{"id":1458132,"date":"2021-10-25T06:04:35","date_gmt":"2021-10-25T05:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1458132"},"modified":"2021-10-25T06:04:35","modified_gmt":"2021-10-25T05:04:35","slug":"musik-dekolonisieren-heisst-auf-schubladen-verzichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/musik-dekolonisieren-heisst-auf-schubladen-verzichten\/","title":{"rendered":"Musik dekolonisieren hei\u00dft auf Schubladen verzichten"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIn der Musik, wie in fast allen K\u00fcnsten, gibt Europa vor, welche \u00c4sthetik zul\u00e4ssig ist, und alles, was davon abweicht, wird im besten Fall als \u201eexotisch\u201c etikettiert.\u201c Im Rahmen einer Diskussionsrunde zu Kolonialismus und\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/dekolonialisierung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dekolonialisierung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;auch Dekolonisation oder Entkolonialisierung. Unter dem Begriff der Dekolonialisierung fordern diverse Gruppierungen ein Ende \u00f6konomischer Ausbeutung, politischer Einmischung und jegliche Formen von Fremdbestimmung in Lateinamerika. Prozesse der Dekolonialisierung begannen in den meisten L\u00e4ndern Lateinamerikas mit den Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen und folgenden Staatsgr\u00fcndungen der Siedlerkolonien im sp\u00e4ten 18. und fr\u00fchen 19. Jahrhundert. In karibischen Kolonien gelang die nationale Unabh\u00e4ngigkeitvon Europa erst in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. Einige kleine Staaten Mittelamerikas und Karibikinseln geh\u00f6ren noch heute europ\u00e4ischen Nationen an.&lt;\/div&gt;\">Dekolonialisierung<\/a>\u00a0in der zeitgen\u00f6ssischen Konzertmusik wies Gabriela Ortiz Torres, Professorin f\u00fcr an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Musik der mexikanischen Universit\u00e4t UNAM, auf die Fortsetzung von Machtverh\u00e4ltnissen in der Kunst hin: \u201eOffensichtlich haben wir uns daran gew\u00f6hnt, europ\u00e4ische Komponisten zu studieren, w\u00e4hrend man sich in Europa wenig oder gar nicht daf\u00fcr interessiert, was in Mexiko oder Lateinamerika passiert.\u201c Ausgehend davon, dass die europ\u00e4ischen M\u00e4chte den Kolonien ihre Weltsicht aufgezwungen hatten, ging die Diskussionsrunde der Frage nach, inwiefern sich Wissenschaftler*innen und Kunstschaffende in Lateinamerika heute mit dem Begriff der Universalit\u00e4t auf eine Denkweise beziehen, die die Weltsicht der \u201ealten Welt\u201c widerspiegelt und nicht die eigene. Laut Ortiz Torres ist dies der Grund, warum die Auff\u00fchrung klassischer Kompositionen einer mexikanischen Komponistin in Europa gew\u00f6hnlich als \u201eLateinamerikanische Fiesta\u201c oder sowas in der Art beworben wird. \u201eWarum nennen sie bei ihrer Ank\u00fcndigung nicht einfach Mahler oder Beethoven, statt so einen Kontext aufzubauen? Debussy fand es \u00fcberhaupt nicht gut, als impressionistischer Komponist bezeichnet zu werden, und ich mag es gar nicht, wenn man mich als lateinamerikanische oder postmoderne Komponistin bezeichnet. Nat\u00fcrlich ist es einfacher, zu verallgemeinern, anstatt zu reflektieren. Ich w\u00fcrde mir aber w\u00fcnschen, dass unsere Arbeiten differenzierter wahrgenommen w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Exotisierung: Die Konstruktion des Fremden<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem Beispiel veranschaulicht Ortiz, wie Exotisierung funktioniert: \u201e1997 komponierte ich ein 30-Minuten-St\u00fcck namens\u00a0<em>Altar de muertos<\/em>\u00a0f\u00fcr das Kronos Quartett. Die letzten drei Minuten basieren auf einem Huichol-Thema, das ich mal auf einer Schallplatte geh\u00f6rt hatte. Wegen dieser drei Minuten wurde mein Werk als Folklore bezeichnet, obwohl 90 Prozent der Partitur ganz anders waren. Bei der Beurteilung so oberfl\u00e4chlich zu sein finde ich regelrecht gef\u00e4hrlich.\u201c Wieso sie die Bezeichnung \u201elateinamerikanische Komponistin\u201c nicht mag? \u201eNun, diese Kategorie ist nicht gerade universell und fokussiert auf die Nicht-Zugeh\u00f6rigkeit zum kulturellen Kanon. Das ist aber auch schon der einzige Grund. Wie k\u00f6nnte ich mich Lateinamerika nicht zugeh\u00f6rig f\u00fchlen? Meine Eltern sind die Gr\u00fcnder der Gruppe Los Folkloristas, Inti Illimani und V\u00edctor Jara gingen bei uns ein und aus. Eins meiner Werke habe ich Violeta Parra gewidmet. Ich bin mit ihrer Musik aufgewachsen, und manchmal arbeite ich auch damit. Was ich nicht leiden kann, ist das Schubladendenken\u201c.<\/p>\n<p><strong>Der Klang der Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Jos\u00e9 Luis Castillo Rodr\u00edguez, selbst Europ\u00e4er und Leiter des Ensamble Cepromusic des Nationalen Instituts f\u00fcr Bildende Kunst und Literatur, gibt freim\u00fctig zu: \u201eDas Orchester ist einer der kolonialsten Mechanismen der Konzertmusik\u201c. Nur wo die Musik sich der Vielfalt \u00f6ffne, k\u00f6nne der Dekolonisierungsprozess einsetzen. \u201eDie iberische Halbinsel war 800 Jahre lang von Arabern besetzt. Dadurch wurde sie zur Wiege der Kultur, des Denkens und zum Schmelztiegel verschiedener Kl\u00e4nge. Der Dialog der Kulturen verlieh der Musik der damaligen Zeit ein neues Gesicht. Tunesien \u00fcbernahm beispielsweise sevillanische Traditionen, Algerien die von C\u00f3rdoba und Fez die von Valencia. Es war kein globales Ph\u00e4nomen, aber immerhin ein Plurilokales\u201c. Der Bau dieser Klangbr\u00fccken ist nach Ansicht Rodr\u00edguez\u2018 unvermeidlich und bedeutet \u00a0fr\u00fcher oder sp\u00e4ter das Ende f\u00fcr jeden auferlegten Kanon. \u201eWenn es etwas gibt, das uns Musiker*innen auszeichnet, viel mehr als die Philosophen, Politiker oder wom\u00f6glich die \u00d6konomen, dann ist das unser Hang zum Nomadentum\u201c. Die Geschichte der Musik ist nach Ansicht des Professors voll von Geschichten \u00fcber Grenz\u00fcberschreitungen und die Eroberung von R\u00e4umen; unbedingt zu erw\u00e4hnen seien in diesem Kontext die Komponisten Guillaume de Machaut und Orlando di Lasso. \u201eWir begehen immer wieder den Fehler zu denken, es gebe nur eine Form von Kolonialismus, und zwar die von vor 500 Jahren.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich existiert jedoch eine Vielzahl von Kolonialismen, die darauf ausgerichtet sind, einen Standard durchzusetzen, statt Vielfalt zuzulassen. Deshalb bin ich ein Anh\u00e4nger des Nomadentums in der Musik: Es ist ein Weg, der uns zur Dekolonisierung f\u00fchrt und hilft, mit monolithischen Festlegungen zu brechen und dem Klang der Vielfalt zu lauschen\u201c.<\/p>\n<div class=\"articlefooter\"><a href=\"https:\/\/www.npla.de\/project\/neue-normalitaet\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.npla.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/banner-neue-normalitat-2021.png\" alt=\"F\u00f6rderbutton Neue Normalit\u00e4t - BMZ, BfdW, Berlin\" \/><\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn der Musik, wie in fast allen K\u00fcnsten, gibt Europa vor, welche \u00c4sthetik zul\u00e4ssig ist, und alles, was davon abweicht, wird im besten Fall als \u201eexotisch\u201c etikettiert.\u201c Im Rahmen einer Diskussionsrunde zu Kolonialismus und\u00a0Dekolonialisierung\u00a0in der zeitgen\u00f6ssischen Konzertmusik wies Gabriela 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