{"id":1476131,"date":"2021-11-24T10:42:46","date_gmt":"2021-11-24T10:42:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1476131"},"modified":"2021-11-23T14:43:34","modified_gmt":"2021-11-23T14:43:34","slug":"das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/","title":{"rendered":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit und Kooperation darf auch k\u00fcnftig nicht zu rechnen sein. Ein andauender Skandal, irritierend ignoriert von der Politik.<\/strong><\/p>\n<p><em>Eine Kriminalgeschichte von Helmut Ortner<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber ein Vierteljahrhundert hat er die die katholische Kirche entscheidend gepr\u00e4gt: Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI. Doch welche Rolle spielte er bei ihrem Versagen in der Missbrauchskrise? Was wusste er? Was h\u00e4tte er tun k\u00f6nnen? Was tat er? Was tat er nicht, und vor allem, warum?<\/p>\n<p>Doris Reisinger und Christoph R\u00f6hl suchen nach Antworten. In ihrem Buch \u00bb<em>Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger\u00ab,<\/em> ziehen die Autoren eine vernichtende Bilanz. Sie zeichnen ein Bild dieses Mannes, das ganz anders ausf\u00e4llt als die Klischees vom sch\u00fcchternen Gelehrten, vom stillen Helden, vom \u00bbPanzerkardinal\u00ab oder vom \u00bbMozart der Theologie\u00ab. Vor diesem Hintergrund wirkt nicht nur das Scheitern seines Pontifikats unvermeidlich, sondern wom\u00f6glich sogar das Scheitern seiner Kirche.<\/p>\n<p>Nicht um die Opfer sei es ihm gegangen, sondern vor allem um den Schutz der Kirche, so die Autoren. Reisinger, eine fr\u00fchere Ordensfrau, die heute als Theologin arbeitet und einem ehemaligen Mitbruder vorwirft, sie in ihrer Zeit als Nonne vergewaltigt zu haben und ihr Co-Autor Christoph R\u00f6hl, ein preisgekr\u00f6nter deutsch-britischer Filmregisseur, werfen Benedikt zudem vor, neue geistlichen Bewegungen, in denen es zahlreiche F\u00e4lle von sexuellem oder geistlichem Missbrauch gab, lange unkritisch gef\u00f6rdert zu haben.<\/p>\n<p>Das Buch ist gewisserma\u00dfen die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit zu R\u00f6hls viel beachtetem Dokumentar-Film \u00fcber Ratzinger mit dem Titel \u00bb<em>Verteidiger des Glaubens\u00ab<\/em>, der 2019 f\u00fcr Diskussionen sorgte. Die zentrale These des Films: Ratzinger war ma\u00dfgeblich verantwortlich f\u00fcr ein System, das Opfern kein Geh\u00f6r schenkte und den Ruf der heiligen Kirche \u00fcber alles stellte. Reisinger und R\u00f6hl stellen ein Kapitel an den Anfang ihres Buches, das \u00fcberschrieben ist mit \u00bbRatzingers Geschichte als die eines Helden\u00ab. Darin nehmen sie die Perspektive seiner Anh\u00e4nger ein und schreiben beispielsweise: &#8222;Selbst Gegner bescheinigen dem Kardinal und sp\u00e4teren Papst, dass er den Ernst der Lage und das Leid der Opfer fr\u00fcher als andere gesehen und verstanden h\u00e4tte. Sie rechnen ihm hoch an, dass er als erster Papst Missbrauchsopfer getroffen hat.&#8220;<\/p>\n<p>Das beurteilen die beiden Autoren g\u00e4nzlich anders. Sie kritisieren beispielsweise, dass Papst Benedikt sich nicht zu Wort meldete, als Missbrauch und Gewalt bei den Regensburger Domspatzen bekannt wurden, dem Chor den Papstbruder Georg Ratzinger jahrzehntelang geleitet hatte. Und sie zitieren auch aus einem Brief Ratzingers, den dieser an eine Kirchengemeinde in den USA geschickt hat &#8211; als Antwort auf die Bitte, einen Priester, der Kinder missbraucht hatte, aus dem Kirchendienst zu entlassen: Die angef\u00fchrten Gr\u00fcnde f\u00fcr die Dispens seien zwar schwerwiegend &#8211; &#8222;doch, zugleich mit dem Wohl des Bittstellers&#8220; m\u00fcsse &#8222;auch das Wohl der Gesamtkirche in Betracht&#8220; gezogen werden. Eine Dispens w\u00fcrde Schaden unter den Gl\u00e4ubigen anrichten &#8211; &#8222;vor allem angesichts des jungen Alters des Bittstellers&#8220;. Ratzinger trage zwar allein nicht die Schuld an einem Kirchensystem, in dem Missbrauch \u00fcber Jahrzehnte weitgehend unbehelligt m\u00f6glich war, aber er ist als oberster Repr\u00e4sentant, verantwortlich f\u00fcr ein kriminelles Klerus-System, so die Autoren. Ihr Buch, ein Pl\u00e4doyer gegen die M\u00e4r vom fr\u00fchzeitigen Einsatz, gegen die M\u00e4r vom Mutigen Handeln, gegen die M\u00e4r vom Einsatz f\u00fcr Missbrauchsopfer. Vertuschen statt Aufkl\u00e4rung das Markenzeichen seines Pontifikats.<\/p>\n<p>Das wollten und konnten Ratzingers Verteidiger nicht akzeptieren. Der Kirchenrechtler Markus Graulich etwa wies zentrale Aussagen des Buches als fehlerhaft zur\u00fcck. Da die Autoren Doris Reisinger und Christoph R\u00f6hl keinen Zugang zu den vatikanischen Archiven gehabt h\u00e4tten und die ihnen bekannten Dokumente in einer Art und Weise auslegten, die ihre Grundthese belegen solle, gelinge es ihnen nicht, die Zusammenh\u00e4nge korrekt herzustellen, so Kirchenmann Graulich, der als Untersekret\u00e4r im P\u00e4pstlichen Rat f\u00fcr die Gesetzestexte t\u00e4tig ist, in der katholischen \u00bbWochenpost\u00ab. Zugleich r\u00e4umte er ein, dass das kirchliche Strafrecht in der Vergangenheit eigentlich darauf ausgelegt gewesen sei, nicht angewendet zu werden: &#8222;In der \u00bbLiebeskirche\u00ab, wie sie nach dem 2. Vatikanischen Konzil verstanden wurde \u2013 eine Kirche, die nicht mehr straft, dagegen fast ausschlie\u00dflich von Barmherzigkeit spricht \u2013 hatte man f\u00fcr das Recht allgemein wenig Verst\u00e4ndnis und schon gar nicht f\u00fcr das Strafrecht.&#8220; Entsprechend dieser Logik sei der Strafprozess sehr stark auf den Schutz des Beschuldigten ausgerichtet gewesen.<\/p>\n<p>Es graust einen, angesichts der Rhetorik, in der von \u00bbLiebeskirche und Barmherzigkeit\u00ab schwadroniert wird. Nennen es wir es beim Namen: Tolerierte Sexualverbrechen und Rechtsstaats-Verweigerung. Tatsache ist: die F\u00fcrsorge der Kirchenf\u00fchrer galt und gilt allein den T\u00e4ter, nicht den Opfern. In der au\u00dfer-kirchlichen, der realen Welt, gilt das als Behinderung der Strafverfolgung.<\/p>\n<h3><strong>Kirchenrecht im Staatsrecht: Zwei parallele Rechtssysteme?<\/strong><\/h3>\n<p>Gibt es hierzulande zwei parallele Rechtssysteme? K\u00f6nnen sich Geistliche mithilfe des Kirchenrechts dem Staatsrecht entziehen? Genie\u00dft die Kirche eine stillschweigende Unantastbarkeit? Der Kieler Rechtsphilosoph Ino Augsberg weist darauf hin, dass das deutsche Religionsverfassungsrecht zwar grunds\u00e4tzlich ein Nebeneinander beider Rechtsordnungen vorsieht. Es gesteht Religionsgemeinschaften zu, ihre Angelegenheiten in einer internen Rechtsordnung zu regeln \u2013 bis hin zu eigenen strafrechtlichen Bestimmungen. Das geschieht aber nur, soweit Grundprinzipien der staatlichen Rechtsordnung wie die Grund- und Menschenrechte gewahrt bleiben. Es gibt also keine Ausnahmen von der Strafverfolgung fu\u0308r die Kirche, wenn es um Missbrauch und sexuelle Gewalt geht. Warum dann die Zur\u00fcckhaltung der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden? Warum ordnen sie nicht an, dass die Kardin\u00e4le, Bisch\u00f6fe und Kirchen-Verwalter die Namen der Sexual-T\u00e4ter nennen m\u00fcssen? Auch wenn sich die Kirchenjuristen gerne darauf verweisen, dass staatsanwaltschaftliche Ermittlungsbefugnisse nur bedingt in den Binnenbereich der Kirche hineinwirken du\u0308rfen, muss klar sein: der Staat hat einen Strafverfolgungsanspruch. Man nennt das Rechtsstaat.<\/p>\n<p>Tatsache ist: \u00fcberall haben Kardin\u00e4le, Bisch\u00f6fe und Pfarrer Minderj\u00e4hrigen sexuelle Gewalt angetan oder vieles getan, um dies zu vertuschen. Der Missbrauch hat systemische Ursachen und Folgen. \u00dcberall auf der Welt wurden (und werden) Personalakten manipuliert und vernichtet, Verdachtsf\u00e4lle nicht an Polizei und Staatsanwaltschaften gegeben, wie es in einem Rechtsstaat selbstverst\u00e4ndlich sein sollte. Im Gegenteil: Die Kirche hat ihre T\u00e4ter so lange vor dem Rechtsstaat gesch\u00fctzt, bis man sie nicht mehr belangen konnte. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Darin hat sich bis heute wenig ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Von \u201eSt\u00fcrmen und Hurrikanen\u201c, die 2018 die Weltkirche getroffen h\u00e4tten, hatte Ratzingers Nachfolger Papst Franziskus in seiner Rede vor der r\u00f6mischen Kurie gesprochen, ganz so, als w\u00e4re der weltweite Missbrauch bereits eine Sache von gestern. \u201eNie wieder\u201c d\u00fcrfe Missbrauch vertuscht werden, die T\u00e4ter m\u00fcssten konsequent vor Gericht gebracht werden, forderte er \u2013 und relativierte doch gleich wieder. Man m\u00fcsse \u201eberechtigte Anschuldigungen\u201c von Verleumdungen unterscheiden, zudem sei ja nicht nur die Kirche von den \u00bbersch\u00fctterten Vorf\u00e4llen\u00ab, betroffen. Nennen wir die \u00bbVorf\u00e4lle\u00ab das, was sie sind: Verbrechen. Tausende T\u00e4ter. Tausende Opfer. Tausende Namen \u2013 tausende Male anonymes Leid. Noch am Tag vor Beginn einer \u00bbMissbrauchskonferenz\u00ab, zu der Papst Franziskus Bisch\u00f6fe im Februar 2019 nach Rom beordert hatte, bezeichnete er allzu scharfe Kritiker der Kirche, als \u201eFreunde und Verwandte des Teufels\u201c. Eine bizarre Konstruktion, ein grotesker Versuch, die Wirklichkeit, umzudeuten.<\/p>\n<p>In Deutschland ersch\u00fctterte der Missbrauchsskandal 2010 die katholische Kirche. Immer mehr Opfer brachen ihr Schweigen. Die Kirchenoberen entschlossen sich zur Flucht nach vorne: Gemeinsam mit dem <em>Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen<\/em> (KFN) wurde im Juli 2011 ein Forschungsprojekt aufgelegt, das die Personalakten Geistlicher untersuchen sollte. Gerade mal anderthalb Jahre sp\u00e4ter aber war das Projekt gescheitert. Der Leiter der Untersuchung, der Kriminologe Christian Pfeiffer, machte die Kirche daf\u00fcr verantwortlich. \u201eKurz vor dem Start der eigentlichen Datenerhebung wurden wir mit der Forderung konfrontiert, dass Studienergebnisse nur mit Billigung der Kirche ver\u00f6ffentlicht werden d\u00fcrfen. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das unzumutbar.\u201c Die Hauptwiderst\u00e4nde seien aus der Di\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising gekommen, in der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/thema\/benedikt_xvi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Papst Benedikt XVI.<\/a> einst Erzbischof war. Pfeiffer erhob den Vorwurf der Zensur. \u201eDie katholische Kirche wollte offenbar ein Gutachten ganz nach ihrem Geschmack.\u201c Das aber war mit dem Selbstverst\u00e4ndnis des Kriminologen nicht zu vereinbar.<\/p>\n<h3><strong>Der Rechtsstaat macht einen Kniefall<\/strong><\/h3>\n<p>Das verquere Verst\u00e4ndnis von der unbefleckten und unbefleckbaren Kirche war zwar schon lange zerbr\u00f6ckelt, die Glaubw\u00fcrdigkeit der Kirchenoberh\u00e4upter l\u00e4diert, doch in vielen Bist\u00fcmern dr\u00f6hnt noch immer das laute Schweigen, wenn es um die Missbrauchsf\u00e4lle im eigenen Sprengel ging. Wissenschaftler \u2013 ebenso Staatsanwaltschaften &#8211; d\u00fcrfen Akten weiterhin nur vereinzelt aus Archiven holen und lesen. Falls \u00fcberhaupt, w\u00e4hlten und w\u00e4hlen Anw\u00e4lte der Di\u00f6zesen dies vorab aus, sie wurden anonymisiert \u00fcbergeben. Weder die Tatzeiten noch die Tatorte, schon gar nicht die T\u00e4ter sind identifizierbar. Viele Namen und Angaben waren und sind geschw\u00e4rzt. Ohnehin konnten nur die F\u00e4lle ausgewertet werden, die \u00fcberhaupt aktenkundig sind.<\/p>\n<p>Geht es paradoxer? Bisch\u00f6fe \u2013 oft genug Vertuscher und Manipulierer \u2013 kontrollieren selbst, der Zugang zu den Archiven unterliegt dem Selbstbestimmungsrecht der Kirchen. Bei einem Verdacht \u00fcbernimmt die Untersuchung nicht die Staatsanwaltschaft, sondern die Kirche selbst. Eine kirchliche Paralleljustiz, die T\u00e4ter sch\u00fctzt. Verleugnen und Vertuschen in friedlicher Ko-Existenz. Sexueller Missbrauch, ein sogenanntes Offizialdelikt, eine Straftat, die von Amts wegen von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden muss, aber weder von den Klerikern noch von den Ermittlungsbeh\u00f6rden mit Nachdruck verfolgt wird. Selbst nach der Ver\u00f6ffentlichung der \u00bbMissbrauchsstudie\u00ab bleiben die deutschen Staatsanwaltschaften weitgehend unt\u00e4tig. Der Rechtsstaat macht einen Kniefall.<\/p>\n<p>Man stelle sich einmal vor: ein anderes weltweit agierende Unternehmen, dessen Angestellten \u00fcber Jahrzehnte Tausende Straftaten begangen haben \u2013 keine Bagatellvergehen, sondern schwere und schwerste Verbrechen. Der Vorstand wei\u00df davon, aber er vertuscht, deckt die T\u00e4ter und verh\u00e4ngt keine sichtbaren Sanktionen. Normalerweise m\u00fcsste man die Staatsanwaltschaft einschalten, aber das Unternehmen unternimmt nichts. Und wo kein Kl\u00e4ger, da kein Ermittler. Hier aber ging und geht es nicht um ein normales Unternehmen, sondern um eine Weltfirma, die als Alleinstellungsmerkmal Barmherzigkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit beansprucht.<\/p>\n<p>Es brauchte eine Gruppe engagierter Staatrechts-Professoren, die im Oktober 2018 \u00bbAnzeige gegen Unbekannt\u00ab erstatteten und diese bei Staatsanwaltschaften im Bezirk jeder Di\u00f6zese einreichten. Die Professoren erinnerten die Ermittler an ihre \u00bbunbedingte Pflicht\u00ab, dem offensichtlichen \u00bbAnfangsverdacht\u00ab nachzugehen. Denn viele F\u00e4lle sind keineswegs verj\u00e4hrt. Sie waren \u00fcberrascht dar\u00fcber, <em>\u201ewie zur\u00fcckhaltend Staat und \u00d6ffentlichkeit (bislang) mit dem alarmierenden Anfangsverdacht schwerer Verbrechen umgehen\u201c.<\/em> Dies \u2013 so die Strafrechtler \u2013 habe m\u00f6glicherweise seinen Grund in einer in Deutschland herrschenden <em>\u201eintuitiven Vorstellung von der sakrosankten Eigenst\u00e4ndigkeit der Kirche\u201c<\/em>. Dabei ist die Rechtslage eindeutig: <em>\u201eEs gibt f\u00fcr die Kirche und ihre Priester keine grunds\u00e4tzlichen Ausnahmen von der Strafverfolgung wie etwa bei der Immunit\u00e4t von Parlamentariern oder Diplomaten\u201c. <\/em>Die Strafrechtsprofessoren verwiesen darauf, dass es auch kein Recht der Kirche gibt, etwa unter Hinweis auf das Kirchenrecht und die eigene Strafgewalt, <em>\u201eihre Institution von strafrechtlichen Eingriffen freizuhalten\u201c<\/em>. Der Rechtsstaat m\u00fcsse sicherstellen, dass <em>\u201edie am Schutz der Menschenrechte orientierte Minimal-Ethik des Strafrechts durchgesetzt und pers\u00f6nliche Verantwortung gekl\u00e4rt werde\u201c,<\/em> ansonsten stehe <em>\u201edas Rechtsvertrauen der \u00d6ffentlichkeit im s\u00e4kularen Staat\u201c<\/em> auf dem Spiel.<\/p>\n<p>Die Juristen enden mit einem markanten Vergleich:<em> \u201eMan stelle sich nur einmal vor, ein Ableger der kalabrischen Mafia \u201aNdrangheta\u2018 h\u00e4tte einem Wissenschaftler Zugang zu seinen in Deutschland befindlichen Archiven gew\u00e4hrt, der daraufhin auftragsgem\u00e4\u00df eine Studie ver\u00f6ffentlicht h\u00e4tte, worin er zahlreiche, z. B. zwischen 1990 bis 2014 in Deutschland begangene Verbrechen schildert, woraufhin der \u00bbPate\u00ab sich wortreich bei den Opfern entschuldigt, sich allerdings zugleich weigert, die Akten der Polizei zu \u00fcbergeben oder die Namen der T\u00e4ter zu benennen. Es w\u00fcrde kein Tag vergehen, bis die Polizei s\u00e4mtliche Akten in allen auf deutschem Boden befindlichen Mafiaarchiven beschlagnahmt h\u00e4tte, um die T\u00e4ter zu ermitteln und anzuklagen. Es gibt keinen einleuchtenden Grund, warum dies im Fall der Katholischen Kirche anders sein sollte.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit schonungsloser Offenheit und Kooperation darf auch k\u00fcnftig nicht zu rechnen sein. Die irdischen Gottes-Vertreter, die so gerne von Schuld und S\u00fcnde reden, von \u00bbLiebeskirche\u00ab und \u00bbBarmherzigkeit\u00ab, sind Spezialisten in Sachen Beruhigung durch beharrliche Verharmlosung, Vernebelung und ersch\u00f6pfendes Aussitzen. Ein andauender Skandal, irritierend ignoriert von der Politik.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bischofskonferenz hat bei ihrem letzten Treffen wieder einmal verlauten lassen, sie wolle konsequent aufkl\u00e4ren und neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr den internen Umgang ihrer Sexualt\u00e4ter entwickeln.<\/p>\n<blockquote><p>Wir sollten darauf nicht vertrauen. Im Rechtsstaat gelten sie l\u00e4ngst \u2013 und zwar f\u00fcr <em>alle<\/em> T\u00e4ter.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<h3><strong>Buch-Hinweis<\/strong><\/h3>\n<p>Doris Reisinger und Christoph R\u00f6hl<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/nur-die-wahrheit-rettet-isbn-978-3-492-07069-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Nur die Wahrheit rettet &#8211; <\/em><em>Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger<\/em><\/a>, Piper, M\u00fcnchen 2021<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1476159 alignnone\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Nur_die_Wahrheit_rettet.jpg\" alt=\"Nur die Wahrheit rettet\" width=\"406\" height=\"648\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Nur_die_Wahrheit_rettet.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Nur_die_Wahrheit_rettet-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit und Kooperation darf auch k\u00fcnftig nicht zu rechnen sein. Ein andauender Skandal, irritierend ignoriert von der Politik. Eine Kriminalgeschichte&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1958,"featured_media":1476145,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9143,9161,11387],"tags":[97016,41776,97015,22680,81927,97017,18537,85656,85657,85658],"class_list":["post-1476131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meinungen","category-menschenrechte","category-originalinhalt","tag-joseph-ratzinger","tag-katholische-kirche","tag-papst-benedikt-xvi","tag-papst-franziskus","tag-rechtsstaat","tag-sakrosankte-kirch","tag-sexueller-missbrauch","tag-strafverfolgung","tag-verschleierung","tag-vertuschung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-11-24T10:42:46+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"578\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Helmut Ortner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Helmut Ortner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\"},\"author\":{\"name\":\"Helmut Ortner\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/035e0b8be39af23d01829e127e7bc3c1\"},\"headline\":\"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird\",\"datePublished\":\"2021-11-24T10:42:46+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\"},\"wordCount\":2101,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg\",\"keywords\":[\"Joseph Ratzinger\",\"Katholische Kirche\",\"Papst Benedikt XVI\",\"Papst Franziskus\",\"Rechtsstaat\",\"sakrosankte Kirch\",\"sexueller Missbrauch\",\"Strafverfolgung\",\"Verschleierung\",\"Vertuschung\"],\"articleSection\":[\"Meinungen\",\"Menschenrechte\",\"Originalinhalt\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\",\"name\":\"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg\",\"datePublished\":\"2021-11-24T10:42:46+00:00\",\"description\":\"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg\",\"width\":1024,\"height\":578,\"caption\":\"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/035e0b8be39af23d01829e127e7bc3c1\",\"name\":\"Helmut Ortner\",\"description\":\"Der Autor (1950) ist Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Er hat zahlreiche B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, die in \u00fcber 14 Sprachen erschienen sind. Zuletzt: \\\"Ohne Gnade - Eine Geschichte der Todesstrafe\\\", mit einem Nachwort von Bundesrichter a. D. Prof. Dr. Thomas Fischer, Nomen Verlag Frankfurt.\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/helmut-ortner\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird","description":"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird","og_description":"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2021-11-24T10:42:46+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":578,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Helmut Ortner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"Helmut Ortner","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/"},"author":{"name":"Helmut Ortner","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/035e0b8be39af23d01829e127e7bc3c1"},"headline":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird","datePublished":"2021-11-24T10:42:46+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/"},"wordCount":2101,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg","keywords":["Joseph Ratzinger","Katholische Kirche","Papst Benedikt XVI","Papst Franziskus","Rechtsstaat","sakrosankte Kirch","sexueller Missbrauch","Strafverfolgung","Verschleierung","Vertuschung"],"articleSection":["Meinungen","Menschenrechte","Originalinhalt"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/","name":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg","datePublished":"2021-11-24T10:42:46+00:00","description":"Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen: im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Mit schonungsloser Offenheit","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Papst_Benedikt_XVI_Schloss_Bellevue_2011.jpg","width":1024,"height":578,"caption":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/das-system-ratzinger-das-bis-heute-praktiziert-wird\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Das System Ratzinger, das bis heute praktiziert wird"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/035e0b8be39af23d01829e127e7bc3c1","name":"Helmut Ortner","description":"Der Autor (1950) ist Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Er hat zahlreiche B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, die in \u00fcber 14 Sprachen erschienen sind. Zuletzt: \"Ohne Gnade - Eine Geschichte der Todesstrafe\", mit einem Nachwort von Bundesrichter a. D. Prof. Dr. Thomas Fischer, Nomen Verlag Frankfurt.","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/helmut-ortner\/"}]}},"place":"","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1958"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1476131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1476145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1476131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1476131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1476131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}