{"id":1482790,"date":"2021-12-06T09:19:17","date_gmt":"2021-12-06T09:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1482790"},"modified":"2021-12-06T09:19:17","modified_gmt":"2021-12-06T09:19:17","slug":"eine-humanitaere-krise-des-verschwindenlassens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/12\/eine-humanitaere-krise-des-verschwindenlassens\/","title":{"rendered":"\u201eEine humanit\u00e4re Krise des Verschwindenlassens\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Alejandro Encinas, mexikanischer Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Menschenrechte, Bev\u00f6lkerung und Migration, hat vor der Expert*innengruppe des UN-Ausschusses f\u00fcr Verschwundene von einer humanit\u00e4ren Krise des Verschwindenlassens im Land gesprochen. Es handele sich um \u201edas schmerzhafteste Erbe\u201c der <em>guerra sucia<\/em>genannten Phase staatlicher Repression sowie des \u201ef\u00e4lschlich als Krieg gegen den <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom-width: 1px !important; border-bottom-style: dotted !important; border-bottom-color: #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/drogenhandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Drogenhandel&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;(span. narcotr\u00e1fico) Der illegale Handel mit Drogen generiert in Lateinamerika und weltweit unvorstellbare wirtschaftliche Ertr\u00e4ge und Zahlen von Todesopfern. Die Einhaltung der internationalen Abkommen zur Ahndung von illegalem Drogenhandel wird durch das 1968 gegr\u00fcndete International Narcotic Control Board (I.N.C.B.) und die Internationale Rauschgift Kontrollkommission (IRK) mit Sitz in Wien kontorlliert. Lateinamerikanische Staaten m\u00fcssen mit Sanktionen rechnen, wenn sie sich nicht \u201eordnungsgem\u00e4\u00df\u201c am Krieg gegen die Drogen beteiligen. Bei einer organisierten Legalisierung, im Sinne einer Entkrimininalisierung von und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Drogenkonsum, k\u00f6nnte die Macht der Drogenkartelle gebrochen werden, Produktion und Vertrieb von Drogen transparenter und nachhaltiger vollzogen und die Gewaltspirale der Illegalisierung durchbrochen werden. Von der anhaltenden Illegalsierung profitieren bis dahin nur die Obersten der Drogenkartelle und die im Falle einer Legalisierung in Konkurrenz geratenen Industrien von legalen Drogen und anderen Produkten.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Drogenhandel<\/a> bezeichneten\u201c Konflikts, dem die Regierung nun gegen\u00fcberstehe.<\/p>\n<p>Die UN-Delegation ist seit Mitte November im Land. Im Zuge der Begr\u00fc\u00dfungszeremonie machte Encinas darauf aufmerksam, dass trotz des verabschiedeten Gesetzes f\u00fcr Verschwundene und der Einf\u00fchrung des landesweiten Fahndungssystems im Jahr 2017 keine Ver\u00e4nderungen stattgefunden h\u00e4tten. \u201eWas fest steht, ist: Es gab keine Umsetzung, kein Register f\u00fcr vermisste Personen, keine Protokolle f\u00fcr die Suche und nur acht staatliche Kommissionen, die unter sehr prek\u00e4ren Bedingungen arbeiteten\u201c.<\/p>\n<p><strong>Besuch des UN-Komitees war seit 2013 beantragt<\/strong><\/p>\n<p>Im Namen des Komitees betonte die Chefin der UN-Delegation, Carmen Rosa Villa Quintana, den historischen Charakter ihres Besuches in Mexiko. Nicht nur, weil sich das Land der Kontrolle des Ausschusses unterworfen habe, sondern auch, weil das Gremium zum ersten Mal seit der Gr\u00fcndung vor elf Jahren einen internationalen Besuch t\u00e4tige: \u201eWir begr\u00fc\u00dfen die Bereitschaft des mexikanischen Staates, diesen seit 2013 beantragten Besuch zu empfangen, sehr. Es ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass er bereit ist, sich f\u00fcr eine internationale Pr\u00fcfung zu \u00f6ffnen\u201c.<\/p>\n<p>Bei dem Team handele es sich um eine Gruppe, die zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit sei, so Villa Quintana. Dabei ginge es nicht nur um Zusammenk\u00fcnfte mit den mexikanischen Beh\u00f6rden der drei Regierungsebenen. Auch Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung weiterer F\u00e4lle des Verschwindenlassens und gegen die <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom-width: 1px !important; border-bottom-style: dotted !important; border-bottom-color: #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/straflosigkeit\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Straflosigkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Werden schwere Straftaten juristisch nicht aufgekl\u00e4rt oder bestraft, so wird das als Straflosigkeit bezeichnet. Diese wirkt sich nachhaltig aus auf das individuelle Empfinden der Anerkennung der Opfer, das gesamtgesellschaftliche Gerechtigkeitsempfinden und den Schutz vor Wiederholung.&lt;\/div&gt;\">Straflosigkeit<\/a> sollen verabschiedet und gef\u00f6rdert werden. Die Delegation wird sich daher w\u00e4hrend ihres Besuches vom 15. bis 26. November in zw\u00f6lf verschiedenen Bundesstaaten vor allem mit den <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/memoria-justicia\/wir-sind-es-leid-nach-toten-zu-suchen\/\">Familien der Opfer<\/a>, Menschenrechtsorganisationen, Kollektiven und Menschenrechtsinstitutionen treffen.<\/p>\n<p>Am Ende der Reise wird die Delegation eine kurze Pressekonferenz abhalten. Der Bericht \u00fcber die Situation in Mexiko wird jedoch erst w\u00e4hrend der n\u00e4chsten Sitzungsperiode zwischen M\u00e4rz und April 2022 erwartet. \u201eUnser direkter Dialog mit den staatlichen Beh\u00f6rden, Organisationen der Opfer und Menschenrechtsinstitutionen wird uns die M\u00f6glichkeit geben, Wege zur Verhinderung des Verschwindenlassens zu finden und zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Staatssekret\u00e4r Encinas r\u00e4umt Unt\u00e4tigkeit des mexikanischen Staates bis 2018 ein<\/strong><\/p>\n<p>In seiner Rede r\u00e4umte Encinas ein, dass sich der mexikanische Staat bis 2018 seiner Verantwortung f\u00fcr das <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom-width: 1px !important; border-bottom-style: dotted !important; border-bottom-color: #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/verschwindenlassen\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Verschwindenlassen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;In lateinamerikanischen Diktaturen wurden Zehntausende Gefangene Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens durch staatliche oder para-staatliche Organisationen. Die meisten von ihnen wurden vermutlich ermordet. Da ihre Leichen bis heute nicht gefunden sind werden sie als \u201cVerschwundene\u201d (spanisch Desaparecidos) bezeichnet. Ihre Angeh\u00f6rigen finden durch die Ungewissheit \u00fcber den Verbleib ihrer Freunde oder Verwandten bis heute keine Ruhe und organsisieren sich daher in Menschenrechtsorganisationen f\u00fcr Aufkl\u00e4rung wie z.B. die Madres de la Plaza de Mayo in Argentinien.&lt;\/div&gt;\">Verschwindenlassen<\/a> von Personen entzogen und die Suche nach Vermissten den Angeh\u00f6rigen \u00fcberlassen habe. Der Staatssekret\u00e4r f\u00fcgte hinzu, dass dieses Ph\u00e4nomen in der Zeit der sogenannten <em>guerra sucia<\/em> seit den 1960er Jahren eine besondere Dimension angenommen habe. Und auch in der \u201ef\u00e4lschlich als Krieg gegen den <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom-width: 1px !important; border-bottom-style: dotted !important; border-bottom-color: #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/drogenhandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Drogenhandel&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;(span. narcotr\u00e1fico) Der illegale Handel mit Drogen generiert in Lateinamerika und weltweit unvorstellbare wirtschaftliche Ertr\u00e4ge und Zahlen von Todesopfern. Die Einhaltung der internationalen Abkommen zur Ahndung von illegalem Drogenhandel wird durch das 1968 gegr\u00fcndete International Narcotic Control Board (I.N.C.B.) und die Internationale Rauschgift Kontrollkommission (IRK) mit Sitz in Wien kontorlliert. 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Von der anhaltenden Illegalsierung profitieren bis dahin nur die Obersten der Drogenkartelle und die im Falle einer Legalisierung in Konkurrenz geratenen Industrien von legalen Drogen und anderen Produkten.&lt;br\/&gt;&lt;\/div&gt;\">Drogenhandel<\/a>bezeichneten\u201c Phase ab 2006 sei das Verschwinden von Privatpersonen auf die <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom-width: 1px !important; border-bottom-style: dotted !important; border-bottom-color: #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/korruption\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Korruption&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;In allen L\u00e4ndern Lateinamerikas sind F\u00e4lle von Korruption zu verzeichnen. Es kommt zu kleineren allt\u00e4glichen F\u00e4llen von Korruption wie z.B. bei Polizeikontrollen. Aber auch auf Seiten wichtiger Politiker*innen, Staatsanw\u00e4lt*innen und Richter*innen gibt es immer wieder Verstrickungen in Verbrechen wie z.B. dem Drogenhandel. Die ungestrafte Korruption von Personen in Machtpositionen ist besonders problematisch, da so der Politikverdruss der Bev\u00f6lkerung anh\u00e4lt.&lt;\/div&gt;\">Korruption<\/a> der mit dem organisierten Verbrechen verbundenen Polizeikr\u00e4fte zur\u00fcckzuf\u00fchren gewesen.<\/p>\n<p>Seit dem Amtsantritt der Regierung von Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador sei jedoch ein Wandel bei der Bew\u00e4ltigung dieser humanit\u00e4ren Krise eingetreten, so Encinas. Dies h\u00e4nge in erster Linie mit dem Erlass eines Dekrets zur Ausarbeitung einer Strategie zur Aufkl\u00e4rung des Verschwindens der <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/memoria-justicia\/weitere-festnahme-im-fall-ayotzinapa\/\">43 Studierenden von Ayotzinapa<\/a> und k\u00fcrzlich mit dem Einsatz der Wahrheitskommission im Zusammenhang mit der <em>guerra sucia<\/em> zusammen.<\/p>\n<p><strong>Encinas betont bisherige Schritte der Regierung<\/strong><\/p>\n<p>Encinas erkl\u00e4rte, dass die neue Regierung das landesweiten Suchsystem wiedereingef\u00fchrt habe. Daraufhin habe es bereits 2.300 Sucheins\u00e4tze nach vermissten Personen gegeben. Ein standardisiertes Suchprotokoll und ein zus\u00e4tzliches Protokoll f\u00fcr Kinder und Jugendliche seien eingef\u00fchrt worden. Hinzu komme ein landesweites Register f\u00fcr vermisste und nicht aufgefundene Personen. Mehr als 1,2 Milliarden Pesos, umgerechnet 51 Millionen Euro, seien zur St\u00e4rkung der Kapazit\u00e4ten der staatlichen Suchkommissionen eingesetzt worden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde der Runde Tisch f\u00fcr verschwundene Migrant*innen geschaffen, es wurden regionale Zentren f\u00fcr die Identifizierung von Menschen in Coahuila und San Luis Potos\u00ed eingerichtet, in Sonora wurden mobile forensische Labors aufgebaut. Au\u00dferdem gebe es wichtige Fortschritte bei der Registrierung illegaler Gr\u00e4ber, die zur Bergung von Leichen gef\u00fchrt haben und die Einrichtung der 32 staatlichen Suchkommissionen sei abgeschlossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alejandro Encinas, mexikanischer Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Menschenrechte, Bev\u00f6lkerung und Migration, hat vor der Expert*innengruppe des UN-Ausschusses f\u00fcr Verschwundene von einer humanit\u00e4ren Krise des Verschwindenlassens im Land gesprochen. 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