{"id":1484214,"date":"2021-12-07T07:03:37","date_gmt":"2021-12-07T07:03:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1484214"},"modified":"2021-12-07T07:03:37","modified_gmt":"2021-12-07T07:03:37","slug":"ueber-arbeitsmaschinen-sexismus-instagram-und-upcycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/12\/ueber-arbeitsmaschinen-sexismus-instagram-und-upcycling\/","title":{"rendered":"\u00dcber Arbeitsmaschinen, Sexismus, Instagram und Upcycling"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rapper CONNY aus K\u00f6ln setzt sich in seinen Songs f\u00fcr die Rechte der Frauen ein, kritisiert die Oberfl\u00e4chlichkeit der Digital Natives und ruft zu nachhaltigem Konsum auf.<\/strong><\/p>\n<p>Im Interview spricht er \u00fcber Wohlstand und Gl\u00fcck, Leistungsdruck in der Gesellschaft, die Schattenseiten von Instagram und Sexismus im Rap.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du hast vor drei Jahren deinen Hamsterrad-Job als Entwickler gek\u00fcndigt. Im Song Sisyphos, der kurz danach erschien, singst du \u00fcber deine Selbstverwirklichung und die Privilegien eines weissen CIS-Mannes, die einen solchen Ausstieg aus der Maschine \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen. Was hat sich in dieser Zeit f\u00fcr dich ge\u00e4ndert und wie f\u00fchlst du dich heute als freier Mensch?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Der Grund f\u00fcr meine K\u00fcndigung war vor allem der Wunsch, mich voll und ganz einer schreibenden T\u00e4tigkeit zu widmen. Zum Zeitpunkt der K\u00fcndigung wusste ich noch nicht genau, ob es mich mehr zum Theater ziehen (ich hatte damals mein erstes St\u00fcck \u00abLieder \u00fcber Lara\u00bb gerade festgestellt) oder ob ich mich auf die Musik konzentrieren w\u00fcrde \u2013 inzwischen ist klar, dass die Musik f\u00fcr mich erstmal Vorrang hat.<\/p>\n<p>Was meinen Tagesablauf angeht, hat sich gar nicht so viel ge\u00e4ndert: da ich als Independent-K\u00fcnstler nur ein geringes Budget und kein Management zur Verf\u00fcgung habe, muss ich mich um alle Bereiche meiner Musik \u2013 vom Songwriting \u00fcber die Videos bis hin zum Marketing \u2013 selbst k\u00fcmmern und kann es mir nur selten leisten, mir Unterst\u00fctzung durch eine Agentur hinzu zu holen. Dementsprechend sind die Tage lang und die Wochenenden voll \u2013 ich arbeite sogar mehr als zu meiner Zeit als Entwickler. Und als \u00abfreien Menschen\u00bb w\u00fcrde ich mich auch nicht bezeichnen \u2013 hinter der K\u00fcndigung steckte eindeutig der Wunsch danach \u2013 jedoch merke ich jetzt, dass nat\u00fcrlich auch in der Musikindustrie viele Mechanismen am Werk sind, die mich unfrei machen; angefangen bei dem stetigen Zweifeln am eigenen Schaffen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"CONNY - Drake ist auch nicht gl\u00fccklich (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/B1u1KD2NMXc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>In deinem Song \u201eDrake ist auch nicht gl\u00fccklich\u201c singst du \u00fcber das Seelenheil von Superstars und sprichst dabei heikle Themen an wie Leistungsdruck, Traurigkeit, Depressionen und pers\u00f6nliche Schw\u00e4chen. Du kommst in dem Track zu dem Schluss, dass der Kapitalismus mit seinen gekauften Tr\u00e4umen versagt hat. Wieviel materiellen Wohlstand braucht es deiner Meinung nach, um gl\u00fccklich zu sein?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Bevor ich diese Frage beantworte, will ich kurz etwas zum Wohlstands-Begriff sagen: meine Idee von Wohlstand war lange eine eher konservativ-liberale und ich glaube, dass viele Menschen, wenn sie heute an diesen Begriff denken, \u00e4hnliche Vorstellungen haben. Dazu geh\u00f6ren dann 2-3 Urlaube pro Jahr, eine 3-4 Zimmer-Wohnung, evtl. ein Auto und die M\u00f6glichkeit, sich regelm\u00e4ssig neue Kleidung und Tech-Gadgets zu kaufen. Dem w\u00fcrde ich heute klar widersprechen, jedoch ohne abzustreiten, dass Wohnraum, der Zugang zu Erholung und Pause sowie zu \u00f6ffentlicher Infrastruktur in unserer modernen Gesellschaft bezahlbar sein muss. Aber um zu deiner Frage zur\u00fcckzukommen: F\u00fcr die Relation von Wohlstand und Gl\u00fcck lautet aus meiner Sicht die Formel nicht: \u00abAb welchem Betrag ist mensch gl\u00fccklich?\u00bb, sondern \u00abAb welchem Betrag besteht die M\u00f6glichkeit, sein Gl\u00fcck zu finden?\u00bb. Geld bzw. Wohlstand schafft erstmal die Bedingungen der M\u00f6glichkeit f\u00fcr Gl\u00fcck, nicht das Gl\u00fcck selbst.<\/p>\n<p>Sobald die Basis der Bed\u00fcrfnispyramide gedeckt ist (und ja, daf\u00fcr braucht es aus meiner Sicht aktuell mehr Geld, als vielen Menschen zur Verf\u00fcgung steht), kommt mensch dann eben an den Punkt, den ich in \u00abDrake ist auch nicht gl\u00fccklich\u00bb beschreibe: welchen Tr\u00e4umen jage ich nach? Aber welche dieser Tr\u00e4ume sind denn wirklich meine? Der Song kommt zu dem Schluss, dass ich das erstmal \u00fcberhaupt nicht beantworten kann und eigentlich von vorn beginnen, d.h. jeden Traum erstmal in Frage stellen muss.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du sprichst dich in deinen Liedern ja ganz entschieden gegen dieses b\u00fcrgerliche Barbie-Narrativ von Haus, Familie und Weber-Grill aus. Viele progressive K\u00fcnstler und linke Intellektuelle tun sich ja extrem schwer mit dem Gedanken an Kinder und Reproduktion unter diesen, sagen wir einmal, ung\u00fcnstigen Umst\u00e4nden. Kannst Du dir vorstellen, in einer Welt mit Fl\u00fcchtlings- und Klimakrise deiner Tochter oder deinem Sohn einen Weg in die Zukunft zu zeigen?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich bin ganz offen wenn ich sage, dass ich darauf noch keine Antwort f\u00fcr mich gefunden habe. Aus der von dir beschriebenen Perspektive finde ich es schon fast unverantwortlich Kinder zu bekommen \u2013 mich besch\u00e4ftigt im Moment viel die Frage, ob es ein \u00abTrotzdem\u00bb gibt, das stark genug ist. Aber wie gesagt: darauf habe ich noch keine Antwort gefunden, zumal da nat\u00fcrlich auch eine ganze Menge pers\u00f6nlicher Faktoren reinspielen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"CONNY - In fremden Betten \u00fcber dich (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nLc1cf3DdCk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>In dem Song \u201eIn fremden Betten \u00fcber dich\u201c beschreibst du eine Gesellschaft, die sich in die digitale Scheinwelt von Social-Media Accounts und Face-Time Beziehungen fl\u00fcchtet und kritisierst damit scharf die digitale Oberfl\u00e4chlichkeit des heutigen Individuums (\u201eIch zahl den Paartherapeuten mit den Bonusmeilen\u201c). Ist es deiner Meinung nach in der heutigen Zeit von Tinder und Okcupid schwerer, zu sich selbst vorzudringen und eine enge Beziehung mit einem Menschen einzugehen, weil sich in unserem Casino-Kapitalismus zu viele Ablenkungsm\u00f6glichkeiten bieten?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Auf eine Art und Weise legen wir uns auf Dating-Plattformen alle ins Beziehungsmarkt-Regal oder -Schaufenster und hoffen, dass jemensch zugreift. Es ist nichts ungew\u00f6hnliches mehr, in Bezug auf romantische Beziehung in Preis-Leistungs-Relationen zu denken, was in einem kapitalistischen System auch nicht gross verwundert. Aber genauso wenig, wie wir im Kapitalismus lernen, eine bewusste, nachhaltige Auswahl beim Konsum zu treffen (die Kleiderschr\u00e4nke sind voll mit ungetragener Kleidung), lernen wir dies f\u00fcr die Partner:innensuche. Und so lange die Schaufenster und Regale voll sind mit potentiellen Partner:innen, bedarf es viel Arbeit am eigenen Verhalten, um auch hier aus einer Wegwerf-Mentalit\u00e4t auszusteigen.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Vor allem Instagram steht ja in der Kritik, negativ auf das Selbstbewusstsein von jungen Frauen einzuwirken. Du n\u00fctzt f\u00fcr deine Vermarktung aber auch Instagram-Algorithmen. M\u00fcsste mensch das nicht boykottieren oder gibt es da f\u00fcr einen zeitgen\u00f6ssischen K\u00fcnstler schlicht und einfach keine Alternativen?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich sehe schon eine Verantwortung junger K\u00fcnstler*innen, sich damit auseinander zu setzen, welche Plattformen sie nutzen und inwiefern dies nachhaltig ist \u2013 das gilt nicht nur f\u00fcr Instagram, sondern z.B. auch f\u00fcr Spotify. Wenn wir diese pauschal als alternativlos sehen, kommen wir einer Utopie von Freiheit nicht n\u00e4her. Boykotte haben aber eine viel gr\u00f6ssere Chance, eine Wirkung zu erzielen, wenn es bereits eine nutzbare Alternative gibt \u2013 und die m\u00fcssen wir erst entwickeln: gibt es dezentrale, reichweitenstarke Systeme f\u00fcr Menschen, um Musik oder Kunst zu entdecken? Mit wem m\u00fcssen sich Musiker*innen bzw. K\u00fcnstler*innen zusammentun um so etwas zu entwickeln? Oder wer finanziert das? Das sind extrem spannende Fragen, f\u00fcr die wir mehr Raum und ein Forum\/Foren brauchen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"CONNY - Ironiewieder (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BNEE-mttxmk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Auf deinem Track \u201eIroniewieder\u201c rappst du im Zusammenhang mit der medialen Bilderflut von Germanys next Topmodell oder Bachelor die Zeile \u201eMan kann menschenverachtung niemals ironisch konsumieren\u201c. Deine Texte sind zum Teil aber gespickt mit Ironie und Witz. Zweifellos ist Ironie eine starke Waffe. Wo sieht siehst du ihre Gefahr, und wie verhinderst du, dass du in den Zynismus abrutschst?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Diese Zeile richtet sich gegen eine Verhaltensweise, bei der problematische Fernsehsendungen oder Musik konsumiert werden, obwohl mensch um die problematische (politische) Dimension dieses Konsums (weil Unterst\u00fctzung) weiss. Wenn ich Rapper:innen, die hochsexistische Inhalte rappen, h\u00f6re, sende ich ein Zeichen an einen (noch) vollkommen amoralischen Algorithmus, der die Songs wiederum weiter verteilt. Wenn wir solche Inhalte sanktionieren wollen, m\u00fcssen wir aufh\u00f6ren, den Menschen, die sie verbreiten, mehr Reichweite zu spendieren. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich muss ich mir immer wieder die Frage stellen: wie ist meine Ironie\/mein Sarkasmus in einer Zeile oder in einem Song motiviert? Ist das Resignation? Oder ein Stilmittel, das aufr\u00fctteln soll und zum Umdenken anregen? Festige ich hier gerade ein Klischee oder breche ich es auf?<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Deine Videos haben eine extrem geile \u00c4sthetik, welche fast schon subversiv anmutet. Wie schaffst du es immer wieder mit so bescheidenen Mitteln, solch aufwendige Produktionen zu finanzieren?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich versuche das CONNY-Projekt nicht als einen Kosmos zu denken, in dem nur meine Ideen Platz haben und umgesetzt werden d\u00fcrfen. Gerade indem ich mehr kreative Menschen und K\u00fcnstler*innen dazuhole und ihnen die M\u00f6glichkeit einr\u00e4ume, ihre eigenen Ideen zu einer Thematik umzusetzen, wird es erst m\u00f6glich, dem Song mit dem Video eine zus\u00e4tzliche Ebene zu verpassen. Bisher hatte ich einfach verdammt viel Gl\u00fcck, immer wieder Menschen zu finden, die viel Zeit und Energie in die Videos investiert haben, um sie zu dem zu machen, was sie sind \u2013 einfach weil sie Bock haben, auch wenn ich keine hohen Gagen zahlen kann. Insgesamt sehe ich diesen Punkt aber auch kritisch \u2013 denn in einem feministischen, anti-kapitalistischen Projekt immer wieder darauf zu setzen, dass Menschen f\u00fcr das Projekt \u00abaus gutem Willen\u00bb und \u00abSpass an der Sache\u00bb arbeiten, ist nicht authentisch. Daher muss ich f\u00fcr die Zukunft Finanzierungswege (z.B. Crowdfunding) finden, um hier Entlohnungsstrategien zu schaffen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"CONNY - Sch\u00e4m dich (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qfZGxQNUqLc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du rufst die Leute immer wieder zum Verzicht von Fleischkonsum und Flugreisen auf und betonst die Politik der kleinen Schritte. Dass dem Klimawandel aber nicht nur mit pers\u00f6nlicher Initiative beizukommen ist und vielmehr ein strukturelles Problem vorliegt, ist vielen Aktivist:innen klar. Wie siehst du das, ist ein gr\u00fcner Kapitalismus machbar, verschlingt die Gier der Menschen nach Dividenden und Gewinn die letzten Ressourcen und nimmt uns so die letzte Chance auf eine Wende oder findet die Menschheit den Turnaround?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich mache mir da keine falschen Hoffnungen: ganz viele individuelle Einschr\u00e4nkungen allein werden ein strukturelles Problem nicht l\u00f6sen. Dennoch glaube ich, dass eine Sensibilisierung f\u00fcr die pers\u00f6nliche Verantwortung dazu f\u00fchren wird, dass sich mehr Menschen politisieren. Dar\u00fcber hinaus bin ich davon \u00fcberzeugt, dass es absolut nicht zielf\u00fchrend ist, wenn ich mir keine Selbstwirksamkeit zugestehe \u2013 andersherum gesagt: wenn wir alle glauben, dass wir ohnehin nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen, sinkt die Motivation f\u00fcr aktivistische Arbeit gegen Null. Dementsprechend sollten wir nat\u00fcrlich weiterhin lautstark einen Politikwandel fordern, aber auch schon jede:r f\u00fcr sich tun, was m\u00f6glich ist. Ein gr\u00fcner Kapitalismus wird nicht funktionieren, wenn es der 2021-Kapitalismus mit einem gr\u00fcnen Sticker ist \u2013 damit er das Adjektiv gr\u00fcn tragen kann, wird er sich transformieren m\u00fcssen, wieviel Kapitalismus dabei allerdings \u00fcbrig bleibt, vermag ich nicht zu sagen.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Vor den Bundestagswahlen hast Du auf Instagram den Leuten die M\u00f6glichkeit gegeben, dir Fragen \u00fcber die Parteien zu stellen und auch sonst allgemein viel \u00fcber sie berichtet und informiert. Was war deine Motivation daf\u00fcr und was willst du den Leuten dabei mitgeben?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Da sind wir wieder beim Thema \u00abpers\u00f6nliche Verantwortung\u00bb: ich habe durch die Musik eine gewisse \u2013 wenn auch vergleichsweise recht kleine \u2013 Reichweite und m\u00f6chte der daraus entstehenden Verantwortung gerecht werden. Ich mache mir viele Gedanken dar\u00fcber, wie sich \u00abPersonen des \u00f6ffentlichen Lebens\u00bb zu politischen Fragen auf Social Media positionieren. Reicht ein \u00abGeht w\u00e4hlen!\u00bb-Post? Kann mensch davon ausgehen, dass alle Menschen, die mir folgen, alle Instrumente haben, um eine Wahlentscheidung zu treffen, mit der sie sich wohl f\u00fchlen? Kann ich etwas gegen das Gef\u00fchl von \u00dcberforderung tun, das viele Menschen in Bezug auf die Wahl und den Wahlkampf empfinden? Am Ende werde ich nicht behaupten, dass ich zu allen Fragen Auskunft geben kann, aber ich m\u00f6chte, dass meine Follower:innen wissen: es ist mir nicht egal, was mit unserer Gesellschaft passiert. In gewisser Weise wird mensch ein Vorbild, wenn andere Menschen beginnen, die eigene Musik zu h\u00f6ren \u2013 und ich will keine Angst haben, dieses Vorbild auch ausserhalb der Playlist zu sein.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du besch\u00e4ftigst dich auch immer wieder mit dem \u00e4lter werden. Dabei bezeichnest du deine Freunde auch gerne mal \u201eals wortkarge Maschinen\u201c. Wer so viel Kritik austeilt, muss sicher auch einstecken k\u00f6nnen. Hast du eine dicke Haut, oder bist du eher ein Sensibelchen?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Du spielst auf den Song \u00ab30iger Zone\u00bb an, den wir als \u00abDer Plot\u00bb ver\u00f6ffentlicht haben. Die zitierte Stelle ist von Elm\u00e4x, aber ich w\u00fcrde das durchaus auch so unterschreiben. Allerdings habe ich diese Zeile nie als Vorwurf interpretiert, sondern eher als Beobachtung: je \u00e4lter wir werden, desto gr\u00f6sser wird der finanzielle Druck und die Erwartungen von Gesellschaft und Familie, etwas \u00abaus uns zu machen\u00bb. In unserem cis-m\u00e4nnlichen Freundeskreis haben wir da beide einfach die Erfahrung gemacht, dass wir wenig emotionale \u00abDruckausgleichsmechanismen\u00bb lernen; \u00fcber den Druck wird selten gesprochen, sondern er wird beiseite geschoben und Ablenkung in Feierei und Drogen gesucht. Das sind dann die wortkargen Arbeitsmaschinen, die nicht \u00fcber den Druck reden k\u00f6nnen und stur weiterarbeiten, um ihm irgendwie Stand halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du verkaufst gelegentlich dein Merch online. Und das allem anscheinend nach ziemlich erfolgreich. Nach ein paar Stunden sind die von dir designten Klamotten jeweils gr\u00f6sstenteils ausverkauft. Sie unterscheiden sich allerdings von typischen Merchandise-Kleidern in einem Punkt. Deine sind g\u00e4nzlich aus Second Hand Kleidern neu aufbereitet worden. Wie bist du auf diese Idee gekommen und wirst du noch weitere Kollektionen rausbringen?<\/p>\n<p><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich habe mit meiner Band \u00abDer Plot\u00bb und auch in unserem k\u00fcnstlerischen Umfeld immer wieder mitbekommen, wie oft Merch nicht ausverkauft wird und dann Ware, die immer mehr an Wert verliert, weil nicht mehr aktuell, in Kellern und Prober\u00e4umen vergammelt. Das hat mich schon immer sehr gest\u00f6rt, zumal aufgrund von Dumpingpreisen oftmals auch sehr sorglos kalkuliert wird, was die Auflagenst\u00e4rke angeht. Ich habe dann auf einem Kleidertausch-Event (ein Tausch-Flohmarkt \u2013 jede:r bringt Kleidung mit, die noch gut ist, aber nicht mehr getragen wird und dann k\u00f6nnen sich alle bedienen) das Team der Hehlerei kennengelernt, ein kleines Mode-Labor aus K\u00f6ln, die mit der Idee von Upcycling-Merch bereits experimentiert hatten. Gemeinsam haben wir dann die erste CONNY-Kollektion gemacht und seitdem steht f\u00fcr mich fest, es nicht mehr anders machen zu wollen. Nat\u00fcrlich wird sich irgendwann die Frage stellen, ob mensch so etwas \u00fcberhaupt mengenm\u00e4ssig beliebig nach oben skalieren kann, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch da eine L\u00f6sung finden werden, ohne wieder auf die althergebrachte Art und Weise umstellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>UB:\u00a0<\/strong>Du hast mit Elm\u00e4x zusammen auf deinem Spotify Channel den Plotcast produziert. Ihr sprecht dort \u00fcber wichtige gesellschaftliche Themen und Probleme und tauscht euch aus, wie sieht es mit dem Podcast aus, f\u00fchrt ihr den noch mal weiter?<\/p>\n<article><strong>CONNY:\u00a0<\/strong>Ich mag das Format \u00abPodcast\u00bb sehr gerne \u2013 daher bin ich mir sicher, dass da in der Zukunft neue Sachen kommen werden. F\u00fcr unseren \u00abPlotcast\u00bb m\u00fcssen wir uns nochmal Gedanken bzgl. der Struktur machen und wie wir in Zukunft vorgehen wollen \u2013 Max wohnt inzwischen in Berlin, ich in K\u00f6ln \u2013 aber ich glaube schon, dass es noch weiter gehen wird.<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Interview: red.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rapper CONNY aus K\u00f6ln setzt sich in seinen Songs f\u00fcr die Rechte der Frauen ein, kritisiert die Oberfl\u00e4chlichkeit der Digital Natives und ruft zu nachhaltigem Konsum auf. 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