{"id":1485217,"date":"2021-12-09T16:44:11","date_gmt":"2021-12-09T16:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1485217"},"modified":"2021-12-09T06:48:51","modified_gmt":"2021-12-09T06:48:51","slug":"erinnerungen-an-den-besuch-der-zapatistas-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/12\/erinnerungen-an-den-besuch-der-zapatistas-in-berlin\/","title":{"rendered":"Erinnerungen an den Besuch der Zapatistas in Berlin"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Trotz der von Regierungen weltweit auferlegten Beschr\u00e4nkungen und der dramatischen Covid-19-Infektionszahlen gelingt es den K\u00e4mpfen und dem Widerstand, neue Ausdrucksformen zu finden. Das zeigt unser R\u00fcckblick auf den Besuch der\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/zapatistas\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Zapatistas&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Zapatistas sind eine indigene Bewegung aus der Region Chiapas, S\u00fcd-Mexiko. Der Name der Zapatistas geht zur\u00fcck auf Emiliano Zapata (1879\u20131919), einen F\u00fchrer der mexikanischen Revolution aus dem S\u00fcden des Landes. Zapatistas erhoben sich 1994 gegen das Freihandelsabkommen NAFTA (zwischen Kanada, den USA und Mexiko), um ein Ende der Versklavung, der Ausbeutung und der Diskriminierung von Indigenen zu fordern. Im Zuge dessen besetzen sie Land und bauen dort bis heute ihre Autonomie auf. Mit Hilfe der Etablierung von basisdemokratischen Strukturen haben sie, neben dem Erreichen der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t, ein Bildungs- und Gesundheitssystem aufgebaut, das aktiv zur Besserung der Lage der Indigenen in Chiapas beitr\u00e4gt. Die Rechte von indigenen Frauen stehen im Fokus des bis heute andauernden Kampfes der Bewegung.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Zapatistas<\/a>\u00a0in Berlin im Oktober 2021.<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach 47 Tagen auf See war die segelnde zapatistische Delegation am 22. Juni 2021 in Praia do Carril im Hafen von Vigo in Spanien von Bord gegangen. F\u00fcnf Jahrhunderte nach der spanischen kolonialen Invasion und dem Fall der mexikanischen Stadt Tenochtitlan begann mit der Ankunft des siebenk\u00f6pfigen sogenannten \u201eEscuadr\u00f3n 421\u201c der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/ezln\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;EZLN&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die EZLN (Ej\u00e9rcito Zapatista de Liberaci\u00f3n Nacional, deutsch: Zapatistische Armee zur nationalen Befreiung) ist eine linke politisch-milit\u00e4rische Organisation aus Chiapas, Mexiko, die am 17. November 1983 gegr\u00fcndet wurde. Lange Jahre arbeiteten die M\u00e4nner und Frauen im Untergrund am Aufbau der EZLN, bis sie im Jahr 1994 durch ihren Aufstand globale Aufmerksamkeit erreichten. Neu an dieser Organisation und anders als bei \u00e4lteren lateinamerikanischen Guerillas ist, dass die politische Leitung \u00fcber der milit\u00e4rischen F\u00fchrung steht. Das hei\u00dft, dass der milit\u00e4rische Teil der EZLN nur dann agieren darf, wenn die politische Leitung &quot;gr\u00fcnes Licht&quot; gibt. Zudem hat die EZLN den Anspruch, dass alle Kommandierenden die Unterst\u00fctzung der zivilen Basis der Bewegung haben und jederzeit ersetzt werden k\u00f6nnen. Seit Mitte Januar 1994 schweigen die Waffen, doch noch immer werden Zapatistas milit\u00e4risch augebildet und noch immer gibt es bewaffnete Einheiten in den Bergen von Chiapas. Besonders bedeutsam war die Gr\u00fcndung der &quot;R\u00e4te der Guten Regierung&quot;, hier hat die EZLN real viele Kompetenzen an die zivile Basis der Bewegung \u00fcbergeben.&lt;\/div&gt;\">EZLN<\/a>) eine neue Art dekolonisierender und rebellischer Invasion. Das \u201eEscuadr\u00f3n\u201c war von Islas Mujeres in Mexiko aus in See gestochen, um die \u201e<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/reise-fuer-das-leben\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Reise f\u00fcr das Leben&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&quot;Gira por la Vida&quot; (dt. &quot;Reise f\u00fcr das Leben&quot;) ist der Name einer Initiative der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) aus Mexiko. Ihr Ziel ist es die internationale Vernetzung fortzusetzen und die K\u00e4mpfe &quot;von unten und von links&quot; in ganz Europa kennen zu lernen. Die Aktion ist Teil einer \u00fcbergreifenden Widerstandsbewegung des &quot;Globalen S\u00fcdens&quot;, die &quot;das Leben gegen den planetarischen Kollaps verteidigt, der durch die Todespolitik des kapitalistischen Systems verursacht wird&quot;. Die Reise wurde von der EZLN gemeinsam mit europ\u00e4ischen Organisationen in der &quot;Declaraci\u00f3n por la vida&quot; (&quot;Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Leben&quot;) am 1. Januar 2021 angek\u00fcndigt. 28 Zuh\u00f6r- und Wort-Gruppen (genannt &quot;Escucha y Palabra&quot;), denen haupts\u00e4chlich Frauen*, und Vertreter*innen des mexikanischen Nationalen Indigenenrates (CNI) angeh\u00f6ren, trafen sich im Sommer 2021 mit Hunderten von politisch aktiven Kollektiven in Europa, &quot;um zuzuh\u00f6ren, sich kennenzulernen und Kampferfahrungen auszutauschen&quot;.&lt;\/div&gt;\">Reise f\u00fcr das Leben<\/a>\u201c anzutreten \u2013 eine internationale Tournee, die ab September 2021 Hunderte von\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/zapatistas\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Zapatistas&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Zapatistas sind eine indigene Bewegung aus der Region Chiapas, S\u00fcd-Mexiko. Der Name der Zapatistas geht zur\u00fcck auf Emiliano Zapata (1879\u20131919), einen F\u00fchrer der mexikanischen Revolution aus dem S\u00fcden des Landes. Zapatistas erhoben sich 1994 gegen das Freihandelsabkommen NAFTA (zwischen Kanada, den USA und Mexiko), um ein Ende der Versklavung, der Ausbeutung und der Diskriminierung von Indigenen zu fordern. Im Zuge dessen besetzen sie Land und bauen dort bis heute ihre Autonomie auf. Mit Hilfe der Etablierung von basisdemokratischen Strukturen haben sie, neben dem Erreichen der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t, ein Bildungs- und Gesundheitssystem aufgebaut, das aktiv zur Besserung der Lage der Indigenen in Chiapas beitr\u00e4gt. Die Rechte von indigenen Frauen stehen im Fokus des bis heute andauernden Kampfes der Bewegung.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Zapatist*innen<\/a>\u00a0nach Europa bringen w\u00fcrde. \u00dcber mehrere Monate lang wollten sie sich mit denjenigen treffen, die auf dieser Seite des Atlantiks f\u00fcr ein w\u00fcrdiges Leben und gegen die Todespolitik des kapitalistischen Systems k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Reisevorbereitungen \u201evon unten und links\u201c<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Die im Oktober 2020 mit dem Kommuniqu\u00e9 \u201eUna monta\u00f1a en alta mar\u201c (\u201eEin Berg auf hoher See\u201c) angek\u00fcndigte Idee wurde in der \u201eDeclaraci\u00f3n por la Vida\u201c (\u201eErkl\u00e4rung f\u00fcr das Leben\u201c) im Januar 2021 zu einer \u201egemeinsamen Invasion von europ\u00e4ischen Organisationen und der EZLN\u201c konkretisiert. Dem gr\u00f6\u00dften Teil der zapatistischen Delegation gelang es dann, sich nach Durchlaufen komplizierter Vorbereitungen (Impfungen, B\u00fcrokratie, politische Blockaden und Quarant\u00e4nen) dem Escuadr\u00f3n 421 anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am 14. September trafen mehr als 170 Personen auf dem Wiener Flughafen in \u00d6sterreich ein. Aufgeteilt in 28 sogenannter Zuh\u00f6r- und Wort-Gruppen \u201eEscucha y Palabra\u201c und gemeinsam mit Vertreter*innen des mexikanischen Nationalen Indigenen Kongresses (CNI), angef\u00fchrt von Subcomandante Insurgente Mois\u00e9s, machten sich auf den Weg. In den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern begann ein internationales Netzwerk lokal engagierter sozialer und politischer Gruppierungen, feministischer, migrantischer und antikolonialer Bewegungen, sowie freier Medienschaffender, den Besuch \u201evon unten und von links\u201c vorzubereiten.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Die Zapatistas in Berlin, dem \u201everwundeten Herz der Festung Europa\u201c<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Begr\u00fc\u00dfung in Berlin fand dann am 4. Oktober im Prinzessinnengarten am Kreuzberger Moritzplatz statt, einem kleinen selbstverwalteten Garten inmitten der Hauptstadt. Dort begr\u00fc\u00dfte eine Vielzahl von Kollektiven und Aktivist*innen eine Gruppe von Zapatistas. Den Anfang machte der Verein Xochipilli, deren Mitglieder ihnen zu Ehren T\u00e4nze der Chichimeca auff\u00fchrten und den traditionellen mesoamerikanischen Gru\u00df \u201ean die sechs Himmelsrichtungen\u201c vollzogen: Norden, S\u00fcden, Osten, Westen, den Himmel und die Erde \u2013 la Pachamama. Darauf richteten Vertreter*innen der Organisation des Besuchs in Berlin ihre Willkommensworte auf Spanisch und Deutsch an die Delegation der Zapatistas aus Chiapas und zahlreiche interessierte G\u00e4ste.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eF\u00fcr die zapatistischen Kamerad*innen, die Delegierten der rebellischen Luftkr\u00e4fte. An die Kamerad*innen, die in Berlin k\u00e4mpfen, dem verwundeten Herzen der Festung Europa. (\u2026) Wir kommen aus so vielen verschiedenen Ecken des Planeten um in diesen Zeiten der globalen Krise zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, Hoffnung zu hegen und zu rebellieren. Die kapitalistische Todesmaschinerie quetscht den Planeten aus wie eine Orange. Sie vergiftet unser Land, das Land aller. Sie vergiftet unsere Luft, t\u00f6tet unsere W\u00e4lder, verschmutzt unsere Nahrung und verf\u00fchrt uns zu endlosem Konsum. Rebellische W\u00fcrde war noch nie so notwendig wie heute. (\u2026) Wir haben schon von Weitem von Euch geh\u00f6rt, das Wissen um Euch hat in unseren individuellen und kollektiven K\u00f6rpern Funken entz\u00fcndet. K\u00f6rper, die bereits voller Erinnerung und Vorstellung waren, die bereits wussten, wie man mit dem Wunsch brennt, alles zu ver\u00e4ndern und die mit einem hellen Funken entz\u00fcndet werden k\u00f6nnen.(\u2026) Wir sind sehr aufgeregt und von Emotionen \u00fcberw\u00e4ltigt. Unsere Nerven tanzen davon.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach dieser Begr\u00fc\u00dfung, dem Erklingen der zapatistischen Hymne und einigen in die Luft gestreckten F\u00e4usten wurden der Delegation eine Pachamanka, ein in indigenen Gemeinschaften des Andenraums \u00fcbliches Gericht, sowie auch einige iranische Speisen angeboten.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Vom Oranienplatz zur \u201ekulturellen Nacht\u201c<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend der kommenden Tage ihres Besuchs in Berlin trafen sich die Zuh\u00f6r- und Wortgruppen der zapatistischen Delegation mit verschiedenen Kollektiven und politisch aktiven Gruppierungen in der Stadt \u201eum zuzuh\u00f6ren, sich kennenzulernen und Erfahrungen im Kampf auszutauschen\u201c. Dabei waren die\u00a0<a href=\"https:\/\/kiezkommune.noblogs.org\/post\/category\/kommunen\/wedding\/\">Kiezkommune Wedding<\/a>\u00a0und die Gruppe\u00a0<a href=\"https:\/\/www.unverwertbar.org\/\">H\u00e4nde weg vom Wedding<\/a>, die Organisation\u00a0<a href=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/\">Women in Exile<\/a>, die Gruppe Wipala, Pal\u00e4stina Spricht,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/VOCESdeGuatemalaBerlin\/\">Voces de Guatemala<\/a>, die Migrant*innengurppe\u00a0<a href=\"https:\/\/migrantifaberlin.wordpress.com\/\">Migrantifa<\/a>, der\u00a0<a href=\"https:\/\/bloquelatinoamericanoberlin.org\/\">Bloque Latinoamericano<\/a> und andere intersektionelle und feministische Gruppen sowie Organisationen zur Unterst\u00fctzung politisch Inhaftierter.<\/p>\n<div id=\"attachment_1485218\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1485218\" class=\"wp-image-1485218\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/demoinsta-300x296-1.jpg\" alt=\"\" width=\"820\" height=\"809\" \/><p id=\"caption-attachment-1485218\" class=\"wp-caption-text\">Aufruf zur \u201eDemonstration f\u00fcr das Leben\u201c \/ Foto: Ya Basta<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Mitte der Woche fand die erste \u00f6ffentliche Demonstration der Zapatistas auf dem symboltr\u00e4chtigen Oranienplatz in Kreuzberg statt. Dieser wird seit dem Jahr 2016 als symbolischer Ort antirassistischer K\u00e4mpfe und Demonstrationen gegen die t\u00f6dliche Politik an den Au\u00dfengrenzen Europas genutzt. Vom Oranienplatz aus ging es nach Redebeitr\u00e4gen weiter zur sogenannten \u201cKulturellen Nacht\u201d, der \u201cnoche cultural\u201d, im Hof der Buchhandlung L&amp;L im Bezirk Sch\u00f6neberg. Hier boten Kunst und Kultur schaffende Kollektive eine Veranstaltung mit Redebeitr\u00e4gen und Musik unter dem Motto \u201eKunst und Widerstand\u201c dar, die vom Radio Matraca durch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.npla.de\/news\/radio-matraca-acompanando-a-la-delegacion-zapatista-en-berlin\/\">einen Livestream online verbreitet und aufgezeichnet wurde<\/a>. Die\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/mapuche\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Mapuche&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die indigene Gruppe der Mapuche breitete sich historisch aus der Region der Araucan\u00eda im heutigen Chile nach Argentinien aus. In beiden L\u00e4ndern k\u00e4mpfen Mapuche-Gruppen heute um ihre Territorien und ihre Unabh\u00e4ngigkeit. Dabei kommt es immer wieder zu extremer, staatlich legitimerter Gewalt durch Polizeieinheiten und zu Kriminalisierung. Die Sprache der Mapuche ist das Mapudungun. Mapu hei\u00dft \u201eErde\u201c oder \u201eLand\u201c und Che hei\u00dft \u201eMenschen\u201c. &lt;\/div&gt;\">Mapuche<\/a>-Musikerin Eli Wewenxtru betrat mit ihrer Geige die B\u00fchne.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eMein Name ist Elli Wewemtxru, ich bin Mapuche. Ich werde eine eigene Komposition spielen, deren Mapuche-Name \u201eMay\u00fcn\u201c \u00fcbersetzt \u201eRegen\u201c bedeutet. Ich erz\u00e4hle von meinen Erinnerungen an den Regen und meinen Gef\u00fchlen dazu. Mein Lied ist eine F\u00fcrbitte, daf\u00fcr dass es regnet. Wie ihr wisst, haben wir in Walmapu in Chile ein gro\u00dfes Problem mit der Trockenheit, das von der chilenischen Regierung dort kreiert wurde und das mit der Kolonialisierung zu tun hat. Einen gro\u00dfen Teil unseres Territoriums haben sich Kolonialisten durch Besetzung genommen. Sie haben die Gebiete dann in die H\u00e4nde gro\u00dfer Firmen gegeben und so dem Extraktivismus ausgesetzt. Daher werden heute dort Monokulturen von Pinien und Eukalyptus gepflanzt, was die Erden austrocknet und dazu f\u00fchrt, dass bald kein Mensch mehr von den B\u00f6den leben kann. Mein Lied ist also auch ein Lied der Anklage dieser Verbrechen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Mit dem Piratenschiff zur Gro\u00dfdemonstration<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Der Kulturabend war der perfekte Auftakt, um sich auszutauschen und gemeinsam auf die Gro\u00dfdemonstration am n\u00e4chsten Tag vorzubereiten. Die \u201eDemonstration f\u00fcr das Leben\u201c \/ \u201eMarcha por la Vida\u201c am 8. Oktober begann an der Marschallbr\u00fccke in Berlin-Mitte: In einem symbolischen Akt gingen die Zapatistas von einem Piratenschiff, das die Spree hinauffuhr, an Land. Von dort aus zog die Demo mit indigener Musik, antikapitalistischen Sprechch\u00f6ren und Fahrradklingeln durch die Stra\u00dfen der Berliner Innenstadt. Vorbei an den B\u00fcrogeb\u00e4uden deutscher Unternehmen und multinationaler Konzerne, die an verschiedenen Megaprojekten in den L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens beteiligt sind: die Deutsche Bahn, die Deutsche Bank, der Gas- und \u00d6lkonzern Wintershall, das chemisch-pharmazeutische Konsortium Bayer-Monsanto, Siemens, Hekler und Koch, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1485239\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1485239\" class=\"wp-image-1485239\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/photo1633705923-300x225-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"820\" height=\"615\" \/><p id=\"caption-attachment-1485239\" class=\"wp-caption-text\">\u201eAntikolonialer Widerstand!\u201c \u2013 Ankunft der zapatistischen Delegation zum Demoauftakt in Berlin-Mitte \/ Foto: npla<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Durch den Lautsprecherwagen wurden die Demonstrant*innen und Passant*innen \u00fcber das gigantische Infrastrukturprojekt namens<a href=\"https:\/\/www.ya-basta-netz.org\/tren-maya-made-in-germany\/\">\u00a0Tren Maya<\/a>\u00a0in Mexiko informiert: sechs Milliarden Euro f\u00fcr 1.500 Kilometer Schienen, Schnellz\u00fcge, die mit 160 Stundenkilometern durch die indigenen Territorien rasen. Mit dem Projekt wolle sich der mexikanische Pr\u00e4sident L\u00f3pez Obrador baulich verewigen. Der Zug soll die Badeorte an der mexikanischen Karibikk\u00fcste mit den Maya-Ruinen auf der Halbinsel Yucat\u00e1n verbinden und bis nach Palenque im Bundesstaat Chiapas f\u00fchren. In den Gebieten ans\u00e4ssige indigene Gemeinschaften emp\u00f6ren sich von Beginn an \u00fcber die Wahl des Namens \u201eMaya-Zug\u201c. Sie fordern die Pl\u00e4ne des Baus zu stoppen, da ihnen die\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: #f2efed; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important; font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: justify; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/ilo-konvention-169\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Konvention 169&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&lt;i&gt;ILO 169 = Indigenous and Tribal Peoples Convention. &lt;\/i&gt;Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation\u00a0 der UN (englisch ILO, spanisch OIT, deutsch IAO) bezeichnet ein 1989 verabschiedetes \u00dcbereinkommen, dass die Rechte von indigenen Gruppen international vorschreibt. Das Dokument beinhaltet unter anderem Teile zum universellen Umgang mit indigenen Gruppen bez\u00fcglich Landrechten, Arbeitsrechten, Gesundheitswesen, Bildung und\u00a0 Kommunikationsmitteln etc. Einerseits stellt es die umfassendste internationale Festlegung der Zusicherung existenzieller Grundrechte f\u00fcr indigene Personen dar und gab Ansto\u00df zur Inkorporierung indigener Vertretungen in internationalen und nationalstaatlichen Organisationen. Andererseits wird es als Beispiel f\u00fcr einen \u201enormativen Entwicklungs-Indigenismus\u201c kritisiert, dessen tats\u00e4chliche rechtsstaatliche Umsetzung weiter vom guten Willen der Nationalstaaten und ihrer Regierungen abh\u00e4ngt. Viele Staaten, wie die USA, Russland, Kanada oder Deutschland, haben das Abkommen bis heute nicht anerkannt. Die meisten lateinamerikanischen L\u00e4nder haben das Abkommen jedoch ratifiziert.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Konvention 169<\/a>\u00a0international das Recht zusichert, selbst \u00fcber die Nutzung ihrer Territorien zu entscheiden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Beteiligung an dem Projekt durch deutsche Unternehmen wie T\u00dcV Rheinland, der deutschen KfW IPEX-Bank, der Deutschen Bahn wird seit l\u00e4ngerem durch die Deutsche Botschaft in Mexiko voran getrieben.\u00a0<a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplante-Maya-Bahn-durch-Mexiko\/!5791061\/\">Nach Recherchen der Tageszeitung TAZ<\/a>\u00a0im Sommer 2021 plane die DB Engineering &amp; Consulting GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn mit etwa 8,6 Millionen Euro als so genannter Shadow Operator den Betriebsablauf des\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/tren-maya-maya-zug\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Tren Maya&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Von der Regierung des mexikanischen Pr\u00e4sidenten L\u00f3pez Obrador geplantes Infrastruktur-Projekt, das von vielen indigenen Gemeinschaften abgelehnt wird. Der Tren Maya (deutsch: Maya-Zug) soll die Badeorte an der mexikanischen Karibikk\u00fcste mit den Maya-Ruinen auf der Halbinsel Yucat\u00e1n verbinden und bis nach Palenque im Bundesstaat Chiapas f\u00fchren. Die Strecke w\u00fcrde durch unber\u00fchrten Regenwald und \u00fcber indigenes Territorium f\u00fchren. Kritiker*innen fordern den Pr\u00e4sidenten auf, die Landrechte der Gemeinschaften zu respektieren.&lt;\/div&gt;\">Tren Maya<\/a>. Der Vertrag laufe seit Dezember 2020 f\u00fcr insgesamt drei Jahre. Die Deutsche Bahn sei Recherchen der Tageszeitung immer wieder ausgewichen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Protestzug der\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/zapatistas\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Zapatistas&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Zapatistas sind eine indigene Bewegung aus der Region Chiapas, S\u00fcd-Mexiko. Der Name der Zapatistas geht zur\u00fcck auf Emiliano Zapata (1879\u20131919), einen F\u00fchrer der mexikanischen Revolution aus dem S\u00fcden des Landes. Zapatistas erhoben sich 1994 gegen das Freihandelsabkommen NAFTA (zwischen Kanada, den USA und Mexiko), um ein Ende der Versklavung, der Ausbeutung und der Diskriminierung von Indigenen zu fordern. Im Zuge dessen besetzen sie Land und bauen dort bis heute ihre Autonomie auf. Mit Hilfe der Etablierung von basisdemokratischen Strukturen haben sie, neben dem Erreichen der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t, ein Bildungs- und Gesundheitssystem aufgebaut, das aktiv zur Besserung der Lage der Indigenen in Chiapas beitr\u00e4gt. Die Rechte von indigenen Frauen stehen im Fokus des bis heute andauernden Kampfes der Bewegung.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Zapatista<\/a>-Demonstration am 8. Oktober endete dann beim Humboldt Forum, dem millionenschweren Museum im neu errichteten preu\u00dfischen Berliner Schloss. Hier werden in kolonialer Tradition verschiedene von indigenen Gruppen aus L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens gestohlene und beanspruchte Gegenst\u00e4nde und Gebeine ausgestellt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die zapatistische Delegation setzte ihre Reise,nach einer Woche voller Treffen mit lokalen Initiativen Berlins, fort. Sie machten sich auf den Weg nach Hamburg, Leipzig, Frankfurt und anderen St\u00e4dte in Deutschland, bevor sie sich dem Schwarm anschlossen, der weiter nach Frankreich und Polen reiste.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Wenn die alte Normalit\u00e4t zu einer Katastrophe gef\u00fchrt hat, muss eine neue Normalit\u00e4t aufgebaut werden<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">In Berlin hallte das Echo ihres Besuchs noch lange wieder, ebenso die Freude \u00fcber ihre Begegnung, neue Allianzen von involvierten lokalen Gruppen und die Erfahrung des gemeinsamen Bewusstseins \u00fcber globale Verbindungen antikapitalistischer K\u00e4mpfe. Um die weltweit agierende \u201ekapitalistische Todesmaschinerie\u201c weiter zu attackieren, setzten Berliner Initiativen den Austausch \u00fcber die geschaffenen Kan\u00e4le fort. Beim Aktionstag gegen die Beteiligung deutscher Unternehmen beim Tren Maya am 30. Oktober zeigten sich bereits ein paar Fr\u00fcchte des von den Zapatistas angesto\u00dfenen Prozesses: die Notwendigkeit von Solidarit\u00e4t und internationalem Widerstand an allen Orten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Heute zwingt uns auch die globale Krise der Pandemie dazu, uns eine andere Welt vorzustellen. Es ist die Rede von einem zivilisatorischen Wandel und einer neuen Normalit\u00e4t. Wenn die alte Normalit\u00e4t zu der Katastrophe gef\u00fchrt hat, die wir heute erleben, muss gemeinsam eine neue Normalit\u00e4t aufgebaut werden. Daf\u00fcr brauchen wir jenes Wissen und die F\u00e4higkeiten, mit denen indigene Gruppen Lateinamerikas in den vergangenen 500 Jahren die Saat f\u00fcr eine neue Welt geh\u00fctet haben.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr brachte die zapatistische Delegation weder Rezepte noch Antworten mit nach Europa, sondern viele Fragen und die Gewissheit, dass der einzige Ausweg darin besteht, sich der Herausforderung gemeinsam und \u201evon unten\u201c zu stellen. Wie einer der Sprecher des Nationalen Rates der Indigenen (CNI) es ausdr\u00fcckte, geht es dabei um Folgendes:<\/p>\n<p>\u201eZu dienen und nicht sich selbst zu dienen,<br \/>\nzu bauen und nicht zu zerst\u00f6ren,<br \/>\nzu vertreten und nicht zu verdr\u00e4ngen,<br \/>\nzu \u00fcberzeugen und nicht zu erobern,<br \/>\nzu gehorchen und nicht zu befehlen,<br \/>\nnach unten zu gehen und nicht nach oben,<br \/>\nvor zu schlagen und nicht auf zu zwingen.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Zu diesem Text gibt es einen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/tagespolitik\/la-gira-por-la-vida-o-la-invasion-zapatista-a-europa\/\">wunderbaren Audiobeitrag<\/a>\u00a0bei Radio Matraca!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der von Regierungen weltweit auferlegten Beschr\u00e4nkungen und der dramatischen Covid-19-Infektionszahlen gelingt es den K\u00e4mpfen und dem Widerstand, neue Ausdrucksformen zu finden. 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