oben Sturm laufen.<\/p>\n<p>Viele \u00d6konomen bef\u00fcrchten, dass die Wirtschaft desto st\u00e4rker zusammenbricht, je l\u00e4nger die Notenbanken mit der Politik des billigen Geldes, der Finanzierung von Staatsdefiziten und der Rettung von beinahe bankrotten, hoch verschuldeten Banken und Unternehmen fortfahren.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftsgeschichte gibt diesen Warnern bisher recht: Extreme Geldentwertungen und megahohe Schuldenberge endeten stets mit verheerenden Wirtschafts- und Sozialkrisen.<\/p>\n<p><strong>Lauter Altlasten f\u00fcr kommende Generationen<\/strong><\/p>\n<p>Die heutige Generation in den hochentwickelten L\u00e4ndern hat sich nicht etwa derart riskant verschuldet, um kommenden Generationen eine tolle Infrastruktur und einen aufger\u00e4umten Planeten zu hinterlassen, auf dem es ausser den Schulden keine weiteren Altlasten gibt. Im Gegenteil: Es wird heisser auf der Erde, es gibt immer weniger Tier- und Pflanzenarten, die Weltmeere werden noch st\u00e4rker gepl\u00fcndert und verschmutzt. Unersetzbare Urw\u00e4lder werden weiter dezimiert. Den liegengelassenen hochradioaktiven Atomm\u00fcll m\u00fcssen k\u00fcnftige Generationen noch f\u00fcr Hundertausende von Jahren sicher lagern.<\/p>\n<p><strong>Traum vom ewigen Wirtschaftswachstum<\/strong><\/p>\n<p>Wie oben dargestellt, w\u00e4ren die Volkswirtschaften praktisch aller Industriestaaten der OECD bereits seit \u00fcber zwanzig Jahren nicht mehr gewachsen, wenn sie sich nicht in \u00e4hnlichem Mass zus\u00e4tzlich h\u00e4tten verschulden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bereits vor zehn Jahren stellte <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/wachstum\/in-memoriam-hpg-das-wirtschaftswachstum-beruht-auf-pump\/\">Hanspeter Guggenb\u00fchl<\/a> fest: \u00abEine wachsende Wirtschaft, so w\u00fcrde man meinen, nutzt ihr Wachstum, um die Schulden zu senken. Doch die Realit\u00e4t ist umgekehrt. Die Staaten nehmen zunehmende Verschuldung in Kauf, um das Wachstum der Wirtschaft zu f\u00f6rdern \u2026 In den meisten Industriestaaten wuchsen die Staatsschulden prozentual \u2013 zum Teil sogar absolut \u2013 st\u00e4rker als das Bruttoinlandprodukt. Mit anderen Worten: Das Wachstum basiert auf Pump, auf Verschuldung. Ohne die massive Staatsverschuldung w\u00fcrde die Wirtschaft in vielen Industriestaaten schon seit langem nicht mehr wachsen.\u00bb<\/p>\n<p>Diese Entwicklung setzt sich bis heute fort: Ohne neue Schulden gab und gibt es kein fl\u00e4chendeckendes Wirtschaftswachstum mehr. Eine neue Wirtschaftspolitik, die nicht mehr darauf angewiesen ist, dass das Bruttoinlandprodukt BIP weiterw\u00e4chst, wurde trotz aller Krisen nicht eingeleitet. Allerdings werden Wege dazu an Universit\u00e4ten auch nicht gelehrt.<\/p>\n<p><strong>Mit Defiziten und Schulden Krisen \u00fcberwinden, aber \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Notenbanken und Regierungen haben mit bemerkenswertem kurzfristigem Erfolg versucht, die Krisen der j\u00fcngsten Jahrzehnte \u2013 von der Finanz-, Internetblasen- und Euro- bis zur Coronaviruskrise \u2013 mit gewaltigen Finanzspritzen zu \u00fcberwinden. Die verursachten Defizite waren auch gem\u00e4ss traditioneller Wirtschafts- und Finanztheorie zweckm\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Doch jetzt folgt das grosse Aber: Der Notfall wurde zum Dauerzustand. Notenbanken und Regierungen unterliessen es, die aufget\u00fcrmten Schulden jeweils wieder abzubauen. Ein neuer Schuldenberg vergr\u00f6sserte jeweils den bereits angeh\u00e4uften. Regierungen und Parlamente reden sich ein, dass nichts passieren k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Das hat seinen Grund: Ein Abbau von Schulden w\u00fcrde unpopul\u00e4re Massnahmen erfordern. Um sich vor solchen zu dr\u00fccken, behaupten Notenbanken und Regierungen, dass die Verschuldungsquote automatisch wieder abnehmen werde, sobald die Wirtschaft wieder schneller wachse als die Schulden.<\/p>\n<p>Was sie dabei stets unter den Tisch kehren: Seit \u00fcber zwanzig Jahren ist das Bruttoinlandprodukt in keinem grossen Industriestaat mehr schneller gewachsen als der prozentuale Anstieg des staatlichen und privaten Schuldenberges.<\/p>\n<p><strong>Es drohen Arbeitslosigkeit und Elend<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Kapitalmarkt galt die Regel: Je h\u00f6her die Schulden und je h\u00f6her das Ausfallrisiko, desto h\u00f6her sind die j\u00e4hrlichen Zinsen f\u00fcr diese Schulden. Doch mit ihrer Niedrigzinspolitik haben die Notenbanken diese Regel ausgehebelt: In den vergangenen Jahren konnte mit Milliarden in grosse unmessbare Risiken investiert werden, ohne als Risikopr\u00e4mie h\u00f6here Zinsen daf\u00fcr zahlen zu m\u00fcssen. Besonders deutlich wird dies bei der EU, weil Krisenl\u00e4nder nicht den ad\u00e4quaten Risikozins f\u00fcr ihre Schuldenlast tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sobald die Nationalbanken die Zinsen erh\u00f6hen, drohen Zahlungsausf\u00e4lle und\u00a0eine allgemeine W\u00e4hrungs-, Euro- und Wirtschaftskrise. Ein Crash w\u00fcrde zwar auch Reiche und Superreiche treffen. Aber den sozial und wirtschaftlich Schw\u00e4chsten erginge es mit Abstand am schlechtesten: Es w\u00fcrde sie hohe Arbeitslosigkeit und Elend erwarten. Es k\u00e4me zu unw\u00e4gbaren sozialen und politischen Verwerfungen.<\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden versuchen die Notenbanken, ihre Leitzinsen nur in hom\u00f6opathischen Schritten zu erh\u00f6hen. Ob dies jedoch reicht, um den riskanten Schuldenberg ohne hohe Inflation abzubauen, ist \u00e4usserst zweifelhaft.<\/p>\n<p>Ein Ausweg aus der Sackgasse w\u00e4ren geordnete und gestaffelte Schuldenschnitte und eine geordnete Abkehr von einer Wirtschaftspolitik, welche die Probleme der reichen Industriestaaten mit noch mehr Wirtschaftswachstum, also noch mehr Energie, Rohstoffen, Erwerbsarbeit, Konsum und Abfall zu l\u00f6sen sucht \u2013 und auch mit noch mehr Schulden, falls es n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glichst starkes BIP-Wachstum als oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik geh\u00f6rt in die Mottenkiste des vergangenen Jahrhunderts.<\/p>\n<p><strong>Warnende Stimmen bleiben ungeh\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p>Das Festhalten am Prinzip Hoffnung, also unbeirrtes Warten und Vertr\u00f6sten auf ein Wachstum, das nicht mit Schulden zustandekommt, sowie ein weiteres Durchwursteln mit Billiggeld untergraben das Vertrauen in den Wert des Geldes und erh\u00f6hen das Systemrisiko. <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/uebriges-wirtschaft\/kommende-weltwirtschaftskrise-wird-schlimmer-als-die-von-1929\/\">\u00abKommende Weltwirtschaftskrise wird schlimmer als die von 1929\u00bb<\/a>, prophezeit Finanzexperte und Buchautor Marc Friedrich. Das \u00abreinigende Gewitter\u00bb erwartet er \u00absp\u00e4testens 2023\u00bb.<\/p>\n<p>\u00abNur ein Narr kann glauben, dass die superexpansive Geldpolitik [der Notenbanken] endlos weitergef\u00fchrt werden kann\u00bb, schrieb Ernst Baltensperger, emeritierter Volkswirtschaftsprofessor an der Universit\u00e4t Bern, in der NZZ vom 1. Dezember 2021. Der \u00d6konom warnt davor, das Inflationsrisiko auf die leichte Schulter zu nehmen: \u00abFundamental ist die Situation heute sogar viel explosiver als damals [hohe Inflation nach dem \u00d6lpreisschock von 1973]. Ein Ausstieg aus der superexpansiven Geldpolitik wird bei der enormen Verschuldung von Staat und Privatsektor politisch noch weit schwieriger sein.\u00bb<\/p>\n<p>Davut C\u00f6l, Autor des Buches <a href=\"https:\/\/www.buchhaus.ch\/detail\/ISBN-9783734597848\/C%F6l-Davut\/Verstehen-Sie-Geld\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00abVerstehen Sie Geld? \u2013 Zusammenh\u00e4nge verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt\u00bb<\/a>, kam 2017 zum Schluss, das Wirtschaften auf Pump k\u00f6nne \u00abdie Stunde der Wahrheit nur hinausz\u00f6gern\u00bb. Die anhaltende Politik der Geldschwemme \u00ab\u00fcbert\u00fcncht und vergr\u00f6ssert die Gefahr einer neuen grossen Finanzkrise\u00bb.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large\"><p>Die EZB muss handeln, um einen Crash zu verhindern<\/p>\n<p><cite>Titel in der NZZ vom 19.11.2021<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>Schlagzeilen wie jene der NZZ vom 19. November 2021 k\u00f6nnen auch Politikerinnen und Politiker nicht mehr \u00fcbersehen: \u00abDie EZB muss handeln, um einen Crash zu verhindern.\u00bb Zehn Tage vorher las man in der NZZ: \u00abDie US-Zentralbank FED warnt vor enormen Risiken an den Finanzm\u00e4rkten.\u00bb Die NZZ erg\u00e4nzte: \u00abDas Feuer hat sie aber selber gelegt.\u00bb Mit dem Feuer war die herbeigef\u00fchrte Geldschwemme gemeint. Deshalb w\u00fcrden heute in den USA \u00abviele lieber auf steigende Verm\u00f6genspreise spekulieren statt einer normalen Arbeit nachgehen\u00bb.<\/p>\n<p>Welches der Ausl\u00f6ser des drohenden Kollapses sein wird, kann niemand voraussagen. Aber ohne einen geordneten Ausstieg aus der Geld- und \u00dcberschuldungskrise scheint ein Crash unvermeidlich.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es findet eine der gr\u00f6ssten Umverteilungen der Geschichte statt, ohne dass Parlament oder Volk etwas zu sagen haben. Urs P. 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