{"id":1450055,"date":"2021-10-14T06:00:54","date_gmt":"2021-10-14T05:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1450055"},"modified":"2021-10-14T06:00:54","modified_gmt":"2021-10-14T05:00:54","slug":"die-gruenen-sind-eine-prima-partei-und-retten-die-welt-vielleicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/die-gruenen-sind-eine-prima-partei-und-retten-die-welt-vielleicht\/","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcnen sind eine prima Partei und retten die Welt (vielleicht)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viel Verwunderung gibt es ja nicht dar\u00fcber, dass und wie die Gr\u00fcnen nach ihrem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ampel-oder-Schwampel-Zwischen-den-Koenigsmachern-stimmt-die-Chemie-6204474.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wahlerfolg mit CDU, SPD und FDP verhandeln<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Wahl hatte die \u00d6ko-Partei ja ziemlich dick aufgetragen \u2013 so als sei eine Rettung der Welt nur noch m\u00f6glich, wenn sie zuk\u00fcnftig die F\u00fchrung h\u00e4tte. Da ist es schon bemerkenswert, dass die Gr\u00fcnen jetzt, nachdem Annalena Baerbock die Eroberung des Kanzleramts nicht geschafft hat, problemlos mit Parteien um \u00c4mter und Absprachen schachern, von denen sie doch angeblich so viel und so Grunds\u00e4tzliches trennt.<\/p>\n<p>Dem aufgekl\u00e4rten W\u00e4hler ist allerdings sowieso klar, dass es allen \u201eum die Macht geht\u201c; er wundert sich schon lange \u00fcber nichts mehr \u2013 schon gar nicht dar\u00fcber, dass sein laut politischer Bildung wichtigstes demokratisches Einfluss-Mittel, die Wahlstimme, nicht einmal dazu taugt, die k\u00fcnftige F\u00fchrung der Nation auszuw\u00e4hlen (geschweige denn Einfluss auf irgendwelche politischen Inhalte zu nehmen), sondern lediglich eine Gr\u00f6sse ist, auf die sich die Parteien in ihrer Koalitions-Diplomatie berufen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig schaffen es die politischen F\u00fchrungsfiguren dieser \u201eLager\u201c allerdings schon wieder, ihr einvernehmliches Geschacher um Einfluss und Beteiligung in den n\u00e4chsten vier Jahren wichtig zu machen \u2013 als Auseinandersetzung um die Geschicke der Nation \u201egerade jetzt\u201c , die sie selbstverst\u00e4ndlich mit dem gr\u00f6sstm\u00f6glichen Verantwortungsbewusstsein bestreiten. In diesem Metier haben die Gr\u00fcnen unbestreitbar eine neue Meisterschaft entwickelt: Sie sind st\u00e4ndig im Namen allerh\u00f6chster Werte unterwegs und leiten daraus eine Menge Selbstgerechtigkeit und Anspr\u00fcche ab.<\/p>\n<p>Im Folgenden ein R\u00fcckblick auf das Lehrst\u00fcck, wie und wohin sich eine ehemals neuartige Protestpartei im demokratischen Procedere entwickelt hat.<\/p>\n<h3>Friedens- und umweltbewegt, basisdemokratisch<\/h3>\n<p>Das waren einmal lustige Bilder, als die gr\u00fcne Partei gegr\u00fcndet wurde. Langhaarige junge M\u00e4nner in Latzhosen, bunt angezogene Frauen mit roten Haaren, Kinder und Strickzeug auf Parteitagen, dazu erregte Diskussionen \u00fcber politische Ziele und Wege. So sah es aus, als Ende der 70er ein Teil der ehemaligen Studentenbewegung beschlossen hatte, sich f\u00fcr den \u201eMarsch durch die Institutionen\u201c eine eigene Partei zu erfinden und die Kritik am politischen Establishment nicht mehr ausserparlamentarisch, sondern in den deutschen Parlamenten durchzusetzen.<\/p>\n<p>Gegen alle damals im Bundestag vertretenen Parteien traten die Gr\u00fcnen als Anti-Kriegspartei auf (\u201eRaus aus der NATO\u201c); sie verlangten, dass neben der sozialen Frage auch die Natur ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsse (Saurer Regen und Waldsterben, AKW\u2019s und Endlagerung, D\u00fcnns\u00e4ureverklappung in der Nordsee, FCKW\u2019s und Ozonloch usw. usf.). Dabei f\u00fchrten sie die kritisierten politischen \u201eProbleme\u201c darauf zur\u00fcck, dass die deutsche Demokratie mit ihren starren Formen nicht wirklich demokratisch sei, sondern zu einer abgehobenen politischen Elite gef\u00fchrt hatte (dagegen setzten sie Basisdemokratie, das Rotationsprinzip und Frauenquoten).<\/p>\n<p>Das waren moralisch-humanistische Vorstellungen von einer friedlichen, \u201e\u00f6kologischen\u201c (ein neues Wort in der politischen Debatte!) und aufgekl\u00e4rteren Gesellschaft \u2013 Ideen, die man damals relativ ernsthaft gegen die damalige Republik stellte. Im Unterschied zu den Teilen der Studentenbewegung, die \u201eradikal\u201c blieben und weiter f\u00fcr die Abschaffung \u201edes Systems\u201c eintraten, unterstellten die Gr\u00fcnder der neuen Partei damit allerdings, dass das Land tats\u00e4chlich im gew\u00fcnschten Sinne ver\u00e4nderbar sei.<\/p>\n<p>Ob es sich bei den genannten \u201eProblemen\u201c um etwas handelte, was eigentlich bei etwas gutem Willen oder staatlich erzwungener R\u00fccksichtnahme wirklich beseitigt werden k\u00f6nnte oder ob man es hier mit System-Notwendigkeiten einer kapitalistischen Gesellschaft zu tun hat, die die Vermehrung von Geld und Kapital zum Zweck hat und deshalb \u201edie Springquellen des Reichtums, den Arbeiter und die Natur untergr\u00e4bt\u201c (so sinngem\u00e4ss Marx im \u201eKapital\u201c) \u2013 gegen\u00fcber solchen Fragen stellte sich der gr\u00fcne Gr\u00fcndungs-Idealismus ignorant. Kein Wunder also, dass man sich auch herzlich wenig daf\u00fcr interessierte, ob eine solche Gesellschaft genauso gut auf ihr Milit\u00e4r und die Ausbeutung der Lohnabh\u00e4ngigen verzichten kann wie auf die Diskriminierung Homosexueller.<\/p>\n<p>Inzwischen ist viel Wasser den Rhein herunter geflossen. Die gr\u00fcne Partei hat sich erfolgreich in Landesparlamente und Bundestag gek\u00e4mpft, hat sich gegen die anfangs unverhohlene Verachtung der etablierten Parteien, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz und die Geh\u00e4ssigkeiten der \u00f6ffentlichen Berichterstattung gegen die \u201eK\u00f6rnerfresser\u201c und \u201eRadfahrer(!)\u201c durchgesetzt und dann auch ziemlich schnell \u201eRegierungsverantwortung\u201c \u00fcbernommen, weil sie f\u00fcr die \u201eKoalitionsarithmetik\u201c tauglich erschien.<\/p>\n<h3>Was die Gr\u00fcnen ge\u00e4ndert haben&#8230;<\/h3>\n<p>Die gr\u00fcne Kritik am Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen hat den Katalog der Regierungsaufgaben erweitert: Seit 1986 gibt es ein Umweltministerium des Bundes. \u00c4hnlich wie die staatliche Sozialpolitik macht eine solche Einrichtung allerdings vor allem deutlich, wie wenig kapitalistische Unternehmen bei ihrem Handeln und ihren Kostenkalkulationen diesen Gesichtspunkt von sich aus kennen, wie r\u00fccksichtslos also der \u201enormale\u201c, staatlich nicht gebremste Umgang mit der Natur in dieser Gesellschaft ist. An diesem system-logischen Grund des Raubbaus an den nat\u00fcrlichen Ressourcen hat das Wirken der \u00d6ko-Partei nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen haben einiges dazu beigetragen, die bundesdeutsche Gesellschaft zu modernisieren, sie tats\u00e4chlich \u201ebunter\u201c zu machen. Mag sein, dass das weniger ihre origin\u00e4re Leistung war als die einer Jugendbewegung, die das ewige Get\u00f6se von \u201eFreiheit gegen Kommunismus\u201c in einer Gesellschaft satt hatte, die im Grunde immer noch von der Sittenstrenge und den Anstandsvorstellungen der Kriegszeit gepr\u00e4gt war und in der Individualismus und Nonkonformit\u00e4t ebenso verp\u00f6nt waren wie Frauenemanzipation und Multi-Kulti. Jedenfalls brachte die gr\u00fcne Partei dieses weit verbreitete Lebensgef\u00fchl der Beatles- und Stones-Generation und die dazu geh\u00f6renden Bed\u00fcrfnisse im Unterschied zu den etablierten Parteien \u00fcberhaupt zum Ausdruck \u2013 und einige der inzwischen zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit gewordenen \u00c4nderungen in dieser Sph\u00e4re (Gesetze wie Sittlichkeit) sind ihr zuzurechnen.<\/p>\n<h3>&#8230; und wie die Gr\u00fcnen sich ge\u00e4ndert haben<\/h3>\n<p>Es ist inzwischen m\u00fcssig, den heutigen Gr\u00fcnen zum x-ten Mal vorzurechnen, wie viele ihrer politischen \u00dcberzeugungen, MitstreiterInnen und Ideale sie im Fortgang ihrer Geschichte \u00fcber Bord gehen liessen (Vgl. dazu Irion,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/223580.die-friedenskriegspartei.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Friedenskriegspartei<\/a>, Junge Welt 25.7.2014 \/ Hendrig, Habemus Schwarz-Gr\u00fcn, Telepolis 16.11.2020 und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Habemus-Schwarz-Gruen-4958008.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Auseinandersetzungen von Ebermann\/Trampert und Ditfurth<\/a>\u00a0mit ihrer ehemaligen Partei). Interessanter sind erstens die Gr\u00fcnde und zweitens, wie die \u00d6ko-Partei es hingekriegt hat, dabei mit sich im Reinen zu bleiben. Um mit letzterem zu beginnen: Entweder wurde eine offenkundige Wende mit einem noch h\u00f6heren Ideal begr\u00fcndet (so etwa Joschka Fischer, der als Aussenminister den ersten bundesdeutschen Nachkriegs-Krieg mit der Verhinderung eines neuen \u201eAusschwitz\u201c im Kosovo rechtfertigte). Oder die gr\u00fcne F\u00fchrungsriege berief sich auf die realpolitischen Gegebenheiten, die \u201enun mal\u201c auch der respektieren m\u00fcsse, der an der \u201eMacht\u201c so viel verantwortungsvoll Gutes tun wolle wie sie.<\/p>\n<p>Und dieses Argument ist \u2013 selbst wenn es zur Legitimation verwandt wurde \u2013 nicht ganz falsch. Die erfolgreiche Geschichte der Gr\u00fcnen ist eben auch ein Lehrst\u00fcck \u00fcber Moral und Macht. Die Macht, die diese moralisch beseelte Bewegung zur Durchsetzung ihrer Ziele erobern wollte und dann auch erobert hat, besitzt n\u00e4mlich gewisse Eigengesetzlichkeiten, die sich geltend machen.<\/p>\n<ul class=\"liste\">\n<li class=\"liste\">Wer mitregieren und soziale und\/oder \u00f6kologische Projekte auf den Weg bringen will, braucht einen gut gef\u00fcllten Staatshaushalt, muss sich also um die immanenten Notwendigkeiten des Wirtschaftswachstums k\u00fcmmern. Das heisst: Auch \u00f6kologische Politik \u201emuss sich rechnen\u201c. Sie kann nur soweit Ber\u00fccksichtigung finden, wie sie zumindest letztlich zu dem beitr\u00e4gt, wovon in dieser Gesellschaft alles abh\u00e4ngt bzw. abh\u00e4ngig gemacht ist: zum Wirtschaftswachstum \u2013 und nicht, indem sie dieses am Ende sch\u00e4digt. Das zieht der gr\u00fcnen Umweltpolitik systembedingt enge Grenzen: bei der Energiepolitik (siehe den \u201eAusstieg\u201c aus der Atomenergie), bei einer ges\u00fcnderen und umweltvertr\u00e4glicheren Landwirtschaft ebenso wie jetzt bei der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels und seiner Folgen.Die Idee, mit weltweit angewandten regenerativen Energien den bundesdeutschen Export-Kapitalismus ganz weit nach vorne zu bringen, bietet f\u00fcr dieses Dilemma \u00fcbrigens eine patente L\u00f6sung: Die Welt wird gerettet \u2013 und Deutschland dabei zum Hauptprofiteur, der die Regeln festlegt und zugleich die passende Technik liefert \u2013 das ist genial! Dass daf\u00fcr im Innern der Republik die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, an denen auch sonst immer gespart werden muss, ihr Scherflein beizutragen haben, die Industrie dagegen mit Subventionen f\u00fcr die Weltmarkt-Konkurrenz fit gemacht und man sich nach aussen gegen Widerstand auch mal robust durchsetzen muss, ist angesichts dieser Herkules-Aufgabe dann nat\u00fcrlich klar und mehr als gerechtfertigt.<\/li>\n<li class=\"liste\">Eine kapitalistische Gesellschaft, die auf ihr Wirtschaftswachstum setzt, muss sowohl den kontinuierlichen Nachschub von Rohstoffen und billigen Arbeitskr\u00e4ften gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen wie ihre Absatzm\u00e4rkte; daf\u00fcr braucht sie sichere Transportwege, Handels- und Zollabkommen, Zuwanderungsregelungen ebenso wie die F\u00e4higkeit, andere Staaten zu den entsprechenden Zugest\u00e4ndnissen und Abkommen erpressen zu k\u00f6nnen. Ein Milit\u00e4r ist f\u00fcr sie insofern prinzipiell unverzichtbar \u2013 auch wenn sie sich, wie das Nachkriegsdeutschland, dabei einerseits ein paar J\u00e4hrchen zur\u00fcckhalten musste und andererseits auf den \u201eamerikanischen Freund\u201c verlassen konnte.Schon \u201eraus aus der Nato\u201c war f\u00fcr dieses Deutschland nicht einmal nach der Selbstaufl\u00f6sung des Ostblocks deshalb eine Option; noch viel weniger nat\u00fcrlich die Abschaffung der Bundeswehr, soweit die Gr\u00fcnen das \u00fcberhaupt anklingen liessen. Heute sehen sie diesen Punkt auch ganz anders und wesentlich \u201evern\u00fcnftiger\u201c als in ihren Kindertagen. Ihren erster Krieg haben sie gegen angebliche serbische KZ\u2019s gef\u00fchrt, ihren zweiten im Namen der Frauenrechte \u2013 schon daran kann man ablesen, wie verantwortungsvoll die Deutschen unter einer gr\u00fcnen Regierung im Namen h\u00f6chster Werte schiessen \u2013 und umgekehrt nat\u00fcrlich, wie unverzichtbar und unwidersprechlich solche Kriege sind. Von wegen plumper Anti-Militarismus!<\/li>\n<li class=\"liste\">Die gr\u00fcne Basisdemokratie musste sich politisch daran bew\u00e4hren, dass aus ihr kein Hindernis f\u00fcr den Wettbewerb um und gegebenenfalls auch f\u00fcr die Aus\u00fcbung von Macht, pardon: Verantwortung entstand. Glaubw\u00fcrdig ist im demokratischen Procedere n\u00e4mlich nur, wer irgendwann auch F\u00fchrungsst\u00e4rke beweisen kann. Mochte die ungewohnte Streitkultur also einerseits erfrischend r\u00fcberkommen, hatte \u201eder W\u00e4hler\u201c auch ein Recht auf Berechenbarkeit und Geschlossenheit; schliesslich wollte man diese Bed\u00fcrfnisse deutscher Untertanen auf dem Weg in die Regierungsverantwortung ja benutzen und sie nicht mit unn\u00f6tiger Kritik vor den Kopf stossen. Also hiess es in sch\u00f6ner Regelm\u00e4ssigkeit: Ruhe an der Basis, verdammt noch mal! Oder wie Joschka Fischer es ausdr\u00fcckte: \u201eDie Zeit der Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe ist vorbei \u2013 das kann uns Kopf und Kragen kosten!\u201c (Vgl. Hendrig, Habemus Schwarz-Gr\u00fcn https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Habemus-Schwarz-Gruen-4958008.html ). Der bemerkenswerte Zwischenstand in dieser Frage bei der aktuellen Wahl: Keine andere Partei hat eine so eigenm\u00e4chtig von der F\u00fchrung ausgemauschelte, die Parteibasis v\u00f6llig \u00fcbergehende und zugleich unstrittige Auswahl ihrer Kanzlerkandidatin vorzuweisen wie die Gr\u00fcnen. Respekt!<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die neue Volkspartei<\/h3>\n<p>Zu diesen \u201eEinsichten\u201c \u2013 denn die Anpassung an die Sachgesetze dieses Systems gilt hierzulande als \u201eVernunft\u201c \u2013 haben sich die Gr\u00fcnen Schritt f\u00fcr Schritt hingearbeitet, mit allen dazu geh\u00f6renden Streitereien zwischen \u201eFundis\u201c und \u201eRealos\u201c, Selbstmorden, Parteiaustritten, S\u00e4uberungen. Mit anderen Worten: Sie haben das Herrschen gelernt.<\/p>\n<article>Das hat Konsequenzen. Die moralischen Massst\u00e4be, mit denen sie dieser Gesellschaft in ihrer Anfangszeit entgegen getreten sind, ver\u00e4ndern sich. Sie haben ihre idealistische Ernsthaftigkeit inzwischen l\u00e4ngst verloren und sind weitgehend zu einer mehr oder weniger klar als Heuchelei durchschauten Begleitmusik f\u00fcr das geworden, was diese Partei mit aller Macht f\u00fcr ein modernes (und das heisst inzwischen ganz realpolitisch: auf dem Weltmarkt und in der Staatenwelt erfolgreiches) Deutschland durchsetzen will.Bewahrt haben sich die Gr\u00fcnen allerdings die Selbstgerechtigkeit, die zum Moralisieren dazu geh\u00f6rt. In ihrer Selbstdarstellung sch\u00fctzen sie Tag f\u00fcr Tag die Wehrlosen dieser Welt \u2013 die Natur ebenso wie die von b\u00f6sen M\u00e4chten Diskriminierten und Bedrohten. Wer so im Namen des Herrn, sprich: im Namen h\u00f6chster Werte wie Freiheit, Frauen, Minderheiten, Homosexuellen etc. unterwegs ist, kann ja wohl beanspruchen, dass ihm ohne Widerworte zugestimmt wird \u2013 von den \u201eprivilegierten\u201c deutschen W\u00e4hlern bis hin zu den Regierungen in Moskau und Beijing. Das ist die coole neue Herrschaftstechnik der ehemaligen Anti-Partei. Und das ist ihre Verheissung f\u00fcr eine sehr aggressive Aussenpolitik im Namen von Klimawandel und Menschenrechten!PS: Bisschen dumm gelaufen ist die Kandidatur von Annalena B. Die Frau kommt schlicht unsympathisch r\u00fcber und nach gef\u00fchlt zwei Jahrzehnten von Mama Merkel zog auch das Frauen-Argument, auf das man vielleicht gesetzt hat, nicht wie erhofft. \u201ePaula\u201c, \u201eJakob\u201c, \u201eEva\u201c und wer auch immer bei den \u201eFridays\u201c die public relations gemacht hat, wollten die Kiste in letzter Minute zwar noch ein bisschen umbiegen. Die bevorstehende Wahl sei eine \u201eKlima-Wahl\u201c und entscheide quasi \u00fcber Untergang oder Weiterleben der Menschheit, hiess es in den parteipolitisch nat\u00fcrlich v\u00f6llig unabh\u00e4ngigen fff-Mails. Wer sich um das Klima sorgt, solle deshalb bei allen eventuellen Bedenken (zur Wirtschaftsfreundlichkeit der \u201eGr\u00fcnen\u201c) \u201erichtig\u201c w\u00e4hlen \u2013 was zugegebenermassen ein relativ einfacher Weg f\u00fcr die Weltrettung w\u00e4re.PPS: Am Freitag, den 24.9., also zwei Tage vor der Bundestagswahl, hat fff bundesweit demonstriert, um f\u00fcr ein gr\u00fcnen-freundliches W\u00e4hler-Votum zu mobilisieren. So hat es nat\u00fcrlich keiner gesagt \u2013 ganz im Gegenteil: Wie immer ging es um allerh\u00f6chste Werte und allerschlimmste Bedrohungen (mindestens Weltuntergang!). Damit diese Demonstration was hermachte, wurden auch diejenigen eingeladen, die die Sache eigentlich etwas anders sehen und deshalb statt einem Regierungswechsel einen \u201esystem change\u201c verlangen. Die \u201egr\u00fcne Front\u201c verst\u00e4rken durften sie also \u2013 ihren etwas abweichenden Standpunkt darlegen allerdings nicht (so geschehen zum Beispiel in Dortmund, wo keine RednerInnen mit antikapitalistischen Positionen zugelassen wurden). Da mussten die engagierten \u201ejungen Menschen\u201c nat\u00fcrlich entschieden vor einer Instrumentalisierung ihrer wunderbaren Bewegung durch linke Kr\u00e4fte in Schutz genommen werden \u2013 damit ihre Instrumentalisierung f\u00fcr die Gr\u00fcnen umso besser funktioniert!<\/p>\n<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Renate Dillmann<\/p>\n<p class=\"fussnoten\">Zuerst erschienen bei Telepolis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel Verwunderung gibt es ja nicht dar\u00fcber, dass und wie die Gr\u00fcnen nach ihrem\u00a0Wahlerfolg mit CDU, SPD und FDP verhandeln. 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