{"id":1462284,"date":"2021-11-01T14:51:35","date_gmt":"2021-11-01T14:51:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1462284"},"modified":"2021-11-01T14:52:49","modified_gmt":"2021-11-01T14:52:49","slug":"einwanderung-und-grenzen-ueberschreitende-bevoelkerungswanderungen-in-europa-interview-mit-dr-evgenia-iliadou","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/einwanderung-und-grenzen-ueberschreitende-bevoelkerungswanderungen-in-europa-interview-mit-dr-evgenia-iliadou\/","title":{"rendered":"Einwanderung und Grenzen \u00fcberschreitende Bev\u00f6lkerungswanderungen in Europa | Interview mit Dr. Evgenia Iliadou"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Evgenia Iliadou studierte Soziologie an der Universit\u00e4t Kreta und Sozialanthropologie an der Universit\u00e4t der \u00c4g\u00e4is; 2019 schloss sie ihre Doktorarbeit mit einem Stipendium zum Thema \u201eBorder Harms and Everyday Violence: The Lived Experiences of Border Crossers in Lesvos Island, Greece&#8220; [\u201eGrenzschikanen und allt\u00e4gliche Gewalt: Die Lebenserfahrungen von Grenzg\u00e4nger:innen auf der Insel Lesbos, Griechenland&#8220;] in Sozialpolitik und Kriminologie an der Open Universit\u00e4t in Gro\u00dfbritannien ab. Seit 2020 ist sie Postdoktorandin an der University of Surrey im Vereinigten K\u00f6nigreich und unterrichtet ihre Student:innen \u00fcber Grenzpolitik und allt\u00e4gliche Gewalt. Dieses Interview wurde nach dem neuen Zustrom an Gefl\u00fcchteten aus Zentralasien gef\u00fchrt (nach der R\u00fcckkehr der Taliban nach Afghanistan im August 2021).<\/p>\n<p><em>Das Interview wurde von <strong>Georgia Tsatsani<\/strong> f\u00fcr Aftoleksi gef\u00fchrt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Die Insel Lesbos liegt, insbesondere nach dem Vertrag von Lausanne und der EU-T\u00fcrkei-Erkl\u00e4rung von 2016, an der zentralen Kreuzung von Ost\/West und Griechenland\/T\u00fcrkei. Wie erleben Sie die gewaltsame Vertreibung und die Politik gegen\u00fcber den Gefl\u00fcchteten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Lesbos hat in der Tat eine lange Geschichte von Grenz\u00fcberg\u00e4ngen. Vertreibung ist f\u00fcr die Menschen in Griechenland und auf Lesbos seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine gelebte Erfahrung. Infolge des griechisch-t\u00fcrkischen Krieges und des Bev\u00f6lkerungsaustauschs wurden etwa 1,2 Millionen kleinasiatische Gefl\u00fcchtete aus der T\u00fcrkei nach Griechenland und in andere Nachbarl\u00e4nder vertrieben. Auf Lesbos sind insgesamt 60 Prozent der heute dort lebenden Menschen Nachkommen der kleinasiatischen Gefl\u00fcchteten von 1922. Seit den 1990er Jahren sind Griechenland und Lesbos wichtige Grenz\u00fcberg\u00e4nge f\u00fcr Tausende von Vertriebenen, die aus Albanien und kriegsgebeutelten L\u00e4ndern wie dem Irak, Afghanistan, Iran, Syrien, Pal\u00e4stina und Somalia stammen. Ich arbeite seit 2005 f\u00fcr NGOs in Internierungs- und Gefl\u00fcchtetenlagern auf Lesbos und dem griechischen Festland und unterst\u00fctze Menschen, die gewaltsam vertrieben wurden. Ich bin selbst Nachfahrin pontischer Gefl\u00fcchteter. Meine Familie war w\u00e4hrend des V\u00f6lkermordes gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen und in Russland Zuflucht zu suchen.<\/p>\n<p>Es ist unvermeidlich, dass die Genealogie der Vertreibung auf Lesbos und meine eigenen Erfahrungen aus erster Hand als Forscherin, NGO-Mitarbeiterin und Aktivistin in meiner Ethnografie aufgegriffen und untersucht werden. Sie werden im Zusammenhang mit der Fl\u00fcchtlings&#8220;krise&#8220; von 2015 und den aktuellen und laufenden Entwicklungen in der Fl\u00fcchtlingsfrage untersucht. In meiner ethnografischen Arbeit werden Grenzgewalt, Grenzkontrollen und Vertreibung eher als ein Kontinuum denn als eine &#8222;Krise&#8220; wahrgenommen.<\/p>\n<p><strong><em>Der gro\u00dfe Migrationszustrom nach Europa, die so genannte &#8222;Krise&#8220; von 2015, steht nach den j\u00fcngsten Entwicklungen (nach denen die Taliban in Afghanistan wieder das Kommando \u00fcbernahmen) an vorderster Linie. Was kommt Ihrer Meinung nach in den n\u00e4chsten Jahren auf uns zu?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist der Begriff &#8222;Krise&#8220;, der systematisch in den offiziellen Diskursen verwendet wird, um die massenhafte Zwangsvertreibung im Jahr 2015 zu beschreiben, f\u00fcr mich oberfl\u00e4chlich und ahistorisch. In diesen Diskursen werden menschliches Leid, Vertreibung, Gewalt und Tod &#8211; an, innerhalb und jenseits von Grenzen &#8211; routinem\u00e4\u00dfig als &#8222;neue&#8220;, &#8222;zuf\u00e4llige&#8220;, &#8222;unvorhersehbare&#8220;, unvermeidbare &#8222;Ereignisse&#8220; und tragische &#8222;Unf\u00e4lle&#8220; dargestellt. Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, haben Griechenland und Lesbos jedoch eine lange Geschichte von Zwangsvertreibung, (Grenz-)Gewalt und grenzbedingten Todesf\u00e4llen. Diese sind das Ergebnis t\u00f6dlicher politischer Entscheidungen, die seit dem Schengener Abkommen von 1985 durchgesetzt wurden und sich nach der Fl\u00fcchtlings&#8220;krise&#8220; von 2015 stark ausgeweitet haben. Was ich damit sagen will, ist, dass das Elend, das sich an den s\u00fcdlichen EU-Grenzen abspielt, als ein Kontinuum &#8211; <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/chapter\/10.1007\/978-3-030-69897-3_10\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein Gewaltkontinuum<\/a> &#8211; \u00fcber Zeit und Raum hinweg und nicht als &#8222;Krise&#8220; betrachtet werden sollte. Dar\u00fcber hinaus ist der Begriff &#8222;Krise&#8220; problematisch, da er die Tatsache verschleiert, dass die eigentliche Krise in erster Linie eine Krise in den <strong>Herkunftsl\u00e4ndern<\/strong> ist &#8211; den L\u00e4ndern, aus denen die Gefl\u00fcchteten in erster Linie fliehen.<\/p>\n<blockquote><p><em>Eine Krise ist also in erster Linie eine Krise f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten selbst, da sie gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben werden und vor Kriegen, Konflikten, Gewalt und Verfolgung fliehen. Afghanistan ist ein anschauliches Beispiel. Afghanistan mag nach der Macht\u00fcbernahme durch die Taliban in den Schlagzeilen sein, aber in den letzten vier Jahrzehnten haben afghanische Fl\u00fcchtlinge Gewalt, Unsicherheit und Zwangsvertreibung erlebt.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In Anbetracht der oben beschriebenen Situation haben die andauernden Konflikte in Verbindung mit einer t\u00f6dlichen Grenzpolitik ein erdr\u00fcckendes Umfeld f\u00fcr die Menschen geschaffen, die gezwungen sind, die Grenzen zu \u00fcberschreiten. Es sieht so aus, als w\u00fcrde die Situation noch lange so weitergehen. Sie k\u00f6nnte sich in den kommenden Jahren sogar noch versch\u00e4rfen, wenn wir den Klimawandel ber\u00fccksichtigen, der die Menschen zunehmend zur Migration zwingen wird.<\/p>\n<p><strong><em>Ist das Leiden in den Lagern das Ende oder nur der unendliche Anfang menschlicher Odysseen in Europa?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Leid und die Gewalt, die Gefl\u00fcchtete erfahren, beginnen und enden nicht in den Gefl\u00fcchteten- und Internierungslagern in Griechenland und auf Lesbos. Leid und Gewalt sind vielmehr Teil eines Kontinuums. Ich habe bereits \u00fcber das Gewaltkontinuum gesprochen &#8211; ein Konzept, das in der Sozialanthropologie der Gewalt verwurzelt ist. Dies ist ein sehr interessantes Konzept, das nicht nur die tiefen historischen Wurzeln der (Grenz-)Gewalt in den Vordergrund stellt, sondern auch hervorhebt, dass die Gewalt und das Leid, das Gefl\u00fcchtete erfahren, in den Herkunftsl\u00e4ndern aufgrund von Krieg, Konflikt, Gewalt, Elend und schweren Menschenrechtsverletzungen beginnt. Gewalt und Leid setzen sich fort, w\u00e4hrend die Fl\u00fcchtlinge <em>en route<\/em> sind und die zahlreichen Land- und Seegrenzen \u00fcberqueren, die nach Europa f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus gehen Gewalt und Leid auch nach dem Grenz\u00fcbertritt weiter, und selbst wenn es den Gefl\u00fcchteten gelingt, Europa lebend zu erreichen, sind sie gezwungen, unter unmenschlichen, entsetzlichen, erniedrigenden und entmenschlichenden Bedingungen in Gefl\u00fcchteten- und Internierungslagern zu leben. Parallel dazu <strong>erleben die Gefl\u00fcchteten b\u00fcrokratische Gewalt<\/strong>, da die zahlreichen Verfahren, die sie durchlaufen m\u00fcssen (z. B. Registrierung, Identifizierung, Asyl usw.), uneinheitlich, kafkaesk und langwierig sind und zu st\u00e4ndigem Warten und Leiden f\u00fchren. Gewalt und Leid enden jedoch nicht dort, sondern gehen in den n\u00f6rdlichen EU-Staaten weiter. Da die immer wohlhabenderen EU-Staaten eine feindselige, gewaltt\u00e4tige und migrationsfeindliche Abschreckungspolitik betreiben, sind die Gefl\u00fcchteten weiterer Gewalt, Inhaftierung und schlie\u00dflich Abschiebung ausgesetzt.<\/p>\n<p><strong><em>Wurde die Vertreibung f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten, mit denen Sie gearbeitet haben, zu einer Nebensache, wo doch die allt\u00e4glichen Probleme die Fantasie \u00fcberschreiten? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, erleben Gefl\u00fcchtete in ihren Herkunftsl\u00e4ndern und auf ihrem Weg \u00fcber die Grenzen vielf\u00e4ltige Formen von Gewalt und Leid, nur um in Europa erneut mit Gewalt und Elend konfrontiert zu werden. Ich bin mir nicht sicher, ob die Vertreibung im Vergleich zu den allt\u00e4glichen Problemen, mit denen sie in den Gefl\u00fcchtetenlagern in den Aufnahmel\u00e4ndern konfrontiert sind, eine untergeordnete Rolle spielt. Der Alltag der Fl\u00fcchtlinge auf Lesbos ist angesichts der Eskalation von Rassismus und Gewalt seitens eines Teils der lokalen \u00d6ffentlichkeit nicht immer einfach. Die Situation der Fl\u00fcchtlinge auf Lesbos ist bekannt und wurde in den letzten Jahren in den Medien ausf\u00fchrlich dokumentiert und dargestellt. Gewaltsame Entwurzelung ist eine schmerzhafte Erfahrung, aber dieser Schmerz wird durch die entsetzlichen, unmenschlichen, entw\u00fcrdigenden und sch\u00e4dlichen Lebensbedingungen in den Gefl\u00fcchtetenlagern noch verschlimmert. Was besonders markant ist, ist die \u00fcberw\u00e4ltigende B\u00fcrokratisierung, das Verfahrenschaos, die Ungereimtheiten und Unsicherheiten, das st\u00e4ndige Warten und Schlangestehen, die labyrinthartigen und psychisch anstrengenden Verfahren, die die Gefl\u00fcchteten w\u00e4hrend ihres Aufenthalts in den oben genannten sch\u00e4dlichen Einrichtungen durchlaufen m\u00fcssen. Diese Widerspr\u00fcchlichkeit, das Chaos und die Erniedrigung sind meines Erachtens beabsichtigt, eine <strong>gut durchdachte Abschreckungspolitik<\/strong>, die darauf abzielt, den Gefl\u00fcchteten das Leben unertr\u00e4glich zu machen, indem ihnen st\u00e4ndig Schmerzen zugef\u00fcgt werden. Auf diese Weise werden die Gefl\u00fcchteten gezwungen, ihre Asylantr\u00e4ge zur\u00fcckzuziehen und entweder alternative gef\u00e4hrliche Migrationspfade in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder zu beschreiten oder &#8222;freiwillig&#8220; in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><strong>Geschlechtsspezifische Gewalt wird h\u00e4ufig von Schleppernetzwerken ausge\u00fcbt. Griechenland ist sicherlich ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Bitte erz\u00e4hlen Sie uns mehr \u00fcber den Menschenhandel in Griechenland.<\/strong><\/p>\n<p>Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, von der LGBTQ+, Frauen und M\u00e4dchen besonders stark betroffen sind. In Situationen der Zwangsvertreibung ist das Risiko, geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt zu sein, deutlich h\u00f6her. Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, erleben gefl\u00fcchtete LGBTQ+ Frauen und M\u00e4dchen mehrere Formen von Gewalt in ihren Herkunftsl\u00e4ndern, w\u00e4hrend ihrer Reise nach Europa und in den Gefl\u00fcchtetenlagern. Besonders auff\u00e4llig ist die Eskalation der sexuellen Gewalt, die an, innerhalb und \u00fcber Grenzen hinweg ausge\u00fcbt wird. Lassen Sie mich das erkl\u00e4ren. Ich habe im Laufe der Jahre eine erhebliche Eskalation der Vergewaltigungen an den Grenzen dokumentiert. In dem Ma\u00dfe, wie die Grenzkontrollen, die Sicherung und die Militarisierung der Grenzen zunehmen und sich sogar \u00fcber das EU-Gebiet hinaus ausdehnen, werden die gef\u00e4hrlichen Reisen riskanter und teurer, w\u00e4hrend die Gefl\u00fcchteten noch abh\u00e4ngiger von Schmugglern und Menschenh\u00e4ndlern werden, die ihre Reise nach Europa erm\u00f6glichen. Aufgrund dieser \u00fcberteuerten Reisen verschulden sich die Gefl\u00fcchteten bei Schleusern und Menschenh\u00e4ndlern, um ihre Reise zu finanzieren und sich einen Platz in einem Auto, Lastwagen oder Boot zu sichern, das sie nach Europa bringt. Diese Situation erzeugt ein asymmetrisches Machtverh\u00e4ltnis und eine Abh\u00e4ngigkeit der Gefl\u00fcchteten von ihren Schleusern in Form einer Schuld, die eine Verpflichtung nach sich zieht: Sie muss beglichen werden. Ich habe verschiedene Formen dieser Art von Schulden dokumentiert. Eine davon ist die sexuelle Schuld oder Vergewaltigung.<\/p>\n<p><strong>LGBTQ+-Gefl\u00fcchtete, Frauen und M\u00e4dchen, die den Schleuser nicht bezahlen k\u00f6nnen, werden routinem\u00e4\u00dfig erpresst, mit Sex zu &#8222;handeln&#8220;<\/strong>, oder sie werden von Grenzstation zu Grenzstation, vor und nach der Reise, unterwegs und sogar im Boot von ihren Schleusern, Grenzschutzbeamten und anderen Mittelsm\u00e4nnern <strong>vergewaltigt<\/strong>, um die Grenze passieren zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Diese Form der Gewalt endet jedoch nicht dort, wo die Grenze \u00fcberschritten wird. Sexuelle Gewalt ist in Gefl\u00fcchtetenlagern und Haftanstalten in Griechenland an der Tagesordnung, da die Gefl\u00fcchteten systematisch einem strukturell sch\u00e4dlichen Umfeld ausgesetzt sind, das solche grausamen Gewalttaten nicht nur zul\u00e4sst, sondern auch die Voraussetzungen daf\u00fcr schafft. Es gibt zahlreiche Berichte, die Vergewaltigungen in Gefl\u00fcchtetenlagern dokumentieren.<\/p>\n<p><strong><em>Grenzg\u00e4nger*innen haben einen Konflikt zwischen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ausgel\u00f6st, was beweist, wie unvorbereitet die Europ\u00e4ische Union auf die Unterst\u00fctzung von Menschen aus Asien und anderen muslimischen L\u00e4ndern war. Wie hat sich die Religion auf ihren Alltag im so genannten christlich-orthodoxen Griechenland und im katholischen Europa ausgewirkt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Obwohl es sehr schwierig ist, diese Frage in wenigen Worten zu beantworten, muss ich sagen, dass in all den Jahren, in denen ich Gefl\u00fcchtete unterst\u00fctze und mit ihnen spreche, <strong>die Religion nie ein Problem f\u00fcr sie war<\/strong>. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Ich meine, dass es die Aufnahmel\u00e4nder und ein Teil der lokalen Gemeinschaften sind, die Gefl\u00fcchtete und ihre Religion h\u00e4ufig als Bedrohung und\/oder Problem wahrnehmen und sie systematisch unterdr\u00fccken. So sind die Gefl\u00fcchteten beispielsweise gezwungen, ihre religi\u00f6sen und kulturellen Rituale, Riten und Br\u00e4uche an sehr schmutzigen, entw\u00fcrdigenden und \u00fcberf\u00fcllten Orten zu praktizieren, da es in den Gefl\u00fcchtetenlagern und Auffanglagern auf dem griechischen Festland und den Inseln keine Gottesh\u00e4user gibt. Ein weiteres Beispiel f\u00fcr die religi\u00f6se Unterdr\u00fcckung, die Gefl\u00fcchtete erfahren, sind Todesf\u00e4lle, da die Durchf\u00fchrung einiger kulturell angemessener Bestattungs- und Ritualverfahren nicht gew\u00e4hrleistet werden kann und die W\u00fcrde und das Andenken der Toten nicht respektiert werden. Die Anthropologin Mary Douglas hat in ihrer Arbeit gezeigt, dass das Fehlen von Todesritualen eine St\u00f6rung der sozialen Ordnung bedeutet &#8211; eine Gefahr, Verschmutzung und Unreinheit, die sich auf die Lebenden und ganze Gemeinschaften \u00fcbertr\u00e4gt und sie kontaminiert. Daher sind es die Aufnahmegemeinschaften und -l\u00e4nder und der Mangel an F\u00fcrsorge, die h\u00e4ufig kulturelle Gewalt aus\u00fcben und die Fl\u00fcchtlingsbev\u00f6lkerung unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus nehmen einige EU-L\u00e4nder im Zuge der Eskalation von Konflikten, Gewalt und Vertreibung eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl von Fl\u00fcchtlingen auf. In den letzten Jahren erleben wir die Zunahme von Islamophobie, Feindseligkeit, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Lesbos ist ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr, dass ein Teil der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung h\u00e4ufig Gefl\u00fcchtete sowie humanit\u00e4re Helfer*innen, Freiwillige und Aktivist*innen angreift und misshandelt. In dieser Hinsicht sind die Gefl\u00fcchteten staatlicher Gewalt, unmenschlichen Aufnahmebedingungen sowie der Feindseligkeit und allt\u00e4glichen Gewalt der normalen B\u00fcrger*innen in den Aufnahmegemeinschaften ausgesetzt. Dies liegt daran, dass Gefl\u00fcchtete oft zu S\u00fcndenb\u00f6cken gemacht werden, die f\u00fcr verschiedene Probleme der Aufnahmegesellschaft verantwortlich gemacht werden (z. B. Arbeitslosigkeit, Kriminalit\u00e4t). Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass wir das Bewusstsein sch\u00e4rfen, damit die lokalen Gemeinschaften verstehen, dass die Probleme, die durch die Migration entstehen, das Ergebnis einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Grenzpolitik sind. Diese Politik f\u00fchrt zu Armut und Elend in der Gefl\u00fcchtetenbev\u00f6lkerung, die manchmal zu Kleinkriminalit\u00e4t greift.<\/p>\n<p><strong><em>Auf jeden Fall ist die Gewalt immer noch da. Es gibt Verbrechen, die von den Gefl\u00fcchteten selbst ausgehen, aber auch gro\u00dfe Verbrechen aus Solidarit\u00e4t. Wie geht ein*e Ethnograf*in damit um, oder ist ein*e Forscher*in wirklich jemals in der Lage, diese Hindernisse zu \u00fcberwinden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, hat die extreme Grenzpolitik, die nach der Fl\u00fcchtlingskrise 2015 in Griechenland und auf Lesbos umgesetzt wurde, einen sch\u00e4dlichen Kontext f\u00fcr Gefl\u00fcchtete geschaffen. Einerseits sitzen die Gefl\u00fcchteten fest und warten in Gefl\u00fcchtetenlagern oder in verschiedenen Unterk\u00fcnften auf der Insel in der Schwebe, ohne sich vollst\u00e4ndig in die Aufnahmegesellschaft integrieren zu k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen nicht offiziell arbeiten, zur Schule oder zur Universit\u00e4t gehen und sind von Bargeldhilfeprogrammen und den verschiedenen auf der Insel t\u00e4tigen NGOs abh\u00e4ngig. Andererseits sind die Bedingungen in den Gefl\u00fcchtetenlagern sch\u00e4dlich, erniedrigend, entw\u00fcrdigend und entsetzlich. Diese Situation zwingt die Gefl\u00fcchteten in Not und Unsicherheit, indem sie sie, zum \u00dcberleben, zu uns\u00e4glichen Dingen zwingt, die sie sonst nicht tun w\u00fcrden. So habe ich w\u00e4hrend meiner Recherchen F\u00e4lle von vergewaltigten Frauen dokumentiert, die ungewollt schwanger waren, aber nicht abtreiben konnten, weil sie als schutzbed\u00fcrftig eingestuft werden mussten, um das Lager verlassen und auf das griechische Festland reisen zu d\u00fcrfen. Ich dokumentierte auch F\u00e4lle von Gefl\u00fcchteten, die innerhalb und au\u00dferhalb des Lagers \u00dcberlebenssex praktizierten, Alkohol und Drogen konsumierten oder Kleinkriminalit\u00e4t begingen. Trotz der vorherrschenden Darstellung von Gefl\u00fcchteten als Kriminelle sollte man bedenken, wie die Steuerung der Migration, die Grenzpolitik selbst, Elend und Armut produziert, indem sie die Gefl\u00fcchteten in Not und Verzweiflung treibt. Unter diesem Blickwinkel sollten die j\u00fcngsten Brandstiftungen, die den Hotspot Moria (bekannt als Moria-Lager) zerst\u00f6rten, auch als <strong>Verzweiflungstaten und Reaktion auf das extreme Leid, das Gefl\u00fcchteten vom Staat zugef\u00fcgt wird<\/strong>, betrachtet werden. Sie sollten nicht als kriminelle Handlungen angesehen oder behandelt werden. Was wir jedoch erleben, ist genau das Gegenteil &#8211; n\u00e4mlich die systematische Kriminalisierung von Migration durch die Staaten.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie bei der Kriminalisierung von Migrant*innen werden auch Menschen, die Gefl\u00fcchteten helfen und sie unterst\u00fctzen (z. B. Freiwillige, NGO-Mitarbeiter*innen, Aktivist*innen), vom Staat ins Visier genommen und ebenfalls kriminalisiert. Dieser Prozess wird oft als <strong>Kriminalisierung der Solidarit\u00e4<\/strong>t bezeichnet. Im Rahmen dieses Prozesses werden NGO-Mitarbeiter*innen, die an Seenotrettungsaktionen beteiligt sind, vom Staat h\u00e4ufig der Beihilfe beschuldigt und wegen Schleusung angeklagt.<\/p>\n<p>Ich habe selbst Erfahrungen mit dieser Kriminalisierung gemacht, denn <strong>als ich als NGO-Mitarbeiterin t\u00e4tig war, wurde ich auch vom Staat eingesch\u00fcchtert und ins Visier genommen<\/strong>. Ich habe \u00f6ffentlich \u00fcber diese <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Nak7A93StsE\">Erfahrungen<\/a> gesprochen und sie in meine Analyse einflie\u00dfen lassen. Meiner Meinung nach sollte eine Ethnografin diese systematischen staatlichen Praktiken erforschen, analysieren und aktiv in Frage stellen, wenn sie sie w\u00e4hrend des Forschungsprozesses dokumentiert, wenn sie Zeugin davon wird, wie sie sich im Feld entfalten. Ich glaube auch, dass wir als Ethnograph*innen und Sozialwissenschaftler*innen die moralische Verpflichtung und Verantwortung haben, diese Praktiken in Frage zu stellen, da sie Schaden anrichten, vor allem bei den Vertriebenen.<\/p>\n<p><strong><em>Die Militarisierung der Lager auf Lesbos, nicht nur in Moria, sondern auch in Pagani und Kara Tepe, hat die Utopie Europa bereits in eine Dystopie verwandelt, die einem kafkaesken Labyrinth \u00e4hnelt, wie Sie sagen. Gibt es einen Ausweg?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In der Tat ist die Situation, die Gefl\u00fcchteten derzeit in Europa erleben, dystopisch. Gefl\u00fcchtete fliehen vor Gewalt und Leid in ihren Heimatl\u00e4ndern, um dann in den Gefl\u00fcchteten- und Auffanglagern in Griechenland und sogar in einigen der wohlhabenderen westlichen L\u00e4ndern Gewalt und Leid zu erfahren. Meines Erachtens gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, aus der derzeitigen Situation herauszukommen: den Ansatz der sicheren <em>Durchreise\/offenen Grenzen<\/em> und den Ansatz <em>\u201eNo Borders&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>Einerseits wird der Begriff der <em>sicheren Passage<\/em> h\u00e4ufig von Menschen verwendet, die Gefl\u00fcchtete unterst\u00fctzen, sowie von humanit\u00e4ren Organisationen, die sich f\u00fcr die \u00d6ffnung legaler Wege durch die EU-Politiker einsetzen, die Fl\u00fcchtlinge sicher nach Europa f\u00fchren k\u00f6nnen. Eine sichere Passage umfasst die Erleichterung des Weges von Gefl\u00fcchteten in die EU und innerhalb der EU. Dar\u00fcber hinaus umfasst sie die Bereitstellung von humanit\u00e4rer Hilfe und einen einfachen Zugang zu Asylverfahren an den Einreisepunkten und entlang der Grenzwege sowie menschenw\u00fcrdige Aufnahmebedingungen. Sichere Passagen bedeuten vor allem einen alternativen, humaneren Ansatz zur derzeitigen Grenzpolitik.<\/p>\n<p>Der \u201eNo Borders&#8220;-Ansatz hingegen pl\u00e4diert f\u00fcr die Abschaffung der Grenzen und Orten der Gefangenschaft. Das Hauptargument ist, dass all die repressiven-, extremen-, milit\u00e4rischen- und Sicherheitsinterventionen an, innerhalb und jenseits der Grenzen, die im Namen von &#8222;Krise&#8220;, Sicherheit und \u00f6ffentlicher Ordnung \u00fcber Zeit und Raum hinweg durchgesetzt wurden, Menschenrechtsverletzungen, Leiden und sogar T\u00f6tungen gerechtfertigt, legitimiert und normalisiert haben, indem sie die Dystopie der Grenzen m\u00f6glich gemacht haben. Insgesamt haben diese au\u00dfergew\u00f6hnlichen Grenzpolitiken und -praktiken &#8211; das Grenzregime &#8211; eine <strong>\u201edystopische Grenzlandschaft&#8220;<\/strong> hervorgebracht, die dazu dient, den Gefl\u00fcchteten absichtlich Leid zuzuf\u00fcgen, indem sie ihr Leben unertr\u00e4glich macht.<\/p>\n<p>Die Kontinuit\u00e4t dieser Interventionen hat das Leid, das Grenzg\u00e4nger*innen in Grenzzonen, Gefl\u00fcchtetenlagern und Haftanstalten erfahren, noch verschlimmert, indem sie ihr Leben gef\u00e4hrdet haben, anstatt es zu sch\u00fctzen. Das eigentliche Problem ist also die Grenze. Ein <em>No Borders<\/em>-Ansatz wendet sich daher gegen diese dystopische Grenzlandschaft. Er pl\u00e4diert f\u00fcr die Bewegungsfreiheit und die Abschaffung von Grenzen, Kontrollen, Inhaftierungen und Lagern.<\/p>\n<p><strong><em>Ein Faktor in der Massenpsychologie ist die Isolation der Insel, die zu dem Muster der &#8222;Gef\u00e4ngnisinsel&#8220; f\u00fchrt. Ist Lesbos tats\u00e4chlich ein postmodernes Gef\u00e4ngnis? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich verwende die Theorie der Massenpsychologie in meiner Arbeit nicht, und ich sehe gewaltsam vertriebene Menschen, die in Gefl\u00fcchtetenlagern und Internierungslagern unter entw\u00fcrdigenden Bedingungen gehalten werden, nicht als &#8222;Masse&#8220; oder &#8222;Mob&#8220;.<\/p>\n<blockquote><p><em>Gefl\u00fcchtete werden in den offiziellen Diskursen systematisch als &#8222;Mob&#8220; oder &#8222;Horden&#8220;, &#8222;Zahlen&#8220; und &#8222;Str\u00f6me&#8220; (falsch) dargestellt, aber dies sind viktimisierende und entmenschlichende Begriffe.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch innerhalb des Gefl\u00fcchtetenlagers werden die Gefl\u00fcchteten entpersonalisiert und zu einer gesichtslosen Masse dehumanisiert. Im Gegensatz zu dieser entmenschlichenden Darstellung stelle ich in meiner Arbeit die Vertretung der Gefl\u00fcchteten, die gelebten Erfahrungen, die Autonomie und vor allem die vielf\u00e4ltigen Formen des Widerstands der Gefl\u00fcchteten in den Vordergrund.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat die Verwendung von Inseln als Gef\u00e4ngnisse, als Orte des Einsperrens und als Filtermechanismen oder Kontrolle der Bewegung von Gefl\u00fcchteten im Namen der \u00f6ffentlichen Ordnung und der sozialen Kontrolle eine sehr lange Geschichte. Die feministische Geografin <strong>Alison Mountz<\/strong> hat ausf\u00fchrlich aufgezeigt, wie Inseln buchst\u00e4blich, metaphorisch und routinem\u00e4\u00dfig zu einer \u201eArchitektur oder einem Archipel der Ausgrenzung&#8220; instrumentalisiert wurden, in dem Menschen systematisch \u201eder Zugang zu Rechten, Betreuung und internationalem Schutz verweigert, ausgeschlossen oder auf ein Minimum reduziert wird&#8220;.<\/p>\n<p>In Griechenland haben Inseln eine lange Geschichte in ihrer Funktion als r\u00e4umliche und zeitliche Beschr\u00e4nkung, da einige von ihnen in der Vergangenheit als Gef\u00e4ngnisinseln genutzt wurden &#8211; d. h. als Zonen der Quarant\u00e4ne und Isolation, der Vertreibung und des Einsperrens von unerw\u00fcnschten Personen; Leprakranke (Insel Spinalonga auf Kreta), psychisch Erkrankte (Insel Leros) und Linke im Exil der Diktatur von Oberst Ioannis Metaxas von 1936 bis 1941 (Inseln Gavdos, Anafi, Karpathos, Leros und Lesvos). Einige dieser Inseln wurden auch w\u00e4hrend der Diktatur, zwischen 1967 und 1974, als Gef\u00e4ngnisse genutzt. In der Vergangenheit wurden die Inseln zur Isolierung und Eingrenzung von Personen genutzt, die als gef\u00e4hrlich galten, weil sie die Bev\u00f6lkerung mit ihren Krankheiten oder politischen \u00dcberzeugungen \u201everunreinigten&#8220; oder &#8222;vergifteten&#8220;. Seit dem Schengener Abkommen von 1985 &#8211; als das Projekt der Festung Europa schrittweise verwirklicht, gest\u00e4rkt und ausgeweitet wurde &#8211; werden die griechischen Inseln jedoch systematisch als Offshore-R\u00e4ume der Grenzkontrolle, der Verwaltung, der Isolation, der Zerstreuung, der Eind\u00e4mmung und der Abschiebung von \u201eUnerw\u00fcnschten&#8220; eingesetzt. Daher ist Lesbos meiner Meinung nach kein postmodernes Gef\u00e4ngnis. Als ich also die Metapher von Lesbos als Gef\u00e4ngnisinsel verwendete, hatte ich in gewisser Weise die bereits erw\u00e4hnte Verwendung von Inseln im Laufe der Geschichte im Sinn.<\/p>\n<p><strong><em>Ihre Doktorarbeit ist theoretisch und praktisch eine gro\u00dfartige Feldarbeit. Sie haben einen soliden Hintergrund in Soziologie und eine Ausbildung als Anthropologin in wichtigen griechischen Institutionen absolviert, bevor Sie f\u00fcr Ihre Doktorarbeit nach Gro\u00dfbritannien kamen. Was sind Ihre zuk\u00fcnftigen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Forschung im Bereich der Sozialpolitik?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich f\u00fchre derzeit eine ethnografische Postdoc-Forschung \u00fcber Gewalt, Verletzlichkeit und die Lebenserfahrungen von Gefl\u00fcchteten in griechischen Gefl\u00fcchtetenlagern durch. Au\u00dferdem bin ich ein Mitglied der \u201eBorder Criminologies\u201c an der Universit\u00e4t Oxford, einem internationalen Netzwerk von Forscher*innen, \u00c4rzt*innen und Personen, die Grenzkontrollen erlebt haben. Zurzeit entwickle ich mit <strong>Border Criminologies<\/strong> ein kurzes Video, in dem ich von den Erfahrungen in den Internierungsanstalten erz\u00e4hle und Fotos und Zeichnungen von Gefl\u00fcchteten einbeziehe. In den kommenden Jahren m\u00f6chte ich mehr Feldforschung zu den Erfahrungen von Gefl\u00fcchteten, Migration und Grenzgewalt betreiben. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte ich meine Forschungsergebnisse einem akademischen und nicht-akademischen Publikum zug\u00e4nglich machen und nat\u00fcrlich mehr Studierenden \u00fcber Zwangsmigration und Grenzgewalt unterrichten.<\/p>\n<p><em><strong>Weitere Informationen zu Border Criminologies an der Universit\u00e4t Oxford finden Sie <\/strong><a href=\"https:\/\/www.law.ox.ac.uk\/research-subject-groups\/centre-criminology\/centreborder-criminologies\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>HIER<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen wurde von Tillmann Iwersen <\/em><em>vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!\u00a0<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Interview with Evgenia Iliadou\" width=\"500\" height=\"281\" 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