{"id":1482361,"date":"2021-12-03T15:07:30","date_gmt":"2021-12-03T15:07:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1482361"},"modified":"2021-12-03T15:07:30","modified_gmt":"2021-12-03T15:07:30","slug":"chilenische-wahlen-hat-das-volk-wirklich-gewonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/12\/chilenische-wahlen-hat-das-volk-wirklich-gewonnen\/","title":{"rendered":"Chilenische Wahlen: Hat das Volk wirklich gewonnen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Diejenigen, die Ende November zur Wahl gingen, taten dies in der \u00dcberzeugung, dass sie erneut zu den Urnen gehen m\u00fcssten, um zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen zu entscheiden. Die Umfragen, und nicht die Volksdemonstrationen hatten \u00fcber die Namen entschieden, die wahrscheinlich in die n\u00e4chste Abstimmung kommen w\u00fcrden, und die Presse und die \u00f6ffentliche Meinung waren mit diesen Prognosen zufrieden, die in Chile bekanntlich nicht sehr genau sind. Praktisch zu Beginn dieses kurzen Wettbewerbs wurden einige der Kandidaten als selbstverst\u00e4ndlich angesehen und diejenigen, denen kaum Chancen einger\u00e4umt wurden, wurden ins Abseits geschoben.<\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00fcrger erfuhren beinahe in letzter Minute, dass die Kandidaten \u00fcber Regierungsprogramme verf\u00fcgten, und es waren bestimmt nicht diese Ideen, die die W\u00e4hler motivierten. Es war ein Wahlkampf, der sich eher auf Namen als auf Parteien oder Ideologien konzentrierte. Die Kandidaten erzeugten auch keine Volkspopularit\u00e4t wie bei anderen Wettbewerben in der Vergangenheit, so dass viele meinten, sie sollten f\u00fcr denjenigen stimmen, der am wenigsten schlecht aussah. Dies ist voll und ganz durch die enorme Diskreditierung der Politik und durch die mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit ihrer Parteien und Anf\u00fchrer zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Stimmenthaltungen (52%) waren also erneut hoch f\u00fcr ein Land, das sich auf seine Demokratie und den hohen Gemeinsinn seiner Bev\u00f6lkerung etwas einbildet, was in jedem Fall darauf hinweist, dass der n\u00e4chste Pr\u00e4sident nicht die effektive Unterst\u00fctzung von mehr als 25 oder 30% der wahlberechtigten Chilenen erhalten wird. Wir werden eine Minderheitsregierung haben mit einem Parlament, das nicht sehr nachgiebig sein wird und mit einer riesigen Menge an sozialen Erwartungen, die h\u00f6chst wahrscheinlich wieder soziale Proteste entz\u00fcnden werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Pandemie keineswegs unter Kontrolle ist, dass die Steuergelder einfach nicht ausreichen, um alle noch offenen Forderungen zu erf\u00fcllen, und dass die Legislative sich schwer tun wird, allen Vorschl\u00e4gen der Exekutive zuzustimmen.<\/p>\n<p>Alle Kandidaten wurden gewarnt, dass sie es im Falle eines Sieges schwer haben w\u00fcrden, zu regieren. Genauso, wie es f\u00fcr sie zu schwierig w\u00e4re, sich mit den Konflikten in verschiedenen Teilen des Landes, insbesondere in Araucania, auseinanderzusetzen. Dass das Ph\u00e4nomen der Gewalt und Kriminalit\u00e4t, durch das das Land wirklich geplagt ist, kaum entsch\u00e4rft werden kann, ohne die M\u00f6glichkeit, wirksame Fortschritte bei der sozialen Gerechtigkeit und der Gleichheit zu erzielen, Begriffe, die von Mund zu Mund in allen Reden von der extrem Rechten bis zur extrem Linken aufgestellt wurden. Ohne einen dringend erforderlichen Beschluss, die Einkommen von Arbeitern und Familien drastisch zu verbessern. Ohne Entscheidung der neuen Beh\u00f6rden, den missbr\u00e4uchlichen AFP zu beenden, das Rentenniveau drastisch anzuheben und zu verhindern, dass die Gesundheitsversorgung zum lukrativen Gesch\u00e4ft der Isapr\u00e9s wird, um die Medizin \u2013 und Krankenhausversorgung f\u00fcr das ganze Land sicherzustellen. Mit anderen Worten, was in den letzten drei Jahrzehnten auf breiter Ebene versprochen wurde, ohne jeden Fortschritt und unter erschwerenden Umst\u00e4nden, dass zur Linderung der Krise die knappen Mittel der k\u00fcnftigen Rentner angezapft werden m\u00fcssten, was ihre Erwartungen an einen w\u00fcrdigen Ruhestand noch unsicherer macht.<\/p>\n<p>Mit einer bekannten Ausnahme hat kein Kandidat versprochen, die Verteidigungsausgaben ernsthaft zu pr\u00fcfen, was f\u00fcr eine krasse Ungleichheit zwischen uniformierten und zivilen Mitarbeitern Anlass gibt. Es war nicht einmal die Rede von der Reduzierung der Waffenk\u00e4ufe, ebenso wenig wurden die zahllosen Korruptionsf\u00e4lle bei Beamten und Polizisten erw\u00e4hnt. Auch diesmal wurde nicht versprochen, die Mehrwertsteuer auf B\u00fccher abzuschaffen, eine langj\u00e4hrige Forderung, \u00fcber die sich alle Regierungen hinwegsetzten. Deshalb schien sich die Debatte \u00fcber das Schicksal des Landes zuweilen auf die M\u00f6glichkeit zu beschr\u00e4nken, ein neues und toleranteres Abtreibungsgesetz zu verabschieden, gleichgeschlechtliche Beziehungen rechtlich mehr anzuerkennen, sowie andere Themen zu behandeln, die, obwohl wichtig, nicht wirklich auf der Tagesordnung einer Bev\u00f6lkerung stehen, die so viel sozio\u00f6konomische Entbehrung durchmacht und nun gro\u00dfe Angst vor der Inflation hat, die sich bemerkbar macht und in naher Zukunft zu sozialen Unruhen f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es hie\u00df, dass das Land stark polarisiert sei und die Gefahr bestehe, zwischen einem Nationalsozialisten und einem Marxisten-Leninisten zu w\u00e4hlen, in dem Ma\u00dfe, dass es den Kandidaten der Mitte nicht gelinge, moderat in Erscheinung zu treten und diejenigen Chilenen f\u00fcr sich zu gewinnen, die noch immer von der Pinochet-Diktatur und \u00fcber das was man ihnen \u00fcber den Horror in Venezuela, Nicaragua und Kuba erz\u00e4hlt hat, schockiert seien. Wof\u00fcr die vom System abh\u00e4ngige Presse durch ihre unwissenden und uninformierten Analysten sowie durch die TV-Moderatoren selbst l\u00fcgt und \u00fcbertreibt. Sicher ist, dass alle Kandidaten, jenseits ihrer \u201eGemeinpl\u00e4tze\u201c und konkreter und demagogischer Vorhaben, mit einer bekannten Ausnahme, bei den gro\u00dfen Gesch\u00e4ftsleuten ad-limina-Besuche machten, und hinter der Kamera sogar verd\u00e4chtige bilaterale Gespr\u00e4che mit ihnen f\u00fchrten, die von der Presse nicht bemerkt wurden. Einige knieten vor den Gesch\u00e4ftsleuten und andere in der Hoffnung, sie f\u00fcr soziale Notlagen des Landes zu sensibilisieren, vor allem, um Mittel zur Finanzierung ihrer Kampagnen zu erhalten. Es war nicht die Rede von Enteignung oder einer gerechten Besteuerung, die nun zwingend erforderlich ist. Und sie wurden nur halbherzig getadelt f\u00fcr ihre heimlichen Absprachen und Steuerhinterziehungen oder Steuerflucht. Noch weniger wurden sie aufgerufen, die Gewerkschaftsbewegung zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Es gab sogar Kandidaten, die sich in der Vergangenheit gegen die Vorschriften des Marktes ausgesprochen haben, die sich aber dieses Mal unantastbar still verhielten, und in den Stunden vor der Wahl entschied die Regierung, eine \u00f6ffentliche Ausschreibung fallen zu lassen, die ein chinesischer und ein deutscher Konzern f\u00fcr die Herstellung unserer Personalausweise und P\u00e4sse gewonnen hatten. Nichts weiter als die Vereinigten Staaten zufrieden zu stellen, eine Macht, die mit Sicherheit ver\u00e4rgert war und von der man Repressalien bef\u00fcrchtete angesichts eines souver\u00e4nen Aktes Chiles. All das trotz der Tatsache, dass die asiatische Nation unser wichtigster Handelspartner ist.<\/p>\n<p>Zu den obigen Ausf\u00fchrungen sei noch hinzugef\u00fcgt, dass sogar der Ausdruck \u201eNeoliberalismus\u201c aus den Reden und Pr\u00e4sidentschaftsdebatten verschwunden ist, mit Ausnahme eines Kandidaten, der es wagte, alles M\u00f6gliche zu sagen, weil er wusste, dass er keine Chance hatte, La Moneda zu erreichen.<\/p>\n<p>Es wird nun eine zweite Runde geben, bei der sich die Bef\u00fcrchtungen versch\u00e4rften, die Disqualifizierungen zunehmen werden und die Kandidaten \u2013 Kast und Boric \u2013 alles M\u00f6gliche tun werden, um die Unterst\u00fctzung der Verlierer zu gewinnen, die zusammen mehr Stimmen erhalten haben als jeder ihrer Gegner im zweiten Wahlgang. Man wird uns von der Gefahr berichten, die der Sieg des Gegners darstellte, und man wird uns in die Zeit von Pinochet und des kalten Krieges zur\u00fcckversetzen, w\u00e4hrend die riesige Mehrheit der W\u00e4hler diese Zeiten nicht durchlebten und in einigen F\u00e4llen es nur vom H\u00f6rensagen wissen, was vor so vielen Jahrzehnten geschah.<\/p>\n<p>Es ist jedoch h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass der neue Pr\u00e4sident wirklich wie versprochen eine \u201eneue \u00c4ra\u201c einleiten kann und, abgesehen von den \u00fcblichen Aktien- und Dollarkursschwankungen, deutet alles darauf hin, dass das Land weiterhin von der politischen Klasse regiert wird, w\u00e4hrend der unantastbare Markt unabh\u00e4ngig bleibt. W\u00e4hrend die Machthaber und die Milit\u00e4rkaste oder die Pr\u00e4torianergarde unterst\u00fctzt werden. Aber nun wird durch die Elite ein Verhandlungsprozess verh\u00e4ngt, der einige der guten Vorhaben mit dem Ellenbogen ausl\u00f6schen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Was in der verfassungsgebenden Versammlung geschehen wird, ist ein anderes Thema, wenn man darauf vertrauen m\u00f6chte, dass sie trotz ihrer begrenzten Repr\u00e4sentativit\u00e4t weiterhin in der Lage sein wird, angesichts einer neuen und erm\u00e4chtigten Regierung und Parlament, frei zu agieren. Nach einer Wahl, die wie \u00fcblich, in hohem Ma\u00dfe von der Wahlpropaganda, der Befangenheit der m\u00e4chtigen Medien und, man muss sagen, von einem Land bestimmt wurde, das bez\u00fcglich einer Demokratie, die seine Probleme nicht l\u00f6st, sehr unmotiviert ist. Mit Sicherheit nimmt die Ungleichheit von einer Regierung zur n\u00e4chsten zu. Jeden Tag mehr davon \u00fcberzeugt, dass es die Stra\u00dfe und nicht die W\u00e4hlerstimme ist, die ihre weiten Prachtstra\u00dfen \u00f6ffnen kann.<\/p>\n<p>Das ist es, warum die gro\u00dfe Mehrheit, die die unabh\u00e4ngige Kandidatin Fabiola Campillay, eine der schlimmsten Opfer durch Pi\u00f1era Unterdr\u00fcckung, erzielt hat, so ermutigend ist.<\/p>\n<p><strong><em>Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen wurde von Doris Fischer vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!\u00a0<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diejenigen, die Ende November zur Wahl gingen, taten dies in der \u00dcberzeugung, dass sie erneut zu den Urnen gehen m\u00fcssten, um zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen zu entscheiden. 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