{"id":1493121,"date":"2021-12-21T17:48:18","date_gmt":"2021-12-21T17:48:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1493121"},"modified":"2021-12-21T17:48:18","modified_gmt":"2021-12-21T17:48:18","slug":"gruener-etikettenschwindel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/12\/gruener-etikettenschwindel\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Etikettenschwindel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Deutsche Bank steht in den USA vor Rechtsstreitigkeiten wegen mutma\u00dflichen Greenwashings. Das Geldhaus musste seit 2018 bereits 17 Milliarden US-Dollar an Strafzahlungen leisten.<\/strong><\/p>\n<p>Die Deutsche Bank steht erneut vor langwierigen juristischen Auseinandersetzungen in den USA &#8211; diesmal wegen mutma\u00dflichen Greenwashings. Konkret wird ein Tochterunternehmen des Geldhauses, der Fondsanbieter DWS, beschuldigt, Etikettenschwindel bei &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Investmentprodukten betrieben zu haben. Ausgel\u00f6st wurde der Skandal durch Berichte einer Whistleblowerin, die in einem Zeitungsinterview \u00fcber die Praxis ihres fr\u00fcheren Arbeitgebers DWS berichtet hatte, seine &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Aktivit\u00e4ten \u00fcbertrieben dargestellt zu haben &#8211; wohl, um auf dem stark boomenden Markt f\u00fcr \u00f6kologisch nachhaltige Finanzprodukte Erfolge zu erzielen. F\u00fcr die Deutsche Bank ist der neue Rechtsstreit ein schwerer R\u00fcckschlag bei ihrem Versuch, einen Imagewechsel in den USA einzuleiten. Die Liste ihrer dortigen Gesetzesverst\u00f6\u00dfe und Strafzahlungen ist lang; Berichten zufolge hat sie allein seit 2008 Strafen in H\u00f6he von 17 Milliarden US-Dollar begleichen m\u00fcssen. Die einstige Hausbank von Donald Trump hatte unter anderem Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu dem kriminellen Milliard\u00e4r und vielfachen Vergewaltiger Jeffrey Epstein.<\/p>\n<p><strong>Ermittlungen gegen die Deutsche Bank<\/strong><br \/>\nDie Deutsche Bank steht abermals vor langwierigen juristischen Auseinandersetzungen in den Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten soll das gr\u00f6\u00dfte deutsche Finanzinstitut gegen Auflagen aus einem fr\u00fcheren Vergleich mit der US-Justiz versto\u00dfen haben, der das skandalumwitterte Geldhaus verpflichtete, jeglichen internen Verdacht auf Gesetzesverst\u00f6\u00dfe unverz\u00fcglich den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zu melden.[1] Konkret geht es in dem Fall um ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, den Fondsanbieter DWS, der beschuldigt wird, Etikettenschwindel bei &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Investmentprodukten betrieben zu haben. Der Verm\u00f6gensverwalter habe in seinen Gesch\u00e4ftsberichten &#8222;gelogen&#8220; und sich bei konkreten, als &#8222;gr\u00fcn&#8220; und &#8222;nachhaltig&#8220; auswiesenen Investments &#8222;weniger nach \u00f6kologischen oder ethischen Kriterien gerichtet als offiziell angegeben&#8220;, hei\u00dft es. Inzwischen habe die US-B\u00f6rsenaufsicht SEC und die Bundesstaatsanwaltschaft in Brooklyn Untersuchungen zu dem &#8222;nachl\u00e4ssigen&#8220; Umgang mit Kriterien f\u00fcr nachhaltige Investitionen eingeleitet, die sich aber noch in einem &#8222;fr\u00fchen Stadium&#8220; bef\u00e4nden. Auch die deutsche Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) habe Ermittlungen eingeleitet. Der erneute Skandal treffe die Deutsche Bank und ihrer Fondstochter &#8222;hart&#8220;, hie\u00df es bereits im August, da die Bank ihre Finanzprodukte &#8222;besonders intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit&#8220; beworben habe.[2] Allein der B\u00f6rsenwert der DWS sei seit dem Sommer um rund eine Milliarde Euro eingebrochen.<\/p>\n<p><strong>Whistleblowerin entlassen<\/strong><br \/>\nLosgetreten hatte den j\u00fcngsten Skandal der Deutschen Bank eine Whistleblowerin. Desiree Fixler, &#8222;Nachhaltigkeitschefin&#8220; der DWS, gab im Fr\u00fchjahr dieses Jahres dem &#8222;Wall Street Journal&#8220; (WSJ) ein Interview, in dem sie \u00fcber das Greenwashing ihres Arbeitgebers berichtete. Die ehemalige Fondsmanagerin, die nach internen Auseinandersetzungen im M\u00e4rz entlassen worden war, sei der Meinung, die DWS habe &#8222;den Umfang ihres Engagements in nachhaltigen Investments \u00fcbertrieben dargestellt&#8220;, wurde berichtet. Die daraufhin eingeleitete Untersuchung der US-Justiz habe in der Branche f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen gesorgt und werde als &#8222;ernsthafter Weckruf&#8220; bez\u00fcglich der Risiken des Greenwashings von Investitionen eingestuft, hei\u00dft es.[3] Fixler hatte gegen\u00fcber dem WSJ erkl\u00e4rt, sie habe intern Einspruch gegen den DWS-Jahresbericht erhoben. Der Fondsanbieter der Deutschen Bank behauptete darin, \u00f6kologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien (ESG, Environmental Social Governance) bef\u00e4nden sich &#8222;im Herzen all dessen &#8230;, was wir tun&#8220;. Mehr als die H\u00e4lfte der DWS-Investments erf\u00fcllten demnach die ESG-Kriterien. In einer Pr\u00e4sentation gegen\u00fcber dem DWS-Vorstand habe Fixler hingegen darauf hingewiesen, der deutsche Fondsanbieter habe &#8222;keine klare Ambition oder Strategie &#8222;im Bereich ESG und entwickle kaum eine &#8222;Politik bez\u00fcglich Kohle und anderer Themen&#8220;. Das ESG-Team sei auch nicht &#8222;integraler Teil der Entscheidungsfindung&#8220; bei DWS-Investitionen. Der Fondsanbieter erkl\u00e4rte hingegen, er stehe zu den Aussagen in seinem Jahresbericht und weise die &#8222;Anschuldigungen unserer fr\u00fcheren Angestellten&#8220; zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Die deutsche Skandalbank<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Deutsche Bank stellen die j\u00fcngsten Enth\u00fcllungen ein Desaster dar. Das Geldinstitut hatte sich noch vor kurzem um einen Imagewechsel in den Vereinigten Staaten bem\u00fcht. Die Liste seiner Gesetzesverst\u00f6\u00dfe und entsprechender Strafzahlungen in den USA ist lang: Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll die gr\u00f6\u00dfte deutsche Bank dort seit 2008 Strafen in H\u00f6he von 17 Milliarden US-Dollar beglichen haben.[4] Erst im Januar 2021 hatte die Deutsche Bank in einem Korruptions- und Schmiergeldskandal einen millionenschweren Vergleich gezahlt und versprochen, k\u00fcnftig etwaige Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten sofort den Beh\u00f6rden zu melden. Das f\u00fchrende deutsche Geldhaus musste unter anderem wegen zwielichtiger Subprime-Hypothekengesch\u00e4fte, wegen Geldw\u00e4sche in Russland, aufgrund der Manipulation der Referenzzinss\u00e4tze Libor und Euribor, wegen umfassender Verst\u00f6\u00dfe gegen das Iran-Embargo und aufgrund seiner Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu dem kriminellen Milliard\u00e4r und vielfachen Vergewaltiger Jeffrey Epstein Strafzahlungen leisten. Hinzu kommen Vorw\u00fcrfe der Steuerhinterziehung, die das Image des deutschen Finanzhauses in den USA schwer besch\u00e4digten.[5] \u00dcberdies galt die Deutsche Bank als Hausbank von Ex-US-Pr\u00e4sident Donald Trump, die dessen Familienunternehmen, der Trump Organization, noch Kredite gew\u00e4hrte, als &#8222;andere Banken sich l\u00e4ngst zur\u00fcckgezogen hatten&#8220;, wie es in Medienberichten hie\u00df.[6] Erst Mitte Januar 2021, nachdem der Sturm auf das Kapitol gescheitert war, brach die Deutsche Bank die Gesch\u00e4ftsbeziehungen mit Trump ab, der dem Geldhaus angeblich rund 340 Millionen US-Dollar schuldet. Insgesamt sollen Deutsche Bank-Kredite in H\u00f6he von 2,5 Milliarden US-Dollar an Trumps weitverzweigtes Firmenkonglomerat geflossen sein.<\/p>\n<p><strong>Gescheiterter Imagewechsel<\/strong><br \/>\nNoch im Oktober bem\u00fchte sich die F\u00fchrung der Deutschen Bank, ein neues Kapitel in ihren US-Aktivit\u00e4ten aufzuschlagen und einen grundlegenden Imagewechsel einzuleiten.[7] Anl\u00e4sslich des Umzugs in ein neues Hauptquartier im New Yorker Time Warner Center sprach Vorstandschef Christian Sewing von einem &#8222;starken Signal&#8220;; man wolle in den USA eine &#8222;gewichtige Rolle&#8220; spielen. Der US-Markt sei &#8222;der zweitgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr die Deutsche Bank nach unserem Heimatmarkt Deutschland&#8220;, konstatierte Sewing, der eine &#8222;Neuausrichtung&#8220; und eine &#8222;Gesamtver\u00e4nderung&#8220; im Gesch\u00e4ftsgebaren der Skandalbank versprach. Noch im Sommer 2019 hatte die Deutsche Bank in den USA tausende Mitarbeiter gek\u00fcndigt; es gab Spekulationen, das Geldhaus k\u00f6nne sich komplett aus den Vereinigten Staaten zur\u00fcckziehen. Nun hie\u00df es, das Institut stehe vor einem Neustart in den USA.<\/p>\n<p><strong>Boom &#8222;gr\u00fcner&#8220; Investitionen<\/strong><br \/>\nEs scheint indes kein Zufall zu sein, dass der j\u00fcngste Skandal um die Deutsche Bank ausgerechnet durch Vorw\u00fcrfe ausgel\u00f6st wurde, sie betreibe Greenwashing von Finanzprodukten. Die Branche der angeblichen \u00d6ko-Investments boomt derzeit.[8] So sind allein in den USA im Jahr 2020 rund 51 Milliarden US-Dollar in Anlageprodukte geflossen, die den Anspruch erheben, \u00f6kologisch nachhaltig zu sein. Das verst\u00e4rkte Interesse an &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Investitionen verst\u00e4rkt Tendenzen zum \u00f6kologischen Etikettenschwindel, die nicht nur bei der Deutschen Bank zu beobachten sind. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes wird auch Europas gr\u00f6\u00dfte Bank, die britische HSBC, von Investoren verd\u00e4chtigt, Greenwashing betrieben zu haben.[9] Das Finanzinstitut habe \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt, &#8222;CO2-neutral&#8220; agieren zu wollen, spiele zugleich aber eine f\u00fchrende Rolle bei der Finanzierung der Kohleindustrie und habe noch kurz vor seiner Ank\u00fcndigung, auf Klimaneutralit\u00e4t zu orientieren, zus\u00e4tzliche 1,8 Milliarden US-Dollar in Unternehmungen der fossilen Energieindustrie gepumpt. Nichtregierungsorganisationen prangern indes eine generelle Tendenz innerhalb der Finanzindustrie an, sich mit \u00f6kologischen Investitionen zu schm\u00fccken, was sich bei genauem Hinsehen allerdings als blo\u00df vorget\u00e4uscht erweise.[10] Demnach h\u00e4tten die 60 gr\u00f6\u00dften Privatbanken der Welt in den f\u00fcnf Jahren seit dem Abschluss des Pariser Klimaabkommens rund vier Billionen US-Dollar in Projekte der fossilen Energieindustrie investiert &#8211; ein &#8222;Rekordwert&#8220;, der in einem &#8222;dramatischen&#8220; Widerspruch zu den \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen vieler dieser Banken stehe. Das Finanzhaus BNP Paribas etwa bezeichne sich in Selbstdarstellungen als &#8222;die Bank, die die Welt ver\u00e4ndert&#8220;. Zugleich habe sie aber zwischen 2016 und 2020 ihre Finanzierung von Projekten der fossilen Energieindustrie um 142 Prozent ausgeweitet. Die Bank sei nun einer der wichtigsten &#8222;Finanzierer von Offshore-\u00d6l- und Gasprojekten&#8220;.<\/p>\n<p>[1] Neuer \u00c4rger f\u00fcr die Deutsche Bank. tagesschau.de 09.12.2021.<\/p>\n<p>[2] Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Fondstochter. tagesschau.de 26.08.2021.<\/p>\n<p>[3] DWS greenwashing probes shift fund industry into high alert. fnlondon.com 31.08.2021.<\/p>\n<p>[4] &#8222;Die Deutsche Bank m\u00f6chte hier sein&#8220;. tagesschau.de 21.10.2021.<\/p>\n<p>[5] Deutsche Bank: Eine lange Geschichte von Skandalen. dw.com 20.09.2021.<\/p>\n<p>[6] Deutsche Bank: Keine Gesch\u00e4fte mehr mit Trump? dw.com 12.02.2021.<\/p>\n<p>[7] &#8222;Die Deutsche Bank m\u00f6chte hier sein&#8220;. tagesschau.de 21.10.2021.<\/p>\n<p>[8] Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Fondstochter. tagesschau.de 26.08.2021.<\/p>\n<p>[9] Europe\u2019s Largest Bank Suspected Of Greenwashing. forbes.com 10.01.2021.<\/p>\n<p>[10] Many Banks Committing to Climate Goals Are Engaging in Greenwashing. sierraclub.org 24.03.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Bank steht in den USA vor Rechtsstreitigkeiten wegen mutma\u00dflichen Greenwashings. 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