{"id":1446967,"date":"2021-10-09T11:03:20","date_gmt":"2021-10-09T10:03:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1446967"},"modified":"2021-10-09T11:04:47","modified_gmt":"2021-10-09T10:04:47","slug":"kriegsverbrechen-in-friedenszeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/kriegsverbrechen-in-friedenszeiten\/","title":{"rendered":"Kriegsverbrechen in Friedenszeiten"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Der Bericht von Marilina Rachel Veca, Mitglied von WILPF Italien ist entstanden im Rahmen einer Veranstaltung f\u00fcr Pre COP26 in Mailand zum Thema Militarismus und Umweltverschmutzung. Sie ist Mitglied von der Gruppe \u201cMilit\u00e4ropfer und ihrer Familien und Mitglied der nationalen Gruppe der Opfer von angereichertem Uran.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dies ist eine komplexe und weitgehend unbekannte Geschichte, die weitererz\u00e4hlt werden muss. Eine Geschichte aus einem Mosaik von Schmerzen und Leiden antiken Ausma\u00dfes, die sich t\u00e4glich und bis in die Unendlichkeit fortsetzen l\u00e4sst. Eine Geschichte der Mutter Erde, die heute ganz unvermittelt ihre Kinder ermordet.<\/p>\n<p>Dies ist eine Reise durch verschiedenste Widerstandsformen gegen eine Macht, die schwer auf uns lastet und uns erdr\u00fcckt. Eine Reise durch kleine Alltagsgeschichten ganz normaler Leute &#8211; nicht nur \u00fcber Milit\u00e4r und milit\u00e4rische Missionen &#8211; sondern \u00fcber das t\u00e4gliche Leben, die Agonie eines individuellen und kollektiven Lebensraums, in dem sich von der Welt ungeh\u00f6rt, unverstanden und untersch\u00e4tzt eine menschliche Trag\u00f6die abspielt.<\/p>\n<p>Die Trag\u00f6die basiert auf menschlichem Handeln und hat Gesichter; auf einmal ist der Tod pr\u00e4sent, ein grausamer und stiller Tod: Milit\u00e4rische Einrichtungen mit \u201emenschlichem Antlitz\u201c, &#8222;humanit\u00e4re&#8220; Missionen, die zu bewaffneter Besatzungen mutieren. Anlagen, die so vielen jungen Menschen Arbeit &#8222;bieten&#8220; \u2013 aber ihre giftige Maske verbergen und ihren Schatten \u00fcber das Territorium ausbreiten. Es ist eine Festung, die durch Heucheleien, L\u00fcgen und Vertuschung gesch\u00fctzt wird, ohne sich um die zu k\u00fcmmern, die krank werden und sterben.<\/p>\n<p>&#8222;Humanit\u00e4re&#8220; Missionen, die Frieden bringen sollen aber nur Zerst\u00f6rung und neue, profitable Wirtschaftsg\u00fcter f\u00fcr einige Wenige bringen, Konzerne die Tod produzieren, anstatt Wohlstand und Sicherheit zu bringen. Viele sind beteiligt, viele schweigen: Milit\u00e4rs, Tier\u00e4rzte, Gesch\u00e4ftsleute, Politiker, private Sicherheitsstrukturen, R\u00fcstungsindustrien, die mit dem gro\u00dfen Gesch\u00e4ft der Kriegsproduktion verbunden sind.<\/p>\n<h3><strong>Wie viele R\u00e4tsel stecken hinter den Anlagen?<\/strong><\/h3>\n<p>In Quirra, der gr\u00f6\u00dften NATO-Anlage in Europa, lagert Uran 238, der stille Killer in Friedenszeiten, der sowohl die trifft, die auf dem Schlachtfeld k\u00e4mpfen, als auch die, die in der N\u00e4he der St\u00fctzpunkte leben, wo Waffen getestet und Ger\u00e4te gez\u00fcndet werden, die dieses Material bei hohen Temperaturen freisetzen.<\/p>\n<p>Das Land als solches t\u00f6tet nicht, aber dieses Land wurde enteignet und militarisiert und beherbergt nun 60 % der dem italienischen Milit\u00e4r zugewiesenen Fl\u00e4chen. Dieser grausame Tod trifft auch die, die nie im Krieg waren und nie daran gedacht haben, in den Krieg zu ziehen: die Hirten, die ihre Herden in der N\u00e4he des Schie\u00dfplatzes weiden lassen, die als erste sahen, wie missgebildete L\u00e4mmer geboren wurden, und die dann krank wurden und einfach so, in wenigen Monaten, starben, ohne zu wissen warum; das Personal, das in der Basis arbeitet, die L\u00e4mmer mit sechs Beinen; die Kinder, die mit Missbildungen geboren werden (in Escalaplano sind es 10 bei 2.500 Einwohnern) und die jungen Menschen, die an Leuk\u00e4mie leiden.<\/p>\n<p>Viele kommen zum Schie\u00dfstand, um zu experimentieren: franz\u00f6sische, britische und amerikanische R\u00fcstungsunternehmen, die ihre neuen Waffen testen m\u00fcssen, zahlen, schie\u00dfen und gehen.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rbasis verspricht denjenigen, die sich melden, Essen, Karriere, Geld und Sicherheit. Dies ist jedoch nicht der Fall, da in dieser Basis so genannte unkonventionelle Waffen getestet werden, Munition, die abgereichertes Uran einsetzt, um ihre Durchschlagskraft zu erh\u00f6hen, Waffen, die die Kontamination tief in die Erde, ins Grundwasser leiten \u00fcber Jahre hinweg mit der Folge Kontamination und Tod.<\/p>\n<p>Der Fall des abgereicherten Urans ist einer der grausamsten F\u00e4lle von Verschweigen und Vernebelung des individuellen Gewissens. Omert\u00e0, das Schweigegebot, soziale Gleichg\u00fcltigkeit herrscht vor und macht die Einrichtungen unantastbar. Die Zeit hilft zu vergessen, viele nutzlose Kommissionen t\u00e4uschen Ma\u00dfnahmen vor, viele offizielle L\u00fcgen und gef\u00e4lschte Zahlen. Die Gleichg\u00fcltigkeit derjenigen, die die Einrichtung kennen und weiterhin verteidigen belastet, viel obsz\u00f6ne Sch\u00f6nf\u00e4rberei, dass sich &#8222;unsere Jungs, f\u00fcr ihr Land opfern&#8220;.<\/p>\n<p>Es ist die allt\u00e4gliche, vergessene Trag\u00f6die eines Landes, das mit seinen Fr\u00fcchten und Tieren Tod geweiht ist, von Gesichtern, die verschwinden und damit in Vergessenheit geraten.<\/p>\n<p>Es gibt diejenigen, die wissen, oder besser gesagt, viele, die f\u00fcr das, was geschieht, verantwortlich sind. Aber sie schweigen, sind vergesslich und kriminell, gesch\u00fctzt hinter einer Gummiwand. Und dieser schleichende Tod hat tats\u00e4chlich viele Namen: fulminante Leuk\u00e4mie, Hodgkin-Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphom, Tumore aller Art.<\/p>\n<p>Es handelt sich um die am st\u00e4rksten militarisierte Region der Welt: 7.200 Hektar Land, 75.000 Hektar Luftraum und Navigationsbeschr\u00e4nkungszonen. Hier zeichnet die Geografie die Wege des Todes vor in einem Gebiet, das alle Arten von Landschaften umfasst, felsiges Land, Granitberge, die transparente Weite des Meeres.<\/p>\n<p>Vor kurzem haben wir von einem Akt der Gerechtigkeit erfahren, den wir ohne Rhetorik als historisch bezeichnen k\u00f6nnen: Das endg\u00fcltige Urteil des Berufungsgerichts im Fall eines Unteroffiziers, der nach dem Kosovo-Einsatz an Krebs gestorben ist, wurde ver\u00f6ffentlicht. Der Kausalzusammenhang zwischen der Exposition gegen\u00fcber der toxischen Substanz und der Krankheit sei &#8222;mit eindeutiger Sicherheit&#8220; nachgewiesen worden; &#8222;es ist bewiesen, dass die milit\u00e4rische F\u00fchrung von den Gefahren wusste und nichts unternahm, um sie zu verhindern&#8220;. Schweigen, Auslassungen und verborgene Wahrheiten, ein wahrer Vorhang des Schweigens, der Pflichtvergessenheit, des Todes und des Leids. Ein Lichtblick ist auch das erste Urteil des Berufungsgerichts in Rom, das seit dem 20. Mai 2019 rechtskr\u00e4ftig ist &#8211; ein schockierendes Urteil: Die Entscheidung der ersten Zivilkammer des Berufungsgerichts Rom best\u00e4tigt, wie bereits vom Gericht festgestellt, &#8222;mit eindeutiger Sicherheit den Kausalzusammenhang zwischen der Exposition gegen\u00fcber abgereichertem Uranstaub und der Krebserkrankung&#8220; und die Schuld des Verteidigungsministeriums. Au\u00dferdem wird, wie bereits in erster Instanz, das Verhalten der obersten F\u00fchrungsetage der Streitkr\u00e4fte geahndet, die es vers\u00e4umt hat, die Soldaten &#8222;\u00fcber den spezifischen Risikofaktor im Zusammenhang mit der Exposition gegen\u00fcber abgereichertem Uran&#8220; zu informieren.<\/p>\n<p>Die Verwendung von Geschossen mit abgereichertem Uran (so genanntem DU) sei &#8222;durch das Memorandum des Department of the Army &#8211; Office of Surgeon General&#8220; vom 16. August 1993, &#8222;durch die Bagnoli-Konferenz vom Juli 1995&#8220;, &#8222;durch den am 13. Februar 2006 angenommenen Bericht des Senatsuntersuchungsausschusses&#8220; und &#8222;durch die Aussage von Dr. Armando Benedetti&#8220; best\u00e4tigt worden, ein qualifizierter Strahlenschutzexperte des CISAM (Inter-Forces Centre for Military Applications Studies), der vom parlamentarischen Ausschuss zum Einsatz von DU im Kosovo und zum Vorhandensein der Substanz in der Nahrungskette geh\u00f6rt wurde. Dies waren alles Elemente, aus denen &#8222;gefolgert werden konnte, dass dem Verteidigungsministerium die Existenz von abgereichertem Uran w\u00e4hrend der \u201efriedenserhaltenden\u201c Mission oder zumindest das ernsthafte Risiko seines Einsatzes in dem Gebiet sowie die Auswirkungen von DU auf die menschliche Gesundheit bekannt waren&#8220;. Kurzum, so die Richter, es l\u00e4gen &#8222;alle Voraussetzungen vor, um eine Haftung des Verteidigungsministeriums zu begr\u00fcnden, das es fahrl\u00e4ssig vers\u00e4umt hat, alle angemessenen Vorsichtsma\u00dfnahmen zu treffen, um seine Soldaten vor den Folgen der Verwendung von abgereichertem Uran zu sch\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n<p>Der derzeitige Pr\u00e4sident Italiens, Sergio Mattarella, der in den Regierungen D&#8217;Alema und Amato zun\u00e4chst Vizepr\u00e4sident des Rates (vom 21. Oktober 1998 bis zum 22. Dezember 1999) und dann Verteidigungsminister (vom 22. Dezember 1999 bis zum 11. Juni 2001) war, hatte sich mehrfach zur Frage der mit abgereichertem Uran angereicherten Munition ge\u00e4u\u00dfert, die im Krieg im ehemaligen Jugoslawien eingesetzt worden war, nachdem die ersten F\u00e4lle von Leuk\u00e4mie bei Veteranen von Eins\u00e4tzen auf dem Balkan aufgetreten waren.<\/p>\n<p>Am 27. September 2000 beantwortete Mattarella im Parlament eine Anfrage zu zwei Todesf\u00e4llen unter italienischen Soldaten. Im ersten Fall war der erkrankte junge Mann nie im Ausland eingesetzt worden&#8220;, erkl\u00e4rte der damalige Verteidigungsminister, &#8222;im zweiten Fall war der junge Soldat in Bosnien, genauer gesagt in Sarajewo, eingesetzt worden, wo nie abgereichertes Uran verwendet worden war. Ein Umstand, der sich als nicht zutreffend herausstellte. Denn in Bosnien, einschlie\u00dflich der Gegend um Sarajevo, warfen amerikanische Flugzeuge etwa 11.000 Granaten mit abgereichertem Uran ab. Und Mattarella selbst gab dies drei Monate sp\u00e4ter, am 21. Dezember 2000, zu.<\/p>\n<p>Am 10. Januar 2001 sagte Mattarella im Senat: &#8222;Was den Kosovo betrifft, so hat die NATO im Mai 1999 bekannt gegeben, dass sie in dieser Region Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt hat&#8230; Der Einzug unserer Truppen in den Kosovo erfolgte nach der \u00f6ffentlichen Bekanntgabe &#8211; ich wiederhole &#8211; des Einsatzes von Munition mit abgereichertem Uran&#8230; Folglich war es seit dem Einzug unserer Soldaten in den Kosovo m\u00f6glich, angemessene Schutzma\u00dfnahmen zu ergreifen&#8220;.<\/p>\n<p>Das rechtskr\u00e4ftige Urteil des Berufungsgerichts Rom besagt nun, dass die milit\u00e4rische F\u00fchrung &#8222;schuldhaft versagt&#8220; hat, angemessene Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Soldaten zu ergreifen.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich das Zahlenballett: Gesundheitsminister Grillo in der Regierung Conte 1 hat 400 Tote und 7.500 Kranke als Opfer dieses hinterh\u00e4ltigen und unerkl\u00e4rten Krieges gemeldet.<\/p>\n<p>Und was ist mit den Schie\u00dfst\u00e4nden, auf denen Waffen mit abgereichertem Uran getestet werden? Kein Wort f\u00fcr diejenigen, die an Leuk\u00e4mie, Lymphomen, missgebildeten Kindern und Hirten starben, die in wenigen Monaten von fulminanten Krankheiten get\u00f6tet wurden, in ihrem enteigneten, verwundeten, militarisierten Land, ohne \u00fcberhaupt zu wissen, warum.<\/p>\n<p>Im damaligen Jugoslawien gingen ab dem 24. M\u00e4rz 78 Tage lang heftige NATO-Bombardements nieder: Sie nannten sie &#8222;humanit\u00e4re Bombardements&#8220;, aber sie hatten nichts Menschliches an sich. H\u00e4user wurden verbrannt, zerst\u00f6rt, und diejenigen, die nicht von den &#8222;humanit\u00e4ren Bomben&#8220; getroffen wurden, wurden von den albanischen Terroristen der UCK verw\u00fcstet, vandalisiert und &#8222;ausgeschlachtet&#8220;.<\/p>\n<p>Pater Sava vom Kloster Decani erinnerte 2003 an den Tag des 24. M\u00e4rz 1999, der den Beginn des Krieges gegen das damalige Jugoslawien markierte: &#8222;Die NATO hat ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates und ohne dass die internationale Gemeinschaft alle M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine friedliche Stabilisierung der Lage ausgesch\u00f6pft h\u00e4tte, massive Angriffe gegen Serbien gestartet. Obwohl die NATO erkl\u00e4rte, dass die Luftangriffe gegen jugoslawische Milit\u00e4rziele und das Regime von Slobodan Milo\u0161evi\u0107 gerichtet waren, litten und starben Tausende von Zivilisten aller Ethnien, die als &#8222;Kollateralsch\u00e4den&#8220; bezeichnet wurden.&#8220;<\/p>\n<p>Nach mehr als zwanzig Jahren ist das Kosovo ein unbewohnbarer Ort, an dem nur der illegale Handel floriert, die ethnische Diskriminierung fortbesteht und mehr als 250.000 Einwohner der Provinz (haupts\u00e4chlich Serben) trotz der Pr\u00e4senz der NATO, der UN und jetzt auch von Eulex trotz der Versprechen der internationalen Gemeinschaft nicht in ihre Heimat zur\u00fcckkehren konnten. Dar\u00fcber hinaus sind etwa 1.500 Serben verschwunden, und h\u00f6chstwahrscheinlich wurden \u00fcber 300 Serben Organe entnommen, die auf dem internationalen Markt f\u00fcr Organe und Menschen landeten, ohne dass die so genannte internationale Gemeinschaft dies geahndet oder beachtet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hunderte von serbisch-orthodoxen Kirchen wurden unter den Augen der internationalen KFOR-Truppen in Schutt und Asche gelegt, ebenso wie Hunderte von Kunstgegenst\u00e4nden, Gem\u00e4lden und Fresken; die serbischen Friedh\u00f6fe wurden verw\u00fcstet.<\/p>\n<p>Belgrad, das Ziel der NATO-Flugzeuge, die Serbien achtundsiebzig Tage lang bombardierten, ist immer noch eine verwundete Stadt.<\/p>\n<p>Die Agonie von Kosovo und Metohija brennt noch immer, der langsame Tod der serbischen Gemeinschaft, die entschlossen ist, im Land des serbischen Volkes, Kosovo und Metohija, zu bleiben.<\/p>\n<p>Noch heute erinnern die ausgebrannten Geb\u00e4ude Belgrads an die andere Seite des Krieges, an die von den Medien vernachl\u00e4ssigte dunkle Zone, an das Zeugnis eines Alptraums, an die halluzinierte Vision der Gegenwart.<\/p>\n<p>Die Aggression gegen Jugoslawien fand offiziell vom 24. M\u00e4rz bis zum 10. Juni 1999 statt, wobei die so genannte Akcija Rachak als Vorwand f\u00fcr den NATO-Angriff diente, bei dem etwa 40 K\u00e4mpfer der terroristischen und illegitimen Albanischen Befreiungsarmee des Kosovo (UCK) von den regul\u00e4ren serbischen Streitkr\u00e4ften get\u00f6tet wurden. Italien beteiligte sich zusammen mit den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Deutschland, Frankreich, Kanada, Spanien, Portugal, D\u00e4nemark, Norwegen, der T\u00fcrkei, den Niederlanden und Belgien mit eigenen Mitteln, Flugzeugen, M\u00e4nnern und St\u00fctzpunkten am Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien.<\/p>\n<p>Mehr als 1.000 Bombenflugzeuge und 30 Kriegsschiffe wurden eingesetzt; 2.032 bewaffnete Fahrzeuge und Panzer; etwa 100.000 Soldaten, 15.000 Freiwillige, 20.000 Polizei- und Gef\u00e4ngnisbeamte.<\/p>\n<p>Die offizielle Zahl der Todesopfer betrug 1.031 Soldaten und Polizisten, 2.500 Zivilisten, darunter 89 Kinder; etwa 2.500 Vermisste, zumeist Serben; zwischen 200.000 und 300.000 Serben, die gezwungen waren, aus ihren H\u00e4usern zu fliehen. 2 US-Soldaten tot (nicht im Kampf) und 3 gefangen genommen.<\/p>\n<p>Zerst\u00f6rte milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung: 1 AH-64 Apache im Kampf und einer au\u00dfer Gefecht (die amerikanischen Piloten Givvs und Reichert sind tot); 1 F-16 Fighting Falcon abgeschossen; A 10 Thunderbolts, 2 abgeschossen und 2 besch\u00e4digt; 47 ferngesteuerte Luftfahrzeuge (Drohnen); 6 MIG 29 abgeschossen; 1 Soko 22 Orao (JU) abgest\u00fcrzt; 22 gepanzerte Fahrzeuge, davon 14 Panzer. Die NATO behauptete und dementierte dann die Zahl von 93 zerst\u00f6rten JU-Panzern, 132 Sch\u00fctzenpanzern und 52 Artilleriegesch\u00fctzen. JU-Luftst\u00fctzpunkte und Milit\u00e4rflugh\u00e4fen wurden schwer besch\u00e4digt (Batajnica, Ladevci, Slatina, Golubovci und Dakovia). Verteidigungsindustrie und milit\u00e4rische Einrichtungen besch\u00e4digt: Utva, Zastava, Cacak, Kraguievac. Dar\u00fcber hinaus wurden auch die \u00d6lraffinerie in Pancevo, Novi Sad, sowie Br\u00fccken, Antennen, Eisenbahnlinien usw. besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Ein Tag Bombardierung kostet 225 Milliarden Lire, so viel wie der Jahreshaushalt des Hohen Fl\u00fcchtlingskommissariats der Vereinten Nationen&#8220;, so die &#8222;Gewaltfreie Aktion&#8220; in einem am 7. April 1999 in Il Manifesto ver\u00f6ffentlichten Brief.<\/p>\n<p>Laut Newsweek &#8222;kosteten die ersten drei Wochen des Krieges zwischen 18 und 27 Millionen Dollar pro Tag, oder zwischen 378 und 567 Millionen Dollar&#8220;.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung von Eigentum in Jugoslawien bel\u00e4uft sich auf mehr als 100 Milliarden Dollar; nach Angaben der Weltbank w\u00fcrden sich die kurzfristigen wirtschaftlichen Kosten des Kosovo-Krieges auf 2,5 % des BIP der Balkanregion belaufen, also rund 100 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Die Zahl der Todesopfer infolge der Verseuchung durch abgereichertes Uran l\u00e4sst sich nicht beziffern, geht aber in die Tausende, sowohl bei Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen (einschlie\u00dflich Italienern) als auch bei Zivilisten.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Internationalen Kommission f\u00fcr vermisste Personen und der serbischen Kommission f\u00fcr vermisste Personen sowie nach dem Kosovo-Gedenkbuch von 2015 und der Aktualisierung von 2019 wurden zwischen Januar 1998 und Dezember 2000 insgesamt 13.548 Menschen get\u00f6tet oder vermisst; davon waren 10.317 Zivilisten.<\/p>\n<p>Die Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO wurde wegen V\u00f6lkermordes, Umweltterrorismus und des Einsatzes verbotener Waffen im Zusammenhang mit den massiven Kriegsanstrengungen der NATO angeklagt: 38.000 Lufteins\u00e4tze und etwa 24.000 abgefeuerte Bomben, Raketen und Geschosse. Das Haager Tribunal f\u00fcr Kriegsverbrechen auf dem Balkan sprach alle Beteiligten frei und kam zu dem Schluss, dass &#8222;es keine Kampagne gab, die darauf abzielte, direkt oder zuf\u00e4llig zivile Opfer zu verursachen&#8220;.<\/p>\n<p>Neben der Munition mit abgereichertem Uran wurden jedoch auch Splitterbomben eingesetzt, t\u00f6dliche Bomben, die in einem t\u00f6dlichen Splitterstrahl explodieren und wegen ihrer wahllosen Wirkung oft mit Antipersonenminen verglichen werden.<\/p>\n<p>Von Nichtregierungsorganisationen, die im Kosovo t\u00e4tig sind, wissen wir, dass in den 113 Orten, die 1999 von den NATO-Streitkr\u00e4ften mit abgereicherter Uranmunition getroffen wurden, die Zahl der b\u00f6sartigen Tumore um 200 % gestiegen ist, d. h. die Zahl der Erkrankten ist von j\u00e4hrlich 1,9 % auf 5,2 % gestiegen, und wir wissen, dass &#8222;wir in Serbien eine erhebliche Zunahme b\u00f6sartiger Erkrankungen, insbesondere bei jungen Menschen, beobachten. Wir wissen, dass &#8222;wir einen signifikanten Anstieg der Inzidenz b\u00f6sartiger Erkrankungen beobachten, insbesondere bei jungen Menschen, w\u00e4hrend sie in den EU-L\u00e4ndern zur\u00fcckgeht, mit einem hohen Prozentsatz von Patienten in der Altersgruppe von 5-9 Jahren sowie einer erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr b\u00f6sartige Tumore des Blutes im Laufe der Zeit&#8220;, wie Darko Laketi\u0107, Vorsitzender der Untersuchungskommission zu den Folgen des NATO-Bombardements von 1999 auf serbische B\u00fcrger, erkl\u00e4rte.<\/p>\n<h3><strong>Die Zahlen des NATO-Krieges gegen Jugoslawien <\/strong><\/h3>\n<p>1 Chemiefabrik durch &#8222;intelligente&#8220; Bomben in Galenica getroffen<br \/>\n1 abgeschossener NATO-Hubschrauber nach Angaben der offiziellen jugoslawischen Nachrichtenagentur &#8222;Tanjug&#8220;<br \/>\n1 zerst\u00f6rtes orthop\u00e4disches Krankenhaus in der N\u00e4he einer Kaserne der jugoslawischen Armee, am Stadtrand von Belgrad<br \/>\n1 Zug wurde bei der Bombardierung einer Br\u00fccke am 12. April in Grdelica, Serbien, getroffen<br \/>\n2 Fl\u00fcchtlingszentren von NATO-Bomben getroffen<br \/>\n2 Br\u00fccken durch Bombenanschlag in Novi Sad zerst\u00f6rt<br \/>\n2 Apache-Hubschrauber zus\u00e4tzlich zum aktuellen Kontingent<br \/>\n2 italienische AMX-Maschinen starten vom St\u00fctzpunkt Istrana in Venetien und bombardieren Belgrad 14. April<br \/>\n3 Raketen wurden weniger als 500 Meter vom alten orthodoxen Kloster Gracanica abgefeuert<br \/>\n3 amerikanische Kriegsgefangene, die von den Serben gefangen genommen wurden (von den Amerikanern bestritten)<br \/>\n3 NATO-Bomben auf Aleksinac, Serbien, nach Angaben der Nachrichtenagentur Tanjug<br \/>\n3 NATO-Kampfflugzeuge nach Angaben Belgrads abgeschossen<br \/>\n4 italienische AMX-Flugzeuge starteten am 15. April von der Basis Istrana in Venetien<br \/>\n5 Tomahawk-Raketen treffen die Autofabrik Crvena Zastava<br \/>\n5 die Bombardierung der Sloboda-Fabrik (Cacak, 145 km s\u00fcdlich von Belgrad), die nach Angaben der jugoslawischen Beh\u00f6rden Elektroger\u00e4te und nach Angaben der NATO Munition herstellt<br \/>\n6 Stunden t\u00e4gliche Fernsehsendungen, die die NATO von der serbischen Regierung verlangt<br \/>\n6 Raketen treffen ein Treibstoffdepot und eine Kunststofffabrik (Pristina)<br \/>\n7 Marschflugk\u00f6rper fielen auf Pristina<br \/>\n7 russische Kriegsschiffe, die durch die Bosporusstra\u00dfe in die T\u00fcrkei fahren und die Adria erreichen sollen<br \/>\n8 in England stationierte B52-Bomber vom ersten Tag an im Einsatz<br \/>\n9 serbische Br\u00fccken von der NATO zerst\u00f6rt (Stand: 15. April), serbische Quelle<br \/>\n12 Tote durch den Abschuss eines NATO-Hubschraubers nach Angaben der offiziellen jugoslawischen Nachrichtenagentur &#8222;Tanjug&#8220; (von den Amerikanern dementiert)<br \/>\n12 Tote unter der Zivilbev\u00f6lkerung durch den Einschlag einer NATO-Rakete auf Geb\u00e4ude in Aleksinac, Serbien<br \/>\n13 von der NATO zerst\u00f6rte Raffinerien oder Treibstoffdepots (Stand: 15. April 99)<br \/>\n17 Zivilisten wurden bei dem NATO-Bombardement des petrochemischen Komplexes in Pancevo, einem Vorort von Belgrad, in der vergangenen Nacht verletzt<br \/>\n18 Raketenstellungen nach Albanien geschickt<br \/>\nIn der Nacht vom 6. auf den 7. April waren in Pristina 18 Explosionen zu h\u00f6ren.<br \/>\n20 die kilometerlange \u00d6lpest auf der Donau, die durch die Bombardierung einer Raffinerie verursacht wurde<br \/>\n23 serbische Bataillone im Kosovo nach Angaben der NATO (Stand: 14. April 99)<br \/>\n24 amerikanische F-16<br \/>\n31 von der NATO zerst\u00f6rte serbische Fabriken (Stand: 15. April 99)<br \/>\n50 Mig 29: Arsenal der serbischen Luftstreitkr\u00e4fte<br \/>\n60 Flugzeuge auf der &#8222;Enterprise<br \/>\n75 kosovo-albanische Fl\u00fcchtlinge, die nach Angaben der Serben am 14. April 1999 durch NATO-Bombardements get\u00f6tet wurden<br \/>\n119 Busse f\u00fcr den Transport von Albanern in die NATO-Lager Stenkovac und Radusa<br \/>\n124 Arbeiter, die bei dem NATO-Bombardement der Zastava-Fabrik in Belgrad verletzt wurden<br \/>\n138 Personen nach Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Polizei vor der amerikanischen Botschaft in Moskau verhaftet<br \/>\n168 Albaner landeten in der Nacht vom 6. auf den 7. April in Apulien<br \/>\n400 NATO-Eins\u00e4tze in der Nacht vom 8. auf den 9. April 1999<br \/>\n500 Tote unter der Zivilbev\u00f6lkerung nach Angaben Belgrads bis zum 15. April 1999<br \/>\n1.500 NATO-Raketen nach Angaben Belgrads (Stand: 15. April 1999)<br \/>\n2.165 Raketen zur Verf\u00fcgung der NATO-Marine und -Luftwaffe<br \/>\n4.000 zivile Opfer nach Angaben Belgrads vom 15. April 99<br \/>\n5.000 Tonnen Sprengstoff, die von der NATO ab dem 15. April 99 eingesetzt wurden<br \/>\n5.000 Bodenangriffseinheiten von US-Kommando angefordert<br \/>\n5.000 Mann Besatzung auf dem Flugzeugtr\u00e4ger Enterprise<br \/>\n7.300 Mann des alliierten Hafenkontingents in Albanien<br \/>\n25.310 Albaner werden in die NATO-Lager Stenkovac und Radusa n\u00f6rdlich von Skopje verlegt<br \/>\n60.000 Soldaten, die die NATO vor Ort eingesetzt hat, um die Schaffung einer &#8222;freien Zone&#8220; im Kosovo zu erm\u00f6glichen, in die die Fl\u00fcchtlinge zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wie die Financial Times berichtet<br \/>\n400.000 Albaner, die teilweise auf Dr\u00e4ngen der NATO-Truppen das Kosovo seit dem 24. M\u00e4rz verlassen haben. Seit dem 9. Juni 1999 sind mindestens doppelt so viele zur\u00fcckgekehrt.<br \/>\n2.000.000 Einwohner des Kosovo im Jahr 1998<br \/>\n2.500.000 Flugbl\u00e4tter, die von NATO-Flugzeugen \u00fcber dem Kosovo abgeworfen wurden, um serbische Soldaten und Paramilit\u00e4rs zur R\u00fcckkehr in ihre Kasernen aufzufordern.<\/p>\n<p>Der Balkan, aber nat\u00fcrlich auch der Irak, Somalia und Afghanistan: Dies sind die Gebiete, in denen Tausende von Zivilisten und Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen unwissentlich abgereichertem Uran und den Nanopartikeln von Schwermetallen ausgesetzt waren, die beim Aufprall dieser schrecklichen Munition freigesetzt werden; dies sind die Gebiete, in denen sich in den letzten 25 Jahren Hunderte, Tausende von Krankheits- und Todesf\u00e4llen wiederholt haben, die \u00e4hnlich schmerzhaft und der \u00d6ffentlichkeit in dramatischer Weise unbekannt sind.<\/p>\n<p>Irakische Regierungsquellen berichten, dass in einigen der w\u00e4hrend der Golfkriege bombardierten St\u00e4dte wie Bagdad, Basra und Falludscha die Inzidenz expositionsbedingter Krankheiten besonders hoch ist: Die Krebsrate in der Provinz Babil, s\u00fcdlich von Bagdad, stieg von 500 diagnostizierten F\u00e4llen im Jahr 2004 auf 9082 im Jahr 2009. In Fallujah sind die Raten von Geburtsfehlern bis zu 14-mal h\u00f6her als in Hiroshima und Nagasaki.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wissen wir von der Milit\u00e4rischen Beobachtungsstelle, dass mehr als 7.500 italienische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige und Zivilisten an Krebs erkrankt sind und 400 von ihnen an den Folgen dieser Krankheiten gestorben sind, die sie sich aufgrund der Exposition gegen\u00fcber abgereichertem Uran in den Einsatzgebieten und auf den nationalen Schie\u00dfpl\u00e4tzen zugezogen haben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die zivilen Opfer der Auswirkungen von abgereichertem Uran von der NATO in skandal\u00f6ser Weise als &#8222;Kollateralsch\u00e4den&#8220; der Bombardierungen abgetan wurden, erscheint die Situation in Bezug auf das Milit\u00e4r, insbesondere das italienische Milit\u00e4r, das in so genannten &#8222;friedenserhaltenden&#8220; Missionen eingesetzt wird, noch komplexer und grenzt an das Surreale.<\/p>\n<p>Das italienische Parlament hat im Laufe der Jahre vier Untersuchungskommissionen eingesetzt, von denen die letzte unter dem Vorsitz des Abgeordneten Gian Piero Scanu in ihren Schlussfolgerungen nach zweij\u00e4hriger Arbeit &#8222;schockierende Missst\u00e4nde aufgedeckt hat, die in Italien und bei Auslandseins\u00e4tzen dazu beigetragen haben, Tod und Krankheit unter den italienischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen zu verbreiten. Die Situation in den Operationss\u00e4len im Ausland ist alarmierend: Es wurde eine Exposition gegen\u00fcber Umweltschadstoffen festgestellt, die in einigen F\u00e4llen nicht einmal \u00fcberwacht wurde. Dar\u00fcber hinaus ist die von den milit\u00e4rischen F\u00fchrern selbst zugegebene Unkenntnis \u00fcber den Einsatz gef\u00e4hrlicher Waffen in solchen Zusammenh\u00e4ngen, die m\u00f6glicherweise von verb\u00fcndeten L\u00e4ndern eingesetzt werden, merkw\u00fcrdig&#8220;. In jedem Fall wurden die Schlussfolgerungen des Vierten Untersuchungsausschusses trotz der inzwischen unwiderlegbaren Behauptungen ignoriert, obwohl sie einen hohen institutionellen Wert haben.<\/p>\n<p>Wir hoffen nun, dass dieser grausame Fall eines Risses im sozialen Gef\u00fcge, dass diese Wunde des Gef\u00fchls der Zugeh\u00f6rigkeit zur Menschheit zu einer Erinnerung und einer Erz\u00e4hlung wird, die Gerechtigkeit und schlie\u00dflich Wahrheit f\u00fcr diese Menschen schafft, die von denselben Institutionen ignoriert, get\u00f6tet und verh\u00f6hnt werden, die sie &#8222;unsere Jungs&#8220; nennen. Die &#8222;ma\u00dfgeblichen Personen&#8220;, die Vertreter der Institutionen, die Experten, die H\u00e4matologen, die Politiker, die Milit\u00e4rs, sind immer dieselben und halten sich in ihrer Selbstverteidigung zur\u00fcck, M\u00e4nner und Frauen mit Gesichtern aus Stein, die nur damit besch\u00e4ftigt sind, die Wahrheit zu verbergen und eine Mauer zu errichten, die sich wie dunkle Schatten hinter dem Wald von &#8222;Ich wei\u00df es nicht&#8220;, &#8222;Ich erinnere mich nicht&#8220;, &#8222;Es gibt keine Ursache-Wirkung-Beziehung&#8220;, &#8222;Es ist nicht angebracht, dar\u00fcber zu sprechen&#8220; versteckt.<\/p>\n<p>Wir werden weiterhin dar\u00fcber sprechen, schreiben, schreien vor Entsetzen f\u00fcr all die zahllosen Unschuldigen, deren W\u00fcrde, Recht auf Wissen und Leben geraubt wurde, f\u00fcr all diejenigen, die nicht mehr schreien k\u00f6nnen, wir schreien f\u00fcr sie.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Diese Demokratie, die mit Bomben &#8222;ges\u00e4t&#8220; wird, ist nicht die Demokratie, die wir wollen.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Text von Marilina Rachel Veca, d<\/strong><strong>ie \u00dcbersetzung aus dem Italienischen wurde von Heidi Meinzolt vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bericht von Marilina Rachel Veca, Mitglied von WILPF Italien ist entstanden im Rahmen einer Veranstaltung f\u00fcr Pre COP26 in Mailand zum Thema Militarismus und Umweltverschmutzung. 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(Women's International League for Peace and Freedom)","description":"Il 28 Aprile 1915, per la prima volta nella storia, pi\u00f9 di 1000 donne provenienti da 12 paesi dell\u2019Europa e dell\u2019America si riuniscono in Olanda all\u2019Aja in un Congresso Internazionale, per opporsi alla 1\u00b0 Guerra Mondiale in corso. Tra le delegate all\u2019Aja anche una donna italiana, Rosa Genoni, che sar\u00e0 molto attiva a Milano. Al termine del Congresso viene istituito il Comitato Internazionale delle Donne per la Pace e la Libert\u00e0 che, successivamente, nel 1919 si trasforma nella WOMEN\u2019S INTERNATIONAL LEAGUE FOR PEACE AND FREEDOM (Lega Internazionale di Donne per la Pace e la Libert\u00e0), la prima organizzazione internazionale di donne per la pace che oggi \u00e8 presente in tutti i continenti. La FINALITA\u2019 della WILPF \u00e8 quella di riunire donne di differenti tendenze politiche e filosofiche che vogliono studiare, far conoscere e aiutare ad abolire le cause politiche, sociali, economiche e psicologiche della guerra, e lavorare per la pace. https:\/\/wilpfitalia.wordpress.com\/","sameAs":["https:\/\/wilpfitalia.wordpress.com\/"],"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/wilpf\/"}]}},"place":"Marilina Rachel Veca","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1446967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1483"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1446967"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1446967\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1446968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1446967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1446967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1446967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}